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		<title>Markus Bechtel - Letzte Kommentare zu Der Anarchokapitalismus (aktualisiert)</title>
		<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php?disp=comments</link>
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		<language>de-DE</language>
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		<ttl>60</ttl>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Anarchokapitalismus (aktualisiert)</title>
			<pubDate>Thu, 15 Aug 2013 22:39:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Der Freiheitliche [Besucher]</dc:creator>
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			<description>@ Ernst: wer immer Sie sind, ich mag ihre Kommentare. Im Gegensatz zu MB kann man Ihnen gedanklich folgen.  Sie kommen sehr gut auf den Punkt und genau das ist das wichtigsten an dieser Diskussion. Dass Bechtel Ihnen intellektuell unterlegen ist, konnte ja jeder sehen. Da Sie in einer wesentliche h&amp;#246;heren intellektuellen Liga spielen wie der Bechtel, kann ich Ihnen nur eines raten: Vergeuden Sie nicht allzuviel Zeit mit diesem Typen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos die 3 &quot;B&quot;s: Benesch, Boehringer und Bechtel; &quot;B&quot; wie &quot;Bl&amp;#246;dschw&amp;#228;tzer?!? oder doch eher &quot;Beauftragtenr&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antwort MB:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Sie sollten nicht immer von sich auf andere schlie&amp;#223;en. &lt;br /&gt;
Wenn sie meinen Ausf&amp;#252;hrungen nicht folgen k&amp;#246;nnen, dann zeigt das lediglich, da&amp;#223; Sie zwischen dem Libert&amp;#228;ren Mises und dem Anarchisten Hoppe nicht unterscheiden k&amp;#246;nnen. Das zeigt, da&amp;#223; Sie deren gegens&amp;#228;tzliche Freiheits-Konzepte und damit das Prinzip Freiheit an sich nicht wirklich verstanden haben. Der freiheitliche b&amp;#252;rgerliche Verfassungsstaat ist eine vom B&amp;#252;rger errungene, nicht eine erzwungene Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Im Gegensatz dazu bietet der Anarchismus Hoppes nur die Wahl zwischen verschiedenen Mafia-Gesellschaftsordnungen, die sich gegenseitig bekriegen. &lt;br /&gt;
Es n&amp;#252;tzt Ihnen daher nichts, Hoppe oder Mises einfach nur nachzuplappern.</description>
			<content:encoded><![CDATA[@ Ernst: wer immer Sie sind, ich mag ihre Kommentare. Im Gegensatz zu MB kann man Ihnen gedanklich folgen.  Sie kommen sehr gut auf den Punkt und genau das ist das wichtigsten an dieser Diskussion. Dass Bechtel Ihnen intellektuell unterlegen ist, konnte ja jeder sehen. Da Sie in einer wesentliche h&#246;heren intellektuellen Liga spielen wie der Bechtel, kann ich Ihnen nur eines raten: Vergeuden Sie nicht allzuviel Zeit mit diesem Typen. <br />
<br />
Apropos die 3 "B"s: Benesch, Boehringer und Bechtel; "B" wie "Bl&#246;dschw&#228;tzer?!? oder doch eher "Beauftragtenr"<br />
<br />
<strong>Antwort MB:</strong> <br />
Sie sollten nicht immer von sich auf andere schlie&#223;en. <br />
Wenn sie meinen Ausf&#252;hrungen nicht folgen k&#246;nnen, dann zeigt das lediglich, da&#223; Sie zwischen dem Libert&#228;ren Mises und dem Anarchisten Hoppe nicht unterscheiden k&#246;nnen. Das zeigt, da&#223; Sie deren gegens&#228;tzliche Freiheits-Konzepte und damit das Prinzip Freiheit an sich nicht wirklich verstanden haben. Der freiheitliche b&#252;rgerliche Verfassungsstaat ist eine vom B&#252;rger errungene, nicht eine erzwungene Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Im Gegensatz dazu bietet der Anarchismus Hoppes nur die Wahl zwischen verschiedenen Mafia-Gesellschaftsordnungen, die sich gegenseitig bekriegen. <br />
Es n&#252;tzt Ihnen daher nichts, Hoppe oder Mises einfach nur nachzuplappern.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/08/02/der-anarchokapitalismus#c18742</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Anarchokapitalismus (aktualisiert)</title>
			<pubDate>Fri, 09 Aug 2013 15:47:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Ernst [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c18453@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Nachtrag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Haben Sie schon mal etwas von den Handelskammern geh&amp;#246;rt? Statt Steuern werden dort Beitr&amp;#228;ge erhoben.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitr&amp;#228;ge sind freiwillige Zahlungen, Steuern sind das nicht. Allerdings ist manches, was sich Beitrag nennt, eigentlich eine Steuer, z.B. die heutigen Zwangsbeitr&amp;#228;ge zu Handelskammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Nein! Beitr&amp;#228;ge sind per definitionem staatliche Zwangsabgaben (vgl. &amp;#167; 3 der Abgabenordnung (AO). Die Kammerbeitr&amp;#228;ge sind daher immer Zwangsbeitr&amp;#228;ge. &lt;br /&gt;
Wenn ein hanseatischer Kaufmann seine Beitr&amp;#228;ge nicht bezahlt hat, dann ist er aus der Kammer rausgeflogen. Wenn er aus der Kammer rausgeflogen ist, dann konnte er in der Hanse keinen Handel mehr treiben. Wer aus der Hanse rausgeflogen ist, der war daher praktisch vogelfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Was wird jedoch die erste Frage Ihrer neuen Versicherung sein? Welchen Schadensfreiheitsrabatt haben Sie denn bei Ihrer bisherigen Versicherung?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die Pr&amp;#228;mien bei einer Versicherung bei SF 100% niedriger, als bei einer anderen Versicherung, sind sie auch bei SF 125% um den entsprechenden Betrag niedriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Jetzt vergleichen Sie wieder &amp;#196;pfel (SF-Anhebung) mit Birnen (unterschiedliche Preisniveaus innerhalb einer SF-Stufe).</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachtrag:<br />
<br />
&#8222;Haben Sie schon mal etwas von den Handelskammern geh&#246;rt? Statt Steuern werden dort Beitr&#228;ge erhoben.&#8220;<br />
<br />
Beitr&#228;ge sind freiwillige Zahlungen, Steuern sind das nicht. Allerdings ist manches, was sich Beitrag nennt, eigentlich eine Steuer, z.B. die heutigen Zwangsbeitr&#228;ge zu Handelskammern.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Nein! Beitr&#228;ge sind per definitionem staatliche Zwangsabgaben (vgl. &#167; 3 der Abgabenordnung (AO). Die Kammerbeitr&#228;ge sind daher immer Zwangsbeitr&#228;ge. <br />
Wenn ein hanseatischer Kaufmann seine Beitr&#228;ge nicht bezahlt hat, dann ist er aus der Kammer rausgeflogen. Wenn er aus der Kammer rausgeflogen ist, dann konnte er in der Hanse keinen Handel mehr treiben. Wer aus der Hanse rausgeflogen ist, der war daher praktisch vogelfrei.<br />
<br />
&#8222;Was wird jedoch die erste Frage Ihrer neuen Versicherung sein? Welchen Schadensfreiheitsrabatt haben Sie denn bei Ihrer bisherigen Versicherung?&#8220;<br />
<br />
Sind die Pr&#228;mien bei einer Versicherung bei SF 100% niedriger, als bei einer anderen Versicherung, sind sie auch bei SF 125% um den entsprechenden Betrag niedriger.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Jetzt vergleichen Sie wieder &#196;pfel (SF-Anhebung) mit Birnen (unterschiedliche Preisniveaus innerhalb einer SF-Stufe).]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/08/02/der-anarchokapitalismus#c18453</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Anarchokapitalismus (aktualisiert)</title>
			<pubDate>Fri, 09 Aug 2013 12:40:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Ernst [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c18443@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>&amp;#8222;Der Staat beschafft sich die ben&amp;#246;tigten Waren und Dienstleistungen, etwa die Bleistifte und die Spitzer, auf dem Markt.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss er, anders als die Teilnehmer auf dem Markt, zwangsweise von seinen B&amp;#252;rgern Steuern eintreiben. Er muss also anderen erst mal, unter Androhen von Gewalt, Mittel entziehen, (im b&amp;#252;rgerlichen Leben nennt man so etwas doch Raub. Siehe: &amp;#167; 249 Raub - (1) Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenw&amp;#228;rtiger Gefahr f&amp;#252;r Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.) denen diese Mittel dann nicht mehr zur Verf&amp;#252;gung stehen. Auf dem Markt werden im Gegensatz dazu freiwillig G&amp;#252;ter getauscht, jeder der Tauschpartner hat davon einen Gewinn, da er das Gut, welches er nicht hat, h&amp;#246;her bewertet als das was er daf&amp;#252;r eintauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Punkt ist nun mal: &amp;#8222;Der Staat ist nicht das Ergebnis einer Nachfrage&amp;#8220;: http://www.freitum.de/2013/05/der-staat-ist-nicht-das-ergebnis-einer.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Der Staat ist das Ergebnis einer gesellschaftlichen Notwendigkeit. Der Sinn und Zweck ist aber immer derselbe. Sie m&amp;#252;ssen das gesellschaftliche Zusammenleben irgendwie organisieren. Wenn Sie einmal in einer solchen AG drin sind, dann haben Sie es immer mit gewissen Zw&amp;#228;ngen zu tun. &lt;br /&gt;
Wenn es Ihnen in der Deutschland AG nicht mehr gef&amp;#228;llt, dann gehen Sie halt zur Luxemburg AG oder einer anderen Staats AG. Oder eben nach Ihrer Vorstellung zu einer Allianz AG oder einer Blackwater AG. Sie wechseln damit aber nur die Hausnummer. Das Zwangssystem ist und bleibt dasselbe. Mit gewissen Nuancen sicherlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu &amp;#8222;'Diener des Volkes' - Politiker, Beamte, &amp;#246;ffentlicher Dienst&amp;#8220;, einige weitere Gedanken, die zum Nachdenken anregen sollten: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=0N_-UkMc9Z4 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Es geht auch anders. Siehe Schweiz. Siehe Preu&amp;#223;en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Daher stimmen Ihre Pr&amp;#228;missen einfach nicht. Die stammen wohl auch von Professor Hoppe. Sie sollten nicht alles nachplappern, was Herr Hoppe Ihnen vorplappert. Denken Sie doch einfach mal selbst nach!&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren Gedanken, die Sascha Tamm, Referent beim Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung f&amp;#252;r die Freiheit, in einem Referat, mit dem Titel &amp;#8222;Der Markt entscheiden nichts&amp;#8220;, im Hayek-Club Berlin, ge&amp;#228;u&amp;#223;ert hat. Er verteidigte den Individualismus gegen den Mythos einer kollektiven Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Im Prinzip ist das ja auch richtig. Der Anarchokapitalismus schie&amp;#223;t jedoch deutlich &amp;#252;ber das Ziel hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies in seinem Referat darauf hin, dass oft f&amp;#228;lschlicher Weise auch von Liberalen gefordert wird: Lassen wir den Markt entscheiden. Er begr&amp;#252;ndete, dass sich Liberale, wenn sie DEN Markt gegen&amp;#252;ber DEM Staat favorisieren, sie sich in eine argumentative Falle begeben, eben weil es sich beim Staat und beim Markt um vollkommen andere Begriffe handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sascha Tamm: &quot;Der Unterschied ist, dass man den Staat als Akteur betrachten kann, den Markt kann man nicht als Akteur bezeichnen, wie diese Sprechweise m&amp;#246;glicher Weise unterstellt und wie es auch oft geschieht. Und es geschieht, wenn man Gegner der Marktwirtschaft h&amp;#246;rt, immer in einer ganz bestimmten Weise, es wird gesagt, letztlich ist der Staat ein Akteur den wir, wer auch immer dieses wir ist, beeinflussen k&amp;#246;nnen. Der Markt wird dann dargestellt als so eine anonyme Macht, die beeinflusst wird von Gier, Egoismus und was auch immer und die ist anonym. Irgendwie kann man ja nicht sagen: Du bist der Markt oder diese Gruppe ist der Markt. Und damit wird Angst gesch&amp;#252;rt. Das m&amp;#252;ssen wir b&amp;#228;ndigen; diese anonyme Kraft. Klingt irgendwie aufkl&amp;#228;rerisch, ist aber genau das Gegenteil, weil es einer Illusion aufsitzt, n&amp;#228;mlich der allgemeinen Illusion, dass wir die Folgen der Entscheidungen des Handels sehr vieler Menschen, langfristig voraussehen k&amp;#246;nnen. Diese Illusion nutzt der Staat. Er sagt, wenn wir irgend etwas zum Ziel erheben und dann Ma&amp;#223;nahmen ergreifen, k&amp;#246;nnen wir - was nat&amp;#252;rlich nicht wir alle sind, sondern immer bestimmte Interessengruppen - das erreichen. Wenn wir sagen, der Euro ist irreversibel, dann m&amp;#252;ssen wir nur die richtigen Ma&amp;#223;nahmen ergreifen und dann werden wir das erreichen. Und es gibt uns irgendwie das Recht es zu erreichen. Wer das Wir ist, der das will, ist eigentlich irrelevant. Aber diese Illusion ist ziemlich stark. Die Illusion, dass ein Staat, wenn er durch demokratische Kontrolle dazu gezwungen wird, sehr langfristig Ziele erreichen kann. W&amp;#228;hrend der Markt kurzfristig den Egoismen gehorcht und &amp;#252;berhaupt unverst&amp;#228;ndlich ist, und damit wird eine Gefahr konstruiert. Den Markt m&amp;#252;sse man b&amp;#228;ndigen. Wenn wir uns das aber etwas genauer anschauen, gibt es diese geheimen Kr&amp;#228;fte nicht. Wir m&amp;#252;ssen uns einfach damit abfinden, und es ist eine Grundkonstante unseres Lebens, dass wir die institutionellen Folgen, des Handelns vieler einzelner Menschen, die nach ihren eigenen Pr&amp;#228;ferenzen handeln, nicht vorher sehen k&amp;#246;nnen. Wir wissen nicht, was daraus wird. Ein freier Markt tr&amp;#228;gt dem Rechnung. Er hat ganz allgemeine Regeln: Schutz des Eigentums, Schutz des Vertrages und ansonsten sind die Folgen des Handelns, auch die institutionelle, die organisatorischen Folgen und weitergehenden Folgen offen. Menschen auf M&amp;#228;rkte schaffen sehr stabile Ordnungen ohne das zu wollen. Staaten k&amp;#246;nnen bestimmte individuelle Entscheidungen erzwingen. Staaten k&amp;#246;nnen im Namen bestimmter Gruppen, nicht im Namen des Wir, nicht im Namen der Gesellschaft, nicht im Namen von allen, bestimmtes menschliches Verhalten erzwingen und sie haften nicht f&amp;#252;r die Folgen. Die Akteure haften nicht f&amp;#252;r die Folgen. Das ist der grundlegende Unterschied. Und dieser grundlegende Unterschied wird in Diskussionen in der Gegen&amp;#252;berstellung oft nicht klar. Die grundlegend Unterscheidung ist nicht: Der Staat entscheidet oder der Markt, sondern der Staat entscheidet oder jeder einzelne Mensch entscheidet.&quot; (teilweise von mir redigiertes Transkript seines Vortrags)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Im Prinzip auch richtig. Der in seinem Kernbereich hoheitlich handelnde Staat funktioniert anders als der Markt. Das liegt in der Natur der Sache. In vielen Bereichen hat der hoheitlich handelnde Staat aber eigentlich nichts zu suchen. Besonders fragw&amp;#252;rdig wird staatliches Handeln dann, wenn der Staat selbst in origin&amp;#228;r wirtschaftliche Bereiche vordringt und dabei selbst als Marktteilnehmer auftritt. Das l&amp;#228;uft dann meist auf eine sozialistische Staatswirtschaft hinaus. Mit allen Folgen. Da sind wir uns im Ergebnis sicherlich einig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen bisherigen Beitr&amp;#228;ge hier zum Thema Anarchokapitalismus, habe ich mich doch keineswegs nur auf  Hans-Hermann Hoppe berufen. Im &amp;#220;brigen bin ich sehr wohl in der Lage selbst&amp;#228;ndig zu denken, da mir (ich bin promovierter Naturwissenschaftler) bereits zu Beginn meiner T&amp;#228;tigkeit in Industrieunternehmen, zahlreiche Verfahrenspatente erteilt wurden. Sp&amp;#228;ter bin ich dann in der 1. F&amp;#252;hrungsebene eines Industrieunternehmens, mit rund 1.000 Besch&amp;#228;ftigten, f&amp;#252;r die Technik verantwortlich gewesen. Inzwischen bin ich im (Un-)Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Es war halt auff&amp;#228;llig, da&amp;#223; Sie in Ihrer Argumentation immer wieder bei dem anarchistischen Hoppe gelandet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Wir wurden darauf konditioniert, dass die Aufl&amp;#246;sung eines Staates apokalyptische Folgen haben und alles in einem Mad Max-Szenario enden w&amp;#252;rde. Diese Horrorszenarien lenken die meisten Menschen davon ab, sich vern&amp;#252;nftige und logische Gedanken &amp;#252;ber den Sinn und Unsinn eines Staates zu machen.&amp;#8220; (http://www.freiwilligfrei.de/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Leider verhalten sich die meisten Wirtschaftsteilnehmer weder vern&amp;#252;nftig noch logisch. Stichwort Moral Hazard. Sie k&amp;#246;nnen daher Ihre naturwissenschaftlichen Methoden nicht 1:1 auf die Rechts- und Wirtschaftsordnung &amp;#252;bertragen. Da spielen noch ganz andere Faktoren eine Rolle. Das m&amp;#252;&amp;#223;ten Sie aber bereits in Ihrem Unternehmen kennengelernt haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hierzu empfehle ich Stefan Molyneux &amp;#8222;Die Widerlegung des Staates: 4 Argumente gegen eine Regierung&amp;#8220; bei http://www.freiwilligfrei.de/ zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Lesen Sie zum Thema Stefan Molyneux: &amp;#8222;Der irrationale Hass gegen die Republik von allen Seiten&amp;#8220; (http://recentr.com/2013/07/der-irrationale-hass-gegen-die-republik-von-allen-seiten/ ) bzw. &amp;#8222;Molyneuxs Manie: Der Mann hinter dem &amp;#8222;K&amp;#246;nig der Philosophen&amp;#8220; (http://recentr.com/2013/06/molyneuxs-manie-der-mann-hinter-dem-konig-der-philosophen/ ) von Alexander Benesch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gewohnt mich dar&amp;#252;ber zu informieren, was kluge Leute vor mir bereist herausgefunden und formuliert haben, um darauf aufbauend eigene &amp;#220;berlegungen anzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Das unterscheidet Sie immerhin von manchem anderen Kommentator. Sonst w&amp;#252;rde ich mir auch nicht so viel M&amp;#252;he mit Ihren Kommentaren geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Menschen auf M&amp;#228;rkte schaffen sehr stabile Ordnungen ohne das zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung MB: Theoretisch ja, Praktisch nein. Denken Sie doch an die Tulpenzwiebelblase in Holland oder die Fraktional-Reserve-Banking-Blase unserer Tage.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entscheidende Unterschied: Bei der Tulpenzwiebelblase waren nur diejenigen betroffen, die sich an der Spekulation beteiligt hatten. Es war nur ihr eigenes Verm&amp;#246;gen vernichtet. Bei der  Fraktional-Reserve-Banking-Blase, sind auch die unbeteiligten B&amp;#252;rger betroffen, die &amp;#252;berhaupt nicht spekuliert haben. Das Fraktional-Reserve-Banking ist ein riesiger Betrug an allen Kontoinhabern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Wer zwingt Sie denn, sich an dem Fraktional-Reserve-Banking-System zu beteiligen? Niemand! Nach dem BGB k&amp;#246;nnte jedermann eine goldgedeckte Bank oder Kreditgenossenschaft gr&amp;#252;nden. Wenn Sie mit ihrem Vertragspartner die Bezahlung in Gold vereinbaren, dann ist eben in Gold zu leisten. Diese individuelle Vereinbarung geht dann dem gesetzlichen Zahlungsmittel vor. Wenn der Vertragspartner ausnahmsweise einmal nicht in Gold zahlen kann, dann mu&amp;#223; er Ihnen den entsprechenden Gegenwert in gesetzlichen Zahlungsmitteln leisten. Er hat Sie in jedem Falle so zu stellen, als h&amp;#228;tte er ordnungsgem&amp;#228;&amp;#223; in Gold geleistet. Das sieht jedenfalls das von Ihnen geschm&amp;#228;hte staatliche BGB so vor. &lt;br /&gt;
