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Deutsches Gold: Bundesbank verwickelt sich in neue Widersprüche

von Peter Boehringer E-Mail 07.01.14 23:27:59

Ein wichtiger und ganz aktueller Update-Blog zu diesem leidigen Dauerthema der höchst unzureichend geprüften Goldbestände der Bundesbank im Ausland (ebenso wie im Inland!). Der öffentliche Druck nahm nach der hoch verdächtigen BuBa-BILD-Meldung vom 23.12.2013 zur Einschmelzung und Rückholung (man beachte die Reihenfolge) von 37 Tonnen offenbar erheblich zu, so dass die BuBa nun heute am 7.1. (widerwillig und offenbar gereizt, dazu s.u.) eine Anfrage der Wirtschaftswoche öffentlich beantworten musste, warum denn nicht die US-Originalbarren nach Deutschland geliefert wurden – sondern stattdessen erst eingeschmolzen wurde und dann nach Deutschland verbracht. Zur Erinnerung: genau so und mit dieser Ablauf-Reihenfolge stand es (vermutlich von der Zensur übersehen) in der von der Bundesbank am 23.12. per BILD lancierten Meldung - die auch auf explizite Nachfrage des Investigativ-Journalisten Lars Schall nicht dementiert wurde:

„Eine Sicherheitsfirma ließ einen Teil der Goldbarren einschmelzen, transportierte sie [dann] per Flugzeug und Lkw nach Frankfurt.“

Wie viele offene Fragen alleine dieser Vorgang aufwirft, hatte ich hier für das deutschsprachige und hier für das internationale Publikum aufbereitet. Darin viele wichtige unbeantwortete Fragen, die nun heute Abend offenbar auch die Wirtschaftswoche interessiert haben, obwohl die Kollegen des Focus das Ganze heute Vormittag noch systemtreu und entgegen der Meinung von 95% der Kommentatoren auf der Focus Seite als „Verschwörung[stheorie]“ bezeichneten.

Goldhändler Martin Siegel machte dann noch auf einen weiteren ungereimten Punkt aufmerksam: „Ein Aspekt der etwas untergegangen ist: Wenn die Bundesbank Gold entgegen nimmt, das unmittelbar vor dem Transport umgeschmolzen wurde, dann dürfte die Motivation extrem gering sein, dieses Gold bei Entgegennahme erneut einzuschmelzen, um es zu prüfen. Wenn die Bundesbank an der Echtheit des Goldes ein ernsthaftes Interesse hätte, dann hätte sie die Barren selbst einschmelzen lassen müssen.“

Kaum also standen solche Vorwürfe im Raum, öffentlicher Druck dahinter und eine Wirtschaftswoche-Anfrage in der Tür, änderte die Bundesbank –o Wunder– ihre Aussage vom 23.12. um 180 Grad ab. Seit heute Abend lautet ihre neue Sprachregelung also nun (aus dem o.g. WiWo-Artikel):

„Es hat sich bei den bislang überführten Goldbarren um die Original-Barren [!] gehandelt, die seinerzeit [D.h.? Wann: 1951-1967 oder doch erst 2013?; Anm. PB] der Obhut der ausländischen Notenbanken überlassen wurden. ... Es waren also nicht Amerikaner oder Franzosen, die das Gold vor Auslieferung eingeschmolzen und zu neuen Barren verarbeitet haben.“
[sic!] 88| XX(

Soso, die Herren BuBa-Vorstände: Dies ist also nun die neueste Version, die wir glauben sollen...?! Nun denn – auch hier stellen sich selbstredend alle Fragen, die hier aufgeworfen wurden:
- Why has the Bundesbank not published a bar number list of the old bars?
- How can there be security concerns about bars that no longer exist?
- Why has the Bundesbank not published a bar number list of the newly cast bars?
- Who exactly melted the bars? Where was this melting performed?
- Who witnessed the melting and recasting of the bars?
- Are there any reports on this in writing with a valid signature? By whom?

=> Es wäre SO einfach, hier Transparenz reinzubringen. Doch stattdessen verwickelt man sich in immer neue Widersprüche. Leider trägt auch die WiWo mangels harter Nachfragen nicht zur weiteren Aufklärung bei

Eine Erklärung kann dabei auch nicht einfach plötzlich lauten „Wir haben eben die Barren eingeschmolzen, um die Echtheit zu prüfen.“: Das widerspräche allen bisherigen Meldungen und auch allem Nicht-Prüfgebaren seit 50 Jahren! Und falls man auf der offenbar neuen Sprachregelung beharren sollte, „LGD-Konformität“ herstellen zu wollen, stellen sich die Fragen, warum man überhaupt nicht-LGD-konforme Ware lagern hatte, warum man ausgerechnet diesen Teil der Ware (vermutlich von den USA) zuerst nach Frankfurt geholt hat, warum man nicht die Fed auf deren Kosten (aber natürlich mit anwesenden BuBa-Echtheitstestern) umschmelzen ließ und warum eine Umschmelzung wegen fehlender LGD-Konformität unter strengster Geheimhaltung stattfinden musste?

Nein: Es hilft kein noch so lautes Geschrei des BuBa-Vorstands und seiner Paladine und ergebenen Medien „Pöhse, dumme Verschwörungstheorien!“. Es geht um die seriös dokumentierte Existenz (in Gegenwart und 50-jähriger Vergangenheit) von 100 Mrd EUR durch BuBa und Fed treuhänderisch verwahrten Volkseigentums. Integre Bilanzprüfer und Staatsanwälte haben schon bei erheblich geringeren Geschäftsprozess- und Bilanzungereimtheiten Aufklärung und volle Transparenz verlangt!

Völlig unerklärt bleibt die Volte in der BuBa-Sprachregelung, wann und wo genau die Einschmelzung denn nun stattgefunden hat: Zuerst in den USA / F vor Lieferung nach D (BuBa/BILD vom 23.12.) - und nun angeblich doch in D nach Lieferung aus den USA / F (BuBa/WiWo 7.1.).

