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Panik bei der Papiersilber-Kabale
von Peter Boehringer
05.05.11 10:28:59
Stellen Sie sich vor, Sie hätten sich als Silberbug für einen Monat aus dem Internet ausgeklinkt und den Silberpreis nicht beobachtet - auch nicht via Zeitung. Vom 5. April bis zum heutigen 5. Mai waren Sie auf Südsee-Reise - finanziert zB über die Silber-Kursgewinne von September 2010 bis März 2011. Sie schalten also heute morgen den PC an und sehen ... nichts. 38 $/oz - business as usual: exakt der Preis pro Unze, bei dem Sie vor vier Wochen den PC abgeschaltet hatten.

Und dann lesen Sie die Artikel zu Silber und zur CME und zur Comex nach, die Sie verpasst haben. Zuerst übertriebene Euphorie - und seit vorgestern nun geradezu Panik und Häme im Mainstream und zum Teil auch in den Foren. Alles nur ein Sturm im Wasserglas also? Nein - keineswegs: denn unter der auf Monatssicht per saldo völlig unspektakulären Kursoberfläche hat sich inzwischen ein Krieg abgespielt, der mit allen denkbaren Mitteln des Papiersilbers -und natürlich auch mit den bekannten Mitteln der physisch nicht vorhandenen "unallocated accounts" ausgefochten wurde und wird.
Zeitweise gingen an der Comex an einzelnen Tagen mehr als zwei Weltjahres-Produktionen an Silber um.
Es wurde wie schon seit Jahren auch diesmal wieder in den dünnsten Handel hinein heruntergeprügelt und manipuliert. Am 1. Mai mal eben um 12% in 15 Minuten!
Und die gehebelten Long-Spekulanten werden nun in einer präzedenzlosen Kaskade von seit heute Nacht 5 (in Worten: FÜNF) Marginerhöhungen in nur 7 Handelstagen herausgespült.
Die letzte davon wird mit dem Handelsbeginn am 10. Mai wirksam. Ich behaupte, jeder weitere Versuch der Drückung auf diesem Margin-Weg wird erfolglos sein. Jeder gehebelte und nicht ausreichend liquide Long-Spekulant in Silber ist bis dahin per Margincall aus seinen Papiersilber-Positionen verjagt worden. Wer es nicht ist, ist eine "starke Hand" und wird nicht mehr verjagt werden können. Das Verhältnis von Margin zu Kontraktgröße hat sich in 4 Wochen auf über 11% verdoppelt - ein sehr lange nicht mehr gesehener Wert.
Fassen wir den aktuellen Stand zusammen: Ein Silberfuture-Kontrakt an der CME muss ab sofort mit 21.600 Dollar hinterlegt werden. Daraus errechnen sich (bei einem Kontraktvolumen von 5000 oz Silber zu derzeit 38,50 $/oz) die o.g. 11%. Die CME kommt von gut 8000 $/oz Margin noch vor gerade einmal einem Monat... Begründet wurden die inzwischen fünf Erhöhungen aber wie immer durch das "erhöhte Risiko wegen der gestiegenen Preise". Mehr als 150% Marginerhöhung
werden also "begründet" mit einem "Risikoanstieg" um genau 0% (NULL Prozent).
[Und es komme kein Future-Experte mit dem Argument "Aber die böse Volatilität! Die ist doch explodiert, blubb blubb blubb" - sonst müssen wir mal wieder Markowitz´ abstruses Dogma "Vola = Risiko" zerfetzen.]
=> Kann man offensichtlicher Lügen und manipulieren? Während die erste und vielleicht auch die zweite Erhöhung der Margin noch mit dem kurzfristigen und sehr schnellen Spike des Silberkurses von 38 auf fast 50 $/oz gerechtfertigt werden konnte, wären seit nunmehr drei Handelstagen Margin-REDUKTIONEN fällig gewesen. Stattdessen erhöht die CME zum nunmehr fünften Mal die Sicherheitsleistung und entlarvt sich so für alle Welt sichtbar als Teil der Silbermanipulation. Was freilich für langjährige und objektive und politisch inkorrekte Marktbeobachter keine News darstellt...
Die Panik der Kabale ist mit Händen zu greifen. Die Grenzen der Papiersilberspiele sind fast erreicht. Der Markt ist nunmehr fast im "show me"-Modus - sprich er will Physisches sehen. Je mehr der Preis künstlich gedrückt wird, desto mehr davon. Das Smart Money lässt sich nicht mehr von diesen so offensichtlichen Preisdrückungen beeindrucken und kauft umso mehr physisch. Die Kabale ist daher kurz davor, sich mit ihren Papiersilberspielchen selbst zu schädigen, denn nichts fürchtet sie mehr als physisch allokierte Käufe. Weitere Drückungen wären ein klassisches Eigentor.
