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Deutschland und sein AAA: absolute versus relative Rating-Wahrheiten
von Peter Boehringer
24.07.12 12:18:42
22.30 Uhr am gestrigen Montagabend: Moody´s setzt doch tatsächlich „total überraschend“ auch Deutschlands AAA-Rating auf „watch negative“. Große Aufregung und Hektik sowohl bei den so spät noch aktiven Mainstream-Redaktionen, um diese Meldung schnell noch ins Blatt zu heben – als auch heute dann bei einigen Bank- und Internet-Analysten.
=> Objektive Beobachter und Kenner der US-Ratingagenturen-Farce fragen sich: Warum eigentlich solche Aufregung? S&P hatte diesen auf den ersten Blick absurden Schritt schon am 5.12.2011 vollzogen, der leider nur bei einem souverän wirtschaftenden Deutschland ohne EU wirklich gänzlich absurd wäre. Ich schrieb damals im Blog „Stuft Barroso, die USA, GB, die EU, den EUR und S&P herab“ folgende Absätze, die auch auf den gestrigen lange absehbaren Schritt von Moody´s nun 1:1 zutreffen:
[Zitat GS-Blog 5.12.2011, Anfang]
„Den Lesern dieses Blogs muss kaum gesagt werden, dass Standard & Poor´s natürlich zur angelsächsischen Fraktion der Kampfeinheiten der Banken-Kleptokratie gegen die nationale Souveränität der Staaten gehört. Mithin ist es geradezu die Aufgabe von S&P, Europa und ganz besonders Deutschland zu schädigen, was ein negativer Ratingausblick alleine schon über den steigenden Refinanzierungs-Zins immer leistet. Nun kann man über einzelne Downgrades von PIGS munter streiten – denn ja, da liegt so einiges im Argen, was die Blogger ja schon seit vielen Jahren aufzeigen – und was seit etwa 2010 nun auch der angelsächsisch korrumpierte Mainstream willig aufnimmt. Aber Deutschland selbst möglicherweise herabzustufen, wäre im Bezugsrahmen der offiziellen S&P-Kriterien einfach abstrus! Den Export-Vizeweltmeister mit einem Zahlungsbilanzüberschuss von fast 200 Mrd Dollar [Stand 2010] auf die gleiche Stufe wie Frankreich [54 Mrd Dollar ZB-Defizit] oder gar mit dem einsamen Schlusslicht USA zu stellen, wäre ein Skandal ohnegleichen, der auch nicht dadurch abgemildert wird, dass die USA schon seit Jahren ein „C“ oder ein „D“ verdient hätten. In der oben verlinkten Auflistung müssen Sie ganz nach unten schauen, um auf Platz 193 Frankreich, auf Platz 194 Großbritannien, auf Platz 195 Spanien und auf Platz 196 Italien mit jeweils zwischen 55 und 68 Mrd Dollar ZB-Defizit zu finden… Aber das Schlusslicht USA (Platz 197) spielt hier seit Jahren in einer einsamen Negativliga: Minus 470 Mrd Dollar ZB-Defizit pro Jahr zeigen deutlich auf, dass die USA praktisch bei der gesamten produktiven Welt ständig höher anschreiben lassen bzw. sich aus dem Nichts ihren hohen Lebensstandard künstlich erdrucken.
Bei S&P ist ein solcher Pleite-Zustand dennoch noch immer „AA“-würdig… 
=> Nun, liebe S&P-Clowns: An objektiven Kriterien gemessen schlagen wir dringend folgende Ausblicks-Änderungen vor:
- S&P bekommt ein D-
- die USA und GB kommen auf D+
- die EU ex Deutschland kommt auf C
- Deutschland bleibt auf AA [kein AAA; dazu siehe unten]
- Gold und Silber kommen mangels Ausfallrisiko auf AAAAA
=> Jede Abweichung von diesen einzig logischen und nachvollziehbaren Ratingvorschlägen müsste sofort dazu führen, dass die Ratingmeinungen von S&P und Moody´s und Konsorten künftig bei jedweder Kreditvergabeentscheidung unberücksichtigt bleiben und sie somit keinerlei Ratinggeschäft mehr machen können. Clowns bekommen kein Honorar – man lacht über sie. Und bezahlt werden sie zudem ja schon von der Fed. Warum sollten es künftig noch die europäischen Kunden tun?
Bashing der Ratingagenturen ist immer billig – wenn auch angebracht bei derart korruptem Geblubber wie gestern wieder von S&P. Trotzdem muss man zwischen absoluten und relativen Fehlern von S&P unterscheiden: Die obige Einordnung von Deutschland (mit gutem AA-Rating) in die Ratinghierarchie der Staaten ist nur relativ „richtig“ oder eben „falsch“: Auch Deutschland stellt als hoch verschuldetes Land natürlich ein Ausfallrisiko dar. Das wäre unter der alten DM (jedenfalls nach Aufhebung der indirekten Goldbindung 1971) nicht anders gewesen – sogar eine neue DM ohne EU-Lasten und mit weiterhin hohem ZB-Überschuss wäre wie alle Fiat-Gelder riskant und langfristig nicht überlebensfähig. Nur Gold und Silber beinhalten absolut keinerlei Emittentenrisiko – man kann es nicht oft genug betonen. Gold und Silber sind immer Geld – und werden garantiert nie wertlos.
