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Kategorie: Bankenkrise

Euro-Crash-Szenario I: Ein schnelles Ende in 2010

von Daniel Haase14.07.10 11:00:51

Unter welchen Bedingungen ist ein Ende der Eurozone
bereits im Herbst 2010 denkbar?

Griechenlands Bankrott alternativlos?
Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass die Würfel für Griechenland bereits gefallen sind. Staat und Bürger sind überschuldet, die Wettbewerbsfähigkeit am Boden. Der Anlei-hemarkt hat die Problematik erkannt und die griechischen Anleihen sacken trotz milliarden-schweren Stützungskäufen der EZB auf ein Niveau, das klar signalisiert: Die Investoren rechnen mit einem Zahlungsausfall von ca. 50%. Wir gehen davon aus, dass es der Politik nicht gelingen wird, die Investoren (Banken, Versicherungen und Pensionskassen) von einer Genesungoption zu überzeugen, die ohne den Euro-Austritt und eine Umschuldung (inkl. teilweisen Zahlungsausfalls) auskommt. Sobald die Papandreo-Regierung die Alternativlosigkeit – um ein demokratiefeindliches aber derzeit häufig gebrauchtes Wort zu verwenden – ihrer Situation erkennt, könnte folgendes geschehen:

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Immobilienfonds: Kartenhäuser auf Sand gebaut!

von Daniel Haase12.07.10 20:56:48

Offene Immobilienfonds: Betongold oder Milliardengrab? Es gibt gute Gründe, an der Solidität der früheren Lieblinge vieler Kleinanleger zu zweifeln. Die Risse im System werden immer deutlicher: Knappe Liquidität ist dabei das kleinere Problem verglichen mit dem, was die Börsenkurse für die mittlerweile geschlossenen Fonds der Branche anzeigen: Massive Fehlbewertungen im Immobilienbestand! Was betroffene Anleger jetzt wissen müssen:

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Eurozone: Showdown noch in diesem Herbst?

von Daniel Haase26.06.10 21:03:54

Spanien und Portugal droht noch in 2010 der Bankrott

Am 18. Juni 2010 haben wir in dem Artikel „Griechenland-Rettung gescheitert“ darauf hingewiesen, dass die europäischen Anleihemärkte längst signalisieren, dass ein Staatsbankrott in Griechenland trotz der im Mai beschlossenen „Rettungspakete“ unausweichlich sein dürfte. Wenn die Probleme nur Griechenland beträfen, wären sie für die Europäischen (Transfer-) Union vielleicht noch händelbar. Doch das sind Sie längst nicht mehr:

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Griechenland-Rettung gescheitert

von Daniel Haase18.06.10 19:29:55

Spanien und Portugal droht noch in 2010 der Bankrott

In den zurückliegenden Tagen stiegen die Risikoaufschläge auf griechische Staatsanleihen wieder dynamisch an. Die Märkte zweifeln zu Recht an der Wirksamkeit der gigantischen „Rettungspakete“. Die Ursachen der Krise wurden von der Politik gar nicht adressiert. Weder das Problem der strukturellen Überschuldung des Staates noch das der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit wurde angegangen. Die EU- und IWF-Schecks über insgesamt 135 Milliarden Euro können zwar die Zahlungsfähigkeit der Hellenen über eine gewisse Zeit aufrecht erhalten. Letztendlich werden sich sowohl die Griechen als auch die übrigen Europäer aber entweder für eine dauerhafte, umfangreiche Alimentierung (Stichwort: Transfer-EUnion!) oder aber für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro bei gleichzeitiger Schuldenrestrukturierung/Staatsbankrott entscheiden müssen! Die Märkte scheinen auf eine Grundsatzentscheidung bereits in 2010 zu spekulieren: Es könnte ein europapolitisch sehr heißer Herbst werden (s. Abb. 1):

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Norwegenkrone: Sicherer Hafen?

von Daniel Haase02.06.10 12:55:40

Der Euro hat das Vertrauen der Investoren zu Recht verspielt. Gibt es überhaupt noch eine (Papier-) Währung, der man trauen kann? Diese Frage wurde uns auf der Vortragstour "Nach der Finanzkrise = Vor dem Staatsbankrott" häufig gestellt. Wir haben uns daher entschlossen, die am häufigsten angesprochenen Währungen etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Diesmal gehts um Norwegen und seine Krone.

Der Blick auf ein paar wichtige volkswirtschaftliche Eckdaten offenbart:

Norwegen steht in der Tat solider da als die Eurozone:

Wo die Staatsausgaben Deutschlands und der Eurozone Jahr für Jahr die Einnahmen übersteigen, ist es in Norwegen genau anders herum: Dank der immensen Öl- und Gasvorkommen erwirtschaftet das kleine Land enorme Überschüsse.

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