<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?><!-- generator="b2evolution/2.4.6" -->
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		<title>Markus Bechtel - Letzte Kommentare zu Der Mythos des &#8222;fehlenden&#8220; Zinses</title>
		<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php?disp=comments</link>
		<description></description>
		<language>de-DE</language>
		<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
		<admin:generatorAgent rdf:resource="http://b2evolution.net/?v=2.4.6"/>
		<ttl>60</ttl>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Mythos des &#8222;fehlenden&#8220; Zinses</title>
			<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 18:39:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Captain Zinseszins [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c25959@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Selbstverst&amp;#228;ndlich gibt es am Zins und am bestehenden Kreditgeldsch&amp;#246;pfungsmechanismus nichts zu r&amp;#252;tteln. Selbstverst&amp;#228;ndlich muss realwirtschaftlicher Erfolg von Unternehmen von den Zinseinnahmen jener, die das Unternehmen finanzieren getrennt bleiben.&lt;br /&gt;
Und selbstverst&amp;#228;ndlich ist es gerechtfertigt, dass etwa 40 Prozent der Preise als Zinseinnahmen an Banken gehen.&lt;br /&gt;
Und nat&amp;#252;rlich muss der Geldadel, der in Kriegen mit selbstgesch&amp;#246;pftem Geld beide Seiten finanziert, erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
Von daher stimme ich Herrn Bechtel voll zu. Seine Weltsicht ist mir sehr sympathisch. &lt;br /&gt;
Und n&amp;#228;he mache ich mir einen Pelzmantel aus Hundewelpenfell. Nein, ich lasse n&amp;#228;hen. Wo k&amp;#228;men wir denn dahin, wenn ich arbeiten m&amp;#252;sste. Das machen meine Millionen in Steueroasen f&amp;#252;r mich. Dank Zins uns Zinseszins. Eine l&amp;#228;ppische Milliarde an einsen uns Nullen in den richtigen Computern reicht und das System spuckt mir j&amp;#228;hrlich den Gegenwert von rund 250 Eigentumswohnungen pro Jahr aus (f&amp;#252;r je 250.000 Euro). Mein Family-Office macht noch locker 5 Prozent Zins im Jahr, dank HFT und Insider-Kontakte. Langsam wird&amp;#180;s aber selbst mir unheimlich. Die 250 Eigentumswohnungen spucken pro Jahr auch noch 2,4 Millionen Euro an Mieteinnahmen aus. Davon muss mein Family-Office noch mehr Sachwerte zusammentragen. Ist echt nicht leicht, Captain Zinseszins zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;MB:&lt;/strong&gt; In einem kapitalistischen Wirtschaftssystem m&amp;#252;&amp;#223;te jeder nicht nur die Gewinne, sondern auch die damit verbundenen Risiken tragen. Dann g&amp;#228;be es keine AKWs, kein Gentech, kein ESM, kein &quot;deficit spending&quot; des Staates etc. M&amp;#252;&amp;#223;ten die Stromkonzerne vollst&amp;#228;ndig die Risiken der AKWs tragen, dann w&amp;#228;re jedes AKW unrentabel. Keine Versicherung der Welt k&amp;#246;nnte diese Risiken bewerten und tragen. W&amp;#252;rde Monsantor vollst&amp;#228;ndig die Risiken tragen, die von dem Gentech ausgehen, dann w&amp;#252;rde es Monsanto nicht geben. Weil keine Versicherung das Risiko des Gentechnik bewerten und tragen kann. M&amp;#252;&amp;#223;ten die Banken die Risiken, die sie selbst eingegangen sind, selbst tragen (dazu sind sie ja eigentlich da!), dann g&amp;#228;be es keine Zockerbanken. K&amp;#246;nnten die Zentralbanken nur sachwertgedecktes Geld ausgeben, dann m&amp;#252;&amp;#223;te der Staat mit den Mitteln auskommen, welche wir ihm in einem demokratischen Willensbildungsproze&amp;#223; zugestanden h&amp;#228;tten. &lt;br /&gt;
Wenn stattdessen das Haftungsrisiko der AKW begrenzt werden, dann werden die Haftungsrisiken auf dem R&amp;#252;cken der Allgemeinheit sozialisiert. Wenn stattdessen das Haftungsrisiko von Gentech-Konzernen begrenzt wird, dann werden die Haftungsrisiken auf dem R&amp;#252;cken der Allgemeinheit sozialisiert. Wenn stattdessen die Haftungsrisiken der Banken &amp;#252;ber den ESM begrenzt werden, dann werden damit die Haftungsrisiken auf dem R&amp;#252;cken der Allgemeinheit sozialisiert.  Wenn uns stattdessen der Staat durch sein &quot;deficit spending&quot; in eine Schuldenfalle f&amp;#252;hrt, die letztlich nur im Staatsbankrott f&amp;#252;hren kann, dann werden dadurch die Haftungsrisiken auf dem R&amp;#252;cken der Allgemeinheit sozialisiert. &lt;br /&gt;
W&amp;#252;&amp;#223;ten Sie um die Bedeutung eines sachwertgedeckten Geldsystems und eines allgemeinen Zinseszinsverbotes (Streichung des &amp;#167; 248 Abs. 2 BGB ), dann w&amp;#252;rden Sie nicht solche zynischen Kommentare schreiben. W&amp;#252;rden Sie verstehen - ja, verstehen! - da&amp;#223; die Welt oft genau anders herum funktioniert, wie Sie sich das bisher vorgestellt haben, dann w&amp;#228;ren wir in der Diskussion wirklich einen gro&amp;#223;en Schritt weiter!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Selbstverst&#228;ndlich gibt es am Zins und am bestehenden Kreditgeldsch&#246;pfungsmechanismus nichts zu r&#252;tteln. Selbstverst&#228;ndlich muss realwirtschaftlicher Erfolg von Unternehmen von den Zinseinnahmen jener, die das Unternehmen finanzieren getrennt bleiben.<br />
Und selbstverst&#228;ndlich ist es gerechtfertigt, dass etwa 40 Prozent der Preise als Zinseinnahmen an Banken gehen.<br />
Und nat&#252;rlich muss der Geldadel, der in Kriegen mit selbstgesch&#246;pftem Geld beide Seiten finanziert, erhalten bleiben.<br />
Von daher stimme ich Herrn Bechtel voll zu. Seine Weltsicht ist mir sehr sympathisch. <br />
Und n&#228;he mache ich mir einen Pelzmantel aus Hundewelpenfell. Nein, ich lasse n&#228;hen. Wo k&#228;men wir denn dahin, wenn ich arbeiten m&#252;sste. Das machen meine Millionen in Steueroasen f&#252;r mich. Dank Zins uns Zinseszins. Eine l&#228;ppische Milliarde an einsen uns Nullen in den richtigen Computern reicht und das System spuckt mir j&#228;hrlich den Gegenwert von rund 250 Eigentumswohnungen pro Jahr aus (f&#252;r je 250.000 Euro). Mein Family-Office macht noch locker 5 Prozent Zins im Jahr, dank HFT und Insider-Kontakte. Langsam wird&#180;s aber selbst mir unheimlich. Die 250 Eigentumswohnungen spucken pro Jahr auch noch 2,4 Millionen Euro an Mieteinnahmen aus. Davon muss mein Family-Office noch mehr Sachwerte zusammentragen. Ist echt nicht leicht, Captain Zinseszins zu sein.<br />
<br />
<strong>MB:</strong> In einem kapitalistischen Wirtschaftssystem m&#252;&#223;te jeder nicht nur die Gewinne, sondern auch die damit verbundenen Risiken tragen. Dann g&#228;be es keine AKWs, kein Gentech, kein ESM, kein "deficit spending" des Staates etc. M&#252;&#223;ten die Stromkonzerne vollst&#228;ndig die Risiken der AKWs tragen, dann w&#228;re jedes AKW unrentabel. Keine Versicherung der Welt k&#246;nnte diese Risiken bewerten und tragen. W&#252;rde Monsantor vollst&#228;ndig die Risiken tragen, die von dem Gentech ausgehen, dann w&#252;rde es Monsanto nicht geben. Weil keine Versicherung das Risiko des Gentechnik bewerten und tragen kann. M&#252;&#223;ten die Banken die Risiken, die sie selbst eingegangen sind, selbst tragen (dazu sind sie ja eigentlich da!), dann g&#228;be es keine Zockerbanken. K&#246;nnten die Zentralbanken nur sachwertgedecktes Geld ausgeben, dann m&#252;&#223;te der Staat mit den Mitteln auskommen, welche wir ihm in einem demokratischen Willensbildungsproze&#223; zugestanden h&#228;tten. <br />
Wenn stattdessen das Haftungsrisiko der AKW begrenzt werden, dann werden die Haftungsrisiken auf dem R&#252;cken der Allgemeinheit sozialisiert. Wenn stattdessen das Haftungsrisiko von Gentech-Konzernen begrenzt wird, dann werden die Haftungsrisiken auf dem R&#252;cken der Allgemeinheit sozialisiert. Wenn stattdessen die Haftungsrisiken der Banken &#252;ber den ESM begrenzt werden, dann werden damit die Haftungsrisiken auf dem R&#252;cken der Allgemeinheit sozialisiert.  Wenn uns stattdessen der Staat durch sein "deficit spending" in eine Schuldenfalle f&#252;hrt, die letztlich nur im Staatsbankrott f&#252;hren kann, dann werden dadurch die Haftungsrisiken auf dem R&#252;cken der Allgemeinheit sozialisiert. <br />
