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Faire Goldreserven der Bundesbank

von Peter Boehringer E-Mail 09.01.15 16:49:05

Preisfrage: Kann man derart politisch korrekt sein, dass man schon wieder am anderen Ende der Skala ankommt – also im extrem IN-Korrekten? Man kann! Man muss dafür allerdings besonders ahnungslos und schon wirklich extrem politisch korrekt sein. Dann kann man zufällig und ungewollt am anderen Ende ankommen - bei inkorrekten und heiklen Wahrheiten nämlich! Wovon sprechen wir? Die GrünInnen in kompetenter Person von „Pastorin“ Göring-Eckardt (multikuturelle Islamversteherin im obersten Sowjet der EKD) sowie von Botaniker Toni Hofreiter haben eine Anfrage zu den Goldreserven der Bundesbank gestellt: Faire Goldreserven der Bundesbank (sic, kein Aprilscherz!). Es zeichnen auch noch weitere grüngüldene ExpertInnen mit – darunter Cem „Eine Moschee in [m]einem Wohnhaus ist unzumutbarÖzdemir und seine Gegenspielerin Claudia „Eine Moschee gehört in jedes Wohnhaus“ Roth.

Die Motivation der Kleinen Anfrage an die Bundesregierung vom 18.12.2014 ist natürlich nicht vertieftes Interesse der Grünen an der aktuellen BuBa-Goldlagerung und an der Geschichte der noch immer geheimnisumwitterten (da nie seriös auditierten) Horte in Frankfurt, New York, London und Paris. Nein, während Bürgerinitiativen wie etwa Holt unser Gold heim noch immer mühsam an dieser profanen Transparenz zum 100 Mrd EUR schweren Volksvermögen arbeiten, sind die Grünen Weltaufklärer und Weltverbesserer schon viel weiter und in ganz anderen moralischen Sphären:

Man sorgt sich aus wohl verstandener „historischer Verantwortung der deutschen Kolonialgeschichte“ (sic!) darum, ob das historische deutsche Gold (bekanntlich theoretisch eingelagert und unangetastet seit den 1950er/60er-Jahren) beim damaligen Einkauf nicht in irgendeiner Form mit „schwersten Menschenrechtsverletzungen, der Perpetuierung von Konflikten, Vertreibung, sexueller Gewalt, der Rekrutierung von Kindersoldaten“ in Verbindung gestanden haben könnte (sic!); wenigstens der Kinderarbeits-Verdacht steht beim damaligen hoch verdächtigen Einkaufs-Preis auf Dumping-Niveau von nur 35 Dollar pro Goldunze schreiend im Raum... Oder ob das hehre Bundesbankgold, das nach BuBa-Vorstand Thiele bei den „integersten aller Partnerbanken“ bestens lagert, nicht irgendwie doch „aus dunklen Quellen stammen“ oder „zur Konfliktfinanzierung beigetragen haben“ könnte. Manche Dinge könnte man mangels ausreichender Phantasie nicht erfinden...

Doch es sind wirklich authentische Infos - auch wenn jetzt nicht ganz klar ist, ob die Grünen mit unserer „Kolonialgeschichte" in den 1950ern und 1960er-Jahren vielleicht die BRD selbst als Kolonie der Siegermächte meinen?! Den Originaltext finden Sie unten oder hier [danke an den unermüdlichen Goldseitenforisten „Bembelpetzer“ fürs Ausgraben]. Wenn die Grünen wüssten, wie nahe sie uU mit den Vorwürfen im o.g. letzten Satz an einer Wahrheit sind, die sie als treue Transatlantiker SO bestimmt nicht offenlegen wollten – sie würden sofort die Anfrage zurückziehen [was nun aber nicht mehr geht, da hiermit öffentlich ;-) ]! Im kommenden Buch zum Thema „Deutsches Gold“ lege ich dagegen sehr wohl dar, dass die hoch intransparente und potenziell nur fraktionale (Bruchteils-)Verwahrung des Zentralbankgoldes durchaus zur langjährig kriminellen Goldpreisdrückung, damit zur Papiergeldstützung und damit zur „Konfliktfinanzierung“ in aller Welt bzw. zur „Perpetuierung von Konflikten“ durch Falschgeld „aus dunklen Quellen beigetragen haben könnte“.

