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Ein Freiheitsfanal ist erloschen - die Freiheitsidee jedoch unsterblich: Nachruf auf Roland Baader

von Peter Boehringer E-Mail 08.01.12 23:45:25

Einer der größten Freiheitsverteidiger und Denker der Gegenwart ist heute am 8. Januar 2012 im Alter von 71 Jahren gestorben. Mit Roland Baader geht ein persönlicher Freund und ein prägender geistiger Lehrmeister für Dutzende Kollegen und –wie ich aus enorm vielen Gesprächen und Zuschriften weiß– vermutlich für Hunderttausende einfacher aber intellektuell aufgeschlossener und unvoreingenommener Menschen.

Wer je ein Buch von Roland Baader in Händen hatte oder wer gar das Glück hatte, ihn kennenlernen zu dürfen, den wird die wohl einmalige Kombination aus unerbittlichem Marktwirtschaftler, Wortgiganten, strengem Logiker und Rationalisten und zugleich menschlich höchst kreativem und feinsinnigem Geist bis zur letzten Seite nicht losgelassen haben.

Roland Baader starb nach langer und schwerer Krankheit, wegen der er seit fast zehn Jahren kaum noch öffentlich auftreten konnte. Er hat sein Leiden aber in stoischer bzw. epikureischer Manier ertragen – und es geradezu energetisch bzw. intellektuell umgewandelt in einige seiner größten Werke, die noch in diesen seinen letzten Jahren entstanden sind: Zu seinem späten Œuvre gehören u.a. die „Freiheitsfunken“ (2008), in denen seine phantastische Fähigkeit brillierte, vermeintlich komplexe Sachverhalte in Form kurzer Aphorismen auf ihren oft trivialen Kern zu reduzieren und so einem Massenpublikum verständlich zu machen. Dazu gehörte aber auch „Geld, Gold und Gottspieler – Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise“ (2004), das keynesianische Gegner der Freiheit und Marktwirtschaft vergeblich als „populärwissenschaftlich“ zu diffamieren suchten – das aber getragen ist von einem umfassenden Verständnis der VWL (besser: „Nationalökonomie“) durch den „Österreicher“ und Freiburger Hayek-Schüler Roland Baader. Kaum ein Werk des 21. Jahrhunderts wird mehr Menschen aufgerüttelt haben für freiheitlich-marktwirtschaftliche Ideen und für den ewigen Kampf des Libertären gegen die dunklen Mächte der Planwirtschaft und Bevormundung als dieses Buch! Treffende Begriffe wie „Makroklempnerei“ und „Gottspielerei“ waren bereits sieben Jahre vor der heute offensichtlichen Hybris der Weltregierer derart schneidende und griffige Wahrheits-Rhetorik, dass libertäre Blogger sie fast schon unterbewusst in ihren aktiven Wortschatz aufgenommen haben. Sein vorläufiges Letztwerk war der ebenfalls unbedingt lesenswerte „Geldsozialismus“ (2010), in dem nochmals in ebenso subtil-feinsinnigen wie donnernd-eindringlichen Sätzen das fraktionale ungedeckte Monopolzwangsgeld unserer Zeit seit 1913/1971 als unnatürlich und hochgefährlich für die Wirtschaft, und die Freiheit der Welt angeprangert wurde. Ich sage „vorläufiges Letztwerk“, weil Anlass zur Hoffnung besteht, dass uns Roland Baader mit den durchaus bereits weit gediehenen „Freiheitsfunken II“ noch posthum ein weiteres hoch-kreatives und aufrüttelndes Freiheitsfanal hinterlassen hat – wenn auch vermutlich unvollendet.

Nach diesem Buch ist es dann an einer neuen Generation freiheitsliebender Menschen, das Fanal bzw. in der kommenden dunklen Zeit wenigstens den Freiheitsfunken zu bewahren und zu nähren. Diese Generation sind wir alle, denn Freiheit verliert man (= fast alle von uns!) in kleinen Scheibchen – die Gegenwart der Machtpolitik beweist uns dies leider beinahe täglich.

Roland Baader war sterblich. Sein Werk ist es nicht, denn es behandelte meist die Freiheit (des Individuums) und die Natürlichkeit (des Geldes und der Märkte). Beide aber sind unsterblich, weswegen zwar das Fanal des Botschafters erlöschen kann – nicht jedoch die Ideen!