Fazit: Die Bundesbank darf mit dieser Art der ständig wechselnden Behauptungen, „Faktenauslegung“ und Verschleierung nicht mehr länger durchkommen. Wir lassen uns nicht mit der absurden VT-Keule niederkeulen. Sie ist längst abgenutzt – siehe den einhelligen Kommentartenor für mehr Transparenz unter allen einschlägigen Meldungen (heute eben Focus und WiWo). Und auch die Kollegen des Mainstreams sollten sich einmal sehr ernsthaft fragen, welche Intelligenz sie eigentlich ihren Lesern noch zutrauen, wenn sie offensichtlich einseitig, amateurhaft unkritisch nachfragend und systemtragend parteiisch wie einst das Neue Deutschland oder der Schwarze Kanal über diesen anhaltenden Skandal berichten.

Nichts wäre einfacher und angebrachter, als nachdrücklich völlige und umfassende Transparenz zu fordern (angefangen bei der Veröffentlichung aller Barrenlisten im In- und Ausland) – und BuBa-seitig eben zu liefern, wenn man nichts zu verbergen hat. [Und bitte: auch keine weitere Salamitaktik mehr wie seit 2011: immer nur jeweils einen symbolischen Infobrocken zur Beruhigung der (nicht so dummen) Öffentlichkeit!]

Dann würde der BuBa-Vorstand auch nicht damit durchkommen, Buchhaltungs- und Öffentlichkeits-vergessen und trotzig wie kleine Kinder solche Frechheiten in WiWo-Artikeln plazieren zu können: „Abgesehen davon könnte es den Skeptikern auch relativ egal sein, ob alte oder neue Barren geliefert werden, solange sich der von der Bundesbank bilanzierte Goldbestand dadurch nicht schmälert.“

=> Herr Weidmann, Herr Thiele, fürs Protokoll: Es ist uns und den 14.000 Unterzeichnern der Bürgerinitiative "Holt unser Gold heim" sowie den Hunderttausenden von Sympathisanten und den 80 Millionen Eigentümern Ihres unseres deutschen Goldes NICHT egal, ob die noch immer im Ausland lagernden 2300 Tonnen alt oder neu sind. Denn an dieser Frage zeigt sich die Wahrhaftigkeit Ihrer Amtsvorgänger seit 1951 – und wichtiger noch: es zeigt sich die (un?)kompromittierte Existenz des (un?)verliehenen zweitgrößten Goldhorts der Welt! Sie werden sich unsere Fragen auch weiterhin gefallen lassen. Selbstredend gilt fast alles Gesagte auch für die (angeblich) unverliehenen und physisch (hoffentlich) bereits in Deutschland befindlichen ca. 1000 Tonnen, für die ebenfalls weiterhin jeder öffentliche Nachweis oder auch nur jeder Anscheinsbeweis (detaillierte Barrenlisten mit jeweiligem Zugangsdatum, Hersteller usw.) fehlt.

=> Nach den hochgradig verdächtigen Meldungen und obskuren Einschmelz-Prozessen der vergangenen Wochen ist unsere Transparenzforderung drängender denn je. Ein Mainstream, der sich noch ohne rot zu werden im Spiegel anschauen will [pun unintended], muss die Forderungen nach Transparenz jetzt ENDLICH unterstützen und die VT-Keule endlich einpacken. Kein Feld-Wald-Wiesen-Goldhändler käme mit Prozess- und Prüfungspraktiken wie die BuBa durch! Und auch nicht mit den Bilanz-Usancen der BuBa: denn Goldhändler haben „Gold“ und „Goldforderungen“ nicht absurderweise gemeinsam in einer Position in der Bilanz…

******
„Die Geistlosigkeit und Lüge nimmt alle Formen an, um sich dahinter zu verstecken: sie verhüllt sich in Schwulst, in Bombast, in den Ton der Überlegenheit und Vornehmheit und in hundert anderen Formen.“
Arthur Schopenhauer

„Der Tag, an dem wir die Wahrheit sehen und nicht reden ist der Tag, an dem wir zu sterben beginnen.“
Martin Luther King

32 Kommentare

Kommentar from: Goldhamster [Besucher]
Endlich kommt der Druck auch in der Öffentlichkeit an. Endlich fangen die Medien an - viele noch zögerlich - die Interessen ihrer Leser und der Deutschen allgemein ernst zu nehmen. Wenn ein Einzelhändler so Inventur machen würde, wie das die Bundesbank hier vorführt, dann hätte er beim zweiten Mal die Steuerfahndung im Lager. Hier wird systematisch vertuscht und verschleiert oder aber nur arrogant und schlampig gearbeitet. An alle Leser: Bitte wie ich auch weiterhin Druck aufbauen. Insbesondere in Leserbriefen und Forenkommentaren, aber auch die eine oder andere Anfrage per E-Mail an die Bundesbank erhöht den Stress und die Transpiration bei den feinen Herren. Das Thema darf nicht wieder unter den Teppich gekehrt werden.
07.01.14 @ 23:53
Kommentar from: pingpong [Besucher]
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Also ICH würde auf die zügige und vollständige Auslieferung der alten Barren bestehen! Andernfalls würde ich als Einleger der alten Barren schlüssig davon ausgehen dürfen, daß mit meinen Einlagen unerlaubt Handel betrieben wurde. Und dann würde ich sozusagen als Kompensation eine über Jahrzehnte rückwirkende und auch rückwirkend zu verzinsende "Beteiligung" an diesen unerlaubt vorgenommenen Handelsgeschäften einfordern.
[PB: Ja, das würde sich lohnen. Wie ich hier neulich vorgerechnet hatte, würde sich eine solche verzinste "Beteiligung" an über 50 Jahre lang abgelaufenen Betrugsgeschäften auf bis zu 1000 Mrd EUR belaufen!]

