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Krieg ist Frieden: Die EU bekommt den Friedensnobelpreis

von Peter Boehringer E-Mail 12.10.12 11:42:45

Eilmeldung 12.10.2012, 11.25 Uhr

Man ist vom Nobelkomitee in Oslo ja schon einiges gewohnt seit Obama als Friedens-Nobelpreisträger 2009 mit der größten Interventions-Armee der Weltgeschichte, mit den „aktivsten“ Auslandsgeheimdiensten sowie mit einem Einsatzbudget größer denen aller anderen 250 Staaten der Welt zusammen. Doch nun das:

EUroland wird Friedensnobelpreisträger :!:
[kein Aprilscherz im Oktober]

(Reuters) - The European Union won the Nobel Peace Prize on Friday for its historic role in uniting the continent in an award meant as a morale boost for the bloc as it struggles to resolve its debt crisis.

=> Die Lage in EUroland muss schrecklich sein, wenn sich das Nobelkomitee derart lächerlich macht! Und gar noch das infantile Wort vom „Moralschub“ für die EU ganz offiziell als Begründung heranzieht! Als ob sich das gerade durch den EUro und das EUrosystem inklusive Target2 geschaffene Problem der Schuldenkrise nun ausgerechnet mit noch mehr EUro-Rettung lösen ließe. Als ob sich das Problem der Zwangsharmonisierung des nicht Harmonisierbaren ausgerechnet durch noch mehr erzwungene EU-Zentralisierung in den Griff bekommen ließe! Und als ob sich ein systemisches, billionenschweres Jahrhundertproblem wie eine EUropa- und weltweite Gesellschaftskrise mit einem kleinen „Moralschub“ aus Oslo wegschwätzen ließe... XX( Das ist die nannyhafte Heile-heile-Gänsje-wird-schon-wieder-gut Symbol- und Propagandapolitik der selbstreferentiellen EUlitenkaste des dekadenten, realitätsvergessenen 21. Jahrhunderts!

=> Der Nobelpreis ist nun ganz offiziell ein peinlicher orwellianischer Schandpreis - ähnlich wie auch der Karlspreis.

=> Die Angst der kriegstreibenden Internationalisten vor ihren inhärent friedlichen Völkern wird nur noch durch ihre Wortverdrehungen und ihre Chuzpe übertroffen.

=> Durchhalteparolen wie im Sportpalast 1943 oder im Führerbunker 1945. Der Endsieg des Euro und der Vereinigten Staten von EUropa ist nah. Krieg ist Frieden!

PS: Jamie Dimon, CEO von JP Morgan, scheint das Nobelpreiskomitee inspiriert zu haben. Die heutige Entscheidung von Oslo atmet den Geist und sogar die Wortwahl Dimons von Anfang 2011: „Der Euro ist eine der größten Errungenschaften der modernen Welt, ja der Menschheit. Wir kommen wirtschaftlich zusammen und leben in Frieden. Das kann man nicht aufgeben. Das wissen die Entscheidungsträger etwa in Berlin und Paris. Die Schuldenkrise in der Peripherie kann überwunden werden."

PPS: Gerüchteweise soll der Nobelpreis stellvertretend für die friedliche EU von den griechischen Gewerkschaften entgegengenommen werden. Das sind ja auch alles friedliche Gesellen. Die paar Hakenkreuzfahnen, die sie vor einigen Tagen in Athen irrtümlich der Kanzlerin entgegengeschwenkt haben, waren sicherlich freundlich als Geste der EUropäischen Zusammengehörigkeit unter dem Kreuz Sternenbanner gemeint. Errare humanum est.

**********
Nachtrag 12 Uhr: Fiktives (?) Szenario 2015/16:

Frankfurt, 18. November 2015, Rudi ist auf der Autobahn A 3 unterwegs, als plötzlich der Hessische Rundfunk das Programm unterbricht und eine Rede von Angela Merkel eingespielt wird.

Die Kanzlerin beginnt ihre Rede mit dem Hinweis an die lieben Mitbürger und Mitbürgerinnen, dass ihre heutige Botschaft einer ungewöhnlichen aber voll beherrschbaren Sondersituation geschuldet sei – und live und inhaltsgleich gerade auch von den Regierungschefs der 16 anderen Bundesländer des EU-Staats verbreitet werde. Nach den üblichen Bekenntnissen zum stabilen Euro als dauerhaftester Währung in der freiesten Demokratie, die Europa je gehabt habe, kommt sie ohne lange Umschweife und mit ernster Tonlage zur aktuellen Botschaft: Sie bedauere, nach einer durch unverantwortliche Spekulanten kurzfristig und massiv lancierten Attacke auf das Europäische Währungssystem, alle Finanzinstitute für fünf Tage schließen zu müssen. Die Bundesregierung müsse in unzerbrüchlicher Treue zu ihrer Schicksalsgemeinschaft mit den 16 anderen Euro-Staaten und insbesondere zum hart bedrängten Frankreich einem von feindlichen Mächten spekulativ initiierten Abverkauf von ESM-Anleihen und Euro-Bonds sowie einem um sich greifenden wirtschaftlich irrationalen Abfluss von Bankguthaben begegnen.