Das Problem liegt doch vielmehr darin, da&amp;#223; wir trotzdem noch immer dieses Falschgeldsystem verwenden. Solange wir bei diesem Falschgeldsystem mitmachen, solange bleiben wir Sklaven dieses Falschgeldsystems. Es besteht daher zwischen den Tulpenzwiebeln und dem Fraktional-Reserve-Banking-System kein wesentlicher Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zeigt sich auch wieder der entscheidende Unterschied zwischen Markt und Staat: Auf dem Markt entscheidet jeder Einzelne eigenverantwortlich. Er haftet selber f&amp;#252;r sein Handeln. Der Schaden bleibt im Wesentlichen begrenzt. Der Staat entscheidet f&amp;#252;r alle B&amp;#252;rger und wenn er eine Fehlentscheidung trifft, wie meiner Meinung nach die Einf&amp;#252;hrung des &amp;#8364;, so sind alle B&amp;#252;rger betroffen, auch wenn sie gegen das Vorgehen sind. Der Schaden, der durch staatliche Fehlentscheidungen verursacht wird, ist wesentlich gr&amp;#246;&amp;#223;er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Kennen Sie eigentlich auch noch etwas anderes au&amp;#223;er den vollkommen weltfremden anarchistisch-marxistischen Unfug Hoppes?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kenne auch noch andere Denker, wie dem aufmerksamen Leser meiner Beitr&amp;#228;ge sicher nicht entgangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nachvollziehen kann ich allerdings Ihre Formulierung &amp;#8222;anarchistisch-marxistischen&amp;#8220;, denn hier handelt es sich nach meinem Kenntnisstand um Gegens&amp;#228;tze. So als ob man von einem schwarzen Schimmel spricht. Anarchie bezeichnet einen Zustand der Herrschaftslosigkeit. In der Philosophie bezeichnet man mit Anarchie einen gesellschaftlichen Zustand, in dem eine maximale Selbstverantwortung des Einzelnen vorherrscht. Marxismus hat immer sehr starke Herrscher, also das Gegenteil von Herrschaftslosigkeit zur Folge gehabt. Die Machthaber das Staaten haben in marxistisch gepr&amp;#228;gten Staaten immer diktatorische Vollmachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Anarchismus und Marxismus sind keine Gegens&amp;#228;tze. Anarchismus ist eines der Mittel des Marxismus. Anarchismus dient der Zerst&amp;#246;rung des freiheitlich-b&amp;#252;rgerlichen Verfassungsstaates. Es sind daher zwei Seiten derselben Medaille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Wenn Sie das gegenw&amp;#228;rtige etatistische System abschaffen, dann schaffen Sie B&amp;#252;rgerkrieg!&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &quot;Thomas Hobbes popularisierte die Vorstellung, der Mensch sei dem Menschen ein 'Wolf'. Der freie Markt ersetzt dagegen den Kampf durch den Wettbewerb. Auf dem Markt bem&amp;#252;hen sich Anbieter wie Nachfrager um die Kooperation des anderen. Erfolgreich ist das Individuum hier nur auf der Grundlage einer umfassenden Arbeitsteilung. Nullsummenspiele sind nicht das Gesch&amp;#228;ft des Marktes, sondern der Politik. Die Ethik des Marktes ist dabei besonders wirksam und nachhaltig, weil sie nicht dem Zwang, sondern dem freien Willen, der Eigenverantwortung und Vernunft des Menschen entspringt.&quot; (Liberale Institut der Schweiz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Auch in einer anarchistischen Privatrechtsgesellschaft sind Sie Zw&amp;#228;ngen ausgesetzt. Letztlich ist es doch gleichg&amp;#252;ltig, ob Sie sich Rechtsordnung der Deutschland AG oder der Blackwater AG unterstellen. Gesamtwirtschaftlich ist es jedoch von Nutzen, wenn Sie in einem homogenen Wirtschaftssystem auch eine homogene Rechtsordnung haben. Dann sind die Kosten der Regelung der Rechtsverh&amp;#228;ltnisse am geringsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war der Liberalismus/Kapitalismus mit seiner freien Marktwirtschaft, nicht der Staat, der die Menschen aus den vorkapitalistischen Zeiten von einem Leben befreite, das aus Knochenarbeit und Armut bestand und in dem das Leben st&amp;#228;ndig von Hunger, Krankheit und Tod bedroht war. Der K&amp;#246;nigsweg zum Aufstieg in der kapitalistischen Gesellschaft ist nicht mehr &quot;von Gottes Gnaden&quot; sondern besteht darin, ein erfolgreicher kapitalistischer Unternehmer zu werden. Wer der Masse der Konsumenten besser dienen kann als die Konkurrenten, wird wohlhabend, wird zu wohlhabenden Dienern, es sind aber dennoch Dienern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Und was ist die Grundlage des liberalen Kapitalismus? Die freiheitlich-b&amp;#252;rgerliche Rechtsordnung. Und was ist die Grundlage der freiheitlich-b&amp;#252;rgerlichen Rechtsordnung? Der freiheitlich-b&amp;#252;rgerlich verfa&amp;#223;te Rechtsstaat der B&amp;#252;rger. Der freiheitlich-b&amp;#252;rgerlich verfa&amp;#223;te Rechtsstaat ist also die Grundlage des liberalen Kapitalismus. Wenn Sie also den freiheitlich-b&amp;#252;rgerlich verfa&amp;#223;ten Rechtsstaat abschaffen wollen, dann schaffen Sie auch den liberalen Kapitalismus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu: &amp;#8222;Anmerkung MB: Das erkl&amp;#228;ren Sie mal Ihrem Taliban.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Threat Management Center (TMC) erf&amp;#252;llt, wie geschildert, als privater Dienstleister die Aufgaben der Polizei sehr viel besser als der Staat. Genau so kann sich selbstverst&amp;#228;ndlich auch eine Privatrechtsgesellschaft gegen &amp;#228;u&amp;#223;ere Angriffe, wie den Dschihad, sehr viel besser sch&amp;#252;tzen, denn in einer Gesellschaft ohne Staat bleibt ja das Bed&amp;#252;rfnis nach &amp;#228;u&amp;#223;erer Sicherheit bestehen. Die Hanse und das keltische Irland habe ich ja bereits als Beispiel gebracht, wo dies ohne Staat, so wie er heute existiert,  gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Das behaupten Sie! Ohne gr&amp;#252;ndlichen Vergleich der Gesamtkostenrechnungen k&amp;#246;nnen Sie dar&amp;#252;ber &amp;#252;berhaupt keine Aussage treffen. Und selbst dann w&amp;#228;re ich mit solchen Behauptungen ins Blaue sehr vorsichtig.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&#8222;Der Staat beschafft sich die ben&#246;tigten Waren und Dienstleistungen, etwa die Bleistifte und die Spitzer, auf dem Markt.&#8220;<br />
<br />
Dazu muss er, anders als die Teilnehmer auf dem Markt, zwangsweise von seinen B&#252;rgern Steuern eintreiben. Er muss also anderen erst mal, unter Androhen von Gewalt, Mittel entziehen, (im b&#252;rgerlichen Leben nennt man so etwas doch Raub. Siehe: &#167; 249 Raub - (1) Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenw&#228;rtiger Gefahr f&#252;r Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.) denen diese Mittel dann nicht mehr zur Verf&#252;gung stehen. Auf dem Markt werden im Gegensatz dazu freiwillig G&#252;ter getauscht, jeder der Tauschpartner hat davon einen Gewinn, da er das Gut, welches er nicht hat, h&#246;her bewertet als das was er daf&#252;r eintauscht.<br />
<br />
Ein entscheidender Punkt ist nun mal: &#8222;Der Staat ist nicht das Ergebnis einer Nachfrage&#8220;: http://www.freitum.de/2013/05/der-staat-ist-nicht-das-ergebnis-einer.html <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Der Staat ist das Ergebnis einer gesellschaftlichen Notwendigkeit. Der Sinn und Zweck ist aber immer derselbe. Sie m&#252;ssen das gesellschaftliche Zusammenleben irgendwie organisieren. Wenn Sie einmal in einer solchen AG drin sind, dann haben Sie es immer mit gewissen Zw&#228;ngen zu tun. <br />
Wenn es Ihnen in der Deutschland AG nicht mehr gef&#228;llt, dann gehen Sie halt zur Luxemburg AG oder einer anderen Staats AG. Oder eben nach Ihrer Vorstellung zu einer Allianz AG oder einer Blackwater AG. Sie wechseln damit aber nur die Hausnummer. Das Zwangssystem ist und bleibt dasselbe. Mit gewissen Nuancen sicherlich.<br />
<br />
Zu &#8222;'Diener des Volkes' - Politiker, Beamte, &#246;ffentlicher Dienst&#8220;, einige weitere Gedanken, die zum Nachdenken anregen sollten: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=0N_-UkMc9Z4 <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Es geht auch anders. Siehe Schweiz. Siehe Preu&#223;en.<br />
<br />
&#8222;Daher stimmen Ihre Pr&#228;missen einfach nicht. Die stammen wohl auch von Professor Hoppe. Sie sollten nicht alles nachplappern, was Herr Hoppe Ihnen vorplappert. Denken Sie doch einfach mal selbst nach!&#8220;<br />
<br />
Das waren Gedanken, die Sascha Tamm, Referent beim Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung f&#252;r die Freiheit, in einem Referat, mit dem Titel &#8222;Der Markt entscheiden nichts&#8220;, im Hayek-Club Berlin, ge&#228;u&#223;ert hat. Er verteidigte den Individualismus gegen den Mythos einer kollektiven Marktwirtschaft. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Im Prinzip ist das ja auch richtig. Der Anarchokapitalismus schie&#223;t jedoch deutlich &#252;ber das Ziel hinaus. <br />
<br />
Er wies in seinem Referat darauf hin, dass oft f&#228;lschlicher Weise auch von Liberalen gefordert wird: Lassen wir den Markt entscheiden. Er begr&#252;ndete, dass sich Liberale, wenn sie DEN Markt gegen&#252;ber DEM Staat favorisieren, sie sich in eine argumentative Falle begeben, eben weil es sich beim Staat und beim Markt um vollkommen andere Begriffe handelt.<br />
<br />
Sascha Tamm: "Der Unterschied ist, dass man den Staat als Akteur betrachten kann, den Markt kann man nicht als Akteur bezeichnen, wie diese Sprechweise m&#246;glicher Weise unterstellt und wie es auch oft geschieht. Und es geschieht, wenn man Gegner der Marktwirtschaft h&#246;rt, immer in einer ganz bestimmten Weise, es wird gesagt, letztlich ist der Staat ein Akteur den wir, wer auch immer dieses wir ist, beeinflussen k&#246;nnen. Der Markt wird dann dargestellt als so eine anonyme Macht, die beeinflusst wird von Gier, Egoismus und was auch immer und die ist anonym. Irgendwie kann man ja nicht sagen: Du bist der Markt oder diese Gruppe ist der Markt. Und damit wird Angst gesch&#252;rt. Das m&#252;ssen wir b&#228;ndigen; diese anonyme Kraft. Klingt irgendwie aufkl&#228;rerisch, ist aber genau das Gegenteil, weil es einer Illusion aufsitzt, n&#228;mlich der allgemeinen Illusion, dass wir die Folgen der Entscheidungen des Handels sehr vieler Menschen, langfristig voraussehen k&#246;nnen. Diese Illusion nutzt der Staat. Er sagt, wenn wir irgend etwas zum Ziel erheben und dann Ma&#223;nahmen ergreifen, k&#246;nnen wir - was nat&#252;rlich nicht wir alle sind, sondern immer bestimmte Interessengruppen - das erreichen. Wenn wir sagen, der Euro ist irreversibel, dann m&#252;ssen wir nur die richtigen Ma&#223;nahmen ergreifen und dann werden wir das erreichen. Und es gibt uns irgendwie das Recht es zu erreichen. Wer das Wir ist, der das will, ist eigentlich irrelevant. Aber diese Illusion ist ziemlich stark. Die Illusion, dass ein Staat, wenn er durch demokratische Kontrolle dazu gezwungen wird, sehr langfristig Ziele erreichen kann. W&#228;hrend der Markt kurzfristig den Egoismen gehorcht und &#252;berhaupt unverst&#228;ndlich ist, und damit wird eine Gefahr konstruiert. Den Markt m&#252;sse man b&#228;ndigen. Wenn wir uns das aber etwas genauer anschauen, gibt es diese geheimen Kr&#228;fte nicht. Wir m&#252;ssen uns einfach damit abfinden, und es ist eine Grundkonstante unseres Lebens, dass wir die institutionellen Folgen, des Handelns vieler einzelner Menschen, die nach ihren eigenen Pr&#228;ferenzen handeln, nicht vorher sehen k&#246;nnen. Wir wissen nicht, was daraus wird. Ein freier Markt tr&#228;gt dem Rechnung. Er hat ganz allgemeine Regeln: Schutz des Eigentums, Schutz des Vertrages und ansonsten sind die Folgen des Handelns, auch die institutionelle, die organisatorischen Folgen und weitergehenden Folgen offen. Menschen auf M&#228;rkte schaffen sehr stabile Ordnungen ohne das zu wollen. Staaten k&#246;nnen bestimmte individuelle Entscheidungen erzwingen. Staaten k&#246;nnen im Namen bestimmter Gruppen, nicht im Namen des Wir, nicht im Namen der Gesellschaft, nicht im Namen von allen, bestimmtes menschliches Verhalten erzwingen und sie haften nicht f&#252;r die Folgen. Die Akteure haften nicht f&#252;r die Folgen. Das ist der grundlegende Unterschied. Und dieser grundlegende Unterschied wird in Diskussionen in der Gegen&#252;berstellung oft nicht klar. Die grundlegend Unterscheidung ist nicht: Der Staat entscheidet oder der Markt, sondern der Staat entscheidet oder jeder einzelne Mensch entscheidet." (teilweise von mir redigiertes Transkript seines Vortrags)<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Im Prinzip auch richtig. Der in seinem Kernbereich hoheitlich handelnde Staat funktioniert anders als der Markt. Das liegt in der Natur der Sache. In vielen Bereichen hat der hoheitlich handelnde Staat aber eigentlich nichts zu suchen. Besonders fragw&#252;rdig wird staatliches Handeln dann, wenn der Staat selbst in origin&#228;r wirtschaftliche Bereiche vordringt und dabei selbst als Marktteilnehmer auftritt. Das l&#228;uft dann meist auf eine sozialistische Staatswirtschaft hinaus. Mit allen Folgen. Da sind wir uns im Ergebnis sicherlich einig.<br />
<br />
In meinen bisherigen Beitr&#228;ge hier zum Thema Anarchokapitalismus, habe ich mich doch keineswegs nur auf  Hans-Hermann Hoppe berufen. Im &#220;brigen bin ich sehr wohl in der Lage selbst&#228;ndig zu denken, da mir (ich bin promovierter Naturwissenschaftler) bereits zu Beginn meiner T&#228;tigkeit in Industrieunternehmen, zahlreiche Verfahrenspatente erteilt wurden. Sp&#228;ter bin ich dann in der 1. F&#252;hrungsebene eines Industrieunternehmens, mit rund 1.000 Besch&#228;ftigten, f&#252;r die Technik verantwortlich gewesen. Inzwischen bin ich im (Un-)Ruhestand.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Es war halt auff&#228;llig, da&#223; Sie in Ihrer Argumentation immer wieder bei dem anarchistischen Hoppe gelandet sind. <br />
<br />
&#8222;Wir wurden darauf konditioniert, dass die Aufl&#246;sung eines Staates apokalyptische Folgen haben und alles in einem Mad Max-Szenario enden w&#252;rde. Diese Horrorszenarien lenken die meisten Menschen davon ab, sich vern&#252;nftige und logische Gedanken &#252;ber den Sinn und Unsinn eines Staates zu machen.&#8220; (http://www.freiwilligfrei.de/)<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Leider verhalten sich die meisten Wirtschaftsteilnehmer weder vern&#252;nftig noch logisch. Stichwort Moral Hazard. Sie k&#246;nnen daher Ihre naturwissenschaftlichen Methoden nicht 1:1 auf die Rechts- und Wirtschaftsordnung &#252;bertragen. Da spielen noch ganz andere Faktoren eine Rolle. Das m&#252;&#223;ten Sie aber bereits in Ihrem Unternehmen kennengelernt haben. <br />
 <br />
