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		<title>Markus Bechtel - Letzte Kommentare zu Nicht alles ist Gold, was gl&#228;nzt! (compact 10/2012)</title>
		<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php?disp=comments</link>
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		<language>de-DE</language>
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		<ttl>60</ttl>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Nicht alles ist Gold, was gl&#228;nzt! (compact 10/2012)</title>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 13:25:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Simon [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c12607@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Guten Tag Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
bevor Sie mit Ihrem kleinen BGB-Schein einen Mathematiker angreifen, sollen Sie vielleicht vorher kurz &amp;#252;berlegen, ob Sie selbst zum Theama Zins und Zineseszins alles richtig verstehen haben. Denn ein Mietzins ist indirekt auch ein Zinseszins, denn entscheiden ist nicht nur der absolute Betrag, sondern auch die F&amp;#228;lligkeit! Die F&amp;#228;lligkeit eines Mietzinses ist sofort, und der gezahlte Mietzins kann dann auch sofort wieder angelegt oder anders verwendet werden. D.h. der Mietzins verzinst sich auch direkt weiter. Wenn Sie das nicht glauben, dann fragen Sie doch einfach mal Ihren Vermieter, ob es ihm reicht, wenn Sie ihm in 10 Jahren einfach die Monatsmiete mal 120 &amp;#252;berweisen (ohne Verzugszinen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Guten Abend Herr Simon,&lt;br /&gt;
&amp;#252;ber den kleinen BGB-Schein bin ich schon lange hinaus. Ich habe Physik, Volkwirtschaftslehre und Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Steuerrecht studiert und letzteres auch erfolgreich abgeschlossen.&lt;br /&gt;
Es w&amp;#228;re eigentlich gar keine so schlechte Idee, wenn alle Studenten den kleinen BGB-Schein machen m&amp;#252;&amp;#223;ten. Dann w&amp;#252;rden die Mathematiker, Historiker, Philosphen, Soziologen und die anderen selbsternannten WIrtschaftsfachleute nicht immer so einen Unfug erz&amp;#228;hlen.&lt;br /&gt;
Selbstverst&amp;#228;ndlich sollte auch der Mietzins in irgend einer Form wieder in den Wirtschaftskreislauf gelangen. Entweder zum Ausgleich der wirtschaftlichen und technischen Abnutzung (auch Abschreibung genannt). Oder als Fremdkapital f&amp;#252;r eine andere Investition. Oder einfach nur zum Zwecke des Konsums. Was soll denn daran schlecht sein? Das ist doch gerade der Sinn und Zweck des arbeitsteiligen Wirtschaftens!&lt;br /&gt;
Mir scheint, Sie verwechseln gerade wieder Zins und Zinseszins. Lesen Sie dazu meinen Beitrag &quot;Mit Zins und Zinseszinsen...&quot;. Dann wird Ihnen klar, weshalb die Verzinsung am Markt kein Problem darstellt. Bei gleicher Kreditnachfrage und steigendem Kreditangebot wird n&amp;#228;mlich der Zins sinken. Bis auf den einfachen Zins. Und dieser ist aus den o.g. Gr&amp;#252;nden notwendig und sinnvoll. Wenn dar&amp;#252;ber hinaus aber niemand mehr Zinseszinsen zahlt, dann kann auch gesamtwirtschaftlich kein Zinseszins mehr herauskommen. Damit h&amp;#228;tte sich Ihr exponentielles Zinseszinsproblem erledigt. ...&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Guten Tag Herr Bechtel,<br />
bevor Sie mit Ihrem kleinen BGB-Schein einen Mathematiker angreifen, sollen Sie vielleicht vorher kurz &#252;berlegen, ob Sie selbst zum Theama Zins und Zineseszins alles richtig verstehen haben. Denn ein Mietzins ist indirekt auch ein Zinseszins, denn entscheiden ist nicht nur der absolute Betrag, sondern auch die F&#228;lligkeit! Die F&#228;lligkeit eines Mietzinses ist sofort, und der gezahlte Mietzins kann dann auch sofort wieder angelegt oder anders verwendet werden. D.h. der Mietzins verzinst sich auch direkt weiter. Wenn Sie das nicht glauben, dann fragen Sie doch einfach mal Ihren Vermieter, ob es ihm reicht, wenn Sie ihm in 10 Jahren einfach die Monatsmiete mal 120 &#252;berweisen (ohne Verzugszinen).<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
"Guten Abend Herr Simon,<br />
&#252;ber den kleinen BGB-Schein bin ich schon lange hinaus. Ich habe Physik, Volkwirtschaftslehre und Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Steuerrecht studiert und letzteres auch erfolgreich abgeschlossen.<br />
Es w&#228;re eigentlich gar keine so schlechte Idee, wenn alle Studenten den kleinen BGB-Schein machen m&#252;&#223;ten. Dann w&#252;rden die Mathematiker, Historiker, Philosphen, Soziologen und die anderen selbsternannten WIrtschaftsfachleute nicht immer so einen Unfug erz&#228;hlen.<br />
