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		<title>Daniel Haase - Letzte Kommentare zu Ausblick 2011: DAX &#38; Gold vor neuen Allzeithochs</title>
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				<item>
			<title>Als Antwort auf: Ausblick 2011: DAX &#38; Gold vor neuen Allzeithochs</title>
			<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 10:30:35 +0000</pubDate>
			<dc:creator>J&#252;rgen Kremser [Besucher]</dc:creator>
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			<description>10.11.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde es nicht korrekt von einer Aktienhausse zu sprechen bzw. von einem Edelmetall-Bullenmarkt.  Tatsache ist doch, dass eine erste Absatz-Bewegung der Geldverm&amp;#246;gensbesitzer aus dem Papiergeld seit einiger Zeit im Gange ist.  Sie schreiben selbst: &amp;#8222;Das billige Notenbank-Geld wird in allen gut laufenden Volkswirtschaften zu gr&amp;#246;&amp;#223;eren, inflation&amp;#228;ren Problemen f&amp;#252;hren.&amp;#8220;  Aus eben diesen Gr&amp;#252;nden habe ich im vergangenen Jahr eine neue Gasheizung sowie eine neue &amp;#214;lheizung in Auftrag gegeben.  Ich nehme an, da&amp;#223; viele Hausbesitzer nicht erst dann ihre Immobilie renovieren wollen, wenn der allgemeine Run auf die Sachwerte einsetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht also derzeit meiner Meinung nach keine durch Wirtschaftswachstum induzierte Hausse, sondern um Strategien zur Erhaltung des eigenen Verm&amp;#246;gens.  Wobei die Hausse z. B. auch durch Staats-Investitionen in nicht erforderliche Stra&amp;#223;enbauten oder Stuttgart 21 angeheizt wird, die deswegen in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung eher als Staatskonsum einzuordnen w&amp;#228;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bev&amp;#246;lkerung durch die Politiker sowie die &amp;#246;ffentlich-rechtlichen Massenmedien mit allen wissenschaftlichen psychologischen Mitteln verdummt wird - man bedenke das beabsichtigte neuronale Marketing der Hamburger Sparkasse - wird es noch einige Zeit dauern bis die Probleme in breitere Kreise diffundieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe einmal gelesen, da&amp;#223; die deutsche Bev&amp;#246;lkerung um 1920 der Auffassung war durch die Inflation immer reicher zu werden.  Man wird aber nicht dadurch &amp;#8222;reicher&amp;#8220;, da&amp;#223; Gold und Aktien im Papierwert steigen.  Die Erinnerungen des deutschen Botschafters in Washington w&amp;#228;hrend des Ersten Weltkriegs, Johann-Heinrich Bernstorff, &amp;#8222;Deutschland und Amerika&amp;#8220;, Schlo&amp;#223;herr der 600 Hektar von Gartow (Gorleben) wurden 1920 f&amp;#252;r 25 Mark verkauft;  das w&amp;#228;ren vor dem Ersten Weltkrieg h&amp;#246;chstens ein F&amp;#252;nftel gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wenig die Bev&amp;#246;lkerung im allgemeinen beunruhigt ist, kann man meiner Meinung daran erkennen, da&amp;#223; das lesenswerte Buch von Alfred Manes, Staatsbankrotte, das ich  teilweise ins Internet gestellt habe:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1194&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der dritten Auflage im Mai 1922 nur auf sechstausend kam.  Hierzu ein Kommentar aus Goethes Faust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mephistopheles (zu Faust).&lt;br /&gt;
Den Teufel sp&amp;#252;rt das V&amp;#246;lkchen nie,&lt;br /&gt;
Und wenn er sie beim Kragen h&amp;#228;tte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
DH: Sehr geehrter Herr Kremser,&lt;br /&gt;
das ist ja gerade das spannende: Nat&amp;#252;rlich steckt hinter der Hausse der zur&amp;#252;ckliegenden Wochen auch das Gelddrucken verschiedener Notenbanken, gar keine Frage. Doch die Untersuchungen von Gerd Ewert und mir zeigen klar, dass die Anleger weltweit konjunktursensitive Aktien favorisieren. Wenn die Sorge vor Inflation die einzige bzw. die Hauptantriebskraft hinter der Kurssteigerung w&amp;#228;re, dann sollte man annehmen d&amp;#252;rfen, dass defensiven, konjunkturresistenten Sektoren der Vorzug gegeben w&amp;#252;rde. Aber hunderttausende von Anlegern auf der Welt suchen ganz offensichtlich nicht nach Sicherheit, sondern auf eine konjunkturell kr&amp;#228;ftige Erholung - so wie im Fr&amp;#252;hjahr 2003, im Herbst 2004 und im Fr&amp;#252;hjahr 2009. Bei genauerer Betrachtung f&amp;#228;llt auf, dass insbesondere diejenigen Unternehmen pr&amp;#228;feriert werden, die vom Aufschwung der Schwellenl&amp;#228;nder profitieren. Und was die Entwicklung in vielen dieser L&amp;#228;nder angeht: Sie ist real! Im Westen mag vieles eine haupts&amp;#228;chlich monet&amp;#228;re Illusion eines Aufschwungs sein, in den Emerging Markets kann diese Behauptung kaum aufrecht erhalten werden. Insofern: vielleicht &quot;rettet&quot; uns die Entwicklung in den Schwellenl&amp;#228;ndern nochmals f&amp;#252;r ein paar Jahre vor dem Tag der Wahrheit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: Wenn sich in den Emerging Markets in den n&amp;#228;chsten Jahren ebenfalls eine gigantische Kredit- und Anlageblase bildet (die Chancen daf&amp;#252;r stehen &quot;gut&quot;), dann ist auch klar, dass nach dem Platzen dieser Blase erstmals kein gesunder Teil der Weltwirtschaft mehr vorhanden ist, der dem kranken Teil bei der Erholung helfen kann. Dann wird es also wirklich spannend.</description>
