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		<title>Markus Bechtel - Letzte Kommentare zu Halbe Wahrheiten und ganze L&#252;gen</title>
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		<language>de-DE</language>
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		<ttl>60</ttl>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Halbe Wahrheiten und ganze L&#252;gen</title>
			<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 17:49:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Thomas [Besucher]</dc:creator>
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			<description>Ich w&amp;#252;rde gern noch zum in diesem Artikel auch erw&amp;#228;hnten Thema &quot;der Zinseszins ist das &amp;#220;bel&quot; ein paar Worte sagen. Der Kommentarstrang unter dem Artikel &quot;Denken macht frei&quot; ist ja schon geschlossenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich m&amp;#246;chte in einfachen Worten und weniger abstrakt klar machen, dass der Zinseszins normal und angemessen ist. Zun&amp;#228;chst ist es wichtig, dass man unterscheidet zwischen 1.) Guthabenzinseszins und 2.) Schuldzinseszins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Guthabenzinseszins&lt;br /&gt;
Beispiel: Oma Meier hat 100 Euro auf ihrem Sparbuch. Es fallen j&amp;#228;hrlich Zinsen in H&amp;#246;he von 5% an, also 5 Euro. Die Sparkasse muss der Oma im Folgejahr selbstverst&amp;#228;ndlich auch auf die Zinsen Zinsen zahlen. Warum? Wenn ihre Bank ihr die Zinseszinsen verweigert, hebt sie einfach (und so tut es auch jeder andere Kunde) ihre Zinsen j&amp;#228;hrlich oder quartalsweise ab und tr&amp;#228;gt die Zinsen zur Konkurrenzbank, um dort ab dann Zinsen f&amp;#252;r das neue Guthaben zu bekommen. Wer behauptet, dass sei zu umst&amp;#228;ndlich irrt: Mit automatisierten Termin&amp;#252;berweisungen per Online-Banking ist das ein Klacks. Dass dieses Guthaben fr&amp;#252;her mal Zinsen waren, hat das Geld vergessen, wenn es bei der Konkurrenzbank angekommen ist. Also selbst, wenn die planwirtschaftlichen Regulatoren die p&amp;#246;sen Zinseszinsen &quot;verbieten&quot; wollten, k&amp;#246;nnten sie das gar nicht. Wie will man p&amp;#246;se abgehobene Zinsen von artigen Nicht-Zinsen unterscheiden? Gar nicht. Geld ist Geld. Daher m&amp;#252;ssen Banken auf Guthaben Zinseszinsen zahlen oder sie verlieren Kunden an die Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Schuldzinseszins&lt;br /&gt;
Rudi M&amp;#252;ller leiht sich von seinem reichen Onkel 100 Euro. Daf&amp;#252;r soll er dem Onkel j&amp;#228;hrlich 5% Zinsen zahlen, also 5 Euro. Bedient er am Jahresende zuverl&amp;#228;ssig seine Zinsschuld, zahlt also seinem Onkel wie sich das geh&amp;#246;rt 5 Euro Jahresgeb&amp;#252;hr f&amp;#252;r das Fremdkapital, fallen keinerlei weitere Zinsen auf Zinsen an. Das Problem Schuldzinseszins f&amp;#228;llt doch nur dann an, wenn man seine Zinsen nicht bezahlt, also den Kreditvertrag nicht 1:1 erf&amp;#252;llt und sich so automatisch weiter verschuldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erh&amp;#228;lt der Leihgeber, also Onkel M&amp;#252;ller, seine j&amp;#228;hrlichen Zinsen nicht, entsteht ihm ja ein finanzieller Schaden, weil er dieses Geld, das nun eigentlich seines ist, nicht einnimmt, und damit nicht weiter arbeiten kann und damit auch auf Konsum verzichten muss. Dem Onkel geh&amp;#246;ren ja laut Vertrag nach einem Jahr 105 Euro. Verliehen hat er aber eigentlich nur 100 Euro. Die 5 Euro stehen ihm sofort zu, und zwar als Zinszahlung durch seinen Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als Oma Meier mit ihren Guthabenzinseszinsen hat Onkel M&amp;#252;ller aber nicht die M&amp;#246;glichkeit, sich seine Zinseszinsen auf die 5 Euro Zinsen nun einfach von der Konkurrenz zu holen, indem er z. B. im Folgejahr die 5 Euro Zinsen seiner kleinen Nichte Klara f&amp;#252;r 5% Zinsen weiter verleiht (macht 25 Cent Zinsen auf die Zinsen). Denn auf den ganzen 105 Euro, also dem Kreditgeld plus Zinsen, sitzt ja der zahlungsfaule Rudi. Daher kann der Onkel nicht anders, als auf die nicht erhaltenen Zinseinnahmen, die ja jetzt sein Eigentum sind, ebenfalls seinem Neffen Zinsen zu berechnen. Das ist nur fair und recht. Rudi h&amp;#228;tte schlie&amp;#223;lich seinen Vertrag einhalten, und j&amp;#228;hrlich seine Zinsschuld beim Onkel begleichen m&amp;#252;ssen. Warum soll der Onkel daf&amp;#252;r aufkommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und &amp;#228;hnlich verh&amp;#228;lt es sich bei Staaten, die niemals ihre Schulden zur&amp;#252;ckzahlen, oder sogar nicht einmal ihre Zinsen begleichen. Die Beispiele treffen nat&amp;#252;rlich letztlich zu auf ein System, in dem Geld werthaltig ist und nicht aus dem Nichts erzeugt werden darf. Dass unser derzeitiges Geldsystem eine Missgeburt ist, ist ein anderes Thema, und sollte nicht mit der Finanzmathematischen Selbstverst&amp;#228;ndlichkeit des Zinseszinses vermischt werden. Der Punkt ist: Geld sollte niemals aus dem Nichts gesch&amp;#246;pft werden d&amp;#252;rfen, wie es in unserem System gang und g&amp;#228;be ist. Das allein ist das Problem. Zinsen sind weder das &amp;#220;bel, noch kann man sie eigentlich &amp;#252;berhaupt verbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem sollten sich Staaten generell &amp;#252;berhaupt nicht verschulden d&amp;#252;rfen, weil Staaten nichts produzieren. Dies sind die beiden Kernprobleme, und nicht der Zins und auch nicht der Zinseszins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Leider f&amp;#252;hrt Ihre Differenzierung zwischen Guthabenzinsen und Schuldzinsen nicht weiter. Dies folgt aus den Grundlagen der Bilanzierung. Wenn Sie ein Guthaben, eine Forderung auf Ihrer Aktivseite verzeichnet haben, dann erscheint dieses Guthaben bei dem Schuldner in der Bilanz auf der Passivseite als Verbindlichkeit, als Fremdkapital. Entsprechend verh&amp;#228;lt es sich mit den Zinsen. Ihr Zinsanspruch auf der Aktivseite ihrer Bilanz entspricht der Zinsverbindlichkeit auf der Passivseite Ihres Schuldners. Guthabenzins und Schuldzins sind daher nichts anderes als zwei Seiten DERSELBEN Medaille, DESSELBEN Schuldverh&amp;#228;ltnisses eben.&lt;br /&gt;
Das Verhalten Ihrer Oma in Ihrem Beispiel ist im Falle eines Zinseszinsverbotes genau dasselbe Verhalten, das jeder andere Anleger an den Tag legen mu&amp;#223;: Ein Vermieter mu&amp;#223; die Mietertr&amp;#228;ge seines Mieters auch an den Kapitalmarkt bringen. Dieses Verhalten w&amp;#228;re also genau das richtige Verhalten. In politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Das ist auch die Intention des &amp;#167; 248 Abs. 1 BGB. Wenn also der Gesetzgeber im Verh&amp;#228;ltnis zwischen dem Gl&amp;#228;ubiger und seinem Schuldner den Zinseszins verbietet, dann ist &amp;#252;berhaupt nicht einzusehen, weshalb dies ausgerechnet bei Geldforderungen von Banken anders sein soll (&amp;#167; 248 Abs.2 BGB ). Wenn der Gesetzgeber diesen Zinseszinsanspruch untersagt, dann kann dem Gl&amp;#228;ubiger insoweit auch kein Schaden entstehen. Ein Schaden k&amp;#246;nnte ihm nur dann entstehen, wenn er einen rechtlichen Anspruch auf den Zinseszins haben w&amp;#252;rde. Das w&amp;#228;re aber nach &amp;#167; 248 Abs. 1 BGB gerade nicht der Fall.&lt;br /&gt;
Kommt der Schuldner mit der Tilgung oder den Zinsen in Verzug, dann entsteht keineswegs ein Zinseszins. Dies ist ein weit verbreiteter Irrtum. Nach dem &amp;#167; 288 BGB entsteht lediglich ein erh&amp;#246;hter Zinsanspruch: Bei Verbrauchern 5 Prozentpunkte &amp;#252;ber dem Basiszinssatz der EZB.  &lt;br /&gt;
Die Entstehung von Zinseszinsen k&amp;#246;nnen Sie ganz einfach verhindern. Auf dem Konto werden der Kapitalstock und die angefallenen Zinsen einfach separat gef&amp;#252;hrt. Dadurch wird nur der Kapitalstock verzinst, nicht jedoch die bisher angefallenen Zinsertr&amp;#228;ge. Die Zinsertr&amp;#228;ge werden einfach nur zusammen addiert. Das w&amp;#228;re eigentlich alles. Das w&amp;#228;re technisch &amp;#252;berhaupt kein Problem.&lt;br /&gt;
Ich m&amp;#246;chte Ihnen jedoch beipflichten, da&amp;#223; sich der Staat &amp;#252;berhaupt nicht verschulden sollte. Nicht weil er nichts produziert. Das ist insofern auch nicht richtig. Entscheidend ist, da&amp;#223; der Staat durch die Verschuldung &amp;#252;ber seine Verh&amp;#228;ltnisse leben kann. Die Lasten werden einfach den zuk&amp;#252;nftigen Generationen zur Last gelegt. Das ist in jeder Hinsicht unverantwortlich. Damit das endlich aufh&amp;#246;rt, mu&amp;#223; aber erst einmal die exponentielle Aufschuldung gestoppt werden. Genau deshalb brauchen wir das Zinseszinsverbot in &amp;#167; 248 Abs. 1 BGB. Der Absatz 2 ist also ersatzlos zu streichen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich w&#252;rde gern noch zum in diesem Artikel auch erw&#228;hnten Thema "der Zinseszins ist das &#220;bel" ein paar Worte sagen. Der Kommentarstrang unter dem Artikel "Denken macht frei" ist ja schon geschlossenen.<br />
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Ich m&#246;chte in einfachen Worten und weniger abstrakt klar machen, dass der Zinseszins normal und angemessen ist. Zun&#228;chst ist es wichtig, dass man unterscheidet zwischen 1.) Guthabenzinseszins und 2.) Schuldzinseszins.<br />
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1.) Guthabenzinseszins<br />
