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Bruchteilwahrheiten im Mainstream: Islam und Aufklärung
von Peter Boehringer
01.02.10 23:03:26
Folgen 590 bis 592 der neverending Soap opera "Mainstream gegen die Wahrheit". Heute: Zwei SZ-Feuilleton-Autoren sowie ihr "Gastschreiber" Navid Kermani:
Im Dezember 2009 hatte ich -eher nebenbei in einem Stück pro Basisdemokratie- u.a. auch das Aufheulen vieler "Gut"menschen gegen die Schweizer Volksabstimmung contra Minarette als undemokratisch und auch als anti-aufklärerisch kritisiert.
Seitdem hat das SZ-Feuilleton in mittlerweile DREI wütenden Artikeln gegen die "'sogenannten' Islamkritiker" alles aufgeboten, was sie an SZ-internen Wahrheitsverdrehern und externen Taqiyya-Spezialisten wie Kermani im Arsenal hatten. Zuletzt erst wieder heute in: "Was heißt Religionskritik?" (SZ vom 1.2.2010, S. 9, Thomas Steinfeld)
Nun wäre das nicht weiter überraschend und viele "Argumente" in diesen drei Artikeln sind längst hundertfach in wissenschaftlichen Abhandlungen oder sogar direkt via Koran als falsch widerlegt bzw. sie erledigen sich wegen offensichtlicher Lächerlichkeit und Realitäts-Inkompatibilität von selbst und bedürfen keiner weiteren Kommentierung. Beispiele finden sich ausreichend in den Artikeln. Vielleicht ist nicht alles theoretisch-analytisch widerlegbar [DAS ist ebenso wie bei der Goldpreisdrückung fast unmöglich, bis es eben am Tag x für jeden schlagartig offenbar und die Gutmenschen-Taqiyya entlarvt wird] - jedenfalls aber empirisch und historisch!
Sogar der Spiegel hat zu (u.a.) SZ-Autor Steinfeld und zu dessen Pamphleten gegen sehr berechtigte Kritik am Polit-Islam die richtigen Worte gefunden ("Selbsternannte Gouvernanten des Feuilletons"). Unbedingt lesenswert - ansehen!
Soweit also so klar sind die Fronten. Leider jedoch gerät gerade in den drei SZ-Artikeln die mir persönlich sehr wichtige Bedeutung der "Aufklärung" ins Zwielicht und droht "gut"menschlich vereinnahmt zu werden. Dabei argumentieren die SZ-Autoren durchgängig ahistorisch und ignorieren statistisch belegbare Wahrheiten sowie 1350 Jahre immer wieder sehr militärisch-blutiger und expansiv-machtvoller Islamgeschichte!
Anhänger der Basisdemokratie und der rationalen Werte der Logik, Klarheit und der zugehörigen säkularen Werte der Aufklärung dürfen das nicht akzeptieren: Die Aufklärung war in erster Linie eine Revolte gegen die von der -damaligen!- "Polit- und Machtreligion Christentum" gottesgnädig getragenen absoluten Monarchen.
=> Den unsäglichen Versuch, ausgerechnet die Aufklärung als Argument zu kapern, um den polit-islamischen Vormarsch überall in der Welt zu verharmlosen und zu rechtfertigen, kann man dem SZ-Feuilleton nicht durchgehen lassen.
[Man lese vor dem Folgenden bitte unbedingt den ganz untenstehenden "Disclaimer" *) ] ![]()
Wir konzentrieren uns im Folgenden NUR auf die Passagen der drei einschlägigen SZ-Artikel seit Dezember, in denen die Autoren explizit "aufklärerische Hoheit" für sich reklamieren. Angesichts der Realitäten in dieser Welt KÖNNEN sich die drei Islam-Apologeten des SZ-Feuilletons nun mal einfach nicht ausgerechnet auf die Aufklärung berufen, ohne sich lächerlich zu machen!
Steinfeld schreibt in "Was heißt Religionskritik?":
"Und auch nach der Epoche der Aufklärung ist das Christentum nicht, wie gelegentlich suggeriert wird, nur eine Religion des Friedens: Erst seit kurzem mündet die Vermischung von Konfession und Politik in Nordirland nicht mehr zwangsläufig in Gewalt."
=> Soso Herr Steinfeld: Ausgerechnet Nordirland als eine der allerletzten Bastionen (un)christlich-voraufgeklärten Verhaltens muss bemüht werden, um diesen seit 200 Jahren abstrusen Punkt zu "beweisen".
=> Wir schlagen dringend vor, Sie nehmen sich einmal eine Karte des Islam von 1978 (vor Chomeini) zur Hand und vergleichen sie mit der heutigen. Die Fronten des Polit-Islams wurden seitdem über die Demographie -sehr häufig aber auch über das Schwert- in alle Himmelsrichtungen rund um die angestammten Stammgebiete des Islams im Nahen Osten herum ausgedehnt. Sei es in Nordafrika, im Sudan, im Kaukasus, in Tschetschenien, im Kosovo, in Bosnien, auf den Philippinen, usw. usw. Und dann suchen Sie die entsprechenden machtreligiös ausgetragenen Kämpfe des Christentums seitdem. "Evangelikale" Sektenkriege der atheistischen US-Neocons zählen dabei nicht!
Steinfeld weiter:
"Mit der Epoche der Aufklärung, auf die sie sich beruft, hat die 'Islamkritik' nichts zu tun.
[
] Denn die historische Aufklärung verfolgte den Religionen gegenüber drei Ziele: die Freiheit der Religionen und die Freiheit von den Religionen, ... die Historisierung, also die Einbettung der Konfessionen und ihrer jeweiligen heiligen Texte in ihren geschichtlichen Zusammenhang. Alle drei Ziele sind den sogenannten Islamkritikern nicht nur von Grund auf fremd, sondern ihren Bestrebungen entgegengesetzt."
=> Sowohl der Kampfbegriff "sogenannte Islamkritiker" als auch die hier enthaltene Unterstellung gegen genuin aufklärerisch argumentierende Islamkritiker sind Unverschämtheiten des Autors! Insbesondere die "Freiheit der Religionen" ist KEIN originäres Ziel der französischen Aufklärung - vielmehr ging es den Revolutionären damals ebenso wie heute den allermeisten Kritikern vor allem um die NEGATIVE Religionsfreiheit und um die glasklare Trennung von Kirche und Staat!
=> DIESE aber ist gemäß überwiegender Koran-Auslegung auch heute im 21. Jahrhundert in islamischen Staaten KEINESWEGS gewährleistet. Christen und Juden etc. konnten in historischen oder heutigen moslemischen Staaten wenigstens als (tributpflichtige) "Schutzbefohlene" (Dhimmis) und als Bürger 2. Klasse meistens (über)leben. Wer sich dagegen offen als ATHEIST outet, riskiert in sehr vielen moslemischen Staaten noch heute massive Verfolgung.
=> Der Vater der deutschen Aufklärung Kant wollte explizit "den Einfluss des Klerus auf die Politik einschränken". Das schreibt sogar das "gut"menschlich nicht unverdächtige Wikipedia...
"Der Islam darf, nach Überzeugung der 'Islamkritiker', nicht in den Genuss der Religionsfreiheit kommen, solange er nicht, wie das Christentum seit der Entstehung bürgerlicher Staaten, zwischen religiösen Werten und gesellschaftlicher Realität trennt." / "Der Islam wird nur noch als 'System' unauflöslicher Verzahnung von Politik und Religion ... wahrgenommen."