Hierzu empfehle ich Stefan Molyneux &#8222;Die Widerlegung des Staates: 4 Argumente gegen eine Regierung&#8220; bei http://www.freiwilligfrei.de/ zu lesen. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Lesen Sie zum Thema Stefan Molyneux: &#8222;Der irrationale Hass gegen die Republik von allen Seiten&#8220; (http://recentr.com/2013/07/der-irrationale-hass-gegen-die-republik-von-allen-seiten/ ) bzw. &#8222;Molyneuxs Manie: Der Mann hinter dem &#8222;K&#246;nig der Philosophen&#8220; (http://recentr.com/2013/06/molyneuxs-manie-der-mann-hinter-dem-konig-der-philosophen/ ) von Alexander Benesch. <br />
<br />
Ich bin gewohnt mich dar&#252;ber zu informieren, was kluge Leute vor mir bereist herausgefunden und formuliert haben, um darauf aufbauend eigene &#220;berlegungen anzustellen. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Das unterscheidet Sie immerhin von manchem anderen Kommentator. Sonst w&#252;rde ich mir auch nicht so viel M&#252;he mit Ihren Kommentaren geben.<br />
<br />
&#8222;Menschen auf M&#228;rkte schaffen sehr stabile Ordnungen ohne das zu wollen. <br />
<br />
Anmerkung MB: Theoretisch ja, Praktisch nein. Denken Sie doch an die Tulpenzwiebelblase in Holland oder die Fraktional-Reserve-Banking-Blase unserer Tage.&#8220;<br />
<br />
Der entscheidende Unterschied: Bei der Tulpenzwiebelblase waren nur diejenigen betroffen, die sich an der Spekulation beteiligt hatten. Es war nur ihr eigenes Verm&#246;gen vernichtet. Bei der  Fraktional-Reserve-Banking-Blase, sind auch die unbeteiligten B&#252;rger betroffen, die &#252;berhaupt nicht spekuliert haben. Das Fraktional-Reserve-Banking ist ein riesiger Betrug an allen Kontoinhabern. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Wer zwingt Sie denn, sich an dem Fraktional-Reserve-Banking-System zu beteiligen? Niemand! Nach dem BGB k&#246;nnte jedermann eine goldgedeckte Bank oder Kreditgenossenschaft gr&#252;nden. Wenn Sie mit ihrem Vertragspartner die Bezahlung in Gold vereinbaren, dann ist eben in Gold zu leisten. Diese individuelle Vereinbarung geht dann dem gesetzlichen Zahlungsmittel vor. Wenn der Vertragspartner ausnahmsweise einmal nicht in Gold zahlen kann, dann mu&#223; er Ihnen den entsprechenden Gegenwert in gesetzlichen Zahlungsmitteln leisten. Er hat Sie in jedem Falle so zu stellen, als h&#228;tte er ordnungsgem&#228;&#223; in Gold geleistet. Das sieht jedenfalls das von Ihnen geschm&#228;hte staatliche BGB so vor. <br />
Das Problem liegt doch vielmehr darin, da&#223; wir trotzdem noch immer dieses Falschgeldsystem verwenden. Solange wir bei diesem Falschgeldsystem mitmachen, solange bleiben wir Sklaven dieses Falschgeldsystems. Es besteht daher zwischen den Tulpenzwiebeln und dem Fraktional-Reserve-Banking-System kein wesentlicher Unterschied.<br />
<br />
Hier zeigt sich auch wieder der entscheidende Unterschied zwischen Markt und Staat: Auf dem Markt entscheidet jeder Einzelne eigenverantwortlich. Er haftet selber f&#252;r sein Handeln. Der Schaden bleibt im Wesentlichen begrenzt. Der Staat entscheidet f&#252;r alle B&#252;rger und wenn er eine Fehlentscheidung trifft, wie meiner Meinung nach die Einf&#252;hrung des &#8364;, so sind alle B&#252;rger betroffen, auch wenn sie gegen das Vorgehen sind. Der Schaden, der durch staatliche Fehlentscheidungen verursacht wird, ist wesentlich gr&#246;&#223;er. <br />
<br />
&#8222;Kennen Sie eigentlich auch noch etwas anderes au&#223;er den vollkommen weltfremden anarchistisch-marxistischen Unfug Hoppes?&#8220;<br />
<br />
Ja, ich kenne auch noch andere Denker, wie dem aufmerksamen Leser meiner Beitr&#228;ge sicher nicht entgangen ist.<br />
<br />
Nicht nachvollziehen kann ich allerdings Ihre Formulierung &#8222;anarchistisch-marxistischen&#8220;, denn hier handelt es sich nach meinem Kenntnisstand um Gegens&#228;tze. So als ob man von einem schwarzen Schimmel spricht. Anarchie bezeichnet einen Zustand der Herrschaftslosigkeit. In der Philosophie bezeichnet man mit Anarchie einen gesellschaftlichen Zustand, in dem eine maximale Selbstverantwortung des Einzelnen vorherrscht. Marxismus hat immer sehr starke Herrscher, also das Gegenteil von Herrschaftslosigkeit zur Folge gehabt. Die Machthaber das Staaten haben in marxistisch gepr&#228;gten Staaten immer diktatorische Vollmachten.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Anarchismus und Marxismus sind keine Gegens&#228;tze. Anarchismus ist eines der Mittel des Marxismus. Anarchismus dient der Zerst&#246;rung des freiheitlich-b&#252;rgerlichen Verfassungsstaates. Es sind daher zwei Seiten derselben Medaille. <br />
<br />
&#8222;Wenn Sie das gegenw&#228;rtige etatistische System abschaffen, dann schaffen Sie B&#252;rgerkrieg!&#8220;<br />
<br />
 "Thomas Hobbes popularisierte die Vorstellung, der Mensch sei dem Menschen ein 'Wolf'. Der freie Markt ersetzt dagegen den Kampf durch den Wettbewerb. Auf dem Markt bem&#252;hen sich Anbieter wie Nachfrager um die Kooperation des anderen. Erfolgreich ist das Individuum hier nur auf der Grundlage einer umfassenden Arbeitsteilung. Nullsummenspiele sind nicht das Gesch&#228;ft des Marktes, sondern der Politik. Die Ethik des Marktes ist dabei besonders wirksam und nachhaltig, weil sie nicht dem Zwang, sondern dem freien Willen, der Eigenverantwortung und Vernunft des Menschen entspringt." (Liberale Institut der Schweiz)<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Auch in einer anarchistischen Privatrechtsgesellschaft sind Sie Zw&#228;ngen ausgesetzt. Letztlich ist es doch gleichg&#252;ltig, ob Sie sich Rechtsordnung der Deutschland AG oder der Blackwater AG unterstellen. Gesamtwirtschaftlich ist es jedoch von Nutzen, wenn Sie in einem homogenen Wirtschaftssystem auch eine homogene Rechtsordnung haben. Dann sind die Kosten der Regelung der Rechtsverh&#228;ltnisse am geringsten. <br />
<br />
Es war der Liberalismus/Kapitalismus mit seiner freien Marktwirtschaft, nicht der Staat, der die Menschen aus den vorkapitalistischen Zeiten von einem Leben befreite, das aus Knochenarbeit und Armut bestand und in dem das Leben st&#228;ndig von Hunger, Krankheit und Tod bedroht war. Der K&#246;nigsweg zum Aufstieg in der kapitalistischen Gesellschaft ist nicht mehr "von Gottes Gnaden" sondern besteht darin, ein erfolgreicher kapitalistischer Unternehmer zu werden. Wer der Masse der Konsumenten besser dienen kann als die Konkurrenten, wird wohlhabend, wird zu wohlhabenden Dienern, es sind aber dennoch Dienern. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Und was ist die Grundlage des liberalen Kapitalismus? Die freiheitlich-b&#252;rgerliche Rechtsordnung. Und was ist die Grundlage der freiheitlich-b&#252;rgerlichen Rechtsordnung? Der freiheitlich-b&#252;rgerlich verfa&#223;te Rechtsstaat der B&#252;rger. Der freiheitlich-b&#252;rgerlich verfa&#223;te Rechtsstaat ist also die Grundlage des liberalen Kapitalismus. Wenn Sie also den freiheitlich-b&#252;rgerlich verfa&#223;ten Rechtsstaat abschaffen wollen, dann schaffen Sie auch den liberalen Kapitalismus ab.<br />
<br />
Zu: &#8222;Anmerkung MB: Das erkl&#228;ren Sie mal Ihrem Taliban.&#8220;<br />
<br />
Das Threat Management Center (TMC) erf&#252;llt, wie geschildert, als privater Dienstleister die Aufgaben der Polizei sehr viel besser als der Staat. Genau so kann sich selbstverst&#228;ndlich auch eine Privatrechtsgesellschaft gegen &#228;u&#223;ere Angriffe, wie den Dschihad, sehr viel besser sch&#252;tzen, denn in einer Gesellschaft ohne Staat bleibt ja das Bed&#252;rfnis nach &#228;u&#223;erer Sicherheit bestehen. Die Hanse und das keltische Irland habe ich ja bereits als Beispiel gebracht, wo dies ohne Staat, so wie er heute existiert,  gelungen ist.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Das behaupten Sie! Ohne gr&#252;ndlichen Vergleich der Gesamtkostenrechnungen k&#246;nnen Sie dar&#252;ber &#252;berhaupt keine Aussage treffen. Und selbst dann w&#228;re ich mit solchen Behauptungen ins Blaue sehr vorsichtig.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/08/02/der-anarchokapitalismus#c18443</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Anarchokapitalismus (aktualisiert)</title>
			<pubDate>Thu, 08 Aug 2013 18:02:32 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Schneepeperl Franz [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c18397@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Karl, Sie alter Polemiker. Anstatt dass Sie sich mit den Inhalten der Privatrechtsgesellschaft nach Hans Hoppe besch&amp;#228;ftigen, betreiben Sie eine d&amp;#252;mmliche i-T&amp;#252;pfel-Reiterei und seltsam anmutende Ablenkungsman&amp;#246;ver?!?&lt;br /&gt;
Sie haben sich aber mit Ihrem Kommentar zum Deppen Tages gek&amp;#252;rt. Jedoch:  den Bechtel freut`s bestimmt so wie Sie schreiben. Naja, da haben sich halt die 2 richtigen getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind beide die Einf&amp;#228;ltigkeit in Person, denn ein Staatsmonopol ist immer noch ein Monopol. Und dass ein Monopol immer schlecht f&amp;#252;r die Menschen ist, ist ja bereits hinl&amp;#228;nglich bewiesen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun zu Ihnen Herr Bechtel: wieso Sie sich so als Besserwisser aufspielen, m&amp;#252;ssen Sie uns erst mal erkl&amp;#228;ren. Die Wahrheit ist, Sie haben kein Wissen, maximal ein &amp;#228;rmliches Halbwissen.&lt;br /&gt;
S&amp;#228;mtliche Argumente, die Sie gegen die Privatrechtsgesellschaft ins Feld gef&amp;#252;hrt haben, sind falsch. ALLE!!!&lt;br /&gt;
Aber ich denke Sie stellen sich einfach nur so bl&amp;#246;d. Sie wissen ganz genau, wie wertvoll diese Informationen und Argumente von Janich und Hoppe sind. Er &amp;#246;ffnet den Menschen die Augen und das kann nicht im Sinne der Eliten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke Herr Bechtel, Sie sind in Wahrheit ein bezahlter Desinformant.&lt;br /&gt;
Schon alleine die Tatsache, dass Sie JEDEN Kommentar noch extra kommentieren, ist mehr als verd&amp;#228;chtig. Welcher Blogbetreiber macht das schon? Da Sie aber anscheinend &quot;im Auftrag&quot; arbeiten, ist es Ihr Job sich st&amp;#228;ndig einzumischen und Ihren Senf dazugeben.&lt;br /&gt;
Kennen Sie den Spruch: wer st&amp;#228;ndig seinen Senf dazugibt, kommt in den Verdacht ein W&amp;#252;rstchen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin mal neugierig, ob mein Kommentar ver&amp;#246;ffentlich wird. Da ich aber vermutlich verdammt nahe an der Wahrheit bin, kann ich damit rechnen, dass dieser Kommentar niemals ver&amp;#246;ffentlicht wird. Na egal...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Franz Schneepeperl, &lt;br /&gt;
erstens bekomme ich f&amp;#252;r meine Artikel, die ich im Goldseitenblog schreibe, nicht einen einzigen Cent. Sie k&amp;#246;nnen sich also Ihre Verd&amp;#228;chtigungen sparen. &lt;br /&gt;
Zweitens mu&amp;#223; ich auch keine Kommentare freischalten. Insbesondere nicht unqualifizierte und unsachliche Beleidigungen. Letztlich mu&amp;#223; ich jeden Kommentar verantworten. Daher mu&amp;#223; ich evident falsche Kommentare berichtigen. Wer meine Artikel kommentiert, der mu&amp;#223; eben auch mit Kommentaren meinerseits rechnen. Wenn Sie damit ein Problem haben, dann brauchen Sie meine Artikel ja nicht zu kommentieren. &lt;br /&gt;
Schlie&amp;#223;lich habe ich ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften, insbesondere des Steuerrechts hinter mit. Daneben habe ich an der Universit&amp;#228;t Physik und Volkswirtschaftslehre studiert. Im Gegensatz zu Herrn Professor Hoppe und Herrn Janich, den ich ansonsten sehr sch&amp;#228;tze, verstehe ich daher etwas von einer Privatrechtsgesellschaft.&lt;br /&gt;
MfG&lt;br /&gt;
MB</description>
			<content:encoded><![CDATA[Karl, Sie alter Polemiker. Anstatt dass Sie sich mit den Inhalten der Privatrechtsgesellschaft nach Hans Hoppe besch&#228;ftigen, betreiben Sie eine d&#252;mmliche i-T&#252;pfel-Reiterei und seltsam anmutende Ablenkungsman&#246;ver?!?<br />
Sie haben sich aber mit Ihrem Kommentar zum Deppen Tages gek&#252;rt. Jedoch:  den Bechtel freut`s bestimmt so wie Sie schreiben. Naja, da haben sich halt die 2 richtigen getroffen.<br />
<br />
Sie sind beide die Einf&#228;ltigkeit in Person, denn ein Staatsmonopol ist immer noch ein Monopol. Und dass ein Monopol immer schlecht f&#252;r die Menschen ist, ist ja bereits hinl&#228;nglich bewiesen worden. <br />
<br />
Und nun zu Ihnen Herr Bechtel: wieso Sie sich so als Besserwisser aufspielen, m&#252;ssen Sie uns erst mal erkl&#228;ren. Die Wahrheit ist, Sie haben kein Wissen, maximal ein &#228;rmliches Halbwissen.<br />
S&#228;mtliche Argumente, die Sie gegen die Privatrechtsgesellschaft ins Feld gef&#252;hrt haben, sind falsch. ALLE!!!<br />
Aber ich denke Sie stellen sich einfach nur so bl&#246;d. Sie wissen ganz genau, wie wertvoll diese Informationen und Argumente von Janich und Hoppe sind. Er &#246;ffnet den Menschen die Augen und das kann nicht im Sinne der Eliten sein.<br />
<br />
Ich denke Herr Bechtel, Sie sind in Wahrheit ein bezahlter Desinformant.<br />
Schon alleine die Tatsache, dass Sie JEDEN Kommentar noch extra kommentieren, ist mehr als verd&#228;chtig. Welcher Blogbetreiber macht das schon? Da Sie aber anscheinend "im Auftrag" arbeiten, ist es Ihr Job sich st&#228;ndig einzumischen und Ihren Senf dazugeben.<br />
Kennen Sie den Spruch: wer st&#228;ndig seinen Senf dazugibt, kommt in den Verdacht ein W&#252;rstchen zu sein.<br />
<br />
Bin mal neugierig, ob mein Kommentar ver&#246;ffentlich wird. Da ich aber vermutlich verdammt nahe an der Wahrheit bin, kann ich damit rechnen, dass dieser Kommentar niemals ver&#246;ffentlicht wird. Na egal...<br />
<br />
<b>Antwort MB: </b><br />
Sehr geehrter Herr Franz Schneepeperl, <br />
erstens bekomme ich f&#252;r meine Artikel, die ich im Goldseitenblog schreibe, nicht einen einzigen Cent. Sie k&#246;nnen sich also Ihre Verd&#228;chtigungen sparen. <br />
Zweitens mu&#223; ich auch keine Kommentare freischalten. Insbesondere nicht unqualifizierte und unsachliche Beleidigungen. Letztlich mu&#223; ich jeden Kommentar verantworten. Daher mu&#223; ich evident falsche Kommentare berichtigen. Wer meine Artikel kommentiert, der mu&#223; eben auch mit Kommentaren meinerseits rechnen. Wenn Sie damit ein Problem haben, dann brauchen Sie meine Artikel ja nicht zu kommentieren. <br />
Schlie&#223;lich habe ich ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften, insbesondere des Steuerrechts hinter mit. Daneben habe ich an der Universit&#228;t Physik und Volkswirtschaftslehre studiert. Im Gegensatz zu Herrn Professor Hoppe und Herrn Janich, den ich ansonsten sehr sch&#228;tze, verstehe ich daher etwas von einer Privatrechtsgesellschaft.<br />
MfG<br />
MB]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/08/02/der-anarchokapitalismus#c18397</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Anarchokapitalismus (aktualisiert)</title>
