<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?><!-- generator="b2evolution/2.4.6" -->
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		<title>Markus Bechtel - Letzte Kommentare zu Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</title>
		<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php?disp=comments</link>
		<description></description>
		<language>de-DE</language>
		<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
		<admin:generatorAgent rdf:resource="http://b2evolution.net/?v=2.4.6"/>
		<ttl>60</ttl>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</title>
			<pubDate>Fri, 28 Feb 2014 16:35:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Michael [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c24080@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Ich bin kein Jurist... Ihre Idee kann ich denke nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine goldgedeckte W&amp;#228;hrung stirbt an der Notwendigkeit f&amp;#252;r ein Linked Loco. Die/der pingpong geht ja auch von einem quasi Linked Loco aus. Alles andere kann man sofort realisieren. Das Gold im Erdkern als Deckung hernehmen. Das h&amp;#246;rt sich absurd an, aber recht viel etwas anderes ist ein ETF auf Gold auch nicht in der Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Global geht da nicht. Das ginge im Umfeld von internationalem G&amp;#252;tertausch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee mit der Verbesserung der G&amp;#252;te des Tausches ist ok. Das ist &amp;#252;berf&amp;#228;llig. Man kann sich ruhig zuvor &amp;#252;berlegen wof&amp;#252;r man sein Geld ausgibt. (abstrakt gesprochen unter der Annahme wir h&amp;#228;tten Geld). Der Sinn des Wirtschaftens an sich ist ja die ressourcenminimale Deckung von Bedarfen. Wenn jeder allein das nimmt das er braucht, geht die Welt genauso nicht unter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schw&amp;#228;chen des Falschsgelds sind ja bekannt. Aber Regulierung sch&amp;#252;tzt nicht vor Missbrauch, es ahndet selbigen nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich bin kein Jurist... Ihre Idee kann ich denke nachvollziehen.<br />
<br />
Eine goldgedeckte W&#228;hrung stirbt an der Notwendigkeit f&#252;r ein Linked Loco. Die/der pingpong geht ja auch von einem quasi Linked Loco aus. Alles andere kann man sofort realisieren. Das Gold im Erdkern als Deckung hernehmen. Das h&#246;rt sich absurd an, aber recht viel etwas anderes ist ein ETF auf Gold auch nicht in der Praxis.<br />
<br />
Global geht da nicht. Das ginge im Umfeld von internationalem G&#252;tertausch.<br />
<br />
Die Idee mit der Verbesserung der G&#252;te des Tausches ist ok. Das ist &#252;berf&#228;llig. Man kann sich ruhig zuvor &#252;berlegen wof&#252;r man sein Geld ausgibt. (abstrakt gesprochen unter der Annahme wir h&#228;tten Geld). Der Sinn des Wirtschaftens an sich ist ja die ressourcenminimale Deckung von Bedarfen. Wenn jeder allein das nimmt das er braucht, geht die Welt genauso nicht unter. <br />
<br />
Die Schw&#228;chen des Falschsgelds sind ja bekannt. Aber Regulierung sch&#252;tzt nicht vor Missbrauch, es ahndet selbigen nur.<br />
<br />]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen#c24080</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</title>
			<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 15:06:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Michael [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c23601@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Vertr&amp;#228;ge kommen von Vertragen. So einfach ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute weit von der urspr&amp;#252;nglichen Bedeutung eines Vertrags entfernt und auch dessen Handhabung. Ein Vertrag hei&amp;#223;t nicht, dass mal die Dynamik der Ereignisse ein Abweichen zulassen. Wenn aber Uneinigkeit besteht, dann setzt man sich zusammen und schaut auf den Vertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere heutigen Vertr&amp;#228;ge sind von Spezialgesetzgebungen insbesondere im Bereich der Dauerschuldverh&amp;#228;ltnisse so belastet, dass der Vertragsbruch beinahe zum Rechtsbruch verkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deckung ist nicht ganz so leicht zu durchschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein ansehnliches Beispiel das &amp;#228;hnlich gelagert ist aus der Welt der Aktien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht ganz sinnlos, so lagerten Aktien bei dem CSD (Central Security Depository) und auch noch heute, wenn auch sehr selten, werden Aktien von CSD zu CSD mit Tresor Aus- und Einlagerung weitergegeben. W&amp;#228;ren Aktien physisch verf&amp;#252;gbar, so k&amp;#246;nnten diese auch ausgeh&amp;#228;ndigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist ein Konsequenz der Optimierung der Logistik. Der Kunde des CSD ist die Bank und der Depotauszug des Bankkunden ist eine Sicht auf Teilmenge der Best&amp;#228;nde am Konto der Bank beim CSD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Europa gab/gibt es auf jeden Fall ein Prinzip des Linked Loco, denke ich mich zu erinnern. Vor der Transaktion muss der Bestand gekl&amp;#228;rt sein - in der Praxis beim Clearing. Bei einer Transaktion in Europa war ein Bestand hinterlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so bei den Br&amp;#252;dern jenseits des Atlantiks. Bei den ist Unliked Loco bestimmt noch State of The Art. Deswegen kann auch ohne physische Verf&amp;#252;gbarkeit gehandelt werden. Etwas salopp formuliert, es reicht vorgeben zu glauben der Bestand w&amp;#228;re vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#196;hnlich sind 3 Stufen. Physische &amp;#220;bertragung - die Verlinkung auf einen Bestand (Deckung) - und der ungedeckte Verkauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand bestellt an der Westk&amp;#252;ste f&amp;#252;r die Mutter zum Muttertag Blumen. Die Bestellung geht zentral in einem Webportal ein und dahinter beginnt Logistikprozesse vom Lager der Blumenfabrik &amp;#252;ber die gro&amp;#223;en Distributionszentren bis zum Fullfillment Center. Von dort wird geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Webportal passiert ein ungedeckter Leerverkauf. Das Nachsehen hat dann die Mutter die keine Blumen bekommt zum Muttertag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Europa in einen Blumenladen geht, die Blumen besorgt und bei der Mutter vorbeischaut, dann kommen nicht nur die Blumen an sondern die Qualit&amp;#228;t des Schenkens steigt. Mal davon abgesehen, was passiert wenn 10 Bestellungen verbucht sind und nur ein Blumenstrau&amp;#223; wird ausgeliefert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falschgeldsystem wird so getan, als h&amp;#228;tte das 'Kind' die Blumen nie geschickt. Sog. Wirtschaftskrise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht exakt. Aber denke die Problematik wird verst&amp;#228;ndlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worauf verweist jetzt das Falschgeld und die Distributionslogistik im bidersten Fall. Zentralistisch organisierte Verwaltung von G&amp;#252;tern von denen man noch nicht mal wei&amp;#223;, dass man sie bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch veraltete urspr&amp;#252;nglich der einfacheren Administration halber akzeptierte Abweichungen von Deckung, die aber bewusst nie nachgezogen wurden, obwohl die Technik durchaus in der Lage w&amp;#228;re. Genau diese Abweichung erlaubte Businessmodelle zu wachsen, just diese wurden beschleunigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Sinne hat man auf jeden Fall den Bock zum G&amp;#228;rtner gemacht - in dem Fall wird die Gie&amp;#223;kanne das bevorzugte Werkzeug der Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blumen als Beispiel waren ja noch einfach, denn in dem Fall ist der Distributionsprozess gerichtet und zeitnah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Geldsystem l&amp;#228;uft die Sache von der Zeit her anders. Bei Geburt wird der Kranz f&amp;#252;r die Beerdigung bestellt und dazwischen laufen Logistikprozesse. Dann kommen die Volkswirte und prognostizieren basierend auf dem prognostizierten Anstieg des Durchschnittsalters ist im Jahr 20XX soviel Tauschmittel notwendig die Kr&amp;#228;nze zu finanzieren, obwohl man noch nicht mal den Friedhof kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn n&amp;#228;mlich 8 M&amp;#252;tter von 10, da nur eine Blumen hat erhalten, vor lauter Entt&amp;#228;uschung aus dem Fenster springt, dann spricht man vom Platzen einer Immobilienblase im Rahmen einer Finanzkrise bspw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren jetzt losgel&amp;#246;st vom konkreten Verdacht allein Argumente aus der Logistikperspektive. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bank kann gesehen werden als ein Second Hand Shop f&amp;#252;r digitale beliebig vervielf&amp;#228;ltigbare G&amp;#252;ter. Allein die Anzahl der Kopien ist &amp;#252;ber Regeln begrenzt. Es wird so getan, als ob jemand wirklich die pdf Datei bspw. auf einer Diskette bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist schon nicht vertrauenserweckend. Mal von rechtlichen Belangen und Qualit&amp;#228;t eines Gesch&amp;#228;ftes, wenn gedeckte W&amp;#228;hrung w&amp;#252;rde physisch &amp;#252;bergeben ganz schweigen. Das f&amp;#252;hrt uns zur&amp;#252;ck zum Vertrag, zu Vertragen und dessen urspr&amp;#252;nglicher Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antwort MB:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Vielen Dank f&amp;#252;r ihren pointieren Kommentar. Hierzu nur einige erg&amp;#228;nzende Anmerkungen:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; Bei &lt;strong&gt;Vertr&amp;#228;gen&lt;/strong&gt; m&amp;#252;ssen Sie folgende Grunds&amp;#228;tze beachten: &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;GRUNDS&amp;#196;TZLICH&lt;/strong&gt; gilt das Prinzip &amp;#8222;&lt;strong&gt;pacta sunt servanda&lt;/strong&gt;&amp;#8220; (&amp;#8222;Vertr&amp;#228;ge sind einzuhalten&amp;#8220;). Grunds&amp;#228;tzlich haben also BEIDE Parteien ihre BEIDERSEITIGEN Verpflichtung zu erf&amp;#252;llen (Grundsatz der Vertragstreue bzw. der Vertragserhaltung). Das ger&amp;#228;t meistens aus dem Blickfeld. Meistens ist nur von dem &amp;#8222;armen&amp;#8220; Schuldner der einen Leistungsverpflichtung die Rede. Meistens der Schuldner der Zahlungsverpflichtung, also der GEGENleistungsverpflichtung. Es wird dabei meist &amp;#252;bersehen, da&amp;#223; der Gl&amp;#228;ubiger der Zahlungsverpflichtung seinerseits schon geleistet hat. Da&amp;#223; es also eigentlich der Gl&amp;#228;ubiger ist, der durch die Nichtleistung des Zahlungsschuldners im Regen steht. &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;AUSNAHMSWEISE&lt;/strong&gt; kann von dem Grundsatz &amp;#8222;pacta sunt servanda&amp;#8220; abgewichen werden. Dies ist insbesondere bei einer sog. &amp;#8222;&lt;strong&gt;St&amp;#246;rung der Gesch&amp;#228;ftsgrundlage&lt;/strong&gt;&amp;#8220; der Fall. Z.B. in den F&amp;#228;llen der Hyperinflation. Das kann zu einer &lt;strong&gt;Vertragsanpassung&lt;/strong&gt;, ja bis zur &lt;strong&gt;Vertragsaufl&amp;#246;sung&lt;/strong&gt; f&amp;#252;hren.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.&lt;/strong&gt; Insbesondere in Deutschland m&amp;#252;ssen Sie 2 verschiedene Vertragsarten strikt unterscheiden: &lt;strong&gt;schuldrechtliche Vertr&amp;#228;ge&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;dingliche Vertr&amp;#228;ge&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;a. Schuldrechtliche Vertr&amp;#228;ge&lt;/strong&gt; regeln die &lt;strong&gt;schuldrechtlichen Rechtsbeziehungen zwischen den beteiligten Gl&amp;#228;ubigern und Schuldnern&lt;/strong&gt;. Das sind z.B. Kaufvertr&amp;#228;ge. &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;b. Dingliche Vertr&amp;#228;ge&lt;/strong&gt; regeln dagegen die &lt;strong&gt;dinglichen Rechtsbeziehungen an Sachen gegen&amp;#252;ber jedermann&lt;/strong&gt;. In Ihrem Beispiel schuldete der Blumenh&amp;#228;ndler nach dem Kaufvertrag die &amp;#220;BEREIGNUNG der Blumen. In der Regel erfolgt der dingliche Vertrag der &amp;#220;bereignung durch eine EINIGUNG zwischen den Parteien &amp;#252;ber den Eigentums&amp;#252;bergang der &amp;#252;bergehenden Sache UND eine &amp;#220;BERGABE der &amp;#252;bergehenden Sache. Ihr Blumenh&amp;#228;ndler sagt: Hier sind die Blumen. Sie nicken. Und der H&amp;#228;ndler &amp;#252;bergibt ihnen die Blumen. Damit ist das Eigentum an den Blumen auf Sie &amp;#252;bergegangen. &lt;br /&gt;
Damit hat der Blumenh&amp;#228;ndler aber auch seine schuldrechtliche Lieferverpflichtung aus dem Kaufvertrag erf&amp;#252;llt. Wenn Ihr Blumenh&amp;#228;ndler keine Blumen liefert und &amp;#252;bereignet, dann mu&amp;#223; er ggf. Ihren Schaden ersetzen. Etwa die Mehrkosten durch eine Ersatzbeschaffung.&lt;br /&gt;
Klingt am Anfang vielleicht etwas kompliziert. Schafft aber enorme Klarheit im Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Literaturempfehlung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
1. &lt;strong&gt;B&amp;#252;rgerliches Gesetzbuch BGB&lt;/strong&gt;, (dtv, ) ISBN: 978-3-423-05001-2, 5,00 Eur[D] (sollte jeder haben!)&lt;br /&gt;
2. &lt;strong&gt;Kallwass&lt;/strong&gt;, Wolfgang / &lt;strong&gt;Abels&lt;/strong&gt;, Peter: &lt;strong&gt;Privatrecht&lt;/strong&gt;, B&amp;#252;rgerliches Recht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Zivilprozessrecht, Insolvenzrecht, (Vahlen, Franz) ISBN: 978-3-8006-3896-3, 32,80 Eur[D] (kann man sich auch in einer Stadtb&amp;#252;cherei, ggf. per Fernleihe ausleihen)</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vertr&#228;ge kommen von Vertragen. So einfach ist das.<br />
<br />
Wir sind heute weit von der urspr&#252;nglichen Bedeutung eines Vertrags entfernt und auch dessen Handhabung. Ein Vertrag hei&#223;t nicht, dass mal die Dynamik der Ereignisse ein Abweichen zulassen. Wenn aber Uneinigkeit besteht, dann setzt man sich zusammen und schaut auf den Vertrag.<br />
<br />
Unsere heutigen Vertr&#228;ge sind von Spezialgesetzgebungen insbesondere im Bereich der Dauerschuldverh&#228;ltnisse so belastet, dass der Vertragsbruch beinahe zum Rechtsbruch verkommt. <br />
<br />
Deckung ist nicht ganz so leicht zu durchschauen.<br />
<br />
Nehmen wir ein ansehnliches Beispiel das &#228;hnlich gelagert ist aus der Welt der Aktien.<br />
<br />
Wenn auch nicht ganz sinnlos, so lagerten Aktien bei dem CSD (Central Security Depository) und auch noch heute, wenn auch sehr selten, werden Aktien von CSD zu CSD mit Tresor Aus- und Einlagerung weitergegeben. W&#228;ren Aktien physisch verf&#252;gbar, so k&#246;nnten diese auch ausgeh&#228;ndigt werden.<br />
<br />
Heute ist ein Konsequenz der Optimierung der Logistik. Der Kunde des CSD ist die Bank und der Depotauszug des Bankkunden ist eine Sicht auf Teilmenge der Best&#228;nde am Konto der Bank beim CSD.<br />
<br />
Ein Europa gab/gibt es auf jeden Fall ein Prinzip des Linked Loco, denke ich mich zu erinnern. Vor der Transaktion muss der Bestand gekl&#228;rt sein - in der Praxis beim Clearing. Bei einer Transaktion in Europa war ein Bestand hinterlegt.<br />
<br />
Nicht so bei den Br&#252;dern jenseits des Atlantiks. Bei den ist Unliked Loco bestimmt noch State of The Art. Deswegen kann auch ohne physische Verf&#252;gbarkeit gehandelt werden. Etwas salopp formuliert, es reicht vorgeben zu glauben der Bestand w&#228;re vorhanden.<br />
<br />
&#196;hnlich sind 3 Stufen. Physische &#220;bertragung - die Verlinkung auf einen Bestand (Deckung) - und der ungedeckte Verkauf. <br />
<br />
Jemand bestellt an der Westk&#252;ste f&#252;r die Mutter zum Muttertag Blumen. Die Bestellung geht zentral in einem Webportal ein und dahinter beginnt Logistikprozesse vom Lager der Blumenfabrik &#252;ber die gro&#223;en Distributionszentren bis zum Fullfillment Center. Von dort wird geliefert.<br />
<br />
Am Webportal passiert ein ungedeckter Leerverkauf. Das Nachsehen hat dann die Mutter die keine Blumen bekommt zum Muttertag. <br />
<br />
Wenn in Europa in einen Blumenladen geht, die Blumen besorgt und bei der Mutter vorbeischaut, dann kommen nicht nur die Blumen an sondern die Qualit&#228;t des Schenkens steigt. Mal davon abgesehen, was passiert wenn 10 Bestellungen verbucht sind und nur ein Blumenstrau&#223; wird ausgeliefert. <br />
<br />
Im Falschgeldsystem wird so getan, als h&#228;tte das 'Kind' die Blumen nie geschickt. Sog. Wirtschaftskrise.<br />
<br />
