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Nachweise über 10.000e Tonnen Zentralbankgold fehlen
von Peter Boehringer
25.07.14 13:10:33
Auch nach fast drei Jahren seit dem Start unserer Bürgerinitiative "Holt unser Gold heim" lässt das öffentliche Interesse am Thema keineswegs nach. Kein Wunder, sind doch unsere wichtigsten Fragen und Forderungen an die Bundesbank weiterhin schwärend offen und natürlich auch weiterhin vollumfänglich berechtigt . Die bisherigen angeblichen und minimalen Heimholungen, die dabei erlebten unnötigen Einschmelzungen sowie die konsequente Belegverweigerung der Bundesbank selbst zu ganz einfach beschaffbaren Indizien der Lagerseriosität der Fed (Barrenlisten, Auditreports) wecken mit jedem abgelaufenen Monat immer mehr das Interesse der Medien. Speziell die internationale Presse stellt immer drängendere Fragen - auch an uns, wobei wir letztere mangels Tresorzugang und Buchhaltungszugang bei den Zentralbanken (Doppelerfassungen von Barren?) nur immer und immer wieder öffentlich an Sie-die-Eigentümer sowie an die Bundesbank als Treuhänderin unseres Volksvermögens weiterleiten können. Beispielhaft für diese Erklärungs-Anstrengungen speziell im internationalen Raum lesen Sie bitte unten ein Interview mit interessanten Fragen, die ich gegenüber dem sehr großen US-Finanzhaus "Euro Pacific Capital" (Managing Director von EPC ist der sehr bekannte Peter Schiff) in dessen fünfzigtausendfach direkt an Kunden, Stakeholder und andere Akteure der NYC-Finanzszene sowie an die US-Medien verteilten "Global Investment Newsletter" beantwortet habe.
Das Thema des Zentralbank-Goldes ist seiner Natur nach ein globales, da letztlich fast alle westlichen Zentralbanken ihre Goldbestände zu großen Teilen in nur ganz wenigen, völlig intransparenten Tresoren in London und New York fremdlagern, was multiplen Erfassungen von Barren sowohl buchhalterisch als auch logistisch Tür und Tor öffnet. Mehr dazu unten im Interview.
Hinweis: Für Leser, die dieses Interview in deutscher Sprache lesen wollen, hat dankenswerterweise das Übersetzungsbüro "LQ-Services" sehr schnell eine Übersetzung ins Netz gestellt. Siehe hier: "Der seltsame Fall des deutschen Goldes"
The Strange Case of German Gold - An Interview with Peter Boehringer
By: Andrew & Peter Schiff, Euro Pacific Capital, Westport / NYC , July 24, 2014
Schöne Neue Welt(-Ordnung): Orwell und Huxley brutal real
von Peter Boehringer
11.07.14 10:44:38
Vorab: Meinen in der Überschrift genannten Artikel können Sie hier nur in Auszügen lesen. Er ist die sechsseitige Titelgeschichte des aktuellen Smart Investor Magazins (Ausgabe 7-2014). Er hat keinen direkten Goldbezug – ist aber spannend für geschichtlich und machtpolitisch interessierte Leser. Der Smart Investor Verlag macht allen Lesern des Goldseitenblog ein großzügiges Angebot zum freien Bezug nicht nur dieses Artikels in Printform, sondern auch noch zum kostenlosen Bezug des ganzen SI-Hefts sowie zweier Folgeausgaben! Interessenten müssen lediglich eine formlose Email an den SI-Verlag senden. Siehe hier ganz unten zum genauen Procedere.
Zeitlos und aktuell: Roland Baaders "Kreide für den Wolf" endlich wieder verfügbar
von Peter Boehringer
27.06.14 11:31:40
Eine gute Nachricht für intellektuell Neugierige und liberal Aufgeschlossene – aber auch für schottisch Geizige und für Freunde der elektronischen Wissensverbreitung:
Das im Print längst vergriffene erste wirklich große, zeitlose und im Rückblick prophetische Werk Roland Baaders „Kreide für den Wolf – Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus“ (erschienen 1991) ist dank der Initiative des gemeinnützigen „Freiheitswerks“ sowie dank des großzügigen elektronischen Copyright-Verzichts der Familie Baader temporär als kostenfreies E-Book erhältlich!
Kündbar, unbedienbar, wertlos: Österreichischer Justizminister sagt volle Wahrheit zu Kredit-Garantien
von Peter Boehringer
15.06.14 20:18:30
Bekanntlich erwägen Österreich bzw. die (faktisch insolvente) Hypo Alpe Adria Bank einen Haircut über fast eine Mrd EUR zu Lasten der HAA-Gläubiger (darunter ist übrigens der Freistaat Bayern einer der Größten). Dies trotz vertragsrechtlich bindend ausgesprochener Österreichischer / Kärtner Garantien über mehr als 12 Mrd EUR. Dieser haarsträubende Vertragsbruch soll nun auch noch durch ein ex post gegen den Vertragswortlaut formuliertes Sondergesetz „legalisiert“ werden. Trotz nicht haltbarer juristischer Position gibt sich der österreichische Justizminister Brandstetter sehr große Mühe, den Betrug irgendwie pseudo-juristisch zu rechtfertigen. Siehe etwa hier (Kurier von gestern, 14.6.2014): „Hypo-Haircut: Enteignung oder faire Lösung“.
ABS-Aufkäufe: EZB wird Bad Bank der Großbanken
von Peter Boehringer
02.06.14 14:50:57
Manche Dinge wie etwa Kreditverbriefungen (ABS) sind zugleich öde und verdammt relevant. „Öde“, weil xmal durchgekaut und in ihrer strukturellen Intransparenz und unheilbaren Schädlichkeit erkannt seit 2007ff, als diese finanziellen Massenvernichtungswaffen die seitdem permanent anhaltende Finanzkrise auslösten. „Verdammt relevant“ deshalb, weil wir im Falle der nun von der EZB geplanten Wiederbelebung der Kreditverbriefungen von fortgesetzten Rechtsbrüchen in besonders schwerem Fall sprechen.
Betrachten wir zu den neuesten EZB-Planungen zunächst diesen in Gänze lesenswerten Artikel von Martin Stephan („Wirtschaft im Visier“): „EZB plant Rückkehr der Asset Backed Securities“. Martin Stephan umschreibt dabei den EINZIGEN Zweck der perversen ABS-Reanimierung – jedes anderslautende Geblubber der Draghi-EZB von wegen „Kreditvergabe in die Realwirtschaft zwecks Förderung des realwirtschaftlichen Wachstums“ ist dabei Täuschung, Schall und Rauch
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„Auf der Seite der Geschäfts- bzw. Investmentbanken werden die neuen ABS große Freude auslösen. Diese Banken werden sofort in ihren Bilanzen nach tief vergrabenen Altlasten suchen, fündig werden, diese verbriefen und dann über den Umweg ‚Markt‘ an die EZB verticken - zu Fantasiepreisen an befreundete oder extra dafür geschaffene institutionelle Kapitalsammelstellen. Diese lassen etwas Zeit vergehen und dienen die ABS dann der EZB an, die von da an als Inhaber das Risiko des Investments übernimmt.“
=> Perversion eines „Marktes“: So ein „Markt“ ist ein Bereicherungsschema ohne Risiko für „gleichere“, auserwählte Zocker- und Betrugsbanken des NWO-Clubs. Wieder einmal erleben wir den für die Normalsterblichen superteuren „Sozialismus à la carte“ [ © 2008 PB ] zugunsten dieser Banken: Sozialisierung der Verluste via EZB, Privatisierung der Gewinne bei den privaten Banken.


