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		<title>Markus Bechtel - Letzte Kommentare zu Denn sie wissen nicht, was sie tun ! [1]</title>
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		<language>de-DE</language>
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		<ttl>60</ttl>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Denn sie wissen nicht, was sie tun ! [1]</title>
			<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 22:53:34 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Stephan Goldammer [Besucher]</dc:creator>
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			<description>Zitat Million&amp;#228;r: &amp;#8222;Den k&amp;#246;nnen Sie vergessen. Der sitzt dann l&amp;#228;ngst im Kanton Zug oder auf den Caymans.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spitzensteuersatz liegt bereits heute bei 50%, in meinem Model auch, warum sollten die Million&amp;#228;re weggehen, wenn der Steuersatz gleich bleibt? &lt;b&gt;Anmerkung MB: Wollen Sie mich jetzt auf den Arm nehmen? Wenn Sie Ihre Einkommensquelle in ein Null- oder Niedrigsteuerland verlagern k&amp;#246;nnen, dann zahlen Sie eben keine 500.000 Euro Steuern. Dann haben Sie die Millionen (oder etwas weniger) zur freien Verf&amp;#252;gung. Abgesehen davon sind die &amp;#8222;Million&amp;#228;re&amp;#8220; meistens Personengesellschaften oder juristische Personen, deren Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrungen diese Gestaltungsm&amp;#246;glichkeiten nutzen m&amp;#252;ssen, wenn sie im Amt bleiben wollen. Wenn sie es nicht t&amp;#228;ten, dann w&amp;#252;rden sie n&amp;#228;mlich entlassen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;seine bisherigen Rentenanspr&amp;#252;che durch das BGE sozialisiert werden, der Rentner also nur noch 700 Euro BGE bekommt&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Rente wird abgesenkt. Sondern Renten die heute bei z.B. 683 Euro liegen werden auf 700 angehoben und Renten von 734 Euro oder 943 Euro verbleiben auf dieser H&amp;#246;he, nur der unterste Sockel ist umbenannt worden. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Selbstverst&amp;#228;ndlich wird die Rente abgesenkt. Das Durchschnittseinkommen liegt bei ungef&amp;#228;hr 3300 Euro brutto. Bei einem Rentensatz von 60 % w&amp;#228;ren das rund 2000 Euro Rente. Nach Ihrer Rechnung bek&amp;#228;me der durchschnittliche Rentner 1700   Euro. Also w&amp;#228;re der durchschnittliche Rentner durch das BGE schlechtergestellt!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ca. 20 Millionen Rentner. Nehmen wir an, die H&amp;#228;lfte der Renner bekommt 1.000 Euro Rente (was hoch angesetzt ist, wie gesagt, die allermeisten Renten liegen heute eher bei 700 - 800, Frauen sogar noch weniger). &lt;b&gt;Anmerkung MB: Wie kommen Sie auf diese Zahlen? Sind da auch die Beamtenpensionen drin? Sind da auch die sonstigen Eink&amp;#252;nfte der Rentner drin? Also auch die Eink&amp;#252;nfte, die Sie ja f&amp;#252;r das BGE sozialisieren wollen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann m&amp;#252;ssten 300 Euro f&amp;#252;r 10 Millionen Menschen bezahlt werden. 10 Millionen x 12 Monate x 300 Euro = 36 Milliarden Euro. Der Topf der Staatsausgaben ist 300 Milliarden gro&amp;#223;. Da passen 36 Milliarden f&amp;#252;r Altrentner locker rein. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Schon wieder diese Milchm&amp;#228;dchenrechnung. Der Staatshaushalt besteht doch nicht nur aus Rentenzahlungen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;Was passiert denn bei dem BGE mit dem Kapitalstock? Dieses erworbene Verm&amp;#246;gen wird von Ihnen &amp;#8211; wie Sie ja selbst sagen - zur Befriedigung des BGEs enteignet.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmal: Verm&amp;#246;gen werden nicht enteignet und auch nicht besteuert. Einkommen wird besteuert. Die Rente ist ein Einkommensanspruch. Sie haben Anspruch auf eine Zahlung in der Zukunft, und wie ich schon mehrmals gezeigt habe, wird kein Rentner schlechtergestellt oder &amp;#8222;enteignet&amp;#8220;. Alle erworbenen Anspr&amp;#252;che auf Zahlung einer Rente bleiben erhalten. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Durch Ihre Wiederholungen werden Ihre falschen Aussagen nicht richtiger. Einkommen sind Verm&amp;#246;gensmehrungen. Wenn Sie Einkommen besteuern, dann besteuern Sie diese Verm&amp;#246;gensmehrung. Sie haben zuvor ganz klar erkl&amp;#228;rt, da&amp;#223; s&amp;#228;mtliche Renten f&amp;#252;r die Finanzierung des BGE verwendet werden sollen. Der durchschnittliche Rentner wird dadurch schlechter gestellt. Sein pers&amp;#246;nlicher Rentenanspruch, den er sich selbst erarbeitet hat, wird nun f&amp;#252;r das BGE herangezogen. Also mu&amp;#223; er auch f&amp;#252;r diejenigen aufkommen, die keinen solchen Rentenanspruch erworben haben. Sein pers&amp;#246;nlicher Rentenanspruch wird also sozialisiert. Er wird damit in jedem Fall schlechter gestellt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;Die BGEler unterschlagen regelm&amp;#228;&amp;#223;ig diese Altverbindlichkeiten. Denken Sie nur an die aufgelaufenen Staatsschulden. Oder die erw&amp;#228;hnten erarbeiteten Altrentenanspr&amp;#252;che (siehe oben).&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das die Altrentenanspr&amp;#252;che kein Problem sind habe ich bereits gezeigt. Das BGE wird aus laufenden Steuereinnahmen bezahlt, ist also (Neu)Staatsverschuldungsfrei. Die alten Staatsschulden bedeuten eine Zinslast von 33 Milliarden. Wir haben 300 Milliarden zur Verf&amp;#252;gung. Ist also Finanzierbar. Auch andere Zahlen sind l&amp;#228;ngst nicht so, wie sie offenbar annehmen. Bildung kostet uns 12 Milliarden Euro, Stra&amp;#223;enbau 25 Milliarden. Und auch bei den Angestellten/Beamten sind die 700 Euro schon im Lohn integriert, m&amp;#252;ssen also aus den Einzelhaushalten heraus gerechnet werden, dadurch werden diese formal noch g&amp;#252;nstiger. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Sie wollen es anscheinend nicht verstehen. Die Altrentenanspr&amp;#252;che sind ein Problem. Die Mehrzahl der Rentner wird auch durch ein rein steuerfinanziertes BGE schlechter gestellt. 1700 Euro sind eben weniger als 2000 Euro.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;Sie m&amp;#252;ssen immer 3 Zeitebenen auseinander halten: die Altlasten, die gegenw&amp;#228;rtigen Verbindlichkeiten und die zuk&amp;#252;nftigen Belastungen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen Sie sich mal die sogenannte Mackenroth-These an. Man kann Sie so zusammenfassen: Alles muss immer aus dem derzeitigen Volkseinkommen bezahlt werden. Ob mit oder ohne Zeitebene, alles wird letztlich aus dem derzeitigen Volkseinkommen bezahlt. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Sie verwechseln gerade das Volkseinkommen mit dem Volksverm&amp;#246;gen. Alles wird aus dem Volksverm&amp;#246;gen bezahlt. Wenn das Volkseinkommen nicht ausreicht, dann mu&amp;#223; eben das &amp;#8222;tote&amp;#8220; Kapital, also der Kapitalstock versilbert werden. Darauf wird es in Ihrem BGE-Sozialismus, wie in jedem Sozialismus auch, hinauslaufen. Dann haben wir wieder die &quot;bl&amp;#252;henden Landschaften&quot; wie in der &quot;Ostzone&quot;.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;Jeder, der mehr als 1400 Euro verdient, der w&amp;#228;re verr&amp;#252;ckt, wenn er sich an diesem H&amp;#252;tchenspiel beteiligen w&amp;#252;rde.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich Sie mal fragen: Warum arbeiten &amp;#252;berhaupt Menschen? Warum arbeitet heute ein Arzt, wenn er bei 20.000 Brutto etwa 10.000 Netto hat. Sowas d&amp;#252;rfte es doch in ihrer Welt gar nicht geben, denn viel lieber zahlt er keine Steuern und kassiert 800 Euro Hartz IV. Warum stehen &amp;#196;rzte eigentlich auf? F&amp;#252;r 10.000 Hungerlohn-Netto im Monat? Warum gehen die f&amp;#252;r 10.000 Netto arbeiten, wo Sie doch f&amp;#252;r 700 BGE in der H&amp;#228;ngematte liegen k&amp;#246;nnten? &lt;b&gt;Anmerkung MB: Gegenfrage: Warum soll der Arzt 10.000 Euro BGE-Steuern zahlen, damit 14 Leute in der BGE-H&amp;#228;ngematte liegen k&amp;#246;nnen? Warum soll er bei einem Rentensatz von 60 % statt 12.000 Euro nur 6.700 Euro bekommen? Daf&amp;#252;r besteht nicht der geringste Grund.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8220;Das Rechenbeispiel ist nicht falsch. Selbst wenn Sie bei den bisherigen Staatsausgaben nur auf 20 bis 30 % kommen. Dann sind Sie im Ergebnis bei mehr als 100 Euro.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnen Sie doch mal gesamtvolkswirtschaftlich vor, wo ihrer Meinung nach etwas fehlt. Vor allem &quot;bisherigen Staatsausgaben (wurden halt &quot;vergessen&quot;!)&quot; w&amp;#252;rde mich interessieren. Wo genau habe ich Staatsausgaben &quot;vergessen&quot;? &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das habe ich Ihnen schon mehrfach erkl&amp;#228;rt. Dies liegt daran, da&amp;#223; Sie nicht, wie von den BGElern f&amp;#228;lschlicherweise immer unterstellt wird, alle Haushaltsposten der &amp;#246;ffentlichen Hand einfach aufl&amp;#246;sen und als BGE aussch&amp;#252;tten k&amp;#246;nnen. Dieses BGE-H&amp;#252;tchenspiel funktioniert einfach nicht. Die Gr&amp;#252;nde habe ich Ihnen bereits mehrfach dargelegt. Ich habe den Eindruck, da&amp;#223; Sie diese Gr&amp;#252;nde einfach nicht verstehen wollen. Ich m&amp;#246;chte daher diese fruchtlose Diskussion gerne hiermit bewenden lassen.&lt;/b&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zitat Million&#228;r: &#8222;Den k&#246;nnen Sie vergessen. Der sitzt dann l&#228;ngst im Kanton Zug oder auf den Caymans.&#8220;<br />
<br />
Der Spitzensteuersatz liegt bereits heute bei 50%, in meinem Model auch, warum sollten die Million&#228;re weggehen, wenn der Steuersatz gleich bleibt? <b>Anmerkung MB: Wollen Sie mich jetzt auf den Arm nehmen? Wenn Sie Ihre Einkommensquelle in ein Null- oder Niedrigsteuerland verlagern k&#246;nnen, dann zahlen Sie eben keine 500.000 Euro Steuern. Dann haben Sie die Millionen (oder etwas weniger) zur freien Verf&#252;gung. Abgesehen davon sind die &#8222;Million&#228;re&#8220; meistens Personengesellschaften oder juristische Personen, deren Gesch&#228;ftsf&#252;hrungen diese Gestaltungsm&#246;glichkeiten nutzen m&#252;ssen, wenn sie im Amt bleiben wollen. Wenn sie es nicht t&#228;ten, dann w&#252;rden sie n&#228;mlich entlassen.</b><br />
<br />
Zitat: &#8222;seine bisherigen Rentenanspr&#252;che durch das BGE sozialisiert werden, der Rentner also nur noch 700 Euro BGE bekommt&#8220;<br />
<br />
Keine Rente wird abgesenkt. Sondern Renten die heute bei z.B. 683 Euro liegen werden auf 700 angehoben und Renten von 734 Euro oder 943 Euro verbleiben auf dieser H&#246;he, nur der unterste Sockel ist umbenannt worden. <b>Anmerkung MB: Selbstverst&#228;ndlich wird die Rente abgesenkt. Das Durchschnittseinkommen liegt bei ungef&#228;hr 3300 Euro brutto. Bei einem Rentensatz von 60 % w&#228;ren das rund 2000 Euro Rente. Nach Ihrer Rechnung bek&#228;me der durchschnittliche Rentner 1700   Euro. Also w&#228;re der durchschnittliche Rentner durch das BGE schlechtergestellt!</b><br />
<br />
Es gibt ca. 20 Millionen Rentner. Nehmen wir an, die H&#228;lfte der Renner bekommt 1.000 Euro Rente (was hoch angesetzt ist, wie gesagt, die allermeisten Renten liegen heute eher bei 700 - 800, Frauen sogar noch weniger). <b>Anmerkung MB: Wie kommen Sie auf diese Zahlen? Sind da auch die Beamtenpensionen drin? Sind da auch die sonstigen Eink&#252;nfte der Rentner drin? Also auch die Eink&#252;nfte, die Sie ja f&#252;r das BGE sozialisieren wollen?</b><br />
<br />
Dann m&#252;ssten 300 Euro f&#252;r 10 Millionen Menschen bezahlt werden. 10 Millionen x 12 Monate x 300 Euro = 36 Milliarden Euro. Der Topf der Staatsausgaben ist 300 Milliarden gro&#223;. Da passen 36 Milliarden f&#252;r Altrentner locker rein. <b>Anmerkung MB: Schon wieder diese Milchm&#228;dchenrechnung. Der Staatshaushalt besteht doch nicht nur aus Rentenzahlungen!</b><br />
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Zitat: &#8222;Was passiert denn bei dem BGE mit dem Kapitalstock? Dieses erworbene Verm&#246;gen wird von Ihnen &#8211; wie Sie ja selbst sagen - zur Befriedigung des BGEs enteignet.&#8220;<br />
<br />
Nochmal: Verm&#246;gen werden nicht enteignet und auch nicht besteuert. Einkommen wird besteuert. Die Rente ist ein Einkommensanspruch. Sie haben Anspruch auf eine Zahlung in der Zukunft, und wie ich schon mehrmals gezeigt habe, wird kein Rentner schlechtergestellt oder &#8222;enteignet&#8220;. Alle erworbenen Anspr&#252;che auf Zahlung einer Rente bleiben erhalten. <b>Anmerkung MB: Durch Ihre Wiederholungen werden Ihre falschen Aussagen nicht richtiger. Einkommen sind Verm&#246;gensmehrungen. Wenn Sie Einkommen besteuern, dann besteuern Sie diese Verm&#246;gensmehrung. Sie haben zuvor ganz klar erkl&#228;rt, da&#223; s&#228;mtliche Renten f&#252;r die Finanzierung des BGE verwendet werden sollen. Der durchschnittliche Rentner wird dadurch schlechter gestellt. Sein pers&#246;nlicher Rentenanspruch, den er sich selbst erarbeitet hat, wird nun f&#252;r das BGE herangezogen. Also mu&#223; er auch f&#252;r diejenigen aufkommen, die keinen solchen Rentenanspruch erworben haben. Sein pers&#246;nlicher Rentenanspruch wird also sozialisiert. Er wird damit in jedem Fall schlechter gestellt.</b><br />
