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Eurozone: Showdown noch in diesem Herbst?
von Daniel Haase
26.06.10 21:03:54
Spanien und Portugal droht noch in 2010 der Bankrott
Am 18. Juni 2010 haben wir in dem Artikel „Griechenland-Rettung gescheitert“ darauf hingewiesen, dass die europäischen Anleihemärkte längst signalisieren, dass ein Staatsbankrott in Griechenland trotz der im Mai beschlossenen „Rettungspakete“ unausweichlich sein dürfte. Wenn die Probleme nur Griechenland beträfen, wären sie für die Europäischen (Transfer-) Union vielleicht noch händelbar. Doch das sind Sie längst nicht mehr:
Sozialismus als Alternative zur Realität (II)
von Peter Boehringer
23.06.10 15:55:56
Kaum war der gestrige Blog geschrieben, da machten die totalitären Weltregierer und Makroklempner sofort munter weiter; siehe unten eine aktuelle FAZ-Meldung: Der Sozialismus im Anleihemarkt soll institutionalisiert werden. Maastricht und der gegenseitige Haftungsausschluss und die No-Bailout-Klausel sind nach wie vor gültiges Recht - aber offenbar ohne Anwendungsbereich!
Trichet ist endgültig komplett auf Kommissions-Linie eingeschwenkt. Die Kommission will nun also Exekutive, Legislative und Notenbank in einem werden. Die EU-Judikative ist ihr ohnehin hörig. Die nationalen Regierungen der "souveränen" EU-Mitgliedsstaaten werden praktisch nichts mehr zu melden haben. Seit Montesquieu nennt man ein System ohne Gewaltenteilung und ohne Anwendung geltenden Rechts landläufig totalitäre Diktatur.
Auszug aus: "EZB plädiert für Europäischen Währungsfonds"
Sozialismus als Alternative zur Realität
von Peter Boehringer
22.06.10 12:58:18
Unten die neueste Stützungsmeldung des sozialistischen EUropäischen EZB-Systems. Man beachte insbesondere den Euphemismus "Die Bundesbank KANN bis zu 15 Mrd EUR ... kaufen".
Als ob sich BuBa-Weber freiwillig um diese überteuerten Risikopapiere reißen würde. Wenn ein Kredit-Aufkauf explizit und erklärtermaßen dazu da ist, "Risikoprämien zu verringern", dann bedeutet es in einer Marktwirtschaft AUTOMATISCH und PER DEFINITION, dass die BuBa und die EZB die Papiere nicht risikoadäquat und damit zu teuer einkaufen. Sonst würde der Markt die Risikoprämien auch von ganz alleine wieder auf niedrigeres Niveau bringen. Das ist Erstsemester-Stoff für Wirtschafts-Studenten. Debatten HIERÜBER sind müßig, weil man über eindeutige Wirkungsmechanismen nicht debattieren kann.
Wohin geht die Reise bei Gold und den Standardmärkten?
von Marco Freundl
22.06.10 01:08:01
Wie im letzten Blog versprochen, wollen wir uns heute die Märkte etwas näher betrachten. Da dies in Blog-Form zu aufwändig ist, habe ich für Sie ein PDF bereit gestellt, welches Sie gerne bei mir abrufen können. An dieser Stelle möchte ich aber nochmalig auf den Euro, Gold und den S&P 500 (stellvertretend für die Standardmärte) eingehen.
Griechenland-Rettung gescheitert
von Daniel Haase
18.06.10 19:29:55
Spanien und Portugal droht noch in 2010 der Bankrott
In den zurückliegenden Tagen stiegen die Risikoaufschläge auf griechische Staatsanleihen wieder dynamisch an. Die Märkte zweifeln zu Recht an der Wirksamkeit der gigantischen „Rettungspakete“. Die Ursachen der Krise wurden von der Politik gar nicht adressiert. Weder das Problem der strukturellen Überschuldung des Staates noch das der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit wurde angegangen. Die EU- und IWF-Schecks über insgesamt 135 Milliarden Euro können zwar die Zahlungsfähigkeit der Hellenen über eine gewisse Zeit aufrecht erhalten. Letztendlich werden sich sowohl die Griechen als auch die übrigen Europäer aber entweder für eine dauerhafte, umfangreiche Alimentierung (Stichwort: Transfer-EUnion!) oder aber für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro bei gleichzeitiger Schuldenrestrukturierung/Staatsbankrott entscheiden müssen! Die Märkte scheinen auf eine Grundsatzentscheidung bereits in 2010 zu spekulieren: Es könnte ein europapolitisch sehr heißer Herbst werden (s. Abb. 1):


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