Selbstverst&#228;ndlich sollte auch der Mietzins in irgend einer Form wieder in den Wirtschaftskreislauf gelangen. Entweder zum Ausgleich der wirtschaftlichen und technischen Abnutzung (auch Abschreibung genannt). Oder als Fremdkapital f&#252;r eine andere Investition. Oder einfach nur zum Zwecke des Konsums. Was soll denn daran schlecht sein? Das ist doch gerade der Sinn und Zweck des arbeitsteiligen Wirtschaftens!<br />
Mir scheint, Sie verwechseln gerade wieder Zins und Zinseszins. Lesen Sie dazu meinen Beitrag "Mit Zins und Zinseszinsen...". Dann wird Ihnen klar, weshalb die Verzinsung am Markt kein Problem darstellt. Bei gleicher Kreditnachfrage und steigendem Kreditangebot wird n&#228;mlich der Zins sinken. Bis auf den einfachen Zins. Und dieser ist aus den o.g. Gr&#252;nden notwendig und sinnvoll. Wenn dar&#252;ber hinaus aber niemand mehr Zinseszinsen zahlt, dann kann auch gesamtwirtschaftlich kein Zinseszins mehr herauskommen. Damit h&#228;tte sich Ihr exponentielles Zinseszinsproblem erledigt. ..."]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/09/27/nicht-alles-ist-gold-was-glaenzt#c12607</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Nicht alles ist Gold, was gl&#228;nzt! (compact 10/2012)</title>
			<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 02:33:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Volker Carus [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c12355@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Lieber Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herzlichen Dank f&amp;#252;r diesen mehr als erfrischenden und deutlichen Artikel, welcher viel Verbreitung finden sollte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anmerkung m&amp;#246;chte ich jedoch bringen:&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite bin ich der Meinung:&lt;br /&gt;
Man (wir) d&amp;#252;rfen diese Typen, die fast Sektenf&amp;#246;rmig ihre brandgef&amp;#228;hrlichen sozialistischen Theorien in die Welt blasen und sich als angebliche Alternative pr&amp;#228;sentieren nicht einfach so gew&amp;#228;hren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite komme ich immer wieder zu dem Schlu&amp;#223;: Die Natur (und damit auch das nat&amp;#252;rliche Geldsystem, bei dem sich selbst ein Goldstandard &quot;verbietet&quot;) wird auch diese Experimente sich selbst zerlegen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;...es wird nur von kurzer Dauer sein. Ein Wimpernschlag im (Leben der Geschichte).&quot; :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Gr&amp;#252;&amp;#223;e&lt;br /&gt;
Volker Carus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gretchen brachte es in Goethes Faust auf den Punkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nach Golde dr&amp;#228;ngt, // Am Golde h&amp;#228;ngt // Doch alles. Ach wir Armen!&quot; (Goethes Faust, Der Trag&amp;#246;die erster Teil., Vers 2802 ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &quot;sektenf&amp;#246;rmigen&quot; Vertreter des &quot;flie&amp;#223;enden Geldes&quot; verkennen eben, da&amp;#223; dies auch auf ihren Schwundgeld-Sozialismus zutreffen w&amp;#252;rde. Gerade weil sich jedermann dieses feudalistischen Schwundgeldes schnellst m&amp;#246;glichst entledigte, hatte das Gold f&amp;#252;r das mittelalterliche Geld- und Kreditsystem eine so hohe Bedeutung. Dieser &quot;flie&amp;#223;ende&quot; Geldsozialismus ist n&amp;#228;mlich - wie alle Sozialismen - auch nur ein feudalistischer Staatskapitalismus. Das Gold dagegen ist die &quot;gepr&amp;#228;gte Freiheit&quot;, &amp;#252;ber welche die F&amp;#252;rsten gerade nicht beliebig verf&amp;#252;gen konnten. Folglich kann auch der &quot;flie&amp;#223;ende&quot; Geldsozialismus das grundlegende Zeit-/Zins-Problem des Kapitalismus nicht l&amp;#246;sen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es allerdings wirklich eines neuen Goldstandards bedarf, das ist in der Tat eine ganz andere Frage. Das ist letztlich nicht eine Frage des Geldsystems, sondern eine Frage der Rechtsordnung. Die gegenw&amp;#228;rtige Finanzkrise ist daher Ausdruck einer gest&amp;#246;rten Rechtsordnung. Das Gold wird wahrscheinlich die R&amp;#252;ckkehr zu einer ausgewogenen Rechtsordnung erzwingen. Durch die dem Gold innewohnende normative Kraft des Faktischen. Gold ist einfach per definitionem der Geldstandard, an dem sich jedes Geld- und Kreditsystem messen lassen mu&amp;#223;. Dazu bedarf es keines neuen Goldstandards. Das w&amp;#228;re letztlich auch wieder nur ein neuer Geld/Gold-Sozialismus. M.E. w&amp;#228;re es daher v&amp;#246;llig ausreichend, Gold und Silber als gesetzliche Zahlungsmittel zuzulassen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher vielen Dank f&amp;#252;r Ihre Anmerkung!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lieber Herr Bechtel,<br />