W&#252;&#223;ten Sie um die Bedeutung eines sachwertgedeckten Geldsystems und eines allgemeinen Zinseszinsverbotes (Streichung des &#167; 248 Abs. 2 BGB ), dann w&#252;rden Sie nicht solche zynischen Kommentare schreiben. W&#252;rden Sie verstehen - ja, verstehen! - da&#223; die Welt oft genau anders herum funktioniert, wie Sie sich das bisher vorgestellt haben, dann w&#228;ren wir in der Diskussion wirklich einen gro&#223;en Schritt weiter!]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/06/19/der-mythos-des-fehlenden-zinses#c25959</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Mythos des &#8222;fehlenden&#8220; Zinses</title>
			<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 10:06:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator>HartmutLr [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c25953@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>So, noch ein Gedanke warum die Aussage, dass der Zins nicht mitgesch&amp;#246;pft wird bei der Kreditverleihung richtig ist. Sie sagen, der Zins w&amp;#252;rde DOCH mitgesch&amp;#246;pft, da von Anhang an die Volle Summe als Schultitel eingetragen w&amp;#252;rde.&lt;br /&gt;
Ich sage: Wenn Guthaben die Schuld auf andere Seite ist wurde eben nicht die Volle Summe generiert. Es wurden n&amp;#228;mlich nur 100 Einheiten generiert die als &quot;Guthaben&quot; ausgebbar sind, die 10 Einheiten Zinsen wurden eben NICHT generiert zum Ausgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;MB:&lt;/strong&gt; Die &lt;strong&gt;(Zins-)FORDERUNG&lt;/strong&gt; wurde von dem Schuldner durch sein &lt;strong&gt;vertragliches (Zins-)VERSPRECHEN&lt;/strong&gt; selbst gesch&amp;#246;pft. Das bedeutet allerdings noch nicht, da&amp;#223; der Schuldner auch seine &lt;strong&gt;(Zins-)LEISTUNG&lt;/strong&gt; bereits erbracht h&amp;#228;tte. &lt;br /&gt;
Die Leistung des Schuldners besteht nun darin, dem Gl&amp;#228;ubiger die versprochenen Werteinheiten (Zins bzw. Tilgung) innerhalb des versprochenen Zeitraums zu &amp;#252;bertragen. Dabei ist es vollkommen unerheblich, wieviele Werteinheiten insgesamt am Markt verf&amp;#252;gbar sind. Das ist deshalb unerheblich, weil sich die Schuld des Schuldners ausschlie&amp;#223;lich auf die konkret versprochenen Werteinheiten bezieht.&lt;br /&gt;
Das Geldsystem bewirkt dabei lediglich, da&amp;#223; der Schuldner seine (Zins-)LEISTUNG nicht dem urspr&amp;#252;nglichen Gl&amp;#228;ubiger gegen&amp;#252;ber erbringen mu&amp;#223;, sondern gegen&amp;#252;ber jedem beliebigen Inhaber dieser (Zins-)Forderung erbringen kann.</description>
			<content:encoded><![CDATA[So, noch ein Gedanke warum die Aussage, dass der Zins nicht mitgesch&#246;pft wird bei der Kreditverleihung richtig ist. Sie sagen, der Zins w&#252;rde DOCH mitgesch&#246;pft, da von Anhang an die Volle Summe als Schultitel eingetragen w&#252;rde.<br />
Ich sage: Wenn Guthaben die Schuld auf andere Seite ist wurde eben nicht die Volle Summe generiert. Es wurden n&#228;mlich nur 100 Einheiten generiert die als "Guthaben" ausgebbar sind, die 10 Einheiten Zinsen wurden eben NICHT generiert zum Ausgeben.<br />
<br />
<strong>MB:</strong> Die <strong>(Zins-)FORDERUNG</strong> wurde von dem Schuldner durch sein <strong>vertragliches (Zins-)VERSPRECHEN</strong> selbst gesch&#246;pft. Das bedeutet allerdings noch nicht, da&#223; der Schuldner auch seine <strong>(Zins-)LEISTUNG</strong> bereits erbracht h&#228;tte. <br />
Die Leistung des Schuldners besteht nun darin, dem Gl&#228;ubiger die versprochenen Werteinheiten (Zins bzw. Tilgung) innerhalb des versprochenen Zeitraums zu &#252;bertragen. Dabei ist es vollkommen unerheblich, wieviele Werteinheiten insgesamt am Markt verf&#252;gbar sind. Das ist deshalb unerheblich, weil sich die Schuld des Schuldners ausschlie&#223;lich auf die konkret versprochenen Werteinheiten bezieht.<br />
Das Geldsystem bewirkt dabei lediglich, da&#223; der Schuldner seine (Zins-)LEISTUNG nicht dem urspr&#252;nglichen Gl&#228;ubiger gegen&#252;ber erbringen mu&#223;, sondern gegen&#252;ber jedem beliebigen Inhaber dieser (Zins-)Forderung erbringen kann.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/06/19/der-mythos-des-fehlenden-zinses#c25953</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Mythos des &#8222;fehlenden&#8220; Zinses</title>
			<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 11:46:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator>HartmutLr [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c25944@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Um es noch mal abschliessend zu benennen: Der Zins und Zinseszins ist im Zusammenhang mit dem Schuldgeldsystem ein Systemproblen da ja der Zinz mit Kredit ( was ja das System ist ) zusammenh&amp;#228;ngt. In eine Warengeldsystem w&amp;#228;re das kein Systemproblem sondern allenfalls zwischen Gl&amp;#228;ubiger und Schulder. W&amp;#228;rend Warengeld unabh&amp;#228;ngig von Kredit und Zins extistiert und weiterexitiert ist Kreditgeld von der Bedingung des Zinses abh&amp;#228;ngig, sowie von der Weiteraufschuldung, da es ja sonst gar nicht existieren w&amp;#252;rde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;MB:&lt;/strong&gt; Wenn Sie unter einem &quot;Warengeld&quot; eine &lt;strong&gt;sachwertgedeckte Geldforderung&lt;/strong&gt; verstehen, dan w&amp;#228;re ein solches gedecktes Schuldgeldsystem in der Tat kein Systemproblem. Der Gl&amp;#228;ubiger k&amp;#246;nnte seine Zins- und Tilgungsforderung ja immer aus der hinterlegten Sicherheit befriedigen. &lt;br /&gt;
Nur in einem &lt;strong&gt;ungedeckten Schuldgeldsystem&lt;/strong&gt; wird eine Zinsforderung zum Systemproblem. Der Zinseszins ist n&amp;#228;mlich gerade eine Folge des ungedeckten Schuldgeldsystems, weil er eine ungedeckte Refinanzierung der eigentlich f&amp;#228;lligen Zins- und Tilgungsraten erm&amp;#246;glicht. Lesen Sie dazu meine Beitr&amp;#228;ge &quot;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/12/21/wenn-das-geldsystem-zum-fluch-wird&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wenn das Geldsystem zum Fluch wird&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&quot; und &quot;&lt;a href=&quot;http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Um es noch mal abschliessend zu benennen: Der Zins und Zinseszins ist im Zusammenhang mit dem Schuldgeldsystem ein Systemproblen da ja der Zinz mit Kredit ( was ja das System ist ) zusammenh&#228;ngt. In eine Warengeldsystem w&#228;re das kein Systemproblem sondern allenfalls zwischen Gl&#228;ubiger und Schulder. W&#228;rend Warengeld unabh&#228;ngig von Kredit und Zins extistiert und weiterexitiert ist Kreditgeld von der Bedingung des Zinses abh&#228;ngig, sowie von der Weiteraufschuldung, da es ja sonst gar nicht existieren w&#252;rde.<br />
<br />
<strong>MB:</strong> Wenn Sie unter einem "Warengeld" eine <strong>sachwertgedeckte Geldforderung</strong> verstehen, dan w&#228;re ein solches gedecktes Schuldgeldsystem in der Tat kein Systemproblem. Der Gl&#228;ubiger k&#246;nnte seine Zins- und Tilgungsforderung ja immer aus der hinterlegten Sicherheit befriedigen. <br />
Nur in einem <strong>ungedeckten Schuldgeldsystem</strong> wird eine Zinsforderung zum Systemproblem. Der Zinseszins ist n&#228;mlich gerade eine Folge des ungedeckten Schuldgeldsystems, weil er eine ungedeckte Refinanzierung der eigentlich f&#228;lligen Zins- und Tilgungsraten erm&#246;glicht. Lesen Sie dazu meine Beitr&#228;ge "<strong><a href="http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/12/21/wenn-das-geldsystem-zum-fluch-wird" rel="nofollow">Wenn das Geldsystem zum Fluch wird</a></strong>" und "<a href="http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen" rel="nofollow"><strong>Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</strong></a>]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/06/19/der-mythos-des-fehlenden-zinses#c25944</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Mythos des &#8222;fehlenden&#8220; Zinses</title>
			<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 10:44:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator>HartmutLr [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c25943@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Hallo, mir ist schon klar, dass es da Unterschiede gibt. Es ist bloss nicht irrelevant woher die 10 Unzen Zinsen kommen, denn im theoretschen Denkmodell ist m&amp;#246;glich, dass Sie nicht exitieren. Die 100 Unzen bei der Verleihung existieren. Genau deshalb wird die Menge der Kreditaufnahme viel geringer sein.&lt;br /&gt;