Baader schrieb vor einiger Zeit das Vorwort zu „Krankes Geld – kranke Welt“ von Gregor Hochreiter. Unsere Welt leidet seit spätestens 1971 an einer unnatürlichen und völlig künstlichen, menschengemachten Krankheit. Trotz der „langen, schweren Krankheit“ des Geldes, der Märkte und der Freiheit wird die Welt aber letztendlich nicht sterben an dieser Krankheit. Zwar sieht es im Moment so aus, dass sie wieder einmal auf dem exponentiell-zwingenden Weg hin zum Schuldenkollaps ist, der sich nicht auf die Wirtschaft beschränken wird und der letztendlich „Kommissare“, „Räte“, Rattenfänger und Führer hervorbringen wird, welche in der Geschichte immer Feinde der individuellen und gesellschaftlichen Freiheit waren. Doch die Natur überlebt Ideologien immer. Die kommende dunkle Zeit wird letztendlich auch diesmal wieder an ihrer Künstlichkeit zugrunde gehen. Roland Baaders Testament muss auch und gerade in dieser Zeit unser Leitfaden zur Bewahrung der Freiheitsflamme sein. Wenn die Nacht am dunkelsten sein wird, wird die Morgendämmerung kommen. Es wird in dieser Dunkelheit sein, in der wir Roland Baaders Werk am meisten schätzen werden, denn die Freiheit wird leider immer erst dann am höchsten geschätzt, wenn sie uns genommen wurde – egal ob in einem radikal-totalitären Akt oder peu-à-peu in kleinen Scheibchen. :!:

Baader wurde auch als Mensch geachtet, weil er trotz schärfster Logik kein kalter, puristisch-extremer Rationalist und kein intoleranter kurzsichtiger Markttechnokrat war, sondern auch vermeintlich irrationalen oder marktfernen – aber humanen Regungen des Geistes Raum zugestand: So driftete er z.B. nicht wie manche Kollegen aus dem radikal-libertären Lager in den Nihilismus und in destruktiv-anarchistische Utopien ab. Auch lehnte er trotz bei ihm unzweifelhaft vorhandener Bedenken bzgl. der Verführbarkeit der Massen durch charismatische Heilsversprecher und Führer –wie er mir noch bei unserem letzten Gespräch 2011 persönlich versichert hat– antidemokratische Forderungen einiger „Peers“ ab – zumindest „soweit wir von wahrhaft repräsentativen Demokratieformen sprechen“. Die pervertierte, volksferne und unrepräsentative Parteiendemokratur, die wir heute zunehmend erleben müssen, sah Baader jedoch äußerst kritisch, wie man z.B. in „Freiheitsfunken“ nachlesen kann. *)

Auch dem Glauben gestand er problemlos Raum zu und bezeichnete sich auch selbst als christlich und gläubig in dem Sinne, zu dem auch schon eine Reihe großer Naturwissenschaftler (Heisenberg, Bohr, Einstein, Pauli) an einem bestimmten Punkt in ihrem Forscher-Leben gefunden hatten: Unsere Existenz kann letztendlich nicht nur Zufall und reinem Darwinismus geschuldet sein. Es kann durchaus einen großen Meta-Plan und einen übergeordneten Zweck unser Existenz geben, auch wenn uns zu beidem die letzte Einsicht verwehrt bleibt. Ganz sicher aber ist der Plan der Natur für die Menschheit nicht der Plan der Welt-Eliten, welcher zum unmenschlichen und freiheitslosen Weltsozialismus führt. Trotz der überragenden Hybris der Eliten gibt es größere Ideen, Ideale und Werte für die Welt – auch wenn wir keinen letztgültig beweisbaren Einblick in sie haben sollen. Roland Baader hat das verstanden, unsere Beweisnot in Sinnfragen als „natürlich“ akzeptiert und dem Abdriften in den Atheismus oder in den menschenfeindlichen Nihilismus widerstanden. Im Vorwort zu einem Buch von Kuehnelt-Leddihn erläuterte er einst, dass speziell in Krisenzeiten ein fester Glaube („im Abendland der christliche“) ein überlebensnotwendiger Selbstschutz der Menschen und Gesellschaften sei. Eine notwendige Ergänzung also der materiellen Überlebensstrategien. Baader postulierte somit die natürliche Zusammengehörigkeit von Rationalität (Physik, Logik) einerseits und scheinbarer Irrationalität (Metaphysik, Spiritualität bzw. christliche Religion) andererseits. Vielleicht kann man bei dieser Synthese gar von der Baader´schen „Rationalisierung des Irrationalen“ sprechen... Wie dem auch sei: Schon im Boomjahr 2005 beendete Baader eine wie immer logisch-rational stringente wirtschaftliche Krisenanalyse im Smart Investor mit der komplementären Prognose: „Wir werden wieder das Beten lernen!“.

Roland Baaders Körper ist in diesem Sinne heute zu seinem natürlichen Schöpfer heimgerufen worden, der ihn mit intellektuellem Talent reich bedacht hatte und ihn zeitlebens zur Arbeit für Freiheit, Wahrheit, Natürlichkeit, Markt und Menschen angetrieben hat. Für Werte also, die in Symbiose zusammengehören und die nur gewaltsam-totalitär voneinander getrennt werden können! Und selbst dies nur temporär – am Ende obsiegen sie immer.

Die von Roland Baader thematisierten Werte und Ideen sind unsterblich. Wir werden uns an sie wie an ihn erinnern. Heute in tiefer Trauer. Künftig in großer Ehrfurcht und Zuversicht.