=> Außerdem hat S&P natürlich mit der Herabstufungsdrohung ggü. Deutschland insofern einen Punkt, dass hier in der deutschen Bonitätsbeurteilung bereits die totale Haftungsunion des totalen Transfer-Euros eingepreist wird, der über inzwischen elf (!) Bailout-Töpfe geschaffen wird. Der elfte und neueste Topf ist der von EZB oder ESM oder EFSF oder aus dem Nichts oder auch direkt von den nationalen Steuerzahlern refinanzierte IWF, um den ich den im Oktober erschienenen SI-Artikel „Es sind doch bloß Garantien…“ noch aktuell ergänzt habe. Die totale Transferunion wird Deutschland innerhalb weniger Monate um die Aber-Billionen an Neu- und Altschulden fast aller anderen 16 (und uU mehr) EUR-Staaten „bereichern“. Dann sind auch wir in Deutschland natürlich nicht mehr AAA – und vermutlich schon 2013/4 auch nicht mehr AA. Dann wird S&P recht bekommen – wobei auch dann noch die Einstufung der USA mit ebenfalls AA ein schlechter Witz ist und bleibt! Und natürlich ist es auch wenig nachvollziehbar, warum S&P mit seinem offenbar bereits trans-EURopäischen und post-nationalen Weltbild überhaupt noch Ratings von Nationalstaaten herausgibt.
Wenn von S&P schon die Transferunion als realisiert angesehen wird, dann sollte Deutschland von S&P überhaupt kein Rating mehr bekommen. Dumm nur, dass die S&P-Kunden noch immer gerne deutsche Anleihen kaufen - und nur sehr ungern Transferbonds. Warum wohl...“
[Zitat GS-Blog 5.12.2011, Ende]
Wir kennen also alle die Moody´s-Pappenheimer und ihre lächerlich subjektiven Kampf-Ratings seit Jahren als auf dem angelsächsischen Auge völlig blinde, parteiische Richter. Das ist nichts neues - diese Erkenntnis hätten wir gerne vor 5 bis 10 Jahren gehört - damals waren wir langjährigen Dollarkritiker damit auf den Goldseiten noch recht einsam.
Zugleich aber weiß jeder wirklich objektive EUropa-Analyst, dass auch EUropa nur wegen Deutschland noch ein signifikant besseres Rating als UK und USA verdient hätte. Dass aber dank der unendlichen Weisheit der (natürlich letztlich auch US-geführten) Transfer-EU-Führer Barroso, Merkel, Trittin etc. Deutschland spätestens nach Abschluss der Schulden-Umverteilungs-Orgien namens Target, EFSF, ESM, EZB usw. leider kein anderes Rating als die Gesamt-EU mehr verdienen wird. Vor diesem Hintergrund und angesichts des ja noch immer alternativlosen ESM ist ein „AAA“ mit nun „watch negative“ für ein in zwei Jahren komplett EUropäisch überschuldetes D-EU-tschland mit einer ungedeckten und unnatürlichen supranationalen Papiergeld-Zwangs-Währung namens EUR doch fast noch schmeichelhaft.
Man muss bei der Frage nach Fairness im Rating immer und ganz konsequent zwischen der absoluten und der relativen Betrachtung unterscheiden: Keine Fiat-Währung verdient in absoluter Hinsicht auch nur annähernd ein A-Rating, denn alle Staaten mit einem Papiergeldsystem (und ihre fraktionalen Banken) sind in der Endphase des Kondratieff-Zyklus per definition überschuldet. Manche sind es aber zugegebenermaßen mehr (USA, UK, JAP), manche etwas weniger (D). Folker Hellmeyer und nun auch Michael Mross machen seit Monaten immer wieder die relative Betrachtung auf, was man auch durchaus tun kann. Mit diesem –allerdings vom geld- und schuldentheoretischen Horizont her eingeschränkten– Blickwinkel teile ich fast vollumfänglich zB Michael Mross´ heutige Analyse zur Lage, die ich zur Lektüre unbedingt empfehle. Hier nur einige Auszüge:
„Moody's: Großangriff auf Deutschland
Moody's stuft den Ausblick der Kreditwürdigkeit Deutschlands auf "negativ". Damit richtet eine US-Ratingagentur erstmals ihre Massenvernichtungswaffe auf Berlin [weil zB FIN nicht gleichzeitig auf watch negative gesetzt wurde, Anm PB]. Das Szenario war von Beobachtern befürchtet worden. Damit wird die Eurokrise zum offenen Währungskrieg. Damit geht die Euro-Krise in eine neue Eskalationsstufe. Von Insidern wurde gleichwohl schon seit langem befürchtet, dass Deutschland irgendwann auch an Kreditwürdigkeit einbüßt, wenn Berlin letztlich jeden Rettungsschirm garantiert und am Ende als Alleinzahler neben den Niederlanden und Luxemburg dasteht. … Das Votum der Bonitätswächter ist als "politisch" zu bewerten. Das mag ja von der Rating-Logik nachvollziehbar sein - doch noch ist es nicht so weit. Selbst wenn man die Eurozone als Ganzes bewertet, steht sie inklusive PIGS immer noch [„noch“ und „etwas“, Anmerkung PB] besser da als das Schuldenbabel USA, wo die Fed aktuell 85% der Staatsanleihen kauft.