Allerdings wird die BuReg dies natürlich so nicht antworten. Wie sie überhaupt gerade die für uns interessanten Fragen dieser Kleinen Anfrage nicht oder wie immer bei BuBa und BuReg nebulös, doppeldeutig, unvollständig oder „aus Sicherheitsgründen“ einfach mit Schweigen beantwortet! Die Frage ist dabei nur immer, WESSEN Sicherheit dieses Omertà-hafte Schweigen eigentlich dient…

Falls die Grünen belegte (!) Antworten auch nur auf fünf der zwölf Fragen bekämen, wäre es eine Sensation! [Nachtrag 5.2.2015: Die "Antwort" der Bundesregierung ist seit heute öffentlich: siehe hier unten meinen Kommentar dazu] Bei den ersten vieren besteht zumindest noch eine kleine Chance auf eine angedeutete Antwort – ganz sicher aber auch nicht vollständig belegt! Lassen Sie die unten einkopierten Fragen einfach auf sich wirken – und ignorieren Sie manche Dämlichkeit schon in der Fragestellung; etwa, dass die Bundesregierung (statt der Bundesbank) die Goldreserven bei sich verbucht. Vielleicht hatte man bei der Frage aber auch (dann immerhin empirisch gestützt) Schäubles „Privat-Buchhaltung“ im Hinterkopf: wo 100.000 DM im Briefcouvert waren, könnten doch auch ein paar 12,5kg-Barren drin sein...

Doch Scherz beiseite, liebe Grüne: Ungeachtet eurer politisch viel zu korrekten Motivation [wann folgt eigentlich die Anfrage, ob die verstromte Kohle, mit der der Fraktionsraum der Grünen im Bundestag beheizt wird, nicht durch Kinderarbeit gefördert wurde - ist erheblich wahrscheinlicher!] solltet ihr doch unbedingt darauf bestehen, dass die Bundesregierung bzw. die Bundesbank minutiös die Fragen beantworten – und anhand bis zu 60 Jahre alter Transaktionsbelege und Barreneinkaufslisten / Barrentransportlisten mit Einzel-Barrennummern auch BELEGEN! Nur dann könnt ihr nachprüfen, aus welchen Minen, Bezugsquellen und unter Missachtung welcher Menschenrechte von wem auch immer das Gold gefördert und von der Bundesbank (oder Fed) eingekauft wurde! Sehr spannendes Thema – besonders, wenn ihr noch die Sauereien der Fed bei der monetären Makroklempnerei der Welt in eure Kriminalitätsbetrachtungen mit einbezieht – da bleibt dann seit 1951 kein Auge trocken im fractional gold banking Betrugsspiel! Wenn ihr die Antworten alle in belegter Form bekommt und minutiös bis zum kleinsten Einkaufsbeleg von 1951 veröffentlicht (wie es ja absolut üblich ist nach Parlaments-Anfragen), dann pilgere ich in einem persönlichem Canossagang zu eurer Fraktionssitzung und leiste völlige Abbitte für meine Frechheiten euch gegenüber. Im Büßerhemd und mit 12x wiederholtem „Mea Maxima Culpa“. Versprochen, selbst wenn ihr mich wie einst Papst Gregor den Heinrich IV im kalten Winter 1077 zuerst tagelang vor der Canossa-Fraktionstür warten lasst! Aber bitte lasst mich nicht ewig warten. Heinrich wurde am 28. Januar zum Papst vorgelassen – dieses Datum in 2015 wäre doch mal ein Ziel. Die Bundesbank muss vorher liefern. Schön wären dabei schon einfach mal nur die ohnehin bereits überfälligen und von den mit den Hufen scharrenden internationalen „Repatriate the Gold"-Initiativen heiß erwarteten Antworten der BuBa zu ihren aktuellen Bestandszahlen an den vier Lagerorten per Ende 2014. Selbst die sind noch unbekannt – die Bundesbank würfelt wohl gerade noch aus, welche Zahl sie in der schon verspäteten Pressemeldung für die Heimholungs-Tonnagen 2014 angeben soll. Oder wie man die wahrscheinlich mickrige Zahl für 2014 von voraussichtlich unter 150 Tonnen erklären soll. Und wie man das erneute Einschmelzen der Barren durch Unbekannt in Unbekannt und die Überführungen durch Unbekannt nach Frankfurt in eine sinnvolle PM packt...

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KLEINE ANFRAGE der Abgeordneten Claudia Roth, Marieluise Beck, Omid Nouripour, Cem Özdemir, Jürgen Trittin und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Faire Goldreserven der Bundesbank :!:

Wenig bekannt ist, unter welchen Bedingungen das Rohgold für diesen Bundesschatz abgebaut, vertrieben, gehandelt oder schließlich in den Bundesbesitz gelangt ist. Jedoch sollte Deutschland schon aus historischer Verantwortung u. a. wegen seiner Kolonialgeschichte klären, ob bei Abbau und Handel von Teilen der Goldreserven Menschenrechte missachtet oder Konfliktparteien finanziert wurden.
… Die Folge sind schwerste Menschenrechtsverletzungen sowie die Perpetuierung der Konflikte, die wiederum zu Vertreibung, sexueller Gewalt, der Rekrutierung von Kindersoldaten etc. führen. In der umfassenden Finanzmarktrechtsreform des Dodd-Franck-Acts der USA kommt Handels- und Förderunternehmen sowie den Konsumenten solcher Rohstoffe die Verantwortung zu, möglichst auszuschließen, dass Rohstoffe aus dunklen Quellen stammen und das gekaufte Gold nicht zur Konfliktfinanzierung beigetragen hat.

Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wie ist der aktuelle Bestand [2015] der Goldreserven der Bundesregierung bzw. der Bundesbank (bitte nach Menge, Lagerort und Marktwert aufschlüsseln)?
2. Welche Bestände von anderen Edelmetallen und Edelsteinen befinden sich im Bundesbesitz (bitte nach Menge, Lagerort und Marktwert aufschlüsseln)?
3. Wann wurden welche Mengen der Goldbestände seit Ende des zweiten Weltkriegs gekauft bzw. verkauft (bitte nach Datum der jeweiligen Einkäufe aufschlüsseln)?
4. Auf Grundlage welcher Richtlinien und Kriterien kaufen die Bundesregierung bzw. die Bundesbank Gold? [Ordre de William Martin, heute Jannet Yellen?!]
5. Inwiefern teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass die Bundesbank bei der Beschaffung ihres Goldes dieselben Vorgaben haben und beachten sollte, wie sie die amerikanische Regierung dortigen Unternehmen im Rahmen des Dodd-Franck Acts macht?
6. Welche Zertifikate und Zeugnisse liegen für die jeweiligen Goldkäufe vor (bitte für jeden Goldkauf einzeln angeben)?
7. Aus welchen Quellen wurden bei den jeweiligen Gold-Einkäufen die Reserven der Bundesbank beschafft (bitte nach Datum, Einkäufen, Herkunftsland und Bezugsquellen aufschlüsseln)?
8. Inwiefern wurde bei der Beschaffung überprüft, wo das Gold abgebaut wurde, und auf welchen Wegen es zu dem direkten Verkäufer gelangte? [Käufe dann 1960 durch die Fed i.A. BuBa... :>> ]
9. Welche Anstrengungen haben die Bundesregierung bzw. die Bundesbank unternommen, um sicherzustellen, dass ihre Goldkäufe an keinem Punkt der Förderung oder der Lieferkette dazu beigetragen haben, dass Menschenrechte missachtet oder Konfliktparteien finanziert wurden?
10. Wie schließen die Bundesregierung, bzw. die Bundesbank für zukünftige Goldankäufe aus, dass bei Abbau und Handel dieses Goldes Menschenrechte missachtet oder Konfliktparteien finanziert wurden?
11. Welche Informationen liegen der Bundesregierung darüber vor, aus welchen Ländern und Minen das Gold stammt und wann es abgebaut wurde? [... oder im Fall von „deep storage"-Papierfuture-Gold vielleicht erst in zehn Jahren in Minen abgebaut werden wird]
12. Wieviel Gold haben Bundesregierung bzw. Bundesbank je und wann angeschafft aus
● der Demokratischen Republik Kongo, zuvor Zaire,
● Südafrika,
● der Volksrepublik China,
● Indonesien,
● Ghana,
● Usbekistan,
● Brasilien,
● Chile,
● den USA,
● Australien,
● Kanada,
● Russland,
● Peru,
● Papua-Neuguinea,
● Kolumbien,
● Philippinen,
● Chile,
● Tansania,
● Mali,
● Kasachstan,
● Guinea,
● Burkina Faso,
● Kirgistan,
● Türkei,
● Neuseeland,
● Togo,
● Simbabwe (ehemals Rhodesien),
● Guatemala?

Berlin, den 17. Dezember 2014, Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter und Fraktion
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25 Kommentare

Kommentar from: wolf [Besucher]
****-
Ja Peter Boehringer, Sie haben es geschafft, mir den Abend gründlich zu versauen! Entschuldigung, aber bei der Aufzählung der GRÜNEN-Größen, allen voran Cem, Claudia, Katrin, Jürgen und Toni, erfaßt mich eine tiefe Traurigkeit, ich bin wirklich erschüttert.

Die haben mit ihrer Anfrage wirklich eindeutig unter Beweis gestellt, daß sie zur SPITZE der GRÜNEN-Partei gehören.

Es ist keine Real-Satire, sondern voller Ernst, wie wir hier in Ostwestfalen sagen.

Plötzlich taucht bei mir eine Frage auf, die Sie vielleicht beantworten können, wer von den genannten Größen ist direkt als Bundestagsabgeordneter gewählt?
[PB: Keine(r) von denen - das hatte nur Stroebele in Berlin-Kreuzberg mal geschafft - der Stadtteil wird wohl aber bald in Bürlyn-Halbmondberg umbenannt]

Mit Grauen stelle ich mir vor, daß GRÜNE, SPD und die Linken die kommende Bundesregierung stellen.
09.01.15 @ 18:42
Kommentar from: Krug S [Besucher]
*****
Ich lach mich kaputt. Das ist ja Slapstick pur!
09.01.15 @ 19:41
Kommentar from: Martin S [Besucher]
*****
Großartig! Lese das gerade meiner Frau vor, die muss sich auch kringeln vor Lachen – wenn es nicht so traurig wäre…
09.01.15 @ 19:42
Kommentar from: Bernhard Hönl [Besucher]
Bin ich jetzt bescheuert oder jene?