Peter Boehringer
München, 8. Januar 2012

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*) Baader-Zitate aus „Freiheitsfunken“ (Lichtschlag-Verlag, 2008)

„Demokratie kann nur insoweit und insofern zum Wohlstand eines Volkes beitragen, als sie der zentralen Planwirtschaft länger widersteht als eine Diktatur.“

„Wer den Markt verhöhnt, der verachtet damit die Menschen.“

„Wer die Sicherheit der Freiheit vorzieht, wird immer in der Unfreiheit landen – und damit in der schlimmsten Unsicherheit, die dem Menschen widerfahren kann.“

„Wenn man als Letztbegründung für Moral akzeptiert, dass der Mensch oder die Menschheit überleben sollte, dann muss man auch die Letztbegründung von Moral aus dem Eigentumsgedanken akzeptieren, denn ohne die Institution des Privateigentums kann die Menschheit nicht überleben.“

„Der gefährliche Wandel von der Rechtsgemeinschaft zur ‚Wertegemeinschaft‘ ist ein Traum der Intellektuellen, weil sie hier das Interpretationsmonopol bezüglich Begriffen für sich beanspruchen können. Im Namen der Rechtsgemeinschaft kann man keine Priesterherrschaft errichten, im Namen einer ‚Wertegemeinschaft‘ sehr wohl.“

=> Kürzer als Baader hat die letzte o.g. Mahnung wohl nur der Papst (unter Bezug auf Augustinus) formuliert: „Nimm das Recht weg – was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande?“.
=> In Zeiten der Opferung des Rechts auf den Altären verlogener sog. „Rettungsschirme“ der freiheitsraubenden Welteliten ist das leider hochaktuell. Der Kampf gegen die Unfreiheit und für Wahrheit und Recht enden nie!

23 Kommentare

Kommentar from: Bert [Besucher]
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Einen schöneren Nachruf kann man sich wohl nicht wünschen!

Zum Zitat:
„Wenn man als Letztbegründung für Moral akzeptiert, dass der Mensch oder die Menschheit überleben sollte, dann muss man auch die Letztbegründung von Moral aus dem Eigentumsgedanken akzeptieren, denn ohne die Institution des Privateigentums kann die Menschheit nicht überleben.“

Das ist möglicherweise nicht so unerbittlich gemeint? Wissen sie, ob Baader hier auch gesagt hatte wo er die Grenzen sieht (Sowohl die des Einzelnen als auch einer "Interessensgruppe")? Es gibt auch positive Weltanschauungen, die nicht das Überleben als ultimatives Argument zulassen. Das Argument wird ja auch von den Bösewichtern gleichermassen verwendet, mit allen Leid das daraus erwächst. Vielleicht wissen sie etwas aus aus ihrer persönlichen Bekanntschaft dazu zu berichten?


*********
=> AW PB: Roland Baader hat diesen 2008 geschriebenen Aphorismus sicher nicht gemeint in dem Sinne, dass UNEHRLICH verschafftes Eigentum sakrosankt sein darf. Die ganzen Billionen, die im fractional Betrugsbanking ex nihilo als privater Geldschöpfungsgewinn entstanden sind, sah er natürlich auch äußerst kritisch. Das war auch in seinen Augen alles betrügerisches Falschgeld. Ob eine Rückabwicklung dieses Jahrhundertbetrugs seit 1913 aber jemals konfliktfrei möglich sein wird, darf getrost bezweifelt werden. Wir können daher wohl sinnvollerweise nur nach vorne schauen und versuchen, noch schlimmere Verwerfungen für die Zukunft zu verhindern. Und selbstredend stand Baader zeitlebens auch für einen verantwortlichen Umgang mit Eigentum und für materielle Bescheidenheit - er selbst lebte im badischen Waghäusel völlig bodenständig.

Dieses Zitat zum Eigentum bezog sich auf EHRLICH erworbenes Eigentum. Das ist dasjenige, das durch Arbeit und Minderkonsum angespart wurde - und eben nicht der per Druckerpresse ohne marktfähige Gegenleistung aus dem Nichts geschaffene Seigniorage-Gewinn. DIESE Ersparnis aber bzw. dieses Kapital kann und darf legitimerweise individuell verwahrt und natürlich dann auch investiert werden. Der Mensch will und MUSS für sein Überleben in Alter, Not, ungeplanter Einsamkeit, Winter, Krankheit vorsorgen. Das ist ein Menschenrecht - und zugleich eine Überlebensvoraussetzung nicht nur des Einzelnen, sondern auch ganzer Gemeinschaften. Diese Trivialität geriet erst seit den opulenten und durch das Betrugsgeld materiell und geistig verzerrten Zeiten des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit. In diesem Sinne ist Baaders Eintreten für das Eigentumsrecht als Überlebensvoraussetzung durchaus "unerbittlich" gemeint.
09.01.12 @ 08:37
Kommentar from: Adept [Besucher]
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Dieser wundervolle Nachruf ehrt den Verstorbenen und verpflichtet uns alle.

Wer im Kleinen Großes leistet, verändert die Welt.
09.01.12 @ 09:45
Kommentar from: Verpfändeter Steuerzahler [Besucher]
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Herr Boehringer, vielen Dank für diesen würdevollen Nachruf. Jeder, der Freiheit und Eigentum verteidigt, wird Roland Baader vermissen.