Nicht viel anders sieht es in Großbritannien aus, wo die Bank of England sogar 40% aller ausstehenden Staatsanleihen ins Depot genommen hat. Die BoE hat sich damit wie Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen. Das scheint den Bonitätswächtern an der US-Ostküste aber wohlweislich entgangen zu sein. … Wenn irgendwo Ausblicke auf "negativ" zu setzen sind, dann ja wohl eher in den USA und in GB. … Ein Land wie Deutschland auf Ausblick "negativ" zu setzen, entbehrt dagegen nicht der Komik: Für zweijährige Anleihen sind derzeit Negativzinsen zu zahlen. So etwas gab es noch nie in der Geschichte der BRD. … Deutsche Zinsen sind nicht manipuliert wie in den USA oder GB, wo die Notenbanken den Staatsschrott aufkaufen und so für ein künstlich niedriges Zinsniveau sorgen. Die niedrigen deutschen Zinsen resultieren tatsächlich noch aus Angebot und Nachfrage und werden nicht von den Zentralbanken manipuliert. … Unter diesen Umständen Deutschland mit einer Herabstufung zu drohen ist nicht nur unseriös, sondern eine offene Kriegserklärung. Es dient einzig dazu, den Ruf Deutschlands zu schädigen und die Kreditwürdigkeit vorsätzlich zu ramponieren. Moody's schafft sich mit diesem Votum selbst ab und führt sich ad absurdum! Ihre Kreditwürdigkeit hat US-Agentur verspielt. Man kann solchen Agenturen nichts mehr glauben.“
=> Volle Zustimmung, Michael. Auch meine Rede seit vielen Jahren. Und in dieser relativen Perspektive „Deutschland eindeutig viel stabiler wirtschaftend und erfolgreicher reformiert als die 'Hüter der Weltleitwährungen' bzw. die Gelddrucker in New York und London“ hat natürlich auch Folker Hellmeyer seit vielen Monaten recht – auch wenn er seit fast ebenso vielen Monaten das verbale Rowdytum nicht lassen kann gegen all diejenigen, die eben nicht nur die eingeschränkte relative transatlantische Betrachtung anstellen, sondern auch auf einige unangenehme absolute Wahrheiten rund ums Mittelmeer sowie auf den unvermeidlichen und schmerzhaften Kollaps generell jedes Fiat-Geldsystems hinweisen. Und wenn man schon geographisch differenziert und relativ argumentiert, dann doch bitte endlich auch einmal differenzieren zwischen den gewaltigen (!) relativen wirtschaftlichen Unterschieden zwischen Deutschland und der Rest-EU. Ein typischer Hellmeyer-Satz wie der Folgende wäre voll zustimmungsfähig, wenn darin einfach einmal –wie es angesichts zB der spanischen und griechischen und italienischen Target-Salden sachgerecht wäre!– das Wort „Eurozone“ durch „Deutschland“ (oder ggf. durch „Deutschland + Finnland + Österreich + Niederlande“) ersetzt würde:
„Es ist nach wie vor verstörend, dass die hier immer wieder thematisierten Daten, die Ausdruck von Zukunftsfähigkeit der Eurozone Deutschlands sind und sich massiv von den Entwicklungen der USA, Japans oder Großbritanniens abheben mit Nichtachtung bedacht werden. So kann man auch die Eurozone über die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit diskreditieren und damit den Kräften Vorschub leisten, die aus London und NY gegen die Eurozone Deutschland vorgehen.“
Wirklich unbillig und kein Glanzlicht ausgerechnet auf den Goldseiten sind dagegen Hellmeyer´sche Tiefschläge gegen jeden, der mehr als zwei Jahre Analysehorizont hat – auch heute wieder einmal:
„Laut den ‚Fünf Weisen‘ werden die Kosten eines Zerfalls der Eurozone für Deutschland bei 3 Billionen Euro liegen [Eine wahrhaft objektive und kompetente Instanz, noch vor einem Jahr schloss diese Truppe jede Gefährdung des EUR-Gesamtsystems kategorisch aus; Anm. PB]. Moody’s kommt bei einer nicht vollständigen Rechnung auf 1,9 Billionen. Bei gleichzeitigem Verfall der Wirtschaftsleistung ergäben sich damit Verschuldungsgrößen von mehr als 200% des BIP für Deutschland. Wo wird dann unser Rating sein? Wenn es zum Zerfall der Eurozone mit diesen Folgen kommen sollte, frage ich mich, was dann diese Personen, die sich dafür stark gemacht haben, sagen werden? Konnte man das nicht wissen?“
=> Doch, Herr Hellmeyer. Man konnte das spätestens seit dem 8. Mai 2010 wissen - die Billionenzahl wurde in "Versailles ohne Krieg" schon vor langer Zeit erstmals vorgerechnet - damals noch unter auch Ihrem lautstarken Widerspruch mit einem von Ihnen genannten „realen PIIGS-Ausfallrisiko für D von 25 Mrd EUR“...
=> Ahnen konnte man das gigantische EU-Unheil übrigens sogar schon viele Jahre zuvor – manche ahnten es schon seit der unseligen EUR-Idee in den frühen 1990er-Jahren. Und bald werden es sich alle sogar ausrechnen können, wenn der ESM ab Herbst denn auch mit Ihrer ausdrücklichen Billigung den EU-Umverteilungsjob zu Deutschlands Lasten vollenden wird! „Wissen können“ und „Vermeiden des Unvermeidlichen [Ende des EUR und damit durchaus jahrelang sehr schmerzliche Folgen für Deutschland]“ ist eben Zweierlei. Die von Ihnen oben genannten 200% werden in einer ESM-Transfer-und-Bürgschafts-Welt in spätestens 2-3 Jahren unvermeidlicherweise (!) erreicht. Und damit wird –wie Sie zurecht schreiben– auch unser Rating einbrechen. Das dann auch für Deutschland in der EU-sozialistischen ESM-Transferwelt verdiente C- oder D-Rating ist also heute schon absolut sicher eingeloggt – erstmals schrieb ich das unmittelbar nach den ersten ersthaften ESM-Debatten vor mehr als einem Jahr.