Nicht exakt. Aber denke die Problematik wird verst&#228;ndlich.<br />
<br />
Worauf verweist jetzt das Falschgeld und die Distributionslogistik im bidersten Fall. Zentralistisch organisierte Verwaltung von G&#252;tern von denen man noch nicht mal wei&#223;, dass man sie bekommt.<br />
<br />
Und auch veraltete urspr&#252;nglich der einfacheren Administration halber akzeptierte Abweichungen von Deckung, die aber bewusst nie nachgezogen wurden, obwohl die Technik durchaus in der Lage w&#228;re. Genau diese Abweichung erlaubte Businessmodelle zu wachsen, just diese wurden beschleunigt. <br />
<br />
In dem Sinne hat man auf jeden Fall den Bock zum G&#228;rtner gemacht - in dem Fall wird die Gie&#223;kanne das bevorzugte Werkzeug der Wahl.<br />
<br />
Die Blumen als Beispiel waren ja noch einfach, denn in dem Fall ist der Distributionsprozess gerichtet und zeitnah. <br />
<br />
Beim Geldsystem l&#228;uft die Sache von der Zeit her anders. Bei Geburt wird der Kranz f&#252;r die Beerdigung bestellt und dazwischen laufen Logistikprozesse. Dann kommen die Volkswirte und prognostizieren basierend auf dem prognostizierten Anstieg des Durchschnittsalters ist im Jahr 20XX soviel Tauschmittel notwendig die Kr&#228;nze zu finanzieren, obwohl man noch nicht mal den Friedhof kennt.<br />
<br />
Wenn n&#228;mlich 8 M&#252;tter von 10, da nur eine Blumen hat erhalten, vor lauter Entt&#228;uschung aus dem Fenster springt, dann spricht man vom Platzen einer Immobilienblase im Rahmen einer Finanzkrise bspw.<br />
<br />
Das waren jetzt losgel&#246;st vom konkreten Verdacht allein Argumente aus der Logistikperspektive. <br />
<br />
Eine Bank kann gesehen werden als ein Second Hand Shop f&#252;r digitale beliebig vervielf&#228;ltigbare G&#252;ter. Allein die Anzahl der Kopien ist &#252;ber Regeln begrenzt. Es wird so getan, als ob jemand wirklich die pdf Datei bspw. auf einer Diskette bringt.<br />
<br />
Die ist schon nicht vertrauenserweckend. Mal von rechtlichen Belangen und Qualit&#228;t eines Gesch&#228;ftes, wenn gedeckte W&#228;hrung w&#252;rde physisch &#252;bergeben ganz schweigen. Das f&#252;hrt uns zur&#252;ck zum Vertrag, zu Vertragen und dessen urspr&#252;nglicher Aufgabe.<br />
<br />
<strong>Antwort MB:</strong><br />
Vielen Dank f&#252;r ihren pointieren Kommentar. Hierzu nur einige erg&#228;nzende Anmerkungen:<br />
<strong>1.</strong> Bei <strong>Vertr&#228;gen</strong> m&#252;ssen Sie folgende Grunds&#228;tze beachten: <br />
<strong>GRUNDS&#196;TZLICH</strong> gilt das Prinzip &#8222;<strong>pacta sunt servanda</strong>&#8220; (&#8222;Vertr&#228;ge sind einzuhalten&#8220;). Grunds&#228;tzlich haben also BEIDE Parteien ihre BEIDERSEITIGEN Verpflichtung zu erf&#252;llen (Grundsatz der Vertragstreue bzw. der Vertragserhaltung). Das ger&#228;t meistens aus dem Blickfeld. Meistens ist nur von dem &#8222;armen&#8220; Schuldner der einen Leistungsverpflichtung die Rede. Meistens der Schuldner der Zahlungsverpflichtung, also der GEGENleistungsverpflichtung. Es wird dabei meist &#252;bersehen, da&#223; der Gl&#228;ubiger der Zahlungsverpflichtung seinerseits schon geleistet hat. Da&#223; es also eigentlich der Gl&#228;ubiger ist, der durch die Nichtleistung des Zahlungsschuldners im Regen steht. <br />
<strong>AUSNAHMSWEISE</strong> kann von dem Grundsatz &#8222;pacta sunt servanda&#8220; abgewichen werden. Dies ist insbesondere bei einer sog. &#8222;<strong>St&#246;rung der Gesch&#228;ftsgrundlage</strong>&#8220; der Fall. Z.B. in den F&#228;llen der Hyperinflation. Das kann zu einer <strong>Vertragsanpassung</strong>, ja bis zur <strong>Vertragsaufl&#246;sung</strong> f&#252;hren.<br />
<strong>2.</strong> Insbesondere in Deutschland m&#252;ssen Sie 2 verschiedene Vertragsarten strikt unterscheiden: <strong>schuldrechtliche Vertr&#228;ge</strong> und <strong>dingliche Vertr&#228;ge</strong>.<br />
<strong>a. Schuldrechtliche Vertr&#228;ge</strong> regeln die <strong>schuldrechtlichen Rechtsbeziehungen zwischen den beteiligten Gl&#228;ubigern und Schuldnern</strong>. Das sind z.B. Kaufvertr&#228;ge. <br />
<strong>b. Dingliche Vertr&#228;ge</strong> regeln dagegen die <strong>dinglichen Rechtsbeziehungen an Sachen gegen&#252;ber jedermann</strong>. In Ihrem Beispiel schuldete der Blumenh&#228;ndler nach dem Kaufvertrag die &#220;BEREIGNUNG der Blumen. In der Regel erfolgt der dingliche Vertrag der &#220;bereignung durch eine EINIGUNG zwischen den Parteien &#252;ber den Eigentums&#252;bergang der &#252;bergehenden Sache UND eine &#220;BERGABE der &#252;bergehenden Sache. Ihr Blumenh&#228;ndler sagt: Hier sind die Blumen. Sie nicken. Und der H&#228;ndler &#252;bergibt ihnen die Blumen. Damit ist das Eigentum an den Blumen auf Sie &#252;bergegangen. <br />
Damit hat der Blumenh&#228;ndler aber auch seine schuldrechtliche Lieferverpflichtung aus dem Kaufvertrag erf&#252;llt. Wenn Ihr Blumenh&#228;ndler keine Blumen liefert und &#252;bereignet, dann mu&#223; er ggf. Ihren Schaden ersetzen. Etwa die Mehrkosten durch eine Ersatzbeschaffung.<br />
Klingt am Anfang vielleicht etwas kompliziert. Schafft aber enorme Klarheit im Kopf.<br />
<strong>Literaturempfehlung:</strong><br />
1. <strong>B&#252;rgerliches Gesetzbuch BGB</strong>, (dtv, ) ISBN: 978-3-423-05001-2, 5,00 Eur[D] (sollte jeder haben!)<br />
2. <strong>Kallwass</strong>, Wolfgang / <strong>Abels</strong>, Peter: <strong>Privatrecht</strong>, B&#252;rgerliches Recht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Zivilprozessrecht, Insolvenzrecht, (Vahlen, Franz) ISBN: 978-3-8006-3896-3, 32,80 Eur[D] (kann man sich auch in einer Stadtb&#252;cherei, ggf. per Fernleihe ausleihen)]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen#c23601</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</title>
			<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 14:15:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Heino [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c23600@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Hallo Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie Sie vielleicht vermutet haben stehe ich dem Verpf&amp;#228;nden von Kr&amp;#252;gerrand M&amp;#252;nzen beim Autokauf etwas skeptisch gegen&amp;#252;ber. Denn es verschlechtert meine Situation dem Autoh&amp;#228;ndler gegen&amp;#252;ber. Zb. f&amp;#228;llt mir das Mindern schwerer, wenn ich M&amp;#228;ngel feststelle. Und sollte der H&amp;#228;ndler gar nicht liefern, dann muss ich um die Freigabe meines Eigentums k&amp;#228;mpfen. Dabei habe ich noch gar keine Lieferung erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits m&amp;#252;sste die Verpf&amp;#228;ndung mittels VERTRAUENSW&amp;#220;RDIGEM Treuh&amp;#228;nder erfolgen. Wer sollte das sein? In einer Zeit, wo sogar die Nationalbanken nicht mehr f&amp;#252;r Zahlungen garantieren k&amp;#246;nnen? Etwa die Commerzbank um die Ecke?? Kaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall MF Global&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/MF_Global&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zeigt, dass auch Sondereigentum nicht sicher war. Wer bei MF Global sein Verm&amp;#246;gen verwalten lie&amp;#223;, bekam noch nicht einmal die auf ihn lautenden Aktien wieder. Dabei hatte MF Global einen genau so guten und soliden Namen wie Lehman bis kurz vor der jeweiligen Pleite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MF Global nahm (&amp;#252;brigens vertraglich mit den Kunden genehmigt) deren Eigentum, welches sie als Sicherheit hinterlegt hatten und &quot;vermietete&quot; es (Repo). Wenn also der vertrauensw&amp;#252;rdige Treuh&amp;#228;nder ebenso verfahren w&amp;#252;rde, w&amp;#228;re der Verlust des Pfands schon weitgehend programmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dieser Rechtsstaat nicht mehr in der Lage ist, das Eigentum seiner B&amp;#252;rger zu garantieren, dann kann es irgend ein &quot;vertrauensw&amp;#252;rdiger&quot; Treuh&amp;#228;nder erst recht nicht. Dann ist das Vertrauen verspielt. &amp;#220;berdies m&amp;#252;sste dieser Treuh&amp;#228;nder Ma&amp;#223;nahmen gegen Diebstahl, usw. ergreifen. Dh. Tresore bauen, Versicherungspr&amp;#228;mien zahlen, Wachdienst besch&amp;#228;ftigen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es gibt zum Vertrauen in unser Geldsystem keine Alternative. Ist das Vertrauen weg, dann bewegen wir uns wieder auf Tauschhandelniveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antwort MB:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Hallo Herr F., das &lt;strong&gt;Auto-Beispiel&lt;/strong&gt; sollte Ihnen lediglich den &lt;strong&gt;Unterschied zwischen einer gedeckten und einer ungedeckten Forderungsabtretung&lt;/strong&gt; etwas plastischer machen. Es ist wichtig, da&amp;#223; Sie den wirtschaftlichen und rechtlichen Unterschied zwischen einer gedeckten und einer ungedeckten Geldforderung verstehen. Es geht mir darum, da&amp;#223; sie &lt;strong&gt;das Prinzip verstehen&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