Beispiel: Oma Meier hat 100 Euro auf ihrem Sparbuch. Es fallen j&#228;hrlich Zinsen in H&#246;he von 5% an, also 5 Euro. Die Sparkasse muss der Oma im Folgejahr selbstverst&#228;ndlich auch auf die Zinsen Zinsen zahlen. Warum? Wenn ihre Bank ihr die Zinseszinsen verweigert, hebt sie einfach (und so tut es auch jeder andere Kunde) ihre Zinsen j&#228;hrlich oder quartalsweise ab und tr&#228;gt die Zinsen zur Konkurrenzbank, um dort ab dann Zinsen f&#252;r das neue Guthaben zu bekommen. Wer behauptet, dass sei zu umst&#228;ndlich irrt: Mit automatisierten Termin&#252;berweisungen per Online-Banking ist das ein Klacks. Dass dieses Guthaben fr&#252;her mal Zinsen waren, hat das Geld vergessen, wenn es bei der Konkurrenzbank angekommen ist. Also selbst, wenn die planwirtschaftlichen Regulatoren die p&#246;sen Zinseszinsen "verbieten" wollten, k&#246;nnten sie das gar nicht. Wie will man p&#246;se abgehobene Zinsen von artigen Nicht-Zinsen unterscheiden? Gar nicht. Geld ist Geld. Daher m&#252;ssen Banken auf Guthaben Zinseszinsen zahlen oder sie verlieren Kunden an die Konkurrenz.<br />
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2.) Schuldzinseszins<br />
Rudi M&#252;ller leiht sich von seinem reichen Onkel 100 Euro. Daf&#252;r soll er dem Onkel j&#228;hrlich 5% Zinsen zahlen, also 5 Euro. Bedient er am Jahresende zuverl&#228;ssig seine Zinsschuld, zahlt also seinem Onkel wie sich das geh&#246;rt 5 Euro Jahresgeb&#252;hr f&#252;r das Fremdkapital, fallen keinerlei weitere Zinsen auf Zinsen an. Das Problem Schuldzinseszins f&#228;llt doch nur dann an, wenn man seine Zinsen nicht bezahlt, also den Kreditvertrag nicht 1:1 erf&#252;llt und sich so automatisch weiter verschuldet.<br />
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Erh&#228;lt der Leihgeber, also Onkel M&#252;ller, seine j&#228;hrlichen Zinsen nicht, entsteht ihm ja ein finanzieller Schaden, weil er dieses Geld, das nun eigentlich seines ist, nicht einnimmt, und damit nicht weiter arbeiten kann und damit auch auf Konsum verzichten muss. Dem Onkel geh&#246;ren ja laut Vertrag nach einem Jahr 105 Euro. Verliehen hat er aber eigentlich nur 100 Euro. Die 5 Euro stehen ihm sofort zu, und zwar als Zinszahlung durch seinen Neffen.<br />
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Anders als Oma Meier mit ihren Guthabenzinseszinsen hat Onkel M&#252;ller aber nicht die M&#246;glichkeit, sich seine Zinseszinsen auf die 5 Euro Zinsen nun einfach von der Konkurrenz zu holen, indem er z. B. im Folgejahr die 5 Euro Zinsen seiner kleinen Nichte Klara f&#252;r 5% Zinsen weiter verleiht (macht 25 Cent Zinsen auf die Zinsen). Denn auf den ganzen 105 Euro, also dem Kreditgeld plus Zinsen, sitzt ja der zahlungsfaule Rudi. Daher kann der Onkel nicht anders, als auf die nicht erhaltenen Zinseinnahmen, die ja jetzt sein Eigentum sind, ebenfalls seinem Neffen Zinsen zu berechnen. Das ist nur fair und recht. Rudi h&#228;tte schlie&#223;lich seinen Vertrag einhalten, und j&#228;hrlich seine Zinsschuld beim Onkel begleichen m&#252;ssen. Warum soll der Onkel daf&#252;r aufkommen?<br />
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So und &#228;hnlich verh&#228;lt es sich bei Staaten, die niemals ihre Schulden zur&#252;ckzahlen, oder sogar nicht einmal ihre Zinsen begleichen. Die Beispiele treffen nat&#252;rlich letztlich zu auf ein System, in dem Geld werthaltig ist und nicht aus dem Nichts erzeugt werden darf. Dass unser derzeitiges Geldsystem eine Missgeburt ist, ist ein anderes Thema, und sollte nicht mit der Finanzmathematischen Selbstverst&#228;ndlichkeit des Zinseszinses vermischt werden. Der Punkt ist: Geld sollte niemals aus dem Nichts gesch&#246;pft werden d&#252;rfen, wie es in unserem System gang und g&#228;be ist. Das allein ist das Problem. Zinsen sind weder das &#220;bel, noch kann man sie eigentlich &#252;berhaupt verbieten.<br />
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Zudem sollten sich Staaten generell &#252;berhaupt nicht verschulden d&#252;rfen, weil Staaten nichts produzieren. Dies sind die beiden Kernprobleme, und nicht der Zins und auch nicht der Zinseszins.<br />
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<b>Antwort MB:</b><br />
Leider f&#252;hrt Ihre Differenzierung zwischen Guthabenzinsen und Schuldzinsen nicht weiter. Dies folgt aus den Grundlagen der Bilanzierung. Wenn Sie ein Guthaben, eine Forderung auf Ihrer Aktivseite verzeichnet haben, dann erscheint dieses Guthaben bei dem Schuldner in der Bilanz auf der Passivseite als Verbindlichkeit, als Fremdkapital. Entsprechend verh&#228;lt es sich mit den Zinsen. Ihr Zinsanspruch auf der Aktivseite ihrer Bilanz entspricht der Zinsverbindlichkeit auf der Passivseite Ihres Schuldners. Guthabenzins und Schuldzins sind daher nichts anderes als zwei Seiten DERSELBEN Medaille, DESSELBEN Schuldverh&#228;ltnisses eben.<br />
Das Verhalten Ihrer Oma in Ihrem Beispiel ist im Falle eines Zinseszinsverbotes genau dasselbe Verhalten, das jeder andere Anleger an den Tag legen mu&#223;: Ein Vermieter mu&#223; die Mietertr&#228;ge seines Mieters auch an den Kapitalmarkt bringen. Dieses Verhalten w&#228;re also genau das richtige Verhalten. In politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Das ist auch die Intention des &#167; 248 Abs. 1 BGB. Wenn also der Gesetzgeber im Verh&#228;ltnis zwischen dem Gl&#228;ubiger und seinem Schuldner den Zinseszins verbietet, dann ist &#252;berhaupt nicht einzusehen, weshalb dies ausgerechnet bei Geldforderungen von Banken anders sein soll (&#167; 248 Abs.2 BGB ). Wenn der Gesetzgeber diesen Zinseszinsanspruch untersagt, dann kann dem Gl&#228;ubiger insoweit auch kein Schaden entstehen. Ein Schaden k&#246;nnte ihm nur dann entstehen, wenn er einen rechtlichen Anspruch auf den Zinseszins haben w&#252;rde. Das w&#228;re aber nach &#167; 248 Abs. 1 BGB gerade nicht der Fall.<br />
Kommt der Schuldner mit der Tilgung oder den Zinsen in Verzug, dann entsteht keineswegs ein Zinseszins. Dies ist ein weit verbreiteter Irrtum. Nach dem &#167; 288 BGB entsteht lediglich ein erh&#246;hter Zinsanspruch: Bei Verbrauchern 5 Prozentpunkte &#252;ber dem Basiszinssatz der EZB.  <br />
Die Entstehung von Zinseszinsen k&#246;nnen Sie ganz einfach verhindern. Auf dem Konto werden der Kapitalstock und die angefallenen Zinsen einfach separat gef&#252;hrt. Dadurch wird nur der Kapitalstock verzinst, nicht jedoch die bisher angefallenen Zinsertr&#228;ge. Die Zinsertr&#228;ge werden einfach nur zusammen addiert. Das w&#228;re eigentlich alles. Das w&#228;re technisch &#252;berhaupt kein Problem.<br />
Ich m&#246;chte Ihnen jedoch beipflichten, da&#223; sich der Staat &#252;berhaupt nicht verschulden sollte. Nicht weil er nichts produziert. Das ist insofern auch nicht richtig. Entscheidend ist, da&#223; der Staat durch die Verschuldung &#252;ber seine Verh&#228;ltnisse leben kann. Die Lasten werden einfach den zuk&#252;nftigen Generationen zur Last gelegt. Das ist in jeder Hinsicht unverantwortlich. Damit das endlich aufh&#246;rt, mu&#223; aber erst einmal die exponentielle Aufschuldung gestoppt werden. Genau deshalb brauchen wir das Zinseszinsverbot in &#167; 248 Abs. 1 BGB. Der Absatz 2 ist also ersatzlos zu streichen.]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Halbe Wahrheiten und ganze L&#252;gen</title>
			<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 09:40:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Timo H. [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c15882@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Abschlie&amp;#223;end zu Ihren Antworten auf meine Punkte bleibt eigentlich nur zu sagen, dass nicht so hei&amp;#223; gegessen wird die gekocht. Die Situation h&amp;#228;tte sich doch auf einfachste Art und Weise vermeiden lassen k&amp;#246;nnen. Von jeder der 3 Seiten. Was mich dennoch st&amp;#246;rt ist, dass Sie das Unternehmen komplett aus der Verantwortung nehmen. Es klingt fast so, als k&amp;#246;nne man als Unternehmer jedwedes Risiko eingehen und falls der Gewinn ausbleibt ist die Klage darauf in jedem Fall berechtigt. Beispiel:&lt;br /&gt;
Als Unternehmen sucht (kauft) man sich irgendeine willige Regierung, handelt einen Vertrag aus und wenn der B&amp;#252;rger nicht zahlt klagt man auf entgangenen Gewinn. &lt;br /&gt;
Das ist ein Blankoscheck f&amp;#252;r Unternehmer. Risiko gleich Null. Das kann nicht die L&amp;#246;sung sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eben! Wenn man sich zusammengesetzt h&amp;#228;tte, dann h&amp;#228;tte man sicherlich eine L&amp;#246;sung gefunden. Zum Verhandeln brauchen Sie aber immer BEIDE Parteien: den Gl&amp;#228;ubiger UND den Schuldner. Was bleibt Ihnen als Gl&amp;#228;ubiger aber anderes &amp;#252;brig, wenn der Schuldner noch nicht einmal verhandeln will? Also &amp;#252;berhaupt nichts zahlen will? Dann bleiben Ihnen doch nur die Klage und die Zwangsvollstreckung &amp;#252;brig! Warum sollte das in Bolivien anders sein als etwa in Deutschland? Das Leben ist eben kein Kindergarten. Auch wenn man bei manchen Leuten diesen Eindruck gewinnen k&amp;#246;nnte &amp;#8230; &lt;br /&gt;
Wie kommen Sie aber darauf, da&amp;#223; ich Unternehmen komplett aus jeglicher Verantwortung nehmen w&amp;#252;rde? Haben Sie schon einmal dar&amp;#252;ber nachgedacht, was auch an einem Unternehmen dran h&amp;#228;ngt? Haben Sie auch mal an die an die Arbeiter, die Kapitalgeber (Sparer, Rentner) und die Zulieferer gedacht? Ein Unternehmen hat auch Verantwortung diesen gegen&amp;#252;ber! Es gibt eben gute und schlechte Gl&amp;#228;ubiger. Es gibt aber auch gute und schlechte Schuldner. Sie d&amp;#252;rfen die Welt nicht so eindimensional sehen! &lt;br /&gt;
Was h&amp;#228;tte denn das Unternehmen auch konkret tun sollen? Bei einem solchen Gesch&amp;#228;ft ist der Gewinn doch ohnehin schon vergleichsweise gering. Das h&amp;#228;tte sich nur &amp;#252;ber die lange Laufzeit gerechnet. Es ging hier also erst einmal darum, da&amp;#223; wenigstens die Kosten des Wassernetzes wieder rein kommen. Diese Kosten h&amp;#228;tten die Bolivianer auch dann tragen m&amp;#252;ssen, wenn sie die Wassernetze selbst erneuert und erweitert h&amp;#228;tten. Auch ein bolivianisches Unternehmen ist eben nicht die Caritas. Und selbst die mu&amp;#223; sehen, da&amp;#223; sie &amp;#252;ber die Runden kommt. Von Gewinn kann dann noch gar keine Rede sein! Brutto ist eben nicht gleich netto! Den Unterschied sollten Sie allerdings kennen!&lt;br /&gt;
