<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?><!-- generator="b2evolution/2.4.6" -->
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		<title>Markus Bechtel - Letzte Kommentare zu Die Brechung des Zinseszins-Monopols</title>
		<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php?disp=comments</link>
		<description></description>
		<language>de-DE</language>
		<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
		<admin:generatorAgent rdf:resource="http://b2evolution.net/?v=2.4.6"/>
		<ttl>60</ttl>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Die Brechung des Zinseszins-Monopols</title>
			<pubDate>Fri, 16 Aug 2013 13:55:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Michael [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c18757@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Der Zinseszins ist ein absolut untersch&amp;#228;tzter Effekt f&amp;#252;r die Verm&amp;#246;gensbildung. Es muss ja nicht immer der Effekt bei Schulden hervorgehoben werden. F&amp;#252;r eine schnelle Berechnung einer Entwicklung zu einem Zinssatz x eignet sich auch sehr gut die 72er Regel. Einfach 72 durch den Zinnsatz geteilt, gibt als Ergebnis die Anzahl der Jahre bis sich das Verm&amp;#246;gen verdoppelt hat. Aber immer daran denken, der Effekt ist nur f&amp;#252;r Geldanlagen ein Segen, bei Schulden dreht sich der Spie&amp;#223; sehr schnell um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anmerkung MB:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Sie m&amp;#252;ssen sich dar&amp;#252;ber im Klaren sein, da&amp;#223; die Geldforderungen des Gl&amp;#228;ubigers immer den Geldverbindlichkeiten des Schuldners entsprechen. Das Guthaben des Gl&amp;#228;ubigers ist per definitionem die Verbindlichkeit des Schuldners. Der Spie&amp;#223; dreht sich also nicht nur um. Das sind im wahrsten Sinne des Wortes zwei Seiten derselben Medaille. Dieses Verh&amp;#228;ltnis zwischen dem Gl&amp;#228;ubiger und dem Schuldner nennt man auch Schuldverh&amp;#228;ltnis. In der Regel handelt es sich um ein Gelddarlehen, &amp;#167;&amp;#167; 488 BGB ff.&lt;br /&gt;
Der Zinseszins hat eigentlich f&amp;#252;r beide Seiten fatale Auswirkungen. Statt einer tats&amp;#228;chlichen Zinszahlung des Schuldners bekommt der Gl&amp;#228;ubiger nur einen weiteren verzinsten R&amp;#252;ckzahlungsanspruch gegen den Schuldner. Zwar steigt das Guthaben des Gl&amp;#228;ubigers. Je l&amp;#228;nger diese Aufschuldung jedoch dauert, desto ungewisser wird die R&amp;#252;ckzahlung des Darlehens. Letztlich n&amp;#252;tzt es auch dem Gl&amp;#228;ubiger nichts, wenn sein Guthaben zwar auf dem Papier steht, aber nicht realisierbar ist, weil der Schuldner seine Schulden irgendwann gar nicht mehr zahlen kann. Um diese Entwicklung zu verhindern, hat der Gesetzgeber in &amp;#167; 248 Abs. 1 BGB den Zinseszins unter Privaten verboten. Leider ist der Zinseszins nach &amp;#167; 248 Abs. 2 BGB f&amp;#252;r Banken, Sparkassen und &amp;#228;hnliche Kreditinstitute erlaubt. Eine Streichung des Absatzes 2 w&amp;#252;rde die Schuldenproblematik sp&amp;#252;rbar entsch&amp;#228;rfen. Der Schuldner, insbesondere nat&amp;#252;rlich die Staaten, m&amp;#252;&amp;#223;ten ihre Zinsen tats&amp;#228;chlich zahlen, der Gl&amp;#228;ubiger m&amp;#252;&amp;#223;te diese Zinsertr&amp;#228;ge dann einfach anderweitig investieren. Letztlich w&amp;#228;re damit beiden Seiten gedient. Dem Schuldner wie dem Gl&amp;#228;ubiger.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Zinseszins ist ein absolut untersch&#228;tzter Effekt f&#252;r die Verm&#246;gensbildung. Es muss ja nicht immer der Effekt bei Schulden hervorgehoben werden. F&#252;r eine schnelle Berechnung einer Entwicklung zu einem Zinssatz x eignet sich auch sehr gut die 72er Regel. Einfach 72 durch den Zinnsatz geteilt, gibt als Ergebnis die Anzahl der Jahre bis sich das Verm&#246;gen verdoppelt hat. Aber immer daran denken, der Effekt ist nur f&#252;r Geldanlagen ein Segen, bei Schulden dreht sich der Spie&#223; sehr schnell um.<br />
<br />
<strong>Anmerkung MB:</strong> <br />
Sie m&#252;ssen sich dar&#252;ber im Klaren sein, da&#223; die Geldforderungen des Gl&#228;ubigers immer den Geldverbindlichkeiten des Schuldners entsprechen. Das Guthaben des Gl&#228;ubigers ist per definitionem die Verbindlichkeit des Schuldners. Der Spie&#223; dreht sich also nicht nur um. Das sind im wahrsten Sinne des Wortes zwei Seiten derselben Medaille. Dieses Verh&#228;ltnis zwischen dem Gl&#228;ubiger und dem Schuldner nennt man auch Schuldverh&#228;ltnis. In der Regel handelt es sich um ein Gelddarlehen, &#167;&#167; 488 BGB ff.<br />