<br />
herzlichen Dank f&#252;r diesen mehr als erfrischenden und deutlichen Artikel, welcher viel Verbreitung finden sollte!<br />
<br />
Eine Anmerkung m&#246;chte ich jedoch bringen:<br />
Auf der einen Seite bin ich der Meinung:<br />
Man (wir) d&#252;rfen diese Typen, die fast Sektenf&#246;rmig ihre brandgef&#228;hrlichen sozialistischen Theorien in die Welt blasen und sich als angebliche Alternative pr&#228;sentieren nicht einfach so gew&#228;hren lassen.<br />
<br />
Auf der anderen Seite komme ich immer wieder zu dem Schlu&#223;: Die Natur (und damit auch das nat&#252;rliche Geldsystem, bei dem sich selbst ein Goldstandard "verbietet") wird auch diese Experimente sich selbst zerlegen lassen.<br />
<br />
"...es wird nur von kurzer Dauer sein. Ein Wimpernschlag im (Leben der Geschichte)." :)<br />
<br />
Herzliche Gr&#252;&#223;e<br />
Volker Carus<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b><br />
<br />
Gretchen brachte es in Goethes Faust auf den Punkt: <br />
<br />
"Nach Golde dr&#228;ngt, // Am Golde h&#228;ngt // Doch alles. Ach wir Armen!" (Goethes Faust, Der Trag&#246;die erster Teil., Vers 2802 ff.)<br />
<br />
Die "sektenf&#246;rmigen" Vertreter des "flie&#223;enden Geldes" verkennen eben, da&#223; dies auch auf ihren Schwundgeld-Sozialismus zutreffen w&#252;rde. Gerade weil sich jedermann dieses feudalistischen Schwundgeldes schnellst m&#246;glichst entledigte, hatte das Gold f&#252;r das mittelalterliche Geld- und Kreditsystem eine so hohe Bedeutung. Dieser "flie&#223;ende" Geldsozialismus ist n&#228;mlich - wie alle Sozialismen - auch nur ein feudalistischer Staatskapitalismus. Das Gold dagegen ist die "gepr&#228;gte Freiheit", &#252;ber welche die F&#252;rsten gerade nicht beliebig verf&#252;gen konnten. Folglich kann auch der "flie&#223;ende" Geldsozialismus das grundlegende Zeit-/Zins-Problem des Kapitalismus nicht l&#246;sen. <br />
<br />
Ob es allerdings wirklich eines neuen Goldstandards bedarf, das ist in der Tat eine ganz andere Frage. Das ist letztlich nicht eine Frage des Geldsystems, sondern eine Frage der Rechtsordnung. Die gegenw&#228;rtige Finanzkrise ist daher Ausdruck einer gest&#246;rten Rechtsordnung. Das Gold wird wahrscheinlich die R&#252;ckkehr zu einer ausgewogenen Rechtsordnung erzwingen. Durch die dem Gold innewohnende normative Kraft des Faktischen. Gold ist einfach per definitionem der Geldstandard, an dem sich jedes Geld- und Kreditsystem messen lassen mu&#223;. Dazu bedarf es keines neuen Goldstandards. Das w&#228;re letztlich auch wieder nur ein neuer Geld/Gold-Sozialismus. M.E. w&#228;re es daher v&#246;llig ausreichend, Gold und Silber als gesetzliche Zahlungsmittel zuzulassen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. <br />
<br />
Daher vielen Dank f&#252;r Ihre Anmerkung!]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/09/27/nicht-alles-ist-gold-was-glaenzt#c12355</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Nicht alles ist Gold, was gl&#228;nzt! (compact 10/2012)</title>
			<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 11:23:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Stefan Wehmeier [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c12220@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Das Prinzip &quot;teile und herrsche&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Dem Gold verdanken wir die Arbeitsteilung und damit auch die Kulturg&amp;#252;ter, denen wir uns erfreuen. Dem Gold aber verdanken wir auch wieder, dass von den geschaffenen G&amp;#252;tern der bei weitem gr&amp;#246;&amp;#223;te Teil, und zwar das Beste, dem Schmarotzertum verf&amp;#228;llt. Ist doch das Gold der Vater des Kapitalismus. Dank seinen k&amp;#246;rperlichen (Edelmetall) und seinen gesetzlichen Vorrechten (gesetzliches Zahlungsmittel) nimmt das Goldgeld eine Ausnahmestellung ein unter den G&amp;#252;tern, deren Austausch auf das Geld angewiesen ist. Das Goldgeld ist darum auch zum allgemeinen Sparmittel geworden, und der Sparer gibt es nicht wieder heraus, es sei denn, dass man ihm einen Zins verspricht. Fr&amp;#252;h oder sp&amp;#228;t verf&amp;#228;llt aber alles Geld, das der Staat als Tauschmittel in Umlauf setzt, der Kasse irgendeines Sparers, sodass wiederum alles umlaufende Geld aus den Sparkassen kommt, also mit Zins belastet den Markt betritt, um seine T&amp;#228;tigkeit als Tauschmittel zu erf&amp;#252;llen. Diese Doppelt&amp;#228;tigkeit des Geldes als Tauschmittel und als Sparmittel ist gegens&amp;#228;tzlicher Natur und als Missbrauch des Tauschmittels zu betrachten. Dadurch, dass dem G&amp;#252;teraustausch nur verzinsliches Geld zur Verf&amp;#252;gung steht, wird der Zins Vorbedingung der Warenerzeugung &amp;#252;berhaupt.&lt;br /&gt;
