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		<title>Wolfgang Prabel - Letzte Kommentare zu Glanz und Elend der Kommunen</title>
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		<language>de-DE</language>
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		<ttl>60</ttl>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Glanz und Elend der Kommunen</title>
			<pubDate>Tue, 12 Aug 2014 17:43:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Dr. Dieter Petschow [Besucher]</dc:creator>
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			<description>Da gibt es noch einen zus&amp;#228;tzlichen Aspekt. Vater Staat hat zwar stets anteilig gleiche Brutto-Einnahmen, &quot;er&quot; kann aber nur mit Netto-Einnahmen &quot;einkaufen gehen&quot;. Die &amp;#246;ffentliche Hand unterscheidet nicht zwischen Abgaben und Ausgaben. Mit ersteren gehen andere &quot;einkaufen&quot;, z.B. Rentner und Geldanleger. Lag die Netto-Steuerquote 1960 noch bei 15% BIP, sank sie bis 2008 auf unter 4% BIP ab. Was n&amp;#252;tzt das Steuerzahlen, wenn es netto in Geldbeuteln landet, die eins sicher nicht sind: Staat - egal ob Bund, L&amp;#228;nder oder Gemeinden. Alle Schulden landen in den Endverbraucher-Preisen, sie bedienen den Reichtum auch &amp;#252;ber die Kassen staatlicher Stellen, alle Sozialabgaben und L&amp;#246;hne wie Gewinne. Das System ist am Ende - die Infrastruktur-Misere ist vor allem eine Frage der Preisgestaltung in unserer &quot;Marktwirtschaft&quot;. Bekommt jemand Geld ohne Arbeit, dann haben andere gearbeitet ohne (ihr) Geld. Die Lohnsteuer stieg im o. g. Zeitraum von 2,5 % BIP auf 7,8 % BIP, w&amp;#228;hrend EK- und EK-Steuer anteilig sank. So organisiert man nur die &amp;#246;ffentliche Pleite, wenn man die Allokationsfunktion des Geldsystems au&amp;#223;er Acht l&amp;#228;sst und der Gier freie Fahrt gibt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Da gibt es noch einen zus&#228;tzlichen Aspekt. Vater Staat hat zwar stets anteilig gleiche Brutto-Einnahmen, "er" kann aber nur mit Netto-Einnahmen "einkaufen gehen". Die &#246;ffentliche Hand unterscheidet nicht zwischen Abgaben und Ausgaben. Mit ersteren gehen andere "einkaufen", z.B. Rentner und Geldanleger. Lag die Netto-Steuerquote 1960 noch bei 15% BIP, sank sie bis 2008 auf unter 4% BIP ab. Was n&#252;tzt das Steuerzahlen, wenn es netto in Geldbeuteln landet, die eins sicher nicht sind: Staat - egal ob Bund, L&#228;nder oder Gemeinden. Alle Schulden landen in den Endverbraucher-Preisen, sie bedienen den Reichtum auch &#252;ber die Kassen staatlicher Stellen, alle Sozialabgaben und L&#246;hne wie Gewinne. Das System ist am Ende - die Infrastruktur-Misere ist vor allem eine Frage der Preisgestaltung in unserer "Marktwirtschaft". Bekommt jemand Geld ohne Arbeit, dann haben andere gearbeitet ohne (ihr) Geld. Die Lohnsteuer stieg im o. g. Zeitraum von 2,5 % BIP auf 7,8 % BIP, w&#228;hrend EK- und EK-Steuer anteilig sank. So organisiert man nur die &#246;ffentliche Pleite, wenn man die Allokationsfunktion des Geldsystems au&#223;er Acht l&#228;sst und der Gier freie Fahrt gibt.]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Glanz und Elend der Kommunen</title>
			<pubDate>Sun, 10 Aug 2014 16:08:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c26781@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Der sachkundige Beitrag unterschl&amp;#228;gt allerdings weitgehend, da&amp;#223; nicht vorrangig eine ungen&amp;#252;gende Ausstattung mit Finanzmitteln oder deren unklare Verteilungskriterien oder eine &amp;#220;berfrachtung mit Aufgabenzuweisungen ohne Finanzierungs&amp;#228;quivalenz, sondern - wie vom Vorschreiber hier bereits angesprochen - die unselige Parteienwirtschaft, Filz, die im kommunalen Bereich mangels effektiver, &amp;#246;ffentlicher Kontrollmechanismen besonders gedeihende Korruption einschlie&amp;#223;lich Bestechlichkeit und Bestechung und der mit diesen Zerfallserscheinungen gekoppelte Hang zu sachfremden Prestigevorhaben und schlie&amp;#223;lich der &amp;#252;ppige Ausbau von Privilegien der Kommunal- und kommunalen Wahlbeamten einen gro&amp;#223;en Teil zum Niedergang der Kommunen beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fiele da, stellvertretend f&amp;#252;r nicht mehr z&amp;#228;hlbare, andere F&amp;#228;lle, z.B. der allseits beliebte Spa&amp;#223;badb&amp;#252;rgermeister von W&amp;#252;rselen, &quot;S.P.D.