Der Zinseszins hat eigentlich f&#252;r beide Seiten fatale Auswirkungen. Statt einer tats&#228;chlichen Zinszahlung des Schuldners bekommt der Gl&#228;ubiger nur einen weiteren verzinsten R&#252;ckzahlungsanspruch gegen den Schuldner. Zwar steigt das Guthaben des Gl&#228;ubigers. Je l&#228;nger diese Aufschuldung jedoch dauert, desto ungewisser wird die R&#252;ckzahlung des Darlehens. Letztlich n&#252;tzt es auch dem Gl&#228;ubiger nichts, wenn sein Guthaben zwar auf dem Papier steht, aber nicht realisierbar ist, weil der Schuldner seine Schulden irgendwann gar nicht mehr zahlen kann. Um diese Entwicklung zu verhindern, hat der Gesetzgeber in &#167; 248 Abs. 1 BGB den Zinseszins unter Privaten verboten. Leider ist der Zinseszins nach &#167; 248 Abs. 2 BGB f&#252;r Banken, Sparkassen und &#228;hnliche Kreditinstitute erlaubt. Eine Streichung des Absatzes 2 w&#252;rde die Schuldenproblematik sp&#252;rbar entsch&#228;rfen. Der Schuldner, insbesondere nat&#252;rlich die Staaten, m&#252;&#223;ten ihre Zinsen tats&#228;chlich zahlen, der Gl&#228;ubiger m&#252;&#223;te diese Zinsertr&#228;ge dann einfach anderweitig investieren. Letztlich w&#228;re damit beiden Seiten gedient. Dem Schuldner wie dem Gl&#228;ubiger.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/11/23/die-brechung-des-zinseszins-monopols#c18757</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Die Brechung des Zinseszins-Monopols</title>
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 20:34:02 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Thomas Wagenknecht [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c16090@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr geehrter Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
Ihr Optimismus ist beneidenswert. Die Geschichte dieses widerlichen Kommunismus (oder wie er auch sonst noch genannt wird) lehrt uns nur, da&amp;#223; er zumindest vor&amp;#252;bergehend erfolgreich sein kann. Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Glozis wirklich bereits &amp;#252;ber ihren Zenit hinaus sind.  Wenn ich nur an solche Vorhaben wie die Chipkarten als (einziges!) Zahlungsmittel und andere Unterdr&amp;#252;ckungsmechanismen, Zwangsma&amp;#223;nahmen denke, l&amp;#228;uft es mir eiskalt den R&amp;#252;cken herunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Wagenknecht,&lt;br /&gt;
ich w&amp;#252;rde es eher Realismus nennen. Der Sozialismus kann eben systembedingt nur vor&amp;#252;bergehend erfolgreich sein. Der Euro-Sozialismus hat seinen Zenit bereits &amp;#252;berschritten. Der Euro-Sozialismus ist bereits klinisch tot. Er wird nur noch durch EZB/ESM k&amp;#252;nstlich beatmet. Letztlich werden auch bargeldlose Zahlungsmittel und andere Zwangsma&amp;#223;nahmen das Euro-Ende nur aufschieben, aber nicht verhindern k&amp;#246;nnen. Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Auch der bargeldlose Euro wird nur solange Zahlungsmittel sein, wie wir B&amp;#252;rger untereinander nichts anderes vereinbaren. Br&amp;#252;ssel und Berlin werden nicht verhindern k&amp;#246;nnen, da&amp;#223; die B&amp;#252;rger EMe bzw. EM-Konten als Zahlungsmittel vereinbaren werden. Dann wird eine Abstimmung &amp;#252;ber den Euro mit den F&amp;#252;&amp;#223;en stattfinden. Wie damals in der &amp;#8222;Ostzone&amp;#8220;. Dann wird der Schwund-Euro einfach abgew&amp;#228;hlt. Da kann der Euro noch so lange gesetzliches Zahlungsmittel sein. Wenn das Volk den Euro nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet, dann ist es mit dem Euro und dem Euro-Sozialismus endg&amp;#252;ltig vorbei. Das Spiel funktioniert also nur solange, wie wir Deutsche bei diesem Treiben mitspielen. Bis auch die Aktiva der Bundesbank, das liquide deutsche Volksverm&amp;#246;gen, verfr&amp;#252;hst&amp;#252;ckt sind. Das ist alles nur eine Frage der Zeit und des politischen Willens. &lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en&lt;br /&gt;
MB</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrter Herr Bechtel,<br />
Ihr Optimismus ist beneidenswert. Die Geschichte dieses widerlichen Kommunismus (oder wie er auch sonst noch genannt wird) lehrt uns nur, da&#223; er zumindest vor&#252;bergehend erfolgreich sein kann. Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Glozis wirklich bereits &#252;ber ihren Zenit hinaus sind.  Wenn ich nur an solche Vorhaben wie die Chipkarten als (einziges!) Zahlungsmittel und andere Unterdr&#252;ckungsmechanismen, Zwangsma&#223;nahmen denke, l&#228;uft es mir eiskalt den R&#252;cken herunter.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr Wagenknecht,<br />
ich w&#252;rde es eher Realismus nennen. Der Sozialismus kann eben systembedingt nur vor&#252;bergehend erfolgreich sein. Der Euro-Sozialismus hat seinen Zenit bereits &#252;berschritten. Der Euro-Sozialismus ist bereits klinisch tot. Er wird nur noch durch EZB/ESM k&#252;nstlich beatmet. Letztlich werden auch bargeldlose Zahlungsmittel und andere Zwangsma&#223;nahmen das Euro-Ende nur aufschieben, aber nicht verhindern k&#246;nnen. Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Auch der bargeldlose Euro wird nur solange Zahlungsmittel sein, wie wir B&#252;rger untereinander nichts anderes vereinbaren. Br&#252;ssel und Berlin werden nicht verhindern k&#246;nnen, da&#223; die B&#252;rger EMe bzw. EM-Konten als Zahlungsmittel vereinbaren werden. Dann wird eine Abstimmung &#252;ber den Euro mit den F&#252;&#223;en stattfinden. Wie damals in der &#8222;Ostzone&#8220;. Dann wird der Schwund-Euro einfach abgew&#228;hlt. Da kann der Euro noch so lange gesetzliches Zahlungsmittel sein. Wenn das Volk den Euro nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet, dann ist es mit dem Euro und dem Euro-Sozialismus endg&#252;ltig vorbei. Das Spiel funktioniert also nur solange, wie wir Deutsche bei diesem Treiben mitspielen. Bis auch die Aktiva der Bundesbank, das liquide deutsche Volksverm&#246;gen, verfr&#252;hst&#252;ckt sind. Das ist alles nur eine Frage der Zeit und des politischen Willens. <br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