In eindringlichen Worten beschwört die Kanzlerin die lieben MitbürgerInnen, in dieser Stunde der schweren Prüfung des ewigen EU-Staats und seiner treu und fürsorglich planenden Banken die Ruhe zu bewahren – und sich hinter der Gemeinschaftswährung zu versammeln. Die zersetzenden Meldungen von um sich greifender Inflation seien Feindpropaganda; der auf 70 Rappen gefallene Wechselkurs des EUR zum von der SNB wieder freigegebenen Franken sei ebenso ein kontrollierter temporärer Rückzug der EUR-Kräfte wie der in den letzten Wochen schnell auf 3500 EUR pro Unze gestiegene Goldkurs eine taktische Finte der Achse des Euro-Guten sei. Auch die weltweit auf Ramschstatus gefallene Bonität der Euro-Bonds sei kein Grund zur Sorge und habe auch nichts mit der bei 200% BIP-Verschuldung inzwischen erreichten angeblichen Überschuldung des Euro-Hauptgaranten Deutschland zu tun; vielmehr seien die weltweit nun gezogenen und damit zahlungswirksam werdenden Garantien von bis zu 5 Billionen Euro nur ein weiterer bösartiger Propagandapopanz des Feindes ohne praktische Relevanz oder gar Inflationsfolgen.

Die Lage sei voll unter Kontrolle der VEU-Gremien. Der Feind solle trotz des 2012 an die EU verliehenen Friedensnobelpreises nicht an der Wehrhaftigkeit der EU zweifeln. Die MitbürgerInnen bittet Angela Merkel daher, Ruhe zu bewahren, die patriotische Pflicht der Banken zu einem vorläufigen Notbetrieb ohne Panik zu akzeptieren, vorhandenes EUR-Bargeld nicht „irrationalerweise“ in hochwertige Sachgüter, haltbare Lebensmittel oder auf dem Schwarzmarkt gegen Edelmetalle zu tauschen oder diese Waren gar zu horten. Sie vergisst dabei nicht, ihre Bitte mit einigen flankierenden, strafbewehrten Maßnahmen zu unterfüttern: Neben den Bankenschließungen seien dies das ab sofort ausnahmelose Goldhandelsverbot; strikte Devisenhandelsbeschränkungen; die staatliche Bewirtschaftung von Grundversorgungsbetrieben gemäß der neuen verschärften Wirtschaftssicherstellungs-Verordnung; die Zensur unverantwortlicher illegitimer Feindfunk-Sender im Internet (Goldseiten, Hartgeld, alle sogenannten „unabhängigen, libertären, marktwirtschaftlichen“ Blogs) oder von Papierpamphleten (zB des reaktionären KOPP-Verlags); sowie eine noch zentralistischer und stringenter exekutierte Umsetzung des aktuellen 5-Jahres-Plans der EU. Bezüglich Details zu diesen Maßnahmen verweise sie auf ein noch ausstehendes Krisentreffen des neugegründeten EU-Generalstabs zur Krisenabwehr, bestehend aus den Spitzen der EU-Gremien: EU-Kommissionspräsident Barroso, EUP-General Schulz, EZB-Generalfeldmarschall Draghi, Adjutant Asmussen, ESM-General Regling, VEU-General Van Rompuy sowie den seit einiger Zeit nicht nur voll immunisierten, sondern auch namentlich nicht mehr genannten Chefs der EU-Geheimdienste, der Eugendfor und des EuGH. Hinzu kämen ausgewählte Vertreter der ehemaligen Nationalstaaten sowie Krisenberater und Interventionskräfte des IWF, der Fed, der Fed-Eignerbanken, der BoE, der Working Group on Financial Markets, der NWO und der BIZ. Die Kanzlerin betont, sie werde die MitbürgerInnen auch weiterhin über den geschichtlich unabweisbaren und alternativlosen Sieg des tausendjährigen Euros informiert halten. Ein Sieg durch einen schicksalhaften Kampf, der der Welt die historische Überlegenheit des supranationalen Kreditgeldsystems über die bösen Kräfte des nationalistischen Warengelds und des sogenannten „freien Markts“ ein für allemal aufzeigen werde. Die Kanzlerin beendet ihre Rundfunkrede mit der Wiederholung ihrer Aufforderung zu Ruhe und „Compliance“.

Vor ausgewähltem Publikum am Abend des gleichen Tages ruft sie nach ihrer Botschaft dann noch laut in den riesigen Saal: Wollt ihr den totalen Euro?; „Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können?“ und „Wollt ihr ihn, koste es was es wolle?

