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Die Weltregierung eilt

von Peter Boehringer E-Mail 22.02.10 23:15:04

Wegen der leider aktuell angebrachten Aufregung über die neuen Zensurideen des Systems wäre heute beinahe einiges liegengeblieben, was die internationalistischen Weltregierer heute sonst noch so abgesondert haben. Aber eben nur fast ;) :

Der Ex-Taxifahrer, Ex-Polizisten-Angreifer, Ex-IM äh Ex-AM und aktuelle Volksverdummer des European Council of Foreign Relations Josef Fischer hat in der heutigen SZ mal wieder Platz für eine "Außenansicht" bekommen (die im Falle dieses Systeminsiders aber eher eine INNENansicht ist).

Ähnlich wie erst vorige Woche z.B. Prof. Sinn stellt Schnellmerker Fischer zunächst fest, dass es in der aktuellen EU-Süd-Krise um "sehr viel mehr als um die Zahlungsfähigkeit Griechenlands" geht. Auch bei der Fischer´schen Erkenntnis, dass "Antworten nicht billig und deshalb nicht ohne politische Risiken sein werden" [sprich: ohne Aufstände des wütenden deutschen Volkes] , wird der realistische Beobachter noch zähneknirschend mitgehen. Aber dann legt Fischer -ähnlich wie Sinn- erst richtig los. Die Lage der totalitären Internationalisten muss verzweifelt sein:

"Angela Merkel hat sich [jüngst] zum ersten Mal öffentlich nicht mehr ablehnend gegenüber der Idee eine europäischen Wirtschaftsregierung gezeigt; ein hoffnungsvolles Zeichen. [...] neue Entscheidungs- und Kontrollmechanismen [...] und neue Instrumente - zum Beispiel Eurobonds - jetzt möglich schnell ausbuchstabieren, denn es eilt!"

=> Unwillkürlich möchte man Joschka F. fragen: Für WEN bitte EILT es denn? Und vor allem - WARUM?

Er schreibt ernsthaft:
"Die Öffentlichkeit ist auf diese Krise nicht vorbereitet, ja, schlimmer noch, seit Jahren macht sich eine die politischen Lager übergreifende Euroskepsis breit. Dies gilt auch für Deutschland."

=> Hierzu stellen wir für unser Protokoll fest (nicht für FISCHER, denn die Volksmeinung interessiert ihn seit der putschhaften Übernahme der Ur-Grünen Partei durch ihn und seinesgleichen vor genau 30 Jahren ja nur insoweit, wie man sie ignorieren und manipulieren kann):

1. Die wahre, kritische Öffentlichkeit und seit 2008 sogar die Stammtische sind SEHR wohl auf die Krise vorbereitet und erwarten sie nicht nur, sondern spüren sie sogar immer häufiger am eigenen Leibe.
2. Die "Österreicher" und die Goldbugs sagen sie samt Ursachen seit Jahren und Jahrzehnten als unvermeidlich voraus.
3. Nur weil deren Wahrheiten bis vor kurzem kaum einmal in den Mainstream oder gar in die Parlamente durften, kann sich nicht (ausgerechnet!) Fischer heute hinstellen und die Gesellschaft und die wahren Ökonomen als kollektiv ahnungslos darstellen! Hayek und Mises wussten schon Anfang des letzten Jahrhunderts, wohin die Papiergeld-Reise der supranationalen Weltsozialisten führen würde.
4. Die "Euroskepsis" ist AUSSERHALB der von Fischer gemeinten "politischen [Mainstream] Lager" schon lange verbreitet. Und wie wir an den wöchentlich steigenden Bailout-Summen sehen - war die Skepsis schon seit dem mittlerweile offen gebrochenen Maastricht-Versprechen und spätestens seit Lissabon MEHR als gerechtfertigt!
5. Die Lage ist sogar so, dass selbst die hoch korrupten und (fremd)beherrschten Mainstream-Parteien das Euro-skeptische Murren ihrer Basen nicht länger ignorieren können, ohne Palastrevolten zu riskieren!
6. Die Euroskepsis macht sich übrigens nicht "auch in Deutschland", sondern "BESONDERS in Deutschland" breit, was angesichts der uns weiterhin zugedachten unendlichen Zahlmeister-Rolle für JEDEN, der innerhalb und außerhalb der EU über seine Verhältnisse lebt, auch nicht weiter überraschen sollte...

Und ausgerechnet Fischer als einer der Hauptverantwortlichen für die auf Lügen basierende deutsche und EUropäische Beteiligung am Kosovo-Krieg und für die EUlitäre Überfremdungspolitik unseres Kontinents und für die absurden und hoch gefährlichen Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei wagt es, folgendes ins SZ-Blatt drucken zu lassen [nicht im online-Link - aber in der Printausgabe]:

"Zahlen für die Mittelmeerländer - oder ein Ende des Euros in Kauf nehmen? Allein diese Frage macht klar, worum es tatsächlich geht: um die Zukunft des gesamten Projekts Europa. Und diese Frage lädt zu jeder Form von Populismus und nationalistischen Affekten ein."

