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Goldindikatoren Teil 30

von Johannes Forthmann E-Mail 10.12.13 14:36:49

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Das Gold / Silber Ratio - ein Analysetool?

Über das Gold-Silber Ratio wurde viel geschrieben. So lag es über es Jahrtausende hinweg im Durchschnitt bei 13, während es in der Zeitperiode von 2001 – 2013 bei einem Mittelwert von 60 anzusiedeln ist. Für eine fundamentale Prognose eignet es sich nur sehr begrenzt, denn wie will man aus Durchschnittswerten längerer Zeitperioden der Vergangenheit zielgenaue Prognosen ableiten?

Technisch weist dieses Ratio jedoch einige Merkmale auf, die dabei helfen können, zukünftige Marktrichtungen besser zu deuten, denn es bewegt sich über große Zeiträme hinweg in festen Trendkanälen. Diese habe ich nachfolgend auf Wochenbasis ab 2008 dargestellt.

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Darwin Award voraus: Goldfields und das perfekte CO2-Reporting

von Peter Boehringer E-Mail 29.11.13 09:33:34

Eine aktuelle, krasse und zugleich SOOO bezeichnende Meldung aus der systemtragenden und zugleich hochideologischen und strunzdummen Gutmenschenszene. In diesem Fall ein (ehemals großer) Goldminenbetreiber, der offenbar nicht einmal in existenzgefährdenden Zeiten wie derzeit irgendwelche anderen Sorgen hat als die Emission der unten abgedruckten Pressemeldung. Eine solche „Emission“ ist in der Tat eine geistige Umwelt- und Gehirnverschmutzung bei den Empfängern und ein Hohn für alle Investoren von Goldfields (Südafrika).

Der Laden war schon in Zeiten hoher Goldpreise latent mismanaged und gefährdet. Und selbst jetzt noch in Zeiten weiter massiv sinkender Goldgehalte in Südafrika, chronischer Stromknappheit, regelmäßigen Stromausfällen, Schwarzenförderprogrammen, Weißendiskriminierungsprogrammen, entsprechendem Fachkräftemangel bei den Mineningenieuren, Massenstreiks, Verlusten, negativem Betriebsergebnis und einer in zwei Jahren vernichteten Marktkapitalisierung von über 10 Mrd Dollar (oder 80%!) haben die Deppen von Goldfields nichts Besseres zu tun, als sich trotz längst widerlegter Erwärmungstheorie durch anthropogenes CO2 mit ihrer CO2-Statistik zu beschäftigen. Also noch nicht einmal mit der CO2-Emission selbst, sondern mit dem Reporting darüber, für das sie heute auch noch ausgezeichnet wurden… XX(

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Geldplanwirtschaft 1974 wie 2013: Goldgeld würde den Dollar verkrüppeln

von Peter Boehringer E-Mail 12.11.13 17:00:04

In den Tiefen der US-Politikarchive ist wieder mal ein neues (und für Zweifler: ganz offensichtlich echtes) Dokument aufgetaucht, das schon für die Schlussphase des Bretton Woods Systems Pläne oder zumindest Absichten der US-Regierung belegt, den Goldpreis unter allen Umständen tief zu halten, damit er nicht zur existenziellen Bedrohung des US-Dollars würde. Damals 1974 war noch von einer Bedrohung der „SDRs“ die Rede, die allerdings später gescheitert sind – und die hier getrost schlichtweg als Synonym für „US-Dollar“ gelesen werden können, wie ich bereits 2009 in diesem Artikel „1968 wie 2009: die gleichen ‚Meister des Goldes‘ “ gezeigt hatte. Daraus nur ein Auszug:

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Goldindikatoren Teil 29

von Johannes Forthmann E-Mail 25.10.13 14:29:15

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Divergenzen signalisieren oft Wendepunkte eines Marktes. Auf den Edelmetallmärkten finden wir ein solche aktuell bei der Prämie des Central Fund of Canada(CEF) und dem Goldpreis. CEF ist einer der angesehensten physischen Gold und Silber ETF´s und unterhält Lager in Kanada, die unabhängigen Wirtschaftsprüfern unterworfen sind.

Die CEF Prämie stellt die Differenz zwischen dem in London ermittelten Nachmittags Goldpreis Fixing und dem in Toronto gehandelten physischen Fond dar und wird auf meinem Chart täglich in % differenziert. Sie beträgt aktuell minus 4.93 %. Fundamental macht dieses wenig Sinn, wenn man die in meinem letzten Artikel der Essayreihe „Goldindikatoren“ aufgeführten Hongkonger Importzahlen liest. Zur Vereinfachung der visuellen Darstellung habe ich hier eine rote 9 Tage Durchschnittslinie gewählt.

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Minen - Ein Buch mit 7 Siegeln? Teil 21

von Johannes Forthmann E-Mail 24.10.13 13:58:37

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Bessere Zeiten für den XAU?

Minenaktien sind seit längerem die ungeliebten Romas des Edelmetallsektors. Sie lieferten keinen Grund zum Feiern. Nun, wenn Aktien steigen und Gold steigt, dann „müssten“ Minenaktien doch auch steigen. Ein grundlegender Wesenszug von Märkten besteht jedoch darin, dass sie überhaupt nichts „müssen“.

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