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Zitat: &#8222;Die BGEler unterschlagen regelm&#228;&#223;ig diese Altverbindlichkeiten. Denken Sie nur an die aufgelaufenen Staatsschulden. Oder die erw&#228;hnten erarbeiteten Altrentenanspr&#252;che (siehe oben).&#8220;<br />
<br />
Das die Altrentenanspr&#252;che kein Problem sind habe ich bereits gezeigt. Das BGE wird aus laufenden Steuereinnahmen bezahlt, ist also (Neu)Staatsverschuldungsfrei. Die alten Staatsschulden bedeuten eine Zinslast von 33 Milliarden. Wir haben 300 Milliarden zur Verf&#252;gung. Ist also Finanzierbar. Auch andere Zahlen sind l&#228;ngst nicht so, wie sie offenbar annehmen. Bildung kostet uns 12 Milliarden Euro, Stra&#223;enbau 25 Milliarden. Und auch bei den Angestellten/Beamten sind die 700 Euro schon im Lohn integriert, m&#252;ssen also aus den Einzelhaushalten heraus gerechnet werden, dadurch werden diese formal noch g&#252;nstiger. <b>Anmerkung MB: Sie wollen es anscheinend nicht verstehen. Die Altrentenanspr&#252;che sind ein Problem. Die Mehrzahl der Rentner wird auch durch ein rein steuerfinanziertes BGE schlechter gestellt. 1700 Euro sind eben weniger als 2000 Euro.</b><br />
<br />
Zitat: &#8222;Sie m&#252;ssen immer 3 Zeitebenen auseinander halten: die Altlasten, die gegenw&#228;rtigen Verbindlichkeiten und die zuk&#252;nftigen Belastungen.&#8220;<br />
<br />
Schauen Sie sich mal die sogenannte Mackenroth-These an. Man kann Sie so zusammenfassen: Alles muss immer aus dem derzeitigen Volkseinkommen bezahlt werden. Ob mit oder ohne Zeitebene, alles wird letztlich aus dem derzeitigen Volkseinkommen bezahlt. <b>Anmerkung MB: Sie verwechseln gerade das Volkseinkommen mit dem Volksverm&#246;gen. Alles wird aus dem Volksverm&#246;gen bezahlt. Wenn das Volkseinkommen nicht ausreicht, dann mu&#223; eben das &#8222;tote&#8220; Kapital, also der Kapitalstock versilbert werden. Darauf wird es in Ihrem BGE-Sozialismus, wie in jedem Sozialismus auch, hinauslaufen. Dann haben wir wieder die "bl&#252;henden Landschaften" wie in der "Ostzone".</b><br />
<br />
Zitat: &#8222;Jeder, der mehr als 1400 Euro verdient, der w&#228;re verr&#252;ckt, wenn er sich an diesem H&#252;tchenspiel beteiligen w&#252;rde.&#8220;<br />
<br />
Da muss ich Sie mal fragen: Warum arbeiten &#252;berhaupt Menschen? Warum arbeitet heute ein Arzt, wenn er bei 20.000 Brutto etwa 10.000 Netto hat. Sowas d&#252;rfte es doch in ihrer Welt gar nicht geben, denn viel lieber zahlt er keine Steuern und kassiert 800 Euro Hartz IV. Warum stehen &#196;rzte eigentlich auf? F&#252;r 10.000 Hungerlohn-Netto im Monat? Warum gehen die f&#252;r 10.000 Netto arbeiten, wo Sie doch f&#252;r 700 BGE in der H&#228;ngematte liegen k&#246;nnten? <b>Anmerkung MB: Gegenfrage: Warum soll der Arzt 10.000 Euro BGE-Steuern zahlen, damit 14 Leute in der BGE-H&#228;ngematte liegen k&#246;nnen? Warum soll er bei einem Rentensatz von 60 % statt 12.000 Euro nur 6.700 Euro bekommen? Daf&#252;r besteht nicht der geringste Grund.</b><br />
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Zitat: &#8220;Das Rechenbeispiel ist nicht falsch. Selbst wenn Sie bei den bisherigen Staatsausgaben nur auf 20 bis 30 % kommen. Dann sind Sie im Ergebnis bei mehr als 100 Euro.&#8220;<br />
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Rechnen Sie doch mal gesamtvolkswirtschaftlich vor, wo ihrer Meinung nach etwas fehlt. Vor allem "bisherigen Staatsausgaben (wurden halt "vergessen"!)" w&#252;rde mich interessieren. Wo genau habe ich Staatsausgaben "vergessen"? <b>Anmerkung MB: Das habe ich Ihnen schon mehrfach erkl&#228;rt. Dies liegt daran, da&#223; Sie nicht, wie von den BGElern f&#228;lschlicherweise immer unterstellt wird, alle Haushaltsposten der &#246;ffentlichen Hand einfach aufl&#246;sen und als BGE aussch&#252;tten k&#246;nnen. Dieses BGE-H&#252;tchenspiel funktioniert einfach nicht. Die Gr&#252;nde habe ich Ihnen bereits mehrfach dargelegt. Ich habe den Eindruck, da&#223; Sie diese Gr&#252;nde einfach nicht verstehen wollen. Ich m&#246;chte daher diese fruchtlose Diskussion gerne hiermit bewenden lassen.</b>]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/06/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun#c17382</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Denn sie wissen nicht, was sie tun ! [1]</title>
			<pubDate>Mon, 24 Jun 2013 12:54:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Stephan Goldammer [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c17333@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>&amp;#8222;Nach Ihren Ausf&amp;#252;hrungen hat ein Student bzw. eine alleinstehende arbeitslose Mutter 0 Euro brutto. Nach Ihrem Umverteilungsproze&amp;#223; sollte diesen dann effektiv 1000 Euro netto zur Verf&amp;#252;gung stehen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechnung f&amp;#252;r 700 Euro BGE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter hat 0 Euro, zahlt 50% Steuern hat dann 0 Euro, und erh&amp;#228;lt 700 Euro BGE. Auf der Hand hat Sie also 700 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Student verdient 500 Euro, zahlt 50% Steuer, hat dann 250 Euro, und erh&amp;#228;lt 700 Euro BGE. Auf der Hand hat er also 950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erg&amp;#228;nzung MB: &lt;br /&gt;
Trainee verdient 1400 Euro, zahlt 50% Steuer, hat dann 700 Euro, und erh&amp;#228;lt 700 Euro BGE. Auf der Hand hat er also 1400 Euro.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiter verdient 4000 Euro, zahlt 50% Steuer, hat dann 2.000 Euro, und erh&amp;#228;lt 700 Euro BGE. Auf der Hand hat er also 2700 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Million&amp;#228;r verdient 1 Million, zahlt 50% Steuer, hat dann 500.000 Euro, und erh&amp;#228;lt 700 BGE. Auf der Hand hat er also 500.700 Euro. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Den k&amp;#246;nnen Sie vergessen. Der sitzt dann l&amp;#228;ngst im Kanton Zug oder auf den Caymans.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verbleiben 300 Milliarden f&amp;#252;r Staatsausgaben. Dabei d&amp;#252;rfen Sie nicht vergessen, dass die Staatsbeamten und &amp;#8222;Altrentner&amp;#8220;, bereits die 700 Euro BGE (so wie jeder andere auch) erhalten haben. Da die Durchschnittsrente heute bei ca. 700 - 900 Euro liegt (je nach Berechnungsmethode), Frauen deutlich weniger, M&amp;#228;nner etwas mehr, gilt: Die Altrentner sind locker bezahlbar. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das &amp;#228;ndert nichts daran, da&amp;#223; Sie die erworbenen Anspr&amp;#252;che enteignet und sozialisiert haben. Die Altrentner mit mehr als 700 Euro schauen dann dumm in die R&amp;#246;hre.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Woher haben Sie diese Zahlen? Mir liegen teilweise andere Zahlen vor.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind fiktive Zahlen, um Ihnen zu zeigen, es kommt nicht auf die 8te Stelle hinterm Komma an. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Nein, nein. Sie hatten konkrete Zahlen genannt, die sich offenbar auf die Bundesrepublik beziehen. Diese weichen von denen ab, die mir vorliegen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Nach Ihrem Umverteilungsproze&amp;#223;&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht &amp;#8222;mein Umverteilungsproze&amp;#223;&amp;#8220;, sondern ein Vorschlag. Wenn die Mehrheit der B&amp;#252;rger es will, kommt es, wenn nicht, dann nicht. Ich kann ein Angebot machen, entscheiden kann immer nur der B&amp;#252;rger bzw. W&amp;#228;hler. &gt;b&gt;Anmerkung MB: Warum sollte sich jemand, der mehr als 1400 Euro brutto verdient, freiwillig an diesem System beteiligen? Der Einkommensmillion&amp;#228;r wird seine Einkommensquelle in ein Niedrigsteuerland verlagern. Nichts anderes machen &amp;#252;brigens die Gro&amp;#223;banken und Gro&amp;#223;konzerne seit Jahren. Wie sollen Sie denn das verhindern? Selbst Kapitalverkehrskontrollen werden Ihnen dabei nicht helfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;also eine Enteignung der Altrentner dar.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo genau wird jemand enteignet? Zeigen Sie mir Zahlen wo ein Altrentner weniger hat als vorher. Treten Sie den Beweis der Enteignung der Altrentner doch mal an! &lt;b&gt;Anmerkung MB: Ganz einfach. Wenn die bisherige Rente h&amp;#246;her ist als 700 Euro, seine bisherigen Rentenanspr&amp;#252;che durch das BGE sozialisiert werden, der Rentner also nur noch 700 Euro BGE bekommt, dann ist er ganz eindeutig enteignet worden. Wenn Sie eine kapitalgedeckte Rente (Riester etc.) haben, dann haben Sie einen klar bezifferbaren individuell einklagbaren Anspruch gegen die Versicherungsgesellschaft bzw. Rentenanstalt. Bei dem BGE ist das n&amp;#228;mlich nicht so. Was passiert denn bei dem BGE mit dem Kapitalstock? Dieses erworbene Verm&amp;#246;gen wird von Ihnen &amp;#8211; wie Sie ja selbst sagen - zur Befriedigung des BGEs enteignet. Wen wollen Sie denn da verklagen? Den Staat, der sowieso kein Geld hat? Der BGE-Anspruch ist auch vollkommen unbestimmt. Er h&amp;#228;ngt nur noch von dem inl&amp;#228;ndischen Steueraufkommen ab. Bei einem Wirtschaftszusammenbruch wird dieses Steueraufkommen gegen Null gehen. Wenn die &amp;#8222;Reichen&amp;#8220; (Gro&amp;#223;banken und Gro&amp;#223;konzerne) ins Ausland gehen, dann passiert dasselbe. Dann k&amp;#246;nnen Sie Ihre 700 Euro BGE vergessen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Die &amp;#8222;Reichen&amp;#8220; (Gro&amp;#223;banken, Gro&amp;#223;konzerne, bzw. deren Anteilseigner) werden ihre Eink&amp;#252;nfte steuermindernd in Steueroasen verlagern bzw. die Werbungskosten steuermindernd in den Hochsteuerl&amp;#228;ndern geltend machen (vgl. GM/Opel). Damit liegt die gesamte Steuerlast auf dem Mittelstand.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute eine Staatsquote von 60 - 70%, je nach Berechnungsmethode. Und trotzdem sind die &amp;#8222;Die Reichen&amp;#8220; noch hier. Warum sollten Sie bei 50% Staatsquote weggehen? &lt;b&gt;Anmerkung MB: Weil die keine 60-70% zahlen. Manche von denen zahlen hier - nach Abzug der Subventionen - &amp;#252;berhaupt keine Steuern!&lt;/b&gt; Bei einem extrem einfachen, gerechten Steuer- und Sozialsystem, konstruiert ohne Schlupfl&amp;#246;cher und Subventionen, ohne die M&amp;#246;glichkeit des &amp;#8222;Sozialmissbrauchs&amp;#8220; denn das BGE bekommt jeder, und was jeder bekommt, kann man nicht &amp;#8222;missbrauchen&amp;#8220;.  &lt;b&gt;Anmerkung MB: Und Sie glauben allen Ernstes, das BGE w&amp;#252;rde daran etwas &amp;#228;ndern? Entweder haben Sie keine Ahnung oder sind einfach nur naiv. Entschuldigen Sie, wenn ich Ihnen das so direkt sage.&lt;/b&gt; Jeder erarbeitete Euro kommt sofort obendrauf und kann angespart werden. Kein &amp;#8222;erst mal verbrauchen sie ihr Erspartes bevor sie Hartz IV kriegen&amp;#8220; und solche Geschichten. Dazu eine im Vergleich zu heute um 90% reduzierte Verwaltungs-, Kontroll- und &amp;#220;berwachungsb&amp;#252;rokratie.  &lt;b&gt;Anmerkung MB: Ein BGE w&amp;#252;rde an diesem Verwaltungsapparat &amp;#252;berhaupt nichts &amp;#228;ndern. Sie m&amp;#252;ssen Ihre angeblichen 50% Steuern genauso erheben, wie die bisherigen 60-70%. &lt;/b&gt; Sie m&amp;#252;ssen sich schon mal auf die Idee einlassen und nicht gleich von &amp;#8222;Sozialismus&amp;#8220; reden. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Was soll es denn sonst sein?&lt;/b&gt; Im Real-Sozialismus gab es &amp;#252;brigens kein Grundeinkommen, sondern eine faktische Arbeitspflicht (Die man nat&amp;#252;rlich &amp;#8222;Recht auf Arbeit&amp;#8220; genannt hat), viele sinnlose Staatsubventionen (Blumen!), extrem viel Staatsb&amp;#252;rokratie, einen STASI Spitzel Apparat, kein Eigentum in heutiger Form, keine Grundrechte, keine Meinungsfreiheit, keine freien Wahlen usw. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das sind eben die zwangsl&amp;#228;ufigen Folgen eines solchen Sozialismus. In ihrem BGE-Geld-Sozialismus wird das nicht anders sein. Es ist doch vollkommen egal, ob Sie die Waren und Dienstleistungen sozialisieren oder das zum Erwerb derselben erforderliche Geld. Das Prinzip ist doch dasselbe! Es gibt eben viele Wege zur H&amp;#246;lle, aber nur einen Weg in den Himmel! Der nennt sich Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Oder kurz: Freiheit!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;&lt;br /&gt;
..100,- Produktpreis brutto ohne bedingungsloses Grundeinkommen&lt;br /&gt;
./.50.- abz&amp;#252;glich der Staatsquote von 50 %&gt;&lt;br /&gt;
= 50,- Produktpreis netto&lt;br /&gt;
...50,- Produktpreis netto&lt;br /&gt;
+ 50,- zuz&amp;#252;glich 100 % &quot;Mehrwertsteuer&quot; f&amp;#252;r bedingungsloses Grundeinkommen&lt;br /&gt;
+ 50,- zuz&amp;#252;glich der bisherigen Staatsausgaben (wurden halt &quot;vergessen&quot;!)&lt;br /&gt;
= 150,- Produktpreis brutto mit bedingungslosem Grundeinkommen.&lt;br /&gt;