			<pubDate>Thu, 08 Aug 2013 15:00:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Ernst [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c18390@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Vorbemerkung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe Staat und Markt, benennen etwas vollkommen unterschiedliches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marktteilnehmer, also Menschen, die Entscheidungen treffen, gehen miteinander Vertr&amp;#228;ge ein &amp;#8211; freiwillig! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Staat kann man in erster Ann&amp;#228;herung als einen Akteur betrachten. Ein Akteur, der Zwangsmacht hat und der in der Lage ist, zielgerichtet auf das Handeln von Menschen Einfluss zu nehmen und zu konkreten Handlungen zu zwingen. Auf dem Markt kann das &amp;#252;berhaupt niemand. Alles was als Marktzwang bezeichnet wird, sind letztlich starke Anreize aber sie sind kein Zwang. Ich habe immer eine Ausweichm&amp;#246;glichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der fundamentale Unterschied. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Sie gehen f&amp;#228;lschlicherweise von dem klassischen Gegensatz zwischen Staat und Wirtschaft aus. Den ausschlie&amp;#223;lich hoheitlich handelnden Staat gibt es schon lange nicht mehr. Selbst bei einem ausschlie&amp;#223;lich hoheitlich handelnden Staat k&amp;#246;nnen Sie die Grenzen zwischen Staat und Wirtschaft nicht klar definieren. Der Staat beschafft sich die ben&amp;#246;tigten Waren und Dienstleistungen, etwa die Bleistifte und die Spitzer, auf dem Markt. Er mu&amp;#223; sich dabei Anbieter suchen, die ihm freiwillig Bleistifte und Spitzer verkaufen. Daher stimmen Ihre Pr&amp;#228;missen einfach nicht. Die stammen wohl auch von Professor Hoppe. Sie sollten nicht alles nachplappern, was Herr Hoppe Ihnen vorplappert. Denken Sie doch einfach mal selbst nach! Vergleichen Sie die Theorien Hoppes mit der Realit&amp;#228;t. Kant sagte nicht ohne Grund: Sapere aude!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen auf M&amp;#228;rkte schaffen sehr stabile Ordnungen ohne das zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Theoretisch ja, Praktisch nein. Denken Sie doch an die Tulpenzwiebelblase in Holland oder die Fraktional-Reserve-Banking-Blase unserer Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Die Kaufleute haben diese Funktionen eben selbst ausge&amp;#252;bt. Wie dies etwa heute noch in den berufsst&amp;#228;ndischen Kammern der Fall ist. Das hei&amp;#223;t jedoch nicht, da&amp;#223; diese Stadtstaaten keine Staatlichkeit gehabt h&amp;#228;tten. Das ist eindeutig nicht richtig!&amp;#8220; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kaufleute, haben aber keine Steuern eingetrieben, (sie lebten nicht von Steuern) sie haben keinen Beamtenapparat (z.Z. Der K&amp;#246;nige: Hofstaat) unterhalten, der von Steuern lebte. Damit handelte es sich eben nicht um einen Staat, so wie er heute existiert, denn wesentliche Elemente, die den heutigen Staat ausmachen, fehlten dort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Haben Sie schon mal etwas von den Handelskammern geh&amp;#246;rt? Statt Steuern werden dort Beitr&amp;#228;ge erhoben. Wirtschaftlich und rechtlich betrachtet handelt es sich dabei um Abgaben im staatsrechtlichen Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sie schlie&amp;#223;en hier schon wieder f&amp;#228;lschlicherweise von einer Fehlentwicklung des Systems auf die Untauglichkeit des Systems an sich.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich doch beileibe nicht nur um eine oder ein paar Fehlentwicklungen, sondern es handelt sich um etwas Systemimmanentes. Schauen Sie sich doch beispielsweise die Verfassungswirklichkeit an. Dazu eine kritische Betrachtung von Ferdinand A. Hoischen bei http://www.freiwilligfrei.de/ unter dem Titel: &quot;Die Verfassung &amp;#8211; Betrug mit Ansage&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &quot;Da wird einem ein in hehre Worte gekleidetes, fertig formuliertes Gebilde namens Verfassung verkauft mit angeblich ganz tollen Leistungen, n&amp;#228;mlich unver&amp;#228;nderlichen und heiligen Grundrechten, die dem Individuum u.a. eine freie Entfaltung seiner Pers&amp;#246;nlichkeit erm&amp;#246;glichen und sein Eigentum sch&amp;#252;tzen sollen. Was verschwiegen wird ist, dass der 'Verk&amp;#228;ufer', also der Staat, die ihm obliegenden Leistungen ganz nach Belieben &amp;#228;ndern, sogar ausser Kraft setzen kann, ohne dass sich dadurch an der Zahlungspflicht (Steuern) des 'K&amp;#228;ufers' = B&amp;#252;rgers etwas &amp;#228;ndert. Die &amp;#196;nderungsbefugnisse z.B. des deutschen Staates befinden sich im 'Kleingedruckten' des Grundgesetzes. Dort heisst es dann zum Beispiel, dass jeder das Recht auf freie Entfaltung seiner Pers&amp;#246;nlichkeit hat, 'soweit er nicht gegen die verfassungsm&amp;#228;ssige Ordnung verst&amp;#246;sst', dass die Freiheit seiner Person unverletzlich sei und darin 'nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden' darf, dass das Eigentum gew&amp;#228;hrleistet werde, aber 'Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt'. Preisfrage: Wer bestimmt und gestaltet die 'verfassungsm&amp;#228;ssige Ordnung' und wer erl&amp;#228;sst die Gesetze, die einen Eingriff in Freiheit und Eigentum gestatten? Genau: der Staat selbst! Und er kann jederzeit neue, die Grundrechte einschr&amp;#228;nkende Vorschriften erfinden und als Gesetz erlassen, so dass die Rechte des Individuums immer weiter entwertet werden, bis sie de facto gar nicht mehr existieren. Der Staat kann aber nicht nur seine eigenen Leistungspflichten einseitig ganz nach Belieben &amp;#228;ndern, sondern auch die seines angeblichen Vertragspartners, des B&amp;#252;rgers. Das geht ganz einfach, n&amp;#228;mlich durch einen Parlamentsbeschluss &amp;#252;ber die Einf&amp;#252;hrung neuer oder die Erh&amp;#246;hung bereits bestehender Steuern.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Das ist die alte &amp;#8222;Haltet den Dieb&amp;#8220;-Strategie, die sich Marxisten wie Anarchisten bestens verstehen. Sie m&amp;#252;&amp;#223;ten jedoch beweisen, da&amp;#223; Ihr System diese Fehler nicht hat. Die Fehler des bisherigen Systems sind doch kein Beleg f&amp;#252;r die Richtigkeit Ihres Systems.&lt;br /&gt;
Die Argumentation von Hoischen ist offensichtlich falsch. Eine Verfassung kann eben gerade nicht mal eben so ge&amp;#228;ndert werden. In einer Privatrechtsgesellschaft w&amp;#228;re das nicht anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N&amp;#228;here Ausf&amp;#252;hrungen dazu finden Sie im Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Herr Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe hat marxistische Philosophie, marxistische Soziologie, marxistische Geschichte und marxistische Volkswirtschaftslehre studiert und (ausgerechnet) bei dem Marxisten Habermas promoviert und 1981 habilitiert.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoppe studierte Philosophie, Soziologie, Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Universit&amp;#228;t des Saarlandes (Saarbr&amp;#252;cken), der Goethe-Universit&amp;#228;t in Frankfurt und der University of Michigan in Ann Arbor. Die Einschr&amp;#228;nkung auf &amp;#8222;marxistische...&amp;#8220; konnte ich nirgendwo finden, welcher Quelle haben Sie dies entnommen? Aber selbst wenn das so w&amp;#228;re, besagt es doch lediglich, dass er sich damit intensiv auseinander gesetzt hat und erkannt hat, dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ich habe als junger Erwachsener auch mal SPD gew&amp;#228;hlt und heute lehne ich die Politik der SPD total ab und bin dem Voluntarismus gegen&amp;#252;ber offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Sein Doktorvater Habermas war sicherlich kein Libert&amp;#228;rer. Wer bei Haberma&amp;#223; promoviert UND habilitiert hat, der hat sich mit marxistischer Philosophie, marxistischer Soziologie, marxistischer Geschichte und marxistischer Volkswirtschaftslehre besch&amp;#228;ftigt. Hoppe vertritt damit nichts anderes als anarchistischen Marxismus. Mich wundert, da&amp;#223; Sie dies nicht erkennen (wollen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Reputation eines Schlichters? Wie wollen Sie denn als Kunde in einer Privatrechtsgesellschaft das feststellen? Warum sollte sich Ihr Gegner auf Ihren Schlichter einlassen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie erfahren Sie denn dar&amp;#252;ber, welche Produkte und Dienstleistungen auf einem freien Markt gut sind? Schauen Sie mal bei Amazon, eBay oder anderen Online Anbietern rein, dort bewerten Kunden die Produkte. Dar&amp;#252;ber hinaus gibt es ja auch in einer Privatrechtsgesellschaft eine freie Presse, die M&amp;#228;ngel aufdecken wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  In einer vollkommen anarchistischen Privatrechtsgesellschaft werden die gro&amp;#223;en Medienkonzerne noch gr&amp;#246;&amp;#223;er. Wie wollen Sie denn dann feststellen, ob das, was &amp;#252;ber den Schlichter geschrieben wird, auch tats&amp;#228;chlich stimmt? Weshalb soll ich mich auf den Schlichter Ihres Mafia-Versicherungskonzerns einlassen? Ich denke gar nicht dran!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#220;brigen einigen Sie sich ja in aller Regel bei Vertragsabschluss auf einen Schlichter. Niemand zwingt Sie ja dazu einen Schlichter zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Dann mu&amp;#223; ich mich also mit dem B&amp;#228;cker, bei dem ich morgens meine Br&amp;#246;tchen kaufe, jedes mal auf eine Mafia-Rechtsordnung und einen Mafia-Schlichter einigen? Entschuldigen Sie, aber das kann ja wohl nicht Ihr Ernst sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erg&amp;#228;nzend m&amp;#246;chte ich  Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe zu Wort kommen lassen [Auszug aus: Text of speech delivered at the 14th Philosophicum Lech, 24 Sept. 2010]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Schliesslich hat ein System konkurrierender Sicherheitsproduzenten eine zweifache Auswirkung auf die Entwicklung des Rechts. Zum einen erlaubt es eine groessere Variabilitaet des Rechts als es unter monopolistischen Bedingungen der Fall ist. Die Sicherheitsproduzenten koennen nicht nur hinsichtlich des Preises, sondern auch mittels Produktdifferenzierung konkurrieren. Katholische Produzenten bieten kanonisches Recht an, juedische Produzenten mosaisches Recht, moslemische Produzenten islamisches Recht und nicht-religioese Produzenten saekulares Recht. Niemand muss unter einem 'fremden' Recht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen foerdert dasselbe System privater Rechts- und Ordnungsproduktion gleichzeitig auch eine Tendenz zur Rechtsvereinheitlichung. Denn das 'heimische' &amp;#8211; kanonische, mosaische, roemische, usw. &amp;#8211; Recht findet nur auf diejenigen Personen Anwendung, die es tatsaechlich gewaehlt haben. Das kanonische Recht z. B. wird nur auf bekennende Katholiken und bei intra-katholischen Zwistigkeiten angewendet. Doch kann es z.B. auch zu Streit zwischen Katholiken und Moslems kommen, und beide Rechtsordnungen moegen in bestimmten Faellen nicht zum gleichen Urteil gelangen. In diesem Fall gibt es fuer alle betroffenen Parteien &amp;#8211; Versicherer und Versicherte &amp;#8211; nur eine Loesung. Fuer diesen Fall muss sich ein jeder Versicherer und jeder seiner Klienten von vornherein dem Urteil eines unabhaengigen Schlichters unterwerfen. Dieser Schlichter ist nicht nur unabhaengig, er ist auch die einhellige Wahl beider Versicherer. Der Schlichter wird gewaehlt, aufgrund der gemeinsamen Erwartung, dass er die Faehigkeit besitzt, wechselseitig annehmbare Loesungen in Faellen von Inter-Gruppen Konflikten zu formulieren. Scheitert er an dieser Aufgabe und verkuendet Urteile, die von der einen oder der anderen Seite als &amp;#8220;unfair&amp;#8221; angesehen werden, so wird er im naechsten Fall von einem anderen, konkurrierenden Schlichter abgeloest werden. Aus dieser staendigen, sachlich unerlaesslichen Kooperation diverser Versicherer und unabhaengiger Schlichter bei der Behandlung von Inter-Gruppen Konflikten erwaechst so eine stetige Tendenz zur Vereinheitlichung des Eigentums- und Vertragsrechts, sowie der Harmonisierung von Verfahrens-, Beweis-, und Schlichtungsregeln. Jeder Versicherer und Versicherungsnehmer ist Teilnehmer eines integrierten Systems umfassender Konfliktvermeidung und Friedenssicherung. Jeder Konflikt und jeder Schadensanspruch, gleichgueltig wo, zwischen wem und von wem an wen gerichtet, faellt in die Rechtsprechung eines oder mehrerer genau angebbarer Versicherer und wird entweder mittels des 'heimatlichen' Rechts eines einzelnen Versicherers geloest oder aber des 'internationalen' Schlichter-Rechts, auf das man sich von vornherein vertraglich geeinigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Kennen Sie eigentlich auch noch etwas anderes au&amp;#223;er den vollkommen weltfremden anarchistisch-marxistischen Unfug Hoppes? Wenn es eines Beweises bedurfte, da&amp;#223; Hoppe keine Ahnung von Wirtschaft und Recht hat, dann ist es dieses Zitat! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Stelle von Konflikt und Unrecht, wie sie die gegenwaertige, etatistische Situation kennzeichnen, tritt damit Frieden, Recht und Rechtssicherheit.&amp;#8220; Quelle: http://www.freiwilligfrei.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Haben Sie gerade etwas geraucht? Wenn Sie das gegenw&amp;#228;rtige etatistische System abschaffen, dann schaffen Sie B&amp;#252;rgerkrieg! Sie glauben doch nicht im Ernst, da&amp;#223; ein fundamentalistischer Taliban mit Ihnen die Friedenspfeife raucht und &amp;#252;ber die anzuwendende Mafia-Rechtsordnung und den auszuw&amp;#228;hlenden Mafia-Schlichter verhandelt. Der wird Ihnen etwas pfeifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wissen Sie, weshalb Ihr Versicherungen den Haftpflichtschaden sofort regulieren? Weil die Versicherung dann Ihre Versicherungsbeitr&amp;#228;ge anheben kann.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz so ist es ja nun nicht, denn oft genug wollen die Versicherungen ja auch nicht zahlen. Wenn Sie recht h&amp;#228;tten, w&amp;#252;rden sich die Versicherungen damit ja schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Wissen Sie &amp;#252;berhaupt, was ein Rechtsstreit mit Sachverst&amp;#228;ndigengutachten kosten kann? Im Zweifel steht die Chance 50:50. Die Versicherungen ziehen daher an einem Strang. Mal zahlt die eine Versicherung, mal die andere. Die Versicherung wird daher alles tun, um einen Rechtsstreit zu vermeiden. Daher werden Sie die h&amp;#246;heren Versicherungsbeitr&amp;#228;ge zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realit&amp;#228;t stehen Versicherungen ja im Wettbewerb und k&amp;#246;nnen nicht beliebig hohe Pr&amp;#228;mien verlangen, dann gehen die Kunden zu anderen Anbietern. Die anf&amp;#228;nglichen Versicherungspr&amp;#228;mien k&amp;#246;nnen also nicht beliebig hoch sein. Dass nach einem Unfall die Pr&amp;#228;mie f&amp;#252;r den Verursacher des Unfalls erh&amp;#246;ht wird, ist ja gut f&amp;#252;r die Versicherten, die keine Unf&amp;#228;lle verursachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Das k&amp;#246;nnen Sie ja gerne machen. Was wird jedoch die erste Frage Ihrer neuen Versicherung sein? Welchen Schadensfreiheitsrabatt haben Sie denn bei Ihrer bisherigen Versicherung? Der Versicherungswechsel wird Ihnen also nichts n&amp;#252;tzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Entschuldigen Sie, aber die Mehrzahl der Juristen sind nicht verbeamtet...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen, die Gesetzestexte schreiben, um die es hier ging, sind es allerdings schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Eben nicht! Inzwischen werden die wichtigen Gesetze von gro&amp;#223;en privaten &amp;#8222;Law-Firms&amp;#8220; geschrieben. Lesen Sie denn keine Zeitungen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot; In einer Privatrechtsgesellschaft h&amp;#228;tte Sie nicht weniger, sondern mehr Gesetze.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie h&amp;#228;tten in einer Privatrechtsgesellschaft gar keine Gesetze, sondern Vertr&amp;#228;ge. Genau so, wie Sie aus der un&amp;#252;bersehbaren Vielfalt an Produkten, die der freie Markt zur Verf&amp;#252;gung stellt, viel besser t&amp;#228;glich das ausw&amp;#228;hlen k&amp;#246;nnen, was ihnen zusagt, als in einer Staatswirtschaft &amp;#224; la DDR, wo sie das nehmen m&amp;#252;ssen, was Politiker meinen, dass es Ihren W&amp;#252;nschen entspricht, so werden Sie auch bei Arbeitsvertr&amp;#228;gen, Versicherungsvertr&amp;#228;gen, Kaufvertr&amp;#228;gen, Mietvertr&amp;#228;gen usw. solche abschlie&amp;#223;en, die Ihren Vorstellungen entsprechen. Es werden sich dabei, genau wie bei Waren, nur diejenigen Vertragstexte auf dem Markt durchsetzen, die den Kundenw&amp;#252;nschen entsprechen, denn private Anbieter haben ja kein Macht Sie zu etwas zu zwingen, wie es der Staat kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Bei den Vertragsverhandlungen mit ihrem Taliban werden Sie sich, wie sie doch selbst oben dargestellt haben, auf eine Marfia-Rechtsordnung und einen Mafia-Schlichter geeinigt haben. Sie haben doch selbst geschrieben, da&amp;#223; sie sich beide dieser jeweiligen Mafia-Rechtsordnung unterworfen haben. Glauben Sie wirklich, da&amp;#223; diese Mafia-Rechtsordnungen ohne Gesetze auskommen? Die kennen im Zweifel zumindest ein Gesetz: Das Gesetz der Gewehrl&amp;#228;ufe! Auf diese Gesetze verzichte ich gerne. Mit Ihnen werde ich daher ganz sicher keine Vertr&amp;#228;ge abschlie&amp;#223;en!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sie verwechseln hier das Strafrecht mit dem Zivilrecht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl das Strafrecht als auch das Zivilrecht besagt: du musst dieses tun oder du darfst jenes nicht tun. Ich muss mich dem Unterwerfen, auch wenn ich es nicht f&amp;#252;r richtig halte, z.B. Erbrecht: Ich dar nicht so &amp;#252;ber mein Erbe verf&amp;#252;gen, wie ich es m&amp;#246;chte. Hier wird eklatant in mein Eigentumsrecht eingegriffen. Ein Vertrag ist eine freiwillige Vereinbarung, die ich eingehen kann, aber nicht muss. Und darum ging es in meiner Aussage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Das wird in Ihrer Privatrechtsgesellschaft auch nicht anders sein! Wenn Sie den Schutz Ihrer Mafia-Versicherungsgesellschaft wollen, dann werden Sie sich in dem Vertrag den Gesetzen dieser Mafia-Versicherungsgesellschaft unterwerfen m&amp;#252;ssen. Sonst sind sie n&amp;#228;mlich vogelfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbrecht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Verteidigung, Polizei und Justiz sind hoheitliche Aufgaben, die Sie nicht privatisieren k&amp;#246;nnen.&quot; &lt;br /&gt;