&quot;-Schulz, heute Oberkapo der &amp;#8364;U, ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die geniale Idee einer hiesigen Ortsb&amp;#252;rgermeisterkoriph&amp;#228;e aus selbiger &quot;Partei&quot;, der, von Haus aus mitgliedstypisch &quot;Lehrer&quot; und von jedweder Sachkompetenz befreit, in der von ihm zu Grunde verwalteten Ortschaft auf nicht einmal 1 KM Ortsdurchfahrtstrecke 7 oder 8 Stra&amp;#223;enkreisel anlegen lie&amp;#223; - alle nicht einmal 100 Meter einen, die zudem von Lkw kaum passierbar sind. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Niedersachsen z.B. wurde mit der die aus der Zeit der britischen Besatzung stammende Kommunalrechtsordnung abl&amp;#246;senden Kommunalrechts-&quot;Reform&quot; der 90er Jahre aus vormaligen Laufbahnbeamten wie dem Oberkreisdirektor, die - trotz leider am Ende regelm&amp;#228;&amp;#223;iger &quot;Partein&amp;#228;he&quot; - immerhin noch eine objektive Qualifikation f&amp;#252;r den h&amp;#246;heren Verwaltungsdienst nachzuweisen hatten, der bar jeden Qualifikationserfordernis amtswaltende, &quot;kommunale Wahlbeamte&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete nichts anderes als die Vereinnahmung eines lukrativen Postens zwecks Zuschanzens lukrativer Versorgungspr&amp;#252;nde an dilettierende Parteibuchtr&amp;#228;gerseilschaften, finanziert von den &quot;Kommunal&quot;-B&amp;#252;rgern.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blockparteiensyndikat verkaufte diese &quot;Reform&quot; in eigener Sache dem Stimmvieh als &quot;St&amp;#228;rkung des demokratischen Elements&quot; - das bezeichnenderweise nach Ansicht der Parteidemokraten auch dann noch erf&amp;#252;llt sein soll, wenn schlie&amp;#223;lich der &quot;gew&amp;#228;hlte&quot; Kandidat nur noch, wie h&amp;#228;ufig, ca.20% der Stimmen aller Wahlberechtigten auf sich vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zeitigt dann folgende Personalrealit&amp;#228;t:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zuk&amp;#252;nftigen &quot;Region&quot; einer &quot;Stadt, die &quot;Wissen schaft&quot;, begl&amp;#252;ckt die B&amp;#252;rger ein &quot;gew&amp;#228;hlter&quot; (d.h. von vielleicht 23% aller Wahlberechtigten) Landrat und zuk&amp;#252;ntiger &quot;Regionspr&amp;#228;sident&quot;, dessen kommunalspezifische Kompetenz der Lehrerberuf und eine Qualifikation als &quot;Halbjurist&quot; darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufmerksamkeit dieses &quot;Berufspolitikers&quot; galt denn auch der &quot;Entschuldungshilfe&quot; des gleich der zuk&amp;#252;nftigen Regions-Metropole technisch bankrotten Bundeslandes mit dem &amp;#246;ffentlich herausget&amp;#246;nten Motto, da&amp;#223; &quot;man an das Geld in Hannover ran m&amp;#252;sse, das sei eine einmalige Chance.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstand dieses &quot;Verwaltungsexperten&quot; reicht offenbar nicht einmal von der Rathaust&amp;#252;r bis zu der simplen Erkenntnis, da&amp;#223; die Schulden des Landes gleich den Schulden der Stadt letztlich der, wenn man so will, personenidentische &quot;Steuerb&amp;#252;rger&quot; zu schultern hat, f&amp;#252;r den dieses Spielchen - das nur den Aufschuldungsspielraum des zuk&amp;#252;nftigen &quot;Regionspr&amp;#228;sidenten&quot; und seiner postengeilen Camerilla weitert - &quot;rechte Tasche linke Tasche&quot; bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei als &quot;Gegenleistung&quot; der &quot;Entschuldungshilfe&quot; im Zuge eines m.A.n. rechtlich unstatthaften, sog. &quot;&amp;#246;ffentlich-rechtlichen Vertrages&quot;, der inhaltlich i.w. dem folgt, was die  &quot;Bertelsmann-Stiftung&quot; als &quot;kommunale Reforminitiative&quot; (lies: B&amp;#252;rgerabwrackungsinitiative) propagiert, noch gro&amp;#223;e Teile der kommunalen Selbstverwaltungsautonomie de facto &quot;freiwillig&quot; eingesargt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser genial bef&amp;#228;higte Landrat und zuk&amp;#252;nftige Regionspr&amp;#228;sident einer 16% Partei, der nach meiner &amp;#220;berzeugung neben einer Unterhaltungsintensivierung seines mit reichlich Freizeit versehenen Lehrerdaseins zumal die systematische Ausweitung seiner (leistungslosen, da vom &quot;B&amp;#252;rger&quot; zu finanzierenden) Altersversorgungsbez&amp;#252;ge betreibt, kokettierte - nachdem der Widerstand selbst unter den alteingesessenen Genossen gegen diese Personalie erheblich war - in einem internen Rundschreiben an die Mitglieder seiner &quot;Partei&quot; nicht etwa mit seiner objektiven Qualifikation, sondern seinem Verwandschaftsverh&amp;#228;ltnis zu einem ehemaligen Vorstandssprecher eines gro&amp;#223;en Automobilkonzerns der &quot;BRD&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Much ado about nothing&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wom&amp;#246;glich erkl&amp;#228;rte sich der Erfolg des preu&amp;#223;ischen, kommunalen Verwaltungsmodells aber auch durch das Dreiklassenwahlrecht: In Essen (preu&amp;#223;ische Rheinprovinz) f&amp;#252;hrte das dazu, da&amp;#223; Alfred Krupp regelm&amp;#228;&amp;#223;ig allein 1/3 der Mitglieder des Stadtrates bestimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren bestimmt keine Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch vielen Dank f&amp;#252;r Ihr faktenreiches und sch&amp;#246;n zu lesendes Kurz-Essay.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der sachkundige Beitrag unterschl&#228;gt allerdings weitgehend, da&#223; nicht vorrangig eine ungen&#252;gende Ausstattung mit Finanzmitteln oder deren unklare Verteilungskriterien oder eine &#220;berfrachtung mit Aufgabenzuweisungen ohne Finanzierungs&#228;quivalenz, sondern - wie vom Vorschreiber hier bereits angesprochen - die unselige Parteienwirtschaft, Filz, die im kommunalen Bereich mangels effektiver, &#246;ffentlicher Kontrollmechanismen besonders gedeihende Korruption einschlie&#223;lich Bestechlichkeit und Bestechung und der mit diesen Zerfallserscheinungen gekoppelte Hang zu sachfremden Prestigevorhaben und schlie&#223;lich der &#252;ppige Ausbau von Privilegien der Kommunal- und kommunalen Wahlbeamten einen gro&#223;en Teil zum Niedergang der Kommunen beigetragen haben.<br />
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Mir fiele da, stellvertretend f&#252;r nicht mehr z&#228;hlbare, andere F&#228;lle, z.B. der allseits beliebte Spa&#223;badb&#252;rgermeister von W&#252;rselen, "S.P.D."-Schulz, heute Oberkapo der &#8364;U, ein.<br />
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Oder die geniale Idee einer hiesigen Ortsb&#252;rgermeisterkoriph&#228;e aus selbiger "Partei", der, von Haus aus mitgliedstypisch "Lehrer" und von jedweder Sachkompetenz befreit, in der von ihm zu Grunde verwalteten Ortschaft auf nicht einmal 1 KM Ortsdurchfahrtstrecke 7 oder 8 Stra&#223;enkreisel anlegen lie&#223; - alle nicht einmal 100 Meter einen, die zudem von Lkw kaum passierbar sind. <br />
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In Niedersachsen z.B. wurde mit der die aus der Zeit der britischen Besatzung stammende Kommunalrechtsordnung abl&#246;senden Kommunalrechts-"Reform" der 90er Jahre aus vormaligen Laufbahnbeamten wie dem Oberkreisdirektor, die - trotz leider am Ende regelm&#228;&#223;iger "Partein&#228;he" - immerhin noch eine objektive Qualifikation f&#252;r den h&#246;heren Verwaltungsdienst nachzuweisen hatten, der bar jeden Qualifikationserfordernis amtswaltende, "kommunale Wahlbeamte". <br />
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Das bedeutete nichts anderes als die Vereinnahmung eines lukrativen Postens zwecks Zuschanzens lukrativer Versorgungspr&#252;nde an dilettierende Parteibuchtr&#228;gerseilschaften, finanziert von den "Kommunal"-B&#252;rgern.   <br />
