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		<title>Jan Kneist - Letzte Kommentare zu Verwirrspiel</title>
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			<title>Als Antwort auf: Verwirrspiel</title>
			<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:50:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Rolf Kuntz [Besucher]</dc:creator>
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			<description>Lieber JK !&lt;br /&gt;
Will Ihrer angeh&amp;#228;ngten Meinung nicht ganz wiedersprechen, aber aktuellisieren oder sollte ich besser sagen kreativisieren. Wie Sie schon sagen ist unsere Papiergeld etwa geworden au&amp;#223;erhalb dem was das Geld aus Zwischentauschmittel sein sollte. Betrachten Sie aber mal das Gold n&amp;#252;chtern, dann ist es dort nicht anderst. Nur die Tradition ist da halt ein paar tausend Jahre &amp;#228;lter, so da&amp;#223; hier die Reflektionen vom Verstand auf die Instinktebene abgerutscht sind. Traditionen halten sich hartneckig, mei&amp;#223;t wie hier auch, ohne neu hinterfragt zu werden. Oder wir k&amp;#246;nnten es auch etwas mathemtischer ausdr&amp;#252;cken und sagen:&quot; Auf einem Zahlenstrahl bei dem die ideale Mitte mit &quot;0&quot; markiert ist, geht die falsche Papiergeldfunktion ettliche Zahlen is Plus, das Gold entgegengestetzt ins Minus. Wollen Sie davon noch eine solzialpolitisch klingende Variante h&amp;#246;ren, dann k&amp;#246;nnte man sich einmal &amp;#252;berlegen: &quot;Wesshalb die Forderung von einem &quot;bedingungslosen Grundeinkommen&quot; sofort Emotionen von Faulheit hervoruft, wogegen ein Promi, welcher au&amp;#223;er seinem puren Sein nicht f&amp;#252;r die Gesellschaft abwirft, eine Schleimspur von Lakeien nach sich zieht wenn Er &amp;#252;ber den Markplatz l&amp;#228;uft. All das sind Gegens&amp;#228;tze &amp;#252;ber welche sich nur wenige im Promillbereich der Bev&amp;#246;lkerung wirklich Gedanken machen. Und ich gebe es ja auch zu, da&amp;#223; zumindest bisher, da&amp;#223; reale Leben auch so funktioniert, aber eben auf Kosten irgend eines Anderen. Dieses &quot;auf Kosten eines Anderen&quot; haftet sowohl dem Gold an, wie auch dem kreditbasierenden Papiergeldsystem. Geld im Sinne von &quot;einfach nur Geld sein&quot; ist beides nicht. Wir nehmen das nur nicht so wahr, weil unsere Gesellschaft kollektiv verabredet hat, dieses System als legal zu betrachten und die Renidten daraus standesf&amp;#246;rdernd. Man findet &amp;#252;berraschend schnell Paralellen, wenn man den alten Adelsbegriff Feudalismus gegen die neue Wortsch&amp;#246;pfung Finanzfeudalismus stellt. &quot;Einfach nur Geld sein&quot; w&amp;#228;re dann gegeben, wenn das Geld der Warenfuktion gleich gemacht w&amp;#252;rde. Aber selbst die Reduzierung auf die Elementarfunktion &quot;Tauschmittel&quot; w&amp;#252;rde Geld nicht zum idealen Mittel machen. Da der Mensch ein soziales Wesen mit Verantwortung ist und es gemeinschaftserhaltende Dinge gibt, die sich dem Geldgesch&amp;#228;ftsflu&amp;#223; entziehen, mu&amp;#223; dieses idale Geld einige Dinge abgeben bzw. schultern. Wieviel dieser Seite zugestanden bzw. in diese investiert wird, m&amp;#252;&amp;#223;te eigentlich in einem demokratischen Konsens gesucht werden. Das hier die Interessen- und Krafteverh&amp;#228;ltnisse auch nicht ideal sind, da&amp;#223; ist wohl Stammtischkonsens und es liegt im Interesse einiger, da&amp;#223; es so bleibt. Tja, nicht die Politik steht auf Nummer 1 des Sigertreppchens, sondern die attraktive  Finanzlobby, auf Nummer 2 folgt die Gesundheitslobby und auf 3 die der Energieversorger. Irgendwo dahinter kommt als Blitzableiter und Watschenmann die Politik. Nun kann man nat&amp;#252;rlich jeden Bogen &amp;#252;berspannen, wie uns die Geschichte immer wieder zeigt und ich bin der &amp;#220;berzeugung die Gier und der Egoismus der Finanzakteure hat diesen Bogen &amp;#252;berspannt. Ich halte es f&amp;#252;r nicht ausgeschlossen da&amp;#223; die Politik die Geld- und Goldwirtschaft, so wie sie jetzt ist, zunehmend als St&amp;#246;renfried empfindet. Noch habe wir eine Demokratie und sollte diese aktiviert werden, dann ist diese ein starkes Instrument um hier neue Parameter zu setzen, bzw. setzen zu m&amp;#252;ssen, weil der Druck der Stra&amp;#223;e zunimmt, so wie mit den 9,5 Thesen, welche letztes Wochende an die Kirchnt&amp;#252;re genagelt wurden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lieber JK !<br />