Hier verweise ich auf meinem Beitrag vom 04.08.13 @ 19:27. Zitat: &quot;Wenn es noch eines Beweises bedurft h&amp;#228;tte, dass private Anbieter bessere Leistungen g&amp;#252;nstiger zur Verf&amp;#252;gung stellen, als der Staat, hier http://www.we-are-change.de/2013/07/12/wie-die-einwohner-von-detroit-von-budgetk%C3%BCrzungen-profitieren/ ist er erbracht.&quot; Zitat daraus: &amp;#8222;Dale Brown und seine Organisation, das Threat Management Center (TMC) haben dabei geholfen, die L&amp;#252;cke zu f&amp;#252;llen, die von einer korrupten und inkompetenten Stadtverwaltung hinterlassen wurde. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Interview mit Copblock.org erkl&amp;#228;rte Brown wie und warum seine private Polizeiorganisation so erfolgreich sein konnte. Der Schl&amp;#252;ssel zu Sicherheit und effektivem Schutz sei Liebe, so Brown - nicht Waffen, Gewalt oder das Gesetz. Das klingt ein wenig abgedroschen, aber die Resultate sprechen f&amp;#252;r sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Das erkl&amp;#228;ren Sie mal Ihrem Taliban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, nachdem fast 20 Jahre vergangen sind und Detroits finanzielle Misere noch offensichtlicher ist als je zuvor, hat TMC ein Klientel von &amp;#252;ber 1.000 Privathaushalten und &amp;#252;ber 500 Gesch&amp;#228;ften. Und dank der Effizienz und Rentabilit&amp;#228;t von TMC sind sie auch dazu in der Lage den Bed&amp;#252;rftigen ihre Dienste anzubieten - f&amp;#252;r wenig oder sogar kein Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfolgsrezept von TMC ist, dass ihr Ansatz dem der Regierungsbeh&amp;#246;rden komplett entgegengesetzt ist. Browns Philosophie ist, dass er am liebsten Leute einstellt, die Gewalt als letzte L&amp;#246;sung ansehen. Die wenigen Polizeibeamten, die in den fr&amp;#252;hen Jahren mit Brown zusammengearbeitet haben und ein echtes Interesse daran hatten die Bev&amp;#246;lkerung zu besch&amp;#252;tzen, arbeiten jetzt f&amp;#252;r TMC. W&amp;#228;hrend Regierungen ihre B&amp;#252;rger mit Zwang, Strafen und Gef&amp;#228;ngnis bedrohen, wenn sie ihnen nicht ihr Geld geben, ist die Finanzierung von TMC freiwillig und abh&amp;#228;ngig von einer Kosten-Nutzen-Rechnung. Wenn Brown nicht die Leistungen liefert, die seine Kunden von ihm verlangen, ist er aus dem Gesch&amp;#228;ft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hei&amp;#223;t, dass Brown weder an paramilit&amp;#228;rischen SWAT-Razzien interessiert ist, noch an der Sicherheit seiner Angestellten als h&amp;#246;chste Priorit&amp;#228;t, noch an aufgebl&amp;#228;hten Pensionen, noch daran, was die Leute in ihrem Blutkreislauf haben. TMC arbeitet mit seinen Kunden an der Verhinderung von Verbrechen anstatt erst nach einem Verbrechen aufzutauchen und alles wie ein Historiker zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brown und die TMC sind hervorragende Beispiele daf&amp;#252;r, wie der freie Markt und eine Zivilgesellschaft Dienste erbringen k&amp;#246;nnen, die normalerweise mit dem Staat assoziiert werden, und zwar sehr viel besser, billiger und an die Bed&amp;#252;rfnisse der Menschen angepasst. Ich habe immer geglaubt, dass Polizeiarbeit, Schutz und Sicherheit viel zu wichtig sind, als dass man diese Dinge dem Staat &amp;#252;berlassen sollte, vor allem im Zeitalter militarisierter Sturmtruppen. Und Brown hilft dabei zu demonstrieren, warum das so ist.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt;  Leider schreiben Sie nicht, wie viel die Polizeibeamten im &amp;#246;ffentlichen Dienst und wie viel sie bei TMC verdienen. Wenn TMC besser zahlt, dann haben Sie nat&amp;#252;rlich weniger Korruption. Ob TMC wirklich besser und vor allem billiger ist, das k&amp;#246;nnen Sie erst durch einen Vergleich der Gesamtkosten ermitteln.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vorbemerkung:<br />
<br />
Die Begriffe Staat und Markt, benennen etwas vollkommen unterschiedliches. <br />
<br />
Marktteilnehmer, also Menschen, die Entscheidungen treffen, gehen miteinander Vertr&#228;ge ein &#8211; freiwillig! <br />
<br />
Den Staat kann man in erster Ann&#228;herung als einen Akteur betrachten. Ein Akteur, der Zwangsmacht hat und der in der Lage ist, zielgerichtet auf das Handeln von Menschen Einfluss zu nehmen und zu konkreten Handlungen zu zwingen. Auf dem Markt kann das &#252;berhaupt niemand. Alles was als Marktzwang bezeichnet wird, sind letztlich starke Anreize aber sie sind kein Zwang. Ich habe immer eine Ausweichm&#246;glichkeit. <br />
<br />
Das ist der fundamentale Unterschied. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Sie gehen f&#228;lschlicherweise von dem klassischen Gegensatz zwischen Staat und Wirtschaft aus. Den ausschlie&#223;lich hoheitlich handelnden Staat gibt es schon lange nicht mehr. Selbst bei einem ausschlie&#223;lich hoheitlich handelnden Staat k&#246;nnen Sie die Grenzen zwischen Staat und Wirtschaft nicht klar definieren. Der Staat beschafft sich die ben&#246;tigten Waren und Dienstleistungen, etwa die Bleistifte und die Spitzer, auf dem Markt. Er mu&#223; sich dabei Anbieter suchen, die ihm freiwillig Bleistifte und Spitzer verkaufen. Daher stimmen Ihre Pr&#228;missen einfach nicht. Die stammen wohl auch von Professor Hoppe. Sie sollten nicht alles nachplappern, was Herr Hoppe Ihnen vorplappert. Denken Sie doch einfach mal selbst nach! Vergleichen Sie die Theorien Hoppes mit der Realit&#228;t. Kant sagte nicht ohne Grund: Sapere aude!<br />
<br />
Menschen auf M&#228;rkte schaffen sehr stabile Ordnungen ohne das zu wollen. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Theoretisch ja, Praktisch nein. Denken Sie doch an die Tulpenzwiebelblase in Holland oder die Fraktional-Reserve-Banking-Blase unserer Tage.<br />
<br />
&#8222;Die Kaufleute haben diese Funktionen eben selbst ausge&#252;bt. Wie dies etwa heute noch in den berufsst&#228;ndischen Kammern der Fall ist. Das hei&#223;t jedoch nicht, da&#223; diese Stadtstaaten keine Staatlichkeit gehabt h&#228;tten. Das ist eindeutig nicht richtig!&#8220; <br />
<br />
Diese Kaufleute, haben aber keine Steuern eingetrieben, (sie lebten nicht von Steuern) sie haben keinen Beamtenapparat (z.Z. Der K&#246;nige: Hofstaat) unterhalten, der von Steuern lebte. Damit handelte es sich eben nicht um einen Staat, so wie er heute existiert, denn wesentliche Elemente, die den heutigen Staat ausmachen, fehlten dort. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Haben Sie schon mal etwas von den Handelskammern geh&#246;rt? Statt Steuern werden dort Beitr&#228;ge erhoben. Wirtschaftlich und rechtlich betrachtet handelt es sich dabei um Abgaben im staatsrechtlichen Sinne.<br />
<br />
"Sie schlie&#223;en hier schon wieder f&#228;lschlicherweise von einer Fehlentwicklung des Systems auf die Untauglichkeit des Systems an sich."<br />
<br />
Es handelt sich doch beileibe nicht nur um eine oder ein paar Fehlentwicklungen, sondern es handelt sich um etwas Systemimmanentes. Schauen Sie sich doch beispielsweise die Verfassungswirklichkeit an. Dazu eine kritische Betrachtung von Ferdinand A. Hoischen bei http://www.freiwilligfrei.de/ unter dem Titel: "Die Verfassung &#8211; Betrug mit Ansage"<br />
<br />
Zitat: "Da wird einem ein in hehre Worte gekleidetes, fertig formuliertes Gebilde namens Verfassung verkauft mit angeblich ganz tollen Leistungen, n&#228;mlich unver&#228;nderlichen und heiligen Grundrechten, die dem Individuum u.a. eine freie Entfaltung seiner Pers&#246;nlichkeit erm&#246;glichen und sein Eigentum sch&#252;tzen sollen. Was verschwiegen wird ist, dass der 'Verk&#228;ufer', also der Staat, die ihm obliegenden Leistungen ganz nach Belieben &#228;ndern, sogar ausser Kraft setzen kann, ohne dass sich dadurch an der Zahlungspflicht (Steuern) des 'K&#228;ufers' = B&#252;rgers etwas &#228;ndert. Die &#196;nderungsbefugnisse z.B. des deutschen Staates befinden sich im 'Kleingedruckten' des Grundgesetzes. Dort heisst es dann zum Beispiel, dass jeder das Recht auf freie Entfaltung seiner Pers&#246;nlichkeit hat, 'soweit er nicht gegen die verfassungsm&#228;ssige Ordnung verst&#246;sst', dass die Freiheit seiner Person unverletzlich sei und darin 'nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden' darf, dass das Eigentum gew&#228;hrleistet werde, aber 'Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt'. Preisfrage: Wer bestimmt und gestaltet die 'verfassungsm&#228;ssige Ordnung' und wer erl&#228;sst die Gesetze, die einen Eingriff in Freiheit und Eigentum gestatten? Genau: der Staat selbst! Und er kann jederzeit neue, die Grundrechte einschr&#228;nkende Vorschriften erfinden und als Gesetz erlassen, so dass die Rechte des Individuums immer weiter entwertet werden, bis sie de facto gar nicht mehr existieren. Der Staat kann aber nicht nur seine eigenen Leistungspflichten einseitig ganz nach Belieben &#228;ndern, sondern auch die seines angeblichen Vertragspartners, des B&#252;rgers. Das geht ganz einfach, n&#228;mlich durch einen Parlamentsbeschluss &#252;ber die Einf&#252;hrung neuer oder die Erh&#246;hung bereits bestehender Steuern."<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Das ist die alte &#8222;Haltet den Dieb&#8220;-Strategie, die sich Marxisten wie Anarchisten bestens verstehen. Sie m&#252;&#223;ten jedoch beweisen, da&#223; Ihr System diese Fehler nicht hat. Die Fehler des bisherigen Systems sind doch kein Beleg f&#252;r die Richtigkeit Ihres Systems.<br />
Die Argumentation von Hoischen ist offensichtlich falsch. Eine Verfassung kann eben gerade nicht mal eben so ge&#228;ndert werden. In einer Privatrechtsgesellschaft w&#228;re das nicht anders. <br />
<br />
N&#228;here Ausf&#252;hrungen dazu finden Sie im Artikel. <br />
<br />
"Herr Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe hat marxistische Philosophie, marxistische Soziologie, marxistische Geschichte und marxistische Volkswirtschaftslehre studiert und (ausgerechnet) bei dem Marxisten Habermas promoviert und 1981 habilitiert."<br />
<br />
Hoppe studierte Philosophie, Soziologie, Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Universit&#228;t des Saarlandes (Saarbr&#252;cken), der Goethe-Universit&#228;t in Frankfurt und der University of Michigan in Ann Arbor. Die Einschr&#228;nkung auf &#8222;marxistische...&#8220; konnte ich nirgendwo finden, welcher Quelle haben Sie dies entnommen? Aber selbst wenn das so w&#228;re, besagt es doch lediglich, dass er sich damit intensiv auseinander gesetzt hat und erkannt hat, dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ich habe als junger Erwachsener auch mal SPD gew&#228;hlt und heute lehne ich die Politik der SPD total ab und bin dem Voluntarismus gegen&#252;ber offen.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Sein Doktorvater Habermas war sicherlich kein Libert&#228;rer. Wer bei Haberma&#223; promoviert UND habilitiert hat, der hat sich mit marxistischer Philosophie, marxistischer Soziologie, marxistischer Geschichte und marxistischer Volkswirtschaftslehre besch&#228;ftigt. Hoppe vertritt damit nichts anderes als anarchistischen Marxismus. Mich wundert, da&#223; Sie dies nicht erkennen (wollen).<br />
<br />
"Reputation eines Schlichters? Wie wollen Sie denn als Kunde in einer Privatrechtsgesellschaft das feststellen? Warum sollte sich Ihr Gegner auf Ihren Schlichter einlassen?"<br />
<br />
Wie erfahren Sie denn dar&#252;ber, welche Produkte und Dienstleistungen auf einem freien Markt gut sind? Schauen Sie mal bei Amazon, eBay oder anderen Online Anbietern rein, dort bewerten Kunden die Produkte. Dar&#252;ber hinaus gibt es ja auch in einer Privatrechtsgesellschaft eine freie Presse, die M&#228;ngel aufdecken wird.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  In einer vollkommen anarchistischen Privatrechtsgesellschaft werden die gro&#223;en Medienkonzerne noch gr&#246;&#223;er. Wie wollen Sie denn dann feststellen, ob das, was &#252;ber den Schlichter geschrieben wird, auch tats&#228;chlich stimmt? Weshalb soll ich mich auf den Schlichter Ihres Mafia-Versicherungskonzerns einlassen? Ich denke gar nicht dran!<br />
<br />
Im &#220;brigen einigen Sie sich ja in aller Regel bei Vertragsabschluss auf einen Schlichter. Niemand zwingt Sie ja dazu einen Schlichter zu akzeptieren. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Dann mu&#223; ich mich also mit dem B&#228;cker, bei dem ich morgens meine Br&#246;tchen kaufe, jedes mal auf eine Mafia-Rechtsordnung und einen Mafia-Schlichter einigen? Entschuldigen Sie, aber das kann ja wohl nicht Ihr Ernst sein!<br />
<br />
Erg&#228;nzend m&#246;chte ich  Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe zu Wort kommen lassen [Auszug aus: Text of speech delivered at the 14th Philosophicum Lech, 24 Sept. 2010]:<br />
<br />
&#8222;Schliesslich hat ein System konkurrierender Sicherheitsproduzenten eine zweifache Auswirkung auf die Entwicklung des Rechts. Zum einen erlaubt es eine groessere Variabilitaet des Rechts als es unter monopolistischen Bedingungen der Fall ist. Die Sicherheitsproduzenten koennen nicht nur hinsichtlich des Preises, sondern auch mittels Produktdifferenzierung konkurrieren. Katholische Produzenten bieten kanonisches Recht an, juedische Produzenten mosaisches Recht, moslemische Produzenten islamisches Recht und nicht-religioese Produzenten saekulares Recht. Niemand muss unter einem 'fremden' Recht leben.<br />
<br />
Zum anderen foerdert dasselbe System privater Rechts- und Ordnungsproduktion gleichzeitig auch eine Tendenz zur Rechtsvereinheitlichung. Denn das 'heimische' &#8211; kanonische, mosaische, roemische, usw. &#8211; Recht findet nur auf diejenigen Personen Anwendung, die es tatsaechlich gewaehlt haben. Das kanonische Recht z. B. wird nur auf bekennende Katholiken und bei intra-katholischen Zwistigkeiten angewendet. Doch kann es z.B. auch zu Streit zwischen Katholiken und Moslems kommen, und beide Rechtsordnungen moegen in bestimmten Faellen nicht zum gleichen Urteil gelangen. In diesem Fall gibt es fuer alle betroffenen Parteien &#8211; Versicherer und Versicherte &#8211; nur eine Loesung. Fuer diesen Fall muss sich ein jeder Versicherer und jeder seiner Klienten von vornherein dem Urteil eines unabhaengigen Schlichters unterwerfen. Dieser Schlichter ist nicht nur unabhaengig, er ist auch die einhellige Wahl beider Versicherer. Der Schlichter wird gewaehlt, aufgrund der gemeinsamen Erwartung, dass er die Faehigkeit besitzt, wechselseitig annehmbare Loesungen in Faellen von Inter-Gruppen Konflikten zu formulieren. Scheitert er an dieser Aufgabe und verkuendet Urteile, die von der einen oder der anderen Seite als &#8220;unfair&#8221; angesehen werden, so wird er im naechsten Fall von einem anderen, konkurrierenden Schlichter abgeloest werden. Aus dieser staendigen, sachlich unerlaesslichen Kooperation diverser Versicherer und unabhaengiger Schlichter bei der Behandlung von Inter-Gruppen Konflikten erwaechst so eine stetige Tendenz zur Vereinheitlichung des Eigentums- und Vertragsrechts, sowie der Harmonisierung von Verfahrens-, Beweis-, und Schlichtungsregeln. Jeder Versicherer und Versicherungsnehmer ist Teilnehmer eines integrierten Systems umfassender Konfliktvermeidung und Friedenssicherung. Jeder Konflikt und jeder Schadensanspruch, gleichgueltig wo, zwischen wem und von wem an wen gerichtet, faellt in die Rechtsprechung eines oder mehrerer genau angebbarer Versicherer und wird entweder mittels des 'heimatlichen' Rechts eines einzelnen Versicherers geloest oder aber des 'internationalen' Schlichter-Rechts, auf das man sich von vornherein vertraglich geeinigt hat.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Kennen Sie eigentlich auch noch etwas anderes au&#223;er den vollkommen weltfremden anarchistisch-marxistischen Unfug Hoppes? Wenn es eines Beweises bedurfte, da&#223; Hoppe keine Ahnung von Wirtschaft und Recht hat, dann ist es dieses Zitat! <br />
<br />
An die Stelle von Konflikt und Unrecht, wie sie die gegenwaertige, etatistische Situation kennzeichnen, tritt damit Frieden, Recht und Rechtssicherheit.&#8220; Quelle: http://www.freiwilligfrei.de/ <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Haben Sie gerade etwas geraucht? Wenn Sie das gegenw&#228;rtige etatistische System abschaffen, dann schaffen Sie B&#252;rgerkrieg! Sie glauben doch nicht im Ernst, da&#223; ein fundamentalistischer Taliban mit Ihnen die Friedenspfeife raucht und &#252;ber die anzuwendende Mafia-Rechtsordnung und den auszuw&#228;hlenden Mafia-Schlichter verhandelt. Der wird Ihnen etwas pfeifen. <br />
<br />
"Wissen Sie, weshalb Ihr Versicherungen den Haftpflichtschaden sofort regulieren? Weil die Versicherung dann Ihre Versicherungsbeitr&#228;ge anheben kann."<br />
<br />
Ganz so ist es ja nun nicht, denn oft genug wollen die Versicherungen ja auch nicht zahlen. Wenn Sie recht h&#228;tten, w&#252;rden sich die Versicherungen damit ja schaden. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Wissen Sie &#252;berhaupt, was ein Rechtsstreit mit Sachverst&#228;ndigengutachten kosten kann? Im Zweifel steht die Chance 50:50. Die Versicherungen ziehen daher an einem Strang. Mal zahlt die eine Versicherung, mal die andere. Die Versicherung wird daher alles tun, um einen Rechtsstreit zu vermeiden. Daher werden Sie die h&#246;heren Versicherungsbeitr&#228;ge zahlen. <br />
<br />
In der Realit&#228;t stehen Versicherungen ja im Wettbewerb und k&#246;nnen nicht beliebig hohe Pr&#228;mien verlangen, dann gehen die Kunden zu anderen Anbietern. Die anf&#228;nglichen Versicherungspr&#228;mien k&#246;nnen also nicht beliebig hoch sein. Dass nach einem Unfall die Pr&#228;mie f&#252;r den Verursacher des Unfalls erh&#246;ht wird, ist ja gut f&#252;r die Versicherten, die keine Unf&#228;lle verursachen. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Das k&#246;nnen Sie ja gerne machen. Was wird jedoch die erste Frage Ihrer neuen Versicherung sein? Welchen Schadensfreiheitsrabatt haben Sie denn bei Ihrer bisherigen Versicherung? Der Versicherungswechsel wird Ihnen also nichts n&#252;tzen.<br />