=> Um mit Goethe zu antworten: "Ja, Herr Fischer - 'Sie uns auch' ! " SIE haben keinerlei Interesse an der basisdemokratisch abfragbaren "populären" Volksmeinung, die Möchtegern-Napoleons und Weltregierer wie Sie schon lange weggefegt hätte, wenn sie denn einen demokratischen Hebel in diesem System dazu hätte. Und die "nationalistischen Affekte" sind nach dem finanz-wirtschaftlichen Weltuntergang seit 2008 lediglich Versuche einer Rückbesinnung auf natürliches Wirtschaften in kleinen, transparenten Einheiten mit demokratischer Kontrolle und vor allem mit gesundem Geld. :!: Papiergeldtiger wie Sie könnten dann nur noch als abschreckendes machiavellisches Beispiel dienen. Übrigens war die Zeit des Goldstandards im 19. Jahrhundert trotz der damals starken Nationalstaaten eine Zeit des Wirtschaftswachstums auch durch regen INTERNATIONALEN Handel, den die (Golddeckungs-bedingt) stabilen Wechselkurse ungemein befördert haben. Aber das muss ein Taxifahrer natürlich nicht wissen...

Die Demagogie hinter Geblubber und verwirrenden Sprüchen wie Ihrem "Hoffnung auf europäische Wirtschaftsregierung" ist unübertreffbar. Die internationalistische Banken-Mafia hat die Staaten und damit Völker der Welt in die Billionen-schwere existenzielle Krise gerissen. Und da wird ernsthaft gewagt, die EUlitäre Regierung oder gar die Welt(wirtschafts)regierung als LÖSUNG zu präsentieren?! "Chuzpe" ist wohl der einzige Begriff, der das noch einigermaßen umschreiben kann.

Allerdings sind Sie zugegebenermaßen nicht der einzige, der an Hybris und an verzerrter Realitätswahrnehmung leidet. Ebenfalls heute wird in einem FTD-Stück ein IG-Metall-Altlinker mit den Worten zitiert:

:!: "Die Linke hat die Krise vorhergesehen. Jetzt haben wir recht. Und die Linke steht ratlos da." :!: 88| [sic]

=> Ausgerechnet die seit Karl Marx (mit einigen Ausnahmen) internationalistisch unterwanderte Linke soll DIESE Krise samt ihren tatsächlichen Ursachen vorhergesehen haben?! Im FTD-Stück wird dann sogar noch draufgesattelt, dass ausgerechnet die [gemäß hartnäckiger Gerüchte von Geheimdiensten gegründete] "Attac"-Bewegung die "zivilgesellschaftliche Avantgarde der Kapitalismuskritik" gewesen sein soll. :lalala: Jedenfalls bis sich dann "die Debatte verschoben hat von der Straße an die Stammtische und in die Vorstandsetagen und Parlamente und vom linken Rand der Gesellschaft in die Mitte." [!]

=> Wie bitte? Die geheimdienstlich gesteuerte, gerade einmal zehnjährige "Attac"-Bewegung wird hier als "Avantgarde" bezeichnet? XX( Liebe Mainstream-FTD - schreibt Euch hinter die Ohren: Die Österreichische Schule ist ebenso alt wie "Das Kapital" - und dabei WESENTLICH konsistenter als das von Marx als Auftragsarbeit im Londoner Exil geschriebene hoch-widersprüchliche Werk, von dem sogar Marx selbst körperliche Ausschläge bekommen hat. Die drögen und ach-so-provinziellen Baaders, Fabers, Leuschels, Lips, Deutschs und RonPauls der Goldbug-Welt haben schon 20 Jahre vor der Attac-Gründung das Desaster samt Ursache vorhergesagt. Und 30 Jahre vor der Erfindung des Wortes "Zivilgesellschaft". Goldbugs halten es mehr mit der rational-logisch-empirisch unbestechlichen und politisch inkorrekten "Zivilcourage" - und NICHT mit der manipulierbaren und undemokratischen weil ungewählten "Zivilgesellschaft"... :!:

Wenn man den FTD-Artikel aber GANZ genau liest und über Kampfrhetorik wie "Stammtischtheorien" und "diffuse Kritik an Wirtschaft und Banken" hinwegsieht, dann kommen doch noch unvermittelt und vermutlich unbeabsichtigt interessante und absolut WAHRE Erkenntnisse zutage:

"Nicht wenige Politiker und Manager fürchten längst ein Anschwellen der diffusen Kritik an Wirtschaft und Banken, die ihnen entgegenschlägt. Die Gefahr, die sie dabei sehen: :!: In den vergangenen Jahren wurde die Kritik kanalisiert, gebündelt , transportiert über Gruppen wie Attac. :!: Nun könnte sie sich unkontrolliert Bahn brechen - aus der Mitte der Gesellschaft heraus." [sic]

=> Hört hört, die Politiker spüren mittlerweile das Anschwellen der Kritik. Soweit - so wenig überraschend. Aber welche Untiefen kommen denn hier zutage! Wir halten fest:

1. Kritik wurde bislang [erfolgreich] "kanalisiert, gebündelt und transportiert". "Von wem?" - fragt man unwillkürlich. Das schreibt die FTD natürlich nicht - aber es ist klar: durch die Systemparteien, die Systemmedien, die System-NGOs, die Systemhuren und die Büttel auf allen Ebenen und in 1000en von Organisationen.
2. Die Kontrolle droht zu entgleiten und "die Kritik sich unkontrolliert Bahn brechen" - weswegen man offenbar zu totalitären Zensurmaßnahmen greifen muss.
3. Die Kritik kommt "aus der Mitte der Gesellschaft". Gut gebrüllt, liebe FTD. Unbedingt merken, dass es nicht etwa die absolut Bösen NPD´ler oder die Schwarzblock-Chaoten der extremen Linken oder sonstige Extremisten sind. Nein - wir sind die WAHRE Mitte, die alle Systemparteien fälschlicherweise für sich reklamieren.
4. WIR sind das Volk!