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Das Blockparteiensyndikat verkaufte diese "Reform" in eigener Sache dem Stimmvieh als "St&#228;rkung des demokratischen Elements" - das bezeichnenderweise nach Ansicht der Parteidemokraten auch dann noch erf&#252;llt sein soll, wenn schlie&#223;lich der "gew&#228;hlte" Kandidat nur noch, wie h&#228;ufig, ca.20% der Stimmen aller Wahlberechtigten auf sich vereint.<br />
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Das zeitigt dann folgende Personalrealit&#228;t:<br />
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In der zuk&#252;nftigen "Region" einer "Stadt, die "Wissen schaft", begl&#252;ckt die B&#252;rger ein "gew&#228;hlter" (d.h. von vielleicht 23% aller Wahlberechtigten) Landrat und zuk&#252;ntiger "Regionspr&#228;sident", dessen kommunalspezifische Kompetenz der Lehrerberuf und eine Qualifikation als "Halbjurist" darstellen.<br />
<br />
Die erste Aufmerksamkeit dieses "Berufspolitikers" galt denn auch der "Entschuldungshilfe" des gleich der zuk&#252;nftigen Regions-Metropole technisch bankrotten Bundeslandes mit dem &#246;ffentlich herausget&#246;nten Motto, da&#223; "man an das Geld in Hannover ran m&#252;sse, das sei eine einmalige Chance."<br />
<br />
Der Verstand dieses "Verwaltungsexperten" reicht offenbar nicht einmal von der Rathaust&#252;r bis zu der simplen Erkenntnis, da&#223; die Schulden des Landes gleich den Schulden der Stadt letztlich der, wenn man so will, personenidentische "Steuerb&#252;rger" zu schultern hat, f&#252;r den dieses Spielchen - das nur den Aufschuldungsspielraum des zuk&#252;nftigen "Regionspr&#228;sidenten" und seiner postengeilen Camerilla weitert - "rechte Tasche linke Tasche" bedeutet. <br />
<br />
Wobei als "Gegenleistung" der "Entschuldungshilfe" im Zuge eines m.A.n. rechtlich unstatthaften, sog. "&#246;ffentlich-rechtlichen Vertrages", der inhaltlich i.w. dem folgt, was die  "Bertelsmann-Stiftung" als "kommunale Reforminitiative" (lies: B&#252;rgerabwrackungsinitiative) propagiert, noch gro&#223;e Teile der kommunalen Selbstverwaltungsautonomie de facto "freiwillig" eingesargt wurden.<br />
<br />
Dieser genial bef&#228;higte Landrat und zuk&#252;nftige Regionspr&#228;sident einer 16% Partei, der nach meiner &#220;berzeugung neben einer Unterhaltungsintensivierung seines mit reichlich Freizeit versehenen Lehrerdaseins zumal die systematische Ausweitung seiner (leistungslosen, da vom "B&#252;rger" zu finanzierenden) Altersversorgungsbez&#252;ge betreibt, kokettierte - nachdem der Widerstand selbst unter den alteingesessenen Genossen gegen diese Personalie erheblich war - in einem internen Rundschreiben an die Mitglieder seiner "Partei" nicht etwa mit seiner objektiven Qualifikation, sondern seinem Verwandschaftsverh&#228;ltnis zu einem ehemaligen Vorstandssprecher eines gro&#223;en Automobilkonzerns der "BRD".<br />
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"Much ado about nothing".<br />
<br />
Wom&#246;glich erkl&#228;rte sich der Erfolg des preu&#223;ischen, kommunalen Verwaltungsmodells aber auch durch das Dreiklassenwahlrecht: In Essen (preu&#223;ische Rheinprovinz) f&#252;hrte das dazu, da&#223; Alfred Krupp regelm&#228;&#223;ig allein 1/3 der Mitglieder des Stadtrates bestimmte.<br />
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Und das waren bestimmt keine Lehrer.<br />
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Dennoch vielen Dank f&#252;r Ihr faktenreiches und sch&#246;n zu lesendes Kurz-Essay.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_prabel/index.php/2014/08/08/glanz-und-elend-der-kommunen#c26781</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Glanz und Elend der Kommunen</title>
			<pubDate>Fri, 08 Aug 2014 16:29:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Wolfgang Prabel [Mitglied]</dc:creator>