Aus Funken, die Sie erwähnen, kann eine helle Flamme entstehen. Der Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner Ron Paul ist jemand, der gerade libertäre Erkenntnisse und Forderungen in großem Stil voranbringt. Sollte er US-Präsident werden, werden er und seine Leute libertäre Notwendigkeiten auch in die Wirklichkeit übersetzen. Das würde die Welt zum Besseren verändern.

Kleine libertäre Funken glimmen ja auch in unserem Land, z.B. bei der Gesellschaft für individuelle Freiheit.
09.01.12 @ 10:31
Kommentar from: Heiner [Besucher]
Sehr geehrter Herr Boehringer,

danke für Ihre Worte, mit denen Sie einem gerade in der Jetzt-Zeit so dringend gebrauchten Menschen, ein würdiges Andenken setzen.

Hoffentlich lesen noch viele Menschen seine unverzichtbaren Bücher und schöpfen in den dunkelsten Stunden aus Roland Baaders Nachlass immer wieder Zuversicht.

Beste Grüße aus Saarbrücken, Heiner
09.01.12 @ 10:33
Kommentar from: wolfswurt [Besucher]
Dank für den Nachruf auf einen Mann, der sein Leben als Dienst an der Gemeinschaft begriff.

09.01.12 @ 10:35
Kommentar from: Bert [Besucher]
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Selbstverständlich verurteile ich auch unehrlich erworbenes Eigentum. Es wird aber immer Menschen geben, die ein glücklicheres Händchen haben und alleine dadurch Grenzen niederdrücken.

Wie sah Baader die Bringschuld z.B. des Staates? Wäre ein Bedingungsloses Grundeinkommen zur Sicherung des Souveräns in seinem Sinne gewesen, oder hatte er dafür eine andere Lösung? Ich habe vor kurzen mit einem Polizeibeamten gesprochen und der meinte, dass >90% der Bevölkerung nicht einmal in der Lage seien, ein einfaches Formular selbständig auszufüllen und das ist m.M. auch in der Nähe des Prozentsatzes, der selbst mit einem geschenkten Buch von Baader nichts anfangen könnte. Eine Rechtsgemeinschaft per se reicht wohl nicht.

********
=> AW PB: Es ist heute nicht der Ort und Zeitpunkt für diese Debatten, zumal ich nicht für RB sprechen will, der alle Antworten in seinen Büchern gegeben hat (das BGE gehört wegen nicht zu leugnender Moral Hazard Gefahr nicht dazu - auch wenn es kurzfristig in Zeiten Billionen-schwerer Verschuldungsorgien sogar finanzierbar wäre).
=> Man muss aber zur Kenntnis nehmen, dass es immer nur eine kleine Minderheit des Volkes sein wird, die wirklich in der Lage und willens ist, Probleme zu durchdringen und ggf. politische Rahmenbedingungen zu ändern. Das ändert aber nichts daran, dass auch die große Masse (= der "Stammtisch") fast immer eine ganz gute Vorstellung hat, was gut für sie ist und was nicht. Dies jedenfalls DANN, wenn die Rahmenbedingungen richtig und natürlich gesetzt sind und keine Anreize zu Moral Hazard und zu Fehlallokationen von Mitteln und Energie und Zeit bieten wie unser heutiges pervertiertes Geldsystem und das zugehörige Goldpreis- bzw. Zinsmanipulations-System! Darum sind auch Argumente wie Ihr obiges "90% der Leute kapieren doch nix" KEINE validen Argumente gegen eine unverfälschte direkte Demokratie. Diese könnte -selbst wenn sie suboptimal wäre wie alle politischen Systeme- KEINE schlechteren Ergebnisse bringen als die, die unsere sogenannten "repräsentativen" (aber zu 90% korrupten) Parteidemokraten derzeit für uns das Volk so anrichten! Die Monarchien und offen totalitären Staatsformen von früher waren nicht besser. Baader hätte die obigen Argumente nicht gegen die Basisdemokratie gelten lassen. Und ich tue das hier auch nicht.
=> Sie haben somit recht, dass die Rechtsgemeinschaft ALLEINE nicht ausreicht [heute kam auch schon eine Zuschrift, die der gesamten Richterschaft Korruption vorwarf...]: nur die in der Aufklärung erkämpfte Gewaltenteilung zwischen Judikative und Exekutive/Legislative bringt eine Chance auf bürgerfreundliche Staatslenkung. Die Menschen müssen daher möglichst direkt ihre Exekutive wählen und den Rechtsstaat direktdemokratisch ergänzen.
09.01.12 @ 11:14
Kommentar from: F.X. [Besucher]
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Einfach gut und treffend, Peter. Danke Dir. Ich schließe mich dem vollumfänglich an.
09.01.12 @ 13:36
Kommentar from: LuckyFriday [Besucher]
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Ein würdiger und schöner Nachruf!

