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		<title>Peter Boehringer - Letzte Kommentare zu Vollpolitisiertes und vollmoralisiertes Gold: "Conflict-Free Gold Standard" des WGC</title>
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			<title>Als Antwort auf: Vollpolitisiertes und vollmoralisiertes Gold: "Conflict-Free Gold Standard" des WGC</title>
			<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 14:04:04 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Peter Boehringer [Mitglied]</dc:creator>
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			<description>Ein Hinweis zur Vermeidung von Missverst&amp;#228;ndnissen: Weder hier im Blog noch durch die DEG werden Umweltprobleme (Cyanid) und soziale Probleme, die (auch) beim Goldmining auftreten, irgendwie kleingeredet! Es ist ein langes Thema, dem wir uns auch immer stellen. Mit dem heutigen Blogthema (WGC-Pressemeldung) hat es allerdings nichts zu tun, wie oben versucht wurde zu zeigen. Hier ein kurzes Zitat aus einem Kommentar zum erw&amp;#228;hnten Metallwoche-Interview:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;@baerentatze: Beim Kohle- und Eisenerzabbau ist es weniger die Chemie &amp;#8211; als die mit dem Goldabbau nicht zu vergleichende enorm extensive Bodennutzung. Die dort betroffenen Fl&amp;#228;chen (meist &amp;#220;bertagebau) und die bewegten Erdmengen sind schon rein optisch in einer ganz anderen Liga als die meisten Goldprojekte. Ganze Berge werden abgetragen und ausgeh&amp;#246;hlt - und wasserintensiv sind diese Projekt auch in ganz enormem Umfang. Aber ja: mit Cyanid wird da mW nicht gearbeitet. Wohl aber wird zB bei den derzeit so gehypten 'Fracking'-Technologien (Gasabbau, v.a. USA) mit Chemie gearbeitet. Ebenso bei der kanadischen &amp;#214;lgewinnung aus &amp;#214;lsanden: &amp;#252;berall Chemie und unterm Strich zT sogar energetisch bedenklich ineffizient, da zT mit Erdgas die Erdschichten erw&amp;#228;rmt werden m&amp;#252;ssen, damit das Bitumen in situ rausgeholt werden kann.&lt;br /&gt;
M.E. ist die Goldbergbau-Industrie im Vergleich zu alldem umwelttechnisch nur ein kleiner S&amp;#252;nder (was den im Einzelfall betroffenen Gebieten nat&amp;#252;rlich nicht hilft &amp;#8211; aber das wurde ja schon im Podcast adressiert). Wir reden das Problem keineswegs klein &amp;#8211; es wird nur einordnet.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&gt; Ein komplexes Thema. Dem WGC jedenfalls ging es -s.o.- um einen &lt;em&gt;ganz anderen &lt;/em&gt;Spin; v.a. den der &quot;Kriegsfinanzierung durch Gold&quot;! Die im Bergbau (v.a. bei der Basismetall-, Gas- und &amp;#214;lf&amp;#246;rderung) viel relevanteren Probleme werden durch die neue Gold-Ethikrichtlinie des WGC in keiner Weise tangiert! Und wie oben gesagt: Machen wir notfalls die Goldminen dicht! Die Goldbugs stehen dem nicht im Weg. Die bereits vorhandenen 160.000 Tonnen Gold sind v&amp;#246;llig ausreichend, um jede monet&amp;#228;re Rolle zu erf&amp;#252;llen - auch wenn genau das von den Gelddruckern aller Couleur immer und immer wieder bestritten wird!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Hinweis zur Vermeidung von Missverst&#228;ndnissen: Weder hier im Blog noch durch die DEG werden Umweltprobleme (Cyanid) und soziale Probleme, die (auch) beim Goldmining auftreten, irgendwie kleingeredet! Es ist ein langes Thema, dem wir uns auch immer stellen. Mit dem heutigen Blogthema (WGC-Pressemeldung) hat es allerdings nichts zu tun, wie oben versucht wurde zu zeigen. Hier ein kurzes Zitat aus einem Kommentar zum erw&#228;hnten Metallwoche-Interview:<br />
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<em>"@baerentatze: Beim Kohle- und Eisenerzabbau ist es weniger die Chemie &#8211; als die mit dem Goldabbau nicht zu vergleichende enorm extensive Bodennutzung. Die dort betroffenen Fl&#228;chen (meist &#220;bertagebau) und die bewegten Erdmengen sind schon rein optisch in einer ganz anderen Liga als die meisten Goldprojekte. Ganze Berge werden abgetragen und ausgeh&#246;hlt - und wasserintensiv sind diese Projekt auch in ganz enormem Umfang. Aber ja: mit Cyanid wird da mW nicht gearbeitet. Wohl aber wird zB bei den derzeit so gehypten 'Fracking'-Technologien (Gasabbau, v.a. USA) mit Chemie gearbeitet. Ebenso bei der kanadischen &#214;lgewinnung aus &#214;lsanden: &#252;berall Chemie und unterm Strich zT sogar energetisch bedenklich ineffizient, da zT mit Erdgas die Erdschichten erw&#228;rmt werden m&#252;ssen, damit das Bitumen in situ rausgeholt werden kann.<br />
M.E. ist die Goldbergbau-Industrie im Vergleich zu alldem umwelttechnisch nur ein kleiner S&#252;nder (was den im Einzelfall betroffenen Gebieten nat&#252;rlich nicht hilft &#8211; aber das wurde ja schon im Podcast adressiert). Wir reden das Problem keineswegs klein &#8211; es wird nur einordnet."</em><br />
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=> Ein komplexes Thema. Dem WGC jedenfalls ging es -s.o.- um einen <em>ganz anderen </em>Spin; v.a. den der "Kriegsfinanzierung durch Gold"! Die im Bergbau (v.a. bei der Basismetall-, Gas- und &#214;lf&#246;rderung) viel relevanteren Probleme werden durch die neue Gold-Ethikrichtlinie des WGC in keiner Weise tangiert! Und wie oben gesagt: Machen wir notfalls die Goldminen dicht! Die Goldbugs stehen dem nicht im Weg. Die bereits vorhandenen 160.000 Tonnen Gold sind v&#246;llig ausreichend, um jede monet&#228;re Rolle zu erf&#252;llen - auch wenn genau das von den Gelddruckern aller Couleur immer und immer wieder bestritten wird!]]></content:encoded>
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