26 Kommentare

Kommentar from: VieleBunte [Besucher]
*****
Volltreffer!
22.02.10 @ 23:29
Kommentar from: Laterne [Besucher]
*****
Ob der turnschuhlaufende Steinewerfer diese Ehre verdient hat?
Die FTD als Verdummungsvervielfacher alle mal.
Das Bildchen :END THE FED ist das Wichtigste!
Was wären denn all diese Elitetrolle ohne Ihr Steuerungsorgan.
Goldstandard ist das Fundament , Binnenwirtschaft das Gebäude
22.02.10 @ 23:54
Kommentar from: Marek Gravenhorst [Besucher]
*****
Das geht runter wie Öl.
Kannte Boehringer vorher nicht.
Bin durch Zufall hier gelandet.
Den Namen Boehringer werde ich mir merken (müssen).
23.02.10 @ 06:50
Kommentar from: Eigen [Besucher]
*****
Diese Statement sollte man der Mutti oder dem guten Josef als morgendliche Zwangslektüre um die Ohren hauen. Aber leider wird es die eine nicht kapieren und der andere hört seit der Farbbeutelattacke sowieso schlecht auf dem rechten Ohr. Diese System ist zum Untergang verurteilt und das ist auch gut so.

http://farm3.static.flickr.com/2612/3953181558_70cf35c27c.jpg
23.02.10 @ 08:09
Kommentar from: divo [Besucher]
*****
...man spürt die Wut förmlich aus den Worten hervorbrechen. Es gibt genug "abgewogene" Nachrichten von MSM und es wird Zeit, dass die wahren Gefühle heraus kommen und öffentlich sichtbar werden. Weiter so!

***************
=> AW PB: Nur zur Klarstellung: Ziellose Wut ist nicht die Lösung, auch wenn Emotionen angesichts der täglichen intellektuellen Mainstream-Beleidigung und angesichts der täglich Milliardenschweren Bevölkerungs-Entreicherung durch System-Banken und volksferne Politiker nachvollziehbar sind.

Lösungen bieten die Österreicher und der Goldstandard. Diese werden in Büchern und auf den GS und anderswo im Netz ausreichend beschrieben. Alles andere ist Papiergeld, Schrumpfgeld, Utopismus, Esoterik, Debitismus und/oder Anarchie. Lauft nicht in Eurer Wut falschen Göttern nach.
23.02.10 @ 08:30
Kommentar from: RoMa [Besucher]
*****
Joschka Fischer - JA, ich war mal so dumm und habe sein Buch gekauft. "Der lange Lauf zu mir selbst". DIES war einer meiner Fehler, zugegeben.

Joschka Fischer, vom Pseudorevoluzer, hin zu Maßanzug und Rolex Submariner. GEkauft, verkauft, ein klassischer Dr. Faust mit einer Taxilizens. Verkauft die Seele für sein leibliches Wohl: HIER ist er für mich sympthomatisch was GELD, Macht bewirken kann. Er stellt für mich das Paradebeispiel einer verkommenen Gesellschaft dar, welche sich mit einem Deckmantel der "Elite" umgibt. ER ist die Reinkarnation DES Politikers, welcher den Staat, die Bürger, als Selbstbedienungsladen ausweidet.

Alle trommlen sie auf DIE eine neue Weltregierung, die eine neue WELT-ordung. Die gezielte Steigerung der Aufschlagsplätze, die Offensichtlichkeit der Mitarbeit der Medien ist nicht mehr zu verkennen. Wem es heute nicht bewußt ist, wie die "Elite" die Flucht nach vorne antreibt - dies immer noch als Verschwörungstheorie benennt - der hat die Agenda halt immer noch nicht verstanden.
23.02.10 @ 08:48
Kommentar from: Armin [Besucher]
*****
Respekt !!!!!!
23.02.10 @ 09:05
Kommentar from: Markus K. [Besucher]
*****
Klasse!! Und: Do you hear the people sing ...
http://www.youtube.com/watch?v=VCYr8TWAGn0
23.02.10 @ 09:22
Kommentar from: Kauz [Besucher]
****-
Sehr geehrter Herr Boehringer,

ich schätze Ihre Beiträge und teile ganz wesentlich Ihre Kritik an den herrschenden politischen und ökonomischen Verhältnissen sowie deren Widerspiegelung in den Mainstream-Medien.

Folgendes Zitat zeigt mir aber, dass auch Sie ihre ideologischen Knöchelchen haben:

"Die Österreichische Schule ist ebenso alt wie 'Das Kapital' - und dabei WESENTLICH konsistenter als das von Marx als Auftragsarbeit im Londoner Exil geschriebene hoch-widersprüchliche Werk, von dem sogar Marx selbst körperliche Ausschläge bekommen hat."

Ich bezweifle fast, dass Sie sich je gründlich mit Marx und seinem Einfluss auf die Kapitalismusrezeption auseinandergesetzt haben, denn dann wäre diese etwas schiefe - und ich darf hinzufügen - billige Polemik schwer denkbar.