21 Kommentare

Kommentar from: Bert [Besucher]
*****
Damit hat das Komitee das geschafft, was nicht einmal der Karlspreis konnte. Nämlich allen unseren Todfeinden gleichzeitig und ohne Ausnahme einen Schandpreis zu verleihen. Es könnt einem wirklich schlecht werden. Ich weiss wirklich nicht mehr, was ich tun soll.
12.10.12 @ 12:15
Kommentar from: Kolbus [Besucher]
Sie schreiben: Fiktives (?) Szenario 2015/16

Hoffen wir für uns alle, dass es vorher kracht. Man kann diese Manipulationen kaum mehr ertragen. Zeit wird es, Zeit für eine Grundreinigung des "Systems".

Einfach nur noch abartig. Danke für Ihre unermüdliche Arbeit.

Gruß aus Ostwestfalen.

********
=> Ergänzung PB: Nur Wir-das-Volk selbst können den Hochverrat namens EUR-Rettung vor 2015 stoppen (siehe Target2-Link oben). Die nicht-repräsentativen Parlamentsdemokratten werden es niemals tun - die ziehen es bis zum bitteren Ende 2015/16 durch, wenn dann D schließlich selbst pleite ist. Die aktuellen Hochleistungskriminellen in der BuReg und erst recht in der "Opposition" schließen ja weiterhin apodiktisch jedes Ende der EUR-Zone aus. Schäuble faselte erst gestern wieder von der Mär, Deutschland profitiere vom Euro: „… es gibt kein Euro-Land, das den geringsten Gedanken daran verschwendet, aus der gemeinsamen Währung wieder auszuscheren. Alle profitieren vom Euro, gerade auch Deutschland. Es gibt Untersuchungen, nach denen die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone um 6,5 Prozent niedriger wäre, wenn es die gemeinsame Währung nicht gäbe.“
=> Dass eine um 6,5% geringere Wirtschaftsleistung selbst bei großem Wohlwollen für Deutschland einen entgangenen Gewinn von höchstens 2,5 Bio * 6,5% * 20% Gewinnmarge = höchstens 30 Mrd EUR bedeuten würde; und dass wir diesen "Gewinn" mit 100%igen Exportsubventionen namens Target2 erkaufen und mit all den anderen verlorenen Geldern, die sich auf über 500-1000 Mrd EUR pro Jahr (!) aufsummieren, das erwähnt er dabei nicht!
12.10.12 @ 12:16
Kommentar from: Dagobert [Besucher]
*----
Das Volk hätte theoretisch jederzeit die Möglichkeit, den Irren in Berlin in den Arm zu fallen. Denn das Volk ist die stärkste Kraft im Lande, es muss aber auch davon Gebrauch machen. Scheinbar geht es aber den meisten Micheln (noch) zu gut, denn es regt sich kaum was. Noch.

*****
=> Ergänzung PB: Die Feststellung "Es geht dem Volk noch zu gut" (was ja impliziert "Selbst schuld!") ist richtig. Und richtig ist auch, dass Wohlstand ein Stück weit kollektiv korrumpiert und träge ggü. Gefahren macht und dass unser Kreditgeldsystem dieses Einlullen finanziert, befördert und systemisch verstärkt.
=> Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Trägheit und Ignoranz könnte das Volk jederzeit ablegen. Dann müsste es aber noch immer die selektiv Korrupten in den ersten vier Gewalten entmachten oder abschütteln. "Theoretisch die stärkste Kraft" zu sein ist etwas ganz anderes, als diese Macht gegen die unendlich durch Papiergeld finanzierten korrupten Gewalten der Parlamentsdemokrattie und der Systemmedien zu organisieren.
=> Diese Ergänzung entschuldigt uns das Volk nicht. Aber es relativiert die Schuld...
12.10.12 @ 13:44
Kommentar from: Johannes [Besucher]
Eine perfide Inzsenierung!

Und taktisch hervorragend!

EUro- (ungleich Europa-)kritischen Stimmen soll so die "Geschäftsgrundlage" entzogen werden: Wer wagt es schon, gegen den Träger des Friedensnobelpreis zu argumentieren.
Monti sagt: "Das „wirkliche, politische Problem“ sei die „Stimmung gegen die europäische Integration in der Öffentlichkeit”." Nachzulesen unter

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/10/12/sarkozy-ohne-eu-wird-es-krieg-geben/

Das ist die neue Front der vereinigten EU-liten. Die Diskriminierung berechtigter und begründeter Kritik an der Euro-Schuldenkrise incl. angestrebter Haftungsgemeinschaft.

Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass im Hintergrund bereits entsprechende europäische Gesetzgebungsverfahren angegelaufen sind, die Ihre Aktivitäen und die aller Mitstreiter unter Strafe stellen. [PB: Nun, die Zensur auch des Internets schreitet schon lange voran - erst neulich forderte EUlitist Monti gar, Kritik an der EU generell unter Strafe zu stellen (sic)!]