=> Genau so ist das, Herr Steinfeld und Herr Müller: Die Belege für diese "Wahrnehmung" sind real und unübersehbar in Dutzenden von Staaten und zum Teil seit Jahrhunderten. Wie Sie selbst schreiben, wäre eine Historisierung des Korans eine wahrhaft "aufklärerische" Tat.
Leider verweigert sich die RIESIGE Mehrheit der maßgeblichen islamischen Autoritäten genau dieser so dringend erforderlichen Historisierung.
Für diese ist der Koran das unabänderliche und nicht interpretationsfähige (!) Wort Allahs. Niemand -erst recht keine Ungläubigen im Münchner Osten- haben das Recht, den Koran irgendwie "historisch umzudeuten" oder -wie Sie schreiben- "einzubetten".
=> Die deutschen Islamkritiker dagegen hätten sehr wohl dieses aufklärerische Ziel, auch wenn Sie es uns absprechen. Nur leider stoßen wir auf so gut wie KEINE positive Resonanz bei allen muslimischen Autoritäten. Seien es türkische Ditib-Imame oder auch saudisch-wahabitisch oder iranisch-schiitische Scharia-Fans... Jeder europäische Imam, der eine Historisierung des Korans oder einen illusionären "Euro-Islam" ernsthaft in seiner Moscheegemeinde debattiert, steht kurz vor einer Fatwa gegen sein Leben oder wenigstens vor einem Rüffel des türkischen "liders" Erdogan oder eines ägyptisch-saudisch-jemenitischen Großmullahs.
=> Und ja, es GIBT trotzdem ein paar dieser seltenen liberal-historisierenden Exoten unter den europäischen Imamen. Vielleicht einer von Hundert? Daher stellt sich hier wieder einmal die Frage, wie viel Wahrheit eine Aussage haben muss, um nicht als Lüge zu gelten... Genügt ein Prozent? Herr Steinfeld zeigt heute wieder einen klassischer Fall einer "Bruchteilswahrheit" auf.
Ein Prozent seiner Aussage ist wahr. Und darum "verallgemeinern" die "bösartigen sogenannten Islamkritiker unzulässig"...
"Der Islam darf [gemäß dem Willen der 'Islamkritiker'] nicht Gegenstand der verstehenden Analyse sein..."
=> Doch Herr Steinfeld. Darf er. SOLL er sogar. Doch kaum eine maßgebliche Autorität innerhalb der moslemischen Welt erhebt die Stimme in diese Richtung. Siehe oben: Wer das als Moslem tut, lebt hochgefährlich.
"Und er darf schließlich nicht Gegenstand der Historisierung sein - vor allem die kriegerische Unterwerfung Mekkas im Jahr 630, die doppelte Funktion Mohammeds als Prophet und politischer Führer, soll bis heute als Muster des Umgangs des Islam mit Andersgläubigen gelten"
=> Genau so ist es: Und genau so steht es in x Suren und Hadithen, die alle immer und überall und keinesfalls "kontextabhängig"-historisch, sondern wörtlich zu gelten haben. Auch ein SZ-Feuilletonist kann sich den Islam nicht neu erfinden wie es ihm gutmenschlich ins Weltbild passt. Und er kann auch nicht den Koran gegen den Willen von 99% des moslemischen Establishments historisieren! Also schreiben Sie BITTE diese 99%-igen Unwahrheiten nicht länger in die SZ.
"Die historische Aufklärung war eine höchst pragmatische Veranstaltung. Sie wusste sehr wohl, was Fundamentalismus, auch der Fundamentalismus des Säkularen, kosten kann."
=> Hört, hört: die Aufklärung als anti-säkulare Bewegung... Na DAZU würden wir doch bitte gerne mal eine Quelle aus der historischen Aufklärungszeit haben, Herr Steinfeld! Auch Ihr Kollege Lothar Müller liefert trotz einer sehr ähnlicher Aussage zu Beginn seines ebenso versponnenen äh ver-spin-ten Artikels "Das doppelte Erbe der Aufklärung" (SZ-Feuilleton 22.1.2010, S. 11) keinen Beleg für diese höchst zweifelhafte These!
=> Die (radikale) Säkularisierung war geradezu konstitutiv für die Aufklärung - und ganz sicher NICHT die "Freiheit der Religionen"! Lesen sie auch DAZU Wikipedia! Oder eben Kant.
=> Die verarmten und von den Pfaffen und Monarchen unterdrückten Massen anno 1789 hatten nichts gegen den "Fundamentalismus des Säkularen". Es ging ihnen materiell um ihr täglich Brot. Ideell aber auch um Freiheit vor (u.a.) klerikaler Unterdrückung und um (höchst säkulare!) und reale Menschrechte! Wenn man (dazu passend) dieses Gänsehaut-Lied aus dem Musical "Les Misérables" von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg anhört, dann kann man geradezu FÜHLEN, wie aktuell und existenziell manche Gedanken und Songs aus der französisch-revolutionären Zeit heute wieder sind bzw. werden könnten. Und eigentlich ist das nur logisch angesichts der zivilisatorisch-kulturellen und sogar menschenrechtlichen Rückentwicklung an aktuell fast allen Fronten! Wenn die Meinungs- und sogar Gedankenfreiheit auf dem Spiel stehen, dann ist es irgendwie folgerichtig, dass die revolutionären Schlachten des aufgeklärten Bürgertums nach 200+ Jahren wieder traurig virulent sind. Es gab extrem gute Gründe, warum unsere Ururahnen damals gegen die Dekadenz, den Totalitarismus und den intoleranten und gnadenlosen Absolutismus der Eliten und ihrer medialen Claqueure auf die Straße gegangen sind!
=> Lautsprecher auf, gut zuhören und Gänsehaut genießen. Hört das Volk singen bzw. schreien: "Do you hear the people sing" und (ganz im Sinne der Aufklärung) "a people who are climbing to the light"! PS: Die "crusade", von der im Text auch die Rede ist, ist der Kreuzzug der Rationalität und des Rechtsstaats - nicht der der Religion! ![]()
Exkurs: Nicht zuletzt gäbe es im Zusammenhang mit dem Islam zwingend noch das Thema der Frauenrechte anzureißen: Mit Ausnahme der SZ-Feuilletonisten wird immer mehr noch nicht restlos "gut"menschlich verblendeten und noch nicht restlos multikulturell gehirngewaschenen Linken angesichts der deutschen/französischen/ englischen innerstädtischen Realitäten zunehmend klar, dass insbesondere ALLE (!) feministischen Errungenschaften (seit vielen Jahrzehnten ein originär linkes Anliegen) im Falle eines Erstarkens des Polit-Islams in den Abfluss gespült würden. Genau das gleiche fürchten aus allerbesten Gründen auch die Aleviten und die vielen trotz des enormen Drucks aus den Moscheegemeinden noch immer integrationswilligen Moslem, die sich KEINER gläubigen Moscheegemeinde zugehörig fühlen und die es trotz des enormen Drucks der Ditib-Imame noch immer wagen, säkular zu denken und ihre Frauen und Töchter NICHT unter den Schleier zu zwingen! Neulich auf einer Veranstaltung warnte eine bekannte Altlinke öffentlich und in eindringlichen Worten insbesondere die Frauen und Mädchen: "Ihr MÜSST Euch gegen den Vormarsch der konservativen Religionen wehren. Sonst gehen 100 Jahre des zT blutigen Kampfes gegen Frauendiskriminierung in wenigen Jahren verloren!"