In einen System wo Banken Geld verleihen d&amp;#252;rfen was Sie nicht haben ist die Krediaufnahmemenge viel Gr&amp;#246;sser. Und ja in diesen System ist das ein Problem, weil die Zinsen auch wieder aus neuer Kreditaufnahme kommen. Im Goldsystem w&amp;#252;rde es eine Insolvenz geben wenn der Schuldner nicht zahlen kann und der Gl&amp;#228;ubiger w&amp;#252;rde leer ausgehen. Im Schuldgeldsystem kann immer weiter aufgeschuldet und &quot;umgeschuldet&quot; werden bis der Staat mit &quot;Rettungspaketen&quot; einspringt. Da so eine weitere Aufschuldung erst mal angenehmer ist wie wenn sich ein Drogenjunkie weitere Sch&amp;#252;sse setzt wird dieser vermeintlich leichtere Weg auf fast immer gegangen bis hin zur Erpressung des Staates von der Finanzmafia.&lt;br /&gt;
Es ist gesamtgesellschaftlich eben nicht irrelavant wo die Zinsen herkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;MB:&lt;/strong&gt; Die 10 Unzen Zinsen stammen letztlich wirtschaftlich und rechtlich aus der vom Schuldner selbst versprochenen und rechtzeitig zu leistenden GEGENLEISTUNG. Dabei kommt es auf die vom Schuldner selbst versprochene und rechtzeitig zu erbringende reale Gegenleistung an. Und gerade nicht auf die ansonsten am Markt verf&amp;#252;gbare Waren- oder Geldmenge.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo, mir ist schon klar, dass es da Unterschiede gibt. Es ist bloss nicht irrelevant woher die 10 Unzen Zinsen kommen, denn im theoretschen Denkmodell ist m&#246;glich, dass Sie nicht exitieren. Die 100 Unzen bei der Verleihung existieren. Genau deshalb wird die Menge der Kreditaufnahme viel geringer sein.<br />
In einen System wo Banken Geld verleihen d&#252;rfen was Sie nicht haben ist die Krediaufnahmemenge viel Gr&#246;sser. Und ja in diesen System ist das ein Problem, weil die Zinsen auch wieder aus neuer Kreditaufnahme kommen. Im Goldsystem w&#252;rde es eine Insolvenz geben wenn der Schuldner nicht zahlen kann und der Gl&#228;ubiger w&#252;rde leer ausgehen. Im Schuldgeldsystem kann immer weiter aufgeschuldet und "umgeschuldet" werden bis der Staat mit "Rettungspaketen" einspringt. Da so eine weitere Aufschuldung erst mal angenehmer ist wie wenn sich ein Drogenjunkie weitere Sch&#252;sse setzt wird dieser vermeintlich leichtere Weg auf fast immer gegangen bis hin zur Erpressung des Staates von der Finanzmafia.<br />
Es ist gesamtgesellschaftlich eben nicht irrelavant wo die Zinsen herkommen.<br />
<br />
<strong>MB:</strong> Die 10 Unzen Zinsen stammen letztlich wirtschaftlich und rechtlich aus der vom Schuldner selbst versprochenen und rechtzeitig zu leistenden GEGENLEISTUNG. Dabei kommt es auf die vom Schuldner selbst versprochene und rechtzeitig zu erbringende reale Gegenleistung an. Und gerade nicht auf die ansonsten am Markt verf&#252;gbare Waren- oder Geldmenge.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/06/19/der-mythos-des-fehlenden-zinses#c25943</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Mythos des &#8222;fehlenden&#8220; Zinses</title>
			<pubDate>Sun, 29 Jun 2014 10:53:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Bernd Lauert [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c25935@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Ich halte fest: Sie verneinen, dass Buchgeld per Bilanzverl&amp;#228;ngerung bei kreditvergabe durch Banken entsteht.&lt;br /&gt;
Ich fordere jeden auf, nachzupr&amp;#252;fen, ob es so ist oder nicht:&lt;br /&gt;
Beispielsweise bei Wikipedia: Aus der Vergabe von Krediten entsteht zun&amp;#228;chst zus&amp;#228;tzlich verf&amp;#252;gbares Buchgeld durch einen Buchungssatz (eine Gesch&amp;#228;ftsbank bucht in Form einer Bilanzverl&amp;#228;ngerung Kreditforderungen [Aktiva] sowie Verbindlichkeiten [Passiva] gegen sich selbst - Verbindlichkeiten, die &amp;#252;blicherweise als Zahlungsmittel akzeptiert werden).[4] Bei der Kreditvergabe muss kein Erwerb von Einlagen vorausgegangen sein. Bedingung ist hingegen f&amp;#252;r ein Einlagengesch&amp;#228;ft, dass vorher ein Kreditgesch&amp;#228;ft stattgefunden hat.[5][6]&lt;br /&gt;
Und per Google-Recherche.&lt;br /&gt;
Die Bankenlobbyismus-Predigt eines Herrn Bechtel kann der selbstinformierte Leser dann getrost in die Tonne kloppen!&lt;br /&gt;
Sie tun mir leid, dass Sie sich hier so blamieren m&amp;#252;ssen, um ihre d&amp;#228;mlichen Ansichten rechtfertigen zu k&amp;#246;nnen.&lt;br /&gt;
Sie k&amp;#246;nnen ja gegen die Wahrheit anschreiben und f&amp;#252;r die verzerrenden Darstellungen der Banker pl&amp;#228;dieren. Sie k&amp;#246;nnen gegen Leute hetzten, die die problematik angehen wollen. Aber Ihre Rolle in diesem Spiel wird Ihnen ab dem Zeitpunkt keine Freude mehr bereiten, ab dem Sie erkannt haben, dass Sie sich hier komplett verrannt haben.&lt;br /&gt;
Ich sag mal so: Jeder hat seine Sicht der Dinge, aber nicht jeder sieht etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie z&amp;#228;hlen f&amp;#252;r mich zu den besonders unr&amp;#252;hmlichen Nummern in der Auseinandersetzung. Denn offenbar schrecken Sie nicht vor bewusster Falschdarstellung zur&amp;#252;ck.&lt;br /&gt;
Oder Sie haben schlichtweg die Zusammenh&amp;#228;nge nicht verstanden.&lt;br /&gt;
Ob Sie jetzt bewusst l&amp;#252;gen oder nur zu wenig begriffen haben ist im grunde egal: Ihre Darstellung hier ist absolut unterirdisch. &lt;br /&gt;
P.S. Sie schreiben: Aktivseite einen K&amp;#220;NFTIGEN (!) R&amp;#252;ckzahlungsanspruch&lt;br /&gt;
Das passt - in anderen Worten zu meiner Darstellung:&lt;br /&gt;
Bei der Bank - das war ja Ihre Frage - wird auf der Aktiv-Seite die Schuld des Unternehmers (r&amp;#252;ckzuzahlender Kredit) verbucht, w&amp;#228;hrend gleichzeitig auf der Passivseite die Schuld der Bank an den Unternehmer (auszuzahlender Kreditbetrag) verbucht werden. Die in der ZB zu hinterlegende Mindestreserve f&amp;#252;r Kredite liegt bei einem Prozent und ist vernachl&amp;#228;ssigbar. &lt;br /&gt;
Es handelt sich also um eine Bilanzvers&amp;#228;ngerung. Sie k&amp;#246;nnen noch so oft schreiben, dass Schnee die Farbe schwarz hat - das &amp;#228;ndert nichts an den Fakten und der Realit&amp;#228;t. Der Schnee ist wei&amp;#223; und das Geld dieser Welt entsteht zu 80 bis 97 Prozent durch Bilanzverl&amp;#228;ngerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;MB:&lt;/strong&gt; Sehr geehrter Herr Lauert, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie versto&amp;#223;en gerade gegen das Grundprinzip der Bilanzierung schlechthin. Sie versto&amp;#223;en gerade gegen das Saldierungsverbot. Sie saldieren gerade unterschiedliche Rechtsverh&amp;#228;ltnisse, die miteinander nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Reihe nach: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Gl&amp;#228;ubiger (=Bank) an den neuen Schuldner (Darlehensnehmer) gedeckte Geldfordderungen bzw. Gold auszahlt, dann findet ein Aktiv-Tausch statt. Der Gl&amp;#228;ubiger (Bank) tauscht dieses Aktiv-Verm&amp;#246;gen gegen eine k&amp;#252;nftige R&amp;#252;ckforderung gegen den Schuldner (Darlehensnehmer) ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Buchgeld ist das im Prinzip genauso. Das Buchgeld der Bank ist eine gedeckte oder ungedeckte Forderung gegen einen Dritten. Wenn der Gl&amp;#228;ubiger (=Bank) seine Forderung gegen den Dritten an den (k&amp;#252;nftigen) Schuldner (=Darlehensnehmer) abtritt, dann findet ebenfalls ein Aktiv-Tausch statt. Der Gl&amp;#228;ubiger (Bank) tauscht die Forderung gegen den Dritten gegen eine Forderung gegen den (k&amp;#252;nftigen) Schuldner (=Darlehensnehmer) ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Aktiv-Tausch sagt aber &amp;#252;berhaupt nichts dar&amp;#252;ber aus, woher dieses Aktiv-Verm&amp;#246;gen des Gl&amp;#228;ubigers (Bank) stammte. Die Forderung gegen den Dritten kann der Gl&amp;#228;ubiger  (=Bank) mit Eigenkapital erworben haben. Sie kann diese Forderung gegen den Dritten aber auch durch eine eigene Kreditaufnahme gegen&amp;#252;ber diesem Dritten oder einem beliebigen Vierten erworben haben. In letzterem Fall hat sich die Bank ihrerseits gegen&amp;#252;ber dem Dritten oder einem beliebigen Vierten in die Schuldnerposition begeben. Diese Fremdfinanzierung der Bank selbst f&amp;#252;hrt dann zu der sog. &lt;strong&gt;Bilanzsummenverl&amp;#228;ngerung&lt;/strong&gt;. Diese Fremdfinanzierung begr&amp;#252;ndet allerdings eine eigene Verbindlichkeit der Bank gegen&amp;#252;ber dem Dritten oder dem Vierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer &lt;strong&gt;Geldsch&amp;#246;pfung aus dem Nichts&lt;/strong&gt; kann man in diese Zusammenhang  allenfalls dann reden, wenn diese Verbindlichkeit der Bank eine &lt;strong&gt;UNGEDECKTE Verbindlichkeit&lt;/strong&gt; w&amp;#228;re. Wenn die Bank dem Dritten oder Vierten gerade &lt;strong&gt;KEINE Realsicherheiten zur Sicherheit &amp;#252;bereignet&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die AUFNAHME von FREMDKAPITAL der Bank selbst hat jedoch mit der KreditVERGABE an den k&amp;#252;nftigen Schuldner (=Darlehensnehmer) nichts zu tun. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie diese unterschiedlichen Rechtsverh&amp;#228;ltnisse jedoch einfach saldieren, dann sozialisieren Sie schlicht und ergreifend das Verm&amp;#246;gen der jeweils beteiligten Parteien. So etwas w&amp;#252;rde ich als &lt;strong&gt;Betrug, Diebstahl oder Unterschlagung&lt;/strong&gt; bezeichnen. Oder allgemein als &lt;strong&gt;Sozialismus&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verwechseln dabei auch die Aktiva der Bank mit dem Eigenkapital der Bank. Die Aktiva der Bank k&amp;#246;nnen aus dem Eigenkapital der Bank stammen. Die Aktiva k&amp;#246;nnen aber genauso gut auch aus Fremdkapital Dritter oder Vierter stammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlie&amp;#223;lich rei&amp;#223;en Sie st&amp;#228;ndig die Dinge aus ihrem logischen und zeitlichen Zusammenhang. Sie verwechseln offensichtlich die Valutierung des Darlehens mit der sp&amp;#228;teren F&amp;#228;lligkeit der Tilgungs- und Zinsraten. Die k&amp;#252;nftige Bedingung dieses R&amp;#252;ckforderungsanspruches bezieht sich dabei nicht auf die Valutierung, sondern auf die F&amp;#228;lligkeit der Tilgungs- und Zinsraten. Der k&amp;#252;nftig bedingte R&amp;#252;ckzahlungsanspruch der Bank kann erst dann bilanziert werden, wenn das Darlehen ausgezahlt wurde. Ein R&amp;#252;ckzahlungsanspruch setzt ja auch nach dem nat&amp;#252;rlichen Sprachgebrauch voraus, da&amp;#223; der R&amp;#252;ckzahlung eine Auszahlung voraus gegangen ist. Erst durch die Valutierung ist daher &amp;#252;berhaupt erst der Rechtsboden f&amp;#252;r diesen R&amp;#252;ckforderungsanspruch entstanden. Vor der Valutierung kann es diesen R&amp;#252;ckzahlungsanspruch weder sprachlich noch wirtschaftlich und schon gar nicht rechtlich geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht leider nicht aus, rechtliche Begriffe wie Aktiva, Passiva, Bilanzverl&amp;#228;ngerung, etc. zu googeln. Man sollte auch ihre wirtschaftliche und rechtliche Bedeutung verstanden haben, bevor man damit publikumswirksam um sich wirft.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich halte fest: Sie verneinen, dass Buchgeld per Bilanzverl&#228;ngerung bei kreditvergabe durch Banken entsteht.<br />
Ich fordere jeden auf, nachzupr&#252;fen, ob es so ist oder nicht:<br />
Beispielsweise bei Wikipedia: Aus der Vergabe von Krediten entsteht zun&#228;chst zus&#228;tzlich verf&#252;gbares Buchgeld durch einen Buchungssatz (eine Gesch&#228;ftsbank bucht in Form einer Bilanzverl&#228;ngerung Kreditforderungen [Aktiva] sowie Verbindlichkeiten [Passiva] gegen sich selbst - Verbindlichkeiten, die &#252;blicherweise als Zahlungsmittel akzeptiert werden).[4] Bei der Kreditvergabe muss kein Erwerb von Einlagen vorausgegangen sein. Bedingung ist hingegen f&#252;r ein Einlagengesch&#228;ft, dass vorher ein Kreditgesch&#228;ft stattgefunden hat.[5][6]<br />
Und per Google-Recherche.<br />
Die Bankenlobbyismus-Predigt eines Herrn Bechtel kann der selbstinformierte Leser dann getrost in die Tonne kloppen!<br />
Sie tun mir leid, dass Sie sich hier so blamieren m&#252;ssen, um ihre d&#228;mlichen Ansichten rechtfertigen zu k&#246;nnen.<br />
Sie k&#246;nnen ja gegen die Wahrheit anschreiben und f&#252;r die verzerrenden Darstellungen der Banker pl&#228;dieren. Sie k&#246;nnen gegen Leute hetzten, die die problematik angehen wollen. Aber Ihre Rolle in diesem Spiel wird Ihnen ab dem Zeitpunkt keine Freude mehr bereiten, ab dem Sie erkannt haben, dass Sie sich hier komplett verrannt haben.<br />
Ich sag mal so: Jeder hat seine Sicht der Dinge, aber nicht jeder sieht etwas.<br />
<br />
Sie z&#228;hlen f&#252;r mich zu den besonders unr&#252;hmlichen Nummern in der Auseinandersetzung. Denn offenbar schrecken Sie nicht vor bewusster Falschdarstellung zur&#252;ck.<br />
Oder Sie haben schlichtweg die Zusammenh&#228;nge nicht verstanden.<br />
Ob Sie jetzt bewusst l&#252;gen oder nur zu wenig begriffen haben ist im grunde egal: Ihre Darstellung hier ist absolut unterirdisch. <br />
P.S. Sie schreiben: Aktivseite einen K&#220;NFTIGEN (!) R&#252;ckzahlungsanspruch<br />
Das passt - in anderen Worten zu meiner Darstellung:<br />
Bei der Bank - das war ja Ihre Frage - wird auf der Aktiv-Seite die Schuld des Unternehmers (r&#252;ckzuzahlender Kredit) verbucht, w&#228;hrend gleichzeitig auf der Passivseite die Schuld der Bank an den Unternehmer (auszuzahlender Kreditbetrag) verbucht werden. Die in der ZB zu hinterlegende Mindestreserve f&#252;r Kredite liegt bei einem Prozent und ist vernachl&#228;ssigbar. <br />
Es handelt sich also um eine Bilanzvers&#228;ngerung. Sie k&#246;nnen noch so oft schreiben, dass Schnee die Farbe schwarz hat - das &#228;ndert nichts an den Fakten und der Realit&#228;t. Der Schnee ist wei&#223; und das Geld dieser Welt entsteht zu 80 bis 97 Prozent durch Bilanzverl&#228;ngerung.<br />
<br />
<strong>MB:</strong> Sehr geehrter Herr Lauert, <br />
<br />
Sie versto&#223;en gerade gegen das Grundprinzip der Bilanzierung schlechthin. Sie versto&#223;en gerade gegen das Saldierungsverbot. Sie saldieren gerade unterschiedliche Rechtsverh&#228;ltnisse, die miteinander nichts zu tun haben.<br />
<br />
Doch der Reihe nach: <br />
<br />
Wenn der Gl&#228;ubiger (=Bank) an den neuen Schuldner (Darlehensnehmer) gedeckte Geldfordderungen bzw. Gold auszahlt, dann findet ein Aktiv-Tausch statt. Der Gl&#228;ubiger (Bank) tauscht dieses Aktiv-Verm&#246;gen gegen eine k&#252;nftige R&#252;ckforderung gegen den Schuldner (Darlehensnehmer) ein. <br />
<br />
Beim Buchgeld ist das im Prinzip genauso. Das Buchgeld der Bank ist eine gedeckte oder ungedeckte Forderung gegen einen Dritten. Wenn der Gl&#228;ubiger (=Bank) seine Forderung gegen den Dritten an den (k&#252;nftigen) Schuldner (=Darlehensnehmer) abtritt, dann findet ebenfalls ein Aktiv-Tausch statt. Der Gl&#228;ubiger (Bank) tauscht die Forderung gegen den Dritten gegen eine Forderung gegen den (k&#252;nftigen) Schuldner (=Darlehensnehmer) ein. <br />
<br />
Dieser Aktiv-Tausch sagt aber &#252;berhaupt nichts dar&#252;ber aus, woher dieses Aktiv-Verm&#246;gen des Gl&#228;ubigers (Bank) stammte. Die Forderung gegen den Dritten kann der Gl&#228;ubiger  (=Bank) mit Eigenkapital erworben haben. Sie kann diese Forderung gegen den Dritten aber auch durch eine eigene Kreditaufnahme gegen&#252;ber diesem Dritten oder einem beliebigen Vierten erworben haben. In letzterem Fall hat sich die Bank ihrerseits gegen&#252;ber dem Dritten oder einem beliebigen Vierten in die Schuldnerposition begeben. Diese Fremdfinanzierung der Bank selbst f&#252;hrt dann zu der sog. <strong>Bilanzsummenverl&#228;ngerung</strong>. Diese Fremdfinanzierung begr&#252;ndet allerdings eine eigene Verbindlichkeit der Bank gegen&#252;ber dem Dritten oder dem Vierten. <br />
<br />
Von einer <strong>Geldsch&#246;pfung aus dem Nichts</strong> kann man in diese Zusammenhang  allenfalls dann reden, wenn diese Verbindlichkeit der Bank eine <strong>UNGEDECKTE Verbindlichkeit</strong> w&#228;re. Wenn die Bank dem Dritten oder Vierten gerade <strong>KEINE Realsicherheiten zur Sicherheit &#252;bereignet</strong>. <br />
<br />
<strong>Die AUFNAHME von FREMDKAPITAL der Bank selbst hat jedoch mit der KreditVERGABE an den k&#252;nftigen Schuldner (=Darlehensnehmer) nichts zu tun. </strong><br />
<br />