*********
=> AW PB: Lieber Kauz,

Wir sind alle unvermeidlicherweise ideologisch und ja, die Bemerkung zu Marx´ Akne ist Polemik. Es ist ein BLOG, kein wissenschaftliches Werk. Also bitte erst mal runterkommen.

Dennoch "on a serious note": Marx´ Werk wird auch von echten Experten (bin keiner - aber habe mich mit den Kritiken auseinandergesetzt) als widersprüchlich und hoch-ambivalent wahrgenommen. Was ja auch unvermeidlich ist, wenn jemand fast 20 Jahre an einem Werk schreibt.

Was ist schon eine "NICHT-polemische", "wissenschaftliche" Auseinandersetzung mit Marx? Man kann da genauso akribisch sein wie die Mainstream-VWL´er (=Keynesianer in allen Facetten), die ihre Modelle bis zum Exzess debattieren und verfeinern. Der Lackmustest ist die REALITÄT. Und im Gegensatz zu den meisten Mainstream-VWL-Modellsystemen hat der "real existierende Marxismus" 70 Jahre lang seine Realitätschance gehabt. Been there, done that. Gewogen und für gefährlich befunden. Ich habe 200+ Mio Menschen des ehemaligen Ostblocks über 3 Generationen als Zeugen.

=> Und bringen Sie jetzt nicht die übliche marxistische Ausrede, das seien doch alles "Perversionen" des Marxismus gewesen und weder Lenin noch Stalin noch Cruschtschow noch Breschnew oder Honecker hätten den WAHREN Marxismus in die Realität gebracht: Der Marxismus i.S.v. "Jeder produziert nach seinen Möglichkeiten und jeder konsumiert nach seinen Bedürfnissen" funktioniert einwandfrei in der Familie als kleinster sozialer Einheit. Und er funktioniert meinetwegen noch in der vertrauens-basierten Dorfgemeinschaft mit ständigen persönlichen Kontakten. Und er funktioniert im Extremfall noch in den israelischen Kibbuzim mit max. einigen Hundert ideell ENG verbundenen Bewohnern. DANN hört es aber ganz schnell auf. Darüber hinaus fehlt das Vertrauen zwischen den Menschen für gelebten Sozialismus und alle derartigen Versuche in den Regionen, auf Länderebene oder gar der Weltsozialismus hatten und haben KEINE (!) Chance auf gelebte und funktionierende und positive Wirklichkeit. Jede Debatte darüber sollte sich seit spät. 1989 von selbst verbieten und ich bin nicht bereit, hierfür hier eine Plattform zu bieten.

"Gut gemeint" ist das Gegenteil von "gut". Das gilt auch und insbesondere für den Kommunismus und den real existierenden Sozialismus. Natürlich funktioniert er AUCH nicht in der Variante "socialism for the banks", die wir seit 1913 / 1971 / 2008 in der westlichen ungedeckten Papiergeldwelt exzessiv spielen. Und darum kämpfen Goldbugs eben auch gegen "gut gemeinte" Sozialismus-Varianten und INSBESONDERE gegen die perverse Idee des Weltsozialismus. Dafür braucht man keine vertieften Einblicke in die Mehrwert-Debatten des "Kapitals" oder in die Hegel´sche Dialektik.

Get a life. Und bringen Sie "Das Kapital" dahin wo es hingehört: in sinnvolle Investments und als Buch ins Museum. Und zwar ins Regal der anderen theoretisch interessanten aber gefährlich-utopischen Irrlehren des Monetarismus, des Neoliberalismus, des Keynesianismus und des Freigelds.

PB
23.02.10 @ 11:40
Kommentar from: Nordwesten [Besucher] E-Mail
****-
Ich war in den 80ern Mitglied der Grünen. Damals schien mir das eine gute Sache. Allmählich erkannte ich aber dort den Hang zum "verkomplizierenden Herumge-quatsche". Nach meinem Austritt habe ich nicht wieder an politischen Wahlen teilgenommen.

Mein Interesse gilt seitdem der Erforschung von Massenbeeinflussung und seiner psychologischen Kriegsführung. Ich selbst habe mich der Erreichbarkeit des Mainstream (Fernsehen, Rundfunk und Massenprint) schon lange entzogen und mich damit UNREGIERBAR gemacht! Durch diesen Abstand kann ich Volks-Schmarotzer besser erkennen (mittels Internet, durch Bücher und Schriften) als so mancher Kritiker, der sich pausenlos in den rhetorischen Spinnfäden dieser Verbrecher verwickeln läßt.

These: Würden die Völker sich nur drei Wochen zeitgleich der bunten, virtuellen Mainstreamwelt entziehen, könnten bei jedem Einzelnen wieder Selbstheilungskräfte in Gang kommen, die unmittelbar den gesunden Menschenverstand reaktivieren. Das wäre eine chancenreiche Basis für eine ECHTE Volksdemokratie!
23.02.10 @ 12:14
Kommentar from: Quadrillion [Besucher]
23.02.10 @ 14:52
Kommentar from: divo [Besucher]
@PB

dass die Wut keine Lösung darstellt weiß ich und ich will sie auch nicht propagieren. Vorbereitung und Aufklärung ist alles, was man für sich selbst und sein Umfeld tun kann.