Vermutlich bin ich es.

*********
=> PB: Denken Sie nochmals drüber nach. ;-)
09.01.15 @ 20:17
Kommentar from: Oblomow [Besucher]
Großartiges Kino!

Im „Wettbewerb der Gauner“ lagen die Olivgrünen bzgl. der A-Note (Maß der freiheitsfeindlichen politischen Inhalte) knapp an der Spitze. Jetzt kommen sie auch mit der B-Note (künstlerisch-gestalterischer Wert der Inkompetenz) bei insgesamt unter den Blockparteien engem Rennverlauf klar nach vorn.

Wer dachte, Ska, Terry und Jan [Junggrüne im EU-Parlament, sehr sehenswert] hätten nur einen schlechten Tag gehabt, weiß spätestens jetzt, dass er irrte.

Ob es hülfe, gewisse Vertretungsorgane unter fachärztliche Aufsicht zu stellen?

2010 kosteten uns gewöhnliche BT-Abgeordnete ca. 330.000 Euro jährlich (ohne künftige Versorgungslasten). Irre auch das, oder?

Na, da bin ich aber gespannt auf die Antwort auf die Drucks. 18/3610.
09.01.15 @ 21:10
Kommentar from: Oblomow [Besucher]
*****
@ Bernhard Hönl:

Bei Licht betrachtet sind es in der Tat Sie und ich. Weil wir solche Zeitgenossen mit den Erträgen unserer Arbeit durch ihr hedonistisches Leben füttern.
09.01.15 @ 21:23
Kommentar from: Reinhard [Besucher]
*****
Ja, es gibt wohl nur noch zwei Möglichkeiten, zu reagieren: entweder, man verliert die Contenance und fängt an, Schaum vorm Mund, ausfallende Bemerkungen abzusondern - oder man macht's wie Sie und dreht in die Satire ab.

Nur, tun Sie mir einen Gefallen: gehen Sie nicht im Büßerhemd dorthin - wie sich die GrünInnen gerieren, könnten sie noch humorloser als seinerzeit Papst Gregor auf den armen Kaiser Heinrich reagieren und Sie zur Strafe zu einer Veggistrafe auf Lebenszeit verdonnern ;-)

Andererseits haben Sie die Latte, im Büßerhemd vor die grünen Schranken bzw. Beschränkten treten zu müssen, so hoooch gelegt, daß Sie gottlob mit 150%iger Sicherheit nicht in diese Verlegenheit geraten werden!

********
=> AW PB: Null Gefahr. Aber vielleicht gibt es ja doch einige Antworten. Normalerweise muss die BuReg zumindest eine Alibi-Antwort senden. Abgesehen davon rechne ich bei allen relevanten Punkten aber entweder mit den üblichen Textbausteinen:

"Zu Prüfungshandlungen ist mit den Partner-Notenbanken der Bundesbank Stillschweigen vereinbart worden. … Die Art u Weise der Prüfungen im Ausland [etwa auf Menschenrechts-Verletzungen durch die Goldlieferanten] kann aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben werden."

Oder aber die BuReg stellt sich besonders naiv und erklärt (wie schon einmal etwa 2010 ggü. dem bei ihr ebenfalls nachfragenden MdB Gauweiler) gleich für gänzlich unzuständig, da die Bundesbank ja "unabhängig" sei. Was übrigens das Mitglied der Regierungspartei CDU Barthle dann 2014 nicht davon abgehalten hat, sich ggü. Bloomberg doch für durchaus zuständig zu erklären - und jede Goldheimholung für beendet!
10.01.15 @ 00:27
Kommentar from: Bert [Besucher]
*****
Es muss einfach eine hidden agenda hinter dem Getue der BUBA geben.
[PB: Alle diesbezüglichen validen, möglichen und falschen Thesen werden in meinem kommenden Buch zum Thema aufgezählt und analysiert, bitte noch etwas Geduld. Viel Arbeit, denn es sind viele - und das wird nur EIN Kapital darin.].

Das ist alles so unlogisch. Theoretisch könnte man die 3000 Tonnen(!) zu einem einzigen Block gießen und mitten in Berlin, kostengünstig unbewacht, aufstellen (Ev. mit einer vandalensicheren Hülle).

Das Gewicht einer Saturn V! Kein Mensch ist in der Lage, das Teil unbemerkt zu klauen. Vielleicht verwandelt er sich in ein Kunstobjekt analog zur Berliner Mauer. Er würde zu einem Pilgerzentrum, dagegen würde der Klotz in Mekka jämmerlich abschneiden.
10.01.15 @ 07:27
Kommentar from: Goldhamster [Besucher]
Herr Boehringer, sie haben schon einmal einen nur schwach gekennzeichneten Aprilscherz gebracht, Ihnen traue ich nicht mehr!

So dumm kann doch das Personal einer Partei gar nicht sein, oder?

Diese Dummheit (oder ist es einfach nur dummfrech, was noch Spuren von Intelligenz beinhalten würde?) ist mit Gegenargumenten nicht mehr fassbar. Deshalb lasse ich es.