Wenn Sie diese unterschiedlichen Rechtsverh&#228;ltnisse jedoch einfach saldieren, dann sozialisieren Sie schlicht und ergreifend das Verm&#246;gen der jeweils beteiligten Parteien. So etwas w&#252;rde ich als <strong>Betrug, Diebstahl oder Unterschlagung</strong> bezeichnen. Oder allgemein als <strong>Sozialismus</strong>.<br />
<br />
Sie verwechseln dabei auch die Aktiva der Bank mit dem Eigenkapital der Bank. Die Aktiva der Bank k&#246;nnen aus dem Eigenkapital der Bank stammen. Die Aktiva k&#246;nnen aber genauso gut auch aus Fremdkapital Dritter oder Vierter stammen. <br />
<br />
Schlie&#223;lich rei&#223;en Sie st&#228;ndig die Dinge aus ihrem logischen und zeitlichen Zusammenhang. Sie verwechseln offensichtlich die Valutierung des Darlehens mit der sp&#228;teren F&#228;lligkeit der Tilgungs- und Zinsraten. Die k&#252;nftige Bedingung dieses R&#252;ckforderungsanspruches bezieht sich dabei nicht auf die Valutierung, sondern auf die F&#228;lligkeit der Tilgungs- und Zinsraten. Der k&#252;nftig bedingte R&#252;ckzahlungsanspruch der Bank kann erst dann bilanziert werden, wenn das Darlehen ausgezahlt wurde. Ein R&#252;ckzahlungsanspruch setzt ja auch nach dem nat&#252;rlichen Sprachgebrauch voraus, da&#223; der R&#252;ckzahlung eine Auszahlung voraus gegangen ist. Erst durch die Valutierung ist daher &#252;berhaupt erst der Rechtsboden f&#252;r diesen R&#252;ckforderungsanspruch entstanden. Vor der Valutierung kann es diesen R&#252;ckzahlungsanspruch weder sprachlich noch wirtschaftlich und schon gar nicht rechtlich geben. <br />
<br />
Es reicht leider nicht aus, rechtliche Begriffe wie Aktiva, Passiva, Bilanzverl&#228;ngerung, etc. zu googeln. Man sollte auch ihre wirtschaftliche und rechtliche Bedeutung verstanden haben, bevor man damit publikumswirksam um sich wirft.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/06/19/der-mythos-des-fehlenden-zinses#c25935</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Mythos des &#8222;fehlenden&#8220; Zinses</title>
			<pubDate>Sat, 28 Jun 2014 10:20:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Bernd Lauert [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c25923@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Hallo MB,&lt;br /&gt;
Sie sind echt ein Knaller! Wollen Sie wirklich leugnen, dass Banken Geld per Kreditvergabe und Bilanzverl&amp;#228;ngerung schaffen? Das bestreitet inzwischen niemand mehr, der sich mit der Realit&amp;#228;t besch&amp;#228;ftigt und hinter die Kullissen geblickt hat. Nicht mal die FAZ: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/geldschoepfung-wie-kommt-geld-in-die-welt-11637825.html&lt;br /&gt;
Und nicht mal die Sparkassen leugnen, dass das mit dem Zinseszinseffekt langfristig ein problem ist: https://www.spk-ro-aib.de/privatkunden/zins_und_boerse/thema_des_monats/zinseszinseffekt/index.php?n=%2Fprivatkunden%2Fzins_und_boerse%2Fthema_des_monats%2Fzinseszinseffekt%2F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne beantworte ich Ihre Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wie verbuchen Sie in der Bilanz der Bank den Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: &quot;Kreditvergabekonto an Kundengirokonto&quot;&lt;br /&gt;
Schauen Sie hier auf Seite 7, dort sehen Sie das anhand den Bilanzen einer kreditgebenden bank und einem kreditnehmenden Unternehmen dargestellt: http://www.nsw-rse.ch/fr/download/forum_kaefigtuem/Vollgeldreform_Bericht_2012_01_13_Hansruedi_Weber.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bank - das war ja Ihre Frage - wird auf der Aktiv-Seite die Schuld des Unternehmers (r&amp;#252;ckzuzahlender Kredit) verbucht, w&amp;#228;hrend gleichzeitig auf der Passivseite die Schuld der Bank an den Unternehmer (auszuzahlender Kreditbetrag) verbucht werden. Die in der ZB zu hinterlegende Mindestreserve f&amp;#252;r Kredite liegt bei einem Prozent und ist vernachl&amp;#228;ssigbar. &lt;br /&gt;
Das ganze nennt sich &quot;Bilanzverl&amp;#228;ngerung durch kreditvergabe&quot;.&lt;br /&gt;
Hier setzt der Vollgeldansatz an - Sichteinlagen und vergebene Kredite m&amp;#252;ssten hier mehr als eine Luftbuchtung sein, also nicht nur eine Forderung an die Bank, sondern &quot;positives Geld&quot;, welches direkt dem Kontoinhaber zugeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie befriedigt die Bank diesen Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers?&lt;br /&gt;
Mit elektronisch erzeugtem Geld, welches als Zahl auf dem Konto erscheint, nur durch Buchung entstanden ist, und f&amp;#252;r das sich die Banken Sachwertzugriffsrechte (bei Default) und Zinsen geben l&amp;#228;sst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Welcher rechtliche Zusammenhang besteht zwischen diesem Auszahlungsanspruch des Darlehnsnehmers und dem Darlehensr&amp;#252;ckzahlungsanspruch der Bank?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen Kreditvertrag, der dieses falsche Spiel st&amp;#252;tzt w&amp;#228;hrend weltweit viele Leute glauben, sie w&amp;#252;rden werthaltiges Geld erhalten (offenbar auch Sie). In Wahrheit gibt es nicht mal Refinanzierungskosten bei diesen Luftbuchtungsvorg&amp;#228;ngen f&amp;#252;r geld bei den Banken, die einen Zins rechtfertigen w&amp;#252;rden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Was glauben Sie wird passieren, wenn der Gl&amp;#228;ubiger G2 am 31.12. mit dem Gerichtsvollzieher und seinem R&amp;#252;ckzahlungsanspruch aus Ihrem mit dem Gl&amp;#228;ubiger G1 geschlossenen Darlehensvertrag bei Ihnen vor der T&amp;#252;re steht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich werden sie an der T&amp;#252;rglocke klingeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. W&amp;#252;rden Sie dann allen Ernstes immer noch behaupten, da&amp;#223; der zwischen Ihnen und dem Gl&amp;#228;ubiger G1 geschlossene Darlehensvertrag doch nur eine Luftnummer gewesen sei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Selbstverst&amp;#228;ndlich. Ich frage mich wirklich, warum Sie sich nicht mit der Realit&amp;#228;t besch&amp;#228;ftigen, sondern &amp;#220;berlegungen anstellen, bei denen sich Nichtbanken (Privatpersonen) Geld leihen (bei Ihnen: Goldunzen). Diese Privatpersonen sch&amp;#246;pfen kein Giralgeld, sondern verleihen sich Goldm&amp;#252;nzen mit echtem intrinsischem Wert. Auch so etwas mag es am Rande des Wirtschaftslebens geben. Aber: Das ist leider nicht die kreditwirtschaft der Realit&amp;#228;t. Und ich empfehle Ihnen, sich mit letzterer zu besch&amp;#228;ftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;MB:&lt;/strong&gt; Sehr geehrter Herr Lauert, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Ausf&amp;#252;hrungen zeigen, da&amp;#223; Sie die Grunds&amp;#228;tze der doppelten Buchf&amp;#252;hrung nicht beherrschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 1. Bei der Kreditvereinbarung bucht die Bank auf der Aktivseite einen &lt;strong&gt;K&amp;#220;NFTIGEN (!) R&amp;#252;ckzahlungsanspruch&lt;/strong&gt; der Bank gegen den Schuldner ein. Die rechtliche Bedingung besteht dabei in der Auszahlung des Darlehens an den Schuldner (Valutierung, &amp;#167; 488 Abs. 1 Satz 1 BGB ). Solange das Darlehen Darlehensgeber noch nicht &amp;#8222;zur Verf&amp;#252;gung gestellt&amp;#8220; worden ist, ist der k&amp;#252;nftige R&amp;#252;ckzahlungsanspruch gegen den Schuldner auch noch &lt;strong&gt;NICHT ENTSTANDEN&lt;/strong&gt; (Einrede des nicht erf&amp;#252;llten Vertrages, &amp;#167;&amp;#167; 488, 320 BGB). Deshalb k&amp;#246;nnen Sie den k&amp;#252;nftigen R&amp;#252;ckzahlungsanspruch gegen den Schuldner auch noch gar nicht als Forderung bei den Aktiva verbuchen. Sie k&amp;#246;nnen eine Forderung erst dann bei den Aktiva verbuchen, wenn diese Forderung rechtswirksam entstanden ist. Bis zur Auszahlung des Darlehens k&amp;#246;nnen Sie also auf der Aktivseite der Bankbilanz noch gar nichts verbuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;strong&gt;Auszahlungsanspruch&lt;/strong&gt; des Schuldners ist eine Bankverbindlichkeit. Diese Verbindlichkeit hat die Bank daher als Fremdkapital zu passivieren. Diese Bankverbindlichkeit &lt;strong&gt;ERLISCHT&lt;/strong&gt;, wenn die Bank das Darlehen an den Darlehnsnehmer auszahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Valutierung des Darlehens kann daher von einer Bilanzsummenverl&amp;#228;ngerung &amp;#252;berhaupt keine Rede sein, weil