=> Ich behaupte daher, dass wir -wie im vorigen Blog bereits gemutmaßt- die Tradingrange der kommenen Monate nunmehr wie folgt eingrenzen können: 35$ bis 52$ dürfte eine gute Schätzung sein. Es ist unsicher, ob die Edelmetall-Handelshäuser Comex-Silberpreise unter 35$ überhaupt noch weitergeben würden. Die Alternative bzw. besser die Folge noch tieferer Preise wäre Materialknappheit wie 2008 oder eben ein preislich gespaltener Markt zwischen lächerlich niedrigen Comex-Kursen und gänzlich anderen Kursen im physischen Markt. Zwar wird eine solche Spaltung auch von geschätzten schreibenden Kollegen seit Jahren immer mal wieder prognostiziert. Ich glaube jedoch nicht daran, denn ein gespaltener Markt bedeutet, dass einer der beiden Märkte seiner originären Aufgabe "faire Preisfindung" nicht nachkommt - und sich so obsolet macht. Das kann und wird die Comex nicht riskieren.
Die Tradingrange bis Sommer ist abgesteckt. Der Markt atmet nach einem fulminanten Anstieg und einer spektakulären Neubewertung seit September 2010 (von 17$ auf 49$) derzeit einmal aus. Das gehebelte schnelle Geld wurde und wird noch ein paar Tage aus dem Markt gedrängt - vor allem auf der Longseite, denn die 2-3 großen Shorties haben unendlich tiefe Taschen.
Noch 2011 wird sich die enorm starke physische Nachfrage durchsetzen. Vom unhandlichen und noch immer relevanten Wort "Post-Hunt-High" dürfen wir dann endlich zum im Rohstoff- und Edelmetallmarkt inzwischen gewohnten Begriff des "Alltime-High" wechseln.
Das Smart Money wird nun langsam aber sicher wieder weitere Positionen aufbauen. Das sind die viel zitierten starken Hände, die auch schon und gerade 2008 bei einstelligen Kursen das Silber-Material eingesammelt haben. Ebenso die damals in absurdeste Tiefen geprügelten (wenigen) guten Silberminen. Die Kabale wird die aktuelle Schlacht um das ATH noch 2011 verlieren. Den Krieg wird sie aber selbst dann noch nicht aufgeben. Man muss befürchten, dass er eines Tages mit physischen Handelsverboten oder -einschränkungen weitergeführt wird. Dies vermutlich aber erst bei dreistelligen Kursnotierungen.
Die Schlacht um Stalingrad Silber ist natürlich nur eine -wenn auch eine recht entscheidende- um das Papiergeldsystem an sich. Wenn die Silberfront fällt, fällt auch Berlin die Goldfront kurz danach. Echte Gelder sind korreliert. Und das Fanal einer Silberpreis-Explosion würde über den Goldpreis letztlich auch in die Märkte der Staatsanleihen leuchten und klar aufzeigen, wie absurd das dortige Billionen-schwere Ponzi-Spiel ist. Guido Hülsmann erläuterte daher schon 2008, wie und warum der Krieg um das Papiergeld mit wirklich allen Mitteln geführt wird:
"Paper money has never been introduced through voluntary cooperation. In all known cases it has been introduced through coercion and compulsion, sometimes with the threat of the death penalty." *)
=> Das ungedeckte Kredit-Geldsystem konnte nur mittels Zwang eingeführt werden. Und so ist es irgendwie in perfider Weise "logisch", dass das unnatürliche Zwangs-Monopolgeld auch mit allen brutalen Mitteln verteidigt wird. Gold und Silber stehen dem Papiergeld seit 100 Jahren im Weg. Silberinvestoren sollten sich immer bewusst sein, dass sie nolens volens Teil dieses übergeordneten Kriegs der Gewalt gegen die natürlichen Marktkräfte sind. Die Natur wird seit Jahren von der manipulierenden Macht vergewaltigt. Und alle sogenannten "unabhängigen Regulatoren" (think: CFTC...) sind untätig bzw. parteiisch bzw. korrupt bzw. Teil des Machtkampfes. Die Silberschlacht seit Herbst 2010 ist eine gefährliche und volatile - letztendlich aber notwendige und lohnende Entscheidungs-Schlacht.
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*) Hülsmann, G: "The Ethics of Money Production" [Ludwig von Mises Institute, Auburn, USA Alabama]
34 Kommentare
http://aktien-boersen.blogspot.com/2011/05/der-reichste-mann-der-welt-carlos-slim.html
ist das der grund wieso silber so fällt?
Also: Keep cool and wait
Er schreibt in seinem heutigen Tagesstatement, daß die starke Korrektur bei Silber politisch erzwungen wurde, um die Marktpsychologie zu erschüttern. Und ferner, daß solche Manipulationen kurze Beine haben.
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=> Ergänzung PB: Slim ist Betreiber einer riesigen Silbermine. Und hedgt wohl derzeit ein paar künftige Gewinne. Was bei Förderkosten von in seinem Fall vermutlich unter 25 $/oz keine so schlechte Idee ist. Für den Markt hätte das objektiv keine Bedeutung. Nur CNN bauscht es auf - und so werten einige dieses Hedging negativ. 2006 haben auch viele dieser Adressen verkauft als bekannt wurde, dass Warren Buffett seine Silberpositionen verkauft hatte. [war das bei 9 oder bei 12 $/oz? ;-) ]
- Und?