MB]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/11/23/die-brechung-des-zinseszins-monopols#c16090</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Die Brechung des Zinseszins-Monopols</title>
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 12:54:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Thomas Wagenknecht [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c16081@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Noch einmal kurz zum Verst&amp;#228;ndnis:&lt;br /&gt;
Die Globalsozialisten werden dies nat&amp;#252;rlich auch nur dehalb tun, weil sie nicht wollen, da&amp;#223; jemand auf gleiche Weise wie sie selbst nach oben an die globale Macht kommen kann. Den Zinseszins w&amp;#252;rden sie sonst nie verbieten, denn er hat si ja erst in die Globalmachtposition gebracht. Aber sie k&amp;#246;nnten ihn verbieten wollen, um zu verhindern, da&amp;#223; ihr Aufstieg kopiert wird und die dadurch entthront werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Feind der Globalsozialisten ist eine freiheitliche Marktwirtschaft. Dann m&amp;#252;&amp;#223;ten sie sich dem offenen Wettbewerb stellen. Und genau das wollen sie gerade nicht. Deshalb sind sie bestrebt, jeglichen Zins wenn nicht abzuschaffen, so doch zu kontrollieren und zu regulieren. Das ist jedenfalls das Ziel aller marxistischen, federistischen und gesellistischen Geldtheorien. Solange sie jedoch vom Zinseszins profitieren, werden sie einen Teufel tun, sich diese Goldgrube abnehmen zu lassen. Darin liegt ja gerade der Betrug der &quot;Glozis&quot;! Immer sch&amp;#246;n links blinken, dann aber rechts abbiegen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Noch einmal kurz zum Verst&#228;ndnis:<br />
Die Globalsozialisten werden dies nat&#252;rlich auch nur dehalb tun, weil sie nicht wollen, da&#223; jemand auf gleiche Weise wie sie selbst nach oben an die globale Macht kommen kann. Den Zinseszins w&#252;rden sie sonst nie verbieten, denn er hat si ja erst in die Globalmachtposition gebracht. Aber sie k&#246;nnten ihn verbieten wollen, um zu verhindern, da&#223; ihr Aufstieg kopiert wird und die dadurch entthront werden.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Der Feind der Globalsozialisten ist eine freiheitliche Marktwirtschaft. Dann m&#252;&#223;ten sie sich dem offenen Wettbewerb stellen. Und genau das wollen sie gerade nicht. Deshalb sind sie bestrebt, jeglichen Zins wenn nicht abzuschaffen, so doch zu kontrollieren und zu regulieren. Das ist jedenfalls das Ziel aller marxistischen, federistischen und gesellistischen Geldtheorien. Solange sie jedoch vom Zinseszins profitieren, werden sie einen Teufel tun, sich diese Goldgrube abnehmen zu lassen. Darin liegt ja gerade der Betrug der "Glozis"! Immer sch&#246;n links blinken, dann aber rechts abbiegen.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/11/23/die-brechung-des-zinseszins-monopols#c16081</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Die Brechung des Zinseszins-Monopols</title>
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 11:37:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Thomas Wagenknecht [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c16077@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr geehrter Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
aber genau das habe ich doch auch gemeint! Ich habe nicht gemeint, da&amp;#223; diese Globalsozialisten (Glozis, wie ich sie nenne) den Zinseszisn abschaffen werden, solange sie noch nicht alle Konkurrenz abgschafft haben, sondern ich habe gemeint, da&amp;#223; sie es erst dann tun werden, wenn sie sich sicher an der Macht w&amp;#228;hnen, eben totalit&amp;#228;r. Die bisherigen Kommunisten gingen auch stets so vor. Sie begannen immer erst dann mit ihren totalit&amp;#228;ren Strafma&amp;#223;nahmen wie Ausmorden (20% der Bev&amp;#246;lkerung - in manchen L&amp;#228;ndern sogar bei weitem mehr) und Einsperren sowie mit ihren anderen menschenfeindlichen Mitteln, eben mit jedem denkkbaren Unrecht, wenn sie fest im Sattel sa&amp;#223;en. In der Sowjetunion brauchte man keinen Zinseszins - jedenfalls nicht innerhalb des eignen Systems. Da&amp;#223; sie durch die &amp;#8222;Gesch&amp;#228;fte&amp;#8220; mit dem Westen dennoch daran angeschlossen waren, st&amp;#246;rte sie ja nicht in ihrem Inneren - im Gegenteil! Also noch einmal: Ich meinte, da&amp;#223; die Glozis das tun k&amp;#246;nnten aus Propagandagr&amp;#252;nden, aber eben erst dann, wenn sie sich sicher f&amp;#252;hlen, da&amp;#223; ihnen selbst dadurch keine Nachteile mehr entstehen k&amp;#246;nnen. Denn die Geschichte lehrt uns das! (Siehe: Kommunisten, &amp;#8222;real existierende&amp;#8220; Sozialisten u.s.w.). Ansonsten sind auch, ja gerade die Glozis vom Zinseszins &amp;#228;hnlich abh&amp;#228;ngig wie ein Junkie von seinem Rauschgift oder ein Dealer von seinem Patrone. Das beurteile ich genauso wie Sie. Aber diese Glozis haben auch einen Plan f&amp;#252;r die &amp;#8222;Zeit danach&amp;#8220;. Ich wollte das nur zu bedenken geben. &lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en!&lt;br /&gt;