=> Der Zerfall der Eurozone ist schon heute sicher – und zwar ganz genau an dem Punkt, an dem Deutschlands Bonität für weitere Aufschuldung und für weitere ESM-/ EZB-/ Target-Garantien nicht mehr ausreichen wird – also eben etwa bei jenen 200%. Unsere Rede seit mehreren Jahren. Auch in Bremen hat man gegen diesen sicheren Zerfall keine Lösung. Man hat nur einen Plan zur Verzögerung und zur Verschlimmerung des Unvermeidlichen - den Untergangsplan der EUlitären Master of disaster eben. Armageddon hoch drei dann 2014/16 nach der dann offiziellen dEUtschen Überschuldung per ESM – aber immerhin tanzen wir zuvor noch gut zwei Jahre auf dem Brüsseler Geldverbrennungs-Vulkan und werfen noch die letzten brennbaren Reste unserer Demokratie, unseres Rechtsstaats, unserer Bonität und der Zukunft unserer Kinder hinein.
Ein echtes Brandopfer – und bitte jetzt keine Zuschriften zu Synonymen dieses Wortes…
=> Die objektiven und seit vielen Jahren realistischen Mahner bzgl. des kommenden Systemendes lassen sich von niemandem zu den Verursachern des kommenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Blutbads abstempeln! Nehmen wir uns mal nicht so wichtig – wir sind nur die Botschafter des Unvermeidlichen.
=> Ein unnatürliches System muss und wird zusammenbrechen. Dass die eigentlichen Herren hinter dem Fiat-Dollar-Geld in NY als Haupt-Verursacher erst nach dem EUR (oder auch niemals) fallen werden, ist zwar tragisch und bitter, da hat Folker Hellmeyer recht und er weist verbal mutig darauf hin. Aber es war seit Jahren klar, dass es so kommen muss, nachdem „unsere“ Politiker bei der von ihm im Prinzip zurecht gekämpften Schlacht gegen diese Herren ausgerechnet auf das angelsächsische (und auch französische) trojanische Pferd namens EU und EUR gesetzt haben! Also bitte keine schon prophylaktische Geschichtsklitterung und Schuldzuweisungen ausgerechnet an die einfach nur nüchtern-realistischen Berichterstatter.
Michael Mross hat am Ende seines guten Artikels den verbalen Sprung zum Gold noch geschafft. Das Papiergeldsystem und seine angelsächsischen Masters können nur durch konsequenten Ausstieg der Massen aus dem Fiat System überwunden werden. Passiver Widerstand durch Papiergeld-Verweigerung ist angesagt. Für alle Andersdenkenden und Ignoranten gilt weiterhin und immer akuter:
„Erst wenn die letzte Bank pleite, der letzte Staat ruiniert, die letzte Währung wertlos geworden ist, werdet Ihr merken, dass man Gold nicht drucken kann.“
=> Got Gold & Silver?
14 Kommentare
Es war nur ein Warnschuss. Und es geht dabei kaum um Griechenland, sondern um die Lasten, die Deutschland zu tragen hat (da muss wohl kein Konjunktiv mehr rein!), wenn als nächstes Spanien und Italien dran sein werden. Mit dieser negativen Aussicht sollte nun dem letzten Politiker klar sein, dass Deutschland mit seiner Politik nicht mehr so weitermachen kann wie vorher. Und nun ist es dokumentiert. Damit kann sich auch keiner mehr rausreden.
Was die "angelsächsische" Brille der Rating-Agenturen angeht, gebe ich Ihnen recht. Offensichtlich will man den Euro als immerhin potenzielle zweite Weltleitwährung zerpflücken.
Ein schwacher Euro mit Deutschland kann aber auch nicht das Ziel sein, da sonst der Kurs für Exporte nicht stimmt. Also muss Deutschland raus. Dann kann der größte Markt in Europa mit einer harten Währung weiterhin in den USA einkaufen. *)
Und der Dollar bleibt als Leitwährung erhalten. So verstehe ich auch den Warnschuss. Eines ist auf jeden Fall klar: Der Dollar kippt - obwohl alle Fundamentaldaten dagegen sprechen – als letztes. Und damit greifen die USA noch einmal richtig satt Werte in Europa ab (falls die Chinesen nicht schneller sind, die haben auch noch genügend Greenbacks. Allerdings flüchten die auch gerade in den Dollar, weil die Wirtschaft kippt.)
Got Gold and Silver? Leider noch nicht genug. Ich freue mich egoistischerweise über jeden Monat, den das Spiel noch weiter geht.
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*) => Ergänzung PB: Interessante These. Dagegen spricht allerdings, dass es ohne D keinen EUR mehr geben wird - keine Millisekunde lang mehr...
=> Zudem bliebe der Dollar dann uU nicht mehr lange Leitwährung, weil die neue DM noch immer das Potenzial genau dazu hätte. Bis ca. 1990/95 war sie ja auf dem Weg genau dahin - und deswegen musste der EUR kommen... Post ESM (ca. 2015) wird D dann allerdings mangels weiterer Aufschuldungsfähigkeit auch dieses Potenzial verloren haben. Die Dollar- und Pfund-Eliten wissen genau, was sie tun (müssen), um Weltleitwährung und Oligopolisten der ultimativen Gelddruckerpresse zu bleiben.
=> Ich halte weiterhin die Wette, dass der EUR erst mal weiterleben soll - aber eben als Schwachwährung. Und dass D erst als ultima ratio aus dem EUR rausdarf und dass dieser Austrittstag dann zugleich das Ende des Experiments von 1999 ist.
=> Ansonsten leider Zustimmung - insbesondere auch zum fett gedruckten Teil des Kommentars. Man kann hier lange jammern. Aber das größte Militär der Welt ist als "Argument" pro Dollar eben überzeugender als eine supranationale, unnatürliche sozialistische Transfer-Währung mit Dauerstützung durch Deutschland, welche sich gemäß Prof. Hankels Bonmot eigentlich gar nicht "Währung" schimpfen dürfte!