**********
=> AW PB: Ja Goldhamster. Ich habe schon mal zum Thema gescherzt. Aber da WAR der 1. April [2014]! "Deutsche Bundesbank expatriiert 1000 Tonnen Gold" Und ich hatte damals fest versprochen, es nicht noch einmal zu tun.

=> Eine Partei KANN so dumm sein. Wenn Sie mir nicht glauben, dann vielleicht dem offiziellen Bundestags-Server. Inzwischen ist die Anfrage dort eingestellt (hat etwas gedauert). Link: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/036/1803610.pdf
10.01.15 @ 08:41
Kommentar from: Martin W. [Besucher]
*****
Kompliment, Herr Boehringer, ihr Kommentar ging runter wie Öl!

Eine Überprüfung meiner immensen Goldvorräte :-) brachte zutage, dass ich -ebenfalls- keinerlei Unterlagen über den Ursprung dieses Goldes habe. :-(

Ich würde mich deshalb gerne ihrem Bußgang nach Canossa/Berlin anschließen und dabei
insbesondere bei Frau Claudia Roth, dieser Ikone der Grünen mit unzweifelhaften Anspruch auf moralische Deutungshoheit, Abbitte leisten!
10.01.15 @ 08:54
Kommentar from: Michael Liebe [Besucher]
Liebe GrünInnen,

leider kann die Bundesregierung nicht ausschließen, dass das BuBa-Gold damals 1960 via Fed in irgendeiner Form aus ihrer Sicht unethisch erworben wurde.

Wir, die Bundesregierung, haben uns daher dazu entschlossen, das gesamte BuBa-Papier-Gold bei Fed, BoE und BdF zu verkaufen, was ja wohl auch der Sinn hinter ihrer Anfrage war.

Wir werden im Gegenzug ethisch unbedenkliche 2400 physische Tonnen in Frankfurt zukaufen.

Wir hoffen, damit der deutschen historischen Verantwortung Genüge getan zu haben und den Auftraggebern der GrünInnen in Übersee ein schönes Wochenende bereitet zu haben.

Ihre Mutti

*********
=> AW PB: Genial! Leider Wunschtraum. Aber genial.
10.01.15 @ 09:03
Kommentar from: Harald Neumann [Besucher]
*****
Claudia "Fatima" und Konsorten haben sich mal wieder selbst entschleiert. Auch mittels einer solchen "kleinen Anfrage" kann man natürlich prima demonstrieren, wie weit entfernt von der Realität und von den Problemen der Bevölkerung man auf diesem Planeten weilt.
10.01.15 @ 10:36
Kommentar from: wolf [Besucher]
Ja Herr Boehringer, ich bin aus meiner Depressionsphase wieder herausgekommen und habe alle Kommentare gelesen. Der von Krug S war kurz und knapp und hier möchte ich eigentlich noch einmal anknüpfen.

Ich war zwar nicht dabei, weiß aber, daß Pizarro, Cortes und weitere Goldeinsammler in Süd-und Mittelamerika vor Jahren unterwegs waren und die Eingeborenen davon nicht ganz legal überzeugten, daß sie ihr Gold wirklich nicht brauchen würden. Den einen oder anderen Einwohner hat man auch am Leben gelassen, wenn er tüchtig geliefert hat.

Nein, nein, ich habe nicht daran gedacht, Portugal bzw. Spanien nun zur Rechenschaft zu ziehen, Aber man könnte ja den GRÜNEN einen kleinen Hinweis auf diese "Raubzüge" von damals geben!!! Meine Hoffnung wäre dann, daß die GRÜNEN eine Delegation nach Süd- und Mittelamerika entsenden, wonach die dann sicher versuchen würden, die Missetäter ausfindig zu machen und vor ein ordentliches Gericht zu stellen.

Dass die Gesuchten schon ein paar Tage tot sind, brauchen Sie ja nicht zu erwähnen. Vielleicht ist dieser Weg ja eine Möglichkeit, daß sich die Größen der GRÜNEN dort in den unendlichen Weiten verlieren, und das für immer! Welch eine wunderschöne Vorstellung für mich.
10.01.15 @ 11:18
Kommentar from: manfred schreiter [Besucher]
*****
HABE SELTEN SO GELACHT - ja das FAIR TRADE siegel sollte schon drauf sein!