Ich wüsste jemanden, der den "Freiheitsfunken II" redigieren und herausgeben könnte...

R.I.P.
09.01.12 @ 15:16
Kommentar from: Felix Thommen [Besucher]
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Sehr geehrter Herr Boehringer,

Ein würdevoller Nachruf auf einen grossen Liberalen. Das Erbe Baaders, seine Bücher, werden hoffentlich noch vielen Menschen Aufklärung und Mündigkeit in Wirtschaftssachen bringen. Jedes seiner Bücher war mir nicht nur Erkenntnisgewinn, sondern auch Lesevergnügen.
09.01.12 @ 16:55
Kommentar from: Hans [Besucher]
@ Bert
Ein BGE ist inflationär, da nur Produktion Wohlstand schafft. Im übrigen schliesse ich mich PB an. Auch ich kann natürlich nicht für RB sprechen. RB wusste aber bestimmt, wie PB richtig feststellt: "das BGU gehört wegen nicht zu leugnender Moral Hazard Gefahr nicht dazu". Ganz abgesehen davon dürfte RB einem BGE auch aus folgenden Gründen ablehnend gegenübergestanden haben: Er war für freies Marktgeld und gegen ein Notenbankmonopol und er war für so wenig Staat wie möglich aber so viel Staat wie nötig.

@ all
Baader war klar, dass auch sein System Schwächen hat; das hat er auch deutsch und deutlich geschrieben (wenn ich mich recht entsinne, war das in "Geld, Gold und Gottspieler"). Das nicht zu erkennen, war RB ein viel zu grossartiger Ökonom - einer der wenigen, die das Geldsystem wirklich verstehen. Ich kann RB da nur ergänzen: Es gibt keine Geldwirtschaft, die wirklich funktioniert (das liesse sich sogar auf relativ wenigen Seiten beweisen). Es gibt aber auch keine Tauschwirtschaft irgendwelcher Art, die reibungslos funktioniert. Ein Leben wie die Indianer ist heutzutage schlicht unmöglich... und die Pfahlbauer sind schon lange ausgestorben.

Es macht mich traurig, dass ein so wortgewaltiger Verfechter der Freiheit von uns gegangen ist.

09.01.12 @ 18:19
Kommentar from: Gandalf [Besucher]
Danke für die Worte
09.01.12 @ 20:50
Kommentar from: Manfred [Besucher]
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Sehr geehrter Herr Boehringer,
vielen Dank für Ihre bewegenden Worte zum Tod von Roland Baader.
Erst durch sein Buch "Geldsozialismus"(mein Vorschlag-Pflichtlektüre in allen Schulen und Unis) wurden mir quasi die Augen geöffnet,was faul ist in unserer jetzigen Wirtschaftsordnung. Als ehemaliger DDR- Bürger war ich schon überrascht, wie sehr sich die Systeme (BRD/DDR) ähnelten. Ich weiss auch, was Planwirtschaft und Totalitarismus bedeutet und was dieses System mit den Menschen macht und wie es endete.
Ich kann nur sagen, es lohnt sich für die libertären Ideen, die Herr Baader so treffend den Menschen vermitteln konnte, zu kämpfen. Ich glaube, das wäre ganz im Sinne des leider viel zu früh von uns gegangenen Roland Baader.
10.01.12 @ 10:14
Kommentar from: Reinhard [Besucher]
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Ich möchte mich ebenfalls für Ihren Nachruf bedanken. Ich selber kam völlig "grün" auf diese Thematik. Einige Bücher hatten mich auf die Fährte gesetzt. Dann stieß ich, übrigens Dank Ihnen, denn bei Ihnen las ich diesen Namen zuerst, auf Roland Baader und war überrascht über sein profundes Wissen, mehr noch, seine Gabe, Komplexestes, dem ungebildeten Leser Unbekanntes, durchschaubar zu machen. Da ich selber ein Freund der geschriebenen Sprache, zumal der Literatur bin, hat mich auch seine gewaltige Sprache gepackt, in der echte Emphase zum Ausdruck kam: hier sprach ein wirklich Empörter und schleuderte den Pharisäern und Presstituierten seinen Zorn entgegen. Übrigens lehrte mich seine Lektüre ein überraschendes Umdenken: so wie ich einst meinen Kinderglauben an den Liebengott verlor (Nietzsche war da nicht ganz unschuldig), verlor ich meinen Glauben an die "einzig wahre, alleinseligmachende" Lehre des Sozialismus (Baader war da nicht ganz unschuldig).

Es ist beklagenswert, daß ausgerechnet solche Stimmen in solchen Zeiten verstummen. Zum Glück bleiben ihre Bücher. Und, denke ich, zumindest kam mir diese Assoziation beim Betrachten des mitgesendeten Fotos: Herr Baader hat gewissermaßen die Staffel an Jüngere, nicht minder Begabte, wie ich meine, weitergegeben.