Wie immer eine perfekte Beschreibung der aktuellen Situation und auch des kommenden Ungemachs.
Ich möchte aber neben dem Ziel der neuen/alten Leitwährung US Dollar besonders auf den Punkt von @Goldhamster hinweisen.
Nach dem Euro-und-Deutschland Zusmmenbruchs werden es die Mächte hinter den Kulissen einfach haben, die deutschen "Assets" billig einzusammeln. Ich bin der Meinung, dass dies das eigentliche Ziel des Euro ist - zuerst das Vermögen abzusaugen und dann die restlichen WERTE billig aufzukaufen.
Diese Strategie hat 1923 und 1948 perfekt funktioniert. Wir sind eben wieder mal fällig.
Interessant und amüsant daran ist, dass die Monarchie, die Diktatur und die Demokratten darauf hereinfielen und den Finanzverbrechern auf den Leim gingen.
Für den Deutschen heißt dies, rette sich wer kann vor allen deutschen "Führern". Wir haben die Dümmsten.
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=> Ergänzung PB: Wie schon ggü. Hr. Hellmeyer und auch ggü. Goldhamster und nun auch nochmals ggü. Ihnen gesagt. Und wie seit vielen Jahren im Kampf gegen den EUR geschrieben: Ja, die Thesen vom unfairen Spiel der Angelsachsen & Franzosen und von der geplanten Plünderung Deutschlands als eigentlichem Ziel des EUR sind korrekt und spätestens seit der entsprechenden Meldung des "Le Figaro" von 1992 aus Mitterrands Zirkeln ("Maastricht, c´est Versailles sans la guerre") ja eigentlich sogar offiziell.
=> Doch die logische Forderung aus dieser Erkenntnis heraus konnte nie und kann auch weiterhin einfach nicht sein, den Totalen Transfer-EUR und damit unsere Totale Ausplünderung durch ihn auch noch selbst zu fordern und zu forcieren! Selbstmord aus Angst vor dem Tod kann es nicht sein. Klar hätten wir die Reißleine besser 1992 oder 1999 oder allerspätestens im Mai 2010 ziehen sollen und wären dann noch mit blauem Auge aus dem Plünderungs-Projekt rausgekommen. Aber nun abwarten bis zum mit EUR sicheren Armenhaus kann es ja auch nicht sein. Das wäre ein Verhalten wie das eines Poker-Junkies, der wissentlich gegen einen falsch spielenden Gegner spielt und trotzdem nach jeder Verlustrunde seinen Einsatz nochmals verdoppelt. We have to draw a line somewhere - and that line is HERE!
Ja, wir Deutschen haben jetzt eine Grenze zu ziehen, die nicht überschritten werden darf.
Diese Grenzziehung ist m.E. mit der nächsten Bundestagswahl möglich, wenn eine Anti-Euro-Partei unmissverständlich dem Millionenheer der naiven, bisher unaufgeklärten Bundesbürgern durch ihr Auftreten
zur Wahrnehmung der Realität verhilft.
Versailles II darf nicht zum Erfolg führen.
Hermes
Den Franzosen und den Engländern wird DE mal wieder zu stark, also muss da der Hebel angesetzt werden, egal wie pleite man selbst ist (bzw. die dortigen Bürger, denn ein Staat geht ja bekanntlich nie über den Jordan).
Das neue Feudalystem wird durch die ausführende Kaste der PolitikerInnen und Ratingagenturen in Bälde installiert sein. Wetten?
Die Politik kann machen was sie will, an den ökonomischen Regeln wird sie immer scheitern. Wie kann ein Pleitier (ESP) für weitere Pleitiers (GR, POR, ITA, usw.) bürgen, haften? Das kann niemals funktionieren, genauso wenig wie man sich reich konsumieren kann.
Bleiben nur noch "wahre Werte" übrig. AU, AG, Wald, Schnaps, ...etc.pp.
1. für GR kann es eigentlich nur eine Ziellinie geben: der 12. September, wenn der ESM (E uro S uper M auschelei) durchgewunken wird (ich sehe das BVG nur als Vasall des aktuellen Systems - sorry)
2. ab dann gibt es weder Pressearbeit noch Öffentlichkeit, wir werden die Zecken niemals wieder los. Deutschland wird auf Club Med Niveau heruntergezogen, Eurobonds durch die Hintertür eingeführt und die Staatskasse zur Plünderung freigegeben.
Für mich ist eines irriterend: wer hält die schützende Hand über GR? Das muß eine sehr starke Hand sein und sie muß ganz eigene Interessen haben. Mir fällt da nur USA ein. [
*****
=> Ergänzung PB: GR darf eigentlich nur wegen des bei einer GR-Pleite fast unvermeidlichen Domino-Effekts auf POR, SPA, ITA, F nicht fallen. Der EUR und damit die EU wären schon wenige Wochen danach Geschichte. Daher sind es schon auch die starken Hände aller EUliten und aller Bedingungslos-EUropäer der Nationalstaaten, die GR schützen. Aber wir hatten hier ja schon oft festgestellt, dass letztlich auch die USA ein Interesse am Weiterleben eines (rel. schwachen!) Euros haben. Der Dominoeffekt eines deflationär untergehenden EUR-Systems könnte letztlich sonst auch über den Atlantik schwappen und das Dollar-System selbst gefährden.
"Und damit greifen die USA noch einmal richtig satt Werte in Europa ab (falls die Chinesen nicht schneller sind, die haben auch noch genügend Greenbacks. Allerdings flüchten die auch gerade in den Dollar, weil die Wirtschaft kippt.)"