Ende Exkurs. Den Vogel zum Thema "Islam und Aufklärung" schoss in der SZ schon vor Wochen der hessische Kulturpreisträger Navid Kermani ab:
"Minarettverbot in der Schweiz: Angriff auf Europa"
Der "Research Fellow des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen" Kermani durfte sich schon im Dezember 2009 als Gastautor im SZ-Feuilleton äußern: In einer kühnen logischen Überdehnung wagt er es dort doch tatsächlich, sich in seiner Ablehnung der Basisdemokratie AUSGERECHNET auf die AUFKLÄRUNG (!) zu berufen. Zitat:
"Die Schweizer Volksabstimmung zum Verbot von Minaretten ist in mehrfacher Hinsicht ein Bruch mit zentralen Prinzipien d(ies)es europäischen Projekts als einer säkularen, transnationalen, multireligiösen und multiethnischen Willensgemeinschaft, wie es aus der Aufklärung und der Französischen Revolution erwachsen ist."
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=> Wow. Welche Aussagen... Vielleicht sollte jemand den frischgebackenen Träger des Hessischen Kulturpreises bzw. das Mitglied der Islamkonferenz darüber aufklären:
a) dass Werte der Aufklärung so ziemlich exakt das Gegenteil der Werte des sich u.a. in Form von Minaretten manifestierenden Polit-Islams sind
b) dass die Aufklärung erstmals Ansätze von Frauenrechten gebracht hat, welche der Polit-Islam keinesfalls auch nur ansatzweise unterstützt
c) dass der rationale Kampf der Aufklärung mit dem Höhepunkt der französischen Revolution ein Kampf gegen absolutistisches "Gottesgnadentum" und für die TRENNUNG von Staat und Kirche war, was der Polit-Islam überall dort wieder rückgängig macht, wo er an die Macht kommt
d) und dass die Französische Revolution ein Kampf für den bürgerlichen NATIONALSTAAT war, der sich letztlich dann nach der Napoleonischen Gegenwehr ab 1815 im Westen auch überall durchgesetzt hat. Es war also explizit KEIN Kampf um eine "transnationale, multireligiöse, multiethnische Willensgemeinschaft!" ![]()
=> Die erste Zeile der französischen Nationalhymne aus der revolutionären Zeit von 1795 lautet u.a. "Allons enfants de la PATRIE" [la patrie = das Vaterland / die Nation].
=> Schon mal die revolutionäre Kokarde angesehen, Herr Kermani? Heute sind das die Farben der französischen NATION. Nix "multiethnisch / transnational"! Geben Sie bitte Ihren Hessischen Kulturpreis zurück. Diesmal nicht wegen der Intervention eines katholischen Kardinals, sondern wegen mangelndem Verstand oder wenigstens wegen Ihrer Weigerung, diesen im kantschen Sinne der Aufklärung zu gebrauchen!
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*) Disclaimer (aus einer Antwort auf eine Leserzuschrift):
"AW PB: Ihre Vermutung, es solle eine Stimmung gegen die Demokratie erzeugt werden, wird zunehmend wahrscheinlicher. Und da wir nach wie vor keine bessere Regierungsform haben als die WAHRHAFTE BASISdemokratie, müssen wir uns gegen diese Agitation wehren.
=> Es müssen immer die RICHTIGEN Gegner bekämpft werden:
- Nicht das Papiergeld an sich, sondern das ungedeckte, fraktionale und privatisierte Papiergeldsystem zugunsten einer kleinen Bankerclique.
- Nicht die basisnahe Demokratie, sondern ihre Perversion in Form der über mehrere Polit-Ebenen verschachtelten, intransparenten und von Lobbyisten beherrschten, nicht-mehr-repräsentativen Parteiendemokratie!
- Und (mit Abstrichen) auch nicht 'der Islam' an sich, sondern der in D von den exterritorial gesteuerten Ditibs und Ahmadiyyas und von den anderen von der Türkei und Saudi-Arabien getragenen Agitationsvereinen mit machtpolitisch-missionarischem Auftrag 'befeuerte' POLIT-Islam. Der privat gelebte moslemische Glaube ohne Moschee, Minarett, Ditib-Imam, ohne hinter Taqiyya verstecktem Dschihad-Auftrag, ohne mohammedanisches Gewaltgebot und mit 'historisiertem' Koran (hier wird es leider schwierig...) wäre nicht das Problem. DIESER Islam würde auch niemals Gegenstand einer Volksbefragung - ebensowenig wie seine (ohnehin überflüssigen) Minarette. Die christlichen Kirchen haben den Aufklärungs- und Historisierungsprozess der Bibel und die Aufgabe der gewaltsamen Mission spätestens seit der Zeit der Säkularisierung hinter sich. Die Aleviten und auch die islamische Strömung der Sufisten machen all dies ebenfalls vor. Theoretisch wäre ein moderater und privat gelebter Islam also möglich. Theoretisch. Allein uns fehlt der Glaube... "
23 Kommentare
Respekt!
PS: Demnächst gibt es auch wieder Blogs mit mehr Wirtschafts-Bezug. Aber das SZ-Feuilleton hat in den letzten Wochen eindeutig den Bogen überspannt.
Der Volksmund bringt es einfach und verständlich auf den Punkt: "Was ich selber denk' und tu', trau ich jedem anderen zu."
Projektion ist ein psychischer Mechanismus, etwas zu bekämpfen, was einem unerträglich ist. Freud sagte, dass es der Psyche unmöglich sei, ein inneres Gefühl dort zu bekämpfen, wo es ist - im Eigenen. Hierzu muss es nach außen transportiert werden, um es dort bekämpfen zu können.
Saubermänner und Gutmenschen kommen also mit ihrer eigenen Schlechtigkeit (psychologisch: Schatten) nicht klar, können ihre negativen Eigenschaften nicht akzeptieren, weil ihr ganzes Selbstwertgefühl auf einem konstruierten (Saubermann-)Selbstbild basiert. Diese eigenen Schlechtigkeiten müssen sie darum auf Andere projezieren, um ihren ureigenen Schatten dann an ihnen (Sündenböcke) abarbeiten zu können.
In dem Maße, wie die Adressaten (das Volk) mit sich selbst nicht im Reinen sind (ihren Schatten akzeptieren), in dem Maße haben solche Projektionen Erfolg. Hitler ist ein gutes Beispiel hierfür. Seine ureigenen Gefühle der Wertlosigkeit und Schwäche (impotenter Bettnässer mit Größenphantasien, kein Führer, sondern ein tiefkranker Psychopath) trafen auf die denkbar beste Projektionsfläche - ein gedemütigtes, seines Selbstbewußtseins beraubten, geschwächten und somit kranken Volkes, bei dem die pathologischen Größenphantasien eines "starken Mannes" auf fruchtbaren (dankbaren) Boden fielen.
Waschzwänge und Putzfimmel waren gestern, Gutmenschen sind heute, "starke Männer" (Organisationen) könnten morgen schon wieder gefragt sein, wenn unsere Identität (Sprache! - wenn du ein Volk unterjochen willst, verwässere seine Sprache) durch Multi-Kulti sukzessive weiter ausgehöhlt wird.