Aber es tut gut, bei so vielen nüchternen Nachrichten, auch einmal etwas zu lesen, bei dem Emotionen spürbar werden.
23.02.10 @ 14:57
Kommentar from: Hosenträger [Besucher]
*****
Dieser Fischer! Ich hoffte schon, den gibts gar nicht mehr.Nun meldet sich der zurück.Mann, geht mir dieser Mensch auf die Nerven.Ich war Reisebusfahrer.Mindestens 1000 Leute aus Russland/Moldawien und die Gegend habe ich nach Spanien und Portugal zum "Erdbeerpflücken" fahren müssen.Dank diesem Fischer, der ihnen damals als Aussenminister die Visa zusprach.Mitten in der Pampa sprangen die "Erdbeerpflücker" aus dem Bus und verschwanden auf Nimmer wiedersehen.Die paar, die man in Lissabon kontrolliert hat, die Polizei konnte ihnen nichts machen, sagte aber, das haben wir diesem Fischer zu verdanken!Erfreut waren die Polizisten nicht. Sie mussten zuschauen, wie "Kollegen" die Russen abholten.Zurückgefahren habe ich keinen mehr.Haha!
23.02.10 @ 18:56
Kommentar from: Martin [Besucher]
****-
Wohin soll die Reise Europas eigentlich gehen? Sind die griechischen Scharmützel nichts anderes als eine Vorbereitung, die EU kaputt zu schlagen, damit, geschwächt durch den Euro-Verfall, die Handlanger der USA endlich ihre väterliche hand über Alt-Europa ausstrecken können? Wie man die Sache auch angeht: bailout Griechenlands und der anderen Club-Med-Staaten (wobei DE nicht besser dran ist!)oder nicht: Europa wird so schwach dastehen, dass die USA die "faulen Früchte" nur einzusammeln brauchen. Mein "Bauch" sagt mir also, dass die Krise gemacht ist mit einem (unbekannten?)drohenden Ziel: Diktatur?. Wir wissen also nicht, ob es gut ist, über die "PIGS" zu schimpfen und so zu tun, als wäre in DE alles in Butter. Mitnichten. EUROPA ist wohl den USA ein Stachel im Fleisch. Vielleicht kann man die Dinge auch so sehen. Und noch etwas: wenn es auch richtig ist, dass die Südländer "über ihre Verhältnisse" leben, so ist das in DE ganz genau so. Hier ist nichts besser. Nur weiss das mancher immer noch nicht. Deutschlands Verbindlichkeiten (v.a. Inland UND Ausland) belaufen auf ca. 4 Billionen Euro. Also was sagt man dazu! Vielleicht sollte man erst einmal vor seiner eigenen Haustür kehren.
Denn hier ist nichts, aber auch garnichts besser.

*********
=> AW PB: Nun, hier ist es nicht (mehr) gut, nachdem wir schon seit Jahrzehnten über EU und andere "supranationale" Orgas jedes Jahr in 12-stelliger EUR-Höhe entreichert wurden und auch die produktive Substanz (Dax-Unternehmen u.a.) schon seit Jahren ins Ausland abverkauft wird. Dennoch steht D trotz allem noch bei 3,x% BIP-Defizit ggü. 12,x% in GR und UK und USA und demnächst sogar noch mehr in JAP. Trotzdem haben Sie im Prinzip recht - aber die Relationen sind NOCH (!!) andere hierzulande.
23.02.10 @ 19:18
Kommentar from: Kirsten Bohn [Besucher]
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Ich bin sehr froh, daß es doch noch mehr Menschen als ich dachte gibt, die eigenständig DENKEN können, und daß nicht nur ich alleine so wütend bin! Im Alltag findet man das nämlich so selten! Zumindest gehts mir so...
23.02.10 @ 20:24
Kommentar from: Sebastian [Besucher]
*****
Hallo,
Ein sehr guter Artikel.
Emotionen wie Zorn oder Wut sind sehr wichtig, wenn es darum geht, überhaupt erstmal aktiv zu werden. Die Kunst ist, diese frühstmöglich umzukanalisieren und durch den Gebrauch des Verstandes und der Logik zu ersetzen und nicht in Polemik und unüberlegte Taten abzugleiten.

Schaut euch doch mal den Film "Der Untergang der Republik" von Alex Jones an (falls ihr den nicht schon längst kennt). Das öffnet Augen.
http://infokrieg.tv/untergang_der_republik.html
24.02.10 @ 09:21
Kommentar from: Topaz [Besucher]
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Erstklassige Beschreibung dieser wichtigen Dummschwätzer. Bravo !

24.02.10 @ 11:10
Kommentar from: Stolzer Grieche [Besucher]
***--
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=> Vorbemerkung PB @Stolzer Grieche:
1. Per "Du" sind wir meines Wissens nicht.
2. Antworten s.u. direkt im Kommentar.
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Im Grunde ein guter Beitrag, aber auch hier und in deinen anderen Blogs - wie im DEUTSCHEN mainstream - ist eine Fortsetzung der Polemik gegen Griechenland zu lesen. Die entweder unreflektiert oder eben im Zuge der Stimmungsmache gegen Griechenland als Sündenbock betrieben wird.

Auf der einen Seite wird in deinem Beitrag - zurecht - das Papiergeld, welches ohne Gegenwert von der wirklichen Elite nach belieben gedruckt und verzinst wird, kritisiert. Und in diesem Zuge - ebenfalls zurecht - die Wirtschaftstheorien und eben auch Marx Kritik bzw. Alternative da gegen, ad absurdum geführt.