&amp;#8222;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Rechenbeispiel ist falsch. Ein heutiger Bruttopreis von 100 Euro, bei dem die Steuer abgezogen wird, liegt bei 50 Euro (soweit richtig). Wenn darauf eine 100% Steuer erhebe, bin ich wieder bei 100 Euro. Aus dieser 100% Steuer wird alles gezahlt. Ich muss nicht noch &amp;#8222;+ 50,- zuz&amp;#252;glich der bisherigen Staatsausgaben (wurden halt &quot;vergessen&quot;!)&amp;#8220; obendrauf legen. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das Rechenbeispiel ist nicht falsch. Selbst wenn Sie bei den bisherigen Staatsausgaben nur auf 20 bis 30 % kommen. Dann sind Sie im Ergebnis bei mehr als 100 Euro. Diese Staatsausgaben fallen auch bei einem BGE an. Die BGEler unterschlagen regelm&amp;#228;&amp;#223;ig diese Altverbindlichkeiten. Denken Sie nur an die aufgelaufenen Staatsschulden. Oder die erw&amp;#228;hnten erarbeiteten Altrentenanspr&amp;#252;che (siehe oben). Das f&amp;#228;llt ja durch das BGE nicht einfach weg.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das auch f&amp;#252;r das Bruttoinlandsprodukt rechnen. 2.000 Milliarden BIP, Steuern abgezogen, also 1.000 Milliarden, darauf eine 100% Steuer, und wir sind wieder bei 2.000 Milliarden. Ein Nullsummenspiel. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das ist wieder Ihre Milchm&amp;#228;dchenrechnung. So einfach ist es aber nicht. Sie m&amp;#252;ssen immer 3 Zeitebenen auseinander halten: die Altlasten, die gegenw&amp;#228;rtigen Verbindlichkeiten und die zuk&amp;#252;nftigen Belastungen. Die BGEler rechnen regelm&amp;#228;&amp;#223;ig nur mit den gegenw&amp;#228;rtigen Verbindlichkeiten. Die Altlasten und die zuk&amp;#252;nftigen Belastungen lassen sie dann unter den Tisch fallen. So geht das aber nicht!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich bereits zeigte, kann man aus den 1.000 Milliarden Steuern, ein BGE und die Staatsausgaben finanzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sie d&amp;#252;rfen nicht vergessen das ein BGE nicht (!!) &amp;#8222;obendrauf&amp;#8220; kommt, sondern in bereits bestehende Einkommen integriert wird. Da jeder bereits ein Einkommen hat, unabh&amp;#228;ngig davon ob Transfereinkommen, Zinseinkommen, Arbeitseinkommen etc., muss man das BGE nicht nochmal extra &amp;#8222;obendrauf&amp;#8220; legen. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das ist wieder Ihr sozialistisches BGE-H&amp;#252;tchenspiel: Nat&amp;#252;rlich bekomme ich nicht mehr! Was ich als BGE bek&amp;#228;me, das hat man mir oder einem anderen weggenommen. Jeder, der mehr als 1400 Euro verdient, der w&amp;#228;re verr&amp;#252;ckt, wenn er sich an diesem H&amp;#252;tchenspiel beteiligen w&amp;#252;rde.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Ein BGE, das obendrauf kommt, ist tats&amp;#228;chlich unfinanzierbar, v&amp;#246;llig klar. Um bei ihrem Rechenbeispiel zu bleiben: Ein BGE das obendrauf kommt, entspr&amp;#228;che dem Produktpreis von 150 Euro. Aber genau so funktioniert das BGE gerade nicht! Das BGE ist substituiv, nicht additiv. &lt;b&gt;Anmerkung MB: In der Theorie zutreffend. In der Praxis werden Sie diese Substitution nicht durchsetzen k&amp;#246;nnen.&lt;/b&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[&#8222;Nach Ihren Ausf&#252;hrungen hat ein Student bzw. eine alleinstehende arbeitslose Mutter 0 Euro brutto. Nach Ihrem Umverteilungsproze&#223; sollte diesen dann effektiv 1000 Euro netto zur Verf&#252;gung stehen.&#8220;<br />
<br />
Die Rechnung f&#252;r 700 Euro BGE:<br />
<br />
Mutter hat 0 Euro, zahlt 50% Steuern hat dann 0 Euro, und erh&#228;lt 700 Euro BGE. Auf der Hand hat Sie also 700 Euro.<br />
<br />
Student verdient 500 Euro, zahlt 50% Steuer, hat dann 250 Euro, und erh&#228;lt 700 Euro BGE. Auf der Hand hat er also 950.<br />
<br />
<b>Erg&#228;nzung MB: <br />
Trainee verdient 1400 Euro, zahlt 50% Steuer, hat dann 700 Euro, und erh&#228;lt 700 Euro BGE. Auf der Hand hat er also 1400 Euro.</b><br />
<br />
Arbeiter verdient 4000 Euro, zahlt 50% Steuer, hat dann 2.000 Euro, und erh&#228;lt 700 Euro BGE. Auf der Hand hat er also 2700 Euro.<br />
<br />
Million&#228;r verdient 1 Million, zahlt 50% Steuer, hat dann 500.000 Euro, und erh&#228;lt 700 BGE. Auf der Hand hat er also 500.700 Euro. <b>Anmerkung MB: Den k&#246;nnen Sie vergessen. Der sitzt dann l&#228;ngst im Kanton Zug oder auf den Caymans.</b><br />
<br />
Danach verbleiben 300 Milliarden f&#252;r Staatsausgaben. Dabei d&#252;rfen Sie nicht vergessen, dass die Staatsbeamten und &#8222;Altrentner&#8220;, bereits die 700 Euro BGE (so wie jeder andere auch) erhalten haben. Da die Durchschnittsrente heute bei ca. 700 - 900 Euro liegt (je nach Berechnungsmethode), Frauen deutlich weniger, M&#228;nner etwas mehr, gilt: Die Altrentner sind locker bezahlbar. <b>Anmerkung MB: Das &#228;ndert nichts daran, da&#223; Sie die erworbenen Anspr&#252;che enteignet und sozialisiert haben. Die Altrentner mit mehr als 700 Euro schauen dann dumm in die R&#246;hre.</b><br />
<br />
&#8222;Woher haben Sie diese Zahlen? Mir liegen teilweise andere Zahlen vor.&#8220;<br />
<br />
Das sind fiktive Zahlen, um Ihnen zu zeigen, es kommt nicht auf die 8te Stelle hinterm Komma an. <b>Anmerkung MB: Nein, nein. Sie hatten konkrete Zahlen genannt, die sich offenbar auf die Bundesrepublik beziehen. Diese weichen von denen ab, die mir vorliegen.</b><br />
<br />
&#8222;Nach Ihrem Umverteilungsproze&#223;&#8220;<br />
<br />
Es ist nicht &#8222;mein Umverteilungsproze&#223;&#8220;, sondern ein Vorschlag. Wenn die Mehrheit der B&#252;rger es will, kommt es, wenn nicht, dann nicht. Ich kann ein Angebot machen, entscheiden kann immer nur der B&#252;rger bzw. W&#228;hler. >b>Anmerkung MB: Warum sollte sich jemand, der mehr als 1400 Euro brutto verdient, freiwillig an diesem System beteiligen? Der Einkommensmillion&#228;r wird seine Einkommensquelle in ein Niedrigsteuerland verlagern. Nichts anderes machen &#252;brigens die Gro&#223;banken und Gro&#223;konzerne seit Jahren. Wie sollen Sie denn das verhindern? Selbst Kapitalverkehrskontrollen werden Ihnen dabei nicht helfen!<br />
<br />
&#8222;also eine Enteignung der Altrentner dar.&#8220;<br />
<br />
Wo genau wird jemand enteignet? Zeigen Sie mir Zahlen wo ein Altrentner weniger hat als vorher. Treten Sie den Beweis der Enteignung der Altrentner doch mal an! <b>Anmerkung MB: Ganz einfach. Wenn die bisherige Rente h&#246;her ist als 700 Euro, seine bisherigen Rentenanspr&#252;che durch das BGE sozialisiert werden, der Rentner also nur noch 700 Euro BGE bekommt, dann ist er ganz eindeutig enteignet worden. Wenn Sie eine kapitalgedeckte Rente (Riester etc.) haben, dann haben Sie einen klar bezifferbaren individuell einklagbaren Anspruch gegen die Versicherungsgesellschaft bzw. Rentenanstalt. Bei dem BGE ist das n&#228;mlich nicht so. Was passiert denn bei dem BGE mit dem Kapitalstock? Dieses erworbene Verm&#246;gen wird von Ihnen &#8211; wie Sie ja selbst sagen - zur Befriedigung des BGEs enteignet. Wen wollen Sie denn da verklagen? Den Staat, der sowieso kein Geld hat? Der BGE-Anspruch ist auch vollkommen unbestimmt. Er h&#228;ngt nur noch von dem inl&#228;ndischen Steueraufkommen ab. Bei einem Wirtschaftszusammenbruch wird dieses Steueraufkommen gegen Null gehen. Wenn die &#8222;Reichen&#8220; (Gro&#223;banken und Gro&#223;konzerne) ins Ausland gehen, dann passiert dasselbe. Dann k&#246;nnen Sie Ihre 700 Euro BGE vergessen!</b><br />
<br />
&#8222;Die &#8222;Reichen&#8220; (Gro&#223;banken, Gro&#223;konzerne, bzw. deren Anteilseigner) werden ihre Eink&#252;nfte steuermindernd in Steueroasen verlagern bzw. die Werbungskosten steuermindernd in den Hochsteuerl&#228;ndern geltend machen (vgl. GM/Opel). Damit liegt die gesamte Steuerlast auf dem Mittelstand.&#8220;<br />
<br />
Wir haben heute eine Staatsquote von 60 - 70%, je nach Berechnungsmethode. Und trotzdem sind die &#8222;Die Reichen&#8220; noch hier. Warum sollten Sie bei 50% Staatsquote weggehen? <b>Anmerkung MB: Weil die keine 60-70% zahlen. Manche von denen zahlen hier - nach Abzug der Subventionen - &#252;berhaupt keine Steuern!</b> Bei einem extrem einfachen, gerechten Steuer- und Sozialsystem, konstruiert ohne Schlupfl&#246;cher und Subventionen, ohne die M&#246;glichkeit des &#8222;Sozialmissbrauchs&#8220; denn das BGE bekommt jeder, und was jeder bekommt, kann man nicht &#8222;missbrauchen&#8220;.  <b>Anmerkung MB: Und Sie glauben allen Ernstes, das BGE w&#252;rde daran etwas &#228;ndern? Entweder haben Sie keine Ahnung oder sind einfach nur naiv. Entschuldigen Sie, wenn ich Ihnen das so direkt sage.</b> Jeder erarbeitete Euro kommt sofort obendrauf und kann angespart werden. Kein &#8222;erst mal verbrauchen sie ihr Erspartes bevor sie Hartz IV kriegen&#8220; und solche Geschichten. Dazu eine im Vergleich zu heute um 90% reduzierte Verwaltungs-, Kontroll- und &#220;berwachungsb&#252;rokratie.  <b>Anmerkung MB: Ein BGE w&#252;rde an diesem Verwaltungsapparat &#252;berhaupt nichts &#228;ndern. Sie m&#252;ssen Ihre angeblichen 50% Steuern genauso erheben, wie die bisherigen 60-70%. </b> Sie m&#252;ssen sich schon mal auf die Idee einlassen und nicht gleich von &#8222;Sozialismus&#8220; reden. <b>Anmerkung MB: Was soll es denn sonst sein?</b> Im Real-Sozialismus gab es &#252;brigens kein Grundeinkommen, sondern eine faktische Arbeitspflicht (Die man nat&#252;rlich &#8222;Recht auf Arbeit&#8220; genannt hat), viele sinnlose Staatsubventionen (Blumen!), extrem viel Staatsb&#252;rokratie, einen STASI Spitzel Apparat, kein Eigentum in heutiger Form, keine Grundrechte, keine Meinungsfreiheit, keine freien Wahlen usw. <b>Anmerkung MB: Das sind eben die zwangsl&#228;ufigen Folgen eines solchen Sozialismus. In ihrem BGE-Geld-Sozialismus wird das nicht anders sein. Es ist doch vollkommen egal, ob Sie die Waren und Dienstleistungen sozialisieren oder das zum Erwerb derselben erforderliche Geld. Das Prinzip ist doch dasselbe! Es gibt eben viele Wege zur H&#246;lle, aber nur einen Weg in den Himmel! Der nennt sich Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Oder kurz: Freiheit!</b><br />
<br />
&#8222;<br />
..100,- Produktpreis brutto ohne bedingungsloses Grundeinkommen<br />
./.50.- abz&#252;glich der Staatsquote von 50 %><br />
= 50,- Produktpreis netto<br />
...50,- Produktpreis netto<br />
+ 50,- zuz&#252;glich 100 % "Mehrwertsteuer" f&#252;r bedingungsloses Grundeinkommen<br />
+ 50,- zuz&#252;glich der bisherigen Staatsausgaben (wurden halt "vergessen"!)<br />
= 150,- Produktpreis brutto mit bedingungslosem Grundeinkommen.<br />
&#8222;<br />
<br />
Ihr Rechenbeispiel ist falsch. Ein heutiger Bruttopreis von 100 Euro, bei dem die Steuer abgezogen wird, liegt bei 50 Euro (soweit richtig). Wenn darauf eine 100% Steuer erhebe, bin ich wieder bei 100 Euro. Aus dieser 100% Steuer wird alles gezahlt. Ich muss nicht noch &#8222;+ 50,- zuz&#252;glich der bisherigen Staatsausgaben (wurden halt "vergessen"!)&#8220; obendrauf legen. <b>Anmerkung MB: Das Rechenbeispiel ist nicht falsch. Selbst wenn Sie bei den bisherigen Staatsausgaben nur auf 20 bis 30 % kommen. Dann sind Sie im Ergebnis bei mehr als 100 Euro. Diese Staatsausgaben fallen auch bei einem BGE an. Die BGEler unterschlagen regelm&#228;&#223;ig diese Altverbindlichkeiten. Denken Sie nur an die aufgelaufenen Staatsschulden. Oder die erw&#228;hnten erarbeiteten Altrentenanspr&#252;che (siehe oben). Das f&#228;llt ja durch das BGE nicht einfach weg.</b><br />
<br />
Man kann das auch f&#252;r das Bruttoinlandsprodukt rechnen. 2.000 Milliarden BIP, Steuern abgezogen, also 1.000 Milliarden, darauf eine 100% Steuer, und wir sind wieder bei 2.000 Milliarden. Ein Nullsummenspiel. <b>Anmerkung MB: Das ist wieder Ihre Milchm&#228;dchenrechnung. So einfach ist es aber nicht. Sie m&#252;ssen immer 3 Zeitebenen auseinander halten: die Altlasten, die gegenw&#228;rtigen Verbindlichkeiten und die zuk&#252;nftigen Belastungen. Die BGEler rechnen regelm&#228;&#223;ig nur mit den gegenw&#228;rtigen Verbindlichkeiten. Die Altlasten und die zuk&#252;nftigen Belastungen lassen sie dann unter den Tisch fallen. So geht das aber nicht!</b><br />
<br />
Wie ich bereits zeigte, kann man aus den 1.000 Milliarden Steuern, ein BGE und die Staatsausgaben finanzieren.<br /><br />
Sie d&#252;rfen nicht vergessen das ein BGE nicht (!!) &#8222;obendrauf&#8220; kommt, sondern in bereits bestehende Einkommen integriert wird. Da jeder bereits ein Einkommen hat, unabh&#228;ngig davon ob Transfereinkommen, Zinseinkommen, Arbeitseinkommen etc., muss man das BGE nicht nochmal extra &#8222;obendrauf&#8220; legen. <b>Anmerkung MB: Das ist wieder Ihr sozialistisches BGE-H&#252;tchenspiel: Nat&#252;rlich bekomme ich nicht mehr! Was ich als BGE bek&#228;me, das hat man mir oder einem anderen weggenommen. Jeder, der mehr als 1400 Euro verdient, der w&#228;re verr&#252;ckt, wenn er sich an diesem H&#252;tchenspiel beteiligen w&#252;rde.</b> <br />
<br />
Hinweis: Ein BGE, das obendrauf kommt, ist tats&#228;chlich unfinanzierbar, v&#246;llig klar. Um bei ihrem Rechenbeispiel zu bleiben: Ein BGE das obendrauf kommt, entspr&#228;che dem Produktpreis von 150 Euro. Aber genau so funktioniert das BGE gerade nicht! Das BGE ist substituiv, nicht additiv. <b>Anmerkung MB: In der Theorie zutreffend. In der Praxis werden Sie diese Substitution nicht durchsetzen k&#246;nnen.</b>]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/06/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun#c17333</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Denn sie wissen nicht, was sie tun ! [1]</title>