Nebenbei: Die Kultur eines Volkes ist für mich vergleichbar dem, was wir als "Persönlichkeit" bei einem Einzelmenschen bezeichnen. In der Individual-Psychlogie gehört die "multiple Persönlichkeit" zu den schwersten Krankheitsbildern. Auf kollektiver Ebene aber soll diese "Persönlichkeitsstörung" (Multi-Kulti) gesund und erstrebenswert sein?
entledigt werden wie das gemeine Volk...
*********
=> AW PB: Hm @VS: bei der Feststellung, dass das Materielle überbetont wird, können ja viele Leser hier noch mitgehen. Bei den "Kataklysmen" und den "männlich-weiblich-Gleichgewichten" schon weniger, auch wenn es hier durchaus spirituelle Leser gibt. Neben dem "Martinus" gibt es noch den St. Germanicus, der in seinen Schriften so ziemlich das Gleiche behauptet. Begründen können die alle nicht. Die haben nur Visionen. Das Gegenteil von Darwin ist der Kreationismus [bzw. bei Martinus "6 Daseinsebenen höherer Weisheits-Reiche, in denen die gottähnliche Intelligenz technische Geräte in Fleisch und Blut einbaut..."]. Nicht überzeugend, denn da sind wir wieder im Aberglauben, den Sie doch angeblich ablehnen. Es macht aus aufgeklärter und rationaler Sicht keinen Sinn, Visionen bzw. Metaphern der Weltreligionen (in Bibel und Koran etc.) durch spirituellen (Aber)glauben zu ersetzen! Selbst dann nicht, wenn eine humanistisch-idealistische Absicht dahintersteht, die die meisten rationalen und aufgeklärten Menschen teilen! Aber jedem das seine. Es gibt ja genügend einschlägige Spirit-Seiten.
Aber genau darum geht es: Scheinwahrheiten aufzubauen, um berechtigte Angriffe in die Irre zu leiten.
Das fängt beim Keynes-Zitat an. Keynes hat zwar gesagt, dass Staaten sich in Wirtschaftskrisen verschulden sollen, um mit Investitionen die Konjunktur wieder zu beleben. Aber er hat AUCH gesagt, dass dies selbstverständlich voraussetzt, dass Vermögen (und nicht Schulden) in den der Krise vorausgehenden guten Zeiten angespart worden sein muss. - Den zweiten Teil der Kenysianischen Theorie unterschlägt man (Ich bin trotzdem kein Keynsianer).
Soros hat Gold als "ultimative Bubble" bezeichnet - und er hat Recht damit. Was er nicht gesagt hat oder uns unterschlagen wurde (?), ist, dass zuvor noch einige andere Blasen an der Reihe sind zu platzen, bevor MÖGLICHERWEISE ein irrwitziger, überzogener Goldpreis, zudem vermutlich bedingt durch ETFs/Papiergold, droht, in eine Blase auszuarten. Ja, WENN Gold zur Blase mutiert, dann ist es die ultimative.
In den USA wurden eine Reihe Arbeitsplätze geschaffen, in D soll das jetzt auch passieren. Völlig korrekt. Nur welche Arbeitsplätze? Eben - nur solche, die vom Staat finanziert werden. Man belebt sich selbst bzw. die Staats-Konjunktur und damit das, was Blasen nährt, wenn nicht sogar schafft (denn woher kommt das Geld, das Staaten sich leihen? - doch von denen, die sich vom Staat Geld leihen bzw. retten lassen).
Usw. usf. ... Fast täglich liest man in den Mainstream-Medien große und kleine, wichtige und weniger wichtige Nachrichten, die durch Auslassung und/oder falsche Kontextsetzung fehlinformieren. Ob bewusst, fahrlässig oder durch Unvermögen der Journalisten, sei mal dahingestellt. Selten wird jedenfalls hart gelogen. Denn als Lügner müsste man für sein Lügen ja Verantwortung übernehmen. Und das funktioniert in unserer überaus arbeits- und vor allem aber verantwortungsteiligen Gesellschaft nur sehr schlecht. Mit Halbwahrheiten kann man sich herausreden.
Fazit: Konsument von Mainstream-Medien zu sein, kann man sich nur erlauben, wenn man sie NICHT zur Basisinformation nutzt, sondern sich dezidierte Kenntnisse über andere Medien angeeignet hat. Ist dies nicht der Fall - was bei den meisten so sein wird, denn wer will schon seine komplette Freizeit politischen und Wirtschaftsthemen widmen? - so ist die alleinige Informationsbeschaffung über Mainstream-Medien als geradezu gefährlich zu nennen.
Halbwahrheiten sind im übrigen das, was die Psychologie als Symptom/Taktik einer "perversen Strategie" erkennt - ebenso wie Entschuldigungen in Form von reinen Lippenbekenntnissen (Blankfein vor dem Kongress).
Sie spielen mit uns und sie genießen es. Unsere Ohnmacht ist das, was sie beatmet und am Leben hält. Sie sind krank, gewiss, aber sie wollen nicht gesund werden. Jedenfalls nicht, solange der Krankheitsgewinn ist, wie er ist: unermesslich hoch.
Du schreibst doch sonst ganz nett und unakademisch? Ich denke mal, Du bist eigentlich ein heller Kopf und sympathischer Typ. :)
Was sollen wir nun heute von diesen vielen Worten halten?
Das klingt heute so nach Politik, Zerfereien, Schlagabtauschen, die zu nichts führen ... Sollen wir denn glauben, was irgendwelche Leute, wie z.B. der seltsame Ulfkotte über die Muslime schmieren? - glauben, was solche Leute sich aus den Fingern saugen, die den Islam aus nächster Nähe aus Fernsehen und internationaler Presse kennen? Die, wenn sie mal in Islamisch geprägten Ländern waren, sich dort vielleicht in Journalistenclubs ihre Informationen "vor Ort" beschafft haben? Die die Muslime in Deutschland, die oft gar keine sind, mit dem Islam verwechseln?
Seltsam, aber ich darf sagen: Die Leute, von denen ich annehme oder weiß, das sie tatsächlich zum Islam gehören - sind mir erstaunlich sympathisch. Dich kenne ich ja nur vom Lesen, und Du scheinst mir recht sympathisch. Die gemeinten Muslime kenne ich aber selber. Soll ich denn glauben, was irgendwelche Medienheinies so über den Islam schmieren? Oder soll ich auf meine persönliche Erfahrung vertrauen?
Eine interessante Frage ist übrigens auch diese: Bei wievielen Ausländern, die im Paß die Muslimische Religionszugehörigkeit eingetragen haben, darf man wohl zu recht sagen, daß sie zum Islam gehören? Und was kann das für den Islam auch in Deutschland bedeuten?
Ich fürchte, es geht uns mit dem Islam ganz ähnlich, wie mit den Juden und den Deutschen: Man haßt und verachtet sich ganz gern. In Deutschland wissen wir ja, wie schön das ist. Warum es nicht genießen?
Bei all den oben angeführten Argumenten liegt die Frage einfach nahe: Sollen wir uns nicht allesamt dem Hass und der gegenseitigen Erniedrigung anschließen? Wer heute noch einen eigenen Glauben hat - der nicht Wissenschaftlichkeit heißt - kann doch nur ein böser Mensch sein?
Und, ein Zitat von Marie v. Ebner-Eschenbach, mal eben so aus dem Gedächtnis geschrieben:
Frieden kannst Du nur haben, wenn Du ihn gibst.