Insofern ein schöner, herzlicher Nachruf, der ihn gewiß gefreut haben würde.
10.01.12 @ 14:04
Kommentar from: vtdir [Besucher]
Treffend - ich gehe davon aus, dass Baaders Geist u.v.a. auch jetzt nach der Vollendung seiner irdischen Hinterlassenschaft interessiert ist.
In diesem Sinn sollte sein ideelles Erbe multipliziert und unter die Leute gebracht werden. Was er anstieß, sollten wir jetzt zu Ende bringen ...
10.01.12 @ 17:54
Kommentar from: Zero [Besucher]
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Roland Baader hat mit seinen genialen Werken gegen den Sozialismus in jeder Form und für die freie Marktwirtschaft und die natürliche Ordnung dafür gesorgt, die oft absichtlich verkomplizierte Welt der VWL glasklar zu entwirren und allen Freiheitskämpfern eine Vielzahl an logischen und schlagkräftigen Argumenten gegen die keynesianisch verlogene Makroklempnerei an die Hand gegeben. Hiermit hat er gewiss vielen Privatleuten einen unschätzbaren Dienst im Hinblick auf Vermögensschutz, Geldanlage und finanzielle Sicherheit erbracht.

Was aber unendlich wichtiger ist, ist die Tatsache, dass er maßgeblich und wohl wie kein zweiter im deutschsprachigen Raum dazu beigetragen hat, das Wissen der Austrians zu bewahren und vor allem zu verbreiten und damit eine ganze libertäre Bewegung in Gang gesetzt hat, die dank des Internets unablässig wächst und letztlich sogar zur Gründung einer libertären Partei (der PDV) geführt hat, die die sozialistische Einheitspartei CDUCSUFDPSPDGrüneLinke hoffentlich noch gehörig das Fürchten lehrt.

Angesichts dieser Verdienste für unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen (vor allem für die BWLer, die die VWL bisher meist links liegen gelassen haben), muss der Großteil der erlauchten "Gelehrten" und "Eliten" aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften zwangsläufig feststellen, dass ein Doktortitel oder eine Professur in diesem Bereich noch lange kein Beweis für vorhandene Qualifikation und schon gar kein Garant für das richtige Einschätzen von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen ist.

Roland Baader möge somit in Frieden ruhen und seine Schriften mögen auch in Zukunft noch viele Köpfe aufklären und erleuchten.

PS: Allen voran die Bücher "Geld, Gold und Gottspieler" und "Geldsozialismus" sollten eigentlich Pflichtlektüre für jeden BWL/VWL-Studenten sein und sind in Zeiten des internationalen fiat-money-Wahnsinns aktueller denn je.
10.01.12 @ 19:13
Kommentar from: Sonja Weil [Besucher]
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Wir können dem Verstorbenen am ehesten Ehre erweisen, indem wir Freiheit LEBEN und uns nicht verführen lassen von Alimentierung und Sozialisierungsidealismus. Eigenverantwortung übernehmen und im Kleinen anfangen, dann folgt auch Größeres auf dem Fuße.

Herr Baaders Bücher haben mich sehr inspiriert, über "Freiheitsfunken II" würde ich mich sehr freuen.

Mein Beileid gilt der Familie Baader.
Ein Trost wird sein, dass er durch seine Bücher unsterblich geworden ist. Auch wir haben voriges Jahr ein geschätztes Familienmitglied verloren und fanden Trost in der Gewißheit, dass der Name in seinem ihm wichtigen Umfeld so schnell nicht vergessen sein wird.

Möge Roland Baader in Frieden ruhen, auch wenn seine Thesen in den kommenden Jahren leider eher nicht auf der politischen Agenda stehen werden.

Aber es wird die Zeit kommen, dass Menschen nicht nur lesen, sondern auch verstehen.
Auch dank Menschen wie Herrn Baader.

Danke, Herr Boehringer, für Ihren gelungenen Nachruf.


********
=> Ergänzung PB: Danke für diese Worte, Frau Weil. An den neuen "Freiheitsfunken" werden alle Beteiligten mit Hochdruck arbeiten. Roland Baader hatte das Seine dazu bereits weitgehend geleistet. Die Form der Veröffentlichung wird m.W. in angemessener Zeit bekanntgegeben. Rechnen Sie mit Frühjahr 2012. [Nachtrag 6-2012: "Sommer 2012"]
10.01.12 @ 21:05
Kommentar from: Spica [Besucher]
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Man liest die Bücher eines Fremden und fühlt sich, wie Goethe es schrieb, wahlverwandt. Baaders Leben, seine Texte, eine Hymne an die Freiheit.

http://www.textlog.de/17761.html

Lange schon vom engen Haus umschlossen,
Schlummre dann im Frieden SEIN Gebein!
Hat ER doch der Hoffnung Kelch genossen,
SICH gelabt am holden Dämmerschein!
Ha! und dort in wolkenloser Ferne
Winkt auch IHM der Freiheit heilig Ziel!
Dort, mit euch, ihr königlichen Sterne,
Klinge festlicher SEIN Saitenspiel!