			<pubDate>Sun, 23 Jun 2013 17:04:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Stephan Goldammer [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c17325@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Zitat: &quot;Wenn 300 Mrd. nicht ausgezahlt werden, dann k&amp;#246;nnen Sie nicht von einem BGE von 1000 Euro f&amp;#252;r jeden sprechen. Das ist bewu&amp;#223;te Irref&amp;#252;hrung. Wenn sie 300 Mrd. einbehalten, dann k&amp;#246;nnen Sie nur 700 Mrd. auszahlen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe folgendes geschrieben: &quot;Zur einfacheren, &amp;#252;berschlagsm&amp;#228;&amp;#223;igen Berechnung und Nachvollziehbarkeit des Grundprinzips, verwende ich 1.000 Euro BGE&quot;. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Eben. Sie reden von einem bedingungslosen Grundeinkommen. Nach Ihren Ausf&amp;#252;hrungen hat ein Student bzw. eine alleinstehende arbeitslose Mutter 0 Euro brutto. Nach Ihrem Umverteilungsproze&amp;#223; sollte diesen dann effektiv 1000 Euro netto zur Verf&amp;#252;gung stehen. Sie haben nicht davon geredet, da&amp;#223; davon noch Steuern und Sozialabgaben abzuziehen w&amp;#228;ren. Von 1000 Euro brutto war da nicht die Rede!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an anderen Stelle weise ich explizit darauf hin, dass ich gerundete Zahlen verwende, die ein einfaches Im-Kopf-Rechnen erm&amp;#246;glichen. Oder versteht jemand durch 1.987,89 Milliarden Volkseinkommen, 49,78% Steuersatz, 986,7532 Milliarden Steuereinnahmen, 286,732 Milliarden Staatsausgaben, 723,2862 Milliarden BGE f&amp;#252;r 80,7526374 Millionen Staatsb&amp;#252;rger das Grundprinzip der Finanzierung besser? &lt;b&gt;Anmerkung MB: Woher haben Sie diese Zahlen? Mir liegen teilweise andere Zahlen vor.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne erkl&amp;#228;re ich es nochmal: 2.000 Milliarden Volkseinkommen, 50% Steuer, 1.000 Milliarden Steuereinnahmen, 700 Milliarden als BGE und 300 Milliarden f&amp;#252;r Staatsaufgaben. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Ich habe dieses BGE-H&amp;#252;tchenspiel schon verstanden! Dieses H&amp;#252;tchenspiel setzt aber eine geschlossene Volkswirtschaft voraus. Sonst geschieht genau das, was ich Ihnen die ganze Zeit zu erkl&amp;#228;ren versuche. Die &amp;#8222;Reichen&amp;#8220; (Gro&amp;#223;banken, Gro&amp;#223;konzerne, bzw. deren Anteilseigner) werden ihre Eink&amp;#252;nfte steuermindernd in Steueroasen verlagern bzw. die Werbungskosten steuermindernd in den Hochsteuerl&amp;#228;ndern geltend machen (vgl. GM/Opel). Damit liegt die gesamte Steuerlast auf dem Mittelstand. Daran w&amp;#252;rde auch ein BGE nichts, aber auch gar nichts &amp;#228;ndern! Weiterhin stellt dieses H&amp;#252;tchenspiel eine Sozialisierung der erarbeiteten Altrentenanspr&amp;#252;che, also eine Enteignung der Altrentner dar. Das ist ein ganz klarer Versto&amp;#223; gegen das sozialstaatsrechtliche Subsidiarit&amp;#228;tprinzip. Jegliche Gesundheits- und Altersvorsorge wird damit &amp;#252;berfl&amp;#252;ssig. Zu diesen Argumenten haben Sie sich bislang noch nicht ge&amp;#228;u&amp;#223;ert.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie m&amp;#252;ssen sich nicht an den Zahlen festhalten, sondern am Grundprinzip. Wenn Sie wollen, k&amp;#246;nnen Sie den Steuersatz senken und damit auch das BGE, sie k&amp;#246;nnen Staatsaufgaben streichen und im Gegenzug das BGE erh&amp;#246;hen, sie k&amp;#246;nnen das BGE f&amp;#252;r Kinder halbieren und an anderer Stelle, z.B. f&amp;#252;r die Altrenten&amp;#252;bergangszeit, erh&amp;#246;hen. Solche &quot;Rechenspiele&quot; kann man aber erst machen, wenn man eine gemeinsame Basis f&amp;#252;r das Verst&amp;#228;ndnis des Finanzierungsgrundprinzips hat. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Ich halte mich nicht an den Zahlen fest. Ich halte Sie ja gerade an Ihrem Grundprinzip fest. Ich habe Ihr sozialistisches BGE-H&amp;#252;tchenspiel schon verstanden. Ihre Rechenspiele (halbes BGE f&amp;#252;r Kinder!) k&amp;#246;nnen mich nicht dar&amp;#252;ber hinweg t&amp;#228;uschen. Dieses BGE ist ein klarer Versto&amp;#223; gegen das Verursacherprinzip. Durch Ihren BGE-Sozialismus werden die Verantwortungsbereiche unserer Rechtsordnung aufgehoben. Damit wird alles zu einer sozialistischen Gemeinschaftsaufgabe. Damit m&amp;#252;ssen Sie und ich f&amp;#252;r Dinge aufkommen, mit denen wir &amp;#252;berhaupt nichts zu tun haben. Das ist ein zielgerichteter Angriff auf unsere soziale Marktwirtschaft. Und damit auf unsere Freiheit. Dagegen wehre ich mich mit Entschiedenheit!&lt;/b&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zitat: "Wenn 300 Mrd. nicht ausgezahlt werden, dann k&#246;nnen Sie nicht von einem BGE von 1000 Euro f&#252;r jeden sprechen. Das ist bewu&#223;te Irref&#252;hrung. Wenn sie 300 Mrd. einbehalten, dann k&#246;nnen Sie nur 700 Mrd. auszahlen."<br />
<br />
Ich habe folgendes geschrieben: "Zur einfacheren, &#252;berschlagsm&#228;&#223;igen Berechnung und Nachvollziehbarkeit des Grundprinzips, verwende ich 1.000 Euro BGE". <b>Anmerkung MB: Eben. Sie reden von einem bedingungslosen Grundeinkommen. Nach Ihren Ausf&#252;hrungen hat ein Student bzw. eine alleinstehende arbeitslose Mutter 0 Euro brutto. Nach Ihrem Umverteilungsproze&#223; sollte diesen dann effektiv 1000 Euro netto zur Verf&#252;gung stehen. Sie haben nicht davon geredet, da&#223; davon noch Steuern und Sozialabgaben abzuziehen w&#228;ren. Von 1000 Euro brutto war da nicht die Rede!</b><br />
<br />
Auch an anderen Stelle weise ich explizit darauf hin, dass ich gerundete Zahlen verwende, die ein einfaches Im-Kopf-Rechnen erm&#246;glichen. Oder versteht jemand durch 1.987,89 Milliarden Volkseinkommen, 49,78% Steuersatz, 986,7532 Milliarden Steuereinnahmen, 286,732 Milliarden Staatsausgaben, 723,2862 Milliarden BGE f&#252;r 80,7526374 Millionen Staatsb&#252;rger das Grundprinzip der Finanzierung besser? <b>Anmerkung MB: Woher haben Sie diese Zahlen? Mir liegen teilweise andere Zahlen vor.</b><br />
<br />
Gerne erkl&#228;re ich es nochmal: 2.000 Milliarden Volkseinkommen, 50% Steuer, 1.000 Milliarden Steuereinnahmen, 700 Milliarden als BGE und 300 Milliarden f&#252;r Staatsaufgaben. <b>Anmerkung MB: Ich habe dieses BGE-H&#252;tchenspiel schon verstanden! Dieses H&#252;tchenspiel setzt aber eine geschlossene Volkswirtschaft voraus. Sonst geschieht genau das, was ich Ihnen die ganze Zeit zu erkl&#228;ren versuche. Die &#8222;Reichen&#8220; (Gro&#223;banken, Gro&#223;konzerne, bzw. deren Anteilseigner) werden ihre Eink&#252;nfte steuermindernd in Steueroasen verlagern bzw. die Werbungskosten steuermindernd in den Hochsteuerl&#228;ndern geltend machen (vgl. GM/Opel). Damit liegt die gesamte Steuerlast auf dem Mittelstand. Daran w&#252;rde auch ein BGE nichts, aber auch gar nichts &#228;ndern! Weiterhin stellt dieses H&#252;tchenspiel eine Sozialisierung der erarbeiteten Altrentenanspr&#252;che, also eine Enteignung der Altrentner dar. Das ist ein ganz klarer Versto&#223; gegen das sozialstaatsrechtliche Subsidiarit&#228;tprinzip. Jegliche Gesundheits- und Altersvorsorge wird damit &#252;berfl&#252;ssig. Zu diesen Argumenten haben Sie sich bislang noch nicht ge&#228;u&#223;ert.</b><br />
<br />
Sie m&#252;ssen sich nicht an den Zahlen festhalten, sondern am Grundprinzip. Wenn Sie wollen, k&#246;nnen Sie den Steuersatz senken und damit auch das BGE, sie k&#246;nnen Staatsaufgaben streichen und im Gegenzug das BGE erh&#246;hen, sie k&#246;nnen das BGE f&#252;r Kinder halbieren und an anderer Stelle, z.B. f&#252;r die Altrenten&#252;bergangszeit, erh&#246;hen. Solche "Rechenspiele" kann man aber erst machen, wenn man eine gemeinsame Basis f&#252;r das Verst&#228;ndnis des Finanzierungsgrundprinzips hat. <b>Anmerkung MB: Ich halte mich nicht an den Zahlen fest. Ich halte Sie ja gerade an Ihrem Grundprinzip fest. Ich habe Ihr sozialistisches BGE-H&#252;tchenspiel schon verstanden. Ihre Rechenspiele (halbes BGE f&#252;r Kinder!) k&#246;nnen mich nicht dar&#252;ber hinweg t&#228;uschen. Dieses BGE ist ein klarer Versto&#223; gegen das Verursacherprinzip. Durch Ihren BGE-Sozialismus werden die Verantwortungsbereiche unserer Rechtsordnung aufgehoben. Damit wird alles zu einer sozialistischen Gemeinschaftsaufgabe. Damit m&#252;ssen Sie und ich f&#252;r Dinge aufkommen, mit denen wir &#252;berhaupt nichts zu tun haben. Das ist ein zielgerichteter Angriff auf unsere soziale Marktwirtschaft. Und damit auf unsere Freiheit. Dagegen wehre ich mich mit Entschiedenheit!</b>]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/06/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun#c17325</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Denn sie wissen nicht, was sie tun ! [1]</title>
			<pubDate>Sun, 23 Jun 2013 13:58:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Stephan Goldammer [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c17323@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Zitat: &amp;#8222;Es gibt keine &amp;#8222;negativen&amp;#8220; Steuern!&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#8222;Negative Einkommenssteuer&amp;#8220; ist ein allgemein &amp;#252;bliches Modell aus der Volkswirtschaftslehre. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Daran sieht man, da&amp;#223; nicht alles in der Volkswirtschaftslehre mit der Rechtsordnung im Einklang steht.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;Steuern sind immer aus dem positiven Verm&amp;#246;gen zu bezahlen&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuern werden auf Einkommen gezahlt, deshalb auch der Name &amp;#8222;Einkommensteuer&amp;#8220; und &amp;#8222;Volkseinkommen&amp;#8220;. Verm&amp;#246;gen ist nicht von der Steuer betroffen. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Die Einkommensteuern versteuern den Verm&amp;#246;genszuwachs, die Verm&amp;#246;gensteuern besteuern den Verm&amp;#246;gensbestand. Konsequent zu Ende gedacht ist daher die Einkommensteuer eine spezielle Verm&amp;#246;gensteuer.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;Der Fiskus w&amp;#252;rde sich bedanken, wenn er Ihre Schulden aufgeb&amp;#252;rdet bek&amp;#228;me.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Staat wird nichts &amp;#8222;aufgeb&amp;#252;rdet&amp;#8220;. Wie ich bereits beschrieben habe, f&amp;#252;hrt eine (Einkommens)steuereinzahlung von 50% von allen B&amp;#252;rgern (in &amp;#8222;den Staat&amp;#8220; hinein), zu einer Steuerr&amp;#252;ckzahlung (700 Euro) f&amp;#252;r alle B&amp;#252;rger (aus &amp;#8222;dem Staat hinaus&amp;#8220;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In aller K&amp;#252;rze: Volkseinkommen 2.000 Milliarden Euro. 50% Steuer f&amp;#252;hrt zu 1.000 Milliarden Steuereinnahmen, davon werden 700 Milliarden als 700 Euro BGE an jeden B&amp;#252;rger gezahlt und 300 Milliarden werden f&amp;#252;r wichtige Kernaufgaben des Staates genutzt. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Deshalb bekommt nach Ihrer Rechnung jeder B&amp;#252;rger nicht - wie von den BGElern immer behauptet - 1.000 Euro, sondern nur 700 Euro bar ausbezahlt!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;Friedmans Monetarisierung (=Inflationierung) ist derselbe marxistische Unfug&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedman stellt mit der &amp;#8222;Negativen Einkommensteuer&amp;#8220; eine Verbindung zwischen Steuer- und Sozialsystem her. Das &amp;#8222;Geldsystem&amp;#8220; ist eine andere Baustelle. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das &quot;Geldsystem ist der Transmissionsriemen zwischen den Steuer- und Sozialsystemen. Wenn Sie von den Steuer- und Sozialsystemen die Rede ist, dann ist automatisch auch vom Geldsystem die Rede. Sie k&amp;#246;nnen das &quot;Geldsystem&quot; nicht isoliert betrachten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;Dann wird Ihr Million&amp;#228;r seine Einkommensquelle in ein Niedrigsteuerland verschieben.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits heute betr&amp;#228;gt die Spitzensteuersatz ann&amp;#228;hernd 50%, durch meinen Vorschlag &amp;#228;ndert sich also nichts daran. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Die steuerliche Gesamtbelastung wird steigen. Die bisherigen Sozialsysteme werden eben nicht ersatzlos wegfallen und daher Kosten verursachen. Siehe z.B. Altrenten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierfach Zitat: &amp;#8222;Ein BGE-Empf&amp;#228;nger erh&amp;#228;lt danach nur 700 Euro ausbezahlt. Da ist aber jeder Harz IV-Empf&amp;#228;nger in dem bisherigen &amp;#8222;BRD&amp;#8220;-Sozialismus besser dran als in Ihrem BGE-Sozialismus.&amp;#8220; -  &amp;#8222;Das ist doch gerade das Prinzip des BGE! Willkommen im Schlaraffenland. Dem Land, in dem Milch und Honig in Str&amp;#246;men flie&amp;#223;t.&amp;#8220; - &amp;#8222;Ein Harzi w&amp;#228;re also mit Ihren 700 Euro deutlich schlechter gestellt!&amp;#8220; - &amp;#8222;B&amp;#252;rger mit BGE-Brosamen abgespeist werden&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits kritisieren Sie das BGE- Empf&amp;#228;nger &amp;#8222;deutlich schlechter gestellt&amp;#8220; werden als Harz IV-Empf&amp;#228;nger, anderseits ist  BGE f&amp;#252;r Sie ein &amp;#8222;Schlaraffenland&amp;#8220;, an anderer Stelle ist BGE ein &amp;#8222;abspeisen mit Brosamen&amp;#8220;. Da konnten Sie sich wohl nicht entscheiden. &lt;b&gt;Anmerkung MB: So wird das BGE-System von den BGE-Anh&amp;#228;ngern dargestellt. Ich habe nicht gesagt, das das auch so ist. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn der Staat nach Ihrer Milchm&amp;#228;dchenrechnung 300 Mrd. einbeh&amp;#228;lt, dann m&amp;#252;ssen Sie diese nach den Regeln der doppelten Buchf&amp;#252;hrung auch beim BGE wieder abziehen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.000 Milliarden Steuerzahlung werden ausgegeben f&amp;#252;r 300 Milliarden Euro (Kern)Staatsausgaben und 700 Milliarden BGE f&amp;#252;r jeden B&amp;#252;rger. Da &quot;fehlt&quot; nichts. Wenn doch, wo? &lt;b&gt;Anmerkung MB: Wenn 300 Mrd. nicht ausgezahlt werden, dann k&amp;#246;nnen Sie nicht von einem BGE von 1000 Euro f&amp;#252;r jeden sprechen. Das ist bewu&amp;#223;te Irref&amp;#252;hrung. Wenn sie 300 Mrd. einbehalten, dann k&amp;#246;nnen Sie nur 700 Mrd. auszahlen. Sie k&amp;#246;nnen Geld eben nur einmal ausgeben.&lt;/b&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zitat: &#8222;Es gibt keine &#8222;negativen&#8220; Steuern!&#8220;<br />