Warren Buffet hat sein Silber schon bei unter 10$/Oz verkauft. :) Wenn er überhaupt welches hatte.
Danach ging die Preisrally erst richtig los.
Ein zweites: Der OTC-Markt in London ist wichtiger als die COMEX, aber total verschwiegen. Über 90 % allen physischen Silbers wird OTC loco London gehandelt. Schätzungen (Zahlen gibt es nicht...) lauten dahingehend, dass innerhalb eine Woche mindestens eine ganze Jahresproduktion physischen Silbers dort gehandelt wird. Nettopositionen werden manchmal physisch verschoben, wenn es nicht genügt, die Schilder vor den Barren zu wechseln. In London ist die Lagerhauskapazität und die Expertise vorhanden, in Chicago nicht.
Dies weist darauf hin, dass Silber loco London wie eine Währung gehandelt wird (bei Gold ähnlich, nur noch schnellerer Umsatz einer Jahresproduktion, innerhalb ca. 2-3 Tagen).
James Turk, der Gründer von goldmoney.com, scheint vollkommen recht zu haben, wenn er sagt, die Edelmetallpreise seien sachlich gesehen "Wechselkurse" und keine "Warenpreise"
wird jetzt interessant wenn die Leute beim Händler keine Silbermünzen bekommen; das sind dann DDR-Zeiten man hat das Geld bekommt aber nicht die Ware in der gewünschten Menge hoffentlich gibts dann dazu einige Berichte im Internet
Ich finde das gar nicht so schlimm. Früher oder später hätten diese Leute ohnehin ihren Gewinn eingestrichen und sich in Papiergeld auszahlen lassen. Diese Leute bewegen also ceteris paribus langfristig nichts. Das untere Markt-Gleichgewicht am Silbermarkt wird von Investoren hervorgerufen, die langfristig orientiert sind. Insofern glaube ich nicht, daß eine längerfristige Silber-Delle auftreten wird, denn es gibt zu viele Probleme in der Welt.
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=> Ergänzung PB: Prinzipiell Zustimmung, Jürgen K. Man könnte geneigt sein, diesem Spiel was Positives abzugewinnen à la "Gehebelte Longies sind selbst schuld" oder "Die Comex hat´s gegeben und nun wieder genommen". Aber zumindest beim letzteren Argument gehe ich nicht mit: Es war nicht die ganze (zu) schnelle Bewegung von 35 auf 50 nur auf unvorsichtige und gierige Longies zurückzuführen. Der Silbermarkt hatte und hat fundamentales Aufwärts-Potenzial auf und auch über 50$. Genau dieses Faktum gerät nun aber über dem heutigen Schlachtfest aus dem Blick der Medien und der betroffenen Anleger. Und schlimmer noch: die künstlich über die nicht zu rechtfertigenden Marginerhöhungen erzwungene Vola ermöglicht es morgen den Medien von einem "Zockerinvestment Silber" zu sprechen. Dies bei einem Investment, das unmanipuliert eines der sichersten und konservativsten überhaupt wäre! DAS aber schreckt dann auch rationale und ungehebelte Anleger erst mal für längere Zeit aus dem Markt, denn die glauben diesen Blödsinn mit dem "Zockerinvestment" - auch wenn die Vola nur herbeimanipuliert war. Wie im Blog geschrieben: derart manipulierte Märkte verlieren ihre Fähigkeit zur markträumenden Preisfindung. Und DAS ist sogar über den Silbermarkt hinaus ein Verbrechen, denn es unterminiert den Glauben der Menschen an die Vorteile und Fairness der freien Marktwirtschaft.
=> Eigentlich hätte man den Blog heute "Hunt reloaded" oder "Hunt 2.0" betiteln müssen: denn mit ähnlich anti-marktwirtschaftlichen Regeländerungen mitten im Spiel wurden auch die Hunts temporär besiegt. Und die Hunts waren trotz ihrer dummen Kreditspiele entgegen den heute gestreuten Gerüchten keine unverantwortlichen Long-Zocker: die Fundamentaldaten sprachen damals wie heute für steigende Silberkurse. Es gab 1980 in fast allen Commodity-Märkten Alltimehighs - auch in Märkten, in denen die Hunts nachweislich überhaupt nicht aktiv waren! Die Kreditgeldschwemme der 70er führte zu den ATHs. Es ist heute nicht anders.
=> Wehret der keynesianischen Planwirtschaft und der Manipulation. Kauft physisch EMs! Gleich morgen.
Wie sieht es denn mit Kupfer, Baumwolle oder Öl aus? Die sind ja auch extrem gestiegen. Oder gibt es da für die Plutokraten kein "erhöhtes Risiko wegen der gestiegenen Preise"?
(nachzulesen im FOMC meeting 2003 transcript, hier präsentiert von E. de Carbonell:
http://www.marketskeptics.com/2011/04/federal-reserve-is-selling-default-insurance-put-options-on-treasury-bonds-to-drive-down-yields.html )
Amerikanisches Steuergeld wird nun also direkt eingesetzt, um damit zu zocken.