Grüße an alle
Carlíto
*******
*)
=> AW PB @Carlíto (waren wir per "Du" - denke nicht, daher bitte keine schleimerische Rhetorik zu ziemlich abwegig-vorwurfsvollem Text),
Sie schreiben lang und viel. Ihre Suggestions-Rhetorik ist ein übler Trick, der hier völlig deplaziert ist. SIE verbergen Ihre eigene Hassideologie nur mühsam.
=> Dabei geht Ihr ganzer Post (m.E. absichtlich!) von einer falschen Voraussetzung aus. Wozu schreibt man nicht übersehbare "Disclaimer", wenn Sie sie dann einfach ignorieren??? Ich habe nicht über Moslems in D oder Europa geschrieben, sondern über den POLIT-Islam - also über den exterritorial gesteuerten Verbandsislam, der hier das Bild und die deutsche Politik dominiert und vereinnahmt - ebenso wie die Mainstream-Presse.
=> IHRE persönlichen Erfahrungen mit integrierten Moslems hierzulande können sehr positiv sein. Meine auch. Leider arbeiten die Verbände (Ditib / Erdogan , Milli Görüs, u.v.a.) machtvoll daran, dass es von diesen Integrationswilligen immer weniger gibt. Persönliche und menschelnde Anekdötchen helfen hier nicht weiter. Zitate längst verstorbener Dichterinnen, die den Politislam nie kennengelernt haben, ebenfalls nicht.
=> Wie im Blog beschrieben: Die Wahrheit ist nie 100%ig. Die Tendenz dagegen ist eindeutig. AUFGEKLÄRT geriert sich der Politislam hierzulande immer weniger!
sollte es aber gelingen, mittels der islamisierung einige besonders widerwärtige errungenschaften des feminismus, insbesondere diesen brechreizgenerierenden gender-feminismus tatsächlich in den abfluß der geschichte zu spülen, könnte ich dieser entwicklung sogar eine gewisse sympathie abgewinnen.
mag schon sein, dass die sogenannten Gutmenschen nicht immer (historisch) schlüssig argumentieren können.
Aber mal ehrlich, ich versuchs mir vorzustellen:
Eine Welt ohne Gutmenschen. Was bleibt dann?
Lauter Menschen, die ihre Überzeugung als die einzig Wahre sehen, die der Anderen als bedrohlich empfinden und daher agressiv ihre Position verteidigen oder gar präventiv festigen.
Ohne "guten Willen" wird es wohl all zu oft zum
Kampf kommen.
Katholiken gegen Protestanten, Schiiten gegen Sunniten, Junge gegen Alte, Erfolgreiche gegen
Schwache.
Wollt ihr wirklich das???
**************
AW PB: Der multikulturelle Gutmensch ist selbst der größte Kriegstreiber, denn er schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Gegensätze zwischen den Gruppen durch viel zu schnelle Zuwanderung und Überfremdung unerträglich groß werden. Das war historisch noch in jeder Zuwanderungsgesellschaft so. Ganz besonders in Zeiten enger werdender Verteilungsspielräume, in die wir ja gerade reinlaufen. Multikulti ist Kriegstreiberei. Diesbezügliche Mahner betreiben dringend erforderliche und präventive Friedensarbeit.
Selbstredend passt diese Feststellung insbesondere auf kulturell schwer kompatible Zuwanderung. Und hier im Blog war darum nicht zufällig NUR vom nicht aufklärbaren und nicht aufgeklärten dogmatischen Verbands-Polit-Islam die Rede. Also keine Verallgemeinerungen und Unterstellungen, die der Blog nicht hergibt. Beim nächsten Versuch in dieser Richtung, meinen Texten Dinge unterzuschieben, die nicht passen, wird nicht mehr freigeschaltet!
Die Freischaltung an sich ist übrigen u.a. wegen Kommentaren wie diesem nun eingeführt worden. Darum war die Kommentarfunktion auch ein paar Stunden dicht. Alle seriösen Poster dürfen sich bei diesen professionellen Missbrauchern "bedanken".
Wie man sieht, ist die individuelle Erkenntnisfähigkeit der sogenannten objektiven Wissenschft - neuerdings "evidenzbasiert" (haha) weit überlegen. Die suchen die Pseudoapostel aber im Reich der religiösen und/oder esoterischen Spinner, anstatt sie selbst anzuwenden. Kotz!
Unser System ist auf Lüge und Betrug aufgebaut. Nicht zuletzt Dank einer propagandsistisch mißbrauchten, nicht ordentlich aufgearbeiteten Aufklärung.
Die beste Analyse der (Pseudo-) Aufklärung stammt übrigens von dem weltweit führenden Anatomen seiner Zeit, Josef Hyrtl.
Bitte hier lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Hyrtl#Zitat
Ja, lieber tarzun,
Und doch: Gibt es nicht doch ein bißchen die sogenannten Gutmenschen, die eben gerade dies tun: "... ihre Überzeugung als die einzig Wahre sehen, die der Anderen als bedrohlich empfinden und daher agressiv ihre Position verteidigen oder gar präventiv festigen"? - um Dich zu zitieren.
Sind wir und unsere Gemeinschaft (wenn wir denn noch eine haben .... dürfen .....) nicht ziemlich wehrlos - nicht zuletzt wir in Deutschland - gegenüber gerade dieser Sorte Mensch, die derart "lieb und gut" ist? Sind wir in diesen Dingen nicht oft wehrlos, wie die Schnecke gegenüber dem Igel? Wer mag denn gerne so leben? Gerade auch als Mann?! Ist die Wahrheit nicht fürchterlich vielgestaltig und vielfältig - aber doch inbesondere seitens der Mächtigen in einer Weise gemeint: "Du sollst Dich beugen, weil es nach unserem Urteil gerecht ist! Und das ist hier nun mal ausschlaggebend! Punkt! " Verbeuget Euch! Verbeuget Euch! Verbeuget Euch!
Sagte nicht einst Bismark: "Wir Deutsche fürchten nichts - außer Gott!" Fast könnte man den Eindruck haben (so sehr Bismark auch schlimme Fehler begangen haben mag, weil er ein Mensch war), Bismark sei ein Muslim gewesen. Das wäre nicht erstaunlich.
Hat nicht unser Kaiser, Wilhelm der Zweite, den Muslimischen Kriegern seiner Armee die erste Moschee in Berlin erbauen lassen, damit sie nach ihrer Fasson seelig werden? (-> http://eisernkrone.blogspot.com/2008/12/die-erste-moschee-in-deutschland-das.html)
Sollen sie denn nicht? - und wir - mit ihnen? :)
Gruß: Carlíto
***********
AW PB: Vielleicht verstehen andere, was Sie uns damit sagen wollen, Carlíto. Lassen wir es also mal stehen. Meinerseits wäre nur hinzuzufügen, dass der Vergleich mit einem unter Bismark HÖCHST schwachen, ja geradezu agonischen osmanischen Reich angesichts des Expansionswillens der heutigen "osmanischen" Welt völlig deplaziert ist. Dass man den Gläubigen seiner Verbündeten Moscheen bauen lässt, war damals irgendwo logisch. Besonders aus der Sicht eines Machttaktikers wie Bismark. Den heutigen exterritoriale Macht ausübenden Verbänden wie Ditib etc. ließe Bismark garantiert keine Moscheen mehr in D erbauen. In Ankara eher. Aber da brauchen und wollen die keine Deutschen. Christen oder gar Atheisten noch viel weniger.