<br />
Die &#8222;Negative Einkommenssteuer&#8220; ist ein allgemein &#252;bliches Modell aus der Volkswirtschaftslehre. <b>Anmerkung MB: Daran sieht man, da&#223; nicht alles in der Volkswirtschaftslehre mit der Rechtsordnung im Einklang steht.</b><br />
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Zitat: &#8222;Steuern sind immer aus dem positiven Verm&#246;gen zu bezahlen&#8220;<br />
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Steuern werden auf Einkommen gezahlt, deshalb auch der Name &#8222;Einkommensteuer&#8220; und &#8222;Volkseinkommen&#8220;. Verm&#246;gen ist nicht von der Steuer betroffen. <b>Anmerkung MB: Die Einkommensteuern versteuern den Verm&#246;genszuwachs, die Verm&#246;gensteuern besteuern den Verm&#246;gensbestand. Konsequent zu Ende gedacht ist daher die Einkommensteuer eine spezielle Verm&#246;gensteuer.</b><br />
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Zitat: &#8222;Der Fiskus w&#252;rde sich bedanken, wenn er Ihre Schulden aufgeb&#252;rdet bek&#228;me.&#8220;<br />
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Dem Staat wird nichts &#8222;aufgeb&#252;rdet&#8220;. Wie ich bereits beschrieben habe, f&#252;hrt eine (Einkommens)steuereinzahlung von 50% von allen B&#252;rgern (in &#8222;den Staat&#8220; hinein), zu einer Steuerr&#252;ckzahlung (700 Euro) f&#252;r alle B&#252;rger (aus &#8222;dem Staat hinaus&#8220;). <br />
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In aller K&#252;rze: Volkseinkommen 2.000 Milliarden Euro. 50% Steuer f&#252;hrt zu 1.000 Milliarden Steuereinnahmen, davon werden 700 Milliarden als 700 Euro BGE an jeden B&#252;rger gezahlt und 300 Milliarden werden f&#252;r wichtige Kernaufgaben des Staates genutzt. <b>Anmerkung MB: Deshalb bekommt nach Ihrer Rechnung jeder B&#252;rger nicht - wie von den BGElern immer behauptet - 1.000 Euro, sondern nur 700 Euro bar ausbezahlt!</b><br />
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Zitat: &#8222;Friedmans Monetarisierung (=Inflationierung) ist derselbe marxistische Unfug&#8220;<br />
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Friedman stellt mit der &#8222;Negativen Einkommensteuer&#8220; eine Verbindung zwischen Steuer- und Sozialsystem her. Das &#8222;Geldsystem&#8220; ist eine andere Baustelle. <b>Anmerkung MB: Das "Geldsystem ist der Transmissionsriemen zwischen den Steuer- und Sozialsystemen. Wenn Sie von den Steuer- und Sozialsystemen die Rede ist, dann ist automatisch auch vom Geldsystem die Rede. Sie k&#246;nnen das "Geldsystem" nicht isoliert betrachten.</b><br />
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Zitat: &#8222;Dann wird Ihr Million&#228;r seine Einkommensquelle in ein Niedrigsteuerland verschieben.&#8220;<br />
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Bereits heute betr&#228;gt die Spitzensteuersatz ann&#228;hernd 50%, durch meinen Vorschlag &#228;ndert sich also nichts daran. <b>Anmerkung MB: Die steuerliche Gesamtbelastung wird steigen. Die bisherigen Sozialsysteme werden eben nicht ersatzlos wegfallen und daher Kosten verursachen. Siehe z.B. Altrenten.</b><br />
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Vierfach Zitat: &#8222;Ein BGE-Empf&#228;nger erh&#228;lt danach nur 700 Euro ausbezahlt. Da ist aber jeder Harz IV-Empf&#228;nger in dem bisherigen &#8222;BRD&#8220;-Sozialismus besser dran als in Ihrem BGE-Sozialismus.&#8220; -  &#8222;Das ist doch gerade das Prinzip des BGE! Willkommen im Schlaraffenland. Dem Land, in dem Milch und Honig in Str&#246;men flie&#223;t.&#8220; - &#8222;Ein Harzi w&#228;re also mit Ihren 700 Euro deutlich schlechter gestellt!&#8220; - &#8222;B&#252;rger mit BGE-Brosamen abgespeist werden&#8220;<br />
<br />
Einerseits kritisieren Sie das BGE- Empf&#228;nger &#8222;deutlich schlechter gestellt&#8220; werden als Harz IV-Empf&#228;nger, anderseits ist  BGE f&#252;r Sie ein &#8222;Schlaraffenland&#8220;, an anderer Stelle ist BGE ein &#8222;abspeisen mit Brosamen&#8220;. Da konnten Sie sich wohl nicht entscheiden. <b>Anmerkung MB: So wird das BGE-System von den BGE-Anh&#228;ngern dargestellt. Ich habe nicht gesagt, das das auch so ist. </b><br />
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"Wenn der Staat nach Ihrer Milchm&#228;dchenrechnung 300 Mrd. einbeh&#228;lt, dann m&#252;ssen Sie diese nach den Regeln der doppelten Buchf&#252;hrung auch beim BGE wieder abziehen."<br />
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1.000 Milliarden Steuerzahlung werden ausgegeben f&#252;r 300 Milliarden Euro (Kern)Staatsausgaben und 700 Milliarden BGE f&#252;r jeden B&#252;rger. Da "fehlt" nichts. Wenn doch, wo? <b>Anmerkung MB: Wenn 300 Mrd. nicht ausgezahlt werden, dann k&#246;nnen Sie nicht von einem BGE von 1000 Euro f&#252;r jeden sprechen. Das ist bewu&#223;te Irref&#252;hrung. Wenn sie 300 Mrd. einbehalten, dann k&#246;nnen Sie nur 700 Mrd. auszahlen. Sie k&#246;nnen Geld eben nur einmal ausgeben.</b>]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/06/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun#c17323</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Denn sie wissen nicht, was sie tun ! [1]</title>
			<pubDate>Sat, 22 Jun 2013 23:58:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Stephan Goldammer [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c17312@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Das Modell wurde in &amp;#228;hnlicher Form bereits in den 60ern von Milton Friedman vorgeschlagen und wird &amp;#8222;Negative Einkommensteuer&amp;#8220; genannt. Jeder zahlt einen festen (prozentualen) Steuersatz und Jeder erh&amp;#228;lt einen festen Grundeinkommensbetrag. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Es gibt keine &amp;#8222;negativen&amp;#8220; Steuern! Steuern sind immer aus dem positiven Verm&amp;#246;gen zu bezahlen! Der Fiskus w&amp;#252;rde sich bedanken, wenn er Ihre Schulden aufgeb&amp;#252;rdet bek&amp;#228;me. Friedmans Monetarisierung (=Inflationierung) ist derselbe marxistische Unfug, wie das &amp;#8222;deficit spending&amp;#8220; von Keynes. Das sind zwei Seiten derselben marxistischen Medaille.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die (50%) Steuer wird auf alle Einkommen gezahlt, also L&amp;#246;hne, Zinseinkommen etc. Diese Einkommen (also alle Bruttol&amp;#246;hne usw. auf &quot;einen Haufen gelegt&quot;) ergeben in Summe das Volkseinkommen, derzeit in Deutschland ca. 2.000 Milliarden Euro, eine 50% Steuer bzw. Staatsquote bringt also 1.000 Milliarden Steuereinnahmen. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das ist 50 %iger Sozialismus, also eine &amp;#8222;DDRlight&amp;#8220;. Das haben wir doch jetzt schon. 50% Sozialismus plus 50% BGE-Sozialismus ergeben nach Adam Riese 100% Sozialismus.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechenbeispiele (Zur einfacheren, &amp;#252;berschlagsm&amp;#228;&amp;#223;igen Berechnung und Nachvollziehbarkeit des Grundprinzips, verwende ich 1.000 Euro BGE): &lt;b&gt;Anmerkung MB: Ich kenne diese Milchm&amp;#228;dchenrechnungen. Seit mehr als einem Jahr mu&amp;#223; ich mich auf diesem Blog mit diesem Unsinn besch&amp;#228;ftigen. Wenn Sie meine Artikel gelesen h&amp;#228;tten, dann h&amp;#228;tten Sie sich diesen Unfug hier sparen k&amp;#246;nnen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiter hat 4.000 Euro Bruttolohn, zahlt 50% Steuer, hat dann 2.000 Netto, und erh&amp;#228;lt 1.000 BGE. Auf der Hand hat er also 3.000 Euro. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Vor BGE-Steuern hatte er 4000 Euro, nachher hat er 3000 Euro. Wo soll da der Vorteil gegen&amp;#252;ber dem bisherigen Steuersystem sein?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB: Einkommens-&lt;/b&gt;Million&amp;#228;r verdient 1 Million Brutto, zahlt 50% Steuern, hat dann 500.000 Netto, und erh&amp;#228;lt 1.000 BGE. Auf der Hand hat er also 501.000 Euro. &lt;b&gt;Anmerkung MB. Nach Ihrer Milchm&amp;#228;dchenrechnung (siehe unten) nur 500.700 Euro&lt;/b&gt; [Hinweis: Aus dem Rest seiner Steuerzahlung, also 499.000 Euro, werden die BGEs von 499 anderen Menschen bezahlt.] &lt;b&gt;Anmerkung MB: Dann wird Ihr Million&amp;#228;r seine Einkommensquelle in ein Niedrigsteuerland verschieben. Der gr&amp;#252;ndet dann einfach eine Holding im Kanton Zug. Und schwupp die wupp ist seine Million und damit auch Ihre 499.000 Euro BGE weg! Sp&amp;#228;testens jetzt sollte Ihnen ein Licht aufgehen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Student hat 0 Euro, zahlt 50% Steuern hat dann 0 Netto, und erh&amp;#228;lt 1.000 BGE. Auf der Hand hat er also 1.000 Euro. &lt;b&gt;Anmerkung MB. Nach Ihrer Milchm&amp;#228;dchenrechnung (siehe unten) nur 700 Euro.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter hat 0 Euro, zahlt 50% Steuern hat dann 0 Netto, und erh&amp;#228;lt 1.000 BGE. Auf der Hand hat Sie also 1.000 Euro. &lt;b&gt;Anmerkung MB. Nach Ihrer Milchm&amp;#228;dchenrechnung (siehe unten) nur 700 Euro.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder anders gesagt: Wer 2.000 Brutto verdient, hat effektiv einen Steuersatz von 0%, Wer 4000 Brutto verdient, hat effektiv einen Steuersatz von 25% und wer 1 Million Brutto verdient, hat effektiv einen Steuersatz von 50%. Das ist die &amp;#8220;Progression&amp;#8221;, die sich hier automatisch einstellt. Je mehr ich verdiene, desto mehr Steuern zahle ich. &lt;b&gt;Anmerkung Mb: Daf&amp;#252;r brauche ich kein BGE! Das bekomme ich auch mit eine linearen Steuerprogression hin. Steht alles in meinem Artikel &amp;#8222;Freiheit oder Sozialismus&amp;#8220;, den Sie offensichtlich noch immer nicht gelesen haben.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein realistisches BGE liegt in etwa bei 700 Euro, denn 300 Milliarden der 1.000 Milliarden Steuerzahlung &quot;verbleiben&quot; beim Staat und er k&amp;#252;mmert sich, wie bisher, um Gesundheit, Bildung, Stra&amp;#223;enbau, Polizei usw. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das nennen Sie realistisch? Das ist genau die Milchm&amp;#228;dchenrechnung, die ich meinte (s.o.) Wenn der Staat nach Ihrer Milchm&amp;#228;dchenrechnung 300 Mrd. einbeh&amp;#228;lt, dann m&amp;#252;ssen Sie diese nach den Regeln der doppelten Buchf&amp;#252;hrung auch beim BGE wieder abziehen. Ein BGE-Empf&amp;#228;nger erh&amp;#228;lt danach nur 700 Euro ausbezahlt. Da ist aber jeder Harz IV-Empf&amp;#228;nger in dem bisherigen &amp;#8222;BRD&amp;#8220;-Sozialismus besser dran als in Ihrem BGE-Sozialismus. Ein Harzi bekommt rund 400 Euro zum Leben, rund 300 Euro Wohngeld, ein &amp;#214;NV-Fahrschein, mu&amp;#223; keine GEZ-Steuer zahlen etc. pp. Summa sumarum macht das heute schon rund 1000 Euro. Ein Harzi w&amp;#228;re also mit Ihren 700 Euro deutlich schlechter gestellt!&lt;/b&gt; Mein &quot;Abzug von 300 Euro vom BGE&quot; war nicht so gemeint, dass 1.000 Euro ausbezahlt werden und sich dann jeder selbstst&amp;#228;ndig um diese Kernaufgaben des Staates k&amp;#252;mmert. Das habe ich eventuell missverst&amp;#228;ndlich ausgedr&amp;#252;ckt. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Doch, genau darum geht es beim BGE! Es geht darum, da&amp;#223; sich der Staat letztlich seiner sozialen Aufgaben entledigt und die B&amp;#252;rger mit BGE-Brosamen abgespeist werden. Dann gibt es z.B. keine &amp;#246;ffentliche Gesundheitsforschung, also keine Uni-Kliniken und kein DKFZ mehr. Die gesamte Gesundheitsforschung wird dadurch privatisiert. Dann gibt es nur noch &quot;Big Pharma&quot;-Forschung. Herzlichen Willkommen in der ach so tollen BGE-Welt!&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich h&amp;#228;tte auch gerne f&amp;#252;r Kinder das volle BGE, aber dann wird es f&amp;#252;r Erwachsene geringer. Weiterhin kommt meistens der Einwand, wenn es f&amp;#252;r Kinder volles BGE gibt, dann =&gt; &quot;machen alle ganz viele Kinder und legen sich auf die faule Haut&quot;. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das ist doch gerade das Prinzip des BGE! Willkommen im Schlaraffenland. Dem Land, in dem Milch und Honig in Str&amp;#246;men flie&amp;#223;t. An dem deutschen Sozialwesen soll die Welt genesen! Wir Deutschen hatten schon immer einen Hang zum Gr&amp;#246;&amp;#223;enwahn. Am Ende gab es immer einen gro&amp;#223;en Knall!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rentner werden nicht enteignet. Alte Anspr&amp;#252;che bleiben vollst&amp;#228;ndig erhalten. Ab einem Stichtag, gibt es aber keine Staatliche Rente mehr. Wer dann eine Rente haben m&amp;#246;chte, kann Sie sich weiterhin erarbeiten bzw. ansparen, nur eben nicht &amp;#252;ber den Staat. Damit sind auch alle Diskussionen um Renteneintrittsaltersgrenzen vom Tisch. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Selbstverst&amp;#228;ndlich werden die Altrentner enteignet! Wie wollen Sie denn sonst diese Altrenten finanzieren? Nach dem BGE-Sim-Sala-Bim-Prinzip? Vergessen Sie es!&lt;/b&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Modell wurde in &#228;hnlicher Form bereits in den 60ern von Milton Friedman vorgeschlagen und wird &#8222;Negative Einkommensteuer&#8220; genannt. Jeder zahlt einen festen (prozentualen) Steuersatz und Jeder erh&#228;lt einen festen Grundeinkommensbetrag. <b>Anmerkung MB: Es gibt keine &#8222;negativen&#8220; Steuern! Steuern sind immer aus dem positiven Verm&#246;gen zu bezahlen! Der Fiskus w&#252;rde sich bedanken, wenn er Ihre Schulden aufgeb&#252;rdet bek&#228;me. Friedmans Monetarisierung (=Inflationierung) ist derselbe marxistische Unfug, wie das &#8222;deficit spending&#8220; von Keynes. Das sind zwei Seiten derselben marxistischen Medaille.</b><br />