T.W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, &lt;br /&gt;
die &amp;#8222;Glozis&amp;#8220; werden nie fest im Sattel sitzen! Und selbst wenn sie es glauben, dann m&amp;#252;&amp;#223;ten sie trotzdem so tun, als t&amp;#228;ten sie es nicht. Siehe dazu George Orwells &amp;#8222;1984&amp;#8220;. Der Grund liegt auf der Hand: Das liegt an der Natur des Menschen. Es sind immer beide Anlagen im Menschen angelegt: das soziale Gruppenbed&amp;#252;rfnis (weibliches Element) genauso wie der egoistische Individualismus (m&amp;#228;nnliches Element). Wenn Sie das soziale Element st&amp;#228;rken wollen, dann geht das niemals auf Kosten des m&amp;#228;nnlichen Elementes. Das k&amp;#246;nnen Sie in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sehen. Es geht immer nur durch einen partnerschaftlichen Interessensausgleich. &lt;br /&gt;
Die &amp;#8222;Glozis&amp;#8220; werden auch nicht nur den Zinseszins, sondern jeglichen Zins abschaffen. Denn der Zins macht nur in einer freiheitlichen Marktwirtschaft einen Sinn. In einer sozialistischen Planwirtschaft werden jegliche Nutzungsentgelte eben nicht nach Angebot und Nachfrage bestimmt. So haben es jedenfalls alle sozialistischen Regime fr&amp;#252;her oder sp&amp;#228;ter gemacht. Ein gro&amp;#223;er Geist (mir ist der Name leider entfallen) meinte einmal sinngem&amp;#228;&amp;#223;: &amp;#8222;Man kann alle Menschen eine Weile bel&amp;#252;gen. Man kann auch viele Menschen f&amp;#252;r immer bel&amp;#252;gen. Aber alle Menschen f&amp;#252;r immer bel&amp;#252;gen kann man nicht!&amp;#8220; Es gibt immer mehr Menschen, die diesen lebensfeindlichen Rinks/Lechts-Betrug der &amp;#8222;Glozis&amp;#8220; (bedingungsloses Grundeinkommen durch zinsloses bzw. &quot;flie&amp;#223;endes&quot; Geld etc.) durchschauen. &lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en&lt;br /&gt;
MB</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrter Herr Bechtel,<br />
aber genau das habe ich doch auch gemeint! Ich habe nicht gemeint, da&#223; diese Globalsozialisten (Glozis, wie ich sie nenne) den Zinseszisn abschaffen werden, solange sie noch nicht alle Konkurrenz abgschafft haben, sondern ich habe gemeint, da&#223; sie es erst dann tun werden, wenn sie sich sicher an der Macht w&#228;hnen, eben totalit&#228;r. Die bisherigen Kommunisten gingen auch stets so vor. Sie begannen immer erst dann mit ihren totalit&#228;ren Strafma&#223;nahmen wie Ausmorden (20% der Bev&#246;lkerung - in manchen L&#228;ndern sogar bei weitem mehr) und Einsperren sowie mit ihren anderen menschenfeindlichen Mitteln, eben mit jedem denkkbaren Unrecht, wenn sie fest im Sattel sa&#223;en. In der Sowjetunion brauchte man keinen Zinseszins - jedenfalls nicht innerhalb des eignen Systems. Da&#223; sie durch die &#8222;Gesch&#228;fte&#8220; mit dem Westen dennoch daran angeschlossen waren, st&#246;rte sie ja nicht in ihrem Inneren - im Gegenteil! Also noch einmal: Ich meinte, da&#223; die Glozis das tun k&#246;nnten aus Propagandagr&#252;nden, aber eben erst dann, wenn sie sich sicher f&#252;hlen, da&#223; ihnen selbst dadurch keine Nachteile mehr entstehen k&#246;nnen. Denn die Geschichte lehrt uns das! (Siehe: Kommunisten, &#8222;real existierende&#8220; Sozialisten u.s.w.). Ansonsten sind auch, ja gerade die Glozis vom Zinseszins &#228;hnlich abh&#228;ngig wie ein Junkie von seinem Rauschgift oder ein Dealer von seinem Patrone. Das beurteile ich genauso wie Sie. Aber diese Glozis haben auch einen Plan f&#252;r die &#8222;Zeit danach&#8220;. Ich wollte das nur zu bedenken geben. <br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en!<br />
T.W.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, <br />
die &#8222;Glozis&#8220; werden nie fest im Sattel sitzen! Und selbst wenn sie es glauben, dann m&#252;&#223;ten sie trotzdem so tun, als t&#228;ten sie es nicht. Siehe dazu George Orwells &#8222;1984&#8220;. Der Grund liegt auf der Hand: Das liegt an der Natur des Menschen. Es sind immer beide Anlagen im Menschen angelegt: das soziale Gruppenbed&#252;rfnis (weibliches Element) genauso wie der egoistische Individualismus (m&#228;nnliches Element). Wenn Sie das soziale Element st&#228;rken wollen, dann geht das niemals auf Kosten des m&#228;nnlichen Elementes. Das k&#246;nnen Sie in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sehen. Es geht immer nur durch einen partnerschaftlichen Interessensausgleich. <br />