Randmerkung: Zumindest aus meiner Perspektive ist ein "Freund", der sich hinter meinem Rücken an mir illegal bereicherte, nie mein "Freund" gewesen. Die USA sind daraus benommen definitiv KEINE vertrauenswürdigen Geschäftspartner. Ein Grund mehr, ALLES Gold UNVERZÜGLICH (d.h. "ohne schuldhafte Verzögerung") zurückzuholen.

Mag sein, daß man den Täter im Ausland nicht gut zu fassen bekommt. Aber die Helfershelfer im Inland, die sind bekannt! Und jene schulden durch ihre permanente Pflichtverletzung zu einer gewissenhaften Kontrolle der Gold-Einlagen einen erheblichen Teil ihrer über die Jahrzehnte vereinnahmten Gehälter. Denn deren geschuldete seriöse Arbeitserfüllung wurde trotz allgegenwärtiger Mahnungen schließlich NICHT erbracht.
08.01.14 @ 02:37
Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher]
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Den Ausführungen des Dimitri Speck (ebenfalls im o.g. WiWo-Artikel) ist zu entnehmen, daß die 37 Tonnen gar nicht unser Gold gewesen sein können:

" 'Aus Aufzeichnungen der US-Notenbank geht hervor, dass sich die Lagerbestände von aufbewahrtem Fremdgold im Jahr 2013 lediglich um gute fünf Tonnen reduziert haben. Von den in Deutschland eingegangenen 37 Tonnen stammt dementsprechend nur ein sehr geringer Teil aus den New Yorker Lagern.', sagt Goldmarktexperte Dimitri Speck."


Wenn sich die Lagerbestände der US-Notenbank in 2013 nur um 5 Tonnen reduziert haben sollen, hätte die US-Notenbank einen Zugang von 32 Tonnen haben müssen, um den Deutschen 37 Tonnen liefern zu können. Woher aber? Venezuela lagert jetzt seine Bestände im eigenen Land. Wer hat also die Verluste durch Venezuela und die Bundesbank im Depot der Amerikaner ausgeglichen?

Ziemlich verräterisch ist die Aussage:

"Abgesehen davon könnte es den Skeptikern auch relativ egal sein, ob alte oder neue Barren geliefert werden, solange sich der von der Bundesbank bilanzierte Goldbestand dadurch nicht schmälert."


Die Bundesbank schafft sich mit dieser Aussage zu ihrer vermutlichen Unwahrheit ein bilanztechnisches Hintertürchen, und bekundet ferner in Nibelungentreue, dass sie - wie seinerzeit im Blessing-Brief - an der hegemonialen Macht Amerikas nicht gezweifelt hat: Schließlich sei das deutsche Gold ja "bei uneingeschränkt vertrauenswürdigen Partnern sicher in Verwahrung."

D. h. hier einem "vertrauenswürdigen" Partner, dessen Bemühungen zur Welthegemonie sich jetzt gerade durch die NSA-Offenbarungen erwiesen haben und der bei der Lehmann-Pleite viele - bzw. vermutlich hauptsächlich - Ausländer betrogen hat!

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=> Ergänzung PB: Zustimmung und danke noch für die Herausstellung der (gestern Abend bei mir in der Hektik zu kurz gekommenen) wichtigen Entdeckung von Dimitri Speck. Auch diese Unklarheit(diesmal in der Fed-Bilanz / Gold-Inventarliste) bringt die WiWo zwar. Fragt aber in keiner Weise bei der Bundesbank (oder gar der Fed) nach, wie diese Unklarheiten erklärt werden können (evtl. durch in F statt USA gelagertes Gold?).
=> Stattdessen druckt die WiWo systemdevot die offenbar wörtlich von der BuBa diktierten Behauptungen einfach unkritisch ab; ohne irgendeine Nachfrage nach Beweisen und ohne jede Rückfrage zur Aufklärung der offenen Fragen...:

"Der Verdacht, die Amerikaner könnten das Gold aus Deutschland nutzen, um den Goldpreis - etwa durch Verleihgeschäfte - zu manipulieren, lässt sich kaum erhärten. Laut Bundesbank werden die Goldreserven schon seit 1999 nicht mehr für Verleihgeschäfte genutzt. Dass sich die Amerikaner einfach über diese Vorgabe hinwegsetzen, ist auch eher unwahrscheinlich."

=> Das ist feinster Tendenzjournalismus! Nicht die Information der Öffentlichkeit durch eine objektiv verfasste NACHRICHTENMELDUNG, sondern die (unlogische und mit hoher Sicherheit falsche) TENDENZMEINUNG (denn mehr ist dieser Absatz nicht) ist der Zweck auch dieses Artikels!
=> Auch weiterhin bleibt die BuBa und nicht wir (!) in der Beweisnot ihrer (immer dubioser werdenden) Behauptungen. Solange Wir-die-Öffentlichkeit keinen vollen Zugang zu den Tresoren, Barrenlisten, Transaktionslisten und Inventur- und Bilanzunterlagen bekommen, muss eben das BuBa-Management Uns-den-Eigentümern gegenüber akribisch die Seriosität ihrer Bilanz und ihrer Gold-Bestände beweisen. Jeder Wirtschaftsprüfer, jeder Betriebsprüfer eines Finanzamts würde schon bei viel geringeren Beträgen auf dieser Beleglage und Beweispflicht bestehen!
08.01.14 @ 05:50
Kommentar from: Gloeckl Rainer [Besucher]
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Was stinkt heutzutage nicht zum Himmel, sogar (Papier-) Geld tut es.

Die deutsche Gold- Story hinkt und stimmt hinten und vorne nicht. Es drängt sich der Eindruck auf, dass es schon lange nicht mehr da ist.
08.01.14 @ 06:04
Kommentar from: Bernhard Nemitz [Besucher]
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Ich denke, es ist an der Zeit, den Systemlingen der BuBa nachdrücklich klar zu machen, dass dieses Ihnen zur Verwaltung anvertraute Gold Volksvermögen ist und keinesfalls ihnen gehört.
[PB: So ist es. Siehe oben schon meine Anmerkungen zum Kommentar von J. Kremser].