Danke für den Nachruf, die Erinnerung.
14.01.12 @ 18:09
Kommentar from: Dominik Hennig [Besucher] E-Mail
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Sehr schätzte ich ja als Marktanarchist am Minimalstaatler Roland Baader, daß ihm auch jede (sonst hierzulande in neoliberalen Kreisen weitverbreitete) bräsige Attitüde im Umgang mit jenen Freiheitsfreunden, die noch einen Schritt weitergingen als er, vollkommen abging. Anarcho-Kapitalisten-Bashing war seine Sache nicht, wie folgendes Zitat belegt:

“Die sogenannten Anarchokapitalisten, die in den USA – auch unter den Wissenschaftlern der Ökonomie – eine wachsende Fraktion bilden, haben die besseren Argumente als die Minimalstaatler, zu denen auch ich mich zähle. Was die Minimalstaatler davon abhält, den Vertretern des Null-Staates zu folgen, sind nicht die schlüssigeren Argumente, sondern fast ausschließlich Bauchschmerzen, die wir bei dem Gedanken empfinden, auch die innere Sicherheit und das gesamte Rechtswesen privaten konkurrierenden Unternehmen anzuvertrauen.

Ob diese Bauchschmerzen berechtigt sind, daran läßt die Tatsache, daß das “demokratische Jahrhundert” zugleich das Jahrhundert der größten Kriege der Menschheitsgeschichte gewesen ist, einige Zweifel aufkommen. Ebenso die Tatsache, daß die Allgemeine Wehrpflicht erst im Gefolge der Verherrlichung der “Volkssouveränität” in der Französischen Revolution die Weltbühne betreten hat, ein Umstand, der die großen, totalen Kriege erst möglich gemacht hat. (Man erinnert sich an das Diktum von Napoleon, der nach der Einführung der Allgemeinen Wehrpflicht in Frankreich gesagt hat: “Jetzt sind Soldaten weniger wert als Dreck.”) Doch ist dieser akademische Streit insofern ohne Belang als wir alle in Maximalstaaten leben und himmelweit vom Minimalstaat entfernt sind. Und die Machtkalküle der politischen Kaste, sowie das Desinteresse und die Unwissenheit der Bürgerschaft werden dafür sorgen, daß dies auch so bleibt.”



********
=> Ergänzung PB: Danke für diese Zusendung des Baader-Zitats, das in der Tat authentisch ist. Ich hatte ja schon im Nachruf geschrieben, dass Baader berechtigte Vorbehalte machte ggü. der "Demokratie" - womit aber eben vor allem die nicht repräsentative Demokratur in viel zu großen Einheiten (EU / gar die elitäre Weltregierung ...) gemeint war. Zudem war sich Baader mit den Anarchokapitalisten (einer seiner Freunde und Wegbegleiter war zB Hans-Hermann Hoppe) darin einig, dass sich die Frage nach dem Wert der Demokratie dadurch relativiert, dass der wahrhaft Libertäre eine superschlanke Staatsform als Maximum "hoheitlicher" Gewalt fordern muss, in der es -angesichts der geringen verbleibenden Staatsmacht in diesem idealtypischen Minimalstaat- letztlich fast egal wäre, ob diese Restmacht demokratisch oder monarchisch oder sonstwie beherrscht und ausgeübt wird!
=> Zudem war Baader zwar ein prinzipientreuer Mensch; zugleich aber -vielleicht im Gegensatz zu den anarchokapitalistischen Puristen- eben auch Pragmatiker: er wollte in der politischen Praxis etwas zum Besseren bewegen. Das war wichtiger als utopistisch-puristische Ziele. Darum meine Hervorhebung (Fettschrift) des letzten Satzes der obigen Zuschrift: Solange wie heute Staatsquoten zwischen 50% und 80% (!) vorherrschen, muss man nicht weiter debattieren, ob die Staatsmacht eingeschränkt werden sollte oder nicht - sie MUSS es!
15.01.12 @ 15:37
Kommentar from: etc.pp. [Besucher]
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Ich kann nur sagen, dass mich Roland Baader vor der Klappse bewahrt hat. Hätte ich seine Bücher früher kennengelernt, hätte ich mir zwei Therapien sparen können. Von Volldemokraten und bessermenschlichen Sozialstaats-Fanatikern umgeben, dachte ich, ich sei "falsch" i.S.v. "nicht richtig". Roland Baader hat schlicht und ergreifend meine Wahrnehmung und meine Realität bestätigt und mich dadurch vor dem Verrücktwerden bewahrt. Für mich ist Roland Baader darum mehr als ein Freiheitskämpfer. Er ist (m)ein Lebensretter.
15.01.12 @ 23:26
Kommentar from: Peter Boehringer [Mitglied] E-Mail
Nachtrag wegen einzelner Rückfragen zu DIESEM Absatz im Blog:

"Roland Baader ... hat sein Leiden in stoischer bzw. epikureischer Manier ertragen – und es geradezu energetisch bzw. intellektuell umgewandelt in einige seiner größten Werke, die noch in diesen seinen letzten Jahren entstanden sind"

=> "Stoisch" (beherrscht, gefasst, langsam) ist natürlich nicht auf sein Werk bezogen zu verstehen. Wie im Blog ja explizit erläutert, bezog sich dies nur auf seinen Umgang mit der Krankheit, denn gerade sein spätes Werken und Wirken war ja besonders agil, produktiv und energetisch!