Hinter der vorgehaltenen Absicht, das Weltfinanzsystem damit zu retten, saniert die FED die eigenen Banken.
Rogue nation, ick hör' Dir trapsen!
In einer konzertierten Aktion versuchen die Mächtigen die Kurse zu drücken.Das Ziel genügend Dumme verkaufen auf niedrigem Niveau um sich selber einzudecken.Zudem versucht man die Inflation einzudämmen.Für viele Regime überlebenswichtig.
Der Kluge mit physischem Material setzt sich hin
grinst und trinkt sich ein Bier.Erfolg garantiert.
MfG
Achim
geht schon los.......
habe heute keine Eagle bekomen.
Diese ganze Drückereien sind so durchschaubar wie neulich die Erschießung einer Tiefkühlleiche.
Gold & Silber Ahoi
Ich frage mich nur, warum die Nachschußpflichten nicht verschäft werden beim Ölmarkt, um den Anstieg des Ölpreises zu begrenzen. Immerhin ist jedoch gestern Öl auch stark zusammengebrochen, weil deren Longies vielleicht beim Silber die Gefahren deutlich vorgeführt wurden.
Während den Hunts seinerzeit die Spielregeln plötzlich geändert wurden, machte man ihnen wiederum den Vorwurf, sie wären heimlich an Bache zu 6,5 % beteiligt gewesen, was ich für geringfügig halte. Die SEC scheint auch nur politisch motiviert aktiv zu werden; denn gegen Madoff machte sie trotz Warnungen nichts.
Hier einige Infos:
Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Nelson_Bunker_Hunt
„Während es den Hunts gelang, ihr physisches Silber in Sicherheit zu bringen, wurden ihnen die Geschäfte an der Warenterminbörse zum Verhängnis. Sie kauften bei weiter steigendem Silberpreis immer größere Mengen an Silberkontrakten an der New York Commodities Exchange (COMEX), zuletzt teilweise auf Kredit.
Mitte Januar 1980 – der Silberpreis stand fast auf 50 Dollar pro Unze – schlug das amerikanische Finanz-Establishment zurück: über Nacht wurden von der Börsenaufsicht die Regeln an der COMEX geändert. Es durften keine weiteren Käufe mehr getätigt, also keine neuen Long-Positionen mehr eingegangen werden. Es wurde ein liquidation-only-Handel angeordnet, es durften nur noch bestehende Long-Positionen gegen bestehende Short-Positionen ausgeglichen werden.
Damit konnte der Silberpreis nur noch fallen, und das tat er auch sofort, zumal die short-positionierten Großbanken ihre Kaufgebote kräftig nach unten setzten.
Das führte zu dramatischen Verlusten bei den Long-Positionen der Hunts, die diesen Wertverfall umgehend in bar ausgleichen mussten – aber nicht konnten. Um ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, mussten sie Teile ihrer Long-Positionen zu jedem Preis verkaufen, was den Preisverfall weiter beschleunigte.
Innerhalb weniger Wochen waren viele Milliarden Dollar zu bezahlen, die das gesamte Vermögen aufzehrten bis schließlich der Bankrott erklärt werden musste.“
Aus: http://en.wikipedia.org/wiki/Silver_Thursday
“But on January 7, 1980, in response to the Hunt's accumulation, the exchange rules regarding leverage were changed, when COMEX adopted "Silver Rule 7" placing heavy restrictions on the purchase of commodities on margin. The Hunt brothers had borrowed heavily to finance their purchases, and as the price began to fall again, dropping over 50% in just four days, they were unable to meet their obligations, causing panic in the markets.
The Hunt brothers had invested heavily in futures contracts through several brokers, including the brokerage firm Bache Halsey Stuart Shields, later Prudential-Bache Securities and Prudential Securities. When the price of silver dropped below their minimum margin requirement, they were issued a margin call for $100 million. The Hunts were unable to meet the margin call, and, with the brothers facing a potential $1.7 billion loss, the ensuing panic was felt in the financial markets in general, as well as commodities and futures. Many government officials feared that if the Hunts were unable to meet their debts, some large Wall Street brokerage firms and banks might collapse.[2]
To save the situation, a consortium of US banks provided a $1.1 billion line of credit to the brothers which allowed them to pay Bache which, in turn, survived the ordeal. The U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) later launched an investigation into the Hunt brothers, who had failed to disclose that they in fact held a 6.5% stake in Bache.[3]
In 1988, the brothers were found responsible for civil charges of conspiracy to corner the market in silver. They were ordered to pay $134 million in compensation to a Peruvian mineral company that had lost money as a result of their actions. This forced the brothers to declare bankruptcy, in one of the biggest such filings in Texas history.[5]“
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=> Ergänzung PB: Zustimmung. Wie gesagt: "Hunt 2.0" - die Analogie ist nicht zu übersehen. Zur Regeländerung mitten im Spiel siehe auch diesen Link, der zum gleichen Ergebnis kommt - übrigens schon nach der zweiten Margin-Erhöhung vor einigen Tagen, die ich im Blog noch als "OK" bezeichnet hatte: http://www.diewunderbareweltderwirtschaft.de/2011/05/what-crash-silber-bis-zu-13-im-minus.html
Bemerkenswert und relevant ist noch was anderes, nicht nur die Silberpreise sind kollabiert (vom Hoch), auch Gold, Kupfer und insbesondere Öl sind dramatisch eingebrochen. Und da wurden nicht die Margins erhöht und keine JPM shortet massiv.