Unter
http://www.marktorakel.com/index.php?id=3847466565246145849
findet sich ein interessantes Video. Ab Min. 7:30 wird es richtig "spannend" was Herr Farage über ein persönliches Gespräch mit Merkel erzählt. Es ist einfach unfassbar, mit welcher Hybris diese Dame agitiert!
12.10.12 @ 14:48
Kommentar from: davido [Besucher]
****-
Der Ausschuss für die Verleihung des Nobelpreises missachtet - zumindest was den Friedensnobelpreis angeht - in offesichtlicher und zynischer Weise Alfred Nobels letzten Willen.

Auszug aus A. Nobels Testament:
"... und ein Teil an denjenigen, der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt hat. ... Es ist mein ausdrücklicher Wille, dass bei der Preisverteilung die Zuteilung nicht an irgendeiner Nationalität festgemacht wird, so dass der Würdigste den Preis erhält, ob er Skandinavier sei oder nicht.“
– Alfred Nobel : Testament vom 27. November 1895

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Nobel

Schon Herr Obama erfüllte natürlich die Kriterien nicht.
Die Verleihung an die EU ist aber doppelt pervers. Denn ganz klar war es die Intention A. Nobels den Preis einer verdienten PERSON zukommen zu lassen. Ganz sicher nicht einem Verein, Staat, Staatenbund, Kontinent, ... und schon gar nicht einem nicht wirklich legitimierten Konglomerat aus Nationalstaaten unter zentralistisch-faschistoider Führung.

Damit ist klar: Die Preisverleihung ist nurmehr lächerlich. Und die Vergabepraxis kann als Kontraindikator interpretiert werden. Der Blogtitel Krieg = Frieden bzw. aus Frieden wird Krieg ist daher erschreckend treffend gewählt. Man ist vielleicht nicht schlecht beraten, sich auf (Bürger)kriegs-ähnliche Zusände in Euro-Land gefasst zu machen.
12.10.12 @ 15:03
Kommentar from: Gorgo [Besucher]
Herr Schäuble meinte heute: "Der Friedensnobelpreis hätte zu keinem besseren Moment kommen können."
Das stimmt! Mit dem Preisgeld kann man Griechenland und sicher auch die anderen Staaten retten.
12.10.12 @ 19:44
Kommentar from: Karl [Besucher]
EUrape... Der Friedensnobelpreis an die Diktatur names EUdSSR! Noch offensichtlicher kann eine Verarschung a la Orwell eines normal denkenden Menschen kaum sein - oder ist es ein böses Omen, betrachtet man die Vergabe desselben "Preises" an den Marionetten-Kriegsherren Obama alias Soetoro, welcher sogar einen verdeckten Krieg gegen das "von ihm" regierte Volk führt? So lange, wie wir es zulassen, werden die EUlite und die dahinter regierende Feudalherrschaft, uns / ihre Bürger weiter für ihre Ziele und Zwecke ohne jegliche Skrupel missbrauchen.... So lange, wie wir mit dem System kooperieren, werden wir das erhalten was uns von diesen wenigen Psychopathen nach der Methode Ober sticht Unter vorgegeben wird.

Wenn wir zu lange passiv uns alles gefallen lassen mit der Ausrede, wir wären nicht organisiert, müssen wir aufpassen, nicht bald sogar uns selbst verloren zu haben. Die z.T. zweifelhaften Errungenschaften der Technik machen es der Elite erstmals möglich, das Wesen Mensch und das Leben auf dem blauen Planeten in Geiselhaft zu nehmen. Wir, das ist jeder rechtschaffene Mensch von uns, und das sind 99%, sind zum Widerstand gefordert, wo Unrecht zu Recht wird, jeder Einzelne trägt seine Verantwortung. Meuterei auf der Bounty, unserem Planeten!

Je eher wir, die moralischen und universellen Prinzipien noch zu folgen imstande sind, diesem unmenschlichen System die Kooperation verweigern, um so eher stolpern die Elite und ihre Vasallen in ihrem Wahnsinn und um so mehr kann noch Schadensbegrenzung erfolgen ... Die Elite verfolgt einen Harakirikurs, der alle betrifft. Entledigen wir uns schnellstens dieses kranken, parasitären uns in unserem Daseinszweck lähmenden Systems, leiten wir auf friedlichem Wege und ohne Nobelpreis eine Renaissance ein! Die Chance dazu ist JETZT, nicht gestern, nicht morgen!

An die EUliten: Ihr seid nicht alternativlos!
12.10.12 @ 21:00
Kommentar from: b.hönl [Besucher]
Kommentar zum Nachtrag Fiktives: Wooowhhh!!!

Zum Nobelpreis: Seit Obama eh eine Lachnummer.

Um etwas über Nobel-Preisträger schmunzeln oder lachen zu können, sei Gerhard Polt empfohlen: "Das Oktoberfest".