Die &#8222;Glozis&#8220; werden auch nicht nur den Zinseszins, sondern jeglichen Zins abschaffen. Denn der Zins macht nur in einer freiheitlichen Marktwirtschaft einen Sinn. In einer sozialistischen Planwirtschaft werden jegliche Nutzungsentgelte eben nicht nach Angebot und Nachfrage bestimmt. So haben es jedenfalls alle sozialistischen Regime fr&#252;her oder sp&#228;ter gemacht. Ein gro&#223;er Geist (mir ist der Name leider entfallen) meinte einmal sinngem&#228;&#223;: &#8222;Man kann alle Menschen eine Weile bel&#252;gen. Man kann auch viele Menschen f&#252;r immer bel&#252;gen. Aber alle Menschen f&#252;r immer bel&#252;gen kann man nicht!&#8220; Es gibt immer mehr Menschen, die diesen lebensfeindlichen Rinks/Lechts-Betrug der &#8222;Glozis&#8220; (bedingungsloses Grundeinkommen durch zinsloses bzw. "flie&#223;endes" Geld etc.) durchschauen. <br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
MB]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/11/23/die-brechung-des-zinseszins-monopols#c16077</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Die Brechung des Zinseszins-Monopols</title>
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 22:44:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Thomas Wagenknecht [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c16045@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr geehrter Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
ich k&amp;#246;nnte mir aber auch gut vorstellen, da&amp;#223; diejenigen, die durch den Zinseszins m&amp;#228;chtig geworden sind, nach dem Gro&amp;#223;crash, dem gr&amp;#246;&amp;#223;ten Zusammenbruch aller Zeiten, selbst den Zinseszins verbieten. Stichwort: Sebstschutz! Das k&amp;#246;nnte auch zu ihrem Plan geh&amp;#246;ren, der sehr alt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, &lt;br /&gt;
versetzen Sie sich mal in die Lage dieser globalsozialistischen Nomenklatura. &lt;br /&gt;
Diese globalsozialistische Nomenklatura kennt nur eine Freiheit: ihre eigene Freiheit. Die Freiheit der globalen Banken, Hedge-Fonds und Konzerne. Das aber ist gerade die Achillesferse dieser globalsozialistischen &amp;#8222;Neuen Weltordnung&amp;#8220;. Ohne die Sonderrechte der globalen Banken, Hedge-Fonds und Konzerne (z.B. &amp;#167; 248 Abs. 2 BGB ) w&amp;#228;ren diese nicht mehr konkurrenzf&amp;#228;hig. Derartige Planwirtschaften sind einfach zu gro&amp;#223; und zu unflexibel. &lt;br /&gt;
Nach diesem &amp;#8222;Plan, der sehr alt ist&amp;#8220; (Coudenhove-Kalergi), soll die Welt in eine globalsozialistische Planwirtschaft umgewandelt werden. Diese globalsozialistische Nomenklatura lebt also von diesem ungedeckten Zentralbankgeld- und dem planwirtschaftlichen Einheits-Zinseszinssystem. Ohne diesen globalsozialistischen Umverteilungssozialismus (von unten nach oben) k&amp;#246;nnte diese NWO-Nomenklatura gar nicht existieren. Denen das ungedeckten Zentralbankgeld- und das planwirtschaftliche Einheits-Zinseszinssystem wegzunehmen, w&amp;#228;re ungef&amp;#228;hr so, also w&amp;#252;rden Sie einem Junkie den Stoff wegnehmen. Ein gedecktes zinseszinsfreies Marktgeldsystem kann daher schwerlich in ihrem Interesse liegen. &lt;br /&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrter Herr Bechtel,<br />
ich k&#246;nnte mir aber auch gut vorstellen, da&#223; diejenigen, die durch den Zinseszins m&#228;chtig geworden sind, nach dem Gro&#223;crash, dem gr&#246;&#223;ten Zusammenbruch aller Zeiten, selbst den Zinseszins verbieten. Stichwort: Sebstschutz! Das k&#246;nnte auch zu ihrem Plan geh&#246;ren, der sehr alt ist.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, <br />
versetzen Sie sich mal in die Lage dieser globalsozialistischen Nomenklatura. <br />
Diese globalsozialistische Nomenklatura kennt nur eine Freiheit: ihre eigene Freiheit. Die Freiheit der globalen Banken, Hedge-Fonds und Konzerne. Das aber ist gerade die Achillesferse dieser globalsozialistischen &#8222;Neuen Weltordnung&#8220;. Ohne die Sonderrechte der globalen Banken, Hedge-Fonds und Konzerne (z.B. &#167; 248 Abs. 2 BGB ) w&#228;ren diese nicht mehr konkurrenzf&#228;hig. Derartige Planwirtschaften sind einfach zu gro&#223; und zu unflexibel. <br />
Nach diesem &#8222;Plan, der sehr alt ist&#8220; (Coudenhove-Kalergi), soll die Welt in eine globalsozialistische Planwirtschaft umgewandelt werden. Diese globalsozialistische Nomenklatura lebt also von diesem ungedeckten Zentralbankgeld- und dem planwirtschaftlichen Einheits-Zinseszinssystem. Ohne diesen globalsozialistischen Umverteilungssozialismus (von unten nach oben) k&#246;nnte diese NWO-Nomenklatura gar nicht existieren. Denen das ungedeckten Zentralbankgeld- und das planwirtschaftliche Einheits-Zinseszinssystem wegzunehmen, w&#228;re ungef&#228;hr so, also w&#252;rden Sie einem Junkie den Stoff wegnehmen. Ein gedecktes zinseszinsfreies Marktgeldsystem kann daher schwerlich in ihrem Interesse liegen. <br />]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/11/23/die-brechung-des-zinseszins-monopols#c16045</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Die Brechung des Zinseszins-Monopols</title>