Sollte das Gold zur Erledigung schmutziger globaler Maßnahmen verlustig gegangen sein, so haben sich die für den Verlust Verantwortlichen in einem Gerichtssaal einzufinden. [PB: Es kann allerdings durchaus sein, dass die eigentlich Verantwortlichen seit BuBa-Chef Blessing in den 1960ern bereits tot sind. Umso wichtiger, diese devote Vergangenheit der Veruntreuung von Aber-Milliarden an Volkseigentum durch Nichtprüfung über Jahrzehnte wenigstens nachträglich aufzuarbeiten! Weidmann & Co müssten wenigstens bei dieser Aufklärungsarbeit mithelfen, statt konsequent das Gegenteil zu tun.] Man vergleiche nur einmal die Maßnahmen des tollwütigen Staatsanwaltes gegen Wulff bei einer (noch dazu konstruierten Schadenssumme) von 700 EUR!

Die BuBa hat eindeutig Dreck am Stecken und wenn die USA pfeifen, hat sie zu springen. Oder aber als verantwortungsvolle Institution aus dem System auszusteigen.
08.01.14 @ 07:55
Kommentar from: drusius [Besucher]
Die Goldreserven wurden komplett fuer den ESM 2012 verpfaendet.

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=> AW PB: Möglich ist alles. Thesen gibt es viele. Belegen können wir es nicht. Wahrscheinlicher ist eine Veruntreuung bereits Jahrzehnte zuvor. Zumal die "popligen" 100 Mrd EUR (heutiger Buchwert unserer Goldtonnagen) nicht annähernd ausreichen würden, unsere Verpflichtungen aus dem ESM auch nur annähernd zu sichern: 700 Mrd EUR, noch hebelbar um einen Faktor von mind 3 = 2000 Milliarden und mehr. Der Großteil davon durch deutsche Bonität zu besichern. Das würde (jedenfalls bei einem Goldpreis von unter 15.000 Dollar) niemals reichen, um unsere ESM-Verpflichtungen zu sichern...
=> In der Tat sollten wir über all der Aufregung um das deutsche Gold nicht vergessen, dass sich die betragsmäßig noch viel größere Veruntreuung deutscher Substanz auf anderen Feldern abspielt: ESM, Bankenunion, Target2. Bei letzterem ist übrigens auch wieder die deutsche Bundesbank im Spiel. Und überall natürlich das parasitäre "EZB-System" als wichtigste Aderlass-Stelle für dEUtschen Vermögens-Aderlass.
=> Psychologisch betrachtet ist es übrigens sehr interessant, dass Artikel zum deutschen GOLD trotz dessen quantitativ relativ geringer Bedeutung viel mehr öffentliche Beachtung bekommen als die notwendigerweise komplex-abstrakten Artikel zu ESM, EZB, Garantien, Aufschuldungen per fiat Money. Auch hieran zeigt sich gut der bis heute ungebrochene Nimbus des Goldes als wahres Geld in der Wahrnehmung der meisten Menschen. Physische Greifbarkeit, Haptik und Optik sind eben (wenn auch irrationalerweise) unauslöschlich ins menschliche Stammhirn der Gelddefinition und Geldwahrnehmung eingebrannt!
08.01.14 @ 09:04
Kommentar from: Harald Neumann [Besucher]
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Vielleicht gibt es gar kein deutsches Gold. Die Handelsbilanzüberschüsse in den 1950er und 1960er Jahren waren möglicherweise Reparationszahlungen nach dem verlorenen 2. Weltkrieg, und die Umbuchungen von Goldbeständen zugunsten der Bundesbank dienten nur dem Aufrechterhalten der Fassade, die den Menschen in Deutschland vorgaukelt, das Land sei souverän. Entsprechende "Vereinbarungen", die ein solchen Vorgehen auf legale Weise ermöglichen, können durchaus im Rahmen der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands getroffen worden sein.

Es ist eben nicht besonders klug, einen Sklaven offen und ehrlich zu unterjochen. Viel klüger ist es, ihn in dem Glauben zu lassen, er sei frei und könne ein selbstbestimmtes Leben führen - dann ist er fleißig und motiviert, und es gibt viel mehr zu holen. Dank "Fiat Money" kann man ihn dann ausnehmen wie eine Weihnachtsgans und er merkt es erst mal gar nicht. Ungefähr einer von tausend Sklaven wundert sich zwar und stellt "dumme" Fragen, aber dieser findet kaum Gehör.

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=> Ergänzung PB: Wie auch immer. Sicher ist, dass die Bundesbank durch den unseligen Kotau des Herrn Blessing (senior) seit 1967 ohne Not und trotz auch bis 1971 weiterhin angefallener hoher Außenhandelsüberschüsse dann kein Gold mehr zugekauft hat.
=> Letztlich sind Geheimvereinbarungen immer null und nichtig. Wir-die-Öffentlichkeit müssen sie in keinem Fall gegen uns gelten lassen. Schon deshalb nicht, weil nicht einmal die Bundesbank selbst an der Validität ihres Anspruchs auf physische Ware über fast 3400 Tonnen irgendwelche Zweifel hat. Der juristische Anspruch ist unbestritten und unbestreitbar. Von Prof. Schachtschneider gibt es ein sehr schönes Video im Netz zur staatsrechtlichen Ungültigkeit geheimer Verträge. Bitte darum keine weitere Debatte in diese Richtung - die Frage ist jedenfalls juristisch geklärt.
=> Leider haben Sie völlig recht mit Ihrer Feststellung einer sehr erfolgreichen "heimlichen Ausbeutung der Sklaven", die wegen des perfiden Verschuldungs-Systems, der noch perfideren Garantien (=Schulden) und letztlich wegen unseres unnatürlichen Falschgeldsystems selbst erst mal gar nicht merken, dass sie es sind...
08.01.14 @ 09:24
Kommentar from: Umlandt Gerhard [Besucher]
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In einem LÜGENSYSTEM wird eben gelogen. Und wie offensichtlich plump!