Seit einigen Jahren findet eine heimliche Attacke der angelsächsischen Finanzeliten auf unseren Wohlstand statt, den uns "unser" öffentlich-rechtlicher Diabolos-Rundfunk brutal verschweigt.
Der erste Schritt bestand in der Aufhebung der Staatsmonopole wie Telekom, Post, Postbank, Bahn. Als Angestellter einer Telefongesellschaft habe ich genau beobachtet, daß gerade AT & T (American Telephone & Telegraph Corporation) sich für die Aufhebung der deutschen Staatsmonopole bei Kohl stark machte.
Im Jahre 2000 erfolgte die feindliche Übernahme des Flaggschiffs der deutschen Wirtschaft Mannesmann durch das angelsächsische Vodafone, wobei höchstwahrscheinlich Korruption im Spiel war (Esser, Ackermann).
Zuvor war im Jahre 1999 zugunsten des Dauer-Bilderbergers Kravis von KKR die Steuerfreiheit des Veräußerungsgewinns des Betriebsvermögens der Kapitalgesellschaften von Schröder (SPD) und Fischer (Grüne) eingeführt worden. Dies führte dann dazu, daß Bosch, Siemens und sonstige kostengünstig ihre Töchter an die Investmentbranche verscherbeln konnten, was den Mitarbeitern ungeheure Schmerzen zufügte:
http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1729
Dieses Steuergeschenk war ganz klar dem Großkapital geschuldet, weil die kleinen Handwerker nach wie vor ihr Betriebsvermögen bei der Auflösung versteuern müssen, so z. B. muß ich nach wie vor eine Bilanz für die Schlosserei meines Schwiegervaters als steuerbegünstigte Betriebsverpachtung weiter führen, um den Veräußerungsgewinn zu vermeiden, so daß mich die Begünstigung der amerikanischen Kapitalgesellschaften natürlich ärgert. Wo ist da die Gleichheit vor dem Gesetz??? Wie würde da das BVerfG entscheiden hinsichtlich des Gleichbehandlungsgrundsatzes zwischen Kapitalgesellschaften und natürlichen Personen?
Inzwischen dürfte das Kabelnetz der Telekom weitgehend in ausländischer Hand sein, die Bahn wäre es vermutlich auch schon bei einem Aktienverkauf.
Die Euro-Krise hat unsere Staatsschulden stark erhöht, so daß die Marionetten Schäuble und Merkel demnächst vermutlich auch weiteren Staatsbesitz verkaufen werden, seien es unsere Wälder oder die Autobahnen; auf letztere dürfte das das Finanzkapital bereits ein Auge geworfen haben, so daß wir demnächst happige Mautgebühren bezahlen werden und noch weniger in unserem eigenen Land zu sagen haben.
wieder einmal eine sehr gute Darstellung der wahren Hintergründe und der zu erwartenden Entwicklungen.
Auch wenn es nicht direkt hier passt, aber eine ...hure wie Bofinger schafft es doch glatt, vor zwei Wochen den Aufruf von 170 namhaften Ökonomen hinsichtlich der "Eurorettung" zu geisseln und den Unterzeichnern Panikmache vorzuwerfen, und heute ist er selbst dabei und spricht sinngemäss von einer sich anbahnenden Eurokatastrophe noch nie dagewesenen Ausmasses.
Hat da bei P. Bofinger der Geldgeber über Nacht gewechselt ?!
Wieder mal ein untrügliches Zeichen, dass diesen Mainstreamökonomen ohnehin nicht über den Weg zu trauen ist, diesen verlogenen ...
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=> Ergänzung PB: Der Geldgeber hat nicht gewechselt - aber wohl ein wenig der Auftrag: Bofinger und Kollegen dürfen nun endlich das Unübersehbare und ohnehin nicht mehr zu Leugnende zugeben ("Der EUR ist extrem gefährdet", na haleluja, wie lange sagen wir das hier schon?). Gleichzeitig sollen aber untaugliche und v.a. aus deutscher Sicht üble Rezepte zur Lösung präsentiert werden (die Vergemeinschaftung der Bankbilanzen und Staatsschulden - auch wenn ostentativ und im Rahmen der eigenen Bofinger-Ideologie völlig logikfrei "Eurobonds" formalrhetorisch abgelehnt werden...). Im Gelben Forum wurde das eben auch erkannt und von azur korrekt kommentiert: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=260718
=> Es ist das alte Schauspiel mit der kontrollierten Opposition, damit die unkontrollierte (= Wir, das Volk!) keine mediale Oberhoheit gewinnt.
=> Horkheimer war immerhin dazu einmal ganz ehrlich: "Man muß eine Elite schaffen, die ganz auf Amerika eingestellt ist. Diese Elite darf andererseits nicht so beschaffen sein, daß sie im deutschen Volk selber kein Vertrauen mehr genießt und als bestochen gilt."
=> In diesem Zusammenhang kramen wir bzgl. Bofinger doch einmal ein wenig im Archiv: Schon in einem uralten Finanzbrief von 2005 habe ich diesen käuflichen Ökononom im Zusammenhang mit der Verteidigung des damaligen EUR-"Stabilitätspakts" als "System-Claqueur" bezeichnet und zitiert und zusammen mit einigen seiner vulgär-keynesianischen Kollegen passend eingeordnet. Hier http://www.pbvv.de/finanzbriefe/2005-04-Finanzbrief.pdf, dort v.a. auf den Seiten 1-2 und 6-8. Seine uralten von der EUR-Realität längst ad absurdum geführten Empfehlungen "Nur noch dieses eine Mal aufschulden, dann werden wir wieder stabil und alles wird gut..." vertritt Bofinger mit dem ernsten Dackelblick des Experten-Schauspielers noch immer. Ähnlich wie Schäuble ist und bleibt er eine Schande für das Schwabenland und dessen Kardinaltugenden der Bescheidenheit, Unbestechlichkeit, Ehrlichkeit und nüchternem Realitätssinn.