<br />
"Entschuldigen Sie, aber die Mehrzahl der Juristen sind nicht verbeamtet..."<br />
<br />
Diejenigen, die Gesetzestexte schreiben, um die es hier ging, sind es allerdings schon.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Eben nicht! Inzwischen werden die wichtigen Gesetze von gro&#223;en privaten &#8222;Law-Firms&#8220; geschrieben. Lesen Sie denn keine Zeitungen? <br />
<br />
" In einer Privatrechtsgesellschaft h&#228;tte Sie nicht weniger, sondern mehr Gesetze."<br />
<br />
Sie h&#228;tten in einer Privatrechtsgesellschaft gar keine Gesetze, sondern Vertr&#228;ge. Genau so, wie Sie aus der un&#252;bersehbaren Vielfalt an Produkten, die der freie Markt zur Verf&#252;gung stellt, viel besser t&#228;glich das ausw&#228;hlen k&#246;nnen, was ihnen zusagt, als in einer Staatswirtschaft &#224; la DDR, wo sie das nehmen m&#252;ssen, was Politiker meinen, dass es Ihren W&#252;nschen entspricht, so werden Sie auch bei Arbeitsvertr&#228;gen, Versicherungsvertr&#228;gen, Kaufvertr&#228;gen, Mietvertr&#228;gen usw. solche abschlie&#223;en, die Ihren Vorstellungen entsprechen. Es werden sich dabei, genau wie bei Waren, nur diejenigen Vertragstexte auf dem Markt durchsetzen, die den Kundenw&#252;nschen entsprechen, denn private Anbieter haben ja kein Macht Sie zu etwas zu zwingen, wie es der Staat kann.  <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Bei den Vertragsverhandlungen mit ihrem Taliban werden Sie sich, wie sie doch selbst oben dargestellt haben, auf eine Marfia-Rechtsordnung und einen Mafia-Schlichter geeinigt haben. Sie haben doch selbst geschrieben, da&#223; sie sich beide dieser jeweiligen Mafia-Rechtsordnung unterworfen haben. Glauben Sie wirklich, da&#223; diese Mafia-Rechtsordnungen ohne Gesetze auskommen? Die kennen im Zweifel zumindest ein Gesetz: Das Gesetz der Gewehrl&#228;ufe! Auf diese Gesetze verzichte ich gerne. Mit Ihnen werde ich daher ganz sicher keine Vertr&#228;ge abschlie&#223;en!<br />
<br />
"Sie verwechseln hier das Strafrecht mit dem Zivilrecht."<br />
<br />
Sowohl das Strafrecht als auch das Zivilrecht besagt: du musst dieses tun oder du darfst jenes nicht tun. Ich muss mich dem Unterwerfen, auch wenn ich es nicht f&#252;r richtig halte, z.B. Erbrecht: Ich dar nicht so &#252;ber mein Erbe verf&#252;gen, wie ich es m&#246;chte. Hier wird eklatant in mein Eigentumsrecht eingegriffen. Ein Vertrag ist eine freiwillige Vereinbarung, die ich eingehen kann, aber nicht muss. Und darum ging es in meiner Aussage. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Das wird in Ihrer Privatrechtsgesellschaft auch nicht anders sein! Wenn Sie den Schutz Ihrer Mafia-Versicherungsgesellschaft wollen, dann werden Sie sich in dem Vertrag den Gesetzen dieser Mafia-Versicherungsgesellschaft unterwerfen m&#252;ssen. Sonst sind sie n&#228;mlich vogelfrei. <br />
<br />
Erbrecht <br />
<br />
"Verteidigung, Polizei und Justiz sind hoheitliche Aufgaben, die Sie nicht privatisieren k&#246;nnen." <br />
Hier verweise ich auf meinem Beitrag vom 04.08.13 @ 19:27. Zitat: "Wenn es noch eines Beweises bedurft h&#228;tte, dass private Anbieter bessere Leistungen g&#252;nstiger zur Verf&#252;gung stellen, als der Staat, hier http://www.we-are-change.de/2013/07/12/wie-die-einwohner-von-detroit-von-budgetk%C3%BCrzungen-profitieren/ ist er erbracht." Zitat daraus: &#8222;Dale Brown und seine Organisation, das Threat Management Center (TMC) haben dabei geholfen, die L&#252;cke zu f&#252;llen, die von einer korrupten und inkompetenten Stadtverwaltung hinterlassen wurde. [...]<br />
<br />
In einem Interview mit Copblock.org erkl&#228;rte Brown wie und warum seine private Polizeiorganisation so erfolgreich sein konnte. Der Schl&#252;ssel zu Sicherheit und effektivem Schutz sei Liebe, so Brown - nicht Waffen, Gewalt oder das Gesetz. Das klingt ein wenig abgedroschen, aber die Resultate sprechen f&#252;r sich.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Das erkl&#228;ren Sie mal Ihrem Taliban.<br />
<br />
Jetzt, nachdem fast 20 Jahre vergangen sind und Detroits finanzielle Misere noch offensichtlicher ist als je zuvor, hat TMC ein Klientel von &#252;ber 1.000 Privathaushalten und &#252;ber 500 Gesch&#228;ften. Und dank der Effizienz und Rentabilit&#228;t von TMC sind sie auch dazu in der Lage den Bed&#252;rftigen ihre Dienste anzubieten - f&#252;r wenig oder sogar kein Geld.<br />
<br />
Das Erfolgsrezept von TMC ist, dass ihr Ansatz dem der Regierungsbeh&#246;rden komplett entgegengesetzt ist. Browns Philosophie ist, dass er am liebsten Leute einstellt, die Gewalt als letzte L&#246;sung ansehen. Die wenigen Polizeibeamten, die in den fr&#252;hen Jahren mit Brown zusammengearbeitet haben und ein echtes Interesse daran hatten die Bev&#246;lkerung zu besch&#252;tzen, arbeiten jetzt f&#252;r TMC. W&#228;hrend Regierungen ihre B&#252;rger mit Zwang, Strafen und Gef&#228;ngnis bedrohen, wenn sie ihnen nicht ihr Geld geben, ist die Finanzierung von TMC freiwillig und abh&#228;ngig von einer Kosten-Nutzen-Rechnung. Wenn Brown nicht die Leistungen liefert, die seine Kunden von ihm verlangen, ist er aus dem Gesch&#228;ft.<br />
<br />
Das hei&#223;t, dass Brown weder an paramilit&#228;rischen SWAT-Razzien interessiert ist, noch an der Sicherheit seiner Angestellten als h&#246;chste Priorit&#228;t, noch an aufgebl&#228;hten Pensionen, noch daran, was die Leute in ihrem Blutkreislauf haben. TMC arbeitet mit seinen Kunden an der Verhinderung von Verbrechen anstatt erst nach einem Verbrechen aufzutauchen und alles wie ein Historiker zu dokumentieren.<br />
<br />
Brown und die TMC sind hervorragende Beispiele daf&#252;r, wie der freie Markt und eine Zivilgesellschaft Dienste erbringen k&#246;nnen, die normalerweise mit dem Staat assoziiert werden, und zwar sehr viel besser, billiger und an die Bed&#252;rfnisse der Menschen angepasst. Ich habe immer geglaubt, dass Polizeiarbeit, Schutz und Sicherheit viel zu wichtig sind, als dass man diese Dinge dem Staat &#252;berlassen sollte, vor allem im Zeitalter militarisierter Sturmtruppen. Und Brown hilft dabei zu demonstrieren, warum das so ist."<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b>  Leider schreiben Sie nicht, wie viel die Polizeibeamten im &#246;ffentlichen Dienst und wie viel sie bei TMC verdienen. Wenn TMC besser zahlt, dann haben Sie nat&#252;rlich weniger Korruption. Ob TMC wirklich besser und vor allem billiger ist, das k&#246;nnen Sie erst durch einen Vergleich der Gesamtkosten ermitteln.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/08/02/der-anarchokapitalismus#c18390</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Anarchokapitalismus (aktualisiert)</title>
			<pubDate>Tue, 06 Aug 2013 21:31:35 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Karl [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c18329@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Wenn ich den janich schon sagen h&amp;#246;re, es gebe kein &quot;logisches Gegenargument&quot;, das ist wieder seine stets gleiche rein rhetorische Floskel. Staats- und Gesellschaftstheorie ist &amp;#252;berhaupt keine Sache der Logik. Dort geht es um Inhalte. Logik ist rein formal. Inhalte sind aber immer irgendwie empirisch bestimmt, weshalb durch Logik allein gar nichts entschieden werden kann. Diese Taktik, dem Andersdenkenden stets Unlogik und emotionalit&amp;#228;t zu unterstellen, ist sophistisch. Sie widerlegt nichts, soll aber ad personam treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Vollkommen richtig! Staatssozialisten und Anarchokapitalisten kritisieren immer die &quot;Alternativlosigkeit&quot; der Politik. Gleichwohl stellen sie ihre &quot;L&amp;#246;sungen&quot; als alternativlos dar. Und bemerken nicht einmal den inneren Widerspruch ihrer Argumentation.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn ich den janich schon sagen h&#246;re, es gebe kein "logisches Gegenargument", das ist wieder seine stets gleiche rein rhetorische Floskel. Staats- und Gesellschaftstheorie ist &#252;berhaupt keine Sache der Logik. Dort geht es um Inhalte. Logik ist rein formal. Inhalte sind aber immer irgendwie empirisch bestimmt, weshalb durch Logik allein gar nichts entschieden werden kann. Diese Taktik, dem Andersdenkenden stets Unlogik und emotionalit&#228;t zu unterstellen, ist sophistisch. Sie widerlegt nichts, soll aber ad personam treffen.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Vollkommen richtig! Staatssozialisten und Anarchokapitalisten kritisieren immer die "Alternativlosigkeit" der Politik. Gleichwohl stellen sie ihre "L&#246;sungen" als alternativlos dar. Und bemerken nicht einmal den inneren Widerspruch ihrer Argumentation.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/08/02/der-anarchokapitalismus#c18329</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Anarchokapitalismus (aktualisiert)</title>
			<pubDate>Tue, 06 Aug 2013 17:24:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator>&#214;sterreichischer Patriot [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c18326@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>... Sind Sie wegen der vielen Gehirnw&amp;#228;sche so d&amp;#228;mlich geworden oder sind Sie bereits geistig behindert zur Welt gekommen? ...&lt;br /&gt;
... Alter Schwede, dumm, d&amp;#252;mmer, Bechtl...&lt;br /&gt;
... Sie ein Kleingeist und dar&amp;#252;ber hinaus ein ziemlicher Vollwixxer....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt; Si tacuisses, philosophus mansisses!</description>
			<content:encoded><![CDATA[... Sind Sie wegen der vielen Gehirnw&#228;sche so d&#228;mlich geworden oder sind Sie bereits geistig behindert zur Welt gekommen? ...<br />
... Alter Schwede, dumm, d&#252;mmer, Bechtl...<br />
... Sie ein Kleingeist und dar&#252;ber hinaus ein ziemlicher Vollwixxer....<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b> Si tacuisses, philosophus mansisses!]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/08/02/der-anarchokapitalismus#c18326</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Der Anarchokapitalismus (aktualisiert)</title>
			<pubDate>Tue, 06 Aug 2013 13:44:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Ernst [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c18322@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>&quot;Ich kenne keine Firma, die Gewinne erwirtschaftet und deswegen verstaatlicht wurde.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[b]Anmerkung E:[/b] Das ist zwar leider heute so, war aber nicht immer der Fall, wie das aufgef&amp;#252;hrte Beispiel belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Staat geht es immer um die Sicherung und Ausdehnung seiner Macht, dazu wendet er Mittel an, die den Menschen eher schaden als nutzen, so erkannte  beispielsweise Bismarck, dass Politiker den Privilegienstaat zum Stimmenkauf bei Wahlen nutzen k&amp;#246;nnen. Es ging Bismarck nicht darum dem wachsenden Wohlstand freien Lauf zu lassen. Die Einf&amp;#252;hrung staatlicher sozialer Sicherungssysteme sollten dazu dienen, Wahlversprechen machen zu k&amp;#246;nnen. Die B&amp;#252;rger gerieten infolgedessen in die staatliche Abh&amp;#228;ngigkeit. Urspr&amp;#252;nglich war die soziale Frage die vordinglichste Aufgabe der &amp;#8222;Manchesterliberalen&amp;#8220;. Sie l&amp;#246;sten diese mit freiheitsvertr&amp;#228;glichen, nicht staatlichen Mitteln: Selbstorganisation, Genossenschaften, Bildungsvereine. Politiker und B&amp;#252;rokraten hatten unter Bismarck sich dieser Aufgabe bem&amp;#228;chtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Es gibt ein aktuelleres Beispiel. Die Bahn kauft die neugegr&amp;#252;ndeten Buslinien auf. Dabei nutzt sie den Kapitalbedarf der Buslinien, um ihr eigenes Transportmonopol zu sichern. Das hat aber nichts damit zu tun, da&amp;#223; die Bahn ein b&amp;#246;ses Staatsunternehmen ist. Das w&amp;#252;rde sie als Privatunternehmen genauso tun. Dies zeigt, wie unsinnig dieses Argument des b&amp;#246;sen Staates ist. &lt;br /&gt;
Bismarcks Sozialversicherung war der Vorl&amp;#228;ufer der sozialen Marktwirtschaft. Wenn ein solches System nicht st&amp;#228;ndig f&amp;#252;r sozialistische Umverteilungen mi&amp;#223;braucht werden w&amp;#252;rde, dann kann es durchaus erfolgreicher als eine privatwirtschaftliche Versicherung sein, weil die Gewinnaussch&amp;#252;ttungen an die Aktion&amp;#228;re entfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &quot;Wer ist Oliver Heuler?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Danke, die Seite kannte ich noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[b]Anmerkung E:[/b] Die Antwort finden Sie hier: http://www.voluntarist.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Haben Sie sich nicht noch bis vor wenige Monate vehement f&amp;#252;r das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) eingesetzt?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, dass muss jemand anders gewesen sein, der den selben Namen benutzte. Ich schreibe in Ihrem Blog das erste Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;So wenig Staat wie m&amp;#246;glich, so viel Staat wie unbedingt n&amp;#246;tig.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[b]Anmerkung E:[/b] Leider zeigt allerdings die Erfahrung, dass es nie bei einem &quot;Minimalstaat&quot; geblieben ist. Die USA waren mal ein solcher &quot;Minimalstaat&quot;. Schauen Sie sich an, was daraus geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Wenn Sie eine Bindehautentz&amp;#252;ndung haben, w&amp;#252;rden Sie deshalb Ihr Auge wegwerfen? Wohl kaum. Sie w&amp;#252;rden nach der Ursache der Entz&amp;#252;ndung suchen und diese behandeln. Mit dem Staat ist das genauso. Aus einer Fehlentwicklung k&amp;#246;nnen Sie nicht schlie&amp;#223;en, da&amp;#223; das System an und f&amp;#252;r sich nicht funktioniert. Sie m&amp;#252;&amp;#223;ten weiterhin beweisen, da&amp;#223; Ihre sog. Privatrechtsgesellschaft der Mafia-Konzerne besser funktioniert. Eine Mafia-Gesellschaft ist sicherlich das gr&amp;#246;&amp;#223;ere &amp;#220;bel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Die freien Hansest&amp;#228;dte sind unabh&amp;#228;ngige Stadt-STAATEN.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[b]Anmerkung E:[/b] So hat man sie von den Staatsj&amp;#252;ngern genannt, sie waren aber &amp;#8211; wie beschrieben - keineswegs so organisiert wie ein Staat. Es gab keinen K&amp;#246;nig, Kanzler, keine Beamtenschaft, die von Steuern lebten oder etwas vergleichbaren. Die Kaufleute regelten ihre Angelegenheiten selber, sie lebten von ihren Eink&amp;#252;nften aus ihrer Wirtschaftst&amp;#228;tigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Die Kaufleute haben diese Funktionen eben selbst ausge&amp;#252;bt. Wie dies etwa heute noch in den berufsst&amp;#228;ndischen Kammern der Fall ist. Das hei&amp;#223;t jedoch nicht, da&amp;#223; diese Stadtstaaten keine Staatlichkeit gehabt h&amp;#228;tten. Das ist eindeutig nicht richtig! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nichtsdestotrotz mu&amp;#223; eine Rechtsordnung diese L&amp;#252;cken schlie&amp;#223;en. Insbesondere im Konfliktfall. Dadurch wird die Vertragsfreiheit nur unwesentlich eingeschr&amp;#228;nkt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[b]Anmerkung E:[/b] Leider sieht die Realit&amp;#228;t doch ganz anders aus. Das geht inzwischen ja schon so weit, dass ich keine 100 W Gl&amp;#252;hbirne mehr kaufen darf. In Gastst&amp;#228;tten d&amp;#252;rfen die Inhaber nicht mehr dar&amp;#252;ber verf&amp;#252;gen, ob geraucht werden darf oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Hier verwechseln Sie wieder sprichw&amp;#246;rtlich &amp;#196;pfel mit (Gl&amp;#252;h)Birnen. Bei dem Rauchverbot geht es um den Gesundheitsschutz der Nichtraucher, welcher eindeutig h&amp;#246;her zu bewerten ist, als die Gewerbefreiheit der Gastwirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Eine freiheitliche b&amp;#252;rgerliche Rechtsordnung hat nichts mit einem Monopol zu tun.