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 21:52:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Thomas Wagenknecht [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c16006@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr geehrter Herr Bechtel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben Sie wirklich an die Durchf&amp;#252;hrbarkeit des Verbots des Zinsezinses? Schlie&amp;#223;lich wird es, wenn man dieses Verbot durchsetzen will/wird, sehr viel Widerstand geben, beonders auch von (ehemals) sehr m&amp;#228;chtigen Menschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T. W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, &lt;br /&gt;
selbstverst&amp;#228;ndlich glaube ich an die Durchf&amp;#252;hrbarkeit des Zinseszinsverbotes! Ich rechne auch nicht mit sehr viel Widerstand! Insbesondere nicht der (ehemals) sehr m&amp;#228;chtigen Menschen! Die Gr&amp;#252;nde liegen auf der Hand:&lt;br /&gt;
Diese Menschen werden sehr schnell verstehen, da&amp;#223; ein Zinseszinsverbot eben kein sozialistisches Zinsverbot oder gar eine sozialistische Umverteilung ist. &lt;br /&gt;
Sie werden sehr schnell verstehen, da&amp;#223; sie die Zinsertr&amp;#228;ge zwar nicht mehr bei ihrem Schuldner aufzinsen k&amp;#246;nnen. Sie k&amp;#246;nnten die Zinsertr&amp;#228;ge ihres Schuldners jedoch auf dem Kapitalmarkt weiterverwerten. Sie werden - gerade in der derzeitigen Kreditkrise - sehr schnell verstehen, da&amp;#223; mehrere solvente Schuldner immer noch besser sind, als ein insolventer Schuldner. &lt;br /&gt;
Schlie&amp;#223;lich bedarf es auch keiner neuen Gesetze. Es m&amp;#252;&amp;#223;te lediglich die systemwidrige Ausnahmevorschrift des &amp;#167; 248 Abs. 2 BGB gestrichen werden. Dann h&amp;#228;tten wir n&amp;#228;mlich genau das Ergebnis, welches schon die V&amp;#228;ter des B&amp;#252;rgerlichen Gesetzbuches um 1900 in &amp;#167; 248 Abs. 1 BGB im Sinn gehabt haben. &lt;br /&gt;
Dann h&amp;#228;tten sich auch die ganzen marxistischen, ferderistischen, gesellistischen und sonstigen &amp;#8222;flie&amp;#223;enden&amp;#8220; Geldtheorien mit einem Federstrich erledigt. Dann w&amp;#252;rde n&amp;#228;mlich auch dieses Kreditgeld automatisch dorthin flie&amp;#223;en, wo es hingeh&amp;#246;rt: auf den Kapitalmarkt.&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrter Herr Bechtel!<br />
<br />
Glauben Sie wirklich an die Durchf&#252;hrbarkeit des Verbots des Zinsezinses? Schlie&#223;lich wird es, wenn man dieses Verbot durchsetzen will/wird, sehr viel Widerstand geben, beonders auch von (ehemals) sehr m&#228;chtigen Menschen!<br />
<br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en!<br />
<br />
T. W.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, <br />
selbstverst&#228;ndlich glaube ich an die Durchf&#252;hrbarkeit des Zinseszinsverbotes! Ich rechne auch nicht mit sehr viel Widerstand! Insbesondere nicht der (ehemals) sehr m&#228;chtigen Menschen! Die Gr&#252;nde liegen auf der Hand:<br />
Diese Menschen werden sehr schnell verstehen, da&#223; ein Zinseszinsverbot eben kein sozialistisches Zinsverbot oder gar eine sozialistische Umverteilung ist. <br />
Sie werden sehr schnell verstehen, da&#223; sie die Zinsertr&#228;ge zwar nicht mehr bei ihrem Schuldner aufzinsen k&#246;nnen. Sie k&#246;nnten die Zinsertr&#228;ge ihres Schuldners jedoch auf dem Kapitalmarkt weiterverwerten. Sie werden - gerade in der derzeitigen Kreditkrise - sehr schnell verstehen, da&#223; mehrere solvente Schuldner immer noch besser sind, als ein insolventer Schuldner. <br />
Schlie&#223;lich bedarf es auch keiner neuen Gesetze. Es m&#252;&#223;te lediglich die systemwidrige Ausnahmevorschrift des &#167; 248 Abs. 2 BGB gestrichen werden. Dann h&#228;tten wir n&#228;mlich genau das Ergebnis, welches schon die V&#228;ter des B&#252;rgerlichen Gesetzbuches um 1900 in &#167; 248 Abs. 1 BGB im Sinn gehabt haben. <br />
Dann h&#228;tten sich auch die ganzen marxistischen, ferderistischen, gesellistischen und sonstigen &#8222;flie&#223;enden&#8220; Geldtheorien mit einem Federstrich erledigt. Dann w&#252;rde n&#228;mlich auch dieses Kreditgeld automatisch dorthin flie&#223;en, wo es hingeh&#246;rt: auf den Kapitalmarkt.<br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/11/23/die-brechung-des-zinseszins-monopols#c16006</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Die Brechung des Zinseszins-Monopols</title>
			<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 22:46:02 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Thomas Wagenknecht [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c15972@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Wohl wahr, sehr geehrter Herr Bechtel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aber angesichts dessen, worauf wir zusteuern so oder so bald alles in Scherben liegen und, sofern es &amp;#220;berlebende geben wird, neu aufgebaut werden m&amp;#252;&amp;#223;te, m&amp;#252;&amp;#223;te es ohnehin um Fragen gehen, die auch moralisch und in der Folge gesetzlich neu gestellt und beantwortet werden m&amp;#252;&amp;#223;ten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, &lt;br /&gt;