Die negative Beurteilung der BRD ist nach der Abstimmung des Bundestags für den ESM tatsächlich sachlich richtig, aber doch wegen der Selektivität im Vergleich zu den USA, GB, Japan wieder unrichtig.
Problem ist nur, daß es sich um eine Art von Steckbrief handelt, der der globalen Rating-Gemeinde signalisiert, daß ein Staat zum Abschuß freigegeben wurde.
Deswegen hätte die häufig vorgeschlagene europäische Ratingagentur wenig Sinn, weil die globale Rating-Gemeinde sich an der amerikanischen orientiert.
In den letzten Jahren scheint die allgemeine öffentliche Begriffsverwirrung zuzunehmen. Die Menschen verlieren unter dem Einfluß des Diabolos-Rundfunks immer mehr das Gefühl für gut und böse, vgl. 1. Mose 3, 5. Einsames Paradebeispiel war die Ernennung des Oberbefehlshabers der USA, Barack Obama, zum Friedensnobelpreisträger.
Wenn die Bundestagsabgeordneten etwas gebildeter gewesen wären, hätten sie bei der Abstimmung über den ESM die Inschrift der Amphiktyonen am Apollo-Tempel in Delphi bedacht:
„Leiste Bürgschaft und das Verderben ist dir nahe.“
*****
=> Ergänzung PB: Es läuft immer wieder auf die gleiche Forderung hinaus, die einzig den völligen Niedergang Deutschlands verhindern kann:
Raus aus dem Euro! Auch wenn es kurzfristig zu Turbulenzen und Kosten führt.
Und konkret hier natürlich: Entmachtung der lächerlich einseitigen aber eben doch gefährlichen US-Ratingagenturen durch Nichtbeachtung ihrer Ratings. Ich schreibe das seit Jahren. Und F. Hellmeyer hat die Gefahr und eine Lösung vorgestern im Tageskommentar nun auch noch einmal konkret angesprochen: Die Nichtbeachtung der US-Ratings muss prozessual und regulatorisch abgesichert werden, sonst (= aktueller regulatorischer Status) führen Fehlratings von S&P und Moody´s zwingend zu höheren Zinskosten in Europa:
"Emanzipation von der Determinationsmacht der Interessen der Finanzzentren London und NY: ... Hier gilt es, aktiv zu werden. Die Rechtsrahmen sind so zu ändern, dass bindende Wirkungen dieser Agenturen nicht mehr gegeben sind...."
=> Hier bestünde also Einigkeit und das wäre ein konstruktiver Ansatz. Leider im Konjunktiv zu formulieren, denn die Merkel´sche oder Trittin´sche U-Boot-Politik im Auftrag fremder Interessen wird dieser Entmachtung durch Änderung der Finanzagentur-Regulierung nie aufgreifen (die BaFin untersteht gar dem Schäuble-BMF), denn das zielte ja gegen die supranationalen Auftraggeber der Blockparteien. Nur eine Rückkehr zu nationaler deutscher Autarkie und eine völlige Emanzipation von diesen Aussaug-Strukturen kann letztlich die komplette Verarmung Deutschlands per Überschuldung noch verhindern! EU, EUR und alle EU-Institutionen und EUrophilen Politiker sind ebenso fremdbestimmt wie es eine EUropäische Ratingagentur wäre. Die Rettung kommt nicht aus Brüssel! Nach 30 Jahren, in denen aus Brüssel nur Fatales für D kam und speziell seit dem 8. Mai 2010 sollten wir diese Lernerkenntnis endlich einmal verinnerlicht haben!
=> Wenn wir NICHT BALD aus dem EUR aussteigen, dann muss die Transfer- und Haftungsunion zwingend komplettiert werden - es geht rein finanztechnisch gar nicht anders und diese "Vereinigten Staaten von Europa" sind ja auch das Ziel der NWO-Sponsoren.
=> DANN ist D selbst in 2-4 Jahren pleite durch Überschuldung - und DANN werden S&P und Moody´s recht schnell recht haben mit den Herabstufungen Deutschlands. DANN gibt es auch keinen Grund mehr, sie heute zu kritisieren. Die Herabstufung war dann eben für D self-fulfilling, weil wir die einzig logische Gegenmaßnahme in diesem Wirtschaftskrieg mit den subversiven Rating-Kompanien nicht gezogen haben: Raus aus dem Euro, Raus aus der EU, EUliten raus aus dem BT - und "fuck off US rating agencies".
Goldmann-Sachs-Leute sind ja schon allenthalben in Europa installiert worden, um den Euro-Crash zu vermeiden.
Ich sehe bei einem Zusammenbruch des Euros KEINE EINZIGE stabile Währung mehr, bloß mehr ein zu Staub zerfallendes Finanzgebäude, ein 9/11 des Weltgeldsystems. Steckt da Absicht dahinter? Will man dann in die Trickkiste greifen und die neue Weltwährung schaffen, über die immer wieder spekuliert wird ?
Deshalb: "Passiver Widerstand durch Papiergeld-Verweigerung ist angesagt."
Im Gelben Forum zirkuliert ein kleiner Witz:
"Regenschirme taugen gegen Regen, Sonnenschirme gegen Sonne, Rettungsschirme gegen..."