Ok, auch der Dollar spielt eine gewisse Rolle, aber nicht allein.
Natürlich ist das Papiergeldsystem am Ende und davon sollten die Edelmetalle profitieren. Aber Geld ist nur eine untergeordnete, menschliche Erfindung. Der Mensch selbst ist abhängig von billiger Energie, unendlich viel relevanter als der Preis von Gold und Silber, ist der Preis von Öl (z.T. auch Kupfer, Zink usw.). Zwischen den Kontraktfälligkeiten tobt sich auch hier die Spekulation aus, aber letztlich allein entscheidend ist hier physisches Angebot und Nachfrage. Entweder wir erlebten die letzten Tage eine temporäre, spekulative Übertreibung oder die Verknappung essentieller Rohstoffe (Peak Oil+Wachstum der Schwellenländer), sowie zusätzlich der beginnende Kollaps der Schuldenpyramide beginnt sich massiv auf die Nachfrage auszuwirken. Mit nicht absehbaren Folgen, da diesmal Staaten und Notenbanken nicht mehr mit Unmengen Schuld-/Luftgeldes gegensteuern können.
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=> AW PB: Ich stimme fast vollständig zu, Algol. Die Marginerhöhungen und die Spiele an den Terminmärkten sind natürlich nicht die EINZIGE Facette dieser Märkte. Das wurde hier nie behauptet und so auch nicht in diesem Blog. Ich habe den entsprechenden Satz von Ihnen oben sogar fett hervorgehoben. Aber gestern ging es eben einmal um DIESE Facette - der gestern gegebene Bloganlass war die kombinierte 4. und 5. nicht begründbare Marginerhöhung - siehe dazu auch meinen hier nachfolgenden Ergänzungs-Kommentar von heute. Man kann nicht in einem Blog die ganze komplexe Silberwelt erklären. Sie beschreiben oben die Fundamentaldaten, um die es ja MEIST hier im Blog auch geht. Und nach dem Abschluss des derzeit erzwungenen Long-Squeeze über die Papiersilber-Future-Märkte werden sich die auch wieder durchsetzen. Aber die letzten beiden Marginerhöhungen waren NUR zu dem Zweck da, die fällige technische Korrektur nach den beiden ersten Anläufen auf das ATH massiv zu verstärken. Das wird auch gelingen. Heute vielleicht sogar ein Wochenclosing unter 35. Und vielleicht sogar noch Schwäche hinein bis kommende Woche (10.5. = letzte Marginerhöhung wird effektiv, dh bis dahin wird es noch sehr schmerzhafte Margincalls für liquiditätsschwache Longies geben).
Wer diese offizielle Erklärung der Margin-Erhöhungen einfach als "normal" akzeptiert, der schluckt m.E. unreflektiert die rein technischen Vorgaben einer ideologischen und korrupten System-Instanz (hier die CME), die aber hinterfragt gehören:
1. Natürlich wird die CME mit "erhöhter Vola" argumentieren zur Rechtfertigung der mehrfach (...) erhöhten Margin - davon zweimal bereits in einen FALLENDEN Markt hinein, was das Risiko aufgrund der fallenden Kontraktgröße erst einmal SENKT und damit MarginSENKUNGEN induzieren müsste. Wie im Blog bereits angemerkt, ist der Markowitz-Reflex "höhere Vola = höheres Risiko" ganz generell einfach nicht zielführend. Das geht aber offenbar einfach in viele Mainstream-sozialisierte Köpfe nicht rein, die in Markowitz den Nobelpreis-geadelten unangreifbaren Helden sehen. Silber ist wahres Geld. Höhere Vola juckt Silberanleger nicht - sie sehen es als Chance und ihre Unzen bleiben 31,1g. Die CME würde sich daher zu unrecht auf ein höheres Risiko berufen, wenn sie über manipulativ-künstlich erhöhte Vola Margin-Erhöhungen rechtfertigte.
=> Sonst könnte das konsequent weitergespielt ein künstlicher self fulfilling vicious circle werden: "Willkürliche Margin-Erhöhung -> Margincalls und Zwangsverkäufe trotz erreichtem Marktgleichgewicht im physischen Markt -> höhere Vola -> weitere Marginerhöhung 'wegen höherer Vola' -> mehr erzwungene Verkäufe -> höhere Vola -> weitere Marginerhöhung -> usw. bis zu einer Hinterlegungsquote von 100%, bei der jeder Future-Handel sinnlos wird..."