&amp;#8230;So kam mit dem Gold und der Arbeitsteilung zugleich der gro&amp;#223;e Friedensst&amp;#246;rer, der Zins, auf die Welt. Die Arbeitsteilung an sich verlangt keinen Zins. Wer sollte da auch Zins zahlen und weshalb? Die Arbeitsteilung h&amp;#228;tte also den Menschen allgemeinen Wohlstand bringen sollen, da sie ja kein Vorrecht einzelner, sondern allen Menschen zug&amp;#228;nglich ist. Aber aus den H&amp;#228;nden des Goldes empfing die Menschheit diese G&amp;#246;tterkraft nur unter der Bedingung des Zinses, und damit auch der Trennung der Menschen in arm und reich. Als ob neidische G&amp;#246;tter der Menschheit den Machtzuwachs nicht geg&amp;#246;nnt, die Unabh&amp;#228;ngigkeitserkl&amp;#228;rung der Menschen vom g&amp;#246;ttlichen G&amp;#228;ngelband gef&amp;#252;rchtet und dem dadurch vorgebeugt h&amp;#228;tten, dass sie nach dem Grundsatz &quot;teile und herrsche&quot; den Zins als Spaltpilz in die Menschenfamilie eingepflanzt h&amp;#228;tten!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silvio Gesell (&quot;Ist der B&amp;#252;rger- und V&amp;#246;lkerfrieden vereinbar mit der Goldw&amp;#228;hrung?&quot;, 1916)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Euro ist deshalb Zinsgeld (fehlerhaftes Geld mit parasit&amp;#228;rer &amp;#8211; der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden &amp;#8211; Wertaufbewahrungsfunktion), weil er wie alle anderen heutigen &quot;W&amp;#228;hrungen&quot; g&amp;#228;nzlich unreflektiert dem Edelmetallgeld der Antike nachge&amp;#228;fft wurde. &lt;br /&gt;
Der einzige wirklich stichhaltige Beweis Gottes (k&amp;#252;nstlicher Archetyp Jahwe = Investor) ist die Unf&amp;#228;higkeit seiner Untertanen, die Nat&amp;#252;rliche Wirtschaftsordnung zu verstehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.swupload.com//data/Das-Juengste-Gericht.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vielen Dank f&amp;#252;r das &amp;#8222;sch&amp;#246;ne&amp;#8220; Gesell-Zitat. Gesell verf&amp;#228;hrt hier genauso nach dem &amp;#8222;Teile und herrsche&amp;#8220;Prinzip, wie Karl Marx und Gottfried Feder vor ihm und die anderen marxistischen Kapitalismus-Kritiker nach ihnen. Was hat denn das Gold mit dem &amp;#8222;Schmarozertum&amp;#8220; zu tun? Einfach gar nichts! Sie k&amp;#246;nnten genauso gut wieder Muscheln oder Salz als Geld verwenden. Das ist also &amp;#8211; wie der amerikanische Trendforscher Gerald Celente hier sagen w&amp;#252;rde &amp;#8211; nichts als &amp;#8222;BS&amp;#8220;.&lt;br /&gt;
Gesell versteht einfach nicht, warum es zu der einseitigen Verm&amp;#246;gensverteilung kommt. Er versteht ganz offensichtlich nicht, was Geld und Kredit (Zins) eigentlich ist. Er versteht folglich auch nicht, wie es zu Geld bzw. Zins kommt. Er versteht n&amp;#228;mlich die dem Geld und Kredit zu Grunde liegende Rechtsordnung nicht. Er begeht hier also dieselben Fehler, die bereits Karl Marx und Gottfried Feder vor ihm und alle ihre Sch&amp;#252;ler nach ihnen begangen haben.  Dieses Mi&amp;#223;verst&amp;#228;ndnis f&amp;#252;hrte dann zu seinem v&amp;#246;llig untauglichen Schwundgeldsystem. &lt;br /&gt;
Geld mu&amp;#223; jedoch immer folgende Funktionen erf&amp;#252;llen: Tauschfunktion, Wertaufbewahrungsfunktion und Wertbemessungsfunktion. Sowohl das Gesellsche Schwundgeldsystem als auch das &amp;#8222;flie&amp;#223;ende&amp;#8220; Schwundgeldsystem der heutigen Gesellianer erf&amp;#252;llen diese Voraussetzungen NICHT! Diese Schwundgeldw&amp;#228;hrungssysteme stellen die  Wertaufbewahrungsfunktion und Wertbemessungsfunktion in Frage oder beseitigen diese vollst&amp;#228;ndig. Wenn jedoch die  Wertaufbewahrungsfunktion und Wertbemessungsfunktion nicht mehr garantiert ist, dann ist es auch mit der Tauschfunktion nicht mehr weit her. &lt;br /&gt;
Die Marxismen, Federismen und Gesellianismen sind daher sicherlich nicht &amp;#8222;der Weisheit letzter Schlu&amp;#223;&amp;#8220;. Allen Marxisten, Federisten und Gesellianern sei daher dringend I. Kants &amp;#8222;Sapere aude!&amp;#8220; (Habe Mut, Dich Deines (eigenen) Verstandes zu bedienen!) ans Herz gelegt .</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Prinzip "teile und herrsche"<br />
<br />