Aber lügen, das dürfen in so einem System nur die Systemrepräsentanten. Mit dem Volk und dem Bürger wird´s dafür immer genauer genommen.
08.01.14 @ 09:31
Kommentar from: Wolf [Besucher]
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Die Lügen und der Betrug nehmen ungeahnte Ausmaße an. Nicht nur in diesem Land. Und jede Behauptung produziert fünf weitere Halbwahrheiten wie man deutlich sieht!
Es ist nach diesen Enthüllungen und der vieljährigen Farce des Herumdrucksens inzwischen schon vollkommen offensichtlich, welcher gigantische Betrug hier vorliegt. Und alle stecken unter einer Decke. Politik, Finanzsystem, Mainstream-Medien. Sonst würde das Lügensystem sofort zusammenbrechen.
08.01.14 @ 10:04
Kommentar from: Goldfischlein [Besucher]
Es ist Zeit, das gesamte Gold der Bundesbank zurück in die Bundesrepublik zu holen. Bis dahin sollten die Verhandlungen über eine transatlantische Freihandelszone und diverse Abkommen zum Datenaustausch mit den Vereinigten Staaten ausgesetzt werden. Wenn das Gold der Bundesrepublik nicht mehr in Gänze vorhanden sein sollte, müssten ja wohl auch die Haushaltsplanungen des Bundes korrigiert werden, denn Verluste der BuBa (etwa durch zwingend fällige Goldabschreibungen) müssten dann Gesamthaushalts-wirksam ausgeglichen werden. Bei 125 Mrd wären das beim aktuellen Neuverschuldungsniveau über fünf Jahre lang die DOPPELTE Neuverschuldung. Maastricht-Grenze adieu...
08.01.14 @ 10:35
Kommentar from: Stephan [Besucher]
Kann man hier keine Petition an den Bundestag richten??!!

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=> AW PB: Wer ist "man"? Sie können das jederzeit tun. Ist in dieser Sache übrigens schon mehrfach versucht worden. Das Petitionsgesetz ist ein zahnloses Gnadenrecht, das den Michels gewährt wird und das letztlich nur ein Ventil gegen wahre Opposition darstellt. Wenn es gut läuft und über 50.000 Menschen mitzeichnen, muss vielleicht der BT mal drüber reden. Geändert hat sich durch Petitionen nie etwas.

=> Alternativ könnten Sie überlegen zu KLAGEN. Auf Auskunft und Transparenz. Etwa auf Basis der Informationsfreiheitsgesetze. Juristen an die Front. Wer ernsthaft bereit ist, Zeit und etwas Einsatz und ggf Geld in die Hand zu nehmen, möge sich melden. Er/sie könnte Wirtschaftsgeschichte schreiben.

=> Hier können Sie in jedem Fall weiter mitzeichnen. Auch wenn wir (solange wir nicht wissen, ob unser Gold noch unverliehen existiert) keinen Erfolg "garantieren" können: "Holt unser Gold heim"
08.01.14 @ 10:56
Kommentar from: Hans Riedel [Besucher]
Wie wäre es es, wenn alle Deutschen, die "Papiergold" in Händen halten, dieses bei der BuBa gegen "ECHTES" eintauschen wollen.

Das dann folgende sofortige Szenario wird beweisen, was wir von der Glaubwürdigkeit dieses Institutes zu halten haben.

Wer Target 2 bilanziert, kann dann ja auch ruhigen Gewissens Papiergold annehmen.

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=> AW PB: Schön wäre es und gute Idee. Leider wird sich die BuBa auf die Betrugsposition zurückziehen, die seit August 1971 gültiges Welt(un)recht ist: kein Recht auf Eintausch von Papiergeld (oder Papiergold) gegen physisches Staatsgold. Wie eben noch bis 1971 im Bretton-Woods-System: 1 Dollar für 4,20 DM - und dann für 35 Dollar eine Goldunze. Mit 147 DM pro Unze waren Sie also dabei.
=> Heute geht das immer noch. Allerdings nicht bei der BuBa, sondern bei den Goldhändlern Ihres Vertrauens. Dabei sind Sie aber heute nicht mehr mit 147 DM pro Unze, sondern mit etwa 1760 DM...
08.01.14 @ 11:14
Kommentar from: Novaris [Besucher]
Die BuBa sagt :"Das Gold liegt bei vertrauenswürdigen Partnern."

Ein Partner ist dann nicht mehr vertrauenswürdig, wenn er die körperliche Bestandsaufnahme des Verwahrgutes verweigert -- wie geschehen.

Fazit : Bis zum Beweis des Gegenteils ist das Verwahrgut "Gold" als vom Verwahrer v e r u n t r e u t bzw. unterschlagen zu qualifizieren, was eigentlich die Staatsanwaltschaft auf den Plan rufen sollte.
08.01.14 @ 12:00
Kommentar from: SilverBug [Besucher]
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Ihre Bemühungen in allen Ehren, aber das neuerliche, oben beschriebene Vorgehen der BuBa beweist doch, dass das deutsche Gold im Zuge der Drückungen 1999 oder 2011ff schon lange in den Markt bzw. in Richtung Asien, vornehmlich China, geflossen ist...
08.01.14 @ 12:07
Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher]
Zur Behauptung der Bundesbank: "Schließlich sei das deutsche Gold ja 'bei uneingeschränkt vertrauenswürdigen Partnern sicher in Verwahrung'.":

Die Bundesbank heuchelt und kokettiert mit ihrer eigene Naivität, um die seitens der deutschen Bevölkerung erwünschte und erforderliche politisch Maßnahme der baldigen Goldrückführung zu hintertreiben.
08.01.14 @ 12:29
Kommentar from: Schartie [Besucher]
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Interessant ist doch auch die Frage, WIESO die Verantwortlichen in der Bundesbank sich so sicher geben, dass das Gold noch an Ort und Stelle sei wenn doch klar ist, dass diese Sicherheit nur VORGESPIELT SEIN KANN, da sie auf keinerlei ueberpruefbaren Fakten beruht.