Wenn Sie n&amp;#228;mlich das Prinzip der gedeckten bzw. ungedeckten Forderungs&amp;#252;bertragung verstanden haben, &lt;strong&gt;dann haben Sie auch die Problematik des Teildeckungssystems der Zentralbanken verstanden&lt;/strong&gt;. Und damit &lt;strong&gt;das betr&amp;#252;gerische Falschgeldsystem&lt;/strong&gt; der Zentralbanken.&lt;br /&gt;
Eine Bank, die sich &amp;#252;ber dieses betr&amp;#252;gerische Falschgeldsystem finanziert scheidet in der Tat als vertrauensw&amp;#252;rdiger Treuh&amp;#228;nder aus. Da haben Sie vollkommen Recht! Sie haben ja vielleicht mitbekommen, was dem amerikanischen Trend- und Zukunftsforscher &lt;strong&gt;Gerald Celente&lt;/strong&gt; mit der Firma &amp;#8222;&lt;strong&gt;MF Global&lt;/strong&gt;&amp;#8220; passiert ist. &lt;br /&gt;
Das Beispiel &amp;#8222;MF Global&amp;#8220; zeigte aber auch, da&amp;#223; &lt;strong&gt;viele Bankkunden einfach viel zu blau&amp;#228;ugig&lt;/strong&gt; sind. Die &lt;strong&gt;Repo-Gesch&amp;#228;fte&lt;/strong&gt; der Banken standen n&amp;#228;mlich in den &lt;strong&gt;Allgemeinen Gesch&amp;#228;ftsbedingungen&lt;/strong&gt; der Banken. Die Bankkunden h&amp;#228;tten also von vornherein solchen Repo-Gesch&amp;#228;ften widersprechen m&amp;#252;ssen. Oder sich eine andere Bank suchen m&amp;#252;ssen. &lt;br /&gt;
Die Bankkunden haben sich m.a.W. schlichtweg &amp;#252;ber den Tisch ziehen lassen. Wohl deshalb, weil sie dabei Bankgeb&amp;#252;hren sparen wollten. An die mit Repo-Gesch&amp;#228;ften verbundenen Risiken haben sie nat&amp;#252;rlich nicht gedacht. Was aber soll der Staat denn dann noch garantieren, wenn die Bankkunden solchen Repo-Gesch&amp;#228;ften selbst - zumindest konkludent -  zugestimmt haben? &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Marktwirtschaft beruht aber nun einmal auf der Vertragsfreiheit&lt;/strong&gt;. In einer Marktwirtschaft kann man eben nicht immer nach dem Staat rufen, wenn einem das Ergebnis nicht pa&amp;#223;t. Die Vertragsfreiheit bedingt n&amp;#228;mlich immer auch Selbstverantwortung. Aber davon wollen heute immer weniger Zeitgenossen etwas h&amp;#246;ren. Die Leute wollen die Vorteile einer Marktwirtschaft, die damit einhergehenden Risiken wollen sie nicht. &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir m&amp;#252;ssen daher wieder zu den alten Grunds&amp;#228;tzen eines sachwertgedeckten Geldsystems zur&amp;#252;ckkehren&lt;/strong&gt;. Sonst bleibt uns in der Tat nur noch der R&amp;#252;ckfall in die Tauschwirtschaft des Mittelalters. Wer kann das wollen? Ich jedenfalls nicht. Sie etwa? Hoffentlich auch nicht.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Herr Bechtel,<br />
<br />
wie Sie vielleicht vermutet haben stehe ich dem Verpf&#228;nden von Kr&#252;gerrand M&#252;nzen beim Autokauf etwas skeptisch gegen&#252;ber. Denn es verschlechtert meine Situation dem Autoh&#228;ndler gegen&#252;ber. Zb. f&#228;llt mir das Mindern schwerer, wenn ich M&#228;ngel feststelle. Und sollte der H&#228;ndler gar nicht liefern, dann muss ich um die Freigabe meines Eigentums k&#228;mpfen. Dabei habe ich noch gar keine Lieferung erhalten.<br />
<br />
Andererseits m&#252;sste die Verpf&#228;ndung mittels VERTRAUENSW&#220;RDIGEM Treuh&#228;nder erfolgen. Wer sollte das sein? In einer Zeit, wo sogar die Nationalbanken nicht mehr f&#252;r Zahlungen garantieren k&#246;nnen? Etwa die Commerzbank um die Ecke?? Kaum.<br />
<br />
Der Fall MF Global<br />
<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/MF_Global<br />
<br />
zeigt, dass auch Sondereigentum nicht sicher war. Wer bei MF Global sein Verm&#246;gen verwalten lie&#223;, bekam noch nicht einmal die auf ihn lautenden Aktien wieder. Dabei hatte MF Global einen genau so guten und soliden Namen wie Lehman bis kurz vor der jeweiligen Pleite.<br />
<br />
MF Global nahm (&#252;brigens vertraglich mit den Kunden genehmigt) deren Eigentum, welches sie als Sicherheit hinterlegt hatten und "vermietete" es (Repo). Wenn also der vertrauensw&#252;rdige Treuh&#228;nder ebenso verfahren w&#252;rde, w&#228;re der Verlust des Pfands schon weitgehend programmiert.<br />
<br />
Wenn dieser Rechtsstaat nicht mehr in der Lage ist, das Eigentum seiner B&#252;rger zu garantieren, dann kann es irgend ein "vertrauensw&#252;rdiger" Treuh&#228;nder erst recht nicht. Dann ist das Vertrauen verspielt. &#220;berdies m&#252;sste dieser Treuh&#228;nder Ma&#223;nahmen gegen Diebstahl, usw. ergreifen. Dh. Tresore bauen, Versicherungspr&#228;mien zahlen, Wachdienst besch&#228;ftigen usw.<br />
<br />
Nein. Es gibt zum Vertrauen in unser Geldsystem keine Alternative. Ist das Vertrauen weg, dann bewegen wir uns wieder auf Tauschhandelniveau.<br />
<br />
Leider.<br />
<br />
<strong>Antwort MB:</strong> <br />
Hallo Herr F., das <strong>Auto-Beispiel</strong> sollte Ihnen lediglich den <strong>Unterschied zwischen einer gedeckten und einer ungedeckten Forderungsabtretung</strong> etwas plastischer machen. Es ist wichtig, da&#223; Sie den wirtschaftlichen und rechtlichen Unterschied zwischen einer gedeckten und einer ungedeckten Geldforderung verstehen. Es geht mir darum, da&#223; sie <strong>das Prinzip verstehen</strong>. <br />
Wenn Sie n&#228;mlich das Prinzip der gedeckten bzw. ungedeckten Forderungs&#252;bertragung verstanden haben, <strong>dann haben Sie auch die Problematik des Teildeckungssystems der Zentralbanken verstanden</strong>. Und damit <strong>das betr&#252;gerische Falschgeldsystem</strong> der Zentralbanken.<br />
Eine Bank, die sich &#252;ber dieses betr&#252;gerische Falschgeldsystem finanziert scheidet in der Tat als vertrauensw&#252;rdiger Treuh&#228;nder aus. Da haben Sie vollkommen Recht! Sie haben ja vielleicht mitbekommen, was dem amerikanischen Trend- und Zukunftsforscher <strong>Gerald Celente</strong> mit der Firma &#8222;<strong>MF Global</strong>&#8220; passiert ist. <br />
Das Beispiel &#8222;MF Global&#8220; zeigte aber auch, da&#223; <strong>viele Bankkunden einfach viel zu blau&#228;ugig</strong> sind. Die <strong>Repo-Gesch&#228;fte</strong> der Banken standen n&#228;mlich in den <strong>Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen</strong> der Banken. Die Bankkunden h&#228;tten also von vornherein solchen Repo-Gesch&#228;ften widersprechen m&#252;ssen. Oder sich eine andere Bank suchen m&#252;ssen. <br />
Die Bankkunden haben sich m.a.W. schlichtweg &#252;ber den Tisch ziehen lassen. Wohl deshalb, weil sie dabei Bankgeb&#252;hren sparen wollten. An die mit Repo-Gesch&#228;ften verbundenen Risiken haben sie nat&#252;rlich nicht gedacht. Was aber soll der Staat denn dann noch garantieren, wenn die Bankkunden solchen Repo-Gesch&#228;ften selbst - zumindest konkludent -  zugestimmt haben? <br />
<strong>Eine Marktwirtschaft beruht aber nun einmal auf der Vertragsfreiheit</strong>. In einer Marktwirtschaft kann man eben nicht immer nach dem Staat rufen, wenn einem das Ergebnis nicht pa&#223;t. Die Vertragsfreiheit bedingt n&#228;mlich immer auch Selbstverantwortung. Aber davon wollen heute immer weniger Zeitgenossen etwas h&#246;ren. Die Leute wollen die Vorteile einer Marktwirtschaft, die damit einhergehenden Risiken wollen sie nicht. <br />
<strong>Wir m&#252;ssen daher wieder zu den alten Grunds&#228;tzen eines sachwertgedeckten Geldsystems zur&#252;ckkehren</strong>. Sonst bleibt uns in der Tat nur noch der R&#252;ckfall in die Tauschwirtschaft des Mittelalters. Wer kann das wollen? Ich jedenfalls nicht. Sie etwa? Hoffentlich auch nicht.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen#c23600</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</title>