"Dem Gold verdanken wir die Arbeitsteilung und damit auch die Kulturg&#252;ter, denen wir uns erfreuen. Dem Gold aber verdanken wir auch wieder, dass von den geschaffenen G&#252;tern der bei weitem gr&#246;&#223;te Teil, und zwar das Beste, dem Schmarotzertum verf&#228;llt. Ist doch das Gold der Vater des Kapitalismus. Dank seinen k&#246;rperlichen (Edelmetall) und seinen gesetzlichen Vorrechten (gesetzliches Zahlungsmittel) nimmt das Goldgeld eine Ausnahmestellung ein unter den G&#252;tern, deren Austausch auf das Geld angewiesen ist. Das Goldgeld ist darum auch zum allgemeinen Sparmittel geworden, und der Sparer gibt es nicht wieder heraus, es sei denn, dass man ihm einen Zins verspricht. Fr&#252;h oder sp&#228;t verf&#228;llt aber alles Geld, das der Staat als Tauschmittel in Umlauf setzt, der Kasse irgendeines Sparers, sodass wiederum alles umlaufende Geld aus den Sparkassen kommt, also mit Zins belastet den Markt betritt, um seine T&#228;tigkeit als Tauschmittel zu erf&#252;llen. Diese Doppelt&#228;tigkeit des Geldes als Tauschmittel und als Sparmittel ist gegens&#228;tzlicher Natur und als Missbrauch des Tauschmittels zu betrachten. Dadurch, dass dem G&#252;teraustausch nur verzinsliches Geld zur Verf&#252;gung steht, wird der Zins Vorbedingung der Warenerzeugung &#252;berhaupt.<br />
&#8230;So kam mit dem Gold und der Arbeitsteilung zugleich der gro&#223;e Friedensst&#246;rer, der Zins, auf die Welt. Die Arbeitsteilung an sich verlangt keinen Zins. Wer sollte da auch Zins zahlen und weshalb? Die Arbeitsteilung h&#228;tte also den Menschen allgemeinen Wohlstand bringen sollen, da sie ja kein Vorrecht einzelner, sondern allen Menschen zug&#228;nglich ist. Aber aus den H&#228;nden des Goldes empfing die Menschheit diese G&#246;tterkraft nur unter der Bedingung des Zinses, und damit auch der Trennung der Menschen in arm und reich. Als ob neidische G&#246;tter der Menschheit den Machtzuwachs nicht geg&#246;nnt, die Unabh&#228;ngigkeitserkl&#228;rung der Menschen vom g&#246;ttlichen G&#228;ngelband gef&#252;rchtet und dem dadurch vorgebeugt h&#228;tten, dass sie nach dem Grundsatz "teile und herrsche" den Zins als Spaltpilz in die Menschenfamilie eingepflanzt h&#228;tten!"<br />
<br />
Silvio Gesell ("Ist der B&#252;rger- und V&#246;lkerfrieden vereinbar mit der Goldw&#228;hrung?", 1916)<br />
<br />
Der Euro ist deshalb Zinsgeld (fehlerhaftes Geld mit parasit&#228;rer &#8211; der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden &#8211; Wertaufbewahrungsfunktion), weil er wie alle anderen heutigen "W&#228;hrungen" g&#228;nzlich unreflektiert dem Edelmetallgeld der Antike nachge&#228;fft wurde. <br />
Der einzige wirklich stichhaltige Beweis Gottes (k&#252;nstlicher Archetyp Jahwe = Investor) ist die Unf&#228;higkeit seiner Untertanen, die Nat&#252;rliche Wirtschaftsordnung zu verstehen:<br />
<br />
http://www.swupload.com//data/Das-Juengste-Gericht.pdf<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b><br />
Vielen Dank f&#252;r das &#8222;sch&#246;ne&#8220; Gesell-Zitat. Gesell verf&#228;hrt hier genauso nach dem &#8222;Teile und herrsche&#8220;Prinzip, wie Karl Marx und Gottfried Feder vor ihm und die anderen marxistischen Kapitalismus-Kritiker nach ihnen. Was hat denn das Gold mit dem &#8222;Schmarozertum&#8220; zu tun? Einfach gar nichts! Sie k&#246;nnten genauso gut wieder Muscheln oder Salz als Geld verwenden. Das ist also &#8211; wie der amerikanische Trendforscher Gerald Celente hier sagen w&#252;rde &#8211; nichts als &#8222;BS&#8220;.<br />
Gesell versteht einfach nicht, warum es zu der einseitigen Verm&#246;gensverteilung kommt. Er versteht ganz offensichtlich nicht, was Geld und Kredit (Zins) eigentlich ist. Er versteht folglich auch nicht, wie es zu Geld bzw. Zins kommt. Er versteht n&#228;mlich die dem Geld und Kredit zu Grunde liegende Rechtsordnung nicht. Er begeht hier also dieselben Fehler, die bereits Karl Marx und Gottfried Feder vor ihm und alle ihre Sch&#252;ler nach ihnen begangen haben.  Dieses Mi&#223;verst&#228;ndnis f&#252;hrte dann zu seinem v&#246;llig untauglichen Schwundgeldsystem. <br />
Geld mu&#223; jedoch immer folgende Funktionen erf&#252;llen: Tauschfunktion, Wertaufbewahrungsfunktion und Wertbemessungsfunktion. Sowohl das Gesellsche Schwundgeldsystem als auch das &#8222;flie&#223;ende&#8220; Schwundgeldsystem der heutigen Gesellianer erf&#252;llen diese Voraussetzungen NICHT! Diese Schwundgeldw&#228;hrungssysteme stellen die  Wertaufbewahrungsfunktion und Wertbemessungsfunktion in Frage oder beseitigen diese vollst&#228;ndig. Wenn jedoch die  Wertaufbewahrungsfunktion und Wertbemessungsfunktion nicht mehr garantiert ist, dann ist es auch mit der Tauschfunktion nicht mehr weit her. <br />