Die Bestaende wurden niemals [öffentlich nachvollziehbar, Anm PB] auditiert, seitdem die Herren in den Windeln lagen. Jeder weiß: vorgespielte Sicherheit beruht auf HOFFEN, GLAUBEN und VERMUTEN.

Was bringt sie dazu, in dieser wichtigen Frage zu hoffen - zu glauben - zu vermuten?
Wieso denken sie, dass naives persoenliches glauben, hoffen und vermuten genug sei, um von einem ganzen Volk geteilt zu werden?

Und wieso befinden sie sich mit dieser schraegen Geisteshaltung immer noch in verantwortlichen Positionen?
08.01.14 @ 14:12
Kommentar from: Martin1 [Besucher]
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Die BuBa war einst eine renommierte und hoch angesehene Zentralbank. Mit dem Wegfall der DM und somit ihrer Existenzgrundlage scheint das Geschäftsgebaren gleichermaßen abhanden gekommen zu sein.

Das pampige und aggressive Verhalten der jetzigen Bundesbanker kann ich nur als Autoaggression ansehen: Einerseits steigt der Druck aus dem Inhalt, mehr und mehr kritische und hartnäckige Fragen, andererseits kann er aber scheinbar nicht ins Ausland weitergeben werden. Denn wenn der Ami husch sagt, sind deutsche Offizielle immer ganz brav.
08.01.14 @ 14:36
Kommentar from: Harry I. [Besucher] E-Mail
Wahrscheinlich ist die Realität einfacher als hier vermutet. Ich erinnere mich an frühere Analysen, die nahelegen, daß die Bundesbank swap Geschäfte getätigt hat und Gold in London gegen Gold in Chicago getauscht hat. Angenommen man hat nun die Barren aus Chicago nach D überführt, dann hätte sich am Bestand der FED nichts verändert.

Ich kann mir vorstellen, daß weder Bundesbank noch FED dies veröffentlich sehen wollen.

Wäre es nicht geschickter, hier einen neutralen Auditor zu benennen, der alle diese Prüfungen vornimmt und bestätigt. Dadurch müsste die Bundesbank nicht vertrauliche Vereinbarungen mit der FED offenbaren aber eine maximale Transparenz herstellen.
08.01.14 @ 14:43
Kommentar from: Leser [Besucher]
Es wird nicht ein Gramm aus den US-Lagern physisch hier angekommen sein.

Die BuBa darf genauso wenig wie die Politikclowns die Wahrheit sagen: dass sie abhängig von Anweisungen sind.

Mich würde es nicht wundern, wenn die BuBa das Gold (wenn überhaupt) selbst am Markt beschafft hat und es nun als Rückführungsmasse ausgibt - was das Einschmelzen auch plausibler macht.

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=> Ergänzung PB @"Leser": zu den gekürzten Teilen Ihrer Zuschrift bitte ich eine valide Email zu senden, dann Antwort.
08.01.14 @ 14:58
Kommentar from: Goldhamster [Besucher]
Die Lagerorte London und New York werden offiziell immer wieder einmal mit der sofortigen Liquidations-Möglichkeit des Goldes in US-Dollar und Pfund an den genannten Standorten in Krisen- und Notfällen begründet. Ich frage mich, ob die Bundesbank nicht sowieso genügend Devisenreserven der beiden Währungen hat.

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=> AW PB: In Dollar ganz sicher. Und in der echten ultimativen Krise sollte (wollte) die BuBa ohnehin keine "Devisen" für ihr Gold eintauschen. GENAU DIES ist dann die Zeit, in der man ALLES, nur kein wie auch immer bedrucktes Papier halten will...
08.01.14 @ 15:09
Kommentar from: ivan [Besucher]
Das Fundament der BRD ist die Lüge, das Dach vom Haus ist der Betrug.

Diese BRD wird später einmal als die größte Lüge der deutschen Geschichte bezeichnet werden.
08.01.14 @ 18:31
Kommentar from: Bert [Besucher]
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Vielleicht bin ich ja etwas langsam, aber wie kommt eine Transportfirma dazu, die Ware eines Kunden "umzuschmelzem"? Ein Expressdienst in DE wird doch auch nicht die Barren und Münzen, welche er von einem Goldhändler abholt, im stillen Kämmerlein erst mal einschmelzen.
08.01.14 @ 19:57
Kommentar from: Alf [Besucher]
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Ich hätte da einen Vorschlag, wie binnen zwei Wochen völlige Transparenz hergestellt werden würde:

Ein einfaches Gesetz, nach welchem sämtliche Bundesbankdirektoren und die damit befaßten Regierungsbeamten und Politiker mit ihrem Privatbesitz und allen erworbenen Prfünden für die Vollständigkeit der gesamten Goldbestände und für die korrekte Buchführung haften.

Ebenso haften Sie, weil im Rechtsstaat ja vor dem Gesetz alle gleich sind, für einen dem Steuerzahler zugefügten Schaden, wenn sie anderen Notenbanken durch die Lagerung im Ausland, es ermöglichten, das Gold gewinnbringend zu verleihen und die Gewinne daraus einzustreichen gestatteten.

Ich halte jede Wette, daß bevor dieses Gesetz in Kraft treten würde, dieses Pack ganz schnell offenbaren würde, daß es statt dummdreister Rabulistik Aufrichtigkeit doch kennt.

So ließen sich übrigens sehr viele Probleme lösen:

Die Politiker und Chefredakteure wollen kulturelle "Bereicherung"? Sehr gern!:
Ab sofort wird es ihnen verboten, in abgeschotteten Villenvierteln zu wohnen und ihre Brut auf reaktionäre Privatschulen zu schicken. Stattdessen liegt ab sofort der Wohnsitz im kulturell am meisten "bereicherten" Bezirk und die Brut besucht die am meisten kulturell bereicherte öffentliche Schule im Bezirk.