2. Trotz eines seit Monaten massiv steigenden (und natürlich auch volatilen) Marktes hat die CME in DIESER steigenden Zeit die Margins nur homöopathisch angehoben. Die im Blog genannten historisch niedrigen 5+% Hinterlegungs-Quote waren seit 2009 gültig - also in einem fast durchgängig volatilen aber tendenziell steigenden Markt. Shorties wie Longies wurde es trotz laufend steigender Kontraktgröße und damit rein technisch immer höherem Risiko leicht gemacht, mit immer höherem Hebel zu agieren. Wir sind hier bekanntermaßen keine Freunde der Comex/CME und auch nicht der Futurebörsen generell. Aber es GIBT sie nunmal und so waren 3 Jahre lang die Spielregeln. Es hat jahrelang keinen Mensch an der CME gestört, dass der Markt mit einer sehr (zu) niedrigen Margin betrieben wurde. Denn auch die notorischen Shorties konnten so viel höher gehebelt sehr aktiv sein. Es ist also nicht unbedingt die Margin-Erhöhung AN SICH, die hier kritisiert wird, sondern die sogar schon prophylaktische (Erhöhungen # 4 und 5 wurden bei 42$ angekündigt) Anhebung ohne Vorwarnung und entgegen den jahrelang eingespielten eigenen Margin-Regeln. Dies 5x in 10 Tagen - davon 2x ohne Not. Und dies zuletzt in einen bereits fallenden Markt hinein, was natürlich tendenzverstärkend ist und damit künstlich die Vola erhöht hat. Das aber ist genau das Gegenteil dessen, was die CME-Regulatoren offiziell tun sollen! DARUM werden diese hier als Erfüllungsgehilfen bzw. als Teil der Kabale bezeichnet. Nur über solche Aktionen kann der o.g. sich selbst verstärkende vicious circle ins Laufen kommen, was in den letzten 5 Tagen denn auch passiert ist. Oder sollte man besser sagen "gelungen ist", denn das war das Ziel der CME-Übung.
=> Hunt reloaded. Kauft physisch.
In Ihrem letzten Beitrag deuten Sie an, daß die CME vorsätzlich die Nachschußpflichten für den gehebelten Silberhandel trotz steigender Silberpreise unverändert ließ, um dann urplötzlich die Nachschußforderungen zu erhöhen, und zwar zweimal sogar obwohl der Silberpreis fiel.
Das kommt mir vor wie vorsätzlicher Betrug.
Man wiegt die Termin-Spekulanten lange in Sicherheit, bis sich eine möglichst große Menge versammelt hat. Sind dann viele Hühner im Käfig zusammen, läßt man den Marder zum Abschlachten hinein.
http://www.silbernews.at/08news/silber/silbernews2011/050511-ein-betrugsmanoever-der-cme-zum-schutz-der.php
http://www.rottmeyer.de/kurzinfo-zu-silber-wie-ist-der-preiseinbruch-einzuschatzen/
http://der-klare-blick.com/2011/05/silber-2-neue-marginerhohungen/
http://www.diewunderbareweltderwirtschaft.de/2011/05/what-crash-silber-bis-zu-13-im-minus.html
Seeking Alpha (Avery Goodman) berichtet heute unter indirektem Bezug auf ZH, dass einzelne Depotbanken von ihren Comex-Kunden mittlerweile sogar HÖHERE (!) als die von der CME nun nach 5 Marginerhöhungen vorgeschriebenen Margins verlangen. Die Kabale hat viele Helfer und Mitläufer. Einige 150%ige scheinen auch dabei zu sein...
http://seekingalpha.com/article/267531-the-last-great-opportunity-in-silver-and-platinum?source=email_watchlist
Mal was anderes: ich würde mich nie an einem Spiel beteiligen, bei dem ich von Betrug oder zumindest nachträglich geänderten Spielregeln ausginge - schon bei der Hunt-Tragödie wurde diese Art Spiel als Beschiß entlarvt, ergo diskreditiert.
Was mir auch auffällt: bei Ebay z.B. sinkt der Silbermünzenpreis nicht plötzlich so rapide wie etwa der "offizielle" Dollarpreis für die Unze: hat wohl damit zu tun, daß die Händler bei Physischem erst mal "abwarten und Tee trinken"?
Vielen Dank für Ihre Orientierungshilfe in duster-dubiosen Zeiten!
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=> Ergänzung PB: Sie haben alleine schon dadurch mehr Ahnung als viele Profis, weil Sie die "regellosen Regeln" der Comex verstanden haben und sich von den Futures, Papiersilber und Kredithebeln fernhalten! Und auch Ihre Beobachtung zu den physischen Märkten ist völlig richtig: nicht nur bei Ebay stagnieren die Preise nun und fallen nicht mehr. Im Blog hatte ich Preise von 34 $/oz als Grenze für dieses Phänomen genannt. Man wird sehen, was kommende Woche bei den Händlerpreislisten passiert, falls wir zum Wochenclosing tatsächlich unter 34 schließen, worauf die Kabale es heute anzulegen scheint, damit der Frust der Silberbugs das Wochenende und vermutlich bis zum 9.5. anhält. Die Aufpreise für Silber ggü. Spot beginnen bereits zu steigen. Aber auf Dauer können zwei Märkte in ein und derselben Sache nicht weit auseinanderlaufen. Der Spot muss bald wieder steigen - oder der physische Markt kapituliert eben doch und wir bekommen unrecht. Ich würde nicht darauf wetten.
