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Wie enden Trends?

von Daniel Haase E-Mail 06.08.10 16:12:50

Link: http://www.HaaseundEwert.de

„Der Trend ist dein Freund“ ist den meisten Anlegern geläufig. Nur wenige kennen die komplettierte Fassung: Der Trend ist dein Freund – bis er endet (reimt sich nur auf Englisch: The Trend is your friend until its ends). Dies führt uns zu drei wichtigen Fragen: Wie entstehen und auf welche Art und Weise enden Trends und wie können aufmerksame Investoren Trendwenden frühzeitig wahrnehmen?

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Sozialismus als Alternative zur Realität (III)

von Peter Boehringer E-Mail 02.08.10 18:11:43

Frisch aus dem planwirtschaftlichen Gruselkabinett erreichte uns heute dieser sogenannte "Kommentar" des Deutsche Bank Research mit dem schönen Titel "Europäische Wirtschaftsregierung: Was bringt die Zukunft?". Es ist ein "sogenannter" Kommentar, denn zu alten Zeiten, in denen sich Autoren noch der journalistischen Pflicht der strikten Trennung von Nachricht, Wunschdenken, Eigeninteresse und Autorenmeinung verpflichtet fühlten, wäre dieses suggestive pro domo Stück nie und nimmer als klassischer "Kommentar" durchgegangen - eher noch als Erpressungsdokument. In einer immerhin aber aufschlussreichen Übersicht beschreibt der (vermutliche) DB-Autor Nicolaus Heinen die aktuell debattierten und demnächst von den EUliten in Richtlinienform verbindlich gemachten vielfältigen Facetten der EUropäischen Wirtschaftsregierung. Roland Baaders uraltes Wort von der Makroklempnerei trifft auf wenige Planungen so sehr zu wie auf den (nächsten) anstehenden Brüsseler Bankenputsch, der wirklich JEDEN Rest an nationaler Souveränität und JEDE marktwirtschaftliche Restregung in EUroland beenden sollte. Natürlich zu Gunsten der EUliten und der de facto insolventen D-EU-tschen Bank(en). Es lohnt sich durchaus, den ganzen "Kommentar" zu lesen. Er ist ein Wunschzettel in eigener Sache und ein Zeitdokument des "socialism for the banks". Unten nur einige Zitate daraus mit wenigen Anmerkungen, die ich mir nicht verkneifen konnte:

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Wenn der Goldhändler zweimal klingelt

von Marco Freundl E-Mail 31.07.10 06:20:21

In den letzten Tagen und Wochen las man vermehrt vom Ende der Gold-Hausse und die Autoren der Artikel prophezeiten dem Gold im selben Atemzug einen rapiden Kursverfall. Gerade Institutionelle Institutionen vertreten ebenfalls diese Ansicht und warnen auf breiter Front vor einer Gold-Blasenbildung, vor allem Begründet durch eine wieder anziehende Konjunktur. Eine ähnlich Situation hatten wir bereits zu Goldkursen bei 600, 700, 800, 900 und 1.000 Dollar und stets vermehrt in Zeiten von Zwischenkorrekturen. Aktuell ist es wieder einmal so weit. Doch kann es dieses Mal wirklich stimmen dass Gold seinen Zenit bereits überschritten hat?

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Von Goldblasen und "historischen Fakten" à la Barron´s

von Peter Boehringer E-Mail 30.07.10 15:13:29

Liebes Tagebuch: Es ist der letzte Handelstag im Juli - und es war kein guter Monat für Gold. Von 1240 $/oz sind wir bis zum Monatsende zeitweise unter 1160 $/oz gefallen. Nur ein wenig tröstet dabei die Tatsache, dass wir auf Dollar-Basis im lfd. Jahr 2010 wie in JEDEM Jahr seit 2001 weiterhin im Plus sind. Bis heute immerhin noch ca. 4% - und auf EUR-Basis sogar noch einiges mehr. Und es tröstet auch nur bedingt, dass damit bereits zum Halbjahr die Jahresrendite amerikanischer oder EUropäischer Staatsanleihen geschlagen ist, die übrigens im Mai 2010 u.U. auch minus 100% hätte sein können - wie seit gestern sogar der Mainstream zugibt ...

=> Es ist einfach eine Tatsache, dass Goldanleger verwöhnt sind und dass eine Halbjahresperformance von 4% sie in dieser existenziellen Krisensituation des Weltfinanzsystems nur bedingt zufriedenstellen kann. Ist Gold nun also "out"? Setzen die "Untergangspropheten" und die "Inflations-Paranoiden" aufs falsche Rettungsboot?
Manche meinen "Ja". Lesen wir in diesem Zusammenhang doch einmal Alan Abelsons neuesten Eintrag in seiner bekannten Barron´s-Kolumne "Up and down Wallstreet": In "A Contrarian´s View on Gold" outet sich Abelson als Gold-Zweifler.
Nun hat natürlich auch diese Spezies eine Existenzberechtigung: Gäbe es keine Gold-Contrarians mehr, dann müsste man sich ernsthaft Sorgen machen, ob wir nicht DOCH allmählich die Blasenphase und die Milchmädchen-Hausse erreicht haben. Aber zum Glück GIBT es ja die Wallstreet-Bibel Barron´s und Abelson ist einer ihrer Propheten.

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Verschnaufpause

von Jan Kneist E-Mail 27.07.10 12:28:33

Die Meldungen der letzten Wochen verbreiten eindeutig den Tenor, Deutschland hätte die Krise hinter sich gelassen und wäre auf dem Weg zur „Normalität“. Viele Daten sprechen tatsächlich für diese Sicht – im Mai wurden 9,2% mehr Waren als im April exportiert und gar 28,8% mehr als im Vorjahresmonat, das BIP stieg im 1. Quartal um 0,2%, die Arbeitslosigkeit ging per Juni auf 3,15 Mio. Menschen zurück und markiert damit den niedrigsten Stand seit Dezember 2008. Frau Merkel nutzte die aktuelle Lage, um sich in grandioser Selbstbeweihräucherung in den Urlaub zu verabschieden.

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