DE könnte doch jetzt bei den Griechen alle Zahlungen fällig stellen. GR druckt ELA-Euros und überweist es nach DE. Dann verbieten wir den GR weiter zu drucken, sonst droht DE mit Ausstieg. GR wird dann selber austreten (müssen). Als Folge werden die GR Steuerzahler die ELA Kredite abstottern müssen. GR wird dafür wieder DE-Investitionsland und kann abwerten. Ich denke, das wird nicht mal inflationswirksam aber die Griechen werden ihre gerechte Strafe alleine zahlen. Das Einzige was wir brauchen ist ein Wähler, der Merkel und Schäuble etwas unter Druck setzt. Und alle sind wieder glücklich. Denkfehler?
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=> AW PB: Ein "Denkfehler" nicht - aber wir sind halt im Spekulativen und zudem sollte man die realen EUropäischen Machtverhältnisse beachten. Probleme beim o.g. Weg:
a) Merkel und Schäuble WERDEN das nicht tun - und "der Wähler, der Druck macht" ist leider weit und breit nicht in Sicht. Nicht ohne die Massenmedien in D.
b) Es gab neulich eine ganz gute Analyse, dass die per ELA von einem Land gedruckten EUR eben am Ende DOCH von ALLEN EUR-Mitgliedsländern behaftet werden. Damit wäre D auch bei dieser Lösung mit im Boot. Link suche ich.
c) Der Dominoeffekt bei einem GR-Haircut oder GR-Austritt ist keine Erfindung der "Alternativlos-EUropäer". DIESE Gefahr ist real. Sobald große Adressen bei einem GR-Austritt/Haircut Geld verlieren, wäre eine Minute später die gewaltige (und völlig rationale) Spekulation auch gegen SPA, ITA usw. da. Die Zinsen dieser Länder explodierten dann superschnell, weil das bis dato eher theoretische Ausfall-Risiko nach dem Präzedenzfall GR dann eben urplötzlich und offensichtlich sehr real geworden wäre. Das wäre dann reine Marktlogik und keine VT. Und DANN kann alles ganz schnell gehen. Wenn diese Länder dann nämlich auch zum ELA-Gelddruck griffen, wird die Spekulation auf ein schnelles Ende der EUR-Zone sogar noch zunehmen. Die weitere Entwicklung der Angst geht dann sehr schnell - und nach dem EUR-Exitus sind dann die bis dahin 800+ Mrd EUR an deutschen Target-Forderungen weg - ebenso das ganze ESZB, die EZB, der EFSF, der ESM - nur die faulen Forderungen und der Anteil Deutschlands daran bleiben uns. Billionen an Abschreibungen Deutschlands sind schon heute absehbar. Und täglich kommt locker (!) eine Milliarde dazu.
=> Ich halte diesen Ablauf für wahrscheinlich im Falle des GRExit. Die EUliten sehen das wohl auch so. Darum darf GR nicht raus.
=> Für D dagegen gilt in jedem Fall: Raus aus dem EUR. ASAP.
Ehrlich wie Gold
Deutschland! Dein Volk, christlich beklommen
Als Verlierer gebrandmarkt in der besseren Welt
Dein Gold wurde verbannt und dir genommen
Fremdes Recht vernichtete dein ach so stolzes Geld
Deutschland! Knie sehr tief, noch tiefer nieder!
Wag es nicht …! Zeig die nicht eingeforderte Demut
deiner unschuldigen Generationen immer wieder
Spende den fremden Richtern dein erpresstes Steuerblut
Deutschland! Füttere die Schweinestaaten von Europa
Denn du bist und bleibst immer die Melkkuh der EU
Auch für die Gier der Banker von Amerika
Begehre nicht auf, bleib schwach und gib endlich Ruh
Deutschland! Weiter geht das internationale Schlachten.
Kein Präsident und keine Kanzlerin hilft dir, noch Partei
Freiwillige Not im fernen Land in uniformen Trachten
sterben deine Töchter und Söhne – du bist nicht frei
Deutschland! Falte die Hände zum frommen Gebet
Steh endlich auf, sei stolz - es erhebt sich dein Volk
Papiergeld brennt! Rauch in der Welt! Wähl deinen Weg
Nie wieder Fiat Money sondern ehrlich wie Gold
Dabei ist anzumerken, daß objektiv betrachtet kein deutscher Politiker so ungeeignet gewesen sein dürfte die Bundesrepublik in einer so schweren globalen Wirtschaftskrise zu führen wie Angela Dorothea Merkel.
Als die DDR im Jahre 1990 eingemeindet wurde, war Frau Merkel schon 36 Jahre lang in einem Staat aufgewachsen, in dem es nur eine einzige Staatsbank gab. Immobilien waren kaum nutzbar; denn entweder waren sie im Besitz der LPGs, und die Nutzung des eigenen Hauses erforderte eine behördliche Zuzugsgenehmigung. Frau Merkel dürfte also damals noch nicht einmal einen Immobilienkredit aufgenommen haben, geschweige denn Aktien gekauft.
Sowohl von ihrer Herkunft her als Pfarrerstochter, als Physikerin und eigentumsunterdrückten DDR-Bürgerin dürfte sie keine Einsichten in die globale Weltwirtschaft gewonnen haben. Auch später dürfte ihr das politische Tagesgeschäft kaum eigenständige Überzeugungen ermöglicht haben.
Damit dürfte Frau Merkel vollkommen von den Souffleuren der Geheimgesellschaften abhängig sein, deren Aussagen sie ohne innere emotionale Überzeugung nach Art einer Märchenzählerin vorträgt.
Damit sind unsere Bemühungen Frau Merkel zu überzeugen nur bloße Spiegelgefechte, weil wir an die Hintermänner in den Geheimgesellschaften nicht herankommen.