das Hauptproblem scheint mir zu sein, da&amp;#223; wir uns selbst nicht als Teil des Problems sehen k&amp;#246;nnen oder wollen. Jesus bringt es sehr treffend auf den Punkt: Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? (Matth&amp;#228;us 7, 3) &lt;br /&gt;
Die Marxisten sehen den Gl&amp;#228;ubiger immer nur als den b&amp;#246;sen raffgierigen Kapitalisten. Und den Schuldner als das arme Opfer. Wir &amp;#252;bersehen dabei einerseits, da&amp;#223; der Gl&amp;#228;ubiger selbst meistens auch nur ein getriebener Schuldner ist. Wir &amp;#252;bersehen dabei andererseits auch, da&amp;#223; der mit der Darlehensvergabe einhergehende Konsumverzicht des Gl&amp;#228;ubigers eigentlich eine Handlung der Nachstenliebe ist. Zins und Tilgung sind daher eigentlich bei allen Menschen ein ganz selbstverst&amp;#228;ndlicher Ausdruck der Dankbarkeit und der Moral. &lt;br /&gt;
Der bis ins Mittelalter verbotene Zinseszins hat dieses an sich symbiotische Verh&amp;#228;ltnis systematisch vergiftet. Der Zinseszins f&amp;#252;hrt dazu, da&amp;#223; die Belastung aller Schuldner, also auch der verschuldeten Gl&amp;#228;ubiger exponentiell zunimmt (vgl. den Josephspfennig) und damit letzten Endes gar nicht erf&amp;#252;llt werden kann. Dabei k&amp;#246;nnte der Darlehensgl&amp;#228;ubiger den &quot;Zinseszins&quot; ja auch am Kapitalmarkt, also bei einem anderen Schuldner erlangen. Wie dies jeder andere Gl&amp;#228;ubiger (z.B. Vermieter) ja auch auch tun mu&amp;#223;. Das w&amp;#228;re zwar f&amp;#252;r den Darlehensgeber mit etwas mehr Aufwand verbunden. Letztlich w&amp;#252;rde es ihn aber auch bei einer Pleite seines Schuldners vor einem Totalausfall bewahren. &lt;br /&gt;
Wenn wir diese beiden Aspekte integrierten, dann werden wir zwar nicht wieder ins Paradies eines bedingungslosen Grundeinkommens gelangen. Wir h&amp;#228;tten dann aber zumindest die Grundlage f&amp;#252;r ein neues goldenes Zeitalter gelegt.&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wohl wahr, sehr geehrter Herr Bechtel!<br />
<br />
Wenn aber angesichts dessen, worauf wir zusteuern so oder so bald alles in Scherben liegen und, sofern es &#220;berlebende geben wird, neu aufgebaut werden m&#252;&#223;te, m&#252;&#223;te es ohnehin um Fragen gehen, die auch moralisch und in der Folge gesetzlich neu gestellt und beantwortet werden m&#252;&#223;ten.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, <br />
das Hauptproblem scheint mir zu sein, da&#223; wir uns selbst nicht als Teil des Problems sehen k&#246;nnen oder wollen. Jesus bringt es sehr treffend auf den Punkt: Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? (Matth&#228;us 7, 3) <br />
Die Marxisten sehen den Gl&#228;ubiger immer nur als den b&#246;sen raffgierigen Kapitalisten. Und den Schuldner als das arme Opfer. Wir &#252;bersehen dabei einerseits, da&#223; der Gl&#228;ubiger selbst meistens auch nur ein getriebener Schuldner ist. Wir &#252;bersehen dabei andererseits auch, da&#223; der mit der Darlehensvergabe einhergehende Konsumverzicht des Gl&#228;ubigers eigentlich eine Handlung der Nachstenliebe ist. Zins und Tilgung sind daher eigentlich bei allen Menschen ein ganz selbstverst&#228;ndlicher Ausdruck der Dankbarkeit und der Moral. <br />
Der bis ins Mittelalter verbotene Zinseszins hat dieses an sich symbiotische Verh&#228;ltnis systematisch vergiftet. Der Zinseszins f&#252;hrt dazu, da&#223; die Belastung aller Schuldner, also auch der verschuldeten Gl&#228;ubiger exponentiell zunimmt (vgl. den Josephspfennig) und damit letzten Endes gar nicht erf&#252;llt werden kann. Dabei k&#246;nnte der Darlehensgl&#228;ubiger den "Zinseszins" ja auch am Kapitalmarkt, also bei einem anderen Schuldner erlangen. Wie dies jeder andere Gl&#228;ubiger (z.B. Vermieter) ja auch auch tun mu&#223;. Das w&#228;re zwar f&#252;r den Darlehensgeber mit etwas mehr Aufwand verbunden. Letztlich w&#252;rde es ihn aber auch bei einer Pleite seines Schuldners vor einem Totalausfall bewahren. <br />
Wenn wir diese beiden Aspekte integrierten, dann werden wir zwar nicht wieder ins Paradies eines bedingungslosen Grundeinkommens gelangen. Wir h&#228;tten dann aber zumindest die Grundlage f&#252;r ein neues goldenes Zeitalter gelegt.<br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/11/23/die-brechung-des-zinseszins-monopols#c15972</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Die Brechung des Zinseszins-Monopols</title>
			<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 01:47:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Thomas Wagenknecht [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c15949@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Wenn man schon das Zinseszinsverbot durchsetzt, sollte mann dann nicht auch gleich das Zinsverbot durchsetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, &lt;br /&gt;
ein Zinsverbot w&amp;#252;rde zun&amp;#228;chst einmal bedeuten, da&amp;#223; Sie s&amp;#228;mtliche Fruchtziehungen (&amp;#167; 99 BGB ) und Nutzungen (&amp;#167; 100 BGB ) unm&amp;#246;glich machen w&amp;#252;rden. &lt;br /&gt;