Was n&amp;#252;tzt Ihnen schlie&amp;#223;lich der Blankoscheck eines Schuldners, der ohnehin nicht zahlt? Der ist genauso viel wert, wie ein amerikanischer &amp;#8222;Greenback&amp;#8220;. Ein vern&amp;#252;nftiger Unternehmer wird einen solchen Vertrag daher nicht eingehen. Sie d&amp;#252;rfen davon ausgehen, da&amp;#223; man bei der amerikanischen Firma Bechtel so bl&amp;#246;d nicht ist. So bl&amp;#246;d ist nur die deutsche Exportwirtschaft. Aber das hat andere Gr&amp;#252;nde ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Abschlie&#223;end zu Ihren Antworten auf meine Punkte bleibt eigentlich nur zu sagen, dass nicht so hei&#223; gegessen wird die gekocht. Die Situation h&#228;tte sich doch auf einfachste Art und Weise vermeiden lassen k&#246;nnen. Von jeder der 3 Seiten. Was mich dennoch st&#246;rt ist, dass Sie das Unternehmen komplett aus der Verantwortung nehmen. Es klingt fast so, als k&#246;nne man als Unternehmer jedwedes Risiko eingehen und falls der Gewinn ausbleibt ist die Klage darauf in jedem Fall berechtigt. Beispiel:<br />
Als Unternehmen sucht (kauft) man sich irgendeine willige Regierung, handelt einen Vertrag aus und wenn der B&#252;rger nicht zahlt klagt man auf entgangenen Gewinn. <br />
Das ist ein Blankoscheck f&#252;r Unternehmer. Risiko gleich Null. Das kann nicht die L&#246;sung sein. <br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Eben! Wenn man sich zusammengesetzt h&#228;tte, dann h&#228;tte man sicherlich eine L&#246;sung gefunden. Zum Verhandeln brauchen Sie aber immer BEIDE Parteien: den Gl&#228;ubiger UND den Schuldner. Was bleibt Ihnen als Gl&#228;ubiger aber anderes &#252;brig, wenn der Schuldner noch nicht einmal verhandeln will? Also &#252;berhaupt nichts zahlen will? Dann bleiben Ihnen doch nur die Klage und die Zwangsvollstreckung &#252;brig! Warum sollte das in Bolivien anders sein als etwa in Deutschland? Das Leben ist eben kein Kindergarten. Auch wenn man bei manchen Leuten diesen Eindruck gewinnen k&#246;nnte &#8230; <br />
Wie kommen Sie aber darauf, da&#223; ich Unternehmen komplett aus jeglicher Verantwortung nehmen w&#252;rde? Haben Sie schon einmal dar&#252;ber nachgedacht, was auch an einem Unternehmen dran h&#228;ngt? Haben Sie auch mal an die an die Arbeiter, die Kapitalgeber (Sparer, Rentner) und die Zulieferer gedacht? Ein Unternehmen hat auch Verantwortung diesen gegen&#252;ber! Es gibt eben gute und schlechte Gl&#228;ubiger. Es gibt aber auch gute und schlechte Schuldner. Sie d&#252;rfen die Welt nicht so eindimensional sehen! <br />
Was h&#228;tte denn das Unternehmen auch konkret tun sollen? Bei einem solchen Gesch&#228;ft ist der Gewinn doch ohnehin schon vergleichsweise gering. Das h&#228;tte sich nur &#252;ber die lange Laufzeit gerechnet. Es ging hier also erst einmal darum, da&#223; wenigstens die Kosten des Wassernetzes wieder rein kommen. Diese Kosten h&#228;tten die Bolivianer auch dann tragen m&#252;ssen, wenn sie die Wassernetze selbst erneuert und erweitert h&#228;tten. Auch ein bolivianisches Unternehmen ist eben nicht die Caritas. Und selbst die mu&#223; sehen, da&#223; sie &#252;ber die Runden kommt. Von Gewinn kann dann noch gar keine Rede sein! Brutto ist eben nicht gleich netto! Den Unterschied sollten Sie allerdings kennen!<br />
Was n&#252;tzt Ihnen schlie&#223;lich der Blankoscheck eines Schuldners, der ohnehin nicht zahlt? Der ist genauso viel wert, wie ein amerikanischer &#8222;Greenback&#8220;. Ein vern&#252;nftiger Unternehmer wird einen solchen Vertrag daher nicht eingehen. Sie d&#252;rfen davon ausgehen, da&#223; man bei der amerikanischen Firma Bechtel so bl&#246;d nicht ist. So bl&#246;d ist nur die deutsche Exportwirtschaft. Aber das hat andere Gr&#252;nde ...]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/03/30/halbe-wahrheiten-und-ganze-luegen#c15882</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Halbe Wahrheiten und ganze L&#252;gen</title>
			<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 22:45:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c15878@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Ich habe nicht den Eindruck, da&amp;#223; Sie &amp;#252;berhaupt eine Vorstellung von den Verh&amp;#228;ltnissen in Bolivien haben, Herr Bechtel, denn andernfalls schrieben Sie hier nicht solch krude zusammenkonstruierten Unsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe Cochabamba in der ersten H&amp;#228;lfte der 90er Jahre besucht und dort einige Wochen verbracht (nebenbei bemerkt in der Familie der Tochter des damaligen Provinzgouverneurs, aber ich will hier nicht zu weit ausholen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher habe ich noch eine &quot;in etwa&quot; Erinnerung an die Gegebenheiten dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es hier (Bechtel) um US-amerikanisches &quot;Engagement&quot; geht: Der damalige Lokalresident der &amp;#252;berall pr&amp;#228;senten, US-amerikanischen &quot;DEA&quot; (die sich de facto Hoheitsrechte nach Belieben anma&amp;#223;te), ein - man mu&amp;#223; es leider so drastisch ausdr&amp;#252;cken, ich hatte einige Male das zweifelhafte Vergn&amp;#252;gen, ihm gesellschaftlich zu begegnen - widerlicher Fettsack aus einem s&amp;#252;dlichen USA-Bundesstaat, steckte bekannterma&amp;#223;en selbst mitten drin im lukrativen Drogengesch&amp;#228;ft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war nirgendwo ein Geheimnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern - und da Sie ja selbst treffend bemerkt haben, da&amp;#223; der bolivianische Staatsapparat notorisch korrupt ist - w&amp;#228;re es doch erstaunlich, wenn ausgerechnet der Bechtel-Deal nach den Regel eines &quot;due government conduct&quot; durchgef&amp;#252;hrt worden w&amp;#228;re (was sie hier unterstellen, aber doch wohl selbst nicht glauben werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher kann im vorliegenden Fall allein aus diesem Grunde nicht von der &quot;Verletzung legitimer Eigentumsrechte&quot; gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.&amp;#252;. ist das Schema in Bolivien (wie &amp;#252;berall in der heute nicht mehr nur &quot;Dritten Welt&quot;) stets dasselbe: Die Weltbank f&amp;#246;rdert irgendwelche v&amp;#246;llig schwachsinnigen &quot;Infrastrukturprokjekte&quot; mit reichlich toxischem Kredit (und Schmiergeld f&amp;#252;r die lokalen &quot;Eliten&quot; - das daf&amp;#252;r ben&amp;#246;tigte Geld &quot;sch&amp;#246;pft&quot; sie ja sozusagen selbst, wie sie ja selbst sonst nicht m&amp;#252;de werden zu gei&amp;#223;eln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, da&amp;#223; das solcherma&amp;#223;en &quot;begl&amp;#252;ckte&quot; Land weder die Zins- geschweige denn die Tilgungslasten f&amp;#252;r das &amp;#252;berdimensionierte Vorhaben tragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fast jedem Fall f&amp;#252;hren diese Projekte aber dazu, da&amp;#223; die gewachsenen Strukturen dieser L&amp;#228;nder - in &quot;westlichen&quot; Augen vielleicht primitiv - zerst&amp;#246;rt werden und die indigene Bev&amp;#246;kerung an den &quot;westlichen&quot; Kredit-Tropf geh&amp;#228;ngt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwas l&amp;#228;ngerer Zeit setzten Weltbank und IWF dann der in Verschuldung ertrinkenden Regierung (dieses Wort kann man in Bolivien - und nicht nur dort - allerdings in &quot;&quot; setzen) die Pistole auf die Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notgedrungen, um nicht von jedem weiteren Kredit abgeschnitten zu werden, der mindestens einer korrupten, indigenen Elite ein ausk&amp;#246;mmliches und luxuri&amp;#246;ses Leben sichert, wird auf Druck von Weltbank und IWF das dereinst &quot;staatliche&quot; Projekt f&amp;#252;r ein Linsengericht &quot;privatisiert&quot; (insofern sich die Privatisierung noch lohnen sollte - zuweilen sind die &quot;Infrastrukturma&amp;#223;nahmen&quot; auch bereits so heruntergekommen, da&amp;#223; der &quot;Privatinvestor&quot; dankend abwinkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall von Bechtel/bolivianisches Wasser wird es sich gelohnt haben, sonst h&amp;#228;tte sich dieser USA-Konzern nicht &quot;engagiert&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Lohnen&quot; bedeutet: &quot;Investiert&quot; wird seitens des &quot;Investors&quot; nur noch ein Minimum (d.h. um die Ausbeutung der Anlagen auf niedrigstem Niveau f&amp;#252;r deren noch verbleibende, technische Restnutzungsdauer sicher zu stellen), anschlie&amp;#223;end wird bis zum v&amp;#246;lligen Zusammenbruch der nun privatisierten Infrastrukur von den derart begl&amp;#252;ckten &quot;B&amp;#252;rgern&quot; abkassiert, bis diesen - im &amp;#252;bertragenen Sinne - das Blut aus den Adern spritzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach geht - f&amp;#252;r einen unversch&amp;#228;mten Preis - die nunmehr verrottete Infrastruktur wieder zur&amp;#252;ck an den Staat, der nat&amp;#252;rlich nach wie vor auf seinen (verzinslichen) Schulden sitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solcherlei ist &amp;#252;brigens auch im &quot;zivilisierten&quot; Europa zu beobachten, wie das Beispiel &quot;British Rail&quot;, die Daimler-Chrysler-Fusion oder die &quot;Liberalisierung&quot; der bundesrepublikanischen Stromwirtschaft ab den 90er Jahren gezeigt haben