VORSCHLAG für gesetzesvorlage: es darf nur noch gold nach deutschland eingeführt werde, bei dem der nachweis des biologischen goldanbaus für die letzten 8000 jahre lückenlos dokumentiert werden kann. für das schon im land befindliche gold soll eine einmalige umweltsündenabgabe erhoben werde. des weiteren werden alle goldbesitzer veröffentlicht!!
10.01.15 @ 12:15
Kommentar from: Goldhamster [Besucher]
Warum fragt sich diese Moralarmee eigentlich nie öffentlich, ob das Geld, das sie für ihren täglichen Schwachsinn vergeudet, mit Blut befleckt ist? Das wäre doch mal zielführend.
10.01.15 @ 13:25
Kommentar from: manfred schreiter [Besucher]
MÖGLICHE ANTWORT DER BUNDESREGIERUNG: ja - wir haben ihre anfrage sehr ernst genommen und sofort ermittelt- wir mussten feststellen, dass umweltverträglich abgebautes gold (fluss-schürfen z.bsp.) von kriminellen elementen seit mehreren hundert jahren vorsätzlich mit umweltvernichtenden abgebauten gold beim einschmelzen vermischt wurde - so müssen wir davon ausgehen, dass alles vorhandene gold auf dieser welt, auf unmoralischste art und weise gefördert wurde- damit wollen wir nichts zu tun haben

DIE GUTE NACHRICHT: glücklicherweise konnte uns die FED und die US regierung mitteilen, dass unser gold physisch niemals vorhanden war oder dass sie es für uns kostenpflichtig entsorgt haben. unser bundesbankpräsident konnte sich davon persönlich überzeugen - somit haben wir auch keine entsorgungsprobleme ... APLAUS ALLER FRAKTIONEN!!!
10.01.15 @ 14:53
Kommentar from: ProPatria [Besucher]
Ich mach mir Sorgen: gestern hatte ich Bauchschmerzen. Nach langem Hin und Her habe ich schließlich einen lauten Pups von mir gegeben.

Nun fühle ich mich schuldig!!
1. Ich habe durch meinen unvorsichtigen CO2-Ausstoß das Weltklima verschlimmert
2. Die Bananen wurden nicht im veganverschwulten Ökoladen, sondern bei Aldi gekauft.

Eigentlich bin ich strikt gegen die Scharia, aber wenn ich es recht bedenke; mit dieser Art von Damen (Fatima R___, etc.) wüssten ein paar kräftige Mus__männer aus dem Senegal sicherlich ... [leicht zensiert aus juristischen Gründen]
10.01.15 @ 15:28
Kommentar from: stefan [Besucher]
*****
Jetzt erklärt sich doch ohne weiteres, warum die Barren vor der Auslieferung an Deutschland umgeschmolzen werden mussten. Die Originalbarren waren ethisch verseucht und mussten daher durch saubere Ware ersetzt werden.

Gleiches gilt für das langsame Tempo der Rückführung. Die Beschaffung politisch korrekten Metalls ist eben enorm zeitaufwendig. Selbstverständlich hat die BuBa seit eh und je stets auf ethisch sauberer Goldlieferungen bestanden.

Anfrage zur vollsten Zufriedenheit aller GrünInnen beantwortet.

MfG, Stefan
10.01.15 @ 22:35
Kommentar from: Connor [Besucher]
*****
Oh je: Die Grünen und Gold: Warum schreiben die nicht gleich in ihre Bundestagsdrucksache rein, dass wir das ganze Gold wieder verschenken sollen, es könnte ja "unfair" zusammengerafft sein?

Vor kurzem haben die Grünen von Südwestmetall 100.000 Euro bekommen:
http://www.bundestag.de/bundestag/partei...

Ob das Geld wohl "fair" verdient wurde. Solche Heuchler kann ich nicht mehr ab!

Aber die Grünen sind in guter Gesellschaft:
"Wenn es ernst wird, muss man lügen." Jean - Claude Juncker
11.01.15 @ 03:18
Kommentar from: Silverager [Besucher]
*****
Lieber Herr Boehringer,

danke für diese Information. Als Mainstream-Medien-Konsument hätte ich ja nie von dieser höchst eigenartigen Anfrage der GrünInnen erfahren. Von daher bin ich für die Existenz den Internets schon sehr dankbar. Nun bin ich aber gespannt, mit welchen Leerformeln unsere Regierung diese ulkige Anfrage beantworten wird.

[PB: Danke - wir werden dann berichten.]

Die GrünInnen werden dann sicher einen Gesetzesentwurf einbringen, dass Gold künftig nur von biologisch unbedenklichen, freilaufenden Goldeseln mit Ökozertifikat bezogen werden darf.
11.01.15 @ 12:00
Kommentar from: Peter [Besucher]
*****
Das war ein super Beitrag! Eigentlich müsste man heulen, dass Leute von den GrünInnen so viel zu sagen haben.

Aber die Ironie im Text ist Balsam für mich :-)
12.01.15 @ 01:50
Kommentar from: profelisaurata [Besucher]
Im Prinzip gibt es zwei Methoden, Texte wie diese Kleine Anfrage durchzulesen:
a) man betrinkt sich vorher und lacht sich über den Schwachsinn kaputt oder
b) man hat sich durch langjährige Beschäftigung mit der Politik genug Ironie und vielleicht auch Zynismus für die Verarbeitung solcher Texte angeeignet.