<br />
Die (50%) Steuer wird auf alle Einkommen gezahlt, also L&#246;hne, Zinseinkommen etc. Diese Einkommen (also alle Bruttol&#246;hne usw. auf "einen Haufen gelegt") ergeben in Summe das Volkseinkommen, derzeit in Deutschland ca. 2.000 Milliarden Euro, eine 50% Steuer bzw. Staatsquote bringt also 1.000 Milliarden Steuereinnahmen. <b>Anmerkung MB: Das ist 50 %iger Sozialismus, also eine &#8222;DDRlight&#8220;. Das haben wir doch jetzt schon. 50% Sozialismus plus 50% BGE-Sozialismus ergeben nach Adam Riese 100% Sozialismus.</b><br />
<br />
Rechenbeispiele (Zur einfacheren, &#252;berschlagsm&#228;&#223;igen Berechnung und Nachvollziehbarkeit des Grundprinzips, verwende ich 1.000 Euro BGE): <b>Anmerkung MB: Ich kenne diese Milchm&#228;dchenrechnungen. Seit mehr als einem Jahr mu&#223; ich mich auf diesem Blog mit diesem Unsinn besch&#228;ftigen. Wenn Sie meine Artikel gelesen h&#228;tten, dann h&#228;tten Sie sich diesen Unfug hier sparen k&#246;nnen.</b><br />
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Arbeiter hat 4.000 Euro Bruttolohn, zahlt 50% Steuer, hat dann 2.000 Netto, und erh&#228;lt 1.000 BGE. Auf der Hand hat er also 3.000 Euro. <b>Anmerkung MB: Vor BGE-Steuern hatte er 4000 Euro, nachher hat er 3000 Euro. Wo soll da der Vorteil gegen&#252;ber dem bisherigen Steuersystem sein?</b><br />
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<b>Anmerkung MB: Einkommens-</b>Million&#228;r verdient 1 Million Brutto, zahlt 50% Steuern, hat dann 500.000 Netto, und erh&#228;lt 1.000 BGE. Auf der Hand hat er also 501.000 Euro. <b>Anmerkung MB. Nach Ihrer Milchm&#228;dchenrechnung (siehe unten) nur 500.700 Euro</b> [Hinweis: Aus dem Rest seiner Steuerzahlung, also 499.000 Euro, werden die BGEs von 499 anderen Menschen bezahlt.] <b>Anmerkung MB: Dann wird Ihr Million&#228;r seine Einkommensquelle in ein Niedrigsteuerland verschieben. Der gr&#252;ndet dann einfach eine Holding im Kanton Zug. Und schwupp die wupp ist seine Million und damit auch Ihre 499.000 Euro BGE weg! Sp&#228;testens jetzt sollte Ihnen ein Licht aufgehen!</b><br />
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Student hat 0 Euro, zahlt 50% Steuern hat dann 0 Netto, und erh&#228;lt 1.000 BGE. Auf der Hand hat er also 1.000 Euro. <b>Anmerkung MB. Nach Ihrer Milchm&#228;dchenrechnung (siehe unten) nur 700 Euro.</b> <br />
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Mutter hat 0 Euro, zahlt 50% Steuern hat dann 0 Netto, und erh&#228;lt 1.000 BGE. Auf der Hand hat Sie also 1.000 Euro. <b>Anmerkung MB. Nach Ihrer Milchm&#228;dchenrechnung (siehe unten) nur 700 Euro.</b> <br />
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Oder anders gesagt: Wer 2.000 Brutto verdient, hat effektiv einen Steuersatz von 0%, Wer 4000 Brutto verdient, hat effektiv einen Steuersatz von 25% und wer 1 Million Brutto verdient, hat effektiv einen Steuersatz von 50%. Das ist die &#8220;Progression&#8221;, die sich hier automatisch einstellt. Je mehr ich verdiene, desto mehr Steuern zahle ich. <b>Anmerkung Mb: Daf&#252;r brauche ich kein BGE! Das bekomme ich auch mit eine linearen Steuerprogression hin. Steht alles in meinem Artikel &#8222;Freiheit oder Sozialismus&#8220;, den Sie offensichtlich noch immer nicht gelesen haben.</b><br />
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Ein realistisches BGE liegt in etwa bei 700 Euro, denn 300 Milliarden der 1.000 Milliarden Steuerzahlung "verbleiben" beim Staat und er k&#252;mmert sich, wie bisher, um Gesundheit, Bildung, Stra&#223;enbau, Polizei usw. <b>Anmerkung MB: Das nennen Sie realistisch? Das ist genau die Milchm&#228;dchenrechnung, die ich meinte (s.o.) Wenn der Staat nach Ihrer Milchm&#228;dchenrechnung 300 Mrd. einbeh&#228;lt, dann m&#252;ssen Sie diese nach den Regeln der doppelten Buchf&#252;hrung auch beim BGE wieder abziehen. Ein BGE-Empf&#228;nger erh&#228;lt danach nur 700 Euro ausbezahlt. Da ist aber jeder Harz IV-Empf&#228;nger in dem bisherigen &#8222;BRD&#8220;-Sozialismus besser dran als in Ihrem BGE-Sozialismus. Ein Harzi bekommt rund 400 Euro zum Leben, rund 300 Euro Wohngeld, ein &#214;NV-Fahrschein, mu&#223; keine GEZ-Steuer zahlen etc. pp. Summa sumarum macht das heute schon rund 1000 Euro. Ein Harzi w&#228;re also mit Ihren 700 Euro deutlich schlechter gestellt!</b> Mein "Abzug von 300 Euro vom BGE" war nicht so gemeint, dass 1.000 Euro ausbezahlt werden und sich dann jeder selbstst&#228;ndig um diese Kernaufgaben des Staates k&#252;mmert. Das habe ich eventuell missverst&#228;ndlich ausgedr&#252;ckt. <b>Anmerkung MB: Doch, genau darum geht es beim BGE! Es geht darum, da&#223; sich der Staat letztlich seiner sozialen Aufgaben entledigt und die B&#252;rger mit BGE-Brosamen abgespeist werden. Dann gibt es z.B. keine &#246;ffentliche Gesundheitsforschung, also keine Uni-Kliniken und kein DKFZ mehr. Die gesamte Gesundheitsforschung wird dadurch privatisiert. Dann gibt es nur noch "Big Pharma"-Forschung. Herzlichen Willkommen in der ach so tollen BGE-Welt!</b> <br />
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Ich h&#228;tte auch gerne f&#252;r Kinder das volle BGE, aber dann wird es f&#252;r Erwachsene geringer. Weiterhin kommt meistens der Einwand, wenn es f&#252;r Kinder volles BGE gibt, dann => "machen alle ganz viele Kinder und legen sich auf die faule Haut". <b>Anmerkung MB: Das ist doch gerade das Prinzip des BGE! Willkommen im Schlaraffenland. Dem Land, in dem Milch und Honig in Str&#246;men flie&#223;t. An dem deutschen Sozialwesen soll die Welt genesen! Wir Deutschen hatten schon immer einen Hang zum Gr&#246;&#223;enwahn. Am Ende gab es immer einen gro&#223;en Knall!</b><br />
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Die Rentner werden nicht enteignet. Alte Anspr&#252;che bleiben vollst&#228;ndig erhalten. Ab einem Stichtag, gibt es aber keine Staatliche Rente mehr. Wer dann eine Rente haben m&#246;chte, kann Sie sich weiterhin erarbeiten bzw. ansparen, nur eben nicht &#252;ber den Staat. Damit sind auch alle Diskussionen um Renteneintrittsaltersgrenzen vom Tisch. <b>Anmerkung MB: Selbstverst&#228;ndlich werden die Altrentner enteignet! Wie wollen Sie denn sonst diese Altrenten finanzieren? Nach dem BGE-Sim-Sala-Bim-Prinzip? Vergessen Sie es!</b>]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/06/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun#c17312</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Denn sie wissen nicht, was sie tun ! [1]</title>
			<pubDate>Sat, 22 Jun 2013 18:27:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Stephan Goldammer [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c17307@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Eine &amp;#8220;Geldverkehrssteuer&amp;#8221; zur Gesamt-Finanzierung eines BGE halte ich f&amp;#252;r eine theoretische Kuriosit&amp;#228;t. Warum haben Sie sich ausgerechnet diesen absurden Finanzierungs-Spezialfall herausgesucht? &lt;b&gt;Anmerkung MB: Das ist keine Kuriosit&amp;#228;t. Das ist das Prinzip des &quot;Plan B&quot; der sog. Wissensmanufaktur. Damit soll das BGE finanziert werden.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel einfacher kann man es so erkl&amp;#228;ren (grober Anhalt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkseinkommen 2.000 Milliarden, 50% Steuer (=Staatsquote), d.h. 1.000 Milliarden Steuereinahmen =&gt; 1.000 Euro Grundeinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder zahlt 50% Steuer und jeder bekommt 1.000 Euro Grundeinkommen. Damit ist unser gesamtes Steuer- und Sozialsystem in einem Satz zusammengefasst. Der Staat funktioniert wie eine &amp;#8220;Durchreichestation&amp;#8221;. 50% Steuer rein =&gt; 1.000 Euro Grundeinkommen raus.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Anmerkung MB: Das Einkommen betr&amp;#228;gt durchschnittlich 3500 Euro brutto. Sie wollen also 1750 Euro an BGE-Steuern zahlen, um 1000 Euro BGE zur&amp;#252;ck zu bekommen? Sind Sie noch gesch&amp;#228;ftsf&amp;#228;hig (&amp;#167; 105 BGB ff.) oder schon unter Vormundschaft?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;#252;r &amp;#220;berschlagsrechnungen: 1 Euro Grundeinkommen kostet etwa 1 Milliarde Euro. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gesundheit &lt;b&gt;Anmerkung MB: Also zahlt jeder 300 bis 500 Euro f&amp;#252;r die damit privatisierte gesetzliche Krankenkasse?&lt;/b&gt;, Bildung &lt;b&gt;Anmerkung MB: Also zahlt jedes Kind 300 bis 500 Euro f&amp;#252;r das Schulgeld?&lt;/b&gt;,  Infrastruktur &lt;b&gt;Anmerkung MB: Also zahlt jeder eine Autobahnmaut? Oder vielleicht 30 Euro f&amp;#252;r einen Schwimmbad- oder Museumsbesuch?&lt;/b&gt; und Justiz &lt;b&gt;Anmerkung MB: Also mu&amp;#223; jeder Strafgefangener f&amp;#252;r die Kosten seiner Unterbringung im Gef&amp;#228;ngnis selbst aufkommen?&lt;/b&gt; kosten ca. 300 Milliarden (wieder nur grobe &amp;#220;berschlagsrechnung) und m&amp;#252;ssten vom BGE abgezogen werden, also 700 Euro BGE. F&amp;#252;r Kinder die H&amp;#228;lfte. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Warum f&amp;#252;r die Kinder nur die H&amp;#228;lfte? Jeder soll doch das BGE bekommen! Also doch auch die Kinder! Gerade die Kinder sollten doch den vollen Betrag bekommen!&lt;/b&gt; Die staatliche Rente w&amp;#252;rde abgeschafft. Alte Anspr&amp;#252;che werden nat&amp;#252;rlich weitergezahlt &lt;b&gt;Anmerkung MB: Nat&amp;#252;rlich! Und wie stellen Sie sich das vor? Wir haben ein Umlagesystem! Warum sollte ich dann noch weiter einzahlen, wenn ich keine Rente mehr bekomme, die meinen erbrachten Leistungen entspricht? Das ist eine Enteignung der erarbeiteten Anspr&amp;#252;che im Sinne Art. 14 GG! Das ist grundgesetzwidrig!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Verst&amp;#228;ndnis: Ein BGE kommt nicht obendrauf und durch ein BGE ist insgesamt nicht m e h r Geld vorhanden, auch nicht innerhalb eines Unternehmens. BGE ist kein Kombilohnmodell, wird also nicht mit &amp;#8222;Sozialhilfen&amp;#8220; verrechnet, sondern jeder erarbeitete Euro kommt sofort obendrauf. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Doch, Sie sagen es doch selbst! Die Subventionen der Gesundheit gehen in dem BGE auf. Also mu&amp;#223; ein BGEler die Gesundheitskosten, die vorher das Sozialamt getragen hat, nun selbst tragen. Und deshalb hat das BGE die Zerst&amp;#246;rung des Sozialstaats zur Folge! Selbst wenn das nicht so w&amp;#228;re, woher wollen Sie denn die angeblich noch fehlenden 700 Mrd. dann noch hernehmen? Sie haben noch nicht erkl&amp;#228;rt, wie Sie diese gegenfinanzieren wollen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt eines BGE basiert darauf, dass der Niedriglohnbereich auf einmal &amp;#8220;Nein&amp;#8221; sagen kann. Wenn der einfache Bankangestellte nicht mehr bei der Arbeit erscheint, hat Herr Ackermann kein Gehalt von 10 Millionen, sondern von genau Null Millionen. BGE bedeutet, dass die absurden Spitzengeh&amp;#228;lter der Vorst&amp;#228;nde automatisch sinken. Das was unten erh&amp;#246;ht wird, kommt oben runter. Die Schere geht zusammen. Herr Ackermann hat dann statt 10 Millionen, z.B. nur noch 5 Millionen und die Angestellten endlich einen anst&amp;#228;ndigen Lohn, da die 5 Millionen unten als Lohnerh&amp;#246;hung ankommen. Falls Herr Ackermann sagt: &amp;#8222;Das mach ich nicht mit&amp;#8220;, dann w&amp;#252;rde er entweder entlassen und man stellt jemanden ein, der seinen Job f&amp;#252;r 5 Millionen macht [Da finden sich genug, keine Sorge&amp;#8230;], oder, falls er auf 10 Millionen beharrt, dann ist das Unternehmen schlichtweg insolvent, denn ohne Mitarbeiter kann sein Gehalt nicht erwirtschaftet werden. &lt;b&gt;Anmerkung MB: So stellt sich Lieschen M&amp;#252;ller und Otto Normalverbraucher die Welt vor! Unglaublich!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einwand, dann gibt es Preiserh&amp;#246;hung, kann folgenderma&amp;#223;en beantwortet werden:&lt;br /&gt;