Dann aber fängst du selber an - in deiner Antwort auf den Kommentar von Kautz - mit den virituellen Zahlen zu schmeissen, die du an sich und deren ursprung schon immer kritisisert hast.

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=> Kann nicht folgen. In der antwort an Kauz wird keine einzige "virtuelle Zahl" verwendet...
***

Also was habe ich hier zu erwarten, eine Polemik wie vom FOCUS (dem größten Papiergeldlobbysten)oder darf ich mehr erwarten? Lies die aktuelle Ausgabe und entscheide selber ob du zu denen gehören willst die ein ganzes Volk als korupt und faul abstempelt.

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=> Kann nicht folgen. Von "Korruption" und "Faulheit" steht kein Wort im Blog. Unbestreitbar ist aber, dass sich GR schon den ZUGANG zum EUR-System erschlichen hat und seitdem IMMER weit über seine Verhältnisse gelebt hat. Und natürlich ist dieses Geld an die EU nicht rückzahlbar, da längst verkonsumiert.
***

Denn der FOCUS zieht die griechischen Forderungen von 70.000.000.000 an Deutschland ins lächerliche. Wovon ein nicht unerheblicher Teil dieser Summe aus den Goldreserven Griechenlands resultiert, den die Nationalsozialisten aus der griechischen Schatzkammer beschlagnahmt hatten. Und somit finde ich dieses grechische Argument auch in so fern in ordnung und insbeondere wenn einer der größten Schuldner - auch wenn fremdbestimmt - dem anderen Schuldner vorwirft was zu tun ist bzw. Auflagen und Vorschriften diktiert.

***
=> "Einer der größten Schuldner" (= D) hat 3,3% BIP-Defizit ggü. fast 13% bei GR. Noch Fragen?
=> Forderungen von 70 Mrd EUR (diese absurde Zahl kannte ich noch gar nicht) entsprechen mal eben schlappen 2100 Tonnen Gold oder fast zwei Drittel der offiziellen Goldbestände D´s. Ich mache JEDE Wette, dass GR bis 1940 noch nicht einmal ein ZEHNTEL dieser Tonnage gehalten hat. Mehr als 200 Tonnen hätte die Wehrmacht also nie wegnehmen können. Inflationierung über 70 Jahre macht bei Gold keinen Sinn. Nur die Tonnen-Rechnung ist sauber. D hat sein Gold (3400 t) in den 60ern aus Außenhandelsüberschüssen finanziert. Wenn es 1945 griechisches Gold in D gegeben haben sollte, dann ist es noch 1945 nach Moskau oder New York / Fort Knox oder London abgeflossen. Also bitte in Fort Knox anfragen, dass das GR-Gold nach Athen verschifft werden soll. Bei der Gelegenheit sollten die Amis dann bitte auch die ca. 3000+ Tonnen deutsches Staatsgold in Frankfurt abliefern, wenn sie schon per UPS nach good old Europe unterwegs sind...
=> Also: Haben wir ein wenig Verständnis für den Focus, wenn er diese griechische Forderung ins Lächerliche zieht.
***

Griechenland hat keinen um Geld gebeten, zumindest nicht die EU. Der gr. Premierminister, und das sollte euch zu denken geben, ist erst nach China, dann nach Indien um dann über Russland sich erst mit der EU zu treffen.

***
=> Das ist jetzt ein Witz - oder? In Brüssel, Paris und Berlin wird derzeit in Permanenz getagt, wie man GR retten kann. China, Indien und RUS haben bereits abgewunken. Es gibt uns nur zu denken, dass GR nun 3x abgeblitzt ist und nun DOCH in Brüssel auf der Matte steht.
***

Die Griechen gelten nicht zu unrecht als die besten Kapitäne der Weltmeere, wir haben begriffen das das EURO Schiff nicht mehr zu retten ist und sind dabei es zu verlassen.

***
=> Reisende soll man nicht aufhalten. Das wäre ein letzter griechischer Dienst an EURopa, denn das würde vermutlich den Euro beerdigen, was dann bald auch D in die Lage versetzen würde, den unseligen EUro endlich fallenzulassen. Und die EU damit gleich dazu. Also BITTE tretet aus Ihr Stolzen Griechen. Ihr habt völlig recht. Die neue Drachme wird dann auch endlich wieder marktadäquat verzinst sein. So mit 15-25%. Das wird für Sparer wieder richtig interessant da ...
=> PS: Das ist kein GR-Bashing, sondern die Realität. Demnächst werden wir übrigens die gleichen Debatten über IRL, UK, Spanien, Italien und Portugal führen. Ihr seid also nicht alleine. Aber Euch könnte die Ehre gebühren, wie damals 1989 den Ungarn, den ersten Stein zum Systemeinsturz ins Rollen gebracht zu haben.
***
24.02.10 @ 14:05
Kommentar from: Uwe [Besucher]
noch mal zum Sozialismus:
Weder die Sowjetunion noch die DDR waren echte sozialistische Systeme.
So lange ein System mit Geld regiert wird gibt es keinen Sozialismus. Sowohl der Sozialismus und erst recht der Kommunismus setzen BEWUSSTSEIN voraus - dieses kann ich in unserer Welt leider kaum erkennen.
Geldsysteme werden immer wieder untergehen und wenn sie neu aufgebaut werden haben sie IMMER ein Verfallsdatum.