			<pubDate>Sun, 26 Jan 2014 00:25:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator>pingpong [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c23512@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr geehrter Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
bei aller Wertsch&amp;#228;tzung f&amp;#252;r Ihre M&amp;#252;hen, Ihre &amp;#220;berlegungen sind viel zu kompliziert. Der Volksmund k&amp;#228;me vielleicht zu der Auffassung, Sie seien &amp;#252;berstudiert. Gold HAT keine Alternativen. Das zu erkennen, braucht seine Jahrzehnte. Gut m&amp;#246;glich, da&amp;#223; Sie noch nicht soweit sind. Es w&amp;#228;re mir eine Freude, Ihr Denken in sagen wir zehn Jahren noch einmal zu evaluieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antwort MB:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau S., diese &amp;#220;berlegungen resultieren aus unserem arbeitsteiligen Wirtschafts- und Rechtssystem. Es sind daher nicht unbedingt meine &amp;#220;berlegungen. Schauen sie doch einfach mal ins BGB. &lt;br /&gt;
Diese &amp;#220;berlegungen sind auch nicht wirklich kompliziert. Sie sind nur eine Folge der unterschiedlichen Bed&amp;#252;rfnisse und Interessen in Wirtschaft und Gesellschaft. Wenn Sie das nicht verstehen, dann lassen Sie es sich doch erkl&amp;#228;ren. Es ist auch gar nicht soo schwer zu verstehen. Sie m&amp;#252;ssen es nur einmal von Anfang bis Ende nachvollziehen. &lt;br /&gt;
Wenn Sie wirtschaftlich denken und handeln, dann sollten Sie auch die rechtlichen Konsequenzen bedenken. &lt;br /&gt;
Schlie&amp;#223;lich sollten Sie bedenken, da&amp;#223; Sie Gold nicht essen k&amp;#246;nnen. Deshalb gibt es eine Alternative zu Gold: Land- und Forstwirtschaft. Deshalb empfielt Jim Rogers ja auch seit vielen Jahren nicht nur Gold und Silber, sondern auch Land- und Forstwirtschaft. So mancher B&amp;#246;rsenmarkler, der heute noch einen Ferrari f&amp;#228;hrt, der wird morgen einen Traktor fahren.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrter Herr Bechtel,<br />
bei aller Wertsch&#228;tzung f&#252;r Ihre M&#252;hen, Ihre &#220;berlegungen sind viel zu kompliziert. Der Volksmund k&#228;me vielleicht zu der Auffassung, Sie seien &#252;berstudiert. Gold HAT keine Alternativen. Das zu erkennen, braucht seine Jahrzehnte. Gut m&#246;glich, da&#223; Sie noch nicht soweit sind. Es w&#228;re mir eine Freude, Ihr Denken in sagen wir zehn Jahren noch einmal zu evaluieren.<br />
<br />
<strong>Antwort MB:</strong><br />
Sehr geehrte Frau S., diese &#220;berlegungen resultieren aus unserem arbeitsteiligen Wirtschafts- und Rechtssystem. Es sind daher nicht unbedingt meine &#220;berlegungen. Schauen sie doch einfach mal ins BGB. <br />
Diese &#220;berlegungen sind auch nicht wirklich kompliziert. Sie sind nur eine Folge der unterschiedlichen Bed&#252;rfnisse und Interessen in Wirtschaft und Gesellschaft. Wenn Sie das nicht verstehen, dann lassen Sie es sich doch erkl&#228;ren. Es ist auch gar nicht soo schwer zu verstehen. Sie m&#252;ssen es nur einmal von Anfang bis Ende nachvollziehen. <br />
Wenn Sie wirtschaftlich denken und handeln, dann sollten Sie auch die rechtlichen Konsequenzen bedenken. <br />
Schlie&#223;lich sollten Sie bedenken, da&#223; Sie Gold nicht essen k&#246;nnen. Deshalb gibt es eine Alternative zu Gold: Land- und Forstwirtschaft. Deshalb empfielt Jim Rogers ja auch seit vielen Jahren nicht nur Gold und Silber, sondern auch Land- und Forstwirtschaft. So mancher B&#246;rsenmarkler, der heute noch einen Ferrari f&#228;hrt, der wird morgen einen Traktor fahren.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen#c23512</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</title>
			<pubDate>Fri, 24 Jan 2014 22:35:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator>pingpong [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c23481@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Lieber Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&gt; Sie m&amp;#252;&amp;#223;ten Gold st&amp;#228;ndig von einem Ort zum&lt;br /&gt;
==&gt; anderen transportieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das w&amp;#252;rde passieren OHNE Treuh&amp;#228;nder. Aber MIT einem solchen w&amp;#228;ren infolge der (dann zu erwartenden) Vorsichtigkeit der Leute im physischen kaum Bewegungen zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im b&amp;#252;rgerlich einfachen genauso wie im interkontinental staatlichen Gesch&amp;#228;ftsverkehr w&amp;#228;re es kinderleicht, den Anspruch auf das hinterlegte Gold innerhalb von Hauptlagern elektronisch zu verwalten: In diesem Kautionsgesch&amp;#228;ft w&amp;#252;rden sich immer nur Bezugsnummern ver&amp;#228;ndern. Es w&amp;#252;rde dabei physisch rein gar nichts transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sache beschreibt sich eben nicht gut mit den Methoden des Mittelalters. Wir leben dann doch eher schon im 21. Jahrhundert, so mit Smartphones und dem ganzen Zeugs. Es geht nur noch darum, da&amp;#223; die Ein- und Ausleger f&amp;#252;r sich privat physische Ums&amp;#228;tze verzeichnen. Und schauen Sie mal; so aus dem N&amp;#228;hkastchen geplaudert; in meinem Lager gab es in 36 Jahren genau drei Entnahmen und demgegen&amp;#252;ber ziemlich viele Einlegungen. Und bei den Leuten, von denen ich Goldbest&amp;#228;nde wei&amp;#223;, ist das nicht anders. Die geben quasi ebengleich nix davon her; auch nicht f&amp;#252;r ein Vielfaches des W&amp;#228;hrungspreises. Die sterben damit bzw. vererben das weise und beschult an ihre Folgegenerationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jedenfalls Beruhigende an Kautionsgold ist, da&amp;#223; es sich im Preis prinzipiell immer nur erh&amp;#246;hen kann, schlicht weil sich die Preise f&amp;#252;r Waren und Dienstleistungen erh&amp;#246;hen. Der &quot;Wert&quot; des Goldes, der bleibt regelm&amp;#228;&amp;#223;ig konstant. Besser kann man es wirklich nicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nat&amp;#252;rlich wird das besonders interessant wenn bis in die Gegend des Jahres 2034 (das ist ja schon in verdammt kurzen zwanzig Jahren) alles erreichbare Gold [aus bekannten wie auch noch unbekannten Lagerst&amp;#228;tten] auf unserem Planeten abgebaut wurde. Dann kann auch keiner mehr Schummeln: Dann gibt es nur noch eine einzige Masse an Gold. W&amp;#252;rde man dann genau jenes zu Kautionsgut machen, w&amp;#228;re das objektiv ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch ein sch&amp;#246;ner Synergieeffekt: In einer solchen Goldkautionswelt g&amp;#228;be es wohl keine Banken mehr, die f&amp;#252;r Darlehen Banditenpr&amp;#228;mien verlangen. Wer kein Gold hat, w&amp;#252;rde eben nie und nimmer einen Kredit bekommen. Zahlungsausf&amp;#228;lle entfielen schlicht. Die Banken w&amp;#228;ren damit sogleich zur&amp;#252;ck zu ihrer eigentlichen Funktion: Der Zwischenfinanzierung des Handels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antwort MB:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Liebe Frau S., &lt;br /&gt;
eine Eigentums&amp;#252;bertragung von Gold erfolgt grunds&amp;#228;tzlich durch Einigung und &amp;#220;bergabe an den neuen Eigent&amp;#252;mer. Dazu m&amp;#252;ssen Sie das Gold zu dem Eigent&amp;#252;mer transportieren. Das k&amp;#246;nnten Sie in der Tat auch ohne Treuh&amp;#228;nder oder Bank. Das w&amp;#252;rde f&amp;#252;r Sie aber in jedem Fall sehr teuer. &lt;br /&gt;
Statt einer &amp;#220;bergabe an den neuen Eigent&amp;#252;mer k&amp;#246;nnten Sie auch Ihren Herausgabeanspruch gegen den Treuh&amp;#228;nder oder die Bank an den neuen Eigent&amp;#252;mer abtreten. Das setzt in der Tat einen Treuh&amp;#228;nder oder Bank voraus. Diese &amp;#220;bereignung ist dabei die Grundform einer gedeckten Forderungsabtretung. Was Sie hier beschreiben, das ist m.a.W. genau das, was ich in meinem Artikel aus rechtlicher Sicht erl&amp;#228;utert habe. &lt;br /&gt;
Sie haben offenbar ein fehlerhaftes Geschichtsbild. Die Renaissance war der Beginn der Neuzeit. Die Renaissance hat das Mittelalter gerade &amp;#252;berwunden. Statt die Kirche und den Staat in den Mittelpunkt zu stellen, hat die Renaissance den Menschen in den Mittelpunkt gestellt. &lt;br /&gt;