oder, wie zu bef&amp;#252;rchten steht, demn&amp;#228;chst das BRD-Stra&amp;#223;ennetz noch zeigen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die USA insbesondere haben in S&amp;#252;d Amerika zu allen Zeite eintr&amp;#228;gliche Raubz&amp;#252;ge durchgef&amp;#252;hrt (und &amp;#252;brigens nicht nur dort, wie z.B. die Operation &quot;Overcast&quot; - Beschlagnahme aller verwertbaren deutschen R&amp;#252;stungsg&amp;#252;ter, Industrieanlagen und vor allem Patente nach dem 2. Weltkrieg - und in j&amp;#252;ngster Zeit das &quot;Sub-Prime&quot; und Derivateschwemme i.V.m. den &quot;Finanzmarktliberalisierungsgesetzen&quot; hierzulande beweisen): Im zweiten Weltkrieg sicherte das wie zu allen Zeiten korrupte, bolivianische Regime USA-Konzernen (die USA waren kriegsbedingt von den s&amp;#252;dostasiatischen Vorkommen abgeschnitten) die Ausbeutung der reichen Zinnvorkommen des Landes mehr oder weniger f&amp;#252;r umsonst zu - als Beitrag Boliviens zum &quot;war effort&quot; der &quot;Demokratien&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betonung liegt hier auf USA-Konzernen: Der US-amerikanische Staat (und damit die USA-B&amp;#252;rger als Steuerzahler) bekam das Zinn f&amp;#252;r seine Kriegf&amp;#252;hrung nat&amp;#252;rlich nicht umsonst, sondern bezahlte es - der Verknappung entsprechend - den Konzernen teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ben&amp;#246;tigen taten die USA-Konzerne das Zinn in den verf&amp;#252;gbaren Mengen an und f&amp;#252;r sich nicht, ausbeuten taten sie die Vorkommen aber dennoch, um durch Anlage von &quot;Reservebest&amp;#228;nden&quot; nach dem Krieg ihren ehemaligen, bolivianischen Unterst&amp;#252;tzern mittels eines de facto Monopols (die Vorkommen in Bolivien hatten sich durch die kriegsbedingte, forcierte Ausbeutung qualitativ sehr verschlechtert) durch Preisdumping das Messer an die Gurgel zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu meiner bolivianischen Gastfamlilie aus den 90ern w&amp;#228;re noch folgendes zu sagen:&lt;br /&gt;
Mit einem Lehrersal&amp;#228;r von 350 US$ der Frau und 1200 US$ des Ehemanns als h&amp;#246;herer Staatsbeamter - immerhin f&amp;#252;r bolivianische Verh&amp;#228;ltnisse beachtliche 1550 US$ - finanzierte sich das Ehepaar eine Villa in bester Lage in La Paz, zwei japanische Gel&amp;#228;ndewagen der Luxusklasse, einen Mercedes, ein M&amp;#252;nchener Premium-Automobil f&amp;#252;r den Sohn, zwei Landsitze, regelm&amp;#228;&amp;#223;ige Luxusreisen nach Europa oder die USA sowie einen selbst aus Sicht eines damals noch verw&amp;#246;hnten Bundesb&amp;#252;rgers mit sog. Edel-Konsumg&amp;#252;tern frivol - wenn auch nicht geschmackssicher - ausstaffierten Lebenswandel (u.a. italienische M&amp;#246;bel, japanische Haushaltsger&amp;#228;te etc.). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr v.d. Bach-Zelewski, &lt;br /&gt;
nein, in Cochabamba war ich noch nicht. Dieses zweifelhafte Vergn&amp;#252;gen hatte ich in der Tat noch nicht. Ich hatte mich allerdings im Abitur ausf&amp;#252;hrlich mit Entwicklungspolitik und Entwicklungs&amp;#246;konomie besch&amp;#228;ftigt. Systemvergleich und Entwicklungspolitik war Gegenstand meiner Abiturarbeit (&amp;#8222;Sehr gut&amp;#8220;). Daher kann ich ihre Darstellung nur best&amp;#228;tigen. &lt;br /&gt;
Wenn Sie aber von ihren eigenen Erfahrungen ausgehen, dann m&amp;#252;&amp;#223;ten Sie sich folgende Fragen stellen: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Wer tr&amp;#228;gt f&amp;#252;r die Situation in Bolivien die Verantwortung?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nach Ihrer eigenen Darstellung ist es die inkompetente und korrupte Regierung. Also der bolivianische Staat. Also die Bolivianer selbst. Schauen Sie sich doch nur Ihre Gastfamilien an. Danach kommen dann die Weltbank und ihre &amp;#8222;Economic hitman&amp;#8220;. Und erst dann, ganz zum Schlu&amp;#223;, kommen Firmen wie Bechtel, die den ganzen Schrott der Bolivianer wieder instand gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Hat sich die Wasser-Versorgung in Cochabamba durch die Firma Bechtel verbessert oder verschlechtert?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es ist davon auszugehen, da&amp;#223; die neue Infrastruktur besser funktionierte als die alte. Demnach hat sich die Wasser-Versorgung durch die Firma Bechtel verbessert und nicht verschlechtert.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Wie h&amp;#228;tte sich die Wasser-Versorgung in Cochabamba ohne die Firma Bechtel entwickelt bzw. wie hat sie sich danach entwickelt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die alte Infrastruktur w&amp;#228;re vollends auf den Hund gekommen. Mit der neuen Infrastruktur wird es mangels entsprechender Reinvestitionen genauso ergehen. Dank der inkompetenten und korrupten Bolivianer. So ist das eben im Sozialismus. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. Wie h&amp;#228;tte man den Konflikt l&amp;#246;sen k&amp;#246;nnen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Statt die Investoren aus dem Land zu jagen, h&amp;#228;tte man sich an einen Tisch setzen m&amp;#252;ssen. Dazu h&amp;#228;tte sich die inkompetente und korrupte Regierung aber erst einmal ihre Verantwortung eingestehen m&amp;#252;ssen. Das wollte in Bolivien nat&amp;#252;rlich niemand. Jeder schiebt dort den Schwarzen Peter den anderen zu. W&amp;#252;rden die Bolivianer, etwa Ihre Gastfamilie, erst einmal vor der eigenen Haust&amp;#252;re kehren, dann w&amp;#252;rde es in Bolivien anders aussehen. Ein funktionierendes Wassersystem f&amp;#228;llt eben nicht Gott gegeben vom Himmel. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ergebnis:&lt;/b&gt; Sie beschreiben zwar die Situation in Bolivien zutreffend. Sie sind aber nicht bereit, die sich daraus ergebenden logischen Schlu&amp;#223;folgerungen zu ziehen. &lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en&lt;br /&gt;
MB&lt;br /&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich habe nicht den Eindruck, da&#223; Sie &#252;berhaupt eine Vorstellung von den Verh&#228;ltnissen in Bolivien haben, Herr Bechtel, denn andernfalls schrieben Sie hier nicht solch krude zusammenkonstruierten Unsinn.<br />
<br />
Ich selbst habe Cochabamba in der ersten H&#228;lfte der 90er Jahre besucht und dort einige Wochen verbracht (nebenbei bemerkt in der Familie der Tochter des damaligen Provinzgouverneurs, aber ich will hier nicht zu weit ausholen).<br />
<br />
Von daher habe ich noch eine "in etwa" Erinnerung an die Gegebenheiten dort.<br />
<br />
Da es hier (Bechtel) um US-amerikanisches "Engagement" geht: Der damalige Lokalresident der &#252;berall pr&#228;senten, US-amerikanischen "DEA" (die sich de facto Hoheitsrechte nach Belieben anma&#223;te), ein - man mu&#223; es leider so drastisch ausdr&#252;cken, ich hatte einige Male das zweifelhafte Vergn&#252;gen, ihm gesellschaftlich zu begegnen - widerlicher Fettsack aus einem s&#252;dlichen USA-Bundesstaat, steckte bekannterma&#223;en selbst mitten drin im lukrativen Drogengesch&#228;ft.<br />
<br />
Das war nirgendwo ein Geheimnis.<br />
<br />
Insofern - und da Sie ja selbst treffend bemerkt haben, da&#223; der bolivianische Staatsapparat notorisch korrupt ist - w&#228;re es doch erstaunlich, wenn ausgerechnet der Bechtel-Deal nach den Regel eines "due government conduct" durchgef&#252;hrt worden w&#228;re (was sie hier unterstellen, aber doch wohl selbst nicht glauben werden).<br />
<br />
Daher kann im vorliegenden Fall allein aus diesem Grunde nicht von der "Verletzung legitimer Eigentumsrechte" gesprochen werden.<br />
<br />
I.&#252;. ist das Schema in Bolivien (wie &#252;berall in der heute nicht mehr nur "Dritten Welt") stets dasselbe: Die Weltbank f&#246;rdert irgendwelche v&#246;llig schwachsinnigen "Infrastrukturprokjekte" mit reichlich toxischem Kredit (und Schmiergeld f&#252;r die lokalen "Eliten" - das daf&#252;r ben&#246;tigte Geld "sch&#246;pft" sie ja sozusagen selbst, wie sie ja selbst sonst nicht m&#252;de werden zu gei&#223;eln).<br />
<br />
Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, da&#223; das solcherma&#223;en "begl&#252;ckte" Land weder die Zins- geschweige denn die Tilgungslasten f&#252;r das &#252;berdimensionierte Vorhaben tragen kann.<br />
<br />
In fast jedem Fall f&#252;hren diese Projekte aber dazu, da&#223; die gewachsenen Strukturen dieser L&#228;nder - in "westlichen" Augen vielleicht primitiv - zerst&#246;rt werden und die indigene Bev&#246;kerung an den "westlichen" Kredit-Tropf geh&#228;ngt wird.<br />
<br />
Nach etwas l&#228;ngerer Zeit setzten Weltbank und IWF dann der in Verschuldung ertrinkenden Regierung (dieses Wort kann man in Bolivien - und nicht nur dort - allerdings in "" setzen) die Pistole auf die Brust.<br />
<br />
Notgedrungen, um nicht von jedem weiteren Kredit abgeschnitten zu werden, der mindestens einer korrupten, indigenen Elite ein ausk&#246;mmliches und luxuri&#246;ses Leben sichert, wird auf Druck von Weltbank und IWF das dereinst "staatliche" Projekt f&#252;r ein Linsengericht "privatisiert" (insofern sich die Privatisierung noch lohnen sollte - zuweilen sind die "Infrastrukturma&#223;nahmen" auch bereits so heruntergekommen, da&#223; der "Privatinvestor" dankend abwinkt).<br />
<br />
Im Fall von Bechtel/bolivianisches Wasser wird es sich gelohnt haben, sonst h&#228;tte sich dieser USA-Konzern nicht "engagiert".<br />
<br />
"Lohnen" bedeutet: "Investiert" wird seitens des "Investors" nur noch ein Minimum (d.h. um die Ausbeutung der Anlagen auf niedrigstem Niveau f&#252;r deren noch verbleibende, technische Restnutzungsdauer sicher zu stellen), anschlie&#223;end wird bis zum v&#246;lligen Zusammenbruch der nun privatisierten Infrastrukur von den derart begl&#252;ckten "B&#252;rgern" abkassiert, bis diesen - im &#252;bertragenen Sinne - das Blut aus den Adern spritzt.<br />