Danke an P.B.
12.10.12 @ 21:14
Kommentar from: apocalypse2012 [Besucher]
Hätte es die jüdisch-christlich-muslimische Katastrophe vor 2000 Jahren nicht gegeben, würden wir immer noch im kosmopolitischen Römerreich (mit Vielfalt der Religionen, einer einzigen Währung, einer einzigen Weltsprache etc.) leben. Stattdessen kamen die Nationalisten und Nazis - und mit diesen die hypernationale EU.

Der erste Kritiker dieses Nationalismusses war Michel de Montaigne (1568): „Ich habe schon genug mit meinem Menschsein zu tragen – warum muss ich auch noch Franzose, Calvinist, Jude, Europäer (etc.) sein?“

******
=> AW PB: Oje, hier kommen sicher Zuschriften zur Brutalität der Völkerunterdrückung im Römerreich - und zu diversen historischen Unschärfen in der obigen Zuschrift (Judentum viel älter als 2000 Jahre, der Islam dagegen jünger). Zudem kann man kaum die hier implizierte Verherrlichung des Multikulturalismus nachvollziehen: Souveränität der Nationen und Regionen muss das Ziel sein. Minimalstaaten mit wenig staatlicher Macht und mit machtfreiem Wettbewerbsgeld. Alles andere findet sich dann automatisch - insbesondere möglichst viel Entfaltungsspielraum für den einzelnen Menschen. Das Römerreich hatte nichts von alldem. Spätestens in der Endphase (eigentlich aber schon beim AUFBAU des Imperiums) waren die römischen Herrscher ganz im Gegenteil ebenso zentristisch, totalitär, brutal, militaristisch wie heute die Brüsseler Zentralisten.
=> Das Zitat eines Nationenhassers und weltentrückten Essayisten wie Montaigne kann ja nun kaum als Beleg gegen ein unnatürliches SUPRAnationales EU-Gebilde herhalten...!
12.10.12 @ 21:59
Kommentar from: Ina Sievert [Besucher]
*****
{PB: Zuschrift einer der deutschen Sprache mächtigen amerikanischen Blogleserin, daher englischer Kommentar}

Unbelievable! They essentially devalue their own "currency", the Nobel is worth nothing and people should start to reject it so that they are not tainted by it. Utterly ridiculous.
12.10.12 @ 22:00
Kommentar from: krisenfrei [Besucher]
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"Errare humanum est."

Lieber Peter, worauf bezog sich das "irren ist menschlich"?
Auf das Nobelpreiskommitee oder auf die größte Irrenanstalt (http://krisenfrei.wordpress.com/2011/09/11/ezb-und-die-eu-%E2%80%93-die-groste-irrenanstalt/)?

Vermutlich sind beide gemeint!

Griechische Gewerkschaften sollen den Nobelpreis entgegennehmen?
Da kann man nur hoffen, dass sie die Annahme verweigern!
{PB: Nur zur Vermeidung von Rückfragen: das war Satire}

"Nachtrag 12 Uhr: Fiktives (?) Szenario 2015/16:"
So lange noch?

{=> PB: Ja, so lange noch - sonst würde die ganze Farce und der mit allen medialen, politischen, richterlichen, polizeilichen Mitteln durchgesetzte Dauer-Rechtsbruch in der EU keinen Sinn machen. Die EUliten brauchen noch so lange, um D-EU-tschlands Substanz vollständig abzugreifen: die seit 1950 erarbeitete und die in den kommenden 50 Jahren noch zu erarbeitenden 5+ Billionen EUR stiehlt man nicht über Nacht, das dauert. Das sind über 100.000 Tonnen Gold - oder 8 Millionen Standardgoldbarren à 12,5kg. Auch ein professionelles Räuberkommando brauchte dafür ein paar Wochen. Und da D so viel Gold nicht hat, muss man es eben anderweitig, also weniger "wertdicht" rauben. Reine elektronische Buchungen sind das nicht: Am Ende werden die EU-Heuschrecken REALSUBSTANZ in jeder Form rauben, konfiszieren, per PE-Deal "kaufen" oder einfach wegbesteuern.}
12.10.12 @ 22:45
Kommentar from: Reinhard [Besucher]
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Es ist geradezu zynisch, angesichts des Sprengstoffs EURO zwischen den Völkern dem Projekt postnationales Europa den Friedenspreis zuzuerkennen, müßte es doch eigentlich den Kriegspreis bekommen: nichts seit dem letzten Weltkrieg hat die Völker so gegeneinander aufgebracht und wird es noch verstärkter tun, je mehr die Euro-Schlinge sich um die Völker zusammenzieht. Vielleicht ist es ja ein Treppenwitz der Geschichte, daß mit dem Dynamit-Nobel der Dynamit-Euro assoziiert wird: paßt alles grausig zur Neusprech-Farce. Eines jedenfalls hat dieser Preis geschafft: sich selbst zu diskreditieren - das mögen viele noch nicht so sehen, aber es wird sich immer krasser herauskristallisieren. Mir kommt das Ganze wie eine unglaublich dreiste Verschwörung vor - so abgeludert, daß es mich wundert, wie das gemeinhin geschluckt wird: von den Pressenutten erwarte ich ja nichts anderes, "tun sie es" doch für Kohle. Aber wie lammfromm das vom Normalverbraucher hingenommen wird... gut, daß gestern just Fußball angesagt war!