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[b]Anmerkung E:[/b] Die Rechtsordnung eines Monopolisten ist nun mal nicht freiheitlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rechtsmonopolist, ob K&amp;#246;nig oder Kanzler, ist per se ein Rechtsbrecher. Genau das erleben wir doch gerade jetzt in Europa, wo dauernd Recht gebrochen wird. Wer kann denn gegen die Missachtung der non-bail-out Klausel des europ&amp;#228;ischen Vertrages klagen und Aussicht auf Erfolg haben? Es wird doch auch das Verf&amp;#252;gungsrecht anderer bez&amp;#252;glich ihres Eigentums immer mehr eingeschr&amp;#228;nkt, ohne dass man sich dagegen rechtlich wehren kann. Es wird darum immer im  Interesse des Staates liegendes Unrecht begehen und dann als im &amp;#8222;&amp;#246;ffentlichen Interesse&amp;#8220; liegend &amp;#8222;verkauft&amp;#8220;. In einer Privatrechtsgesellschaft w&amp;#228;re so etwas unm&amp;#246;glich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigentums- und Vertragsrecht wurde praktisch vollst&amp;#228;ndig durch Gesetzgebung ersetzt und pervertiert. Privateigentum ist nur noch Eigentum von Staates Gnaden. Der Hofstaat, jetzt &amp;#246;ffentlicher Dienst genannt, bl&amp;#228;hte sich zu unbekannter Gr&amp;#246;&amp;#223;e auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Das ist so nicht richtig. Noch gibt es in diesem unseren Lande Vertragsfreiheit. Mit mehr oder minder gerechtfertigten Einschr&amp;#228;nkungen. Leider machen nur die Konzerne von diesen M&amp;#246;glichkeiten Gebrauch. Der Otto Normalverbraucher kennt diese M&amp;#246;glichkeiten nicht. Und wenn er sie kennt, dann fehlen ihm meist die entsprechenden Vertragspartner. Hier liegt das Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesverfassungsgericht bietet auch keinen Schutz vor staatlicher Willk&amp;#252;r, das beschreibt Dr. Gunnar Beck, der EU-Recht an der Universit&amp;#228;t London lehrt, hier http://www.misesde.org/?p=5229 &lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;Ein aufschlussreicher Beleg f&amp;#252;r wirtschaftliches (Un)Verst&amp;#228;ndnis und politische Weitsicht des Gerichts findet sich im Maastricht-Urteil, in dem das Bundesverfassungsgericht vor rund zwanzig Jahren Bedenken gegen die Entmachtung der Bundesbank und Abschaffung der D-Mark vor allem mit Verweis auf das Bail-out-Verbot als unbegr&amp;#252;ndet verwarf. 'Die Bundesrepublik Deutschland', so die Richter damals, 'unterwirft sich mit der Ratifikation des Unions-Vertrags nicht einem un&amp;#252;berschaubaren, in seinem Selbstlauf nicht mehr steuerbaren 'Automatismus' zu einer W&amp;#228;hrungsunion', ganz zu schweigen, f&amp;#252;hrt das Gericht in der Folge selbstsicher aus, zu einer Fiskal- und Transferunion...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Verbot der monet&amp;#228;ren Staatsfinanzierung (Art. 123 AEUV) und dem Nichtbeistandsgebot (Art. 125 AEUV), betont das vom damaligen Vorsitzenden Paul Kirchhof verfasste Urteil, biete der Unions-Vertrag zureichende Gew&amp;#228;hr gegen zuk&amp;#252;nftige finanzielle Begehrlichkeiten unter den Euro-Mitgliedstaaten und eine m&amp;#246;gliche Transferunion. Bef&amp;#252;rchtungen der Eurogegner seien somit unbegr&amp;#252;ndet. Soviel zum richterlichen Urteilsverm&amp;#246;gen, an das Kirchhof und seine Kollegen heute nur ungern erinnert werden.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Und hier: http://www.misesde.org/?p=5257 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222; Die gegenseitige Haftung, die &amp;#252;ber den Kauf von Anleihen eines bedr&amp;#228;ngten Staates durch etwaige Verluste und Abschreibungen f&amp;#252;r andere Eurostaaten entsteht, verst&amp;#246;&amp;#223;t zudem klar gegen Ziel und Zweck des Nichtbeistands- und Stabilit&amp;#228;tsgebots gem&amp;#228;&amp;#223; Artikel 125 AVEU und l&amp;#228;sst sich letztlich nur inflation&amp;#228;r bereinigen. Somit liegt auch ein Versto&amp;#223; gegen Artikel 127 AVEU vor, der die EZB zur Preisstabilit&amp;#228;t als vorrangigem Ziel verpflichtet, dem alles andere, auch die Erhaltung der Eurozone untergeordnet sein muss. Damit h&amp;#228;tte das BverfG eigentlich schon zum Abschluss der Anh&amp;#246;rungen dem rechtlosen Treiben der EZB ein Ende machen m&amp;#252;ssen. Dass das Gericht nach der Bundestagswahl im September diesen einzig folgerichtigen Schluss nicht ziehen wird, wie von BverfGpr&amp;#228;sident Vo&amp;#223;kuhle betont und der EZB und f&amp;#252;hrenden Gesch&amp;#228;ftsbanken bereits zugesichert, ist eine rechtsstaatliche Tr&amp;#228;godie.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Sie schlie&amp;#223;en hier schon wieder f&amp;#228;lschlicherweise von einer Fehlentwicklung des Systems auf die Untauglichkeit des Systems an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Erkl&amp;#228;rung m&amp;#246;chte ich mich auf Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe berufen und zwar auf ein Interview mit Andreas Marquart auf http://www.misesde.org/?p=1985 :&lt;br /&gt;
Zitat: &amp;#8222;In einer Privatrechtsgesellschaft wende ich mich bei derartigen Konflikten stattdessen an von beiden Streitparteien unabh&amp;#228;ngige  und miteinander in Konkurrenz um freiwillig zahlende Kunden stehende Schlichter. Nicht an im staatlichen Sold stehende und darum von vornherein als parteiisch einzustufende Richter, sondern an eine neutrale, dritte Partei, die dem im normalen zwischenmenschlichen Verkehr geltenden und anerkannten Eigentums- und Vertragsrecht (Privatrecht) verpflichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Herr Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe hat marxistische Philosophie, marxistische Soziologie, marxistische Geschichte und marxistische Volkswirtschaftslehre studiert und (ausgerechnet) bei dem Marxisten Habermas promoviert und 1981 habilitiert. Wenn ein Herr Hoppe also &amp;#252;ber Recht und Gesetz philosophiert, dann ist das so, wie wenn ein Blinder &amp;#252;ber Farbe philosophiert. Einem Juristen stehen da nur noch die Haare zu Berge! Wer bezahlt denn diese Schlichter? Sie bezahlen diese Schlichter &amp;#252;ber ihre Versicherungsbeitr&amp;#228;ge! Wer bestimmt denn diese Schlichter? Der Allianz- oder der Blackwater-Konzern! Was passiert, wenn es zu keiner Schlichtung kommt? Was passiert, wenn Sie mit dem Schlichterspruch nicht einverstanden sind? Dann brauchen Sie doch auch wieder eine staatliche Instanz, die den Rechtsstreit entscheidet. Dann h&amp;#228;tten Sie auch gleich zu Gericht gehen k&amp;#246;nnen. Das w&amp;#228;re billiger gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich eine solche dritte Partei nun ihre Reputation als neutraler, unparteiischer Richter erhalten und nicht sofort mangels Kundschaft aus dem Schlichtermarkt verdr&amp;#228;ngt werden will, dann ist auch ihr Urteil voraussehbar und klar: Das von mir erarbeitete Einkommen ist mein Eigentum (nicht das des Staates) und die Gastst&amp;#228;tte ist mein Eigentum (nicht das des Staates); und jede mir staatlicherseits auferlegte Steuer oder Nutzungsbeschr&amp;#228;nkung (Rauchverbot) ist deshalb unrechtm&amp;#228;&amp;#223;ig: Raub und Enteignung. Und nat&amp;#252;rlich sind Bush, Obama, Merkel (und viele mehr) der Beihilfe zu Mord und Totschlag (neben zahllosen anderen Delikten) schuldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Reputation eines Schlichters? Wie wollen Sie denn als Kunde in einer Privatrechtsgesellschaft das feststellen? Warum sollte sich Ihr Gegner auf Ihren Schlichter einlassen? Der denkt doch gar nicht daran, Ihren Schlichter zu akzeptieren!&lt;br /&gt;
Haben Sie auch einmal dar&amp;#252;ber nachgedacht, da&amp;#223; Recht in der Tat ein Grundrecht ist? Wie wollen Sie denn dieses Menschenrecht in einer Privatrechtsgesellschaft garantieren, wenn diese Versicherungsgesellschaften keinen Kontrahierungszwang kennen? In Ihrer Privatrechtsgesellschaft nennen sich die ach so b&amp;#246;sen staatlichen Steuern eben  Versicherungsbeitr&amp;#228;ge! Was wollen Sie tun, wenn Sie sich die Versicherungsbeitr&amp;#228;ge einer solchen Privatrechts-Mafiagesellschaft nicht leisten k&amp;#246;nnen? Sind Sie dann nicht vogelfrei? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau darum gibt es ein staatliches Rechtsprechungs-Monopol: weil es bei konkurrierender &amp;#8211; nicht-monopolistischer &amp;#8211; Rechtsprechung sofort offenbar w&amp;#252;rde, dass, um mit Augustinus zu sprechen, der Staat nichts ist als eine &amp;#8222;gro&amp;#223;e R&amp;#228;uberbande,&amp;#8220; eine Mafia, nur viel gr&amp;#246;&amp;#223;er, &amp;#252;berm&amp;#228;chtiger und gef&amp;#228;hrlicher.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Hatten Sie schon einmal einen Unfall? Wissen Sie, weshalb Ihr Versicherungen den Haftpflichtschaden sofort regulieren? Weil die Versicherung dann Ihre Versicherungsbeitr&amp;#228;ge anheben kann. Das ist f&amp;#252;r die Versicherung viel lukrativer als ein teurer Rechtsstreit. Daran wird sich in einer Privatrechtsgesellschaft auch nicht &amp;#228;ndern. Soweit zum Thema R&amp;#228;uberbande! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Es bedarf einer solchen vertraglichen Vereinbarung deshalb nicht, weil sich diese Rechtsfolgen bereits aus den Gesetzen ergeben. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Wenn in einer Privatrechtsgesellschaft an alles das gedacht werden m&amp;#252;&amp;#223;te, dann w&amp;#252;rde jeder Arbeitsvertrag nicht aus 10 Seiten, sondern aus 10.000 Seiten bestehen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[b]Anmerkung E:[/b] Nat&amp;#252;rlich werden sich in einer Privatrechtsgesellschaft auch gewisse Standardvertr&amp;#228;ge ergeben, die aber keineswegs 10.000 Seiten umfassen, weil eben dort nicht beamtete Juristen, die nicht im Wettbewerb stehen, st&amp;#228;ndig neue Gesetzestexte verfassen und damit ganze Bibliotheken f&amp;#252;llen, die von der Mehrheit inkompetenter Politiker nicht verstanden und lediglich durchgewunken werden. Wer kennt denn als B&amp;#252;rger alle diese Gesetzte? Wie soll man sich an etwas halten, was man unm&amp;#246;glich kennen kann? Alleine alle Steuergesetze sind nicht mal den Fachleuten vollumf&amp;#228;nglich bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Entschuldigen Sie, aber die Mehrzahl der Juristen sind nicht verbeamtet und stehen in st&amp;#228;ndigem Wettbewerb untereinander. Wenn Sie das BGB aufgeben, dann g&amp;#228;be es ein Allianz-BGB, ein Blackwater-BGB. Jeder dieser Zivilrechtsordnungen h&amp;#228;tten ihre eigenen Regelungen, ihre eigene Gerichtsbarkeit und ihre eigene Verwaltung. Wie wollen Sie sich denn in dieser Rechtszersplitterung noch zurechtfinden? Es war gerade der Sinn und Zweck der Reichsgr&amp;#252;ndung 1871 diese Rechtszersplitterung aufzuheben. Ihre Privatrechtsgesellschaft w&amp;#252;rde uns daher direkt in das Mittelalter zur&amp;#252;ckwerfen. Diese Konzern-Rechtsordnungen sind doch exakt das Ziel die Neue Weltordnung, auf die wir gerade zusteuern! In diesen Rechtsordnungen bestimmen die Konzerne nach Mafia-Art &amp;#252;ber die Rechtsordnungen und gerade nicht gew&amp;#228;hlte Abgeordnete, so inkompetent sie auch sein m&amp;#246;gen. Wenn Sie kompetentere Abgeordnete haben wollen, dann m&amp;#252;ssen Sie das Wahlrecht &amp;#228;ndern und nicht abschaffen. Damit kippen Sie das Kind mit dem Bade aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man alle Gesetzte kennen wollte, m&amp;#252;sste man ja sein Leben lang nur Gesetzestexte lesen und k&amp;#246;nnte keiner produktiven Arbeit mehr nachgehen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind an solchem nicht interessiert, davon kann man getrost ausgehen. Sie werden diejenigen Punkte ber&amp;#252;cksichtigen, die sie &amp;#252;berschauen k&amp;#246;nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Eben! In einer Privatrechtsgesellschaft h&amp;#228;tte Sie nicht weniger, sondern mehr Gesetze. Jeder Rechtskonzern wird seine eigene Rechtsordnung ausbilden, die Sie ihrerseits untereinander zum Ausgleich bringen m&amp;#252;&amp;#223;ten. Das wird nicht einfacher, sondern komplizierter! Mir pers&amp;#246;nlich kann es ja recht sein. Dann brauchen wir ja mehr Juristen. Gesamtwirtschaftlich gesehen werden sich die h&amp;#246;heren Rechtskosten auf die Preise und damit auf die gesamte Wirtschaft durchschlagen. Daher wird Ihre Privatrechtsgesellschaft nach hinten losgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig scheint mir auch auf den Unterschied zwischen Gesetzen und Vertr&amp;#228;gen hinzuweisen. &lt;br /&gt;
Jedes Gesetz sagt uns, du musst dieses tun oder du darfst jenes nicht tun und wenn du nicht folgst, dann schicken wir dir ein paar M&amp;#228;nner mit Pistolen vorbei, die dir weh tun werden. Sie werden dir dein Eigentum weg nehmen oder dich in einen K&amp;#228;fig stecken. Das ist immer das Wesen eines Gesetzes. Jedes Gesetz ist eine Drohung mit Gewalt. Nach dem Gesetz der DDR war die Flucht &amp;#252;ber die Grenze zur Bundesrepublik eine Straftat (nach &amp;#167; 213 des Strafgesetzbuches der DDR eine strafbare Handlung.). Diese Gesetz widersprach aber doch wohl eindeutig den Menschenrechten. Gesetze werden gewaltsam allen B&amp;#252;rgern aufgezwungen. Vertr&amp;#228;ge dagegen gr&amp;#252;nden auf einer freiwilligen Vereinbarung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Hier werfen Sie aber einiges durcheinander. Sie verwechseln hier das Strafrecht mit dem Zivilrecht. Das Strafrecht hat eine ganz andere Zielsetzung als das Zivilrecht. Das w&amp;#228;re in einer Privatrechtsgesellschaft auch nicht anders. Auch in einer Allianz- oder Blackwater-Gesellschaft m&amp;#252;&amp;#223;ten Sie sich deren Straf- und Zivilrecht unterwerfen. Glauben Sie nicht, da&amp;#223; es dort im entferntesten anders laufen w&amp;#252;rde. Ganz im Gegenteil!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer freien Gesellschaft, mit freier Marktwirtschaft, &amp;#252;bernimmt der Markt die Aufgaben des Staates. Der Markt existiert ja auch ohne Staat, er ist &amp;#228;lter als der Staat. Der Staat kann jedoch nicht ohne Markt existieren. In einer freien Gesellschaft bleiben ja die Bed&amp;#252;rfnisse der Menschen erhalten. Sie werden vom Markt ja ganz hervorragend befriedigt. Es ist doch nicht so, dass wenn das staatliche Sozialsystem aufh&amp;#246;ren w&amp;#252;rde zu existieren, auch das menschliche Bed&amp;#252;rfnis nach einem Sozialwesen aufh&amp;#246;ren w&amp;#252;rde zu existieren. Gleiches gilt f&amp;#252;r die &amp;#252;brigen staatlichen Systeme, wie eben auch ein Rechtssystem. Es w&amp;#252;rde durch ein Rechtswesen ersetzt. Das sind menschliche Bed&amp;#252;rfnisse, sie wurden verstaatlicht. Mit dem Staat kam das Monopol. Wettbewerb um die kundenfreundlichste Dienstleistung eines Sektors wurde damit abgeschafft. Es gibt hier eben keinen freien Markt mehr, der bestm&amp;#246;glich Angebot und Nachfrage zusammen bringt. Wie man wissen k&amp;#246;nnte, f&amp;#252;hren Monopole zu h&amp;#246;heren Kosten und einer minderen Qualit&amp;#228;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkung MB:&lt;/b&gt; Nein, Recht ist keine Handelsware, keine Dienstleistung, die sie nach rein marktwirtschaftlichen Gesetzen organisieren k&amp;#246;nnten. Verteidigung, Polizei und Justiz sind hoheitliche Aufgaben, die Sie nicht privatisieren k&amp;#246;nnen.</description>
			<content:encoded><![CDATA["Ich kenne keine Firma, die Gewinne erwirtschaftet und deswegen verstaatlicht wurde."<br />
<br />
[b]Anmerkung E:[/b] Das ist zwar leider heute so, war aber nicht immer der Fall, wie das aufgef&#252;hrte Beispiel belegt. <br />
<br />
Dem Staat geht es immer um die Sicherung und Ausdehnung seiner Macht, dazu wendet er Mittel an, die den Menschen eher schaden als nutzen, so erkannte  beispielsweise Bismarck, dass Politiker den Privilegienstaat zum Stimmenkauf bei Wahlen nutzen k&#246;nnen. Es ging Bismarck nicht darum dem wachsenden Wohlstand freien Lauf zu lassen. Die Einf&#252;hrung staatlicher sozialer Sicherungssysteme sollten dazu dienen, Wahlversprechen machen zu k&#246;nnen. Die B&#252;rger gerieten infolgedessen in die staatliche Abh&#228;ngigkeit. Urspr&#252;nglich war die soziale Frage die vordinglichste Aufgabe der &#8222;Manchesterliberalen&#8220;. Sie l&#246;sten diese mit freiheitsvertr&#228;glichen, nicht staatlichen Mitteln: Selbstorganisation, Genossenschaften, Bildungsvereine. Politiker und B&#252;rokraten hatten unter Bismarck sich dieser Aufgabe bem&#228;chtigt. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Es gibt ein aktuelleres Beispiel. Die Bahn kauft die neugegr&#252;ndeten Buslinien auf. Dabei nutzt sie den Kapitalbedarf der Buslinien, um ihr eigenes Transportmonopol zu sichern. Das hat aber nichts damit zu tun, da&#223; die Bahn ein b&#246;ses Staatsunternehmen ist. Das w&#252;rde sie als Privatunternehmen genauso tun. Dies zeigt, wie unsinnig dieses Argument des b&#246;sen Staates ist. <br />
Bismarcks Sozialversicherung war der Vorl&#228;ufer der sozialen Marktwirtschaft. Wenn ein solches System nicht st&#228;ndig f&#252;r sozialistische Umverteilungen mi&#223;braucht werden w&#252;rde, dann kann es durchaus erfolgreicher als eine privatwirtschaftliche Versicherung sein, weil die Gewinnaussch&#252;ttungen an die Aktion&#228;re entfallen. <br />
<br />
 "Wer ist Oliver Heuler?"<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Danke, die Seite kannte ich noch nicht. <br />
<br />
[b]Anmerkung E:[/b] Die Antwort finden Sie hier: http://www.voluntarist.de/<br />
<br />
&#8222;Haben Sie sich nicht noch bis vor wenige Monate vehement f&#252;r das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) eingesetzt?&#8220;<br />
<br />
Nein, dass muss jemand anders gewesen sein, der den selben Namen benutzte. Ich schreibe in Ihrem Blog das erste Mal.<br />
<br />
"So wenig Staat wie m&#246;glich, so viel Staat wie unbedingt n&#246;tig."<br />
<br />