Brüssel sorgt sich um die lieben Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika? Sehr gut!:
Jeder Brüsseler Politiker bekommt pro 10-Quadratmeter Wohnfläche einen davon als persönliche Bereicherung in seiner Wohung gestattet, um der multikulturellen Bereicherung zu frönen.


Ich halte jede Wette: binnen sechs Monaten würden die politisch korrekten Keulen aus der Lügenpresse verschwinden und die Bewahrung der eigenen Identität wäre schlagartig das oberste Ziel aller Parlamentsdemokratten.
08.01.14 @ 23:34
Kommentar from: Saint Just [Besucher]
Bundesbank = Fed-Lakai!

Fed: Ihr wollt Euer Gold wiederhaben? = "Schallendes Gelächter" (Prof. Bocker)

Der Fed traue ich doch alles zu!
09.01.14 @ 17:31
Kommentar from: Aline [Besucher]
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Bei der typischen deutschen Buchhaltermentalität wäre zu erwarten gewesen, dass es eine Barrenliste mit Nummern gibt oder wenigstens Bilder von den Barren. Warum sagt man erst hü und dann hott?..... Da wird man sich Gedanken machen müssen...

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=> Ergänzung PB: Wir wissen seit dem 9.12.2011 durch ein Schreiben der Bundesbank an uns, dass es "immer aktuell gehaltene Barrenlisten mit eindeutigen Barrennummern für alle Lagerstellen bei der Deutschen Bundesbank" gibt. Und seit dem 28.3.2012 weiß es auch die Öffentlichkeit, da wir diese Info im Rahmen von "Holt unser Gold heim" bekanntgegeben haben, was damals tatsächlich eine echte NEWS in diesem Kontext war.
=> Das Problem ist also (jedenfalls nach offiziellen Aussagen der BuBa) nicht etwa eine Nicht-Existenz dieser Listen, sondern ausschließlich der Unwille der Bundesbank, diese zu veröffentlichen: Sowohl die SOLL-Liste von 1967 als auch die Veränderungsdetails seitdem bis heute, die es aber uE seit 1967 abgesehen von sehr kleinen Mengen, die für deutsche Gedenk-Goldmünzen benötigt wurden, gar nicht hätte geben dürfen!
10.01.14 @ 06:46
Kommentar from: Markus [Besucher]
Ich weiss garnicht wo das Problem liegt? Die Antwort ist doch klar. Es gibt kein Gold mehr in den USA und das deutsche Gold ist ebenso weg bis auf ein paar Krümel. Wenn das auch im Mainstream publiziert wird mit einer Stellungnahme der BuBa, würde es zum großen Knall kommen... Das versucht man zu verhindern. Was nicht heissen soll, dass ich das gut finde. Es wird sowieso irgendwann rauskommen, spätestens wenn wir es bräuchten...
10.01.14 @ 10:53
Kommentar from: Goldhamster [Besucher]
Warum startet Gauweiler nicht einfach eine Aktion/Anfrage etc. im Bundestag dazu? Der CSU als maximal-demonstrativ-populistischer Partei würde das gut zu Gesichte stehen, um der AfD ein paar Stimmen abzujagen und die eigene Klientel zu beruhigen.

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=> AW PB: Gauweiler ist einer der MdBs, der in Sachen Gold schon seit Jahren immer mal wieder bei der BuBa anfragt. Nicht via Bundestag, denn die BuBa ist ja "ach-so-unabhängig" von der Politik und verbittet sich so etwas. Leider hat auch Gauweiler seine Aktionen nie richtig nachgehalten - obwohl sie zusammen mit dem Bundesrechnungshof doch erheblich mehr Wirkung hatten als die reinen Showauftritte des Herrn Mißfelder bei der Fed, der mit seinen nun fast erreichten 35 Jahren noch immer Vorsitzender der JU ist, um auch weiterhin eine eigene Showbühne zu haben...
10.01.14 @ 12:41
Kommentar from: Stefan [Besucher]
Warum muss das Gold eigentlich nach Deutschland transportiert werden? Wenn die BuBa eine bestätigte Übersicht über die Goldbestände hat, kann sie doch nach und nach die Goldbarren in den USA verkaufen und für den Gegenwert in Deutschland physisches Gold kaufen. Damit entfallen alle Kontrollen, Lieferungen etc. Lediglich durch den Spread zwischen An- und Verkauf entehen Kosten.

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=> AW PB: Sie haben natürlich recht. Die Frage kam schon öfter, zB hier beantwortet wie folgt:

"Gute Idee. Ist auch schon oft vorgeschlagen worden. Diesen simplen Lösungsweg werden aber leider die fremdbestimmten und fiat-bestimmten Bundesbanker niemals einschlagen. Dabei hätte er aus ihrer Sicht und aus der der ZB-Goldshorties den unschätzbaren Vorteil, dass der Papiergold-Betrug der Vergangenheit dann nicht mehr nachweisbar wäre.
=> Dumm aber, dass der sicher eintretende Effekt von Teil 2 Ihres Vorschlags (2000 Tonnen physische Ware in CH kaufen) für die globale Anti-Gold-Kabale nicht akzeptabel wäre: ein explodierender Goldpreis mangels vorhandener physischer Ware. Wie eng es am physischen Markt zugeht, sieht man ja zB an der indischen Gold-Planwirtschaft, die derzeit etwa 700 Tonnen physischer Nachfrage p.a. gewaltsam vom Markt fernhält!"