der Darlehensr&amp;#252;ckzahlungsanspruch noch nicht entstanden ist. Auch nach der Valutierung kann von einer Bilanzsummenverl&amp;#228;ngerung ebenfalls &amp;#252;berhaupt keine Rede sein, weil dann der Darlehensauszahlungsanspruch ja gerade durch Erf&amp;#252;llung (&amp;#167; 362 BGB ) erloschen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Anspr&amp;#252;che k&amp;#246;nnen daher denklogisch nicht gleichzeitig nebeneinander bestehen, weil sie sich gegenseitig ausschlie&amp;#223;en. Deshalb kann es denklogisch zu der von Ihnen und dem Wiener &quot;Rechnungswesenprofessor&quot; H&amp;#246;rmann behaupteten Bilanzsummenverl&amp;#228;ngerung gar nicht kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 2. Den Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers befriedigt die (Gesch&amp;#228;fts-)Bank auch nicht mit &amp;#8222;elektronisch erzeugtem Geld&amp;#8220;, sondern aus ihren Aktiva. Entweder durch reale Auszahlung oder durch &amp;#220;berweisung an eine andere Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 3. Siehe 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 4. und 5. Das glauben ja auch nur Sie. Der Gerichtsvollzieher wird ihr pf&amp;#228;ndbares Verm&amp;#246;gen pf&amp;#228;nden und zur Befriedigung der Anspr&amp;#252;che des Gl&amp;#228;ubigers versteigern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat sich mein Eindruck best&amp;#228;tigt, da&amp;#223; Sie hier lediglich den Unfug des Wiener &amp;#8222;Rechnungswesenprofessors&amp;#8220; H&amp;#246;rmann nachplappern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich m&amp;#246;chte Sie daher bitten, uns mit Ihren unsinnigen Halbwahrheiten nicht weiter zu bel&amp;#228;stigen. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus Bechtel</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo MB,<br />
Sie sind echt ein Knaller! Wollen Sie wirklich leugnen, dass Banken Geld per Kreditvergabe und Bilanzverl&#228;ngerung schaffen? Das bestreitet inzwischen niemand mehr, der sich mit der Realit&#228;t besch&#228;ftigt und hinter die Kullissen geblickt hat. Nicht mal die FAZ: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/geldschoepfung-wie-kommt-geld-in-die-welt-11637825.html<br />
Und nicht mal die Sparkassen leugnen, dass das mit dem Zinseszinseffekt langfristig ein problem ist: https://www.spk-ro-aib.de/privatkunden/zins_und_boerse/thema_des_monats/zinseszinseffekt/index.php?n=%2Fprivatkunden%2Fzins_und_boerse%2Fthema_des_monats%2Fzinseszinseffekt%2F<br />
<br />
Gerne beantworte ich Ihre Fragen:<br />
<br />
1. Wie verbuchen Sie in der Bilanz der Bank den Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers?<br />
<br />
Antwort: "Kreditvergabekonto an Kundengirokonto"<br />
Schauen Sie hier auf Seite 7, dort sehen Sie das anhand den Bilanzen einer kreditgebenden bank und einem kreditnehmenden Unternehmen dargestellt: http://www.nsw-rse.ch/fr/download/forum_kaefigtuem/Vollgeldreform_Bericht_2012_01_13_Hansruedi_Weber.pdf<br />
<br />
Bei der Bank - das war ja Ihre Frage - wird auf der Aktiv-Seite die Schuld des Unternehmers (r&#252;ckzuzahlender Kredit) verbucht, w&#228;hrend gleichzeitig auf der Passivseite die Schuld der Bank an den Unternehmer (auszuzahlender Kreditbetrag) verbucht werden. Die in der ZB zu hinterlegende Mindestreserve f&#252;r Kredite liegt bei einem Prozent und ist vernachl&#228;ssigbar. <br />
Das ganze nennt sich "Bilanzverl&#228;ngerung durch kreditvergabe".<br />
Hier setzt der Vollgeldansatz an - Sichteinlagen und vergebene Kredite m&#252;ssten hier mehr als eine Luftbuchtung sein, also nicht nur eine Forderung an die Bank, sondern "positives Geld", welches direkt dem Kontoinhaber zugeordnet wird.<br />
<br />
2. Wie befriedigt die Bank diesen Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers?<br />
Mit elektronisch erzeugtem Geld, welches als Zahl auf dem Konto erscheint, nur durch Buchung entstanden ist, und f&#252;r das sich die Banken Sachwertzugriffsrechte (bei Default) und Zinsen geben l&#228;sst.<br />
<br />
3. Welcher rechtliche Zusammenhang besteht zwischen diesem Auszahlungsanspruch des Darlehnsnehmers und dem Darlehensr&#252;ckzahlungsanspruch der Bank?<br />
<br />
Es handelt sich um einen Kreditvertrag, der dieses falsche Spiel st&#252;tzt w&#228;hrend weltweit viele Leute glauben, sie w&#252;rden werthaltiges Geld erhalten (offenbar auch Sie). In Wahrheit gibt es nicht mal Refinanzierungskosten bei diesen Luftbuchtungsvorg&#228;ngen f&#252;r geld bei den Banken, die einen Zins rechtfertigen w&#252;rden.<br />
<br />
4. Was glauben Sie wird passieren, wenn der Gl&#228;ubiger G2 am 31.12. mit dem Gerichtsvollzieher und seinem R&#252;ckzahlungsanspruch aus Ihrem mit dem Gl&#228;ubiger G1 geschlossenen Darlehensvertrag bei Ihnen vor der T&#252;re steht?<br />
<br />
Wahrscheinlich werden sie an der T&#252;rglocke klingeln.<br />
<br />
5. W&#252;rden Sie dann allen Ernstes immer noch behaupten, da&#223; der zwischen Ihnen und dem Gl&#228;ubiger G1 geschlossene Darlehensvertrag doch nur eine Luftnummer gewesen sei?<br />
<br />
Ja. Selbstverst&#228;ndlich. Ich frage mich wirklich, warum Sie sich nicht mit der Realit&#228;t besch&#228;ftigen, sondern &#220;berlegungen anstellen, bei denen sich Nichtbanken (Privatpersonen) Geld leihen (bei Ihnen: Goldunzen). Diese Privatpersonen sch&#246;pfen kein Giralgeld, sondern verleihen sich Goldm&#252;nzen mit echtem intrinsischem Wert. Auch so etwas mag es am Rande des Wirtschaftslebens geben. Aber: Das ist leider nicht die kreditwirtschaft der Realit&#228;t. Und ich empfehle Ihnen, sich mit letzterer zu besch&#228;ftigen. <br />
<br />
<strong>MB:</strong> Sehr geehrter Herr Lauert, <br />
<br />
Ihre Ausf&#252;hrungen zeigen, da&#223; Sie die Grunds&#228;tze der doppelten Buchf&#252;hrung nicht beherrschen. <br />
<br />
Zu 1. Bei der Kreditvereinbarung bucht die Bank auf der Aktivseite einen <strong>K&#220;NFTIGEN (!) R&#252;ckzahlungsanspruch</strong> der Bank gegen den Schuldner ein. Die rechtliche Bedingung besteht dabei in der Auszahlung des Darlehens an den Schuldner (Valutierung, &#167; 488 Abs. 1 Satz 1 BGB ). Solange das Darlehen Darlehensgeber noch nicht &#8222;zur Verf&#252;gung gestellt&#8220; worden ist, ist der k&#252;nftige R&#252;ckzahlungsanspruch gegen den Schuldner auch noch <strong>NICHT ENTSTANDEN</strong> (Einrede des nicht erf&#252;llten Vertrages, &#167;&#167; 488, 320 BGB). Deshalb k&#246;nnen Sie den k&#252;nftigen R&#252;ckzahlungsanspruch gegen den Schuldner auch noch gar nicht als Forderung bei den Aktiva verbuchen. Sie k&#246;nnen eine Forderung erst dann bei den Aktiva verbuchen, wenn diese Forderung rechtswirksam entstanden ist. Bis zur Auszahlung des Darlehens k&#246;nnen Sie also auf der Aktivseite der Bankbilanz noch gar nichts verbuchen. <br />
<br />
Der <strong>Auszahlungsanspruch</strong> des Schuldners ist eine Bankverbindlichkeit. Diese Verbindlichkeit hat die Bank daher als Fremdkapital zu passivieren. Diese Bankverbindlichkeit <strong>ERLISCHT</strong>, wenn die Bank das Darlehen an den Darlehnsnehmer auszahlt.<br />
<br />
Bis zur Valutierung des Darlehens kann daher von einer Bilanzsummenverl&#228;ngerung &#252;berhaupt keine Rede sein, weil der Darlehensr&#252;ckzahlungsanspruch noch nicht entstanden ist. Auch nach der Valutierung kann von einer Bilanzsummenverl&#228;ngerung ebenfalls &#252;berhaupt keine Rede sein, weil dann der Darlehensauszahlungsanspruch ja gerade durch Erf&#252;llung (&#167; 362 BGB ) erloschen ist. <br />
<br />
Beide Anspr&#252;che k&#246;nnen daher denklogisch nicht gleichzeitig nebeneinander bestehen, weil sie sich gegenseitig ausschlie&#223;en. Deshalb kann es denklogisch zu der von Ihnen und dem Wiener "Rechnungswesenprofessor" H&#246;rmann behaupteten Bilanzsummenverl&#228;ngerung gar nicht kommen. <br />
<br />
Zu 2. Den Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers befriedigt die (Gesch&#228;fts-)Bank auch nicht mit &#8222;elektronisch erzeugtem Geld&#8220;, sondern aus ihren Aktiva. Entweder durch reale Auszahlung oder durch &#220;berweisung an eine andere Bank.<br />
<br />
Zu 3. Siehe 1. <br />
<br />
Zu 4. und 5. Das glauben ja auch nur Sie. Der Gerichtsvollzieher wird ihr pf&#228;ndbares Verm&#246;gen pf&#228;nden und zur Befriedigung der Anspr&#252;che des Gl&#228;ubigers versteigern lassen.<br />