			<content:encoded><![CDATA[10.11.2010<br />
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Ich finde es nicht korrekt von einer Aktienhausse zu sprechen bzw. von einem Edelmetall-Bullenmarkt.  Tatsache ist doch, dass eine erste Absatz-Bewegung der Geldverm&#246;gensbesitzer aus dem Papiergeld seit einiger Zeit im Gange ist.  Sie schreiben selbst: &#8222;Das billige Notenbank-Geld wird in allen gut laufenden Volkswirtschaften zu gr&#246;&#223;eren, inflation&#228;ren Problemen f&#252;hren.&#8220;  Aus eben diesen Gr&#252;nden habe ich im vergangenen Jahr eine neue Gasheizung sowie eine neue &#214;lheizung in Auftrag gegeben.  Ich nehme an, da&#223; viele Hausbesitzer nicht erst dann ihre Immobilie renovieren wollen, wenn der allgemeine Run auf die Sachwerte einsetzt. <br />
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Es besteht also derzeit meiner Meinung nach keine durch Wirtschaftswachstum induzierte Hausse, sondern um Strategien zur Erhaltung des eigenen Verm&#246;gens.  Wobei die Hausse z. B. auch durch Staats-Investitionen in nicht erforderliche Stra&#223;enbauten oder Stuttgart 21 angeheizt wird, die deswegen in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung eher als Staatskonsum einzuordnen w&#228;ren.<br />
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Da die Bev&#246;lkerung durch die Politiker sowie die &#246;ffentlich-rechtlichen Massenmedien mit allen wissenschaftlichen psychologischen Mitteln verdummt wird - man bedenke das beabsichtigte neuronale Marketing der Hamburger Sparkasse - wird es noch einige Zeit dauern bis die Probleme in breitere Kreise diffundieren.<br />
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Ich habe einmal gelesen, da&#223; die deutsche Bev&#246;lkerung um 1920 der Auffassung war durch die Inflation immer reicher zu werden.  Man wird aber nicht dadurch &#8222;reicher&#8220;, da&#223; Gold und Aktien im Papierwert steigen.  Die Erinnerungen des deutschen Botschafters in Washington w&#228;hrend des Ersten Weltkriegs, Johann-Heinrich Bernstorff, &#8222;Deutschland und Amerika&#8220;, Schlo&#223;herr der 600 Hektar von Gartow (Gorleben) wurden 1920 f&#252;r 25 Mark verkauft;  das w&#228;ren vor dem Ersten Weltkrieg h&#246;chstens ein F&#252;nftel gewesen.<br />
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Wie wenig die Bev&#246;lkerung im allgemeinen beunruhigt ist, kann man meiner Meinung daran erkennen, da&#223; das lesenswerte Buch von Alfred Manes, Staatsbankrotte, das ich  teilweise ins Internet gestellt habe:  <br />
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http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1194<br />
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mit der dritten Auflage im Mai 1922 nur auf sechstausend kam.  Hierzu ein Kommentar aus Goethes Faust:<br />
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Mephistopheles (zu Faust).<br />
Den Teufel sp&#252;rt das V&#246;lkchen nie,<br />
Und wenn er sie beim Kragen h&#228;tte.<br /><br />
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DH: Sehr geehrter Herr Kremser,<br />
das ist ja gerade das spannende: Nat&#252;rlich steckt hinter der Hausse der zur&#252;ckliegenden Wochen auch das Gelddrucken verschiedener Notenbanken, gar keine Frage. Doch die Untersuchungen von Gerd Ewert und mir zeigen klar, dass die Anleger weltweit konjunktursensitive Aktien favorisieren. Wenn die Sorge vor Inflation die einzige bzw. die Hauptantriebskraft hinter der Kurssteigerung w&#228;re, dann sollte man annehmen d&#252;rfen, dass defensiven, konjunkturresistenten Sektoren der Vorzug gegeben w&#252;rde. Aber hunderttausende von Anlegern auf der Welt suchen ganz offensichtlich nicht nach Sicherheit, sondern auf eine konjunkturell kr&#228;ftige Erholung - so wie im Fr&#252;hjahr 2003, im Herbst 2004 und im Fr&#252;hjahr 2009. Bei genauerer Betrachtung f&#228;llt auf, dass insbesondere diejenigen Unternehmen pr&#228;feriert werden, die vom Aufschwung der Schwellenl&#228;nder profitieren. Und was die Entwicklung in vielen dieser L&#228;nder angeht: Sie ist real! Im Westen mag vieles eine haupts&#228;chlich monet&#228;re Illusion eines Aufschwungs sein, in den Emerging Markets kann diese Behauptung kaum aufrecht erhalten werden. Insofern: vielleicht "rettet" uns die Entwicklung in den Schwellenl&#228;ndern nochmals f&#252;r ein paar Jahre vor dem Tag der Wahrheit!<br />
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Allerdings: Wenn sich in den Emerging Markets in den n&#228;chsten Jahren ebenfalls eine gigantische Kredit- und Anlageblase bildet (die Chancen daf&#252;r stehen "gut"), dann ist auch klar, dass nach dem Platzen dieser Blase erstmals kein gesunder Teil der Weltwirtschaft mehr vorhanden ist, der dem kranken Teil bei der Erholung helfen kann. Dann wird es also wirklich spannend.]]></content:encoded>
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