=> Es sagt viel über den superengen physischen Markt aus, dass die Bundesbank diesen einfach Königsweg zur Beendigung aller Vergangenheitsdebatten NICHT geht / gehen kann / gehen darf: So viel Material wäre kurzfristig im Markt nur unter Inkaufnahme eines extremen Preisanstiegs bei Gold zu beschaffen. Man kann angesichts des real existierenden fractional gold banking - Systems der Welt-Zentral- und Bullionbanken und ETFs getrost davon ausgehen, dass jeder physisch glaubhaft im Markt beschaffte und damit dann erst mal dem Markt entzogene Barren direkt physische Knappheit an mehreren anderen Stellen auslöst, denn solche ausgelieferten und seriös allokierten Barren können ja dann nicht mehr gleichzeitig die vielen "unallokierten" Horte der ETFs und Goldkonten mehrfach decken!

10.01.14 @ 13:05
Kommentar from: Goldhamster [Besucher]
Das Schönste wäre, wenn die Bundesbank raffinierter ist, als wir alle denken: Sie verkauft in kleinen Einheiten die Ansprüche aus dem Gold in New York, der Preis geht runter und kurz danach wird in Europa eingekauft und ausgeliefert. Dann wäre der vermutete Goldbetrug der FED erklärt und die Goldpreismanipulation. Weidmann könnte vor der Öffentlichkeit den Schein waren und würde den Dollar/die FED nicht angreifen (Intransparenzen würden damit zusätzlich unter den Tisch fallen). Wir hätten am Schluss das Gold, und Jens W. würde mit diesem Husarenstück als vermeintlicher Goldretter in die Geschichte eingehen.

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=> Ergänzung PB: Ja, in der Tat. Aber alle diejenigen, die nicht an solche verspäteten Weihnachtswunder glauben, unterschreiben bitte weiterhin hier: "Holt unser Gold heim - Mitzeichnen"
10.01.14 @ 14:02
Kommentar from: Bert [Besucher]
Die BuBa aufzufordern, über den Markt umzuschichten ist sinnlos. Besser wäre es, wenn die Bürger und Bürgerinnen selber handeln und regelmässig Gold physisch aufkaufen. Ein wahrer Souverän vertraut nur sich selber.
10.01.14 @ 19:36
Kommentar from: Schartie [Besucher]
Die Untätigkeit Weidmanns und seiner Kollegen erfüllen doch inzwischen ganz klar alle Bedingungen für einen Verdacht der Untreue gem. §266 StGB.

Was spricht eigentlich noch dagegen die Staatsanwaltschaft zu involvieren?

Falls die Staatsanwaltschaft dann (ggf. auf Weisung hin) ablehnt, macht sie sich an der Straftat eben mitschuldig. Das hilft insofern, dass das Verbechen dann wenigstens dokumentiert wird und Ross und Reiter später Namen tragen.

§ 266 Untreue
(1) Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, mißbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
12.01.14 @ 16:17
Kommentar from: Markus Maege - Finanzredaktion [Besucher] E-Mail
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Es wurde schon lange Zeit für solche Fragen an die BuBa! Die Dubiositäten im Zusammenhang mit dem "Goldkrimi" (beim zweitgrößten Goldhort in Deutschland ebenso wie in den USA beim "größten") sind schon lange unerträglich und für den Markt gänzlich inakzeptabel.

Wir stellen diese Fragen (siehe einige ältere Beiträge der finanzredaktion.de) ebenso wie Sie es schon seit Langem tun - und werden gleichfalls als "Verschwörungs-Theoretiker" abgetan, aber das ist uns schon lange egal.

Im übrigen geht es hier auch nicht um irgendwelchen "Wahnsinn von Goldbugs" oder irgendwelche "Partikularinteressen von Besessenen": es geht ums Geld, ganz einfach:

- ums Geld der Allgemeinheit in Deutschland
- an die wir schließlich unser Geld als Steuern abliefern sollen
- weshalb dieses Geschäft wenigstens halbwegs "sauber" geführt zu werden hat
- wofür es in Deutschland das RECHTSSTAATSPRINZIP gibt
- weshalb alle Forderungen nach Transparenz verdammt nochmal erfüllt zu werden haben --> sonst wird wohl doch das Verw.gericht/BVerwG bemüht werden müssen
- wenn die Verantwortlichen (in der BuBa oder im BM Finanzen oder erst recht in der EZB) die Spielregeln nicht mehr einhalten, dann wird es der Mann auf der Straße auch nicht tun.

Das ist eigentlich allgemein bekannt; und wer hätte dann die Oberhand: die Millionen von "schwarz" wirtschaftenden Kneipen und Tante-Emma Läden - oder die drei Betriebsprüfer und Polizisten da?!

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=> Ergänzung PB: Danke für die Zuschrift - und speziell für diesen Link zu einem Ihrer Artikel "Finnlands Gold zur Hälfte weg". Diese Überschrift überspitzt zwar ein wenig die Aussage der finnischen Zentralbank von November 2013. Aber ein Blick in diesen GM-Artikel, der direkt auf die Meldung der finnischen Zentralbank Bezug nimmt, belegt eindeutig, dass über 50% des finnischen Nationalgolds im Ausland verwahrt sind (in diesem Fall bei der BoE in London) - und dass ebenfalls die Hälfte "investiert" ist (!) - also "entliehen" und damit eben nicht schlicht "verwahrt" - wie es sich gehört. Das "Investment" dürfte also in London und durch die BoE geschehen sein. Nichts, was die Finnen als Eigentümer des Nationalgoldes goutieren dürften...

=> In Finnland wird also die "pöhse VT" zum Nationalgold bereits zur offen zugegebenen und sehr realen Verschwörungsrealität! Genau diese Sorge ist der Grund unserer hartnäckigen Nachfragen - dabei die Pinscher der BuBa / der "Macht" ignorierend, die uns weiterhin "Verschwörungstheorien" vorwerfen wollen.

=> PS: Die Verlautbarung der finnischen ZB fand übrigens (vermutlich von der Zensur übersehen) auf deren eigener Website und auf Druck hartnäckig öffentlich nachfragender Blogger statt...
15.01.14 @ 13:16

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