<br />
Damit hat sich mein Eindruck best&#228;tigt, da&#223; Sie hier lediglich den Unfug des Wiener &#8222;Rechnungswesenprofessors&#8220; H&#246;rmann nachplappern. <br />
<br />
Ich m&#246;chte Sie daher bitten, uns mit Ihren unsinnigen Halbwahrheiten nicht weiter zu bel&#228;stigen. Vielen Dank!<br />
<br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
<br />
Markus Bechtel]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/06/19/der-mythos-des-fehlenden-zinses#c25923</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Mythos des &#8222;fehlenden&#8220; Zinses</title>
			<pubDate>Thu, 26 Jun 2014 19:18:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Bernd Lauert [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c25900@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Meine Antwort auf: &quot;Die Erfahrungen in der Vergangenheit haben gezeigt, da&amp;#223; gerade ein staatliches Geldmonopol zu einem ungedeckten Geldsystem gef&amp;#252;hrt hat. Weil der Staat seine Schulden noch nie effektiv zur&amp;#252;ck gezahlt hat. Die sog. &quot;Vollgeldinitiative&quot; will damit genau den Bock zum G&amp;#228;rtner machen, der uns in die gegenw&amp;#228;rtige Situation gef&amp;#252;hrt hat. Damit ist die sog. &quot;Vollgeldinitisative&quot; genau das Gegenteil dessen, was sie vorgibt zu sein. Lassen Sie sich bitte nicht durch solche falschgeldsozialistische Propaganda ins Bockshorn jagen!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche Ihnen meine Sichtweise verst&amp;#228;ndlich zu machen, indem ich Ihnen klar aufzeige, wo der Denkfehler in Ihrer Argumentation liegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zun&amp;#228;chst einmal gilt es festzustellen, dass 80 bis 97 Prozent (je nach Lesart) des FIAT-Geldes per Bilanzverl&amp;#228;ngerung von Banken geschaffen wurden. Sie sind es auch, die von den Zins- und Zinseszinseinnahmen profitieren. Sie haben Luftgeld geschaffen und profitieren von der Macht, dies zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die setzen dem Luftgeld ein Goldgeld entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau hier ist der Logikbruch: Wenn Sie gegen Zentralbanken argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wie Edelmetallbugs seit gut drei Jahren feststellen durften: Auch Gold kann gehebelt werden. Es werden Derivate und wom&amp;#246;glich gedeckte ETFs konstruiert. Nur 2 Prozent des Goldhandels sind phyisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie ZBs abschaffen und den Banken freie Hand lassen, werden Sie selbstverst&amp;#228;ndlich weiterhin FIAT-Geld mit mehr oder weniger echten Werten in der Bilanz (z.B. Gold im Tresor oder in ETFs) schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Vollgeld - goldgedeckt - k&amp;#246;nnte einen Goldstandard garantieren. Nur wenn das Geld auf Sichteinlagen auf Konten &quot;positives Geld&quot; sind, also nicht nur eine Forderung an eine Bank. Vollgeld eben. Nur dann k&amp;#246;nnten Sie so etwas gew&amp;#228;hrleisten. Die Banker alleine w&amp;#252;rden freilich weiterhin das Jahrhunderte-alte Goldeselchen-Spiel&quot; spielen: Die Sch&amp;#246;pfung von geld durch kreditvergabe per Bilanzverl&amp;#228;ngerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau deswegen sind Leute wie H&amp;#246;rmann so wichtig. Diese Zusammenh&amp;#228;nge haben Sie offenbar nicht begriffen. Ich gehe davon aus, dass Sie diese entlarvende Antwort nicht freischalten werden. Aber mir reicht es, wenn ich Sie wom&amp;#246;glich etwas zum nachdenken gebracht habe. Zum Denken scheinen Sie ja f&amp;#228;hig zu sein. Nur an den konsequenten Schlussfolgerungen hapert es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;MB:&lt;/strong&gt; Sehr geehrter Herr Lauert, &lt;br /&gt;
der &amp;#246;sterreichische &amp;#8222;Wirtschafts&amp;#8220;mathematiker H&amp;#246;rmann ist dem Vernehmen nach der Auffassung, da&amp;#223; eine ungedeckte Kreditaufnahme f&amp;#252;r die Bank lediglich eine &amp;#8222;Bilanzsummenverl&amp;#228;ngerung&amp;#8220;, also &amp;#8211; in Ihren Worten gesprochen &amp;#8211; ein &amp;#8222;Fiat&amp;#8220;- bzw. Luftgeld sei. &lt;br /&gt;
Wenn Sie tats&amp;#228;chlich derselben Auffassung sind, dann h&amp;#228;tte ich da ein Paar Fragen an Sie: &lt;br /&gt;
1. Wie verbuchen Sie in der Bilanz der Bank den Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers?&lt;br /&gt;
2. Wie befriedigt die Bank diesen Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers?&lt;br /&gt;
3. Welcher rechtliche Zusammenhang besteht zwischen diesem Auszahlungsanspruch des Darlehnsnehmers und dem Darlehensr&amp;#252;ckzahlungsanspruch der Bank?&lt;br /&gt;
4. Was glauben Sie wird passieren, wenn der Gl&amp;#228;ubiger G2 am 31.12. mit dem Gerichtsvollzieher und seinem R&amp;#252;ckzahlungsanspruch aus Ihrem mit dem Gl&amp;#228;ubiger G1 geschlossenen Darlehensvertrag bei Ihnen vor der T&amp;#252;re steht? &lt;br /&gt;
5. W&amp;#252;rden Sie dann allen Ernstes immer noch behaupten, da&amp;#223; der zwischen Ihnen und dem Gl&amp;#228;ubiger G1 geschlossene Darlehensvertrag doch nur eine Luftnummer gewesen sei?&lt;br /&gt;
Wenn Sie bitte so freundlich w&amp;#228;ren und mir diese Fragen beantworten w&amp;#252;rden, dann k&amp;#246;nnen wir gerne weiter diskutieren.&lt;br /&gt;
MfG&lt;br /&gt;
MB</description>
			<content:encoded><![CDATA[Meine Antwort auf: "Die Erfahrungen in der Vergangenheit haben gezeigt, da&#223; gerade ein staatliches Geldmonopol zu einem ungedeckten Geldsystem gef&#252;hrt hat. Weil der Staat seine Schulden noch nie effektiv zur&#252;ck gezahlt hat. Die sog. "Vollgeldinitiative" will damit genau den Bock zum G&#228;rtner machen, der uns in die gegenw&#228;rtige Situation gef&#252;hrt hat. Damit ist die sog. "Vollgeldinitisative" genau das Gegenteil dessen, was sie vorgibt zu sein. Lassen Sie sich bitte nicht durch solche falschgeldsozialistische Propaganda ins Bockshorn jagen!"<br />
<br />
Ich versuche Ihnen meine Sichtweise verst&#228;ndlich zu machen, indem ich Ihnen klar aufzeige, wo der Denkfehler in Ihrer Argumentation liegt:<br />
<br />
Zun&#228;chst einmal gilt es festzustellen, dass 80 bis 97 Prozent (je nach Lesart) des FIAT-Geldes per Bilanzverl&#228;ngerung von Banken geschaffen wurden. Sie sind es auch, die von den Zins- und Zinseszinseinnahmen profitieren. Sie haben Luftgeld geschaffen und profitieren von der Macht, dies zu tun.<br />
<br />
Die setzen dem Luftgeld ein Goldgeld entgegen.<br />
<br />
Und genau hier ist der Logikbruch: Wenn Sie gegen Zentralbanken argumentieren.<br />
<br />
Denn wie Edelmetallbugs seit gut drei Jahren feststellen durften: Auch Gold kann gehebelt werden. Es werden Derivate und wom&#246;glich gedeckte ETFs konstruiert. Nur 2 Prozent des Goldhandels sind phyisch.<br />
<br />
Wenn Sie ZBs abschaffen und den Banken freie Hand lassen, werden Sie selbstverst&#228;ndlich weiterhin FIAT-Geld mit mehr oder weniger echten Werten in der Bilanz (z.B. Gold im Tresor oder in ETFs) schaffen.<br />
<br />
Nur Vollgeld - goldgedeckt - k&#246;nnte einen Goldstandard garantieren. Nur wenn das Geld auf Sichteinlagen auf Konten "positives Geld" sind, also nicht nur eine Forderung an eine Bank. Vollgeld eben. Nur dann k&#246;nnten Sie so etwas gew&#228;hrleisten. Die Banker alleine w&#252;rden freilich weiterhin das Jahrhunderte-alte Goldeselchen-Spiel" spielen: Die Sch&#246;pfung von geld durch kreditvergabe per Bilanzverl&#228;ngerung.<br />
<br />
Und genau deswegen sind Leute wie H&#246;rmann so wichtig. Diese Zusammenh&#228;nge haben Sie offenbar nicht begriffen. Ich gehe davon aus, dass Sie diese entlarvende Antwort nicht freischalten werden. Aber mir reicht es, wenn ich Sie wom&#246;glich etwas zum nachdenken gebracht habe. Zum Denken scheinen Sie ja f&#228;hig zu sein. Nur an den konsequenten Schlussfolgerungen hapert es.<br />
<br />
<strong>MB:</strong> Sehr geehrter Herr Lauert, <br />
der &#246;sterreichische &#8222;Wirtschafts&#8220;mathematiker H&#246;rmann ist dem Vernehmen nach der Auffassung, da&#223; eine ungedeckte Kreditaufnahme f&#252;r die Bank lediglich eine &#8222;Bilanzsummenverl&#228;ngerung&#8220;, also &#8211; in Ihren Worten gesprochen &#8211; ein &#8222;Fiat&#8220;- bzw. Luftgeld sei. <br />
