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Was lacostet die Welt: 3500 Billionen Euro

von Peter Boehringer E-Mail 02.03.11 15:01:31

Die Wissenschaft hat es nach den aktuellen Plagiatsdebatten ja nicht mehr leicht. Umso erfrischender, dass es nun endlich eine garantiert neue und hoch wissenschaftliche Untersuchung zu einer der drängendsten und relevantesten Fragen der Menschheit gibt: "Was ist der Preis der Erde?"

Für alle Rohstoffanleger und Sachwertinteressierte sowie insbesondere für künftige Weltregenten liefert der Bericht von Prof. Laughlin von der Astrophysik-Fakultät der Uni California-SantaCruz in der Daily Mail hierzu nun endlich mal eine belastbare Zahl: 3000 Billionen Pfund bzw. 3500 Billionen EUR bzw. knapp 5000 Billionen US-Dollar! DAS also ist zu bringen, wenn man im Weltcasino den ultimativen Jackpot "Erde" kaufen will!

Kleiner Kontext dazu: Die für die Banken- und Staatenrettungen EUropas seit Mai 2010 erbrachten und noch zu erbringenden geschätzten Summen von 2,5 Billionen EUR stellen demnach schon den Gegenwert von fast 1 Promille des menschlichen Universums dar! Weiter gedacht: was wäre denn in der Ära des ungedeckten Papierfalschgelds schon eine Vergrößerung um den Faktor 1000 auf dann 100% der Erde? Das können Fed und EZB "in concert" mit den offiziellen Geschäftsbanken und den Schattenbanken bzw. Hedge Fonds doch locker in weiteren 2 Jahren drucken! Die Weltherrschaft ist nah. Jedenfalls nominal-ökonomisch betrachtet...

Aber halt: war da nicht mal was vor einigen Monaten: alleine die afghanischen Rohstoffe sollten eine Billion Dollar wert sein. Diese Info kam damals von der New York Times unter Berufung auf das Pentagon und General Petraeus. Wir berichteten: "Eine Billion Dollar gab ich für afghanisches Eisen"

=> Schon diese Meldung konnte damals als de facto Ente und Irreführung bzw. Volksverdummung entlarvt werden. Bitte lesen Sie die dort unter 1. bis 6. genannten Kritikpunkte nochmals durch.

=> Auch das Mega-Erd-Bewertungsmodell des kalifornischen Astrophysikers muss sich einige dieser Fragen gefallen lassen. Leider liefert der Bericht im "Science & Tech"-Teil der Daily Mail nur rudimentäre Infos über die Bewertungsmatrix des Professors. Und so dürfen wir nun munter spekulieren - bis hin zu höchst philosophischen Fragen:

- Ist der Erdball nur nach dem Wert seiner Rohstoffe zu bemessen?
- Zählt der Mensch nicht? Oder ist er gar als negativer Wert / als "liability" ins Modell eingeflossen?
- Zählt die im bekannten Universum unerreichte Vielfalt der Tierarten nichts?
- Was bedeutet es, wenn ins Modell gemäß Quelle folgendes einging: "the sum of the planet’s age, size, temperature, mass and other vital statistics"??
- Wurden imaterielle Werte / "intangible assets" wie etwa Träume der Menschheit, oder künstlerische Leistungen einbezogen?
- Nur die bereits geleisteten? Oder auch die noch zu erschaffenden?
- Letztere mit deren heutigem diskontierten Barwert? Was ist der materiell bewertbare Ertragswert eines noch zu schaffenden Kunstwerks?
- Welche Zeitpräferenz wurde unterstellt? Welcher Diskontierungssatz für Leistungen der Erdbewohner zB in 3 Mrd. Jahren war im Modell daher angemessen?

=> Fragen über Fragen. Und das ist nur eine Auswahl der naheliegendsten wirtschaftlichen Fragen.