*************
AW PB: Ich hatte dieses Argument schon ggü. Kauz beantwortet - siehe nochmals unten.

Auch Marx hat keine Welt ohne Geld gefordert, wenn ich mich nicht irre. "Bewusstsein" haben viele. Man kann sich nur nicht einigen, welches das richtige ist. Und da haben die "wahren Sozialisten" keineswegs einen Alleinvertretungsanspruch auf die Wahrheit.

Die Goldbugs fordern nur einen Wettbewerb der Geldsysteme. Dann wird sich zwar vielleicht nicht das "ewige ohne Verfallsdatum" durchsetzen (das gibt es vermutlich nicht in einer vergänglichen Welt). Aber das am meisten akzeptierte, natürliche. Können wir uns DARAUF einigen?! Wenn Sie recht haben, wird sich das beste Geld automatisch durchsetzen - oder in Ihrer Philosophie das System OHNE Geld und mit reinem sozialistischen Bartertrading.
Aber bitte ohne sozialistisch-totalitär-zentralwirtschaftlich-"bewussten" Eingriffe. Sondern FREI und NATÜRLICH! Mal schauen, was sich durchsetzt...

**********
"=> Und bringen Sie jetzt nicht die übliche marxistische Ausrede, das seien doch alles "Perversionen" des Marxismus gewesen und weder Lenin noch Stalin noch Cruschtschow noch Breschnew oder Honecker hätten den WAHREN Marxismus in die Realität gebracht: Der Marxismus i.S.v. "Jeder produziert nach seinen Möglichkeiten und jeder konsumiert nach seinen Bedürfnissen" funktioniert einwandfrei in der Familie als kleinster sozialer Einheit. Und er funktioniert meinetwegen noch in der vertrauens-basierten Dorfgemeinschaft mit ständigen persönlichen Kontakten. Und er funktioniert im Extremfall noch in den israelischen Kibbuzim mit max. einigen Hundert ideell ENG verbundenen Bewohnern. DANN hört es aber ganz schnell auf. Darüber hinaus fehlt das Vertrauen zwischen den Menschen für gelebten Sozialismus und alle derartigen Versuche in den Regionen, auf Länderebene oder gar der Weltsozialismus hatten und haben KEINE (!) Chance auf gelebte und funktionierende und positive Wirklichkeit. Jede Debatte darüber sollte sich seit spät. 1989 von selbst verbieten und ich bin nicht bereit, hierfür hier eine Plattform zu bieten."
24.02.10 @ 16:06
Kommentar from: Uwe [Besucher]
Es ging mir nicht um die marxistische Lehre was das Bewusstsein betrifft, sondern um eine Welt OHNE HABSUCHT, GIER, NEID, und MACHTSTREBEN.


=> AW PB: OK, das ist dann jetzt klar. War dann ein Missverständnis.
24.02.10 @ 19:53
Kommentar from: Rabe [Besucher]
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Fischer und viele andere Mitglieder des European Council of Foreign Relations sind seit Jahren auffaellig intensiv bemueht, internationalistische Anliegen zu unterstuetzen. Als Oesterreicher war ich vor einigen Monaten erschrocken zu sehen, wie einige Oesterr. Proponenten des ECFR (Rohan, Androsch) es schafften, innerhalb einer Woche in der zweitgroessten Zeitung gleich 3 Artikel zu lancieren, die eine "Notwendigkeit" eines EU Beitrittes der Tuerkei herausstrichen. Der groesste Sponsor des ECFR ist George Soros. Damit ist klar, welche Ziele verfolgt werden: Ausdehnung der EU in den Sueden, um das gelobte Land zu schuetzen und Ausdehnung in den Osten, um moeglichst schnell das Geld westeuropaeischer Steuerzahler ueber dunkle Loecher in die Taschen diverser Weltenbuerger zu verschieben. Erfreulich, dass es Blogs wie Ihren gibt, die eine ganz andere Perspektive des "Wirkens" von Personen wie Hrn Fischer vermitteln, als es die Mainstream-Medien fertigbringen.
24.02.10 @ 20:43
Kommentar from: Argus65 [Besucher]
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Ich frage mich, was ist von einem System zu halten, das eine "Karriere" wie die eines Joseph Fischer ermöglicht hat ? Unser Atomkraftgegner a.D. und heutiger Energiekonzern-Berater hat ja nicht nur EIN Buch geschrieben !

Ein weiteres trägt den verheißungsvollen Titel "Risiko Deutschland"...darin brilliert Fischer mit so Merksätzen wie: "Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt" werden."

Ich bin kein Jurist, aber klingt das nicht irgendwo nach Landesverrat ?

Ach ja, in der "Welt" vom 29.7.1989 meinte er ja auch: "Wir sollten das Wiedervereinigungsgebot aus der Präambel des Grundgesetzes streichen"
...und ich finde wir sollten dem Fischer konsequent die demagogischen Netze durchschneiden, mit denen er seit Jahrzehnten auf Dummenfang geht !
25.02.10 @ 02:07
Kommentar from: ach nee... [Besucher]
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Möglicherweise ist es Herr Kauz, bei dem zu bezweifeln ist, dass er "sich je gründlich mit Marx ... auseinandergesetzt" hat. Um dem die Möglichkeit zur Abhilfe zu schaffen, erlaube ich mir eine Literaturempfehlung:

"Der preußische Regierungsagent Karl Marx: Wie der Schwager des preußischen Innenministers Ferdinand von Westphalen der berühmte Theoretiker des Sozialismus wurde" (Taschenbuch)