Ich gebe zu: In den 90ern war ich als ökologisch denkender Mensch von den Grünen überzeugt und habe sie gewählt. Das bedaure ich nachträglich sehr. Aber an der Politik der Grünen ist seit vielen Jahren nichts mehr grün. Eingebunden in den Strukturen von transatlantischen Geheimlogen hat das Führungspersonal mittlerweile ALLE Ideale der Partei verraten.

Ich gebe ebenfalls zu: Ökologische Gründe haben mir lange Zeit Bauchschmerzen bereitet, in Gold zu investieren. Unbestreitbar ist, dass der Goldabbau zu Umweltproblemen führt (großflächige Verwüstungen beim Tagebau, undichte Absetzbecken mit Zyanidschlamm etc.) als auch Menschenrechtsverletzungen wie Vertreibungen zur Folge hat. Zum Glück gibt es Bergbaubetriebe, die aus unternehmerischer Verantwortung einen Weg gehen, diese von der Gold-Community oftmals ignorierten oder verdrängen negativen Begleiterscheinungen des Goldabbaus deutlich zu verringern.
NUR: Gerade der Führungsriege der Grünen kann man es nicht mehr abnehmen, dass sie sich ernsthaft Gedanken hierzu macht!!! Sonst hätten diese Personen bereits viel früher zu dem Thema äußern und Engagement zeigen können.
...wie zu vielen anderen Themen...
12.01.15 @ 18:44
Kommentar from: Oblomow [Besucher]
*****
@profelisaurata

Und darüber, ob die Werkstoffe für die bedruckte Baumwolle, die Euro-Papiergeld-Zettel, ökologisch und politisch korrekt produziert wurden und werden, sonnen Sie nie nach?

Mmh.

Bauchschmerzen hatten Sie auch noch nie, wenn es um die Frage ging, die Erträge Ihrer Arbeit in Staatsanleihen anzulegen oder nicht?

Mmh..

Immerhin kommen Sie jetzt auf die Idee, dass sich -übrigens nicht nur die Führungsriege der Grünen und nicht nur die- keine Gedanken (über die Auswirkungen ihrer Politik) macht.

Guter Weg, den Verstand an die Stelle des -faschistoiden oder sozialistischen- Bauches zu setzen. Willkommen auf dem Weg in die Realität.
13.01.15 @ 00:11
Kommentar from: Peter Boehringer [Mitglied] E-Mail
Grüne bekommen eine Antwort der Bundesregierung auf ihre Staatsgold-Anfrage: „Geht einfach wieder spielen!

Seite heute ist nun die Antwort der Bundesregierung auf die von mir am 9.1. in einem Blogartikel thematisierte Kleine Anfrage der Bundestags-Grünen „Faire Goldreserven der Bundesregierung“ da. Wie bereits im Blogartikel erwartet: Die Grünen haben eine „Ihr könnt uns mal, geht wieder Spielen“-Antwort von der Bundesregierung bzw. von der Bundesbank erhalten. Die „Antwort“ ist hier auf dem Bundestags-Server abrufbar als BT-Drucksache 18/3891: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/038/1803891.pdf: Eine auf acht Seiten aufgeblasene Nicht-Antwort der Bundesregierung (hier BMF / „i.A.“ Bundesbank). Die acht pdf-Seiten sind zunächst faktisch höchstens zwei (alleine die drei Leer- und Overhead-Seiten und die mit reinkopierte überlange Fragestellung der Grünen und einer uralten BuBa-Tabelle nehmen volle sechs Seiten weg). Und nach meiner Durchsicht steht in den Antworten auf die zwölf Fragen auf den verbleibenden zwei Seiten entweder nichts oder nichts Neues drin, was die Grünen nicht auch aus anderen Quellen oder mit ein wenig Grundkompetenz beim Goldthema schon vor der Anfrage hätten wissen können.

Die entscheidende Antwortverweigerung auf die einzig wirklich substanziell relevante (da nach BELEGEN verlangende) Frage der Grünen steht in der „Antwort“ zu Frage 6: „Welche Zertifikate und Zeugnisse liegen für die jeweiligen Goldkäufe vor (bitte für jeden Goldkauf einzeln angeben)? Die erwartbare Verweigerung von Bundesbank bzw. Bundesregierung lautet dazu: „Hierzu liegen der Bundesregierung derzeit keine Informationen vor.“ …

=> Was zu beweisen war. Man beachte hier das Kleingedruckte: „der Bundesregierung“ liegen keine Infos vor! Die BundesBANK hat dagegen nach eigenen Angaben durchaus die genauen Belege aller Einkäufe bzw. besser die Transaktionsbelege der Zubuchungen unseres Staatsgolds aus den 1950ern und 1960ern! Und genau darum äußert sie sich hier nicht, sondern man verschanzt sich hinter „fehlender Info der Bundesregierung“! Genau so wurden auch andere MdBs in der Vergangenheit (etwa Gauweiler) schon mehrfach mit berechtigten Fragen abgefertigt. Wenn die Bundesbank schweigen will, weiß eben die Bundesregierung nichts – obwohl sie ja jederzeit das Recht hätte (und hier bei anderen Fragen auch davon Gebrauch gemacht hat), bei der Bundesbank die Infos abzufragen!