Immerhin scheint Laughlins Modell zu berücksichtigen, dass die tatsächliche, reale Zugänglichkeit und die physische Verfügbarkeit von Rohstoffen, Wasser und anderen Lebensnotwendigkeiten eine große bis überragende Rolle im Bewertungsmodell spielen müssen. Wie sonst wäre zu erklären, dass selbst die noch relativ "erdnahen" und durchaus rohstoffreichen Planeten Mars und Venus bei Laughlin gerade noch Preisschilder über 12.000 EUR (nicht 12.000 Billionen!) bzw. 1 EUR-Cent umgehängt bekommen. Das Modell zeigt klar, dass aus Erdsicht die Erde der mit Abstand wertvollste Planet ist. :!: :)) Na - DAS ist doch mal eine wissenschaftliche Erkenntnis - dafür sollte man dem kalifornischen sunshine-state-Professor glatt einen Guttenberg-Doktorgrad verleihen, was natürlich einer (durchaus angebrachten) Degradierung gleichkäme.

Irgendwie erinnert diese Trivial-Debatte aber doch an die für offenbar immer mehr Anleger höchst relevante Frage nach der realen Zugänglichkeit und zeitnahen physischen Verfügbarkeit des Silbers an der Comex, die regelmäßig und auch ganz aktuell wieder mit sehr guten Argumenten hinterfragt werden kann!

Und natürlich muss man Laughlin unbedingt fragen, welche Preise der Rohstoffe der Erde er denn in seinem Modell angesetzt hat? Nehmen wir nur das Silber: Hat er die noch 2003 gültigen 4,x $/oz gewählt. Oder doch die 10 $/oz von 2008? Oder auch die 17 $/oz von 2010? Oder gar die zum Veröffentlichungszeitpunkt der Studie am 25.2.2011 gültigen 32 $/oz? Selbst dann läge sein Ergebnis alleine bei Silber nur 5 Tage später bereits um 9% tiefer als bei Verwendung des ganz aktuellen neuen 31-Jahres-Hochs von 34,8 $/oz. :!: Und das ist nur das Silber; nicht das quantitativ viel relevantere Gold (heute neues Alltimehigh bei 1434 $/oz). Dieselben Fragen stellen wir natürlich auch für Kupfer, Zink, Kohle, Erdöl usw. usw.

=> Die Wunder der Knappheit und des inflationären Falschgelds...: Hat der Astrophysiker sie wirklich modellieren können? Über Milliarden Jahre in die Zukunft? Oder auch nur über zB 10 Jahre bis nach der kommenden Weltwährungsreform, die alle in Papierfalschgeld-Einheiten ausgedrückten Nominalwerte verdampfen lassen wird?

Aber die Frage nach dem objektiven "Preis der Erde" ist ja noch viel komplexer als es uns die schnöde Ökonomie verständlich zu machen sucht: Für Generationen von Philosophen war die Frage nach "wahren Werten" die zweitwichtigste direkt hinter der nach dem Sinn des Lebens. Nicht zufällig war Adam Smith nicht Kaufmann, sondern Moralphilosoph. Und auch in der Antike stellten sich vor allem Philosophen den ökonomischen Wert-Fragen - wenn auch damals noch unter der Überschrift "oikonomia"/"Haushaltsführung": Plato ebenso wie Aristoteles. Oder eben später Malthus, Locke, Ricardo, Hegel oder "Mr. Wertlehre" Marx himself. Selbst große "Materialisten" waren letztlich philosophische Denker. Auch die Österreicher v. Mises, Hayek, Rothbard, Baader ließen sich nie auf das rein ökonomische Terrain beschränken: echte Wertlehre ist immer auch Gesellschaftslehre - und so letztlich Geisteswissenschaft bzw. Philosophie.

Und so muss sich der Astrophysiker Laughlin zwingend fragen lassen, wie er auch nur auf die IDEE kommen konnte, ausgerechnet das Gesamtgebäude "Erde" mit all seinen Komplexitäten, Unwägbarkeiten, menschlichen Subjektivitäten, seiner ungewissen Zukunft und seiner Vielfalt einem alleine ÖKONOMISCHEN Bewertungsprozess zu unterwerfen!? Und gar noch bepreist in Geldeinheiten wie Pfund oder Dollar oder Euro, die in völlig ungedeckter Form im August 2011 gerade einmal 40 Jahre alt werden - und die der Atem sogar schon der klassischen menschlichen Geschichtsschreibung in sehr kurzer Zeit hinwegblasen wird ins Nichts wo sie hergekommen sind. Geldeinheiten, die der in geologischen Zeiträumen denkende Erdgeist mangels Relevanz gar nicht mehr wahrnehmen wird.