********
=> Ergänzung PB: Das "V"-Wort ist ja immer gefährlich und wird mangels direkter Belegbarkeit immer gegen den Behaupter verwendet. Aber Verschwörung hin oder her: Eines ist sicher, wenn man gestern zB in der Fußballpause oder nach den Nachrichten bei den "EU-Dokus" die textbausteingleiche Einheitsberichterstattung zum Nobelpreis anhörte: Der im Blog verwendete Begriff der eitlen Selbstreferentialität der EUliten und ihrer Medien ist absolut angebracht: Realitätsfern und faktenwidrig wird dabei alles in einen Topf geworfen: Montanunion, EWG, EG, EU. Alles angeblich Positive (also insbesondere die 67-jährige Friedensphase nach WK II) wird ausgerechnet der EU zugeschrieben. Als ob die Menschen nach der Katastrophe von 1939-1945 nicht WIRKLICH genug vom Krieg gehabt hätten! Das alleine hätte für viele Jahrzehnte Frieden genügt - ganz abgesehen davon, dass die kleinen Leute selbst praktisch NIE Krieg wollen, denn er wird auf ihrem Rücken ausgetragen. Es sind in der Weltgeschichte praktisch immer die ELITEN, die zum Krieg gegeneinander trommeln - ihre eigenen Söhne dabei aber fast nie verbluten lassen. Und doch haben eben NICHT die MENSCHEN, sondern ausgerechnet die EUliten den Preis bekommen - komplett absurd!!
=> Und unabhängig davon haben die Systemmedien gestern ganz nonchalant der EU eine 60-jährige Existenz bescheinigt. Dabei existiert sie erst seit Anfang der 1990er. Und just ab da wurde das neue EUropa RADIKAL umgestaltet als Quasi-Staat mit gängelnder zentralisierter Bürokratie ohne jede Rücksicht auf ihre Pflicht zur Subsidiarität und zur Souveränität ihrer Mitgliedsstaaten und Regionen! Und heute gar als Suprastaat mit Aufrüstungsgebot und Todesstrafe gemäß Lissabon-Vertag! 1999 wurde die wirtschaftliche Selbstbestimmung der Staaten und ihr Kern (der freien Währungsabwertung) entfernt - das Grundelement der heutigen Spannungen. Ferner vom Menschen geht es kaum. Beim Lissabon-Vertrag Mitte der 2000er wurden dann gar zwei Referenden missachtet. Und seit Mai 2010 ist mit dem Transfer-EUR und damit dem Dauerbailout wider Art 125 AEUV endgültig der Rechtsstaat gekippt.
=> Gut daher, dass die deutschen Kicker (die ja erstaunlicherweise noch NATIONALmannschaft sein dürfen, mal sehen wie lange noch) gestern den Michel mit ihrem 6:1 in Dublin abgelenkt haben. Und gut, dass es nun den EU-Friedensnobelpreis gibt, so dass die Iren nun vermutlich nicht gleich gegen Deutschland generalmobilmachen...
13.10.12 @ 01:16
Kommentar from: Bert [Besucher]
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Die Seite ist zwar rot angehaucht, aber die ausführliche Demaskierung des Friedensnobelpreisträgers ist Lesenswert:

Werkstatt.or.at
13.10.12 @ 07:40
Kommentar from: LuckyFriday [Besucher]
"Es gibt einen einzigen würdigen Empfänger für den Friedensnobelpreis: Julian Assange"

"Eine technokratische Monstrosität; nächstes Jahr könnte so Monsanto oder Christine Lagarde den FNP bekommen."

"Nobel sollte sich wieder auf die Herstellung von Dynamit beschränken"

Hier im Original (englisch):
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Ty1OQBjJmeY
I love that guy Max Keiser...
13.10.12 @ 21:31
Kommentar from: Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]
*****
Nehmen wir es doch wie die britische Presse mit sarkastischem Humor - die titelte u.a. "Jenseits der Parodie" ("Telegraph"), "Bizarrer Aprilscherz" ("Spectator"), "Ein Witz" ("Sun") oder "Friedensnobelpreis für Idiotie" ("Daily Mail").

Ob für Idiotie oder für kafkaeske Gestalten wie dem belgischen Kommunalbeamten van Rompuy, den ehemaligen Buchhandelslehrling ohne Schulabschluß Martin Schulz oder dem abgebrochenen ex-Jura- und Politologiestudenten Elmar Brok - das macht wohl keinen Unterschied; und wenn, allenfalls zu Lasten der Idiotie.