Die Methoden der Bilanzierung (von ital. bilancia &amp;#8222;(Balken)Waage&amp;#8220;), insbesondere der doppelten Buchf&amp;#252;hrung haben sich seit Jahrhunderten bew&amp;#228;hrt. Daran wird sich auch &amp;#8222;mit Smartphones und dem ganzen Zeugs&amp;#8220; nichts &amp;#228;ndern. Das Problem liegt darin, da&amp;#223; man die traditionellen Bilanzierungsvorschriften im Rahmen der Globalisierung aufgeweicht hat. Statt nach dem traditionellen Vorsichts- und Niederstwertprinzip wird heute nach dem sog. &amp;#8222;Fair value&amp;#8220;-Prinzip bilanziert. Man k&amp;#246;nnte auch sagen, man hat sich einfach reich gerechnet.&lt;br /&gt;
Sie sollten sich nicht nur auf Gold fokussieren. Es gibt auch noch andere Verm&amp;#246;genswerte, die in einer Krise und danach werthaltig sind.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lieber Herr Bechtel,<br />
<br />
==> Sie m&#252;&#223;ten Gold st&#228;ndig von einem Ort zum<br />
==> anderen transportieren<br />
<br />
das w&#252;rde passieren OHNE Treuh&#228;nder. Aber MIT einem solchen w&#228;ren infolge der (dann zu erwartenden) Vorsichtigkeit der Leute im physischen kaum Bewegungen zu verzeichnen.<br />
<br />
Im b&#252;rgerlich einfachen genauso wie im interkontinental staatlichen Gesch&#228;ftsverkehr w&#228;re es kinderleicht, den Anspruch auf das hinterlegte Gold innerhalb von Hauptlagern elektronisch zu verwalten: In diesem Kautionsgesch&#228;ft w&#252;rden sich immer nur Bezugsnummern ver&#228;ndern. Es w&#252;rde dabei physisch rein gar nichts transportiert.<br />
<br />
Die Sache beschreibt sich eben nicht gut mit den Methoden des Mittelalters. Wir leben dann doch eher schon im 21. Jahrhundert, so mit Smartphones und dem ganzen Zeugs. Es geht nur noch darum, da&#223; die Ein- und Ausleger f&#252;r sich privat physische Ums&#228;tze verzeichnen. Und schauen Sie mal; so aus dem N&#228;hkastchen geplaudert; in meinem Lager gab es in 36 Jahren genau drei Entnahmen und demgegen&#252;ber ziemlich viele Einlegungen. Und bei den Leuten, von denen ich Goldbest&#228;nde wei&#223;, ist das nicht anders. Die geben quasi ebengleich nix davon her; auch nicht f&#252;r ein Vielfaches des W&#228;hrungspreises. Die sterben damit bzw. vererben das weise und beschult an ihre Folgegenerationen.<br />
<br />
Das jedenfalls Beruhigende an Kautionsgold ist, da&#223; es sich im Preis prinzipiell immer nur erh&#246;hen kann, schlicht weil sich die Preise f&#252;r Waren und Dienstleistungen erh&#246;hen. Der "Wert" des Goldes, der bleibt regelm&#228;&#223;ig konstant. Besser kann man es wirklich nicht machen.<br />
<br />
Nat&#252;rlich wird das besonders interessant wenn bis in die Gegend des Jahres 2034 (das ist ja schon in verdammt kurzen zwanzig Jahren) alles erreichbare Gold [aus bekannten wie auch noch unbekannten Lagerst&#228;tten] auf unserem Planeten abgebaut wurde. Dann kann auch keiner mehr Schummeln: Dann gibt es nur noch eine einzige Masse an Gold. W&#252;rde man dann genau jenes zu Kautionsgut machen, w&#228;re das objektiv ideal.<br />
<br />
Und noch ein sch&#246;ner Synergieeffekt: In einer solchen Goldkautionswelt g&#228;be es wohl keine Banken mehr, die f&#252;r Darlehen Banditenpr&#228;mien verlangen. Wer kein Gold hat, w&#252;rde eben nie und nimmer einen Kredit bekommen. Zahlungsausf&#228;lle entfielen schlicht. Die Banken w&#228;ren damit sogleich zur&#252;ck zu ihrer eigentlichen Funktion: Der Zwischenfinanzierung des Handels.<br />
<br />
<strong>Antwort MB:</strong> <br />
Liebe Frau S., <br />
eine Eigentums&#252;bertragung von Gold erfolgt grunds&#228;tzlich durch Einigung und &#220;bergabe an den neuen Eigent&#252;mer. Dazu m&#252;ssen Sie das Gold zu dem Eigent&#252;mer transportieren. Das k&#246;nnten Sie in der Tat auch ohne Treuh&#228;nder oder Bank. Das w&#252;rde f&#252;r Sie aber in jedem Fall sehr teuer. <br />
Statt einer &#220;bergabe an den neuen Eigent&#252;mer k&#246;nnten Sie auch Ihren Herausgabeanspruch gegen den Treuh&#228;nder oder die Bank an den neuen Eigent&#252;mer abtreten. Das setzt in der Tat einen Treuh&#228;nder oder Bank voraus. Diese &#220;bereignung ist dabei die Grundform einer gedeckten Forderungsabtretung. Was Sie hier beschreiben, das ist m.a.W. genau das, was ich in meinem Artikel aus rechtlicher Sicht erl&#228;utert habe. <br />
Sie haben offenbar ein fehlerhaftes Geschichtsbild. Die Renaissance war der Beginn der Neuzeit. Die Renaissance hat das Mittelalter gerade &#252;berwunden. Statt die Kirche und den Staat in den Mittelpunkt zu stellen, hat die Renaissance den Menschen in den Mittelpunkt gestellt. <br />
Die Methoden der Bilanzierung (von ital. bilancia &#8222;(Balken)Waage&#8220;), insbesondere der doppelten Buchf&#252;hrung haben sich seit Jahrhunderten bew&#228;hrt. Daran wird sich auch &#8222;mit Smartphones und dem ganzen Zeugs&#8220; nichts &#228;ndern. Das Problem liegt darin, da&#223; man die traditionellen Bilanzierungsvorschriften im Rahmen der Globalisierung aufgeweicht hat. Statt nach dem traditionellen Vorsichts- und Niederstwertprinzip wird heute nach dem sog. &#8222;Fair value&#8220;-Prinzip bilanziert. Man k&#246;nnte auch sagen, man hat sich einfach reich gerechnet.<br />
Sie sollten sich nicht nur auf Gold fokussieren. Es gibt auch noch andere Verm&#246;genswerte, die in einer Krise und danach werthaltig sind.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen#c23481</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</title>
			<pubDate>Thu, 23 Jan 2014 15:57:03 +0000</pubDate>
			<dc:creator>pingpong [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c23463@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Lieber Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
jetzt denken Sie doch bitte nocheinmal nach: Ihr vorgeschlagener Weg ist immer lang und juristisch aufwendig; also nervig und gar teuer!, macht auch noch andere Leute reich; und garantiert im &quot;WERT&quot; &amp;#252;berhaupt und rein gar nichts. Hingegen physisches Gold [abgerechnet in Gramm, nicht in W&amp;#228;hrung], jenes wertm&amp;#228;&amp;#223;ig als Kaution benutzt f&amp;#252;r jegliche Transaktion zwischen Gesch&amp;#228;ftspartnern; also parallel aktiv verwaltet &amp;#252;ber Treuh&amp;#228;nder; dann w&amp;#252;rden die Leute mit ihren Versprechen sehr rasch sehr vorsichtig werden. Denn wer in diesem Modell irisch-koboldgleich im Topf kein Gold hat, der hat dann tats&amp;#228;chlich keine Bonit&amp;#228;t; und mit dem sollte man NIE Gesch&amp;#228;fte machen. Ist doch ein billiges wie einfaches Prinzip, das nach Umsetzung schreit. Ich habe selbst damit schon begonnen: Innerhalb der Familie borgen wir Geld gegen Hinterlegung von Goldbarren. Kann einer nicht zahlen was er versprach, wird die Hinterlegung an den Gl&amp;#228;ubiger gegeben. Interessant: Es kam NOCH NIE zu einem Zahlungsverzug. Ist offenbar doch ein billiger, sicherer und hocheffizienter Weg f&amp;#252;r beste Zahlungsmoral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antwort MB:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Liebe Frau S., ganz im Gegenteil! Hier irren Sie sich gewaltig. Es ist genau umgekehrt, wie Sie sich das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Sie in Ihrer Familie praktizieren, das ist - rechtlich betrachtet - genau das, wof&amp;#252;r ich eintrete.&lt;/strong&gt; Das, was Sie hier f&amp;#252;r ein Darlehen beschreiben, das funktioniert doch bei einer &amp;#220;berweisung genauso. Sie hinterlegen Gold bei einer vertrauensw&amp;#252;rdigen Stelle. Mit der Abtretung Ihres Herausgabeanspruches gegen den Verwahrer an den Empf&amp;#228;nger &amp;#252;bertragen Sie kraft Gesetzes das dort hinterlegte Gold an den Empf&amp;#228;nger. &lt;br /&gt;