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			<description>Lieber Mongole, wenn man genau hinsieht, gab es bereits in der Sp&amp;#228;tkaiserzeit einige Momente der Zentralisierung und des Niedergangs der b&amp;#252;rgerlichen Ordnung. Die Reichssteuern hatten seit 1900 die Tendenz schneller zu steigen, als das Gesamtaufkommen an Steuern. Auch wurden die Kommunen &amp;#252;ber Kommunalabgabengesetze geg&amp;#228;ngelt. Aber Sie haben schon Recht, ein einfaches Baukastensystem, aus dem man sich frei bedienen kann, gibt es in der Politik nicht.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lieber Mongole, wenn man genau hinsieht, gab es bereits in der Sp&#228;tkaiserzeit einige Momente der Zentralisierung und des Niedergangs der b&#252;rgerlichen Ordnung. Die Reichssteuern hatten seit 1900 die Tendenz schneller zu steigen, als das Gesamtaufkommen an Steuern. Auch wurden die Kommunen &#252;ber Kommunalabgabengesetze geg&#228;ngelt. Aber Sie haben schon Recht, ein einfaches Baukastensystem, aus dem man sich frei bedienen kann, gibt es in der Politik nicht.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_prabel/index.php/2014/08/08/glanz-und-elend-der-kommunen#c26742</link>
		</item>
				<item>
			<title>Als Antwort auf: Glanz und Elend der Kommunen</title>
			<pubDate>Fri, 08 Aug 2014 15:40:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator>mongole [Besucher]</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c26739@http://www.goldseitenblog.com/</guid>
			<description>Sie schreiben: Kaiser Wilhelm brauchen wir nicht wieder. Aber dann bringen Sie serienweise Beispiele, was alles unter dem Kaiser besser war. Und unter der Demokratie also schlechter. Man kann aber nicht wunschgem&amp;#228;&amp;#223; Module zusammenkoppeln, weil das eine ohne das andere nicht zu haben ist. Schon beim Alten Fritz durften die Steuern die Menschen nicht erdr&amp;#252;cken, und es galt die 'vertikale Solidarit&amp;#228;t'. Der K&amp;#246;nig oder Kaiser war vor Gott verantwortlich, dass es dem ihm &amp;#252;bergebenen Volk gut geht. In der heute paradigmatisch heiliggesprochenen Demokratie wird aber die 'horizontale Solidarit&amp;#228;t' postuliert, in der es aber keinen Gott mehr gibt und niemanden, der sich vor ihm verantworten muss. Folgerichtig ist nun jeder sich selbst der N&amp;#228;chste. Es wird nur noch verwaltet, aber nicht mehr regiert, und der Korruption ist T&amp;#252;r und Tor ge&amp;#246;ffnet. Kurzzeitig ging das noch gut, doch die Demokratie lebte nur von ethischen Maximen, die sie selber herzustellen oder fortzuf&amp;#252;hren nicht mehr in der Lage war. Auf die zu Scheitern verurteilte demokratische Staatsform folgt das Chaos, der Untergang. Unausweichlich.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie schreiben: Kaiser Wilhelm brauchen wir nicht wieder. Aber dann bringen Sie serienweise Beispiele, was alles unter dem Kaiser besser war. Und unter der Demokratie also schlechter. Man kann aber nicht wunschgem&#228;&#223; Module zusammenkoppeln, weil das eine ohne das andere nicht zu haben ist. Schon beim Alten Fritz durften die Steuern die Menschen nicht erdr&#252;cken, und es galt die 'vertikale Solidarit&#228;t'. Der K&#246;nig oder Kaiser war vor Gott verantwortlich, dass es dem ihm &#252;bergebenen Volk gut geht. In der heute paradigmatisch heiliggesprochenen Demokratie wird aber die 'horizontale Solidarit&#228;t' postuliert, in der es aber keinen Gott mehr gibt und niemanden, der sich vor ihm verantworten muss. Folgerichtig ist nun jeder sich selbst der N&#228;chste. Es wird nur noch verwaltet, aber nicht mehr regiert, und der Korruption ist T&#252;r und Tor ge&#246;ffnet. Kurzzeitig ging das noch gut, doch die Demokratie lebte nur von ethischen Maximen, die sie selber herzustellen oder fortzuf&#252;hren nicht mehr in der Lage war. Auf die zu Scheitern verurteilte demokratische Staatsform folgt das Chaos, der Untergang. Unausweichlich.]]></content:encoded>
			<link>http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_prabel/index.php/2014/08/08/glanz-und-elend-der-kommunen#c26739</link>
		</item>
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