Ein solches Zinsverbot w&amp;#228;re zun&amp;#228;chst einmal mit unserem selbstbestimmten Menschenbild, dem allgemeinen Pers&amp;#246;nlichkeitsrecht und der Menschenw&amp;#252;rde (Art. 1, 2 GG ) nicht vereinbar. &lt;br /&gt;
Ein Zinsverbot verst&amp;#246;&amp;#223;t auch gegen die allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG ), weil dadurch jegliches selbstbestimmtes wirtschaftliches Handeln im Keim erstickt wird.&lt;br /&gt;
Soweit das Zinseszinsverbot nur (Geld-)Forderungen erfassen w&amp;#252;rde, w&amp;#228;re dies auch ein Versto&amp;#223; gegen den Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 Abs. 1 GG ), weil dadurch die Nutzung von (Geld-)Forderungen gegen&amp;#252;ber der Nutzung von Sachen diskriminiert werden w&amp;#252;rde.  &lt;br /&gt;
Ein Zinsverbot w&amp;#252;rde auch die Vereinigungsfreiheit (Art. 9 Abs. 1 GG ) untergraben, weil durch das Zinsverbot eine gemeinsame Nutzung von Sachen und Rechten sinnlos werden w&amp;#252;rde. &lt;br /&gt;
Durch ein Zinsverbot w&amp;#252;rde letztlich auch die Berufaus&amp;#252;bungsfreiheit (Art. 12 GG ) unm&amp;#246;glich, weil die Fr&amp;#252;chte Ihrer Arbeit nichts anderes als die Zinsen Ihrer Arbeitskraft sind. &lt;br /&gt;
Letztlich w&amp;#228;re das Zinsverbot ein Versto&amp;#223; gegen das Eigentumsrecht (Art. 14 Abs. 1 Satz 1 1. Alt. GG ), weil Sie ihr Eigentum dadurch nur noch selbst nutzen k&amp;#246;nnten. Der gesamte Wohnungsmarkt w&amp;#252;rde sofort zusammenbrechen. &lt;br /&gt;
Schlie&amp;#223;lich w&amp;#228;re ein zinslose Wirtschaftsordnung mit der freiheitlichen republikanischen Grundordnung (Art. 19 GG ) nicht vereinbar, weil Sie eine sich grunds&amp;#228;tzlich selbstorganisierende Marktwirtschaft nicht durch eine zinslose sozialistische Planwirtschaft ersetzen k&amp;#246;nnen. Nicht ohne Grund sind bisher alle sozialistischen Experimente gescheitert. Das ist genau der Denkfehler, den alle (Geld-)Sozialisten immer machen. &lt;br /&gt;
Derartige sozialistische Bestrebungen, die auf ein zinsloses Geld- und Wirtschaftssystem abzielen, sind daher als verfassungs- bzw. grundgesetzwidrig einzustufen.&lt;br /&gt;
Ein Zinsverbot w&amp;#228;re daher im Ergebnis ein rechtlicher, insbesondere verfassungsrechtlicher, politischer und wirtschaftlicher Selbstmord. &lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn man schon das Zinseszinsverbot durchsetzt, sollte mann dann nicht auch gleich das Zinsverbot durchsetzen?<br />
<br />
<b>Anwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr Wagenknecht, <br />
ein Zinsverbot w&#252;rde zun&#228;chst einmal bedeuten, da&#223; Sie s&#228;mtliche Fruchtziehungen (&#167; 99 BGB ) und Nutzungen (&#167; 100 BGB ) unm&#246;glich machen w&#252;rden. <br />
Ein solches Zinsverbot w&#228;re zun&#228;chst einmal mit unserem selbstbestimmten Menschenbild, dem allgemeinen Pers&#246;nlichkeitsrecht und der Menschenw&#252;rde (Art. 1, 2 GG ) nicht vereinbar. <br />
Ein Zinsverbot verst&#246;&#223;t auch gegen die allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG ), weil dadurch jegliches selbstbestimmtes wirtschaftliches Handeln im Keim erstickt wird.<br />
Soweit das Zinseszinsverbot nur (Geld-)Forderungen erfassen w&#252;rde, w&#228;re dies auch ein Versto&#223; gegen den Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 Abs. 1 GG ), weil dadurch die Nutzung von (Geld-)Forderungen gegen&#252;ber der Nutzung von Sachen diskriminiert werden w&#252;rde.  <br />
Ein Zinsverbot w&#252;rde auch die Vereinigungsfreiheit (Art. 9 Abs. 1 GG ) untergraben, weil durch das Zinsverbot eine gemeinsame Nutzung von Sachen und Rechten sinnlos werden w&#252;rde. <br />
Durch ein Zinsverbot w&#252;rde letztlich auch die Berufaus&#252;bungsfreiheit (Art. 12 GG ) unm&#246;glich, weil die Fr&#252;chte Ihrer Arbeit nichts anderes als die Zinsen Ihrer Arbeitskraft sind. <br />
Letztlich w&#228;re das Zinsverbot ein Versto&#223; gegen das Eigentumsrecht (Art. 14 Abs. 1 Satz 1 1. Alt. GG ), weil Sie ihr Eigentum dadurch nur noch selbst nutzen k&#246;nnten. Der gesamte Wohnungsmarkt w&#252;rde sofort zusammenbrechen. <br />
Schlie&#223;lich w&#228;re ein zinslose Wirtschaftsordnung mit der freiheitlichen republikanischen Grundordnung (Art. 19 GG ) nicht vereinbar, weil Sie eine sich grunds&#228;tzlich selbstorganisierende Marktwirtschaft nicht durch eine zinslose sozialistische Planwirtschaft ersetzen k&#246;nnen. Nicht ohne Grund sind bisher alle sozialistischen Experimente gescheitert. Das ist genau der Denkfehler, den alle (Geld-)Sozialisten immer machen. <br />
Derartige sozialistische Bestrebungen, die auf ein zinsloses Geld- und Wirtschaftssystem abzielen, sind daher als verfassungs- bzw. grundgesetzwidrig einzustufen.<br />
Ein Zinsverbot w&#228;re daher im Ergebnis ein rechtlicher, insbesondere verfassungsrechtlicher, politischer und wirtschaftlicher Selbstmord. <br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/11/23/die-brechung-des-zinseszins-monopols#c15949</link>
		</item>
			</channel>
</rss>