Es gab schon einmal Gutmenschen. Das waren die "bonnes hommes", die parfaits (Eingeweihten) der von der römisch-katholischen Kirche in einem illegalen Kreuzzug vernichteten christlichen Katharer.
Ist es entlarvend, wenn heute auf Gutmenschen geschimpft wird? Wenn ja, was verrät uns diese Tatsache?
Pflanzenzucht und Frömmigkeit
http://www.welt.de/print-welt/article200343/Pflanzenzucht_und_Froemmigkeit.html
Besonders wichtig: "Jeder hat ein Recht auf seinen Glauben, möge er noch so absurd sein. Nur sollte er ihn nicht anderen verordnen." Danke, gleichfalls!
Gutbürgerlicher Haß
http://www.welt.de/print-welt/article224891/Kolumne_Gutbuergerlicher_Hass.html
Quelle: Aus den CIA-finanzierten Forum-Seiten der springerschen WELT.
Sicher gibt es Menschen, welche sich selber als Gutmenschen bezeichnen, doch liegt die entgültige Beurteilung darüber wohl im Auge des Beobachters.
Bin zwar kein Deutscher, kann daher den "unseren Kaiser" nicht mittragen, aber ein Mann.
Ich habe kein Problem damit, einmal falsch zu liegen.
Auch habe ich kein Problem, wenn Du oder Andere nicht meiner Meinung bist bzw. sind.
Wichtig ist mir, dass Du mir meine Meinung läßt, auch wenn Du nicht damit einverstanden bist.
Konfliktvermeidung liegt mir am Herzen, was aber nicht bedeutet einen existentiellen Konflikt auch auszutragen.
Um deine Worte zu gebrauchen:
Sich der Macht beugen ist nicht immer ein
Zeichen der Schwäche,
manchmal ist es auch ein Zeichen der Vernunft.
Danke für deine Antwort!
Das hat uns Goethe vorgelebt und wurde sogar Gegenstand eines Buches.
Katharina Mommsen: Goethe und der Islam.
Goethes Verhältnis zum Islam könnte uns ein Ausgangspuntk und Vorbild sein.
Der von den USA inszenierte islamische Terrorismus und die von den US-gläubigen Massenmedien geschürte Islamophopie ist so leicht durchschaubar, daß man alle, die darauf hereinfallen als in gewissser Weise geisteskrank betrachten muß.
Das ganze wurde sehr sorgfältig von Prof. Huntington und seinen Brüdern vom CFR vorbereitet.
Die vollkommen enthirnte CIA-finanzierte Springerpresse schwimmt da natürlich mit.
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AW PB: Lassen wir die kollektive Beleidigung ("Alle außer mir und meinesgleichen sind geisteskrank"...) mal so stehen. Das richtet sich selbst.
Ansonsten ist Ihr Posting nicht ganz falsch und es ist wahr, dass jeder, der den (Polit!)Islam kritisiert, droht, von US-Neocon-Kreisen instrumentalisiert zu werden. So weit haben Sie recht. aber der Islam selbst bietet sowohl in seiner 1350-jährigen Geschichte als auch im aggressiv-expansiven Verhalten seiner heutigen Vertreter eine Menge Angriffsfläche. Und das ist NICHT ALLES CIA-gesteuert! Daher tut Differenzierung not. In diesem Blog ging es
a) nur um den Machtdrang des organisierten Polit-Islam und
b) nur um die fehlende Aufklärung des Islams, die der wörtlich gelebte Koran gar nicht zulässt
=> Diese Dinge hat der CIA zumindest nicht komplett zu verantworten. Insofern seien Sie bitte vorsichtig mit so dogmatischen Aussagen wie der Ihren und mit "phobischen" Unterstellungen. Auf "Krankheits"-Rhetorik reagiere ich sehr allergisch! "Islamophobie" ist schon als Begriff (aus der Medizin) VÖLLIG deplaziert und wird hier künftig kommentarlos gelöscht. Aufgeklärte Polit-Islamkritiker sind bei SEHR klarem Verstand - jedenfalls mindestens so klar wie anonmye Motsegur-er...
Das stimmt nicht, da der Darwinismus nur eine begrenzte Gültigkeit (äußere Faktoren des Lebens) hat und selbst Darwin die Schöpfung im Ursprung nicht ausschließt. Siehe den Schluß der Einleitung und den Schluß des letzten Kapitels in seiner "Entstehung der Arten".
Der Darwinismus ergibt nur einen Sinn in Verbindung mit Goethes Metamorphoselehre, die eine Erklärung der inneren Gesetzmäßigkeiten lebendiger Organismen gibt. Siehe Rudolf Steiners "Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung". Epochal!
Der Darwinismus erklärt nicht das Leben, sondern nur die äußeren Bedingungen einer Metamorphose.
Wie immer bei den Vätern des Materialismus (den Päpsten der angeblich Aufgeklärten) ist auch beim Darwinismus Hell und Dunkel stark gemischt. Die Verbindung des Darwinismus (in Person der verwandten Familien Darwin, Galton und Huxley) zur Eugenik (Menschenzucht durch Selektion) bedarf noch einer Aufarbeitung! Hier führt eine direkte Linie zur nationalsozialistischen Rassenideologie. (Siehe die British Eugenic Society in London sowie Hitlers Fanbrief an Madison Grant.)
So ist es kein Zufall, daß die rassenbiologischen Institute von London aus finanziert wurden. (Von so einem Institut wurde Mengele nach Auschwitz gesendet.) Es sind die selben Kräfte, die heute die Genetik finanzieren und z. B. die WHO gegründet haben.
Der erste Präsident der UNESCO war z. B. der Begründer der eugenischen Gesellschaft in London.
Das ist alles kein Zufall. Laßt euch bloß nicht einreden, daß diejenigen, die am lautesten an die Ideale der französischen Aufklärung appelieren, diese auch vertreten! Sie repräsentieren vielleicht den radikalen fanatischen Materialismus der Revolutionäre, aber nicht die vorgeblichen Ideale.
Die sich hinter diesen verbergenden Freimaurer haben uns damals nicht die ganze Wahrheit gegeben. Sie sprachen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Das ist ein Teil der Wahrheit. Aber was sie nicht gesagt haben ist, daß die Gleichheit im Rechtsleben herrschen muß, die Freiheit im Geisteskeben und die Brüderlichkeit auf wirtschaftlichem Gebiet. Durch dieses Geheimhalten der Wahrheit haben sie sich ihre feudale und heimliche Herrschaft gesichert und unendliche Verwirrung angerichtet.
Die Hochgrad-Freimaurerlogen in Europa wurden ürigens eine nach der anderen von London aus begründet, um die Politik im Sinne dieser grauen Bruderschaft zu lenken.
Selbst Kerensky hat ja zugegeben, daß der Befehl zu Verhaftung und Ermordung der Zarenfamilie von seiner Loge ausgegangen ist.
Also!
Bitte die Geschichte, die Aufklärung und den Darwinismus etwas differnzierten betrachten.
Danke für die Aufmerksamkeit!
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=> AW PB @Gerd,
Danke für die Klarstellung. Ich kenne diesen Ihren Standpunkt aus langen Forendebatten. Ich teile nicht vollumfänglich alle ihre Einwürfe. Sie können mal hier stehen bleiben - aber dies ist eine Debatte, die mit dem Blogeintrag nicht viel zu tun hat und die wir hier nicht weiterführen können. zu komplex, zu kontrovers und zu länglich. Das ist was für die Foren.