1. In einem Markt mit Konkurrenz k&amp;#246;nnen Unternehmen nicht die Preise erh&amp;#246;hen, das kann nur ein Monopol (dann aber heute schon, auch ohne BGE) &lt;b&gt;Anmerkung MB: Haben Sie schon mal dar&amp;#252;ber nachgedacht, warum es inzwischen keinen Wettbewerb mehr gibt? Das liegt an genau solchen sozialistischen Marktregulierungen wie dem BGE&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
2. Durch ein BGE ist nicht m e h r Geld da, wenn die Unternehmen (in Summe) ihre Preise trotzdem erh&amp;#246;hen, bleibt ihnen schlichtweg die Ware liegen.&lt;b&gt;Anmerkung MB: Ja, Sie und ich legen dann drauf! Aus einem durchschnittlichen Einkommen von 1750 Euro werden dann 1000 Euro. Es ist klar, da&amp;#223; die Unternehmen dann auf ihren Waren sitzen bleiben. Die Mittelschicht kann dann nicht mehr konsumieren.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BGE ist Staats-Schuldenfrei. Es wird n i c h t durch die Aufnahme neuer Staatsverschuldung finanziert, sondern durch Steuereinnahmen aus dem laufenden Bruttoinlandsprodukt bzw. Volkseinkommen. Durch die prozentuale Koppelung steigt das BGE automatisch bei Wachstum, sinkt aber auch bei Schrumpfung. Hohe Wirtschaftsleistung =&gt; Hohes BGE. Kleine Wirtschaftsleistung =&gt; Kleines BGE. &lt;b&gt;Anmerkung MB: Ist das Ihr Ernst? Das glauben Sie doch selbst nicht! Sie glauben doch nicht im Ernst, da&amp;#223; Sie das BGE bei einer schrumpfenden Wirtschaft auch senken k&amp;#246;nnen! Das gibt dann Aufst&amp;#228;nde! Schauen Sie doch nach Griechenland etc.!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Goldammer, &lt;br /&gt;
diese Berechnungen hatte ich schon in &amp;#228;hnlicher Form in meinem Kopp-Artikel &lt;b&gt;Der &amp;#187;Plan B&amp;#171; &amp;#8211; eine &amp;#187;hochspekulative Anlage&amp;#171;?&lt;/b&gt; http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-bechtel/der-plan-b-eine-hochspekulative-anlage-.html und meinem Goldseiten-Artikel &lt;b&gt;Freiheit oder Sozialismus&lt;/b&gt; http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/04/07/freiheit-oder-sozialismus und in weiteren Goldseiten-Artikeln widerlegt. Bis heute wollten die BGEler dies nicht akzeptieren und macht unverdrossen weiter. Schauen Sie sich nur die Stellungnahme &lt;b&gt;Plan A versus Plan B&lt;/b&gt; http://www.wissensmanufaktur.net/sonstiges der Wissensmanufaktur und die weiteren Stellungnahmen an. Meine Einw&amp;#228;nde sind an keiner Stelle widerlegt worden!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine &#8220;Geldverkehrssteuer&#8221; zur Gesamt-Finanzierung eines BGE halte ich f&#252;r eine theoretische Kuriosit&#228;t. Warum haben Sie sich ausgerechnet diesen absurden Finanzierungs-Spezialfall herausgesucht? <b>Anmerkung MB: Das ist keine Kuriosit&#228;t. Das ist das Prinzip des "Plan B" der sog. Wissensmanufaktur. Damit soll das BGE finanziert werden.</b><br />
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Viel einfacher kann man es so erkl&#228;ren (grober Anhalt):<br />
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Volkseinkommen 2.000 Milliarden, 50% Steuer (=Staatsquote), d.h. 1.000 Milliarden Steuereinahmen => 1.000 Euro Grundeinkommen.<br />
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Jeder zahlt 50% Steuer und jeder bekommt 1.000 Euro Grundeinkommen. Damit ist unser gesamtes Steuer- und Sozialsystem in einem Satz zusammengefasst. Der Staat funktioniert wie eine &#8220;Durchreichestation&#8221;. 50% Steuer rein => 1.000 Euro Grundeinkommen raus.<br /><b>Anmerkung MB: Das Einkommen betr&#228;gt durchschnittlich 3500 Euro brutto. Sie wollen also 1750 Euro an BGE-Steuern zahlen, um 1000 Euro BGE zur&#252;ck zu bekommen? Sind Sie noch gesch&#228;ftsf&#228;hig (&#167; 105 BGB ff.) oder schon unter Vormundschaft?</b><br />
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F&#252;r &#220;berschlagsrechnungen: 1 Euro Grundeinkommen kostet etwa 1 Milliarde Euro. <br /><br />
Gesundheit <b>Anmerkung MB: Also zahlt jeder 300 bis 500 Euro f&#252;r die damit privatisierte gesetzliche Krankenkasse?</b>, Bildung <b>Anmerkung MB: Also zahlt jedes Kind 300 bis 500 Euro f&#252;r das Schulgeld?</b>,  Infrastruktur <b>Anmerkung MB: Also zahlt jeder eine Autobahnmaut? Oder vielleicht 30 Euro f&#252;r einen Schwimmbad- oder Museumsbesuch?</b> und Justiz <b>Anmerkung MB: Also mu&#223; jeder Strafgefangener f&#252;r die Kosten seiner Unterbringung im Gef&#228;ngnis selbst aufkommen?</b> kosten ca. 300 Milliarden (wieder nur grobe &#220;berschlagsrechnung) und m&#252;ssten vom BGE abgezogen werden, also 700 Euro BGE. F&#252;r Kinder die H&#228;lfte. <b>Anmerkung MB: Warum f&#252;r die Kinder nur die H&#228;lfte? Jeder soll doch das BGE bekommen! Also doch auch die Kinder! Gerade die Kinder sollten doch den vollen Betrag bekommen!</b> Die staatliche Rente w&#252;rde abgeschafft. Alte Anspr&#252;che werden nat&#252;rlich weitergezahlt <b>Anmerkung MB: Nat&#252;rlich! Und wie stellen Sie sich das vor? Wir haben ein Umlagesystem! Warum sollte ich dann noch weiter einzahlen, wenn ich keine Rente mehr bekomme, die meinen erbrachten Leistungen entspricht? Das ist eine Enteignung der erarbeiteten Anspr&#252;che im Sinne Art. 14 GG! Das ist grundgesetzwidrig!</b><br />
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Zum Verst&#228;ndnis: Ein BGE kommt nicht obendrauf und durch ein BGE ist insgesamt nicht m e h r Geld vorhanden, auch nicht innerhalb eines Unternehmens. BGE ist kein Kombilohnmodell, wird also nicht mit &#8222;Sozialhilfen&#8220; verrechnet, sondern jeder erarbeitete Euro kommt sofort obendrauf. <b>Anmerkung MB: Doch, Sie sagen es doch selbst! Die Subventionen der Gesundheit gehen in dem BGE auf. Also mu&#223; ein BGEler die Gesundheitskosten, die vorher das Sozialamt getragen hat, nun selbst tragen. Und deshalb hat das BGE die Zerst&#246;rung des Sozialstaats zur Folge! Selbst wenn das nicht so w&#228;re, woher wollen Sie denn die angeblich noch fehlenden 700 Mrd. dann noch hernehmen? Sie haben noch nicht erkl&#228;rt, wie Sie diese gegenfinanzieren wollen.</b><br />
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Der Effekt eines BGE basiert darauf, dass der Niedriglohnbereich auf einmal &#8220;Nein&#8221; sagen kann. Wenn der einfache Bankangestellte nicht mehr bei der Arbeit erscheint, hat Herr Ackermann kein Gehalt von 10 Millionen, sondern von genau Null Millionen. BGE bedeutet, dass die absurden Spitzengeh&#228;lter der Vorst&#228;nde automatisch sinken. Das was unten erh&#246;ht wird, kommt oben runter. Die Schere geht zusammen. Herr Ackermann hat dann statt 10 Millionen, z.B. nur noch 5 Millionen und die Angestellten endlich einen anst&#228;ndigen Lohn, da die 5 Millionen unten als Lohnerh&#246;hung ankommen. Falls Herr Ackermann sagt: &#8222;Das mach ich nicht mit&#8220;, dann w&#252;rde er entweder entlassen und man stellt jemanden ein, der seinen Job f&#252;r 5 Millionen macht [Da finden sich genug, keine Sorge&#8230;], oder, falls er auf 10 Millionen beharrt, dann ist das Unternehmen schlichtweg insolvent, denn ohne Mitarbeiter kann sein Gehalt nicht erwirtschaftet werden. <b>Anmerkung MB: So stellt sich Lieschen M&#252;ller und Otto Normalverbraucher die Welt vor! Unglaublich!</b><br />
<br />
Der Einwand, dann gibt es Preiserh&#246;hung, kann folgenderma&#223;en beantwortet werden:<br />
1. In einem Markt mit Konkurrenz k&#246;nnen Unternehmen nicht die Preise erh&#246;hen, das kann nur ein Monopol (dann aber heute schon, auch ohne BGE) <b>Anmerkung MB: Haben Sie schon mal dar&#252;ber nachgedacht, warum es inzwischen keinen Wettbewerb mehr gibt? Das liegt an genau solchen sozialistischen Marktregulierungen wie dem BGE</b><br />
2. Durch ein BGE ist nicht m e h r Geld da, wenn die Unternehmen (in Summe) ihre Preise trotzdem erh&#246;hen, bleibt ihnen schlichtweg die Ware liegen.<b>Anmerkung MB: Ja, Sie und ich legen dann drauf! Aus einem durchschnittlichen Einkommen von 1750 Euro werden dann 1000 Euro. Es ist klar, da&#223; die Unternehmen dann auf ihren Waren sitzen bleiben. Die Mittelschicht kann dann nicht mehr konsumieren.</b><br />
<br />
Das BGE ist Staats-Schuldenfrei. Es wird n i c h t durch die Aufnahme neuer Staatsverschuldung finanziert, sondern durch Steuereinnahmen aus dem laufenden Bruttoinlandsprodukt bzw. Volkseinkommen. Durch die prozentuale Koppelung steigt das BGE automatisch bei Wachstum, sinkt aber auch bei Schrumpfung. Hohe Wirtschaftsleistung => Hohes BGE. Kleine Wirtschaftsleistung => Kleines BGE. <b>Anmerkung MB: Ist das Ihr Ernst? Das glauben Sie doch selbst nicht! Sie glauben doch nicht im Ernst, da&#223; Sie das BGE bei einer schrumpfenden Wirtschaft auch senken k&#246;nnen! Das gibt dann Aufst&#228;nde! Schauen Sie doch nach Griechenland etc.!</b><br />
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<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr Goldammer, <br />
diese Berechnungen hatte ich schon in &#228;hnlicher Form in meinem Kopp-Artikel <b>Der &#187;Plan B&#171; &#8211; eine &#187;hochspekulative Anlage&#171;?</b> http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-bechtel/der-plan-b-eine-hochspekulative-anlage-.html und meinem Goldseiten-Artikel <b>Freiheit oder Sozialismus</b> http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/04/07/freiheit-oder-sozialismus und in weiteren Goldseiten-Artikeln widerlegt. Bis heute wollten die BGEler dies nicht akzeptieren und macht unverdrossen weiter. Schauen Sie sich nur die Stellungnahme <b>Plan A versus Plan B</b> http://www.wissensmanufaktur.net/sonstiges der Wissensmanufaktur und die weiteren Stellungnahmen an. Meine Einw&#228;nde sind an keiner Stelle widerlegt worden!]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/06/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun#c17307</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Denn sie wissen nicht, was sie tun ! [1]</title>
			<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 04:45:28 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Sven S. [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c17187@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr geehrter Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
vielen Dank f&amp;#252;r die schnelle Beantwortung meines erneuten Beitrages. Danke auch f&amp;#252;r Ihre Anregung mich den B&amp;#252;chern von Roland Baader zu widmen. Nachdem ich vor kurzem die Rede Herrn Boehringers anl&amp;#228;sslich der Verleihung des Baader Preises gelesen habe, habe ich mir eine kleine Liste geschrieben, die mir den intensiveren Einstieg in diese Thematik erlauben soll. Ich bleibe also am Ball und bin offen f&amp;#252;r jede Form von mehr Freiheit und weniger Staat.&lt;br /&gt;
Mit herzlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en,&lt;br /&gt;
Sven S.&lt;br /&gt;
P.S.Danke der Nachfrage. Der Kelch mit dem Hochwasser ging noch einmal an uns vor&amp;#252;ber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Sykor, &lt;br /&gt;
wenn Sie sich vertiefend mit der der libert&amp;#228;ren &amp;#246;sterreichischen Schule der National&amp;#246;konomie, insbesondere deren Begr&amp;#252;nder Ludwig von Mises besch&amp;#228;ftigen m&amp;#246;chten, dann sei noch auf die Schriften auf &quot; http://mises.de/public_home/topic/3 &quot; verwiesen. &lt;br /&gt;
Alles Gute!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrter Herr Bechtel,<br />
vielen Dank f&#252;r die schnelle Beantwortung meines erneuten Beitrages. Danke auch f&#252;r Ihre Anregung mich den B&#252;chern von Roland Baader zu widmen. Nachdem ich vor kurzem die Rede Herrn Boehringers anl&#228;sslich der Verleihung des Baader Preises gelesen habe, habe ich mir eine kleine Liste geschrieben, die mir den intensiveren Einstieg in diese Thematik erlauben soll. Ich bleibe also am Ball und bin offen f&#252;r jede Form von mehr Freiheit und weniger Staat.<br />
Mit herzlichen Gr&#252;&#223;en,<br />
Sven S.<br />
P.S.Danke der Nachfrage. Der Kelch mit dem Hochwasser ging noch einmal an uns vor&#252;ber.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr Sykor, <br />
wenn Sie sich vertiefend mit der der libert&#228;ren &#246;sterreichischen Schule der National&#246;konomie, insbesondere deren Begr&#252;nder Ludwig von Mises besch&#228;ftigen m&#246;chten, dann sei noch auf die Schriften auf " http://mises.de/public_home/topic/3 " verwiesen. <br />
Alles Gute!]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/06/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun#c17187</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Denn sie wissen nicht, was sie tun ! [1]</title>
			<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 09:21:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Sven S. [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c17176@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr geehrter Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
vielen Dank f&amp;#252;r Ihre Antwort und Ihre Anmerkungen.&lt;br /&gt;
Es l&amp;#228;ge mir fern Sie als Keynesianer zu betrachten, ich wollte am Beispiel nur Aufzeigen, wie wenig Menschen mit gegenteiligen Meinungen bereit sind aufeinander zuzugehen. &lt;br /&gt;
Der, in Ihrem ersten Teil der Antwort aufgef&amp;#252;hrte, hoheitlich Zwang bereitet auch mir das meiste Unbehagen. Daher war mein Gedanke, dies auf unteren Ebenen, mittels einfacher direkter Demokratie, einzuf&amp;#252;hren.&lt;br /&gt;