Und auch die mit Frage 6 zusammenhängende Frage 3 „Wann wurden welche Mengen der Goldbestände seit Ende des Zweiten Weltkriegs gekauft bzw. verkauft (bitte nach [genauem] Datum der jeweiligen Einkäufe aufschlüsseln)?wird von der Bundesbank nur GENERISCH (also nicht wie verlangt detailliert!) beantwortet: „Die Goldbestände der Bank deutscher Länder/Deutschen Bundesbank stammen nach Angaben der Deutschen Bundesbank nicht aus einem planmäßigen und gewinnorientierten Erwerb am Goldmarkt, sondern sind im Wesentlichen aus Transaktionen im Rahmen von drei internationalen Abkommen entstanden: …[seit 2012 bekannte BuBa-Goldtabelle folgt]

=> Dies alles wohlgemerkt vor einem Hintergrund, in dem die Bundesbank uns gegenüber seit Jahren sagt, sie habe genaue Bestandslisten aller Goldbarren an allen Standorten, so dass man (wenn schon nicht die Einkaufsbelege, so doch die zu allen An- und Verkäufen gehörigen Barrennummernlisten) problemlos per Knopfdruck hätte veröffentlichen können – ja bei dieser Kleinen BT-Anfrage als Antwort zu Frage 3 und 6 hätte veröffentlichen müssen!

Fazit: Viel Lärm um Nichts. Genau wie erwartet wurden die Bundestags-Grünen hier glatt, kurz und schmerzvoll abgefertigt. Und da Roth, Özdemir und Co ihren ungewollten Faux-Pas gegen die Fed inzwischen nach unseren Artikeln und nach dieser Ohrfeigen-Antwort der BuReg auch garantiert verstanden haben, werden sie (ich nehme Wetten an) dazu auch keine weiteren Nachfragen mehr starten!
05.02.15 @ 08:36
Kommentar from: Oblomow [Besucher]
*****
Zum 31.12.2013 sollen 1.073 Tonnen in Frankfurt gelagert worden sein (http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Themen/2013/2013_01_18_entwicklung_der_goldbestaende.html) während die „Antwort“ der Bundesregierung zum 31.12. 2014 von 1.192 Tonnen spricht. Damit ist zumindest in „psychologischer“ Weise die angebliche Repatriierung von 120 Tonnen –gerundet- publiziert, mehr aber nicht. http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/BBK/2015/2015_01_19_fortsetzung_goldverlagerung.html Wir sollen es glauben müssen, da die vermeintlichen Vertreter der Untertanen –selbst wenn einzelne, wie Gauweiler, es verlangen- keine Nachweise erhalten und uns selbst von den Machthabern ein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf den Nachweis darüber verweigert wird, wie viel von unserem Gold vorhanden ist.

Im Geschäftsbericht der BuBa 2013 ist zu lesen (S. 86) , dass zum 31. Dezember 2013 3.387.158 kg (ca. 3.387 Tonnen) Gold gehalten wurden. Zum 31.12.2014 sollen es 3.384 Tonnen, also 3 Tonnen weniger, sein. Wohin sind die verschwunden? In Goldforderungen verwandelt?
[PB: Nein - das sind die üblichen kleinen Abgänge für die Prägung von Gedenk-Goldmünzen - meist etwa 2-10 Tonnen p.a.]

Nicht überraschend aber des Merkens würdig finde ich die aus der „Antwort“ heraus schallende Arroganz der Bundesregierung. Sie behandelt die anfragenden Parlamentarier als das, zu dem sie sich gemacht haben: Claqueure der Exekutive und von des Staates Gnaden. Die BR nennt nämlich als Quellen ausschließlich Veröffentlichungen der BuBa. Die BT-Drcks. 18/3891 ist somit nicht mehr als eine Internetrecherche auf Kosten derjenigen Steuerzahler, die keine Transferleistungsempfänger sind. Das zeigt nicht nur, dass Olivgrüne zu solchen Recherchen eigenständig nicht in der Lage zu sein scheinen, sondern auch, dass die Bundesregierung –wohl zu Recht- davon ausging, dass die Anfragenden keinen Blick ins Bundesbankgesetz geworfen haben. Dort ist nämlich (§ 13 Abs. 1) geregelt:
„Die Deutsche Bundesbank hat die Bundesregierung in Angelegenheiten von wesentlicher währungspolitischer Bedeutung …… auf Verlangen Auskunft zu geben.“
Die Bundesregierung hätte folglich fragen können und die Grünen hätten –wären sie Vertreter der Interessen derjenigen, von deren Geld sie leben,- dies verlangen müssen. Nur hätte beides zu Festlegungen, zu einer gewissen Verbindlichkeit führen und gar Licht aufs Dunkel werfen können. Das war wohl nicht im Interesse der Beteiligten.
05.02.15 @ 20:33

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