=> Inhaltlich daher nur kurz dazu: Ich bin nicht der Meinung, dass Sie Ihren Gedankensprung vom SÄKULAREN (von dem im Blog die Rede war) zum MATERIALISTISCHEN und dann zum DARWINISMUS und dann gar zum EUGENIK und zur NS-Rassenideologie ausreichend logisch begründet haben. Klar kann man IMMER irgendwelche angeblichen Kausalketten behaupten. Und alles hängt irgendwie immer mit allem zusammen - bekanntermaßen besonders bei den Spirituellen. Aber die HIERIN enthaltene suggestion "Aufklärung" = ... = "Eugenik" ist eine Unverschämtheit, der hier widersprochen werden muss! Auch WENN Sie damit recht haben, dass auch die historische Revolutionsgeschichte in Frankreich nicht so hehr und ideal verlief wie man sich das heute manchmal vorstellt. Das ist mir auch klar.
=> Aber auf die rationalen und logischen Ideale der Aufklärung lasse ich nichts kommen! Missbraucht werden kann alles. Jede noch so amaterielle Idee wie die Aufklärung, die per se mit dem Materialismus gar nichts zu tun hat! Und so kann eben auch die Kommentarfunktion eines Blogs missbraucht werden...
Er ist an die Stelle des Katholizismus getreten. Das ist kein Witz! Man kann das sogar historisch nachweisen: Auf dem monistischen Kongreß in Rom wurde Haeckel von den Tagungsteilnehmern zum neuen Papst ausgerufen.
Siehe auch einen der bedeutendsten Paläontologen (und etwas ehrlicheren Darwinisten) Steven Jay Gould, der nicht müde wurde darauf hinzuweisen, daß der an den Schulen gelehrte Darwinismus eine Lüge ist!
Genaugenommen ist der (einseitige) Darwinismus falsch. Niemand kann ihn ehrlich DENKEN. Aber GLAUBEN tut ihn jeder gerne!
Wie ich schon sagte: Das (ganze) derzeitige System ist auf Lügen und Betrug aufgebaut. Wohin man auch schaut.
Und das ist auch kein Wunder. Denn der Materialismus ist bloß für die Massen und die Paladine. Aber das okkulte Wissen haben sie für sich behalten, damit sie die im Materialismus erstickende Massen ungestört kontrollieren können.
Siehe die Initationsriten der anglo-amerikanischen Geheimgesellschaft Skull and Bones und die Mysteriendramen im Bohemien Grove.
Versteht ihr schön langsam worum es eigentlich geht?
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=> AW PB @Gerd: Wir verstehen zumindest langsam, worum es IHNEN geht, Gerd. Sie haben nun Ihre Punkte wiederholt gemacht. Gewogen und für zu leicht befunden. Lassen Sie es also Ihr Schlusswort sein. Ich bleibe dabei, dass Sie suggerieren und das Thema verfehlen und Thesen in den Blog projizieren, die da nicht stehen. Kein Wort vom Darwinismus - und der Materialismus ist nur ein kleiner Teilaspekt der Aufklärung, wenn überhaupt!
=> Ohne Materielles kann auch ein spiritueller Gerd nicht überleben. Auch Sie benötigen Ihre 1500 kcal jeden Tag und können sich nicht asketisch ins Nirwana begeben. Auch Ihr PC auf dem Sie schreiben ist höchst materiell. Es gibt kein Ausspielen des Spirituellen gegen das Materielle, auch wenn das derzeit in den Eso-Foren sehr en vogue ist.
=> Verstehen Sie schön langsam, worum es eigentlich geht? Eso-Foren sind eine Ablenkung von den wahren Ursachen des Schlamassels der Welt, das zwar -zugegebenermaßen- teilweise in der Überbetonung des Materiellen begründet liegt. Aber abstellen muss man das im Wirtschafts- und Geldsystem. Darum sollte hier der Energieeinsatz vorgeblicher Weltverbesserer liegen.
Den Fakt ist: Der Islam ist wahrscheinlich die Größte Gefahr überhaupt für die NWO. Deshalb möchte man die schon geschwächte muslimische Gemeinschaft (Kolonialisierung,Enthauptung,Teile-und-Hersche-Politik) weiter Schwächen mit einer Neukonstruktion namens "Europaislam" der die ganze Sache zur ihren Gunsten entschärft, z.B. Genderismus akzeptiert.
Wir sollten die Muslime anwerben und sie als Unterstützer sehen gegen die NWO.
Einer 2.er Fakt ist: Ja, der Islam verbreitet sich weltweit.
Aber das liegt vorallem weil Muslime noch Familien mit Kindern gründen und wir das nicht mehr genug tun. Dagegen kann man nichts machen !! Außer man verliert seine Menschlichkeit und hilft so der NWO, die uns ja alle gerne "sterilisieren" möchte. (Stichpunkt Überbevölkerung.)
Also Kinder kriegen sonst hilft das jammern nicht. Der Polit - Islam, a la Wahabismus ist auch nur eine Erfindung der Briten, und wird bis heute gesteuert. Er würde sofort zusammenfallen wenn die Geldquellen nicht mehr fließen.
=> AW PB: Sie betonen einen Teilaspekt, der nicht falsch ist, der aber der über 1300-jährigen kriegerischen Natur der Islamgeschichte und der Irrationalität, die im Koran angelegt ist (ebenso wie in der Bibel - aber die wird nicht von 1,3 Mrd Menschen wörtlich gelebt) nicht gerecht wird.
=> Zur "Erfindung" des Wahabismus durch die Briten senden Sie mir bitte per Mail einen Link. Derzeit wird der Wahabismus durch das saudische Königshaus gesteuert. INDIREKT gibt es damit auch einen "westlichen" Einfluss, wenn auch mehr einen amerikanischen als einen britischen. Persönlich halte ich aber den wahabitischen Fanatismus eher für einen Schutz, den das saudische Königshaus, das ja latent vor dem Umsturz steht, gegenüber seinem eigenen Volk benötigt. Britischer Einfluss ist heute kaum vorstellbar. Und GELD benötigt das saudische Königshaus gar nicht - dafür fließen aureichend Öldollars. Der britische Staat ist pleite. Wenn von BRITISCHEN Quellen der Wahabismus abhinge, müsste man nicht mehr viel dagegen schreiben ;-)
Jenen, die der geplanten Islamophobie zum Opfer gefallen sind, rate ich, sich die Weltgeschichte mal aus einer nicht-westlichen Perspektive genauer anzuschauen. Die Mächte, die andere Länder und Kontinente beherrschten, kommen jetzt daher und wollen den anderen wieder etwas aufzwingen, was sich westlich-freie Lebensweise nennt.
Nur noch ein Kommentar zur Trennung von Kirche und Staat. Was sind wir doch für naive (Gut)Menschen, die sich freiwillig zu gespaltenen Persönlichkeiten dummschwätzen lassen. Ich bin ein gläubiger, aber kein religiöser Mensch-aber-was ich bin, bin ich im Gesamten!!! Micro=macro. Wenn ich meine Vorstellungen von Tugenden und Moral für mich definiert habe, dann nehme ich sie überallhin mit. Was kritisiert werden sollte, ist der Fanatismus/religiöse Wahn. Aber logisch betrachtet wäre die Einheit von Glaube und Staat meinerseits zu begrüßen. Alles andere öffnet der Heuchelei nur Tür und Tor.