<br />
Danach geht - f&#252;r einen unversch&#228;mten Preis - die nunmehr verrottete Infrastruktur wieder zur&#252;ck an den Staat, der nat&#252;rlich nach wie vor auf seinen (verzinslichen) Schulden sitzt.<br />
<br />
Solcherlei ist &#252;brigens auch im "zivilisierten" Europa zu beobachten, wie das Beispiel "British Rail", die Daimler-Chrysler-Fusion oder die "Liberalisierung" der bundesrepublikanischen Stromwirtschaft ab den 90er Jahren gezeigt haben oder, wie zu bef&#252;rchten steht, demn&#228;chst das BRD-Stra&#223;ennetz noch zeigen wird. <br />
<br />
Die USA insbesondere haben in S&#252;d Amerika zu allen Zeite eintr&#228;gliche Raubz&#252;ge durchgef&#252;hrt (und &#252;brigens nicht nur dort, wie z.B. die Operation "Overcast" - Beschlagnahme aller verwertbaren deutschen R&#252;stungsg&#252;ter, Industrieanlagen und vor allem Patente nach dem 2. Weltkrieg - und in j&#252;ngster Zeit das "Sub-Prime" und Derivateschwemme i.V.m. den "Finanzmarktliberalisierungsgesetzen" hierzulande beweisen): Im zweiten Weltkrieg sicherte das wie zu allen Zeiten korrupte, bolivianische Regime USA-Konzernen (die USA waren kriegsbedingt von den s&#252;dostasiatischen Vorkommen abgeschnitten) die Ausbeutung der reichen Zinnvorkommen des Landes mehr oder weniger f&#252;r umsonst zu - als Beitrag Boliviens zum "war effort" der "Demokratien".<br />
<br />
Die Betonung liegt hier auf USA-Konzernen: Der US-amerikanische Staat (und damit die USA-B&#252;rger als Steuerzahler) bekam das Zinn f&#252;r seine Kriegf&#252;hrung nat&#252;rlich nicht umsonst, sondern bezahlte es - der Verknappung entsprechend - den Konzernen teuer.<br />
<br />
Ben&#246;tigen taten die USA-Konzerne das Zinn in den verf&#252;gbaren Mengen an und f&#252;r sich nicht, ausbeuten taten sie die Vorkommen aber dennoch, um durch Anlage von "Reservebest&#228;nden" nach dem Krieg ihren ehemaligen, bolivianischen Unterst&#252;tzern mittels eines de facto Monopols (die Vorkommen in Bolivien hatten sich durch die kriegsbedingte, forcierte Ausbeutung qualitativ sehr verschlechtert) durch Preisdumping das Messer an die Gurgel zu setzen.<br />
<br />
Zu meiner bolivianischen Gastfamlilie aus den 90ern w&#228;re noch folgendes zu sagen:<br />
Mit einem Lehrersal&#228;r von 350 US$ der Frau und 1200 US$ des Ehemanns als h&#246;herer Staatsbeamter - immerhin f&#252;r bolivianische Verh&#228;ltnisse beachtliche 1550 US$ - finanzierte sich das Ehepaar eine Villa in bester Lage in La Paz, zwei japanische Gel&#228;ndewagen der Luxusklasse, einen Mercedes, ein M&#252;nchener Premium-Automobil f&#252;r den Sohn, zwei Landsitze, regelm&#228;&#223;ige Luxusreisen nach Europa oder die USA sowie einen selbst aus Sicht eines damals noch verw&#246;hnten Bundesb&#252;rgers mit sog. Edel-Konsumg&#252;tern frivol - wenn auch nicht geschmackssicher - ausstaffierten Lebenswandel (u.a. italienische M&#246;bel, japanische Haushaltsger&#228;te etc.). <br />
 <br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr geehrter Herr v.d. Bach-Zelewski, <br />
nein, in Cochabamba war ich noch nicht. Dieses zweifelhafte Vergn&#252;gen hatte ich in der Tat noch nicht. Ich hatte mich allerdings im Abitur ausf&#252;hrlich mit Entwicklungspolitik und Entwicklungs&#246;konomie besch&#228;ftigt. Systemvergleich und Entwicklungspolitik war Gegenstand meiner Abiturarbeit (&#8222;Sehr gut&#8220;). Daher kann ich ihre Darstellung nur best&#228;tigen. <br />
Wenn Sie aber von ihren eigenen Erfahrungen ausgehen, dann m&#252;&#223;ten Sie sich folgende Fragen stellen: <br />
<b>1. Wer tr&#228;gt f&#252;r die Situation in Bolivien die Verantwortung?</b><br />
Nach Ihrer eigenen Darstellung ist es die inkompetente und korrupte Regierung. Also der bolivianische Staat. Also die Bolivianer selbst. Schauen Sie sich doch nur Ihre Gastfamilien an. Danach kommen dann die Weltbank und ihre &#8222;Economic hitman&#8220;. Und erst dann, ganz zum Schlu&#223;, kommen Firmen wie Bechtel, die den ganzen Schrott der Bolivianer wieder instand gesetzt haben.<br />
<b>2. Hat sich die Wasser-Versorgung in Cochabamba durch die Firma Bechtel verbessert oder verschlechtert?</b><br />
Es ist davon auszugehen, da&#223; die neue Infrastruktur besser funktionierte als die alte. Demnach hat sich die Wasser-Versorgung durch die Firma Bechtel verbessert und nicht verschlechtert.<br />
<b>3. Wie h&#228;tte sich die Wasser-Versorgung in Cochabamba ohne die Firma Bechtel entwickelt bzw. wie hat sie sich danach entwickelt?</b><br />
Die alte Infrastruktur w&#228;re vollends auf den Hund gekommen. Mit der neuen Infrastruktur wird es mangels entsprechender Reinvestitionen genauso ergehen. Dank der inkompetenten und korrupten Bolivianer. So ist das eben im Sozialismus. <br />
<b>4. Wie h&#228;tte man den Konflikt l&#246;sen k&#246;nnen?</b><br />
Statt die Investoren aus dem Land zu jagen, h&#228;tte man sich an einen Tisch setzen m&#252;ssen. Dazu h&#228;tte sich die inkompetente und korrupte Regierung aber erst einmal ihre Verantwortung eingestehen m&#252;ssen. Das wollte in Bolivien nat&#252;rlich niemand. Jeder schiebt dort den Schwarzen Peter den anderen zu. W&#252;rden die Bolivianer, etwa Ihre Gastfamilie, erst einmal vor der eigenen Haust&#252;re kehren, dann w&#252;rde es in Bolivien anders aussehen. Ein funktionierendes Wassersystem f&#228;llt eben nicht Gott gegeben vom Himmel. <br />
<b>Ergebnis:</b> Sie beschreiben zwar die Situation in Bolivien zutreffend. Sie sind aber nicht bereit, die sich daraus ergebenden logischen Schlu&#223;folgerungen zu ziehen. <br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
MB<br />]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/03/30/halbe-wahrheiten-und-ganze-luegen#c15878</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Halbe Wahrheiten und ganze L&#252;gen</title>
			<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 08:47:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Achim [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c15869@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Hallo Herr Bechtel,&lt;br /&gt;
Was ist los beim Gold?&lt;br /&gt;
MfG&lt;br /&gt;
Achim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nach Ferdinand Lips &quot;Die Goldverschw&amp;#246;rung&quot; versuchen &quot;Sie&quot; damit die &quot;schwachen H&amp;#228;nde&quot; aus dem Markt zu dr&amp;#228;ngen. Anders kann man das nicht mehr rational erkl&amp;#228;ren. Selbst bekannte Fachleute haben keine andere Erkl&amp;#228;rung daf&amp;#252;r. Je tiefer &quot;Sie&quot; den Goldpreis jedoch dr&amp;#252;cken, desto h&amp;#246;her wird der Preisausschlag einmal nach oben durch die Decke gehen. Gerald Celente, der Herausgeber des Trendsjournals, http://www.trendsresearch.com , sagt deshalb immer: Weiter kaufen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Herr Bechtel,<br />
Was ist los beim Gold?<br />
MfG<br />
Achim<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Nach Ferdinand Lips "Die Goldverschw&#246;rung" versuchen "Sie" damit die "schwachen H&#228;nde" aus dem Markt zu dr&#228;ngen. Anders kann man das nicht mehr rational erkl&#228;ren. Selbst bekannte Fachleute haben keine andere Erkl&#228;rung daf&#252;r. Je tiefer "Sie" den Goldpreis jedoch dr&#252;cken, desto h&#246;her wird der Preisausschlag einmal nach oben durch die Decke gehen. Gerald Celente, der Herausgeber des Trendsjournals, http://www.trendsresearch.com , sagt deshalb immer: Weiter kaufen.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/03/30/halbe-wahrheiten-und-ganze-luegen#c15869</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Halbe Wahrheiten und ganze L&#252;gen</title>
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 18:58:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Rolf [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c15856@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sehr guter Artikel, Herr Bechtel!&lt;br /&gt;
Nat&amp;#252;rlich will/mu&amp;#223; ein Unternehmen Profit machen. Was ist daran so schlimm? Man darf dabei nat&amp;#252;rlich nicht &amp;#252;ber Leichen gehen. Die Leute m&amp;#252;ssen sich endlich klar machen, da&amp;#223; Arbeiter und Unternehmer im selben Boot sitzen. Und die Politiker und Bankster im anderen-jedenfalls so, wie es momentan ist. Ausnahmen best&amp;#228;tigen die Regel. Dieser ganze Klassenkampf-Bullshit wurde doch von denen erfunden, denen das freie, unabh&amp;#228;ngige Unternehmertum ein Dorn im Auge ist. Und auch da&amp;#223; jede kapitalistische Produktion vorfinanziert ist (von wem wohl?), sollte man sich ab und zu ins Ged&amp;#228;chtnis zur&amp;#252;ckrufen.&lt;br /&gt;
Wenn ein Konzern zu viel Macht erh&amp;#228;lt geh&amp;#246;ren dazu mindestens genau so viele korrupte Politiker auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sehr sch&amp;#246;ne Zusammenfassung. Vielen Dank!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr guter Artikel, Herr Bechtel!<br />
Nat&#252;rlich will/mu&#223; ein Unternehmen Profit machen. Was ist daran so schlimm? Man darf dabei nat&#252;rlich nicht &#252;ber Leichen gehen. Die Leute m&#252;ssen sich endlich klar machen, da&#223; Arbeiter und Unternehmer im selben Boot sitzen. Und die Politiker und Bankster im anderen-jedenfalls so, wie es momentan ist. Ausnahmen best&#228;tigen die Regel. Dieser ganze Klassenkampf-Bullshit wurde doch von denen erfunden, denen das freie, unabh&#228;ngige Unternehmertum ein Dorn im Auge ist. Und auch da&#223; jede kapitalistische Produktion vorfinanziert ist (von wem wohl?), sollte man sich ab und zu ins Ged&#228;chtnis zur&#252;ckrufen.<br />