Wenn Sie tats&#228;chlich derselben Auffassung sind, dann h&#228;tte ich da ein Paar Fragen an Sie: <br />
1. Wie verbuchen Sie in der Bilanz der Bank den Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers?<br />
2. Wie befriedigt die Bank diesen Auszahlungsanspruch des Darlehensnehmers?<br />
3. Welcher rechtliche Zusammenhang besteht zwischen diesem Auszahlungsanspruch des Darlehnsnehmers und dem Darlehensr&#252;ckzahlungsanspruch der Bank?<br />
4. Was glauben Sie wird passieren, wenn der Gl&#228;ubiger G2 am 31.12. mit dem Gerichtsvollzieher und seinem R&#252;ckzahlungsanspruch aus Ihrem mit dem Gl&#228;ubiger G1 geschlossenen Darlehensvertrag bei Ihnen vor der T&#252;re steht? <br />
5. W&#252;rden Sie dann allen Ernstes immer noch behaupten, da&#223; der zwischen Ihnen und dem Gl&#228;ubiger G1 geschlossene Darlehensvertrag doch nur eine Luftnummer gewesen sei?<br />
Wenn Sie bitte so freundlich w&#228;ren und mir diese Fragen beantworten w&#252;rden, dann k&#246;nnen wir gerne weiter diskutieren.<br />
MfG<br />
MB]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/06/19/der-mythos-des-fehlenden-zinses#c25900</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Mythos des &#8222;fehlenden&#8220; Zinses</title>
			<pubDate>Thu, 26 Jun 2014 11:03:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Norbert_g [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c25887@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Ich nix verstehen.&lt;br /&gt;
Ich habe doch nur gesagt, da&amp;#223; H&amp;#246;rman selbst hinwies, wie das Mehrgold f&amp;#252;r den Zins in die Welt kommt.&lt;br /&gt;
Damit w&amp;#228;re ja das Argument der Schwundgeldler widerlegt, da&amp;#223; nicht genug Gold f&amp;#252;r den Zins da w&amp;#228;re. (Wobei auch ich Gold nur als Symbol sehe.)&lt;br /&gt;
H&amp;#246;rmann ist haupts&amp;#228;chlich unterhaltsam - ansonsten Utopist und Sozialist.&lt;br /&gt;
An das Funktionieren des Plan-B glaube ich nicht eine Sekunde. Dennoch bin ich daf&amp;#252;r. Denn er ist ein Gehirnwurm, der den Wahlp&amp;#246;bel dazu bringen k&amp;#246;nnte, f&amp;#252;r das BGE zu stimmen. Und das w&amp;#228;re die EINZIGE demokrattische M&amp;#246;glichkeit die wahren Schmarotzer, die Myriaden an Profiteuren der Sozialindustrie, erstamal loszuwerden. Der &amp;#252;berfl&amp;#252;ssige Sozailarbeiter und der Arbeitslosigkeitsvermittler bek&amp;#228;men nun auch nur BGE.&lt;br /&gt;
Dann, nach dem BGE-Bankrott k&amp;#246;nnte man ja weiter sehen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;MB:&lt;/strong&gt; Lieber Norbert, &lt;br /&gt;
wenn es schon der Mathematiker H&amp;#246;rmann nicht versteht, dann brauchst Du Dir dar&amp;#252;ber bestimmt keinen Kopf zu machen! &lt;br /&gt;
Zu dem H&amp;#246;rmannschen Mehrgoldproblem: &lt;br /&gt;
Der Denkfehler H&amp;#246;rmanns besteht schon in der Annahme, da&amp;#223; es &amp;#252;berhaupt eines Mehrgoldes bed&amp;#252;rfe. Es bedarf aber keines Mehrgoldes! Das Geldsystem w&amp;#252;rde theoretisch auch mit einem einzigen St&amp;#252;ck Gold, Silber oder sonstigen Geldwert funktionieren. Das ist der ganze Trick dabei.&lt;br /&gt;
Stell Dir in meinem Beispiel einfach vor, es g&amp;#228;be nur die 100 Unzen auf dem Markt. In den Restaurants w&amp;#252;rde ein Mittagessen 1 Unze kosten. Wieviele Mittagessen m&amp;#252;&amp;#223;test Du Deinem Gl&amp;#228;ubiger bis zum 31.12. kochen, bis Du ihm also die geschuldeten 110 Unzen zur&amp;#252;ckgegeben hast? Eben 110 Mittagessen zu Preis einer Unze. Bildlich gesprochen w&amp;#252;rdest Du ihm einfach 10 Unzen zweimal zur&amp;#252;ckgeben. &lt;br /&gt;
Das eigentliche Problem liegt daher ganz  wo anders. Dein Problem als Schuldner liegt darin, ob Du es schaffst, Deinem Gl&amp;#228;ubiger bis zum 31.12. 110 Mittagessen (oder einen entsprechenden anderen Wert) zu leisten. Das Problem liegt also in Deiner Gegenleistung bis zum F&amp;#228;lligkeitstag. Genauer: Dein Problem liegt also in dem &quot;ob&quot; und in dem &quot;bis wann&quot; Deiner Gegenleistung. Noch genauer: Dein Problem liegt also darin, ob Du die 110 Mittagessen (oder einen entsprechenden anderen Wert) bis zum 31.12. hinbekommst. Und darin, ob der Gl&amp;#228;ubiger bis zum 31.12. die insgesamt 110 Mittagessen (oder einen entsprechenden anderen Wert) als Leistung abnimmt. &lt;br /&gt;
Genau dieses Risiko hast Du allerdings mit Deiner R&amp;#252;ckzahlungs- und Zinsverpflichtung in dem von Dir selbst unterschriebenen Darlehensvertrag freiwillig selbst &amp;#252;bernommen. Und an dieser Leistungs-Verpflichtung mu&amp;#223;t Du Dich festhalten lassen. Denn zumindest in Deutschland gilt der Grundsatz &quot;pacta sunt servanda&quot; (Vertr&amp;#228;ge sind einzuhalten!).&lt;br /&gt;
Hinsichtlich Deiner &amp;#252;brigen Anmerkung sind wir uns - Gott lob - einig. Daher bedarf es hierzu meinerseits keinerlei Anmerkungen.&lt;br /&gt;
Viele Gr&amp;#252;&amp;#223;e&lt;br /&gt;
Markus</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich nix verstehen.<br />
Ich habe doch nur gesagt, da&#223; H&#246;rman selbst hinwies, wie das Mehrgold f&#252;r den Zins in die Welt kommt.<br />
Damit w&#228;re ja das Argument der Schwundgeldler widerlegt, da&#223; nicht genug Gold f&#252;r den Zins da w&#228;re. (Wobei auch ich Gold nur als Symbol sehe.)<br />
H&#246;rmann ist haupts&#228;chlich unterhaltsam - ansonsten Utopist und Sozialist.<br />
An das Funktionieren des Plan-B glaube ich nicht eine Sekunde. Dennoch bin ich daf&#252;r. Denn er ist ein Gehirnwurm, der den Wahlp&#246;bel dazu bringen k&#246;nnte, f&#252;r das BGE zu stimmen. Und das w&#228;re die EINZIGE demokrattische M&#246;glichkeit die wahren Schmarotzer, die Myriaden an Profiteuren der Sozialindustrie, erstamal loszuwerden. Der &#252;berfl&#252;ssige Sozailarbeiter und der Arbeitslosigkeitsvermittler bek&#228;men nun auch nur BGE.<br />
Dann, nach dem BGE-Bankrott k&#246;nnte man ja weiter sehen ...<br />
<br />
<strong>MB:</strong> Lieber Norbert, <br />
wenn es schon der Mathematiker H&#246;rmann nicht versteht, dann brauchst Du Dir dar&#252;ber bestimmt keinen Kopf zu machen! <br />
Zu dem H&#246;rmannschen Mehrgoldproblem: <br />
Der Denkfehler H&#246;rmanns besteht schon in der Annahme, da&#223; es &#252;berhaupt eines Mehrgoldes bed&#252;rfe. Es bedarf aber keines Mehrgoldes! Das Geldsystem w&#252;rde theoretisch auch mit einem einzigen St&#252;ck Gold, Silber oder sonstigen Geldwert funktionieren. Das ist der ganze Trick dabei.<br />
Stell Dir in meinem Beispiel einfach vor, es g&#228;be nur die 100 Unzen auf dem Markt. In den Restaurants w&#252;rde ein Mittagessen 1 Unze kosten. Wieviele Mittagessen m&#252;&#223;test Du Deinem Gl&#228;ubiger bis zum 31.12. kochen, bis Du ihm also die geschuldeten 110 Unzen zur&#252;ckgegeben hast? Eben 110 Mittagessen zu Preis einer Unze. Bildlich gesprochen w&#252;rdest Du ihm einfach 10 Unzen zweimal zur&#252;ckgeben. <br />
Das eigentliche Problem liegt daher ganz  wo anders. Dein Problem als Schuldner liegt darin, ob Du es schaffst, Deinem Gl&#228;ubiger bis zum 31.12. 110 Mittagessen (oder einen entsprechenden anderen Wert) zu leisten. Das Problem liegt also in Deiner Gegenleistung bis zum F&#228;lligkeitstag. Genauer: Dein Problem liegt also in dem "ob" und in dem "bis wann" Deiner Gegenleistung. Noch genauer: Dein Problem liegt also darin, ob Du die 110 Mittagessen (oder einen entsprechenden anderen Wert) bis zum 31.12. hinbekommst. Und darin, ob der Gl&#228;ubiger bis zum 31.12. die insgesamt 110 Mittagessen (oder einen entsprechenden anderen Wert) als Leistung abnimmt. <br />
Genau dieses Risiko hast Du allerdings mit Deiner R&#252;ckzahlungs- und Zinsverpflichtung in dem von Dir selbst unterschriebenen Darlehensvertrag freiwillig selbst &#252;bernommen. Und an dieser Leistungs-Verpflichtung mu&#223;t Du Dich festhalten lassen. Denn zumindest in Deutschland gilt der Grundsatz "pacta sunt servanda" (Vertr&#228;ge sind einzuhalten!).<br />
Hinsichtlich Deiner &#252;brigen Anmerkung sind wir uns - Gott lob - einig. Daher bedarf es hierzu meinerseits keinerlei Anmerkungen.<br />
Viele Gr&#252;&#223;e<br />
Markus]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/06/19/der-mythos-des-fehlenden-zinses#c25887</link>
		</item>
			</channel>
</rss>