Die Marxismen, Federismen und Gesellianismen sind daher sicherlich nicht &#8222;der Weisheit letzter Schlu&#223;&#8220;. Allen Marxisten, Federisten und Gesellianern sei daher dringend I. Kants &#8222;Sapere aude!&#8220; (Habe Mut, Dich Deines (eigenen) Verstandes zu bedienen!) ans Herz gelegt .]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/09/27/nicht-alles-ist-gold-was-glaenzt#c12220</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Nicht alles ist Gold, was gl&#228;nzt! (compact 10/2012)</title>
			<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 04:16:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Mike [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c12193@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Die Kritik ist unberechtigt. Es ist dem Compact Magazin hoch anzurechnen, dass es das Tabuthema Zins einmal aufgegriffen hat. Mehr und mehr B&amp;#252;rgern d&amp;#228;mmert es, dass mit unserem Geld etwas nicht stimmt, und das verdichtet sich nicht nur auf den Zins.&lt;br /&gt;
Die Widerspr&amp;#252;che sind doch offensichtlich. Zum einen soll Geld umlaufen und somit Tauschmittel sein, aber auf der anderen Seite ist es Wertaufbewahrungsmittel und kann willk&amp;#252;rlich dem Kreislauf entzogen werden. &amp;#220;ber 70 % des USD-Bargelds befinden sich gar nicht in den USA, sondern im Ausland. Wie soll also eine Zentralbank je in der Lage sein, mit Leitzinsen eine Steuerung desselben erfolgreich zu gestalten?&lt;br /&gt;
Die Zinsstr&amp;#246;me sind keine Kleckerbetr&amp;#228;ge.  Wie Helmut Creutz in einem seiner B&amp;#252;cher vorrechnet, lagen schon 1981 die Bankzinsertr&amp;#228;ge in Deutschland &amp;#252;ber den Steuereinnahmen und bei dem Doppelten der Beitr&amp;#228;ge zur gesetzlichen Krankenversicherungen. Tendenz stark steigend. Bereits 1994 entsprachen sie 56 % der Nettol&amp;#246;hne.  Schaut man sich die Entwicklung des BSP und der Zinsertr&amp;#228;ge der Banken an, so hat sich zwischen 1970 und 1995 das nominale BSP vervierfacht, aber die Zinsertr&amp;#228;ge sich mehr als verzehnfacht. Cui bono?&lt;br /&gt;
Was die &amp;#214;konomen auch gerne verkennen ist, das ein immer gr&amp;#246;&amp;#223;erer Teil des Geldes eben nicht durch die Zinsautomatik der Wirtschaft zugef&amp;#252;hrt wird, sondern in der Spekulation landet. W&amp;#228;hrend nun zwischen den Banken und der Regierung Milliarden als kleinste Einheit leicht hin- und hergeschoben werden, um die Spekulationsblasen nicht platzen zu lassen, bekommt der Unternehmer selbst im g&amp;#252;nstigen Zinsumfeld sehr schwer an Geld, um zu investieren, und wenn es nur eine Million ist. Nun ist gegen die Spekulation grunds&amp;#228;tzlich nichts einzuweden, aber wenn es soweit kommt, da&amp;#223; ein einzelner Mann wie Soros allein gegen die Bank von England spekulieren kann, und es geschafft hat, das Britische Pfund aus dem europ&amp;#228;ischen W&amp;#228;hrungskorb zu kegeln, dann stimmt etwas nicht. Und es hat auch nichts mit Marxismus zu tun, wenn sich Bedenken regen, da&amp;#223; ein Milliard&amp;#228;r jedes Jahr 50 Millionen arbeitslos &amp;#252;ber Zinsen bei einer konservativen Anlage einstreicht, die von der Wirtschaft durch Mehrarbeit aufgebracht werden m&amp;#252;ssen. Zumal auch noch davon auszugehen ist, dass die nicht mehr in Kleinkleckersdorf der Besteuerung unterliegen.&lt;br /&gt;
Es ist doch auch verwunderlich, dass alle unsere Parteien immer nur von Wachstum reden, aber eigentlich nicht ersichtlich ist, wozu. Dass in Vietnam ein Wachstum als sinnvoll anzusehen ist, leuchtet ein, aber in Deutschland oder der Schweiz? Jedes Kind weiss, dass in der Natur nichts unendlich w&amp;#228;chst, au&amp;#223;er der Krebs, mit bekannten Folgen. Es ist auch v&amp;#246;llig schizophren, auf der einen Seite die Umwelt sch&amp;#252;tzen zu wollen, aber auf der anderen Seite einem Wachstum das Wort zu reden, das immer mehr produziert, was dann immer fr&amp;#252;her in den M&amp;#252;ll wandert. Warum also nicht einmal dar&amp;#252;ber nachdenken, wie eine stabile Wirtschaft funktionieren kann, und welche Rolle der Zins dabei spielt?&lt;br /&gt;
Aber ich kann mir schon denken, wer hinter dieser Polemik steht... An den Fr&amp;#252;chten sollt ihr sie erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr &quot;Mike&quot; &quot;lange&quot;, &lt;br /&gt;
im Gegensatz zu Ihnen stehe ich mit meinem Namen hinter meinen Artikeln. Und sonst niemand! Wenn Sie etwas anderes behaupten wollen, dann legen Sie die Karten offen auf den Tisch oder unterlassen Sie derartige Verd&amp;#228;chtigungen!&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Ihnen und der sog. Wissensmanufaktur betreibe ich nicht nur marxistische Symptomkritik, sondern bearbeite auch die tats&amp;#228;chlichen Ursachen.&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Ihnen und der sog. Wissensmanufaktur kann ich daher - wie z.B. auch ein Professor Dr. Wilhelm Hankel und andere Fachleute - nachvollziehbare L&amp;#246;sungsans&amp;#228;tze anbieten.&lt;br /&gt;