Wenn ein Konzern zu viel Macht erh&#228;lt geh&#246;ren dazu mindestens genau so viele korrupte Politiker auf der anderen Seite.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Sehr sch&#246;ne Zusammenfassung. Vielen Dank!]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/03/30/halbe-wahrheiten-und-ganze-luegen#c15856</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Halbe Wahrheiten und ganze L&#252;gen</title>
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 10:08:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Timo H. [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c15848@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Nachtrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Absatz zum &quot;Anschlu&amp;#223;- und Benutzungszwang&quot; schreiben Sie, dass &quot;in den F&amp;#228;llen, in denen ein Anschlu&amp;#223; auch f&amp;#252;r die Gesamtheit der Gemeinschaft zu unvertretbar hohen Kosten f&amp;#252;hren w&amp;#252;rde&quot; darauf verzichtet wird. Die f&amp;#252;r den Artikel alles entscheidende Frage ist aber, was passiert in dem Fall wo ein Anschlu&amp;#223; f&amp;#252;r EINZELNE zu unvertretbar hohen Kosten f&amp;#252;hrt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt; Richtig! Dazu m&amp;#252;ssen Sie sich einmal den Anschlu&amp;#223;- und Benutzungszwang einer deutschen Gemeindeordnung anschauen. So lautet beispielsweise der &amp;#167; 26 der rheinland-pf&amp;#228;lzischen Gemeindeordnung:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Die Gemeinden k&amp;#246;nnen bei &amp;#246;ffentlichem Bed&amp;#252;rfnis durch Satzung f&amp;#252;r Grundst&amp;#252;cke ihres Gebiets den Anschlu&amp;#223; an Wasser-Versorgung, Abwasserbeseitigung, Stra&amp;#223;enreinigung, Fernheizung, von Heizungsanlagen an bestimmte Energieversorgungseinrichtungen sowie den Anschlu&amp;#223; an andere dem Gemeinwohl dienende Einrichtungen vorschreiben (&lt;b&gt;Anschlu&amp;#223;zwang&lt;/b&gt;). Sie k&amp;#246;nnen durch Satzung bei &amp;#246;ffentlichem Bed&amp;#252;rfnis auch die Benutzung dieser und anderer dem Gemeinwohl dienender Einrichtungen vorschreiben (&lt;b&gt;Benutzungszwang&lt;/b&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Die Satzung kann &lt;b&gt;Ausnahmen&lt;/b&gt; vom Anschlu&amp;#223;- und Benutzungszwang zulassen; sie kann den Anschlu&amp;#223;- und Benutzungszwang auf &lt;b&gt;bestimmte Teile des Gemeindegebiets&lt;/b&gt; und auf &lt;b&gt;bestimmte Gruppen von Grundst&amp;#252;cken oder Personen beschr&amp;#228;nken&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer entsprechenden Regelung in der bolivianischen Gemeindeordnung h&amp;#228;tte das Problem ganz wesentlich entsch&amp;#228;rft werden k&amp;#246;nnen. Das ist aber ein Vers&amp;#228;umnis der bolivianischen Regierung, nicht der Firma Bechtel. Die Firma Bechtel mu&amp;#223;te daher von vornherein von einem fl&amp;#228;chendeckenden Wassernetz ausgehen und entsprechend kalkulieren. Und genau das wurde dann zum Problem.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachtrag.<br />
<br />
Im Absatz zum "Anschlu&#223;- und Benutzungszwang" schreiben Sie, dass "in den F&#228;llen, in denen ein Anschlu&#223; auch f&#252;r die Gesamtheit der Gemeinschaft zu unvertretbar hohen Kosten f&#252;hren w&#252;rde" darauf verzichtet wird. Die f&#252;r den Artikel alles entscheidende Frage ist aber, was passiert in dem Fall wo ein Anschlu&#223; f&#252;r EINZELNE zu unvertretbar hohen Kosten f&#252;hrt?<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b> Richtig! Dazu m&#252;ssen Sie sich einmal den Anschlu&#223;- und Benutzungszwang einer deutschen Gemeindeordnung anschauen. So lautet beispielsweise der &#167; 26 der rheinland-pf&#228;lzischen Gemeindeordnung:  <br />
<br />
(1) Die Gemeinden k&#246;nnen bei &#246;ffentlichem Bed&#252;rfnis durch Satzung f&#252;r Grundst&#252;cke ihres Gebiets den Anschlu&#223; an Wasser-Versorgung, Abwasserbeseitigung, Stra&#223;enreinigung, Fernheizung, von Heizungsanlagen an bestimmte Energieversorgungseinrichtungen sowie den Anschlu&#223; an andere dem Gemeinwohl dienende Einrichtungen vorschreiben (<b>Anschlu&#223;zwang</b>). Sie k&#246;nnen durch Satzung bei &#246;ffentlichem Bed&#252;rfnis auch die Benutzung dieser und anderer dem Gemeinwohl dienender Einrichtungen vorschreiben (<b>Benutzungszwang</b>).<br />
<br />
(2) Die Satzung kann <b>Ausnahmen</b> vom Anschlu&#223;- und Benutzungszwang zulassen; sie kann den Anschlu&#223;- und Benutzungszwang auf <b>bestimmte Teile des Gemeindegebiets</b> und auf <b>bestimmte Gruppen von Grundst&#252;cken oder Personen beschr&#228;nken</b>.<br />
<br />
Mit einer entsprechenden Regelung in der bolivianischen Gemeindeordnung h&#228;tte das Problem ganz wesentlich entsch&#228;rft werden k&#246;nnen. Das ist aber ein Vers&#228;umnis der bolivianischen Regierung, nicht der Firma Bechtel. Die Firma Bechtel mu&#223;te daher von vornherein von einem fl&#228;chendeckenden Wassernetz ausgehen und entsprechend kalkulieren. Und genau das wurde dann zum Problem.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/03/30/halbe-wahrheiten-und-ganze-luegen#c15848</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Halbe Wahrheiten und ganze L&#252;gen</title>
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 09:59:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Timo H. [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c15847@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Uff, wieder so ein Artikel, bei dem man nicht wei&amp;#223; wo man &amp;#252;berhaupt anfangen soll. Ich werde versuchen einige Aspekte Punkt f&amp;#252;r Punkt abzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wenn Sie in einem Artikel &amp;#252;ber eine Firma schreiben, die denselben Namen wie Sie tr&amp;#228;gt, sollten Sie zu Beginn klarstellen ob (und wenn ja wie) oder ob Sie nicht mit dieser Firma verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Antwort MB:&lt;/b&gt; Der Gr&amp;#252;nder der amerikanischen. Firma ist im 18. Jahrhundert aus Deutschland ausgewandert. Wenn ich hier in Deutschland einen Artikel schreiben, der sich u.a. mit mit dieser amerikanischen Firma gleichen Namens befa&amp;#223;t, dann d&amp;#252;rfte diese Ihre Vermutung doch eher fern liegend sein. Bis auf die Namensverwandtschaft bin ich mit der amerikanischen Firma nicht verbunden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
2. Es w&amp;#228;re sehr angenehm, wenn Sie zumindest versuchen w&amp;#252;rden in ihren Beitr&amp;#228;gen auf Begriffe wie &quot;Deckm&amp;#228;ntelchen&quot;, &quot;sozialistische Klassenkampfpropaganda&quot; oder &quot;unr&amp;#252;hmlich&quot; zu verzichten. Es erweckt den Anschein, als wollten Sie eventuelle Gegenstimmen von vornherein diffamieren. Sie selbst fordern von Gegenstimmen doch auch immer Sachlichkeit. Der einzige, der versucht sachliche Gespr&amp;#228;che auf ein &quot;Klassenkampfniveau&quot; herabzusetzen sind Sie selbst, in dem Sie wiederholt entsprechende Begriffe einwerfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Antwort MB:&lt;/b&gt; Ich reagiere hier auf die unsachlichen Ausf&amp;#252;hrungen in dem analysierten Artikel. Das sollten Sie bedenken. Da&amp;#223; genau diese sozialistische Klassenkampfpropaganda in den letzten 100 Jahren in Europa einen unr&amp;#252;hmlichen Blutzoll von rund 100 Mio. Opfer zu verantworten hat, das kann man, wie ich meine, nicht oft genug in Erinnerung rufen. Wenn es um Freiheit oder Unfreiheit geht, dann m&amp;#252;ssen Sie einfach Partei ergreifen. Da k&amp;#246;nnen Sie nur Klartext reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die ganze Geschichte spielte sich um die Jahrtausendwende innerhalb von 2-3 Jahren ab. Dieses wird nirgends offen erw&amp;#228;hnt, spielt aber eine bedeutende Rolle. Es macht einen eindeutigen Unterschied, ob ein Vertrag von Anfang an von den Betroffenen bek&amp;#228;mpft wird, oder ob nach 14 Jahren einfach mal &quot;&amp;#228;tsch&quot; gesagt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Antwort MB:&lt;/b&gt; Richtig! Deshalb mu&amp;#223; sich der Schweizer &quot;Bibellehrer&quot; fragen lassen, was er mit diesem demagogischen Artikel ein Vierteljahrhundert nach dem Untergang des Sozialismus bezwecken wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Informieren Sie sich bitte &amp;#252;ber Hugo Banzer Suarez, die Wahlverh&amp;#228;ltnisse 1997 und entscheiden dann selbst, ob dieser Herr jemals die Legitimation einer Mehrheit der Bolivianer hatte. Meiner Meinung nach h&amp;#228;tte die Firma Bechtel die Situation kommen sehen m&amp;#252;ssen. Kurz gefragt, w&amp;#252;rden Sie selbst einen Vertrag mit einem Pr&amp;#228;sidenten eines Landes schlie&amp;#223;en, wenn die Partei dieses Herrn lediglich auf 20% kam? Bechtel ist hier aus Gewinninteresse ein sehr hohes Risiko eingegangen und hat sich verspekuliert. Unsachlich gesprochen kann man sagen, Bechtel hat einen Deal mit einem ehemaligen Diktator gemacht und gehofft, dass dieser etwaige Proteste niederpr&amp;#252;gelt (was dann ja auch geschah) und man ungehindert sein Geld scheffeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Antwort MB:&lt;/b&gt; Das ist legitim. Jedes Unternehmen verfolgt Gewinninteressen. Die Risiken w&amp;#228;ren auch f&amp;#252;r beide Seiten kalkulierbar gewesen, wenn sich alle Beteiligte an die Spielregeln gehalten h&amp;#228;tten. Die Firma Bechtel hat ihre Leistung (Wasseranschlu&amp;#223; und Wasserlieferung) erbracht. Die Bolivianer sind dagegen ihre Gegenleistung schuldig geblieben. Deshalb hat die Firma Bechtel versucht, ihren Rechtsanspruch mit den Mitteln der Zwangsvollstreckung