Und die Schuldigen sind in den Augen der vielen Siber-Bugs hier die CME/Comex und die Verschwörungsseilschaften.
Ich widerspreche dieser These.
Zum Thema Margin-Erhöhung: Es ist doch relativ einfach zu sehen, daß wenn maximale Tagesveränderung im Settlementpreis von 4$ vorliegen (und dies ist aufgrund der exorbitant gestiegenen Vola so), dann braucht die Börse mindestens diese mögliche Tagesveränderung als Margin (4$ *5000 Unzen Kontraktvalue = 20000 $). Dies ist ein Vorgang, den die CME/Comex den Handelsteilnehmern abnehmen muss, da sie sicherstellen muss, daß Teilnehmer unter allen Umständen ihren Zahlungsverpflichtungen aus den Termingeschäften nachkommen. Die Margin-Erhöhung geht also voll in Ordnung, und ich empfinde die aktuelle Margin angesichts der Schwankungen immer noch als zu niedrig. Ganz sicher wird die Margin mit fallender Vola wieder gesenkt werden.
Man sollte vielmehr ein wenig über den Tellerrand hinausschauen, und fragen, was könnte es denn noch für Gründe für diese Preisentwicklung geben, anstatt sich mit Verschwörungstheorien auseinanderzusetzen.
Und da fällt auf, daß die Zinserhöhungen der EM-Staaten sowie eine scheinbar schon im Rückwärtsgang befindliche Weltkonjunktur (sehr schön zu sehen am 3-Monats-Kupferpreis) bei einigen Teilnehmern ein "deleveraging" (wie 2008) erzwungen haben, welches nun voll auf den Silber und auch Ölmarkt durchgeschlagen ist. Wenngleich auch ich davon ausgehe, daß es eine Entwicklung wie 2008 nicht geben wird, so sollte doch allen Silberteilnehmern mit einer Überschlagsrechnung bewußt sein, daß der Silberpreis von 2008 bis Anfang 2009 von 22 auf 9 $ gefallen ist, was einen Verlust von rund 60% darstellt. Gemessen an unserem Top von knapp 50 $ sollte das worst-case Sznario in einem Delevarge-Schock a la 2008 (der hypothetisch gesehen im kommenden Herbst/Winter seinen Höhepunkt fände) ca. bei 20 bis 22 $ liegen.
Blendet man diesen Horror mal aus, finde ich, daß bei 35 $ viel für einen Einstieg spricht, insbesondere die andauernde und sich verstärkende Backwardation, die weiterhin auf eine strukturelle Knappheit hinweist.
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=> AW PB: Abgesehen von der immer wieder fälschlich gebrauchten Formel von der VT ist das eine Ansicht, die man durchaus haben kann - und Sie SIND ja vom Futures-Fach. Und (zum wiederholten Male) "Ja, es gab technische und auch ein paar fundamentale Gründe für den Rücksetzer, die nichts mit der Comex zu tun haben". Ihre De-leveraging-These über fast alle Anlageklassen war in der aktuellen Woche sicherlich korrekt. Ich teile sie (obwohl der Silbermarkt stärker gefallen ist als die meisten anderen Märkte, was durchaus auch mit der Verstärkung des Down-Moves durch die ohne Not erzwungenen Margincalls erklärbar ist). Soweit also völlig OK und danke für diese Meinung.
=> Allerdings sind auch Sie nicht darauf eingegangen, warum die CME gerade JETZT diese Kaskade von Marginerhöhungen durchführte - nachdem sie es jahrelang NICHT getan hat. Sie selbst stellen ja (zurecht) fest, dass die Margins schon lange zu niedrig waren. Und in einen -durchaus seit Jahren volatil- steigenden Markt hinein wäre so etwas rein rechnerisch einfach logischer begründbar gewesen als jetzt in den fallenden. Der ZEITPUNKT und die 5-fache Wiederholung in wenigen Tagen nach jahrelanger Untätigkeit also sind suspekt und regelwidrig - ganz ohne VT. Übrigens gab es auch früher (2008...) schon ganz extreme Tagesvola. So ganz neu ist das Phänomen also nicht.
Dass "Die Margin mit sinkender Vola wieder gesenkt wird" warten wir mal ab. Ich bin durchaus der Meinung, sie müsste AUCH und vor allem aufgrund der bereits stark gefallenen Kontraktgröße bereits JETZT durch die gefallenen Preise gesenkt werden. Darauf gehen Sie nicht ein. Das Totschlagargument mit der erhöhten Vola greift einfach nicht, denn die Vola-Statistik ist eine RÜCKWÄRTS-gewandte. Wenn die Statistik (zB nach einem Crash wie seit Montag) erhöhte Vola anzeigt, dann liegen viele Teilnehmer mit ihren Posis bereits weit im Minus und müssen nachschießen. Die Margincalls dann auch noch künstlich ANZUFACHEN, indem man die Margins pro Kontrakt gerade DANN und NACH dem volatilen Move erhöht, ist keiner "Fürsorgepflicht" der CME geschuldet, sondern im Gegenteil verschärft das die Probleme unnötig. Die Marktteilnehmer, die falsch lagen (hier die Longies) werden durch erzwungene Positionsreduktionen um die Chance gebracht, dass eine nach dem Washout wahrscheinliche Marktstabilisierung oder eine Gegenbewegung ihre Positionen wieder wertvoller macht.