Gerne k&amp;#246;nnen Sie hier etwas konstruktives dazu beitragen. Verschonen Sie uns aber bitte mit dem offensichtlichen &quot;BS&quot; der sog. Wissensmanufaktur. Sie wissen ja: An Ihren Fr&amp;#252;chten wird man Sie erkennen!&lt;br /&gt;
MfG</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Kritik ist unberechtigt. Es ist dem Compact Magazin hoch anzurechnen, dass es das Tabuthema Zins einmal aufgegriffen hat. Mehr und mehr B&#252;rgern d&#228;mmert es, dass mit unserem Geld etwas nicht stimmt, und das verdichtet sich nicht nur auf den Zins.<br />
Die Widerspr&#252;che sind doch offensichtlich. Zum einen soll Geld umlaufen und somit Tauschmittel sein, aber auf der anderen Seite ist es Wertaufbewahrungsmittel und kann willk&#252;rlich dem Kreislauf entzogen werden. &#220;ber 70 % des USD-Bargelds befinden sich gar nicht in den USA, sondern im Ausland. Wie soll also eine Zentralbank je in der Lage sein, mit Leitzinsen eine Steuerung desselben erfolgreich zu gestalten?<br />
Die Zinsstr&#246;me sind keine Kleckerbetr&#228;ge.  Wie Helmut Creutz in einem seiner B&#252;cher vorrechnet, lagen schon 1981 die Bankzinsertr&#228;ge in Deutschland &#252;ber den Steuereinnahmen und bei dem Doppelten der Beitr&#228;ge zur gesetzlichen Krankenversicherungen. Tendenz stark steigend. Bereits 1994 entsprachen sie 56 % der Nettol&#246;hne.  Schaut man sich die Entwicklung des BSP und der Zinsertr&#228;ge der Banken an, so hat sich zwischen 1970 und 1995 das nominale BSP vervierfacht, aber die Zinsertr&#228;ge sich mehr als verzehnfacht. Cui bono?<br />
Was die &#214;konomen auch gerne verkennen ist, das ein immer gr&#246;&#223;erer Teil des Geldes eben nicht durch die Zinsautomatik der Wirtschaft zugef&#252;hrt wird, sondern in der Spekulation landet. W&#228;hrend nun zwischen den Banken und der Regierung Milliarden als kleinste Einheit leicht hin- und hergeschoben werden, um die Spekulationsblasen nicht platzen zu lassen, bekommt der Unternehmer selbst im g&#252;nstigen Zinsumfeld sehr schwer an Geld, um zu investieren, und wenn es nur eine Million ist. Nun ist gegen die Spekulation grunds&#228;tzlich nichts einzuweden, aber wenn es soweit kommt, da&#223; ein einzelner Mann wie Soros allein gegen die Bank von England spekulieren kann, und es geschafft hat, das Britische Pfund aus dem europ&#228;ischen W&#228;hrungskorb zu kegeln, dann stimmt etwas nicht. Und es hat auch nichts mit Marxismus zu tun, wenn sich Bedenken regen, da&#223; ein Milliard&#228;r jedes Jahr 50 Millionen arbeitslos &#252;ber Zinsen bei einer konservativen Anlage einstreicht, die von der Wirtschaft durch Mehrarbeit aufgebracht werden m&#252;ssen. Zumal auch noch davon auszugehen ist, dass die nicht mehr in Kleinkleckersdorf der Besteuerung unterliegen.<br />
Es ist doch auch verwunderlich, dass alle unsere Parteien immer nur von Wachstum reden, aber eigentlich nicht ersichtlich ist, wozu. Dass in Vietnam ein Wachstum als sinnvoll anzusehen ist, leuchtet ein, aber in Deutschland oder der Schweiz? Jedes Kind weiss, dass in der Natur nichts unendlich w&#228;chst, au&#223;er der Krebs, mit bekannten Folgen. Es ist auch v&#246;llig schizophren, auf der einen Seite die Umwelt sch&#252;tzen zu wollen, aber auf der anderen Seite einem Wachstum das Wort zu reden, das immer mehr produziert, was dann immer fr&#252;her in den M&#252;ll wandert. Warum also nicht einmal dar&#252;ber nachdenken, wie eine stabile Wirtschaft funktionieren kann, und welche Rolle der Zins dabei spielt?<br />
Aber ich kann mir schon denken, wer hinter dieser Polemik steht... An den Fr&#252;chten sollt ihr sie erkennen.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr "Mike" "lange", <br />
im Gegensatz zu Ihnen stehe ich mit meinem Namen hinter meinen Artikeln. Und sonst niemand! Wenn Sie etwas anderes behaupten wollen, dann legen Sie die Karten offen auf den Tisch oder unterlassen Sie derartige Verd&#228;chtigungen!<br />
Im Gegensatz zu Ihnen und der sog. Wissensmanufaktur betreibe ich nicht nur marxistische Symptomkritik, sondern bearbeite auch die tats&#228;chlichen Ursachen.<br />
Im Gegensatz zu Ihnen und der sog. Wissensmanufaktur kann ich daher - wie z.B. auch ein Professor Dr. Wilhelm Hankel und andere Fachleute - nachvollziehbare L&#246;sungsans&#228;tze anbieten.<br />