Die soeben ausgesprochene "Huldigung" an die Adresse des nepotistischen und korrupten Brüsseler Völkerkerkers - die Steigerung zum Völkerschlachthaus als reanimierte Sowjetunion ist nicht nur denkbar, sondern wäre vor dem Hintergrund der kleinbürgerlichen Führungskader auch logisch - steht in einer fast endlosen Reihe mit anderen illustren Ausgezeichneten.

- 1938 wählte das unabhängig-demokratische "Time-Magazine" ADOLF HITLER zum "Man of the Year"

- 1939 wußten sich die publizistischen Demokraten der "Freien Welt" überzeugt, den Titel an JOSEF STALIN zu vergeben - ausgerechnet auf dem Höhepunkt der großen "Tischstka" (Säuberung).

- In Würdigung von Stalins aufopferungsvollen Verdiensten für Demokratie, Freiheit und Humanismus sah sich das Blatt inspririert, dem Generalissimus Stalin nach weiteren, geschätzt 10 Millionen Opfern 1942 den Titel abermals zu verleihen

- Auch in der islamischen Revolution wußte das "Time Magazin" Demokratisches zu verorten: 1979 ging der Ehrentitel an Ayatollah KHOMEINI für seine Verdienste um die "Rechtsstaatlichkeit" des Iran

Und die illustre Abfolge zahlloser "Friedensnobelpreisträger" offenbart ähnliche Kapazitäten für das Wohl der fortschrittlichen Menschheit:

- der Drohnenkiller Obama - Begründung des Komitees: "Für dessen außergewöhnliche Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern (!) zu verbessern" - wurde ja schon erwähnt.

Der ehemalige Streetworker aus der Westside Chicago steht indes nicht allein:

- schon 1919 ging der Preis an die naive und kompromittierte FED-Marionette Woodrow Wilson, der die USA erfolgreich in den 1.Weltkrieg verstrickt hatte

- 1945 sah Cordell Hull der Auszeichnung entgegen, Außenminister Roosevelts von 1933-1944 und Befürworter der sofortigen Exekution deutscher "Hauptkriegsverbrecher" ohne Prozeß durch Standgerichte

- George C. Marshall, US-Troupier, der ein Leben lang nichts anderes tat als, als unter dem Sternenbanner in der einen oder anderen Ecke der Welt Krieg zu führen - "Erfinder" des gleichnamigen Plans und damit der US$-gestützten, imperialistischen Nachkriegs-Vorherrschaft der USA über (West-)Europa, empfing die Ehrung 1953 (1959 erhielt er auch noch den Karlspreis)

- 1973 Henry Kissinger. Einzelheiten zur "Karriere" Kissingers finden sich - man muß sagen sogar - im regulären "Wikipedia"-Eintrag

- 1978 der Irgun-Terrorist M. Begin (verantwortlich für den Anschlag auf das "King-David"-Hotel in Jerusalem 1946 mit 98 Toten)

- 2007 das "International Panel on Climate Change"

- ebenfalls 2007 im selbigen Kontext an den "Klimapapst" Al Gore

- 2008 Martthi Ahtisaari, dem lt. BND 2,68 Mio. US$ an Schmiergeldern auf sein Privat-Konto gezahlt wurden und der im Zuge der "Autonomieverhandlungen" für das Kosovo in ständigem Kontakt mit dem kosovoalbanischem Mafia-Paten Bexhet Pacolli stand - insgesamt sollen an UNO-Einrichtungen im Zuge der Athisaarischen Verhandlungen 50 Mio US$ an Schmiergeldern mit dem Ziel der "Unabhängigkeit" des Kosovo geflossen sein ("Focus", Kommentar vom 20.07,2007)

Weitere mindestens "schillernde" Persönlichkeiten oder Organisationen, die sich des Preises erfreuten, waren Jassir Arafat, Jimmy Carter, Schimon Peres, Kim-Dae-jung, Michail Gorbatschow, Tendzin Gyatsho ("14. Dalai Lama"), Ellie Wiesel, Willy Brandt (alias Herbert-Ernst Karl Frahm), der volkspolnische Schwachstromelektriker und Gewohnheitstrinker Lech Walesa oder die dubiose "Pugwash Conferences on Sciences and World Affairs" (Kanada, Verleihung 1995).

1988 waren die "Friedenstruppen der Vereinten Nationen" Preisträger, nach dem Vorbild ihres Protektors, der UNO, eine notorisch korrupte und militärisch völlig ineffektive Truppe, die sich in den Jahrzehnten seit 1944 zahlloser Kriegsverbrechen an den Völkern schuldig gemacht hat, die sie zu schützen behauptet

Man fände wohl noch viele andere "Geehrte" dieser Art, wenn man deren persönliche und professionelle Hintergründe untersuchte.

Der "Friedensnobelpreis" darf wohl durchaus als ein "Globalisierungs-(Amerikanisierungs-)Preis" erachtet werden, der mit "Frieden" überhaupt nichts, mit "westlich"-ideologischen "Meriten" a la "Freedom and Democrazy" aber sehr viel zu tun hat.