Beides ist übrigens beim wahren und ultimativen Geld namens Gold anders: Es hat eine für die menschliche Geschichtsschreibung immerhin durchaus relevante Geschichte von fast 5000 Jahren als Geld hinter sich. Und sogar in geologischen Zeiträumen wurde es wahrgenommen. Immerhin entstand das so unvergleichbare (da kaum reaktive) Urelement Gold praktisch unmittelbar mit dem Urknall. Ben Bernankes Bart ist weißer geworden seit QE1 in 2008. Aber in Äonen denkt er beim Drucken des Papierdollars nicht. Er wird froh sein, sein Verrentungsalter noch vor der Währungsreform erreichen zu können...

Addendum: Nicht behandeln kann dieser Blogeintrag natürlich die Grundsatzfrage nach DEM "objektiven Wert" einer Sache? Diese füllt Bibliotheken - u.a. mit den Werken der oben nur höchst unvollständig aufgezählten Denker. Und es sei gleich hier (bevor Rückfragen in den Kommentaren kommen) gerne zugestanden, dass es auch für GOLD keinen objektiv richtigen Wert gibt: Weder die 35 $/oz wie 1944 in Bretton Woods dekretiert; noch die 250 $/oz, die die Jon Nadlers und Jeff Christians oder die Godmen und Bernankes seit 1999 gerne wieder sehen bzw. herbeimanipulieren würden wenn sie denn könnten; noch die 500, die die Elliott-Wellen-Jünger und die Prechters seit Jahren vorhersagen; noch die heute erreichten 1434 $/oz; noch die 50.000+ $/oz im anhaltenden Wunschkonzert der Goldbugs. Gold ist in "objektiver" (und doch unzureichender) Sichtweise ein praktisch wertloses Metall. Denn ja, man kann es nicht essen. Und ja, der Verdurstende in der Wüste misst einem Glas Wasser unendlichen Wert bei - einem Krügerrand gar keinen. Trotzdem ist Gold nützlich aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften als natürliches Geld. Diese Nützlichkeit weist dem Gold in den Augen der Menschen Wert [und in der Folge manchmal auch eine gewisse Mystik und Emotionalität] zu. Seit 5000 Jahren. Ist das irrational oder nicht? Das möge jeder für sich beurteilen.

=> Wichtig ist hier nur: der Wert des Goldes lässt sich ebensowenig wie der der Erde in Papiergeldeinheiten ausdrücken. Es ist letztlich auch egal, was sein "objektiver" Wert ist oder ob es ihn überhaupt gibt. Wichtig ist nur, dass Gold [Silber etc.] als natürliches Geld ohne "gesetzliche" Monopolzwangsgesetze funktionieren. Immer und überall. Als Wertspeicher, als Tauschmittel, als Knappheitsanzeiger, als objektiver Allokationsmechanismus knapper Güter, als Inflationsbarometer - und zunehmend als Schutz vor totalitären Eliten und deren ungedeckten Machtgeldern. Als materialisierte Freiheit eben. Als einzig wirksamer und nicht korrumpierbarer Schutz des Einzelnen gegen Despotie und Unfreiheit.

Die Erde ist wichtig und wertvoll.
Eine freie Erde ist noch wichtiger. Und unendlich wertvoll.

************

"Falls das amerikanische Volk jemals die Kontrolle über die Herausgabe ihrer Währung auf Banken übertragen sollte, werden diese und die Firmen, die sich um sie bilden, unter dem Einsatz von Inflation und Deflation, dem Volk solange ihr Eigentum wegnehmen, bis die Kinder obdachlos auf dem Kontinent, den ihre Väter einst in Besitz nahmen, aufwachen. Die Herausgabe von Geld soll von den Banken weggenommen werden, und zurück auf den Kongress und das Volk übertragen werden. Ich glaube aufrichtig, dass Banken, mit dem Recht Geld herauszugeben, gefährlicher für die individuellen Freiheitsrechte sind als eine stehende Armee." Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA (1801-1809)