Und auch zu diesem hier kann man debattieren: "Dies ist ein Vorgang, den die CME/Comex den Handelsteilnehmern abnehmen muss, da sie sicherstellen muss, daß Teilnehmer unter allen Umständen ihren Zahlungsverpflichtungen aus den Termingeschäften nachkommen."
=> Die Fürsorge der CME/Comex ist rührend. Insbesondere, wenn heute bereits sicher ist, dass die Comex ggü. den Longies nicht so fürsorglich sein wird und die Lieferungen der SHORT-Seite am Tag X (Silber-Knappheit und/oder Währungsreform) garantiert NICHT "sicherstellen" wird: An der Comex sollte es nicht nur um die Sicherstellung der ZAHLUNGS-, sondern auch der LIEFERverpflichtungen (der Shorties) gehen. Diese bestehen physisch - wenn verlangt. Am Tag X wird 100% physisch verlangt werden - und niemals geliefert werden können. Hinter den Kulissen wurde bereits in den vergangenen Wochen diese Verpflichtung NICHT mehr eingefordert: die Shorties durften sich (per Aufpreis über den Comex-Papierpreis) gegen Cash freikaufen. Darüber wurde natürlich kaum berichtet und alles geschah "höchst freiwillig" und bilateral zwischen den short- bzw. long-Parteien. Aber die CME hat hier nicht auf physischer Lieferfüllung bestanden, was durchaus im Rahmen ihrer Macht gestanden hätte. Und GANZ SICHER (!) wird sie es am Tag X auch nicht tun. Sie wird dann die Regeln zugunsten der Shorties ändern, Papiersettlement statt physischem zulassen und so den offenen Default der Shorties und damit der Comex verhindern. DAS sind die wirklich großen Skandale der Zukunft an der Comex, die heute schon absehbar sind und die im Falle einer physischen Silberknappheit für die long Positionierten fatal ausgehen werden - nämlich durch de facto wertlose Ausbuchung gegen wertloses Cash ihrer eigentlich physisch bestehenden und damit werthaltigen Silberforderung. Aber das ist ja alles nur VT. Das dachten die Madoff-Kunden auch noch bis zu ihrem Tag X. Obwohl ein gewisser Harry Markopolos schon Jahre vorher gewarnt hatte. Jedes fractional system ist ein betrügerisches Ponzi-Spiel. Das fractional silver system der Comex macht keine Ausnahme.
=> Vorschlag zur Güte also: Fordern wir von der CME, ab sofort 100% Hinterlegung sicherzustellen. Mal sehen, ob es einen LONG- oder einen SHORT-Squeeze geben wird. Oder vielleicht auch gleich den Default nicht nur der Comex, sondern des gesamten Papier-Silbermarktes.
=> Kauft physisch.
Wie sieht es bei Silber aus? Noch viel schlimmer.
Insofern glaube ich nicht, dass es zu einem Hunt 2.0 kommen wird.
Das Problem liegt nicht darin, dass es ein "Handelsmonopol" gibt, sondern darin, dass die Fed und alle anderen Zentralbanken dieser Welt fast unendlich viel Geld schöpfen können. In den USA kommt zudem das Problem hinzu, dass es sich beim Fed um ein privates Bankenkartell handelt. Somit können die Fed-Eignerbanken wie z.B. JPMorgan Chase & Co. ihre Spielchen an der COMEX in New York eben noch eine Weile weitertreiben.
Wer noch nichts hat, kann jetzt einsteigen. Immerhin bekommt man die Unze AG unter 30 Euro.
Beim Gold hat es fast gar nichts ausgemacht. Der fallende Euro hat das ausgebügelt.
Wiedermal bleibt festzustellen, alles wird gesteuert, es gibt keinerlei freie Marktwirtschaft mehr.
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=> PB: Diese Beobachtungen sind völlig richtig. Hatte genau die gleichen Gedanken dazu. Der Vorlauf der Instis war glasklares Insidertrading.
EM sind der klare Feind der Banken und des Systems, weil nur diese allein dem Geld die Grundlage entziehen können, werden sie von Bürgern weltweit stark nachgefragt und gekauft.
Nun ist es ja eine Tatsache, dass der Lebensstandard weltweit aber immer weiter sinkt, immer mehr Menschen ohne Einkommen, mit zu wenig Einkommen und am Rande der Existenzminimums. Da bleibt kaum ein Euro, Dollar übrig, um EM zu kaufen und nur noch Wenige verfügen über Kapital um es in EM zu sichern.
Auch diese Entwicklung ist beabsichtigt, ja weniger die Menschen übrig haben am Ende des Monats, um so weniger können sie in EM investieren.
Allerdings ist Silber noch günstig und wer jetzt keines kauft wird es noch sehr bereuen.