[b]Anmerkung E:[/b] Leider zeigt allerdings die Erfahrung, dass es nie bei einem "Minimalstaat" geblieben ist. Die USA waren mal ein solcher "Minimalstaat". Schauen Sie sich an, was daraus geworden ist.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Wenn Sie eine Bindehautentz&#252;ndung haben, w&#252;rden Sie deshalb Ihr Auge wegwerfen? Wohl kaum. Sie w&#252;rden nach der Ursache der Entz&#252;ndung suchen und diese behandeln. Mit dem Staat ist das genauso. Aus einer Fehlentwicklung k&#246;nnen Sie nicht schlie&#223;en, da&#223; das System an und f&#252;r sich nicht funktioniert. Sie m&#252;&#223;ten weiterhin beweisen, da&#223; Ihre sog. Privatrechtsgesellschaft der Mafia-Konzerne besser funktioniert. Eine Mafia-Gesellschaft ist sicherlich das gr&#246;&#223;ere &#220;bel.<br />
<br />
&#8222;Die freien Hansest&#228;dte sind unabh&#228;ngige Stadt-STAATEN.&#8220;<br />
<br />
[b]Anmerkung E:[/b] So hat man sie von den Staatsj&#252;ngern genannt, sie waren aber &#8211; wie beschrieben - keineswegs so organisiert wie ein Staat. Es gab keinen K&#246;nig, Kanzler, keine Beamtenschaft, die von Steuern lebten oder etwas vergleichbaren. Die Kaufleute regelten ihre Angelegenheiten selber, sie lebten von ihren Eink&#252;nften aus ihrer Wirtschaftst&#228;tigkeit. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Die Kaufleute haben diese Funktionen eben selbst ausge&#252;bt. Wie dies etwa heute noch in den berufsst&#228;ndischen Kammern der Fall ist. Das hei&#223;t jedoch nicht, da&#223; diese Stadtstaaten keine Staatlichkeit gehabt h&#228;tten. Das ist eindeutig nicht richtig! <br />
<br />
"Nichtsdestotrotz mu&#223; eine Rechtsordnung diese L&#252;cken schlie&#223;en. Insbesondere im Konfliktfall. Dadurch wird die Vertragsfreiheit nur unwesentlich eingeschr&#228;nkt."<br />
<br />
[b]Anmerkung E:[/b] Leider sieht die Realit&#228;t doch ganz anders aus. Das geht inzwischen ja schon so weit, dass ich keine 100 W Gl&#252;hbirne mehr kaufen darf. In Gastst&#228;tten d&#252;rfen die Inhaber nicht mehr dar&#252;ber verf&#252;gen, ob geraucht werden darf oder nicht. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Hier verwechseln Sie wieder sprichw&#246;rtlich &#196;pfel mit (Gl&#252;h)Birnen. Bei dem Rauchverbot geht es um den Gesundheitsschutz der Nichtraucher, welcher eindeutig h&#246;her zu bewerten ist, als die Gewerbefreiheit der Gastwirte.<br />
<br />
"Eine freiheitliche b&#252;rgerliche Rechtsordnung hat nichts mit einem Monopol zu tun."<br />
<br />
[b]Anmerkung E:[/b] Die Rechtsordnung eines Monopolisten ist nun mal nicht freiheitlich.<br />
<br />
Ein Rechtsmonopolist, ob K&#246;nig oder Kanzler, ist per se ein Rechtsbrecher. Genau das erleben wir doch gerade jetzt in Europa, wo dauernd Recht gebrochen wird. Wer kann denn gegen die Missachtung der non-bail-out Klausel des europ&#228;ischen Vertrages klagen und Aussicht auf Erfolg haben? Es wird doch auch das Verf&#252;gungsrecht anderer bez&#252;glich ihres Eigentums immer mehr eingeschr&#228;nkt, ohne dass man sich dagegen rechtlich wehren kann. Es wird darum immer im  Interesse des Staates liegendes Unrecht begehen und dann als im &#8222;&#246;ffentlichen Interesse&#8220; liegend &#8222;verkauft&#8220;. In einer Privatrechtsgesellschaft w&#228;re so etwas unm&#246;glich. <br />
<br />
Das Eigentums- und Vertragsrecht wurde praktisch vollst&#228;ndig durch Gesetzgebung ersetzt und pervertiert. Privateigentum ist nur noch Eigentum von Staates Gnaden. Der Hofstaat, jetzt &#246;ffentlicher Dienst genannt, bl&#228;hte sich zu unbekannter Gr&#246;&#223;e auf. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Das ist so nicht richtig. Noch gibt es in diesem unseren Lande Vertragsfreiheit. Mit mehr oder minder gerechtfertigten Einschr&#228;nkungen. Leider machen nur die Konzerne von diesen M&#246;glichkeiten Gebrauch. Der Otto Normalverbraucher kennt diese M&#246;glichkeiten nicht. Und wenn er sie kennt, dann fehlen ihm meist die entsprechenden Vertragspartner. Hier liegt das Problem.<br />
<br />
Das Bundesverfassungsgericht bietet auch keinen Schutz vor staatlicher Willk&#252;r, das beschreibt Dr. Gunnar Beck, der EU-Recht an der Universit&#228;t London lehrt, hier http://www.misesde.org/?p=5229 <br />
Zitat: &#8222;Ein aufschlussreicher Beleg f&#252;r wirtschaftliches (Un)Verst&#228;ndnis und politische Weitsicht des Gerichts findet sich im Maastricht-Urteil, in dem das Bundesverfassungsgericht vor rund zwanzig Jahren Bedenken gegen die Entmachtung der Bundesbank und Abschaffung der D-Mark vor allem mit Verweis auf das Bail-out-Verbot als unbegr&#252;ndet verwarf. 'Die Bundesrepublik Deutschland', so die Richter damals, 'unterwirft sich mit der Ratifikation des Unions-Vertrags nicht einem un&#252;berschaubaren, in seinem Selbstlauf nicht mehr steuerbaren 'Automatismus' zu einer W&#228;hrungsunion', ganz zu schweigen, f&#252;hrt das Gericht in der Folge selbstsicher aus, zu einer Fiskal- und Transferunion...<br />
<br />
Mit dem Verbot der monet&#228;ren Staatsfinanzierung (Art. 123 AEUV) und dem Nichtbeistandsgebot (Art. 125 AEUV), betont das vom damaligen Vorsitzenden Paul Kirchhof verfasste Urteil, biete der Unions-Vertrag zureichende Gew&#228;hr gegen zuk&#252;nftige finanzielle Begehrlichkeiten unter den Euro-Mitgliedstaaten und eine m&#246;gliche Transferunion. Bef&#252;rchtungen der Eurogegner seien somit unbegr&#252;ndet. Soviel zum richterlichen Urteilsverm&#246;gen, an das Kirchhof und seine Kollegen heute nur ungern erinnert werden.&#8220;<br />
Und hier: http://www.misesde.org/?p=5257 <br />
<br />
Zitat: &#8222; Die gegenseitige Haftung, die &#252;ber den Kauf von Anleihen eines bedr&#228;ngten Staates durch etwaige Verluste und Abschreibungen f&#252;r andere Eurostaaten entsteht, verst&#246;&#223;t zudem klar gegen Ziel und Zweck des Nichtbeistands- und Stabilit&#228;tsgebots gem&#228;&#223; Artikel 125 AVEU und l&#228;sst sich letztlich nur inflation&#228;r bereinigen. Somit liegt auch ein Versto&#223; gegen Artikel 127 AVEU vor, der die EZB zur Preisstabilit&#228;t als vorrangigem Ziel verpflichtet, dem alles andere, auch die Erhaltung der Eurozone untergeordnet sein muss. Damit h&#228;tte das BverfG eigentlich schon zum Abschluss der Anh&#246;rungen dem rechtlosen Treiben der EZB ein Ende machen m&#252;ssen. Dass das Gericht nach der Bundestagswahl im September diesen einzig folgerichtigen Schluss nicht ziehen wird, wie von BverfGpr&#228;sident Vo&#223;kuhle betont und der EZB und f&#252;hrenden Gesch&#228;ftsbanken bereits zugesichert, ist eine rechtsstaatliche Tr&#228;godie.&#8220;<br />
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<b>Anmerkung MB:</b> Sie schlie&#223;en hier schon wieder f&#228;lschlicherweise von einer Fehlentwicklung des Systems auf die Untauglichkeit des Systems an sich. <br />
<br />
Zur weiteren Erkl&#228;rung m&#246;chte ich mich auf Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe berufen und zwar auf ein Interview mit Andreas Marquart auf http://www.misesde.org/?p=1985 :<br />
Zitat: &#8222;In einer Privatrechtsgesellschaft wende ich mich bei derartigen Konflikten stattdessen an von beiden Streitparteien unabh&#228;ngige  und miteinander in Konkurrenz um freiwillig zahlende Kunden stehende Schlichter. Nicht an im staatlichen Sold stehende und darum von vornherein als parteiisch einzustufende Richter, sondern an eine neutrale, dritte Partei, die dem im normalen zwischenmenschlichen Verkehr geltenden und anerkannten Eigentums- und Vertragsrecht (Privatrecht) verpflichtet ist.<br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Herr Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe hat marxistische Philosophie, marxistische Soziologie, marxistische Geschichte und marxistische Volkswirtschaftslehre studiert und (ausgerechnet) bei dem Marxisten Habermas promoviert und 1981 habilitiert. Wenn ein Herr Hoppe also &#252;ber Recht und Gesetz philosophiert, dann ist das so, wie wenn ein Blinder &#252;ber Farbe philosophiert. Einem Juristen stehen da nur noch die Haare zu Berge! Wer bezahlt denn diese Schlichter? Sie bezahlen diese Schlichter &#252;ber ihre Versicherungsbeitr&#228;ge! Wer bestimmt denn diese Schlichter? Der Allianz- oder der Blackwater-Konzern! Was passiert, wenn es zu keiner Schlichtung kommt? Was passiert, wenn Sie mit dem Schlichterspruch nicht einverstanden sind? Dann brauchen Sie doch auch wieder eine staatliche Instanz, die den Rechtsstreit entscheidet. Dann h&#228;tten Sie auch gleich zu Gericht gehen k&#246;nnen. Das w&#228;re billiger gewesen.<br />
<br />
Wenn sich eine solche dritte Partei nun ihre Reputation als neutraler, unparteiischer Richter erhalten und nicht sofort mangels Kundschaft aus dem Schlichtermarkt verdr&#228;ngt werden will, dann ist auch ihr Urteil voraussehbar und klar: Das von mir erarbeitete Einkommen ist mein Eigentum (nicht das des Staates) und die Gastst&#228;tte ist mein Eigentum (nicht das des Staates); und jede mir staatlicherseits auferlegte Steuer oder Nutzungsbeschr&#228;nkung (Rauchverbot) ist deshalb unrechtm&#228;&#223;ig: Raub und Enteignung. Und nat&#252;rlich sind Bush, Obama, Merkel (und viele mehr) der Beihilfe zu Mord und Totschlag (neben zahllosen anderen Delikten) schuldig.<br />
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<b>Anmerkung MB:</b> Reputation eines Schlichters? Wie wollen Sie denn als Kunde in einer Privatrechtsgesellschaft das feststellen? Warum sollte sich Ihr Gegner auf Ihren Schlichter einlassen? Der denkt doch gar nicht daran, Ihren Schlichter zu akzeptieren!<br />
Haben Sie auch einmal dar&#252;ber nachgedacht, da&#223; Recht in der Tat ein Grundrecht ist? Wie wollen Sie denn dieses Menschenrecht in einer Privatrechtsgesellschaft garantieren, wenn diese Versicherungsgesellschaften keinen Kontrahierungszwang kennen? In Ihrer Privatrechtsgesellschaft nennen sich die ach so b&#246;sen staatlichen Steuern eben  Versicherungsbeitr&#228;ge! Was wollen Sie tun, wenn Sie sich die Versicherungsbeitr&#228;ge einer solchen Privatrechts-Mafiagesellschaft nicht leisten k&#246;nnen? Sind Sie dann nicht vogelfrei? <br />
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Genau darum gibt es ein staatliches Rechtsprechungs-Monopol: weil es bei konkurrierender &#8211; nicht-monopolistischer &#8211; Rechtsprechung sofort offenbar w&#252;rde, dass, um mit Augustinus zu sprechen, der Staat nichts ist als eine &#8222;gro&#223;e R&#228;uberbande,&#8220; eine Mafia, nur viel gr&#246;&#223;er, &#252;berm&#228;chtiger und gef&#228;hrlicher.&#8220;<br />
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<b>Anmerkung MB:</b> Hatten Sie schon einmal einen Unfall? Wissen Sie, weshalb Ihr Versicherungen den Haftpflichtschaden sofort regulieren? Weil die Versicherung dann Ihre Versicherungsbeitr&#228;ge anheben kann. Das ist f&#252;r die Versicherung viel lukrativer als ein teurer Rechtsstreit. Daran wird sich in einer Privatrechtsgesellschaft auch nicht &#228;ndern. Soweit zum Thema R&#228;uberbande! <br />
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&#8222;Es bedarf einer solchen vertraglichen Vereinbarung deshalb nicht, weil sich diese Rechtsfolgen bereits aus den Gesetzen ergeben. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Wenn in einer Privatrechtsgesellschaft an alles das gedacht werden m&#252;&#223;te, dann w&#252;rde jeder Arbeitsvertrag nicht aus 10 Seiten, sondern aus 10.000 Seiten bestehen.&#8220;<br />
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[b]Anmerkung E:[/b] Nat&#252;rlich werden sich in einer Privatrechtsgesellschaft auch gewisse Standardvertr&#228;ge ergeben, die aber keineswegs 10.000 Seiten umfassen, weil eben dort nicht beamtete Juristen, die nicht im Wettbewerb stehen, st&#228;ndig neue Gesetzestexte verfassen und damit ganze Bibliotheken f&#252;llen, die von der Mehrheit inkompetenter Politiker nicht verstanden und lediglich durchgewunken werden. Wer kennt denn als B&#252;rger alle diese Gesetzte? Wie soll man sich an etwas halten, was man unm&#246;glich kennen kann? Alleine alle Steuergesetze sind nicht mal den Fachleuten vollumf&#228;nglich bekannt. <br />
<br />
<b>Anmerkung MB:</b> Entschuldigen Sie, aber die Mehrzahl der Juristen sind nicht verbeamtet und stehen in st&#228;ndigem Wettbewerb untereinander. Wenn Sie das BGB aufgeben, dann g&#228;be es ein Allianz-BGB, ein Blackwater-BGB. Jeder dieser Zivilrechtsordnungen h&#228;tten ihre eigenen Regelungen, ihre eigene Gerichtsbarkeit und ihre eigene Verwaltung. Wie wollen Sie sich denn in dieser Rechtszersplitterung noch zurechtfinden? Es war gerade der Sinn und Zweck der Reichsgr&#252;ndung 1871 diese Rechtszersplitterung aufzuheben. Ihre Privatrechtsgesellschaft w&#252;rde uns daher direkt in das Mittelalter zur&#252;ckwerfen. Diese Konzern-Rechtsordnungen sind doch exakt das Ziel die Neue Weltordnung, auf die wir gerade zusteuern! In diesen Rechtsordnungen bestimmen die Konzerne nach Mafia-Art &#252;ber die Rechtsordnungen und gerade nicht gew&#228;hlte Abgeordnete, so inkompetent sie auch sein m&#246;gen. Wenn Sie kompetentere Abgeordnete haben wollen, dann m&#252;ssen Sie das Wahlrecht &#228;ndern und nicht abschaffen. Damit kippen Sie das Kind mit dem Bade aus!<br />
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Wenn man alle Gesetzte kennen wollte, m&#252;sste man ja sein Leben lang nur Gesetzestexte lesen und k&#246;nnte keiner produktiven Arbeit mehr nachgehen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind an solchem nicht interessiert, davon kann man getrost ausgehen. Sie werden diejenigen Punkte ber&#252;cksichtigen, die sie &#252;berschauen k&#246;nnen. <br />
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<b>Anmerkung MB:</b> Eben! In einer Privatrechtsgesellschaft h&#228;tte Sie nicht weniger, sondern mehr Gesetze. Jeder Rechtskonzern wird seine eigene Rechtsordnung ausbilden, die Sie ihrerseits untereinander zum Ausgleich bringen m&#252;&#223;ten. Das wird nicht einfacher, sondern komplizierter! Mir pers&#246;nlich kann es ja recht sein. Dann brauchen wir ja mehr Juristen. Gesamtwirtschaftlich gesehen werden sich die h&#246;heren Rechtskosten auf die Preise und damit auf die gesamte Wirtschaft durchschlagen. Daher wird Ihre Privatrechtsgesellschaft nach hinten losgehen.<br />
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Wichtig scheint mir auch auf den Unterschied zwischen Gesetzen und Vertr&#228;gen hinzuweisen. <br />
Jedes Gesetz sagt uns, du musst dieses tun oder du darfst jenes nicht tun und wenn du nicht folgst, dann schicken wir dir ein paar M&#228;nner mit Pistolen vorbei, die dir weh tun werden. Sie werden dir dein Eigentum weg nehmen oder dich in einen K&#228;fig stecken. Das ist immer das Wesen eines Gesetzes. Jedes Gesetz ist eine Drohung mit Gewalt. Nach dem Gesetz der DDR war die Flucht &#252;ber die Grenze zur Bundesrepublik eine Straftat (nach &#167; 213 des Strafgesetzbuches der DDR eine strafbare Handlung.). Diese Gesetz widersprach aber doch wohl eindeutig den Menschenrechten. Gesetze werden gewaltsam allen B&#252;rgern aufgezwungen. Vertr&#228;ge dagegen gr&#252;nden auf einer freiwilligen Vereinbarung. <br />
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<b>Anmerkung MB:</b> Hier werfen Sie aber einiges durcheinander. Sie verwechseln hier das Strafrecht mit dem Zivilrecht. Das Strafrecht hat eine ganz andere Zielsetzung als das Zivilrecht. Das w&#228;re in einer Privatrechtsgesellschaft auch nicht anders. Auch in einer Allianz- oder Blackwater-Gesellschaft m&#252;&#223;ten Sie sich deren Straf- und Zivilrecht unterwerfen. Glauben Sie nicht, da&#223; es dort im entferntesten anders laufen w&#252;rde. Ganz im Gegenteil!<br />
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In einer freien Gesellschaft, mit freier Marktwirtschaft, &#252;bernimmt der Markt die Aufgaben des Staates. Der Markt existiert ja auch ohne Staat, er ist &#228;lter als der Staat. Der Staat kann jedoch nicht ohne Markt existieren. In einer freien Gesellschaft bleiben ja die Bed&#252;rfnisse der Menschen erhalten. Sie werden vom Markt ja ganz hervorragend befriedigt. Es ist doch nicht so, dass wenn das staatliche Sozialsystem aufh&#246;ren w&#252;rde zu existieren, auch das menschliche Bed&#252;rfnis nach einem Sozialwesen aufh&#246;ren w&#252;rde zu existieren. Gleiches gilt f&#252;r die &#252;brigen staatlichen Systeme, wie eben auch ein Rechtssystem. Es w&#252;rde durch ein Rechtswesen ersetzt. Das sind menschliche Bed&#252;rfnisse, sie wurden verstaatlicht. Mit dem Staat kam das Monopol. Wettbewerb um die kundenfreundlichste Dienstleistung eines Sektors wurde damit abgeschafft. Es gibt hier eben keinen freien Markt mehr, der bestm&#246;glich Angebot und Nachfrage zusammen bringt. Wie man wissen k&#246;nnte, f&#252;hren Monopole zu h&#246;heren Kosten und einer minderen Qualit&#228;t.<br />
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<b>Anmerkung MB:</b> Nein, Recht ist keine Handelsware, keine Dienstleistung, die sie nach rein marktwirtschaftlichen Gesetzen organisieren k&#246;nnten. Verteidigung, Polizei und Justiz sind hoheitliche Aufgaben, die Sie nicht privatisieren k&#246;nnen.]]></content:encoded>
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