11 Kommentare

Kommentar from: Sparstrumpf [Besucher]
*****
Komisch, warum assoziiere ich bei dem Namen des Professors nur einen Lachanfall: hat es was mit der Ähnlichkeit desselben und seinem Namen zu tun - oder ist zumindest das, was Sie hier von ihm vorstellen, schlichtweg zum "Laughing"?
Übrigens kommt mir der alte Jefferson verblüffend klar- und hellsichtig vor!
Laßt die Leute werteln und werkeln - solange wir ihnen kein U für ein X abnehmen, ist alles noch in Butter. ;-)
02.03.11 @ 16:00
Kommentar from: Raffael [Besucher]
Die Erde soll 3500 Billionen wert sein??? Komisch, das Leben jedes einzelnen meiner Familie ist schon um ein vielfaches mehr wert..
Und,.....ich hoffe das sieht der Großteil der Menschen auch so.
02.03.11 @ 18:22
Kommentar from: divo [Besucher]
Da die Menschheit - zumindest noch - von diesem Planeten abhängt, ist der Preis der Erde das Leben der Menschheit. Somit ist die Erde unbezahlbar.
02.03.11 @ 19:00
Kommentar from: Werner [Besucher]
*----
Artikel, die der Mensch nicht braucht. Lieber ein Plagiat von eiem guten Original, als solch einen Text, den garantiert jemand abschreibt
02.03.11 @ 19:59
Kommentar from: Schön [Besucher]
*****
Klasse. Wie findet man solche "Wissenschafts"-Artikel? Diesen von der Dailymail hatte ja nicht einmal Hartgeld ausgegraben! Und die Ausführungen dazu sind wieder erste Sahne. Von Afganistan bis Plato! Danke.
02.03.11 @ 20:04
Kommentar from: Bert [Besucher]
*****
Könnten sie sich ev. statt mit der Formulierung "Gold ist Geld", mit "Gold ist das bessere Geld" anfreunden? Zumindest braucht auch eine Goldwährung verantwortungsvolle Pflege (Im weitesten Sinne), da auch hier noch einige Manipulationen möglich sind.

p.s.
Hier noch eine schreckliche Tabelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis#Preisentwicklung_und_Kaufkraft_von_GoldGehe ich recht in der Annahme, dass es sich bei 2010 um die bereits angestaute Inflation handelt?

**********
=> AW PB: Die treffendste Formulierung ist und bleibt: "Gold ist das NATÜRLICHE Geld". Die Beweisführung (so sie denn nach 100 Jahren endlich mal wieder zugelassen würde) wäre denkbar einfach: Aufhebung des gesetzlichen Monopolzwangs der Währungen - und dann eine zwangfreie Marktentscheidung, was die Menschen mehrheitlich als Geld verwenden wollen und werden.
=> An diesem Punkt trennt sich bei den diversen Alternativgeld-Vorschlägen die Spreu des Geld-Totalitarismus vom Weizen des freien Marktgelds. Kaum eines der vorgeschlagenen ungedeckten Alternativgeld-Systeme stellt sich diesem Lackmus-Test des Wettbewerbs. Die aktuellen Fiat-Zwangsmonopole ohnehin nicht.
02.03.11 @ 20:19
Kommentar from: Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]
***--
"Und das ist nur das Silber; nicht das quantitativ viel relevantere Gold -"

--------------

Sie meinten wohl das QUALITATIV viel relevantere Gold !?

Sehe nicht, wie das im Verhältnis zu Silber ungleich knappere Gold (d.h. in Form mengenmäßig vorhandener Bestände und der aktuellen Förderung) im Verhältnis zu Silber quantitativ relevanter sein soll.

Ansonsten, und auch wenn Ihre Betrachtung treffend geschrieben ist: Vielleicht wäre es bei diesem trivialen Thema - "was kostet die Erde ?" - vielleicht besser gewesen, den alten Grundsatz des Boetius ("Si tacuisses, philosophus mansisses") zu beherzigen und gar keine knappe Zeit auf diesen Schwachsinn eines USA-Professors zu verschwenden, der nicht einmal mehr auf dem Niveau des üblichen, seichten angelsächischen Essyismus zu sichten ist.

Das ist schlicht nur noch dummes Gesabbel für irgendwelche "Reality-Soaps" im prekarisierten Nachmittags-TV, um die Trümmer des Sub-Intellekts der TV-Konsumenten in die gewünschten Bahnen hinein zu konditionieren.