Dieses &lt;strong&gt;Prinzip der GEDECKTEN Forderungsabtretung&lt;/strong&gt; hat deshalb &lt;strong&gt;seit der Renaissance&lt;/strong&gt; im Rechtsverkehr zu einer &lt;strong&gt;enormen Beschleunigung&lt;/strong&gt;, zu einer &lt;strong&gt;enormen Verbesserung der Rechtssicherheit&lt;/strong&gt; und zu einer &lt;strong&gt;enormen wirtschaftlichen Vereinfachung&lt;/strong&gt; gef&amp;#252;hrt. &lt;strong&gt;Was w&amp;#228;re n&amp;#228;mlich die Alternative?&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Wenn Sie die UNBEWEGTE &amp;#220;bertragung von Gold&lt;/strong&gt; und anderen Sachwerten durch Abtretung eines Herausgabeanspruchs gegen die verwahrende Bank &lt;strong&gt;ablehnen&lt;/strong&gt;, wie wollen Sie denn dann eine Goldforderung von Frankfurt nach Hamburg oder gar nach Sidney &amp;#252;berweisen? Sie m&amp;#252;&amp;#223;ten Gold st&amp;#228;ndig von einem Ort zum anderen transportieren. Was glauben Sie wohl, was das f&amp;#252;r einen Aufwand (personell, materiell) und f&amp;#252;r Rechtsunsicherheit (&amp;#220;berf&amp;#228;lle auf Goldtransporte) verursachen w&amp;#252;rde? Schauen Sie sich doch einfach einmal an, wie aufwendig die Repatriierung des deutschen BuBa-Goldes ist! Dieser Aufwand st&amp;#252;nde in &amp;#252;berhaupt keinem Verh&amp;#228;ltnis zu dem wirtschaftlichen Nutzen. &lt;strong&gt;Dann w&amp;#228;re die BEWEGTE &amp;#220;bertragung von Gold schlichtweg unbezahlbar!&lt;/strong&gt; Das w&amp;#228;re richtig nervig und teuer! Es ist also genau umgekehrt, wie Sie sich das vorstellen. &lt;br /&gt;
Lassen Sie sich das vielleicht noch einmal von einem Rechtsanwalt erkl&amp;#228;ren. Es w&amp;#228;re n&amp;#228;mlich sehr sinnvoll, wenn Sie auch verstanden h&amp;#228;tten, was Sie da rechtlich tun. Das mag f&amp;#252;r Sie erst einmal sehr nervig klingen. Das ist es aber ganz und gar nicht. Wenn man das verstanden hat, dann ist das ganz einfach. Ja, geradezu genial einfach.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Literaturempfehlung: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
1. B&amp;#252;rgerliches Gesetzbuch BGB, (dtv, ) ISBN: 978-3-423-05001-2, 5,00 Eur[D] (sollte jeder haben!)&lt;br /&gt;
2. Kallwass, Wolfgang / Abels, Peter: Privatrecht, B&amp;#252;rgerliches Recht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Zivilprozessrecht, Insolvenzrecht, (Vahlen, Franz) ISBN: 978-3-8006-3896-3, 32,80 Eur[D] (kann man sich auch in einer Stadtb&amp;#252;cherei, ggf. per Fernleihe ausleihen)</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lieber Herr Bechtel,<br />
jetzt denken Sie doch bitte nocheinmal nach: Ihr vorgeschlagener Weg ist immer lang und juristisch aufwendig; also nervig und gar teuer!, macht auch noch andere Leute reich; und garantiert im "WERT" &#252;berhaupt und rein gar nichts. Hingegen physisches Gold [abgerechnet in Gramm, nicht in W&#228;hrung], jenes wertm&#228;&#223;ig als Kaution benutzt f&#252;r jegliche Transaktion zwischen Gesch&#228;ftspartnern; also parallel aktiv verwaltet &#252;ber Treuh&#228;nder; dann w&#252;rden die Leute mit ihren Versprechen sehr rasch sehr vorsichtig werden. Denn wer in diesem Modell irisch-koboldgleich im Topf kein Gold hat, der hat dann tats&#228;chlich keine Bonit&#228;t; und mit dem sollte man NIE Gesch&#228;fte machen. Ist doch ein billiges wie einfaches Prinzip, das nach Umsetzung schreit. Ich habe selbst damit schon begonnen: Innerhalb der Familie borgen wir Geld gegen Hinterlegung von Goldbarren. Kann einer nicht zahlen was er versprach, wird die Hinterlegung an den Gl&#228;ubiger gegeben. Interessant: Es kam NOCH NIE zu einem Zahlungsverzug. Ist offenbar doch ein billiger, sicherer und hocheffizienter Weg f&#252;r beste Zahlungsmoral.<br />
<br />
<strong>Antwort MB:</strong> <br />
Liebe Frau S., ganz im Gegenteil! Hier irren Sie sich gewaltig. Es ist genau umgekehrt, wie Sie sich das vorstellen.<br />
<strong>Was Sie in Ihrer Familie praktizieren, das ist - rechtlich betrachtet - genau das, wof&#252;r ich eintrete.</strong> Das, was Sie hier f&#252;r ein Darlehen beschreiben, das funktioniert doch bei einer &#220;berweisung genauso. Sie hinterlegen Gold bei einer vertrauensw&#252;rdigen Stelle. Mit der Abtretung Ihres Herausgabeanspruches gegen den Verwahrer an den Empf&#228;nger &#252;bertragen Sie kraft Gesetzes das dort hinterlegte Gold an den Empf&#228;nger. <br />
Dieses <strong>Prinzip der GEDECKTEN Forderungsabtretung</strong> hat deshalb <strong>seit der Renaissance</strong> im Rechtsverkehr zu einer <strong>enormen Beschleunigung</strong>, zu einer <strong>enormen Verbesserung der Rechtssicherheit</strong> und zu einer <strong>enormen wirtschaftlichen Vereinfachung</strong> gef&#252;hrt. <strong>Was w&#228;re n&#228;mlich die Alternative?</strong> <strong>Wenn Sie die UNBEWEGTE &#220;bertragung von Gold</strong> und anderen Sachwerten durch Abtretung eines Herausgabeanspruchs gegen die verwahrende Bank <strong>ablehnen</strong>, wie wollen Sie denn dann eine Goldforderung von Frankfurt nach Hamburg oder gar nach Sidney &#252;berweisen? Sie m&#252;&#223;ten Gold st&#228;ndig von einem Ort zum anderen transportieren. Was glauben Sie wohl, was das f&#252;r einen Aufwand (personell, materiell) und f&#252;r Rechtsunsicherheit (&#220;berf&#228;lle auf Goldtransporte) verursachen w&#252;rde? Schauen Sie sich doch einfach einmal an, wie aufwendig die Repatriierung des deutschen BuBa-Goldes ist! Dieser Aufwand st&#252;nde in &#252;berhaupt keinem Verh&#228;ltnis zu dem wirtschaftlichen Nutzen. <strong>Dann w&#228;re die BEWEGTE &#220;bertragung von Gold schlichtweg unbezahlbar!</strong> Das w&#228;re richtig nervig und teuer! Es ist also genau umgekehrt, wie Sie sich das vorstellen. <br />
Lassen Sie sich das vielleicht noch einmal von einem Rechtsanwalt erkl&#228;ren. Es w&#228;re n&#228;mlich sehr sinnvoll, wenn Sie auch verstanden h&#228;tten, was Sie da rechtlich tun. Das mag f&#252;r Sie erst einmal sehr nervig klingen. Das ist es aber ganz und gar nicht. Wenn man das verstanden hat, dann ist das ganz einfach. Ja, geradezu genial einfach.<br />
<strong>Literaturempfehlung: </strong><br />
1. B&#252;rgerliches Gesetzbuch BGB, (dtv, ) ISBN: 978-3-423-05001-2, 5,00 Eur[D] (sollte jeder haben!)<br />
2. Kallwass, Wolfgang / Abels, Peter: Privatrecht, B&#252;rgerliches Recht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Zivilprozessrecht, Insolvenzrecht, (Vahlen, Franz) ISBN: 978-3-8006-3896-3, 32,80 Eur[D] (kann man sich auch in einer Stadtb&#252;cherei, ggf. per Fernleihe ausleihen)]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen#c23463</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</title>
			<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 20:54:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Ewald K. [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c23424@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr geehrter Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es erscheint schon etwas komisch und hat einen gewissen Unterhaltungswert, wenn Sie schreiben in Bezug auf Vertragstreue &quot;...Wir leben hier schlie&amp;#223;lich in Deutschland, nicht in Griechenland!&quot;&lt;br /&gt;
Wo wird denn in Bezug auf den Euro fast jedes vom Bundestag beschlossene Gesetz gebrochen und die Regierung macht nichts dagegen?&lt;br /&gt;
Welches Land hat die h&amp;#246;chsten, ungedeckten Target2 Guthaben und macht nichts um die Aush&amp;#246;hlung des Verm&amp;#246;gens der Bundesbank zu vermeiden?&lt;br /&gt;
Welches Land l&amp;#228;sst sich in Bezug auf die Goldbest&amp;#228;nde der Notenbank so vorf&amp;#252;hren wie Deutschland?&lt;br /&gt;
Welche Firma darf eine Bilanz abgeben die in wesentlichen Teilen nicht gepr&amp;#252;ft ist? (Letzte Pr&amp;#252;fung der Goldbest&amp;#228;nde vor ca 50 Jahren!!)&lt;br /&gt;
Welches Land l&amp;#228;sst sich bei der Bezahlung der EU am schnellsten &amp;#252;ber den Tisch ziehen?&lt;br /&gt;
Welche Regierung holt sich Berater ins Haus die die Enteignung der B&amp;#252;rger bekanntermassen planen? (BCG und DIW)&lt;br /&gt;
Welche Regierung k&amp;#252;mmert sich &amp;#252;berhaupt nicht darum, dass das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat, dass seit den 50er Jahren der Bundestag nicht rechtm&amp;#228;ssig gew&amp;#228;hlt wurde?&lt;br /&gt;
Welches Parlament ist nicht rechm&amp;#228;ssig gew&amp;#228;hlt, sondern als Parteienparlament zusammengesetzt? (Stichwort unmittelbare Wahl schliesst Listenmandate klar aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier schreiben Sie sinngem&amp;#228;ss von Rechtsstaat, es m&amp;#252;sste doch eher Bananenrepublik heissen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antwort MB:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr K., leider kann ich Ihnen nicht widersprechen. Wir sind in der Tat auf dem besten Wege in eine Bananenrepublik. Der Begriff &amp;#8222;Rechtsstaat&amp;#8220; verkommt immer mehr zum Schimpfwort.&lt;br /&gt;