Gerne k&#246;nnen Sie hier etwas konstruktives dazu beitragen. Verschonen Sie uns aber bitte mit dem offensichtlichen "BS" der sog. Wissensmanufaktur. Sie wissen ja: An Ihren Fr&#252;chten wird man Sie erkennen!<br />
MfG]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/09/27/nicht-alles-ist-gold-was-glaenzt#c12193</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Nicht alles ist Gold, was gl&#228;nzt! (compact 10/2012)</title>
			<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 12:42:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Adept [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c12183@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr sch&amp;#246;ne Zusammenfassung, Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Frage des Zinses m&amp;#246;chte ich anmerken, da&amp;#223; es einen Zusammenhang von Zins und Arbeit durchaus gibt. Die Schaffung von Arbeit erfordert im produktiven Bereich die Bereitstellung von Kapital. Wer das Kapital abschafft, schafft ziemlich schnell die Produktionsmittel ab. Im Kommunismus war das sehr anschaulich zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Frage ist die des Zinseszinses. Merkw&amp;#252;rdigerweise werden Zins und Zinseszins immer gemeinsam in den gleichen Topf geworfen. Mir scheint allerdings, im Gegensatz zum Zins, der Zinszins das  Problem zu sein. Schlie&amp;#223;lich kann  eine Investition nicht beliebig viel im produktiven Bereich hervorbringen. Die Endlichkeit liegt in z.B. der Haltbarkeit einer Produktionsanlage. Der Zinseszins wird dem nicht gerecht, er t&amp;#228;uscht eine fortw&amp;#228;hrende Aufstockung der Produktionsanlagen hervor. Schlie&amp;#223;lich ger&amp;#228;t auch der Sinn des Ganzen durcheinander, wenn dadurch zuviele Arbeitspl&amp;#228;tze wegrationalisiert werden und die bezahlte Arbeit ihren Sinn, n&amp;#228;mlich die Bezahlung, verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist derzeit offensichtlich:&lt;br /&gt;
Die durch Zinseszins aufgebl&amp;#228;hte Geldmenge hat sich vom Wert der Waren und dem Wert der Arbeit entfernt: Beides, Warenwert und  Arbeitswert, verlieren und die durch staatliche Schulden provozierte Geldmenge hat sich von der Wirtschaft abgekoppelt. Da hilft kein Gsell und kein Kommunismus und auch keine Bankenaufsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwieweit die Staaten von Hinterm&amp;#228;nnern quasi gezwungen werden, sich immer mehr aufzuschulden, w&amp;#228;re eine Untersuchung wert. Das wird sich aber keine Uni erlauben, unsere ohnm&amp;#228;chtigen Politmarionetten haben schlie&amp;#223;lich  m&amp;#228;chtige Puppenspieler.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr sch&#246;ne Zusammenfassung, Danke.<br />
<br />
Zur Frage des Zinses m&#246;chte ich anmerken, da&#223; es einen Zusammenhang von Zins und Arbeit durchaus gibt. Die Schaffung von Arbeit erfordert im produktiven Bereich die Bereitstellung von Kapital. Wer das Kapital abschafft, schafft ziemlich schnell die Produktionsmittel ab. Im Kommunismus war das sehr anschaulich zu beobachten.<br />
<br />
Eine andere Frage ist die des Zinseszinses. Merkw&#252;rdigerweise werden Zins und Zinseszins immer gemeinsam in den gleichen Topf geworfen. Mir scheint allerdings, im Gegensatz zum Zins, der Zinszins das  Problem zu sein. Schlie&#223;lich kann  eine Investition nicht beliebig viel im produktiven Bereich hervorbringen. Die Endlichkeit liegt in z.B. der Haltbarkeit einer Produktionsanlage. Der Zinseszins wird dem nicht gerecht, er t&#228;uscht eine fortw&#228;hrende Aufstockung der Produktionsanlagen hervor. Schlie&#223;lich ger&#228;t auch der Sinn des Ganzen durcheinander, wenn dadurch zuviele Arbeitspl&#228;tze wegrationalisiert werden und die bezahlte Arbeit ihren Sinn, n&#228;mlich die Bezahlung, verliert.<br />
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Das Problem ist derzeit offensichtlich:<br />
Die durch Zinseszins aufgebl&#228;hte Geldmenge hat sich vom Wert der Waren und dem Wert der Arbeit entfernt: Beides, Warenwert und  Arbeitswert, verlieren und die durch staatliche Schulden provozierte Geldmenge hat sich von der Wirtschaft abgekoppelt. Da hilft kein Gsell und kein Kommunismus und auch keine Bankenaufsicht.<br />
<br />
Inwieweit die Staaten von Hinterm&#228;nnern quasi gezwungen werden, sich immer mehr aufzuschulden, w&#228;re eine Untersuchung wert. Das wird sich aber keine Uni erlauben, unsere ohnm&#228;chtigen Politmarionetten haben schlie&#223;lich  m&#228;chtige Puppenspieler.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/09/27/nicht-alles-ist-gold-was-glaenzt#c12183</link>
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