Und wohl auch nicht wenige "Akademiker" zumal aus dem flacheren Gewässern der ("Geistes-")Wissenschaft, nicht umsonst sind "Bachelor" und "Master" ja angelsächische Erfindungen.

******
=> AW PB: Gemeint war tatsächlich das QUANTITATIV relevantere Gold. Die oberirdisch vorhandenen etwa 5 Mrd Goldunzen der Welt (= 160.000 Tonnen) müssten bei einer GoldSilber-Preis-Ratio von aktuell ca. 42:1 mit etwa dem Zweihundertfachen der etwa 1 Mrd Silberunzen in die Weltbewertung des Prof. Laughlin eingehen. Rein quantitativ und objektiv.
=> Allerdings haben Sie natürlich einen Punkt, dass "Si tacuisses" manchmal die Wahl des Weisen sein sollte und man vielleicht nicht jeden Bullshit der (Gold)Welt kommentieren muss. Dennoch erlaube ich mir -vorsichtig- anzumerken, dass dies auch für Kommentatoren im öffentlichen Bereich gelten sollte. Per Email nehme ich (fast) zu jedem Kommentar Stellung. Öffentlich muss im Interesse des "philosophus mansisses" aber auch mal was unfreigeschaltet bleiben... Immerhin haben die Kommentatoren hier im Gegensatz zu meinen allermeisten Blogger-Kollegen fast immer ein Anrecht auf Antwort. Einklagbar werden Freischaltungen dennoch nicht werden.
02.03.11 @ 23:29
Kommentar from: LuckyFriday [Besucher]
*****
Zahlenspielereien in gesetzlichem Zahlungsmittel...
Was kostet es die Firma Novartis, wenn sein Jefe Vasella ein natürliches Bedürfnis drückt und er sein Wasser lösen muss? Etwa 4000 Euro Lohn bei normalem Füllungsstand der Blase gerechnet...
02.03.11 @ 23:54
Kommentar from: Enkidu [Besucher]
***--
Das ist ja toll! Da gibt es einen Wissenschaftler, der für diese Billionen die Erde erschaffen will. Denn das sollte ja der Preis sein. Nun sind wir also schon Weltenschöpfer. Geht`s eigentlich noch??
03.03.11 @ 11:13
Kommentar from: Gespiegelt [Besucher]
*****
Hier ebenfalls im Volltext:

http://www.mmnews.de/index.php/gold/7393-welt-kostet-5000-billionen-dollar
03.03.11 @ 15:31
Kommentar from: Adept [Besucher]
Das mit der Entstehung von Gold beim Urknall etc ist wildeste Spekulation, das moderne Märchen der Weltentstehung wird mit viel Geld gepflegt, ist aber nicht mehr wert wie das aus der gleichen Quelle lancierte Papiergeldsystem.

********
=> AW PB: Nun, zugegebenermaßen ist so einiges in der Forschung nach der Weltenentstehung "Spekulation". Da haben Sie schon recht. Und vielleicht sollte man auch zugeben, dass -wenn die Urknalltheorie stimmt- nicht nur Gold, sondern viele Urelemente schon unmittelbar nach dem Knall entstanden sind.
=> Wenn die Theorie aber NICHT stimmen sollte, dann sind wir alle sehr gespannt auf die "Genesis"-Spekulation des Adept, der uns aus SEINEM Märchenbuch heraus sicher sagen kann, welcher der vielen in Frage kommenden Götter der Weltreligionen oder welches Karma des Spiritualismus oder welche Spezies der Außerirdischen unsere Existenz denn ermöglicht hat - ebenso wie die des Goldes und von allem anderen.
=> Die berühmte Frage eben nach "Life, the Universe and Everything". In Douglas Adams´ Kultroman "Hitchhiker´s Guide to the Universe" ("Per Anhalter durch die Galaxis") wird sie mit "42" beantwortet. Beinahe hätte ich diesen Blog sogar "42 = 3500 Billionen" betitelt - aber das hätten nur die Fans von Douglas Adams verstanden. Und so bleiben wir eben bei der Wohlfühltheorie des Urknalls ;-)
06.03.11 @ 21:18

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