In Ansehnung bestimmter Preisträger wäre es wohl ebenso zutreffend, von einer "Verbrechermedaille" zu sprechen.
14.10.12 @ 00:19
Kommentar from: JayJay [Besucher]
*****
Schöner Sarkasmus. Aber so wird es aussehen, auch wenn es jetzt erst noch Fiktion ist.

Gold & Silber Ahoi
14.10.12 @ 13:53
Kommentar from: Bernhard W. [Besucher]
*****
Aus Contrarian-Sicht hat diese Preisverleihung etwas sehr Gutes!

Es besteht die empirisch absolut berechtigte Hoffnung, dass wir uns in der Naehe des Zenits dieser Unrechtsorganisation befinden. Der Abstieg ist zum Greifen nahe. Das koennte der Anfang vom Ende sein - und sollte entsprechend gefeiert werden.
14.10.12 @ 15:35
Kommentar from: BesucherIn [Besucher]
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Die EU ist NICHT Euroland.

Herzlichen Glückwunsch an alle Bürger der EU-Staaten zum Friedensnobelpreis 2012!

Wenngleich (auch) meiner Meinung nach zum unpassenden Zeitpunkt, wird vom Nobelkommitee endlich einmal die NORMALITÄT JAHRZEHNTELANGEN FRIEDENS gewürdigt - und daß die Bevölkerungen (in ihrer breiten Mehrheit) keine PolitikerInnen wählen, die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen!

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=> AW PB: Ihre Meinung in Ehren, BesucherIn, doch sie haben an entscheidender Stelle etwas falsch mitbekommen: der Preis ging eben NICHT an die friedlichen europäischen Menschen, sondern ganz explizit an die totalitäre EU und damit an ihre praktisch ausnahmslos NICHT direkt vom Volk gewählten Institutionen! Warten sie mal ab, wer den Preis entgegennehmen wird. Vermutlich Van Rompuy oder Schulz, diese abgehobenen EUlitisten sind ohnehin austauschbar! Und glauben wir wirklich, dass diese Figuren vom Volk je direkt gewählt würden?
14.10.12 @ 16:19
Kommentar from: DD [Besucher]
****-
Interessante Meinung, aus meiner Sicht etwas scharf formuliert aber es ist Geschmacksache.

Für alle die gerne über das Thema Lösung der Schuldenkrise mitdiskutieren wollen gibt es nächste Woche ein kostenloser Webinar mit Daniel Gros - Direktor des CEPS (Centre for European Policy Studies) - organisiert bei CFO Insight.

Ich freue mich auf eine konstruktive Diskussion!
Anmeldung hier: http://www.cfo-insight.com/events/webinars/webinar-about-the-european-sovereign-debt-dilemma/

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=> AW PB: Na wenn es der Sache und der gewünschten UNschärfe (s.o.) dient, dann machen wir doch gerne ein wenig Werbung für dieses Webinar.

=> Nicht ersparen kann ich Herrn Gros und den Organisatoren aber diesen Link zur Einordnung: Daniel Gros ist selbst ein seit vielen Jahren aktiver Makroklempner mit dem Anspruch, die Welt volkswirtschaftlich und m.E. absolut planwirtschaftlich-elitär verbessern zu können und dazu auch legitimiert zu sein. Lesen Sie also vorab: "Sozialismus als Alternative zur Realität" - ein Blog von 2010. Via FAZ durfte Daniel Gros schon damals ganz frech den "Europäischen Währungsfonds" fordern: den Systembanken müsse erlaubt werden, über einen solchen EWF ihre gefährdeten Positionen von ihren Bilanzen loszuwerden - natürlich auf Kosten der Steuerzahler des Fonds... Ich hatte das damals wie heute als "socialism for the banks" bezeichnet. Da dieser ja nun in Zeiten des ESM endgültig Realität ist, müsste Daniel Gros im Webinar eigentlich guter Laune sein. Wir leben heute in seiner Idealwelt - wenn man davon absieht, dass es PRO FORMA die offene Haftungsunion per EWF noch nicht gibt - wohl aber faktisch per ESM, EZB und Target-BuBa...
17.10.12 @ 09:06
Kommentar from: Peter Boehringer [Mitglied] E-Mail
Lesehinweis - auch noch gut zu wissen:

"Nobelpreiskomitee: EU verleiht Preis an sich selber"

"Dass sich das Nobelpreiskomitee mit dem Friedensnobelpreis für die Europäische Union erneut unglaubwürdig und lächerlich gemacht hat, ist ja nichts Neues. Neu dagegen ist, dass sich mit der Europäischen Union ein Preisträger den Preis quasi gleich selber verleiht. Der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees ist gleichzeitig Generalsekretär des Europarats."
17.10.12 @ 18:07
Kommentar from: Selbstdenker [Besucher]
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11.02.13 @ 16:22

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