Will Ihrer angeh&#228;ngten Meinung nicht ganz wiedersprechen, aber aktuellisieren oder sollte ich besser sagen kreativisieren. Wie Sie schon sagen ist unsere Papiergeld etwa geworden au&#223;erhalb dem was das Geld aus Zwischentauschmittel sein sollte. Betrachten Sie aber mal das Gold n&#252;chtern, dann ist es dort nicht anderst. Nur die Tradition ist da halt ein paar tausend Jahre &#228;lter, so da&#223; hier die Reflektionen vom Verstand auf die Instinktebene abgerutscht sind. Traditionen halten sich hartneckig, mei&#223;t wie hier auch, ohne neu hinterfragt zu werden. Oder wir k&#246;nnten es auch etwas mathemtischer ausdr&#252;cken und sagen:" Auf einem Zahlenstrahl bei dem die ideale Mitte mit "0" markiert ist, geht die falsche Papiergeldfunktion ettliche Zahlen is Plus, das Gold entgegengestetzt ins Minus. Wollen Sie davon noch eine solzialpolitisch klingende Variante h&#246;ren, dann k&#246;nnte man sich einmal &#252;berlegen: "Wesshalb die Forderung von einem "bedingungslosen Grundeinkommen" sofort Emotionen von Faulheit hervoruft, wogegen ein Promi, welcher au&#223;er seinem puren Sein nicht f&#252;r die Gesellschaft abwirft, eine Schleimspur von Lakeien nach sich zieht wenn Er &#252;ber den Markplatz l&#228;uft. All das sind Gegens&#228;tze &#252;ber welche sich nur wenige im Promillbereich der Bev&#246;lkerung wirklich Gedanken machen. Und ich gebe es ja auch zu, da&#223; zumindest bisher, da&#223; reale Leben auch so funktioniert, aber eben auf Kosten irgend eines Anderen. Dieses "auf Kosten eines Anderen" haftet sowohl dem Gold an, wie auch dem kreditbasierenden Papiergeldsystem. Geld im Sinne von "einfach nur Geld sein" ist beides nicht. Wir nehmen das nur nicht so wahr, weil unsere Gesellschaft kollektiv verabredet hat, dieses System als legal zu betrachten und die Renidten daraus standesf&#246;rdernd. Man findet &#252;berraschend schnell Paralellen, wenn man den alten Adelsbegriff Feudalismus gegen die neue Wortsch&#246;pfung Finanzfeudalismus stellt. "Einfach nur Geld sein" w&#228;re dann gegeben, wenn das Geld der Warenfuktion gleich gemacht w&#252;rde. Aber selbst die Reduzierung auf die Elementarfunktion "Tauschmittel" w&#252;rde Geld nicht zum idealen Mittel machen. Da der Mensch ein soziales Wesen mit Verantwortung ist und es gemeinschaftserhaltende Dinge gibt, die sich dem Geldgesch&#228;ftsflu&#223; entziehen, mu&#223; dieses idale Geld einige Dinge abgeben bzw. schultern. Wieviel dieser Seite zugestanden bzw. in diese investiert wird, m&#252;&#223;te eigentlich in einem demokratischen Konsens gesucht werden. Das hier die Interessen- und Krafteverh&#228;ltnisse auch nicht ideal sind, da&#223; ist wohl Stammtischkonsens und es liegt im Interesse einiger, da&#223; es so bleibt. Tja, nicht die Politik steht auf Nummer 1 des Sigertreppchens, sondern die attraktive  Finanzlobby, auf Nummer 2 folgt die Gesundheitslobby und auf 3 die der Energieversorger. Irgendwo dahinter kommt als Blitzableiter und Watschenmann die Politik. Nun kann man nat&#252;rlich jeden Bogen &#252;berspannen, wie uns die Geschichte immer wieder zeigt und ich bin der &#220;berzeugung die Gier und der Egoismus der Finanzakteure hat diesen Bogen &#252;berspannt. Ich halte es f&#252;r nicht ausgeschlossen da&#223; die Politik die Geld- und Goldwirtschaft, so wie sie jetzt ist, zunehmend als St&#246;renfried empfindet. Noch habe wir eine Demokratie und sollte diese aktiviert werden, dann ist diese ein starkes Instrument um hier neue Parameter zu setzen, bzw. setzen zu m&#252;ssen, weil der Druck der Stra&#223;e zunimmt, so wie mit den 9,5 Thesen, welche letztes Wochende an die Kirchnt&#252;re genagelt wurden.]]></content:encoded>
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			<title>Als Antwort auf: Verwirrspiel</title>
			<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 10:07:03 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Rolf Kuntz [Besucher]</dc:creator>