Dies &amp;#228;ndert jedoch nichts daran, da&amp;#223; es einen Rechtsstaat gibt. Wir m&amp;#252;ssen ihn nur wollen. Und entsprechend handeln. Dazu m&amp;#252;ssen wir insbesondere gegen&amp;#252;ber allen Bananen-Tendenzen das Wort erheben. Wir alle.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrter Herr Bechtel,<br />
<br />
es erscheint schon etwas komisch und hat einen gewissen Unterhaltungswert, wenn Sie schreiben in Bezug auf Vertragstreue "...Wir leben hier schlie&#223;lich in Deutschland, nicht in Griechenland!"<br />
Wo wird denn in Bezug auf den Euro fast jedes vom Bundestag beschlossene Gesetz gebrochen und die Regierung macht nichts dagegen?<br />
Welches Land hat die h&#246;chsten, ungedeckten Target2 Guthaben und macht nichts um die Aush&#246;hlung des Verm&#246;gens der Bundesbank zu vermeiden?<br />
Welches Land l&#228;sst sich in Bezug auf die Goldbest&#228;nde der Notenbank so vorf&#252;hren wie Deutschland?<br />
Welche Firma darf eine Bilanz abgeben die in wesentlichen Teilen nicht gepr&#252;ft ist? (Letzte Pr&#252;fung der Goldbest&#228;nde vor ca 50 Jahren!!)<br />
Welches Land l&#228;sst sich bei der Bezahlung der EU am schnellsten &#252;ber den Tisch ziehen?<br />
Welche Regierung holt sich Berater ins Haus die die Enteignung der B&#252;rger bekanntermassen planen? (BCG und DIW)<br />
Welche Regierung k&#252;mmert sich &#252;berhaupt nicht darum, dass das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat, dass seit den 50er Jahren der Bundestag nicht rechtm&#228;ssig gew&#228;hlt wurde?<br />
Welches Parlament ist nicht rechm&#228;ssig gew&#228;hlt, sondern als Parteienparlament zusammengesetzt? (Stichwort unmittelbare Wahl schliesst Listenmandate klar aus)<br />
<br />
Und hier schreiben Sie sinngem&#228;ss von Rechtsstaat, es m&#252;sste doch eher Bananenrepublik heissen!<br />
<br />
<strong>Antwort MB:</strong> <br />
Sehr geehrter Herr K., leider kann ich Ihnen nicht widersprechen. Wir sind in der Tat auf dem besten Wege in eine Bananenrepublik. Der Begriff &#8222;Rechtsstaat&#8220; verkommt immer mehr zum Schimpfwort.<br />
Dies &#228;ndert jedoch nichts daran, da&#223; es einen Rechtsstaat gibt. Wir m&#252;ssen ihn nur wollen. Und entsprechend handeln. Dazu m&#252;ssen wir insbesondere gegen&#252;ber allen Bananen-Tendenzen das Wort erheben. Wir alle.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen#c23424</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Gedeckte und ungedeckte Geldforderungen</title>
			<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 16:38:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator>pingpong [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c23417@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Wenn es nach mir ginge, d&amp;#252;rften unbesicherte Vertr&amp;#228;ge &amp;#252;berhaupt nicht geschlossen werden. - Wie ist es denn zu der Mode von Vertragsbr&amp;#252;chen &amp;#252;berhaupt gekommen? Doch nur, weil das Wort von K&amp;#228;ufern gar nichts mehr &quot;Wert&quot; ist. Um das wieder geradezur&amp;#252;cken, w&amp;#228;re es doch interessant, jedem K&amp;#228;ufer zu absolut jedem Gesch&amp;#228;ft aufzuerlegen, den Gegenwert seines konkreten Kaufbegehrens mit Gold zu besichern. Wer dann nicht gen&amp;#252;gend Gold verf&amp;#252;gt, der kann eben nicht &amp;#252;ber seine Verh&amp;#228;ltnisse leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antwort MB:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
So weit br&amp;#228;uchten wir gar nicht zu gehen. Es mu&amp;#223; ja nicht immer Gold und Silber sein. &lt;br /&gt;
Wenn Sie fr&amp;#252;her ein Haus bauen wollten, dann brauchten Sie daf&amp;#252;r auch erst einmal 50 % Eigenkapital. Die anderen 50 % bekamen Sie dann von der Bank. Diese 50 % konnten Sie dann mit Ihren 50 % in Form einer Grundsicherheit (Hypothek, Grundschuld) absichern. Damit war zumindest der Kapitalstock des Darlehens abgesichert. &lt;br /&gt;
Damit war die Bank in einer einem Vermieter vergleichbaren Lage. Wenn der Mieter seine Miete nicht mehr zahlt, dann kann der Vermieter dem Mieter k&amp;#252;ndigen und erh&amp;#228;lt seine Wohnung zur&amp;#252;ck. Wenn der Darlehensnehmer seine Tilgung und Zins nicht mehr zahlt, dann konnte die Bank den Kredit k&amp;#252;ndigen und konnte durch Zwangsvollstreckung die Grundsicherheit verwerten. &lt;br /&gt;
Mit den Schuldscheinen der Zentralbank, also Ihren Euro-Scheinen in der Tasche, m&amp;#252;&amp;#223;te es auch wieder genauso gehen. Die Zentralbank d&amp;#252;rfte nur so viel Geld ausgeben, wie sie an Sicherheiten bekommen hat. Dann h&amp;#228;tten wir ein wertgedecktes Geldsystem. &lt;br /&gt;
Dann h&amp;#228;tten wir ein Mega-Problem weniger. Deren gibt es allerdings noch ein Paar mehr. Prof. Dr. Wilhelm Hankel hat einige davon in seinem Vortrag  &amp;#8222;Spekulationsblasen in Geschichte und Gegenwart&amp;#8220; erw&amp;#228;hnt. (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.goldseitenblog.com/admin.php?ctrl=items&amp;amp;blog=30&amp;amp;p=919&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.goldseitenblog.com/admin.php?ctrl=items&amp;amp;blog=30&amp;amp;p=919&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Leider l&amp;#228;&amp;#223;t sich mit einem derart konservativem Bankgesch&amp;#228;ft heute kaum noch einen Blumentopf gewinnen. Deshalb haben ja viele deutsche Banken und Sparkassen wegen der h&amp;#246;heren Zinsen in den S&amp;#252;dl&amp;#228;ndern ihre Einlagen nach der Einf&amp;#252;hrung des Euro gen S&amp;#252;den transferiert. Nun gehen diese Anlagen auch &amp;#8222;gen S&amp;#252;den&amp;#8220;....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn es nach mir ginge, d&#252;rften unbesicherte Vertr&#228;ge &#252;berhaupt nicht geschlossen werden. - Wie ist es denn zu der Mode von Vertragsbr&#252;chen &#252;berhaupt gekommen? Doch nur, weil das Wort von K&#228;ufern gar nichts mehr "Wert" ist. Um das wieder geradezur&#252;cken, w&#228;re es doch interessant, jedem K&#228;ufer zu absolut jedem Gesch&#228;ft aufzuerlegen, den Gegenwert seines konkreten Kaufbegehrens mit Gold zu besichern. Wer dann nicht gen&#252;gend Gold verf&#252;gt, der kann eben nicht &#252;ber seine Verh&#228;ltnisse leben.<br />
<br />
<strong>Antwort MB:</strong><br />
So weit br&#228;uchten wir gar nicht zu gehen. Es mu&#223; ja nicht immer Gold und Silber sein. <br />
Wenn Sie fr&#252;her ein Haus bauen wollten, dann brauchten Sie daf&#252;r auch erst einmal 50 % Eigenkapital. Die anderen 50 % bekamen Sie dann von der Bank. Diese 50 % konnten Sie dann mit Ihren 50 % in Form einer Grundsicherheit (Hypothek, Grundschuld) absichern. Damit war zumindest der Kapitalstock des Darlehens abgesichert. <br />
Damit war die Bank in einer einem Vermieter vergleichbaren Lage. Wenn der Mieter seine Miete nicht mehr zahlt, dann kann der Vermieter dem Mieter k&#252;ndigen und erh&#228;lt seine Wohnung zur&#252;ck. Wenn der Darlehensnehmer seine Tilgung und Zins nicht mehr zahlt, dann konnte die Bank den Kredit k&#252;ndigen und konnte durch Zwangsvollstreckung die Grundsicherheit verwerten. <br />
Mit den Schuldscheinen der Zentralbank, also Ihren Euro-Scheinen in der Tasche, m&#252;&#223;te es auch wieder genauso gehen. Die Zentralbank d&#252;rfte nur so viel Geld ausgeben, wie sie an Sicherheiten bekommen hat. Dann h&#228;tten wir ein wertgedecktes Geldsystem. <br />
Dann h&#228;tten wir ein Mega-Problem weniger. Deren gibt es allerdings noch ein Paar mehr. Prof. Dr. Wilhelm Hankel hat einige davon in seinem Vortrag  &#8222;Spekulationsblasen in Geschichte und Gegenwart&#8220; erw&#228;hnt. (vgl. <a href="http://www.goldseitenblog.com/admin.php?ctrl=items&amp;blog=30&amp;p=919" rel="nofollow">http://www.goldseitenblog.com/admin.php?ctrl=items&amp;blog=30&amp;p=919</a>)<br />
Leider l&#228;&#223;t sich mit einem derart konservativem Bankgesch&#228;ft heute kaum noch einen Blumentopf gewinnen. Deshalb haben ja viele deutsche Banken und Sparkassen wegen der h&#246;heren Zinsen in den S&#252;dl&#228;ndern ihre Einlagen nach der Einf&#252;hrung des Euro gen S&#252;den transferiert. Nun gehen diese Anlagen auch &#8222;gen S&#252;den&#8220;....]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2014/01/21/gedeckte-und-ungedeckte-geldforderungen#c23417</link>
		</item>
			</channel>
</rss>