Die Freimaurer setzten uns dieses eigentlich hochzuschätzende Wort von Freiheit in den Kopf, und wir haben vergessen, dass dieses Gut unmittelbar mit Egosimus und Verantwortung zu tun hat. Unsere Freiheit mündet fortschreitend in Richtung Egoismus und alles, was nicht in diese Richtung tickt, befremdet uns allmählich, so dass viele in Springermanier dazu neigen, mit Zynismus und Sarkasmus darauf zu reagieren.
Wer ist denn hier der Gutmensch????
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=> AW PB
Ach Tom. Auch SIE verfallen der Kampfrhetorik, weswegen ich zunächst das wiederhole, was ich oben schon dem Montsegur geschrieben habe:
"Insofern seien Sie bitte vorsichtig mit 'phobischen' Unterstellungen. Auf 'Krankheits'-Rhetorik reagiere ich sehr allergisch! 'Islamophobie' ist schon als Begriff (aus der Medizin) VÖLLIG deplaziert und wird hier künftig kommentarlos gelöscht. Aufgeklärte Polit-Islamkritiker sind bei SEHR klarem Verstand - jedenfalls mindestens so klar wie anonmye Motsegur-er..."
=> Ansonsten setzen wir hier noch (da Sie sich ja über eine kurze Kommentarsperrung zwecks Maintenance beklagt hatten) mal Ihre freche pers. Nachricht an mich hier öffentlich rein. Dies auch deshalb, weil ich diese nicht direkt per Reply beantworten konnte, denn Sie gaben eine falsche Email-Adresse an und verschanzen sich lieber feige hinter anonymem Tom-Nick:
"Gefallen ihnen [PB] die abgegeben Kommentare zum Thema Islam und Aufklärung nicht oder warum wurden sie entfernt? Ja, so gehen die Mainstreammedien auch vor. Wer so sehr gegen Gutmenschen wettert, der hat natürlich kein Problem sich solcher Elemente zu bedienen, nicht wahr?"
=> Meine Antwort an Sie (die wegen der falschen Adresse zurückkam), war folgende:
"Sie [Tom] wollen nicht ernsthaft sagen, dass zu diesem politischen Thema nur qualitativ gute und vor allem Themen-bezogene Kommentare eingegangen wären - oder? Trotz meiner klaren Ansage zu Beginn der Kommentare. Der eigentliche Grund der Schließung war aber Zeitmangel, denn es kam eine Menge Müll, der wirklich gelöscht werden musste. Und ich werde keine Müll-Zustände im Kommentarbereich dulden!
ICH muss mir nicht von irgendwelchen Möchte-Gern-Coreferat-Schreibern sagen lassen, dass ich zensiere. Ich habe schon gegen Zensur geschrieben, als Sie vermutlich noch nicht einmal wussten, was das ist.
Es ist immer wieder faszinierend, dass die Toms dieser Welt sich einbilden, ein Menschenrecht auf freche, deplazierte und anonyme Kommentare zu haben. Machen Sie doch einfach Ihren eigenen Blog auf und schon können Sie alle Freimaurer-Kommentare dieser Welt posten.
Zensur ist was ganz anderes. Aber zu Ihrer Beruhigung: Die Kommentare werden wieder aufgemacht. Ich habe noch einen (Haupt)job neben dem Bloggen. Falls Sie auch einen haben, rate ich dazu, diesen durchzuführen und dann wieder hier zu blubbern."
=> Leute wie SIE sind schuld daran, dass hier künftig moderiert werden muss. Ich hätte lieber die freie Kommentarfunktionen offen gelassen. Danke, Tom..." .
Da wir uns nun am Ende des bisherigen Systems befinden wird es sehr interessant zu sehen, wie diese Möglichkeit des persönlichen Machterhalts wohl bald voll ausgeschöpft wird.
Herzliche Grüße
Darum ERNEUT der Hinweis, der hier mittlerweile 3x steht:
"=> Wozu schreibt man nicht übersehbare Disclaimer, wenn sie dann einfach (bewusst?!) ignoriert werden?? Ich habe nicht allgemein über Moslems in D oder Europa geschrieben, sondern über das Verhältnis des Islams zur Aufklärung - vor ALLEM aber über den POLIT-Islam - also über den exterritorial gesteuerten Verbandsislam, der hier das Bild und die deutsche Politik dominiert und vereinnahmt - ebenso wie die Mainstream-Presse."
=> Wie wichtig und richtig DIESE Kritik ist, kann man heute mal wieder exemplarisch in folgender Pressemeldung sehen. DAS ist die Art, in der ein Staat unliebsame (und mit den üblichen Keulen nicht erschlagbaren) Kritiker mundtot macht. Einfach ausladen und medial ausblenden. Als ob mit den Kritikern und ihren höchst berechtigten Kritiken auch die Probleme und Selbsttäuschungen weggingen...:
"Islamkonferenz künftig ohne Kritiker?"
http://www.heise.de/tp/blogs/8/147027
"Der neue Innenminister de Maizière will die 'Integrationsveranstaltung' umstrukturieren
Vor dem bislang letzten Plenum der Islamkonferenz, im Juni letzten Jahres, zog Necla Kelek ein Fazit, das keins der ansonsten üblichen und geforderten leicht zu behandelnden 'positiven Signale' sendet: 'Experiment erfolgreich gescheitert', schrieb sie und wieder übte sie harte Kritik an den Islamverbänden. Sie würden viele Rechte einfordern, aber die Verantwortung für Dinge, die im Namen des Islam stattfinden, ablehnen und letztlich auch 'sogar die Integration'. Das ist starker Tobak, einseitig und vielleicht sogar überzogen, aber es trifft die Wirklichkeit schärfer als das Fazit des Innenministeriums, wonach sich die Konferenz als 'Rahmen für den Dialog zwischen Staat und Muslimen bewährt' hat.
Nun soll Necla Kelek beim nächsten Treffen der DIK nicht mehr dabei sein. Zusammen mit Seyran Ates (siehe Sex, Islam und Demokratie) und Ali Kizilkaya, der Vorsitzende des Islamrats, wird Necla Kelek in einem Bericht der taz als 'ausgeladen' bezeichnet. Der Bericht stützt sich auf Informationen der türkischen Zeitung Hürriyet. Diese hatte geschrieben, dass 'Berlin diese drei Namen streicht'.
Das Innenministerium reagiert auf eine Nachfrage mit der Antwort, dass 'niemand ausgeladen wird' und verweist auf 'strukturelle Veränderungen', die man plane. Ein schöner Euphemismus; in der Privatwirtschaft bedeutet er, dass die Stelle ab sofort nicht mehr sicher ist und die Kündigung wahrscheinlich.
Dass Kizilkaya nach der 'strukturellen Veränderung' keinen Platz mehr in der DIK haben wird, liegt an seiner Nähe zu islamistischen Positionen. Bei den unabhängigen Vertretern Seyran Ates und Necla Kelek mit größter Wahrscheinlichkeit daran, dass ihre Positionen mir der 'Heile-Welt-Stimmung', die man mit der Integrationskonferenz verbreiten will, nur schwer oder eben gar nicht zu vereinbaren sind. "