Die in Ihrem zweiten Absatz angesprochene Abschaffung des Sozialstaates (in seiner jetzigen Form!), w&amp;#228;re genau meine Vorstellung von Freiem Markt und Freier Wirtschaft. Die &amp;#246;ffentliche Hand w&amp;#252;rde nur noch f&amp;#252;r eine minimale medizinische Grundversorgung aufkommen. Alle Krankenkassen, Bildungstr&amp;#228;ger, Verkehrsanbieter, Betreuer etc. w&amp;#252;rden in offenem Wettbewerb zueinander stehen. Das BGE soll in diesem Fall lediglich die Basis daf&amp;#252;r sein, dass all die &amp;#228;ngstlichen, z&amp;#246;gerlichen, einfachen Menschen eine Basis haben, auf welcher sie frei entscheiden k&amp;#246;nnen, welche Priorit&amp;#228;ten sie in ihren Leben setzen wollen.&lt;br /&gt;
Die Umstrukturierung eines ganzen Landes oder gar Kontinentes wird niemals funktionieren, wenn sie nicht von innen und unten heraus erfolgt. Ich f&amp;#228;nde es durchaus v&amp;#246;llig in Ordnung, wenn das BGE in einem k&amp;#252;nftig funktionierenden Minimalstaat mit einer freien Wirtschaft wieder verschw&amp;#228;nde und durch freiwillig unterst&amp;#252;tzte Institutionen ersetzt w&amp;#252;rde, die eine Basishilfe f&amp;#252;r benachteiligte B&amp;#252;rger der Gesellschaft leisten.&lt;br /&gt;
Ich erhebe selbstverst&amp;#228;ndlich keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Falschheit meiner Aussagen. Sie sind lediglich Ausdruck meines Geistes zur Vorstellung eines Zukunftskonzeptes. Lassen Sie mich bitte auch an Ihren Visionen teilhaben, lassen Sie uns aufeinander zugehen. Denn wenn sich in Zukunft etwas &amp;#228;ndern soll, dann m&amp;#252;ssen wir anfangen uns selbst zu ver&amp;#228;ndern.&lt;br /&gt;
Mit den besten W&amp;#252;nschen,&lt;br /&gt;
Sven S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Sykor, &lt;br /&gt;
grunds&amp;#228;tzlich bevorzuge ich eine freiheitliche b&amp;#252;rgerliche Marktwirtschaft. Wohin die heutige sozialistische Kommando- und Planwirtschaft, insbesondere die Br&amp;#252;sseler Kommissarswirtschaft f&amp;#252;hrt, das kennen wir aus der Geschichte inzwischen zur Gen&amp;#252;ge. Dennoch gibt es Dinge, die wir im Interesse aller nur gemeinsam l&amp;#246;sen k&amp;#246;nnen. Deshalb hat Ludwig Ehrhard die soziale Marktwirtschaft erfunden. Diese soziale Marktwirtschaft ist letztlich genau die L&amp;#246;sung, die wir hier anstreben sollten. Dieser Idee liegt das Motto zugrunde: So viel Freiheit wie m&amp;#246;glich, so wenig staatliche Eingriffe wie n&amp;#246;tig. Dabei m&amp;#252;ssen dann die Chancen und Risiken ausgewogen bleiben. die Freiheit der Banken und Konzerne geht eben immer auf Kosten der Freiheit der normalen B&amp;#252;rger.&lt;br /&gt;
Das Problem ist, da&amp;#223; Sie viele Menschen leider auch vor sich selbst sch&amp;#252;tzen m&amp;#252;ssen. Stellen Sie sich mal eine Harz-Familie vor. Glauben Sie ernsthaft, da&amp;#223; die BGE-Mittel &amp;#8211; selbst wenn das BGE finanzierbar w&amp;#228;re &amp;#8211; entsprechend verwendet w&amp;#252;rden? Wohl kaum. Deshalb k&amp;#246;nnen Sie diese Mittel nicht direkt auszahlen. Es w&amp;#228;re allerdings sehr sinnvoll, wenn die Patienten sehen k&amp;#246;nnten, was ihre Behandlung gekostet hat. Sicher w&amp;#228;re auch eine Kostenbeteiligung bei der gesetzlichen Krankenkasse (10% wie in den Niederlanden) sehr sinnvoll. &lt;br /&gt;
Damit komme ich zu dem eigentlichen Kernproblem des BGE. Ein allgemeines BGE ist m.E. in mehrfacher Hinsicht grundgesetzwidrig:&lt;br /&gt;
Ein allgemeines BGE verst&amp;#246;&amp;#223;t erst einmal gegen das Sozialstaatsgebot (Art. 20 I GG). Das Sozialstaatsprinzip geht von der Bed&amp;#252;rftigkeit und Subsidiarit&amp;#228;t aus. Es soll also derjenige gef&amp;#246;rdert werden, der sich selbst nicht helfen kann und dem auch sonst kein Angeh&amp;#246;riger helfen kann. Diese BGE-Rasenm&amp;#228;hermethode f&amp;#252;hrt zu dem fatalen Ergebnis, da&amp;#223; diejenigen, die wirklich sozialen Beistand ben&amp;#246;tigen &amp;#8211; denken Sie nur einmal an den Physiker Stephen Hawking! Der braucht bestimmt mehr als nur ein BGE - , durch das BGE die Mittel zusammengestrichen bek&amp;#228;men. Im Gegensatz dazu bek&amp;#228;men Leute ein BGE, die &amp;#252;berhaupt nicht bed&amp;#252;rftig w&amp;#228;ren. F&amp;#252;r ein allgemeines BGE fehlt es sowohl an der Bed&amp;#252;rftigkeit als auch der Subsidiarit&amp;#228;t. Ein allgemeines BGE w&amp;#228;re demnach schlichtweg asozial. &lt;br /&gt;
Das BGE w&amp;#252;rde daher auch gegen das Gleichbehandlungsgebot (Art. 3 I GG) versto&amp;#223;en. Die meisten Leute kennen nur den ersten Teil dieses Rechtsgrundsatzes: &amp;#8222;Gleiches soll gleich behandelt werden.&amp;#8220; Der Satz geht aber noch weiter: &amp;#8222;Ungleiches soll ungleich behandelt werden.&amp;#8220; Was das bedeutet, das wird im Vergleich zwischen Kindern und Erwachsenen sehr anschaulich. Kinder k&amp;#246;nnen noch nicht f&amp;#252;r sich selbst sorgen (Bed&amp;#252;rftigkeit: + ). Ein normaler Erwachsener kann dagegen sehr wohl f&amp;#252;r sich selbst sorgen (Bed&amp;#252;rftigkeit: - ). Hier haben wir also zwei unterschiedliche Bev&amp;#246;lkerungsgruppen. Diese m&amp;#252;ssen also auch unterschiedlich behandelt werden. Wenn Sie genau hinschauen, dann werden Sie feststellen, da&amp;#223; es daher bereits heute f&amp;#252;r Kinder ein BGE gibt. Dieses BGE hei&amp;#223;t Kindergeld. Wenn Sie das Kindergeld und die anderen indirekten Subventionen (Krankenkasse, Schulgeld, etc.) zusammenrechnen, dann kommen Sie in etwa auf einen Betrag, der durchaus einem BGE entspricht. Dies macht auch Sinn. Ein allgemeines BGE macht dagegen nicht nur keinen Sinn. Es ist im Gegenteil schlichtweg grundgesetzwidrig.&lt;br /&gt;
Es ist richtig, da&amp;#223; wir erst einmal unser Denken ver&amp;#228;ndern m&amp;#252;ssen. Das ist ja gerade der Denkfehler der marxistischen BGEler. Diese glauben, durch eine Ver&amp;#228;nderung der materiellen Lebensumst&amp;#228;nde (Grundversorgung) lie&amp;#223;e sich auch das Denken der Menschen ver&amp;#228;ndern. Wenn dem so w&amp;#228;re, dann h&amp;#228;tte die &amp;#8222;DDR&amp;#8220; ja das Paradies auf Erden sein m&amp;#252;ssen. Wir sollten uns daher besser mit den konkreten Problemen besch&amp;#228;ftigen. Lesen Sie dazu z.B. meinen Beitrag &amp;#8222;Freiheit oder Sozialismus&amp;#8220;, http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/04/07/freiheit-oder-sozialismus . Oder z. B. die B&amp;#252;cher von Roland Baader.&lt;br /&gt;
Viele Gr&amp;#252;&amp;#223;e nach Dresden &amp;#8211; hoffentlich ist das MPI noch nicht abgesoffen!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrter Herr Bechtel,<br />
vielen Dank f&#252;r Ihre Antwort und Ihre Anmerkungen.<br />
Es l&#228;ge mir fern Sie als Keynesianer zu betrachten, ich wollte am Beispiel nur Aufzeigen, wie wenig Menschen mit gegenteiligen Meinungen bereit sind aufeinander zuzugehen. <br />
Der, in Ihrem ersten Teil der Antwort aufgef&#252;hrte, hoheitlich Zwang bereitet auch mir das meiste Unbehagen. Daher war mein Gedanke, dies auf unteren Ebenen, mittels einfacher direkter Demokratie, einzuf&#252;hren.<br />
Die in Ihrem zweiten Absatz angesprochene Abschaffung des Sozialstaates (in seiner jetzigen Form!), w&#228;re genau meine Vorstellung von Freiem Markt und Freier Wirtschaft. Die &#246;ffentliche Hand w&#252;rde nur noch f&#252;r eine minimale medizinische Grundversorgung aufkommen. Alle Krankenkassen, Bildungstr&#228;ger, Verkehrsanbieter, Betreuer etc. w&#252;rden in offenem Wettbewerb zueinander stehen. Das BGE soll in diesem Fall lediglich die Basis daf&#252;r sein, dass all die &#228;ngstlichen, z&#246;gerlichen, einfachen Menschen eine Basis haben, auf welcher sie frei entscheiden k&#246;nnen, welche Priorit&#228;ten sie in ihren Leben setzen wollen.<br />
Die Umstrukturierung eines ganzen Landes oder gar Kontinentes wird niemals funktionieren, wenn sie nicht von innen und unten heraus erfolgt. Ich f&#228;nde es durchaus v&#246;llig in Ordnung, wenn das BGE in einem k&#252;nftig funktionierenden Minimalstaat mit einer freien Wirtschaft wieder verschw&#228;nde und durch freiwillig unterst&#252;tzte Institutionen ersetzt w&#252;rde, die eine Basishilfe f&#252;r benachteiligte B&#252;rger der Gesellschaft leisten.<br />
Ich erhebe selbstverst&#228;ndlich keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Falschheit meiner Aussagen. Sie sind lediglich Ausdruck meines Geistes zur Vorstellung eines Zukunftskonzeptes. Lassen Sie mich bitte auch an Ihren Visionen teilhaben, lassen Sie uns aufeinander zugehen. Denn wenn sich in Zukunft etwas &#228;ndern soll, dann m&#252;ssen wir anfangen uns selbst zu ver&#228;ndern.<br />
Mit den besten W&#252;nschen,<br />
Sven S.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr Sykor, <br />
grunds&#228;tzlich bevorzuge ich eine freiheitliche b&#252;rgerliche Marktwirtschaft. Wohin die heutige sozialistische Kommando- und Planwirtschaft, insbesondere die Br&#252;sseler Kommissarswirtschaft f&#252;hrt, das kennen wir aus der Geschichte inzwischen zur Gen&#252;ge. Dennoch gibt es Dinge, die wir im Interesse aller nur gemeinsam l&#246;sen k&#246;nnen. Deshalb hat Ludwig Ehrhard die soziale Marktwirtschaft erfunden. Diese soziale Marktwirtschaft ist letztlich genau die L&#246;sung, die wir hier anstreben sollten. Dieser Idee liegt das Motto zugrunde: So viel Freiheit wie m&#246;glich, so wenig staatliche Eingriffe wie n&#246;tig. Dabei m&#252;ssen dann die Chancen und Risiken ausgewogen bleiben. die Freiheit der Banken und Konzerne geht eben immer auf Kosten der Freiheit der normalen B&#252;rger.<br />
Das Problem ist, da&#223; Sie viele Menschen leider auch vor sich selbst sch&#252;tzen m&#252;ssen. Stellen Sie sich mal eine Harz-Familie vor. Glauben Sie ernsthaft, da&#223; die BGE-Mittel &#8211; selbst wenn das BGE finanzierbar w&#228;re &#8211; entsprechend verwendet w&#252;rden? Wohl kaum. Deshalb k&#246;nnen Sie diese Mittel nicht direkt auszahlen. Es w&#228;re allerdings sehr sinnvoll, wenn die Patienten sehen k&#246;nnten, was ihre Behandlung gekostet hat. Sicher w&#228;re auch eine Kostenbeteiligung bei der gesetzlichen Krankenkasse (10% wie in den Niederlanden) sehr sinnvoll. <br />
Damit komme ich zu dem eigentlichen Kernproblem des BGE. Ein allgemeines BGE ist m.E. in mehrfacher Hinsicht grundgesetzwidrig:<br />
Ein allgemeines BGE verst&#246;&#223;t erst einmal gegen das Sozialstaatsgebot (Art. 20 I GG). Das Sozialstaatsprinzip geht von der Bed&#252;rftigkeit und Subsidiarit&#228;t aus. Es soll also derjenige gef&#246;rdert werden, der sich selbst nicht helfen kann und dem auch sonst kein Angeh&#246;riger helfen kann. Diese BGE-Rasenm&#228;hermethode f&#252;hrt zu dem fatalen Ergebnis, da&#223; diejenigen, die wirklich sozialen Beistand ben&#246;tigen &#8211; denken Sie nur einmal an den Physiker Stephen Hawking! Der braucht bestimmt mehr als nur ein BGE - , durch das BGE die Mittel zusammengestrichen bek&#228;men. Im Gegensatz dazu bek&#228;men Leute ein BGE, die &#252;berhaupt nicht bed&#252;rftig w&#228;ren. F&#252;r ein allgemeines BGE fehlt es sowohl an der Bed&#252;rftigkeit als auch der Subsidiarit&#228;t. Ein allgemeines BGE w&#228;re demnach schlichtweg asozial. <br />
Das BGE w&#252;rde daher auch gegen das Gleichbehandlungsgebot (Art. 3 I GG) versto&#223;en. Die meisten Leute kennen nur den ersten Teil dieses Rechtsgrundsatzes: &#8222;Gleiches soll gleich behandelt werden.&#8220; Der Satz geht aber noch weiter: &#8222;Ungleiches soll ungleich behandelt werden.&#8220; Was das bedeutet, das wird im Vergleich zwischen Kindern und Erwachsenen sehr anschaulich. Kinder k&#246;nnen noch nicht f&#252;r sich selbst sorgen (Bed&#252;rftigkeit: + ). Ein normaler Erwachsener kann dagegen sehr wohl f&#252;r sich selbst sorgen (Bed&#252;rftigkeit: - ). Hier haben wir also zwei unterschiedliche Bev&#246;lkerungsgruppen. Diese m&#252;ssen also auch unterschiedlich behandelt werden. Wenn Sie genau hinschauen, dann werden Sie feststellen, da&#223; es daher bereits heute f&#252;r Kinder ein BGE gibt. Dieses BGE hei&#223;t Kindergeld. Wenn Sie das Kindergeld und die anderen indirekten Subventionen (Krankenkasse, Schulgeld, etc.) zusammenrechnen, dann kommen Sie in etwa auf einen Betrag, der durchaus einem BGE entspricht. Dies macht auch Sinn. Ein allgemeines BGE macht dagegen nicht nur keinen Sinn. Es ist im Gegenteil schlichtweg grundgesetzwidrig.<br />
Es ist richtig, da&#223; wir erst einmal unser Denken ver&#228;ndern m&#252;ssen. Das ist ja gerade der Denkfehler der marxistischen BGEler. Diese glauben, durch eine Ver&#228;nderung der materiellen Lebensumst&#228;nde (Grundversorgung) lie&#223;e sich auch das Denken der Menschen ver&#228;ndern. Wenn dem so w&#228;re, dann h&#228;tte die &#8222;DDR&#8220; ja das Paradies auf Erden sein m&#252;ssen. Wir sollten uns daher besser mit den konkreten Problemen besch&#228;ftigen. Lesen Sie dazu z.B. meinen Beitrag &#8222;Freiheit oder Sozialismus&#8220;, http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2012/04/07/freiheit-oder-sozialismus . Oder z. B. die B&#252;cher von Roland Baader.<br />
Viele Gr&#252;&#223;e nach Dresden &#8211; hoffentlich ist das MPI noch nicht abgesoffen!]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/06/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun#c17176</link>
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