Kurzbeschreibung (amazon.de):
"Den Kennern der Arbeit politischer Agenten war und ist es kein Geheimnis. Auch ohne den preußischen Innenminister als Schwager würde der Lebenslauf von Marx auf den ersten Blick das Urteil erlauben. Zu viele Kontakte mit wichtigen Zeitgenossen für einen politisierenden Privatmann und zu nachhaltiger Einsatz zum Schaden der Dissidenten für persönlichen Hass und private Rechthaberei. Zu viel Lob in den herrschenden Kreisen für den vorgeblich tiefen Denker und Kritiker des Kapitalismus. Ein Spitzel wird engster Freund des Theologen Bruno Bauer, ist plötzlich Redaktionsleiter der Rheinischen Zeitung in Köln, finanziert vom baldigen Ministerpräsidenten Ludolf Camphausen, der ihn später zur Mitarbeit in seinem Ministerium auffordert. Seine Theorien richteten sich gegen die bekannten Köpfe der frühen Sozialisten. Anfangs unterwanderte Marx mit seinen Kumpanen den Handwerkerbund von Weitling, zuletzt zersetzte er die Erste Internationale. Die Wortführer der Arbeiterbewegung fanden seine Theorien unbrauchbar, erst das von Bismarck initiierte Sozialistengesetz ermöglichte dem Marxismus Einfluss auf die verfolgte Sozialdemokratie. Nach seiner Ankunft in England hatte sich Karl Marx als Mitstreiter des David Urquhart, eines Agenten der britischen Krone, an der Agitation gegen Russland beteiligt, das die globalen Interessen der Briten bedrohte."

Wer hier Analogien zu steine- und visawerfenden Protagonisten der Gegenwart entdeckt, hat einfach nur Phantasie.
01.03.10 @ 16:01
Kommentar from: Charlie Osten [Besucher]
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Hab gedacht Falsch-Fischer lebt schon nicht mehr. Manche schaffen's aber auch immer, ohne jegliche Verdienste am Volk in allen Mainstram-Medien anzuheuern. Mainstream = elitärer Hauptstrom, Sammelbecken elitärer egalitärer totalitärer Volksverdummung = nicht lesbar, nicht ansehbar, nicht anhörbar = frei käufliches Gift. Und: Gegen Bundeswehr gegen Innen z. B. hilft auch und vor Allem Volkszorn. Überhaupt nicht und ganz und gar nicht helfen Lichterketten und Bettelbriefe und Trillerpfeifen und Jaulrufe an irgendwelche imaginären Oberen. Mal nachgooglen unter Ponerologie, mit höherer Hierarchiestufe in der Gesellschaft wächst der Anteil der Gewissenlosen.
10.03.10 @ 20:55
Kommentar from: Mikel [Besucher]
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Jaaaa Volltreffer!!!!

Ich habe dieses Land mit seinen ganzen Pseudo-Intellektuellen, die ungestraft und fortgesetzt einen unglaublichen Nonsense salbadern und nur zur allgemeinen Verdummung beitragen, so unendlich satt.

Jetzt werden die Koffer gepackt, Abstimmung mit den Füssen mangels demokratischer Möglichkeiten.

Welcome Confoederatio Helvetica.

Goodbye BRD. Vielleicht werde ich mal die eine oder andere Träne verdrücken beim Anblick deines Downfalls. Wobei die neue Staatsbürgerschaft für mich und meine Kinder eine endgültige Zäsur sein wird.

Macht Euren Dreck alleine.

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=> AW PB: Grundsätzlich verständlich, Mikel. Übersehen Sie aber nicht, dass
a) die bundesdeutsche "Intelligentia" eine elitäre MINDERHEIT ist und dass sich gegen sie zu kämpfen noch immer lohnt. Man kann nicht auf Dauer ein ganzes Volk intellektuell verarschend und finanziell unterjochen.
b) auch die Schweiz derzeit ganz massiv unterwandert wird. Im Bundesrat ist es bereits gelungen - ebenfalls bei der SNB (Chef Hildebrand...) und in der Ringier-Presse. Nur einige wackere SVP-Granden und die (Reste der) direkten Demokratie sowie die über Jahrhunderte gewachsende konservative (=bewahrende) Sturheit der Schweizer erhalten der CH derzeit noch eine Sonderstellung. Auch DORT muss ständig und massiv gegen die gutmenschlichen CH-Eliten gekämpft werden. Der Kampf gegen die totalitäre Überwachung und Überfremdung kann dort ebenso wie hier noch gewonnen (oder eben verloren) werden. Auswandern ist keine Lösung. Hitler wurde 1940 von seinen Generälen gefragt, ob sie auch die Schweiz sofort annektieren sollten (was militärisch einfach geesen wäre). Er lehnte angeblich mit den Worten ab "Die Schweiz holen wir uns nach dem gewonnenen Krieg mit dem Staubsauger". Sie hätte inmitten eines Nazi-Europas keine Chance gehabt. Und so wird/wäre es auch mit einem EUlitär-totalitär beherrschten EUropa: Wenn die Schweiz am Ende der EINZIG demokratische Staat Europas sein sollte, wird sie nur wenige Jahre später genau so von den EUliten annektiert wie es Hitler 1940 vorgehabt hatte...
13.03.10 @ 11:14

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