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			<description>Richtig, Gold wird in ungeahnte H&amp;#246;hen schie&amp;#223;en. Nun aber leben wir letztendlich nicht vom Gold sondern durch die Arbeitskraft und Inovation des Menschen, respektive seiner technischen- u. wissenschaftlichen Fortschritte, sowie Etwas, was Meschen au&amp;#223;erhalb der Finanz- und Spekulationswelt als Natur wahrnehmen. Es w&amp;#228;re vielleicht nicht unangebracht sich dieses elemantaren Wissens er erinnern. Es tut sich n&amp;#228;mlich etwas au&amp;#223;erhalb der Renditegier nach leistungslosem Einkommen. Man k&amp;#246;nnte es auch einen Umdenkprozess nennen. Sch&amp;#228;tze, es wird nicht mehr lange dauern, bis von dort ein k&amp;#252;hler Wind weht. Ob dann allerdings unsere Gesellschaftsordnung noch so erfreulich ist um sich gen&amp;#252;sslich an den leisteungslosen erfeuen zu k&amp;#246;nnen, da habe ich erhebliche Zweifel. In den Gettos, wie z.B. den teuren k&amp;#252;nstlichen Palmeninseln in persischen Golf ist n&amp;#228;mlich dann f&amp;#252;r die Bezahlung Gold notwendig und wenn nicht mehr vorhanden, erfolgt gnadenlos ein Rauswurf ins wirkliche Leben. Wundert euch nicht &amp;#252;ber die klammheimliche Freude die dann entgegen schl&amp;#228;gt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben nat&amp;#252;rlich Recht. Gold soll einfach nur Geld sein und ein geordnetes und blasenfreies Wirtschaften erm&amp;#246;glichen. An sich ist es kein Spekulationsgut. Das ist es nur im Papiergeldsystem geworden. Unsere Gesellschaftsordnung wie sie jetzt besteht, kann und wird nicht &amp;#252;berleben. Das ist gut so, doch nur wenige denken &amp;#252;ber Alternativen nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JK</description>
			<content:encoded><![CDATA[Richtig, Gold wird in ungeahnte H&#246;hen schie&#223;en. Nun aber leben wir letztendlich nicht vom Gold sondern durch die Arbeitskraft und Inovation des Menschen, respektive seiner technischen- u. wissenschaftlichen Fortschritte, sowie Etwas, was Meschen au&#223;erhalb der Finanz- und Spekulationswelt als Natur wahrnehmen. Es w&#228;re vielleicht nicht unangebracht sich dieses elemantaren Wissens er erinnern. Es tut sich n&#228;mlich etwas au&#223;erhalb der Renditegier nach leistungslosem Einkommen. Man k&#246;nnte es auch einen Umdenkprozess nennen. Sch&#228;tze, es wird nicht mehr lange dauern, bis von dort ein k&#252;hler Wind weht. Ob dann allerdings unsere Gesellschaftsordnung noch so erfreulich ist um sich gen&#252;sslich an den leisteungslosen erfeuen zu k&#246;nnen, da habe ich erhebliche Zweifel. In den Gettos, wie z.B. den teuren k&#252;nstlichen Palmeninseln in persischen Golf ist n&#228;mlich dann f&#252;r die Bezahlung Gold notwendig und wenn nicht mehr vorhanden, erfolgt gnadenlos ein Rauswurf ins wirkliche Leben. Wundert euch nicht &#252;ber die klammheimliche Freude die dann entgegen schl&#228;gt.<br />
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Sie haben nat&#252;rlich Recht. Gold soll einfach nur Geld sein und ein geordnetes und blasenfreies Wirtschaften erm&#246;glichen. An sich ist es kein Spekulationsgut. Das ist es nur im Papiergeldsystem geworden. Unsere Gesellschaftsordnung wie sie jetzt besteht, kann und wird nicht &#252;berleben. Das ist gut so, doch nur wenige denken &#252;ber Alternativen nach. <br />
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JK]]></content:encoded>
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				<item>
			<title>Als Antwort auf: Verwirrspiel</title>
			<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 17:13:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Ziganskakurwa [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c125@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Gold wird noch Preise erreichen, die sich heute niemand vorstellen kann.&lt;br /&gt;
Amen!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gold wird noch Preise erreichen, die sich heute niemand vorstellen kann.<br />
Amen!]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2009/11/03/verwirrspiel#c125</link>
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