durchzusetzen. Das w&amp;#252;rde hier bei uns nicht anders geschehen. Das w&amp;#252;rden Sie doch genauso machen, wenn Sie einen s&amp;#228;umigen Schuldner h&amp;#228;tten. Mit &quot;Geld scheffeln&quot; hat das nichts zu tun. Ihre moralisierende Ausdrucksweise ist daher genauso fehl am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Auf die Schnelle habe ich nicht herausfinden k&amp;#246;nnen, wie &amp;#246;ffentlich Verhandlungen &amp;amp; Vertragsabschluss in Bolivien gemacht wurden. Es scheint mir aber eher der Falls gewesen zu sein, als w&amp;#228;re dies hinter verschlossenen T&amp;#252;ren gemacht worden. H&amp;#228;tte Bechtel auf der sicheren Seite stehen wollen, h&amp;#228;tte es selbst alle Vertragsmodalit&amp;#228;ten ver&amp;#246;ffentlicht (oder dies von der bolivianischen Regierung verlangt). Dann h&amp;#228;tten die B&amp;#252;rger bereits vorher dar&amp;#252;ber entscheiden k&amp;#246;nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Antwort MB:&lt;/b&gt; Eine wie auch immer geartete B&amp;#252;rgerbeteiligung ist nicht Sache der Firma Bechtel. Das ist ausschlie&amp;#223;lich eine Sache der bolivianischen Regierung. Es ist davon auszugehen, da&amp;#223; die Bolivianer die Erneuerung der Wassernetze durchaus begr&amp;#252;&amp;#223;t haben. Nur zahlen wollte daf&amp;#252;r keiner. Das konnte die Firma Bechtel nat&amp;#252;rlich nicht hinnehmen. Ein solches Unternehmen ist schlie&amp;#223;lich nicht die Caritas. Das h&amp;#228;tte den Bolivianern nat&amp;#252;rlich auch klar sein m&amp;#252;ssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bezahlung. Niemand hat Bechtel dazu gezwungen, seine Forderungen bei jedem angeschlossenen Haushalt einzutreiben. Man h&amp;#228;tte sich auch aus der Staatskasse bezahlen lassen k&amp;#246;nnen. Dann h&amp;#228;tte die Regierung das &quot;Problem&quot; gehabt das Geld einzutreiben. So hat sich Bechtel bewusst auf die sozialen Ungleichgewichte eingelassen. Da ich immer davon ausgehe, dass Unternehmen ihre Hausaufgaben machen, war auch hier von vornherein klar, dass viele Haushalte sich das neue Wasser nicht werden leisten k&amp;#246;nnen. Auch hier gilt wieder: Risiko des Unternehmers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Antwort MB:&lt;/b&gt; Das war ja gerade das Problem. Die bolivianische Regierung hat die Wasserwerke verkauft, weil sie pleite war. Ohne eine Ver&amp;#228;u&amp;#223;erung der Wasserwerke h&amp;#228;tte sie von der Weltbank keine Kredite mehr bekommen. Bei der bolivianischen Regierung war daher nichts mehr zu holen. Daher blieb der Firma Bechtel doch gar nichts anderes mehr &amp;#252;brig, als die f&amp;#228;lligen Forderungen bei ihren Wasserkunden einzutreiben. Es ist schlie&amp;#223;lich nicht Sache der Firma Bechtel, neben der Erneuerung und dem Betrieb der Wasserleitungen auch noch f&amp;#252;r einen sozialen Ausgleich zu sorgen. Das w&amp;#228;re eine Aufgabe der Bolivianer selbst gewesen. Auf Seiten der Bolivianer f&amp;#252;hlte sich daf&amp;#252;r aber niemand zust&amp;#228;ndig. Vgl. Sie dazu auch Ihren Nachtrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Kostenloses Brackwasser oder unbezahlbares sauberes Trinkwasser und keine Alternative? Auf die elendige Diskussion, welches Wasser wof&amp;#252;r geeignet ist, lasse ich mich nun nicht ein. Aber f&amp;#252;r viele Bolivianer war obige Frage die entscheidende. Irgendwelches Wasser ist erstmal besser als gar keines. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Antwort MB:&lt;/b&gt; Was in Bolivien dann gelaufen ist, das geht aber auch nicht! Die Firma Bechtel erstellt ein neues Wassernetz und wird dann von der Regierung wieder enteignet. Sie k&amp;#246;nnen doch auch nicht sagen: Danke f&amp;#252;r das saubere Wasser, aber zahlen will ich daf&amp;#252;r nicht! Entschuldigen Sie, so geht das auch wieder nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Ihre Begeisterung f&amp;#252;r die 40j&amp;#228;hrige Vertragslaufzeit kann ich absolut nicht teilen. In Bolivien bedeutet dies 8 verschiedene Regierungen (mindestens) und 2-3 Generationen. Auch hier konnte Bechtel das Risiko einsch&amp;#228;tzen und hat sich trotzdem f&amp;#252;r den Vertrag entschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Antwort MB:&lt;/b&gt; Sie verkennen offensichtlich die wirtschaftliche Bedeutung einer 40 j&amp;#228;hrigen Vertragslaufzeit. Bei einem normalen Darlehen w&amp;#252;rden Sie Ihr H&amp;#228;usle nach etwa 20 Jahren abbezahlt haben. Damit verteilt sich m.a.W. die j&amp;#228;hrliche Finanzierungslast. Und das bei unver&amp;#228;nderter Unterhaltungsverpflichtung. Wenn die Firma Bechtel mit einer solchen Vertragslaufzeit einverstanden ist, dann bedeutet das ein gro&amp;#223;es Entgegenkommen. Und damit ein gro&amp;#223;er Vertrauensvorschu&amp;#223; gegen&amp;#252;ber den Bolivianern. Und genau dieses Vertrauen ist seitens der Bolivianer schm&amp;#228;hlichst entt&amp;#228;uscht worden. Die Firma Bechtel wird in Bolivien jetzt sicherlich keinen Stein mehr anr&amp;#252;hren. Sie w&amp;#252;rden das an deren Stelle bestimmt auch nicht mehr tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Unternehmen hat entweder das Risiko des Gesch&amp;#228;fts total verkannt oder ist es dennoch eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Antwort MB:&lt;/b&gt; Fazit: Die ganze Unternehmung ist gescheitert. F&amp;#252;r die Bolivianer. Nur da&amp;#223; sie es noch nicht gemerkt haben. Sie werden es aber noch merken. Sp&amp;#228;testens dann, wenn auch die bolivianische Regierung, so pleite wie sie nun einmal ist, den Unterhaltungsverpflichtungen nicht nach kommt. Dann kehren auch in Bolivien wieder Zust&amp;#228;nde ein, wie wir sie aus der &quot;Ostzone&quot; her kennen gelernt haben. Aber auch das werden dann diese &quot;Bibellehrer&quot; und die anderen Gutmenschen der Firma Bechtel wieder in die Schuhe schieben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Uff, wieder so ein Artikel, bei dem man nicht wei&#223; wo man &#252;berhaupt anfangen soll. Ich werde versuchen einige Aspekte Punkt f&#252;r Punkt abzuarbeiten.<br />
<br />
1. Wenn Sie in einem Artikel &#252;ber eine Firma schreiben, die denselben Namen wie Sie tr&#228;gt, sollten Sie zu Beginn klarstellen ob (und wenn ja wie) oder ob Sie nicht mit dieser Firma verbunden sind. <br />
<br />
<b> Antwort MB:</b> Der Gr&#252;nder der amerikanischen. Firma ist im 18. Jahrhundert aus Deutschland ausgewandert. Wenn ich hier in Deutschland einen Artikel schreiben, der sich u.a. mit mit dieser amerikanischen Firma gleichen Namens befa&#223;t, dann d&#252;rfte diese Ihre Vermutung doch eher fern liegend sein. Bis auf die Namensverwandtschaft bin ich mit der amerikanischen Firma nicht verbunden. <br />
 <br />
2. Es w&#228;re sehr angenehm, wenn Sie zumindest versuchen w&#252;rden in ihren Beitr&#228;gen auf Begriffe wie "Deckm&#228;ntelchen", "sozialistische Klassenkampfpropaganda" oder "unr&#252;hmlich" zu verzichten. Es erweckt den Anschein, als wollten Sie eventuelle Gegenstimmen von vornherein diffamieren. Sie selbst fordern von Gegenstimmen doch auch immer Sachlichkeit. Der einzige, der versucht sachliche Gespr&#228;che auf ein "Klassenkampfniveau" herabzusetzen sind Sie selbst, in dem Sie wiederholt entsprechende Begriffe einwerfen. <br />
<br />
<b> Antwort MB:</b> Ich reagiere hier auf die unsachlichen Ausf&#252;hrungen in dem analysierten Artikel. Das sollten Sie bedenken. Da&#223; genau diese sozialistische Klassenkampfpropaganda in den letzten 100 Jahren in Europa einen unr&#252;hmlichen Blutzoll von rund 100 Mio. Opfer zu verantworten hat, das kann man, wie ich meine, nicht oft genug in Erinnerung rufen. Wenn es um Freiheit oder Unfreiheit geht, dann m&#252;ssen Sie einfach Partei ergreifen. Da k&#246;nnen Sie nur Klartext reden.<br />
<br />
3. Die ganze Geschichte spielte sich um die Jahrtausendwende innerhalb von 2-3 Jahren ab. Dieses wird nirgends offen erw&#228;hnt, spielt aber eine bedeutende Rolle. Es macht einen eindeutigen Unterschied, ob ein Vertrag von Anfang an von den Betroffenen bek&#228;mpft wird, oder ob nach 14 Jahren einfach mal "&#228;tsch" gesagt wird. <br />
<br />
<b> Antwort MB:</b> Richtig! Deshalb mu&#223; sich der Schweizer "Bibellehrer" fragen lassen, was er mit diesem demagogischen Artikel ein Vierteljahrhundert nach dem Untergang des Sozialismus bezwecken wollte. <br />
<br />
4. Informieren Sie sich bitte &#252;ber Hugo Banzer Suarez, die Wahlverh&#228;ltnisse 1997 und entscheiden dann selbst, ob dieser Herr jemals die Legitimation einer Mehrheit der Bolivianer hatte. Meiner Meinung nach h&#228;tte die Firma Bechtel die Situation kommen sehen m&#252;ssen. Kurz gefragt, w&#252;rden Sie selbst einen Vertrag mit einem Pr&#228;sidenten eines Landes schlie&#223;en, wenn die Partei dieses Herrn lediglich auf 20% kam? Bechtel ist hier aus Gewinninteresse ein sehr hohes Risiko eingegangen und hat sich verspekuliert. Unsachlich gesprochen kann man sagen, Bechtel hat einen Deal mit einem ehemaligen Diktator gemacht und gehofft, dass dieser etwaige Proteste niederpr&#252;gelt (was dann ja auch geschah) und man ungehindert sein Geld scheffeln kann.<br />
<br />
<b> Antwort MB:</b> Das ist legitim. Jedes Unternehmen verfolgt Gewinninteressen. Die Risiken w&#228;ren auch f&#252;r beide Seiten kalkulierbar gewesen, wenn sich alle Beteiligte an die Spielregeln gehalten h&#228;tten. Die Firma Bechtel hat ihre Leistung (Wasseranschlu&#223; und Wasserlieferung) erbracht. Die Bolivianer sind dagegen ihre Gegenleistung schuldig geblieben. Deshalb hat die Firma Bechtel versucht, ihren Rechtsanspruch mit den Mitteln der Zwangsvollstreckung durchzusetzen. Das w&#252;rde hier bei uns nicht anders geschehen. Das w&#252;rden Sie doch genauso machen, wenn Sie einen s&#228;umigen Schuldner h&#228;tten. Mit "Geld scheffeln" hat das nichts zu tun. Ihre moralisierende Ausdrucksweise ist daher genauso fehl am Platze.<br />