=> Und "epikureisch" bitte ich unbedingt nicht gemäß der (leider weithin bekannten aber fehlinterpretierenden) Deutung mit "hemmungslos hedonistisch" zu übersetzen, sondern gemäß der wahren Intention des Epikur. Und diese bedeutete eben nicht die Überhöhung trivialer Lustgefühle, sondern die Befriedigung von Körper und Geist durch bescheidenes und geistig-bewusstes diszipliniertes Wegdefinieren von überzogenen Bedürfnissen mit dem Ziel der Entwertung von Furcht, Schmerz und falschen Begierden!
=> Und "epikureisch" bedeutet auch die Negierung der Todesangst. Berühmt ist Epikurs (hier sinngemäß zitierter) Ausspruch:

"Der Tod geht mich eigentlich nichts an,
denn wenn er ist, bin ich nicht mehr,
und so lange ich bin, ist er nicht."
22.01.12 @ 13:19
Kommentar from: Wolli [Besucher]
Mit Roland Baader ist zwar ein Mensch verstummt, sein Geist aber hat uns alle beseelt. Als ein Schaf der "belogenen Generation" hat er mir den Weg zur Freiheit gezeigt.
13.02.12 @ 00:27
Kommentar from: Harry73 [Besucher]
Wenn auch etwas verspätet, aber dennoch nicht minder würdigend auch von mir noch ein paar Worte zu diesem großartigen Menschen:
Auch ich war von Jugend an der belogenen Generation nicht nur angehörig, sondern auch entsprechend manipuliert und später dann ebenso keynsianisiert. Gab es doch weder in Schule noch in anderen öffentlichen Bildungseinrichtungen wirkliche Alternativen hierzu. Und so wäre ich wahrscheinlich weiter zwar mit schlechtem Bauchgefühl, aber mit blindem Verstand durch die Welt getorkelt… ja wenn ich nicht auf die Bücher von Roland Baader gestoßen wäre. Und wie es der Zufall so will: durch Olli Kahn! nach dessen Sendung bei Kerner. Heute habe ich fast sämtliche Bücher von Baader (teils mehrmals!) gelesen und kann mit Sicherheit sagen, dass es mir gleich beim ersten Buch „Geld, Gold Gottspieler“ wie Schuppen von den Augen gefallen ist! Plötzlich wurde mein Blick auf die Welt glasklar und das nicht nur hinsichtlich der Finanzkrise, sondern bezogen auf alle gesellschaftlichen Bereiche, die unmittelbar und mittelbar mit Freiheit zu tun haben (und das sind ja fast alle!). Dafür, Roland Baader (Gott hab ihn selig), vielen, vielen (unschätzbaren) Dank !!

Solange es noch fiat money gibt, solange werden wir weiter für echtes freies Geld (Gold) kämpfen müssen! Roland Baader war einer der Pioniere hier in Deutschland!

Möge Roland Baader in Friede ruhen!
28.02.12 @ 09:36
Kommentar from: Peter Boehringer [Mitglied] E-Mail
Es hat ein wenig gedauert - aber Mitte Juli sind nun die schon im Nachruf angekündigten "Freiheitsfunken II" im Lichtschlag-Verlag erschienen.

Erhältlich ist dieser "Must-Read" in guten Buchhandlungen und natürlich per Internet-Bestellung. Da bei Amazon so kurz nach Erscheinung noch keine Rezension steht, sei stattdessen unten der Einladungstext für die offizielle Pressevorstellung des Buches zitiert (keine Publikumsveranstaltung).

=> Ansonsten gilt für die "Freiheitsfunken II" das, was auch schon für die "Freiheitsfunken I" galt und was ich darum zur Überschrift meines Buch-Vorwortes gewählt habe: "Hoch verdichtete Freiheit"!

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"Einladung zur Presserunde: Münchner Wirtschaftsgespräche und Buchpräsentation „Freiheitsfunken II

In der Volkswirtschaftslehre ist die Österreichische Schule der einzige Lichtblick in einer intellektuellen Finsternis, die schon 80 Jahre währt.
Aus Roland Baaders Freiheitsfunken II. Neue Aphoristische Impfungen

Roland Baader 1940-2012 war einer der größten Freiheitsverteidiger und Denker der Gegenwart. Ein Freiheitsdenker und höchstliberaler Autor. Den jetzt erschienenen Folgeband der Freiheitsfunken, die Freiheitsfunken II mit Vorworten von Peter Boehringer, Carlos A. Gebauer, Thorsten Polleit und Frank Schäffler präsentieren wir Ihnen im Rahmen der Münchner Wirtschaftsgespräche mit Prof. Dr. Thorsten Polleit und Dr. Bruno Bandulet am Donnerstag, 2. August 2012, Hotel Bayerischer Hof, München."
22.07.12 @ 18:05

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