<br />
5. Auf die Schnelle habe ich nicht herausfinden k&#246;nnen, wie &#246;ffentlich Verhandlungen &amp; Vertragsabschluss in Bolivien gemacht wurden. Es scheint mir aber eher der Falls gewesen zu sein, als w&#228;re dies hinter verschlossenen T&#252;ren gemacht worden. H&#228;tte Bechtel auf der sicheren Seite stehen wollen, h&#228;tte es selbst alle Vertragsmodalit&#228;ten ver&#246;ffentlicht (oder dies von der bolivianischen Regierung verlangt). Dann h&#228;tten die B&#252;rger bereits vorher dar&#252;ber entscheiden k&#246;nnen. <br />
<br />
<b> Antwort MB:</b> Eine wie auch immer geartete B&#252;rgerbeteiligung ist nicht Sache der Firma Bechtel. Das ist ausschlie&#223;lich eine Sache der bolivianischen Regierung. Es ist davon auszugehen, da&#223; die Bolivianer die Erneuerung der Wassernetze durchaus begr&#252;&#223;t haben. Nur zahlen wollte daf&#252;r keiner. Das konnte die Firma Bechtel nat&#252;rlich nicht hinnehmen. Ein solches Unternehmen ist schlie&#223;lich nicht die Caritas. Das h&#228;tte den Bolivianern nat&#252;rlich auch klar sein m&#252;ssen. <br />
<br />
6. Bezahlung. Niemand hat Bechtel dazu gezwungen, seine Forderungen bei jedem angeschlossenen Haushalt einzutreiben. Man h&#228;tte sich auch aus der Staatskasse bezahlen lassen k&#246;nnen. Dann h&#228;tte die Regierung das "Problem" gehabt das Geld einzutreiben. So hat sich Bechtel bewusst auf die sozialen Ungleichgewichte eingelassen. Da ich immer davon ausgehe, dass Unternehmen ihre Hausaufgaben machen, war auch hier von vornherein klar, dass viele Haushalte sich das neue Wasser nicht werden leisten k&#246;nnen. Auch hier gilt wieder: Risiko des Unternehmers. <br />
<br />
<b> Antwort MB:</b> Das war ja gerade das Problem. Die bolivianische Regierung hat die Wasserwerke verkauft, weil sie pleite war. Ohne eine Ver&#228;u&#223;erung der Wasserwerke h&#228;tte sie von der Weltbank keine Kredite mehr bekommen. Bei der bolivianischen Regierung war daher nichts mehr zu holen. Daher blieb der Firma Bechtel doch gar nichts anderes mehr &#252;brig, als die f&#228;lligen Forderungen bei ihren Wasserkunden einzutreiben. Es ist schlie&#223;lich nicht Sache der Firma Bechtel, neben der Erneuerung und dem Betrieb der Wasserleitungen auch noch f&#252;r einen sozialen Ausgleich zu sorgen. Das w&#228;re eine Aufgabe der Bolivianer selbst gewesen. Auf Seiten der Bolivianer f&#252;hlte sich daf&#252;r aber niemand zust&#228;ndig. Vgl. Sie dazu auch Ihren Nachtrag.<br />
<br />
7. Kostenloses Brackwasser oder unbezahlbares sauberes Trinkwasser und keine Alternative? Auf die elendige Diskussion, welches Wasser wof&#252;r geeignet ist, lasse ich mich nun nicht ein. Aber f&#252;r viele Bolivianer war obige Frage die entscheidende. Irgendwelches Wasser ist erstmal besser als gar keines. <br />
<br />
<b> Antwort MB:</b> Was in Bolivien dann gelaufen ist, das geht aber auch nicht! Die Firma Bechtel erstellt ein neues Wassernetz und wird dann von der Regierung wieder enteignet. Sie k&#246;nnen doch auch nicht sagen: Danke f&#252;r das saubere Wasser, aber zahlen will ich daf&#252;r nicht! Entschuldigen Sie, so geht das auch wieder nicht!<br />
<br />
8. Ihre Begeisterung f&#252;r die 40j&#228;hrige Vertragslaufzeit kann ich absolut nicht teilen. In Bolivien bedeutet dies 8 verschiedene Regierungen (mindestens) und 2-3 Generationen. Auch hier konnte Bechtel das Risiko einsch&#228;tzen und hat sich trotzdem f&#252;r den Vertrag entschieden. <br />
<br />
<b> Antwort MB:</b> Sie verkennen offensichtlich die wirtschaftliche Bedeutung einer 40 j&#228;hrigen Vertragslaufzeit. Bei einem normalen Darlehen w&#252;rden Sie Ihr H&#228;usle nach etwa 20 Jahren abbezahlt haben. Damit verteilt sich m.a.W. die j&#228;hrliche Finanzierungslast. Und das bei unver&#228;nderter Unterhaltungsverpflichtung. Wenn die Firma Bechtel mit einer solchen Vertragslaufzeit einverstanden ist, dann bedeutet das ein gro&#223;es Entgegenkommen. Und damit ein gro&#223;er Vertrauensvorschu&#223; gegen&#252;ber den Bolivianern. Und genau dieses Vertrauen ist seitens der Bolivianer schm&#228;hlichst entt&#228;uscht worden. Die Firma Bechtel wird in Bolivien jetzt sicherlich keinen Stein mehr anr&#252;hren. Sie w&#252;rden das an deren Stelle bestimmt auch nicht mehr tun.<br />
<br />
Fazit: Das Unternehmen hat entweder das Risiko des Gesch&#228;fts total verkannt oder ist es dennoch eingegangen.<br />
<br />
<b> Antwort MB:</b> Fazit: Die ganze Unternehmung ist gescheitert. F&#252;r die Bolivianer. Nur da&#223; sie es noch nicht gemerkt haben. Sie werden es aber noch merken. Sp&#228;testens dann, wenn auch die bolivianische Regierung, so pleite wie sie nun einmal ist, den Unterhaltungsverpflichtungen nicht nach kommt. Dann kehren auch in Bolivien wieder Zust&#228;nde ein, wie wir sie aus der "Ostzone" her kennen gelernt haben. Aber auch das werden dann diese "Bibellehrer" und die anderen Gutmenschen der Firma Bechtel wieder in die Schuhe schieben...]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/03/30/halbe-wahrheiten-und-ganze-luegen#c15847</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Halbe Wahrheiten und ganze L&#252;gen</title>
			<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 18:40:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Achim [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c15844@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sie verdrehen,verschweigen und versuchen Behauptungen als Wahrheit zu verkaufen. Alleine die Unternehmer m&amp;#252;&amp;#223;ten jetzt die Suppe ausl&amp;#246;ffeln. Bl&amp;#246;dsinn. Als Unternehmer darf ich Ihnen sagen, die machen das freiwillig. Die wollen richtig Geld machen. Also eine Art Zwang gibt es nicht. Artikel 14 Absatz 2 sagt zugleich weil es sowohl Privat als auch Sozialbindung meint. Von einem kostenlosen Anschl&amp;#252;&amp;#223; hat keiner&lt;br /&gt;
gesprochen. Das deutsche Leitungsnetz als teiweise marod zu kennzeichnen entspricht nicht der Wahrheit. Private w&amp;#252;rden sich darum schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwort MB:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wenn Sie als Unternehmer unvorhergesehene Kosten &amp;#252;ber die Preise an Ihre Kunden nicht weitergeben k&amp;#246;nnen, dann m&amp;#252;ssen Sie die Suppe selbst ausl&amp;#246;ffeln. Dann zahlen Sie selbst aus der eigenen Tasche drauf. Das m&amp;#252;&amp;#223;ten Sie als Unternehmer eigentlich wissen. Wenn der Staat Sie dazu zwingt, dann machen Sie das ganz sicherlich nicht mehr freiwillig.&lt;br /&gt;
Mit dem Artikel 14 Absatz 2 GG k&amp;#246;nnen Sie den Absatz 1 nicht aush&amp;#246;hlen. Ein privates Wasserwerk kann damit nicht gezwungen werden, Ihnen einen kostenlosen Wasseranschlu&amp;#223; zur Verf&amp;#252;gung zu stellen. Er kann nach Absatz 2 nur verpflichtet werden, Ihnen &amp;#252;berhaupt einen Wasseranschlu&amp;#223; zur Verf&amp;#252;gung zu stellen. Wenn Sie als Kunde die Wassergeb&amp;#252;hren nicht zahlen, dann kann der privates Wasserwerk nicht einfach gezwungen werden Sie zu beliefern. &lt;br /&gt;
Bez&amp;#252;glich des westdeutschen Wassernetzes sehe ich das ganz anders. Hier sind in der Vergangenheit deutliche Vers&amp;#228;umnisse zu beobachten. Viele Kommunen k&amp;#246;nnen Ihre eigenen Brunnen nicht mehr unterhalten. Die Anforderungen steigen st&amp;#228;ndig. Diese Kosten k&amp;#246;nnen aber nicht einfach auf die Preise umgelegt werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie verdrehen,verschweigen und versuchen Behauptungen als Wahrheit zu verkaufen. Alleine die Unternehmer m&#252;&#223;ten jetzt die Suppe ausl&#246;ffeln. Bl&#246;dsinn. Als Unternehmer darf ich Ihnen sagen, die machen das freiwillig. Die wollen richtig Geld machen. Also eine Art Zwang gibt es nicht. Artikel 14 Absatz 2 sagt zugleich weil es sowohl Privat als auch Sozialbindung meint. Von einem kostenlosen Anschl&#252;&#223; hat keiner<br />
gesprochen. Das deutsche Leitungsnetz als teiweise marod zu kennzeichnen entspricht nicht der Wahrheit. Private w&#252;rden sich darum schlagen.<br />
<br />
<b>Antwort MB:</b><br />
Wenn Sie als Unternehmer unvorhergesehene Kosten &#252;ber die Preise an Ihre Kunden nicht weitergeben k&#246;nnen, dann m&#252;ssen Sie die Suppe selbst ausl&#246;ffeln. Dann zahlen Sie selbst aus der eigenen Tasche drauf. Das m&#252;&#223;ten Sie als Unternehmer eigentlich wissen. Wenn der Staat Sie dazu zwingt, dann machen Sie das ganz sicherlich nicht mehr freiwillig.<br />
Mit dem Artikel 14 Absatz 2 GG k&#246;nnen Sie den Absatz 1 nicht aush&#246;hlen. Ein privates Wasserwerk kann damit nicht gezwungen werden, Ihnen einen kostenlosen Wasseranschlu&#223; zur Verf&#252;gung zu stellen. Er kann nach Absatz 2 nur verpflichtet werden, Ihnen &#252;berhaupt einen Wasseranschlu&#223; zur Verf&#252;gung zu stellen. Wenn Sie als Kunde die Wassergeb&#252;hren nicht zahlen, dann kann der privates Wasserwerk nicht einfach gezwungen werden Sie zu beliefern. <br />
Bez&#252;glich des westdeutschen Wassernetzes sehe ich das ganz anders. Hier sind in der Vergangenheit deutliche Vers&#228;umnisse zu beobachten. Viele Kommunen k&#246;nnen Ihre eigenen Brunnen nicht mehr unterhalten. Die Anforderungen steigen st&#228;ndig. Diese Kosten k&#246;nnen aber nicht einfach auf die Preise umgelegt werden.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/markus_bechtel/index.php/2013/03/30/halbe-wahrheiten-und-ganze-luegen#c15844</link>
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