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Gold vor Crash – Dollar vor Rallye?!

von kaufkraftschutz.de E-Mail 25.06.11 18:33:48

Schuldenkrise in Griechenland, Spanien und Italien als nächste Domino-Steine. Diskussionen über Ausgabenkürzungen in den USA, wirtschaftliche Abkühlung in China, Prognosekürzungen der US-Notenbank. Wo liegt der gemeinsame Nenner dieser Meldungen und Vorgänge? Die einfache Antwort: Deflation. Und mit dem Auslaufen des Quantitative Easing in den USA fällt zudem ein psychologischer Treiber des "Inflations-Trades" weg.

Wir hatten schon vor Wochen gewarnt, dass sich eine Blase bei den Inflationserwartungen (http://www.kaufkraftschutz.de/blase-bei-den-inflationserwartungen/114) gebildet haben könnte. Nun platzt diese Blase mit zunehmender Dynamik und wir dürften abermals in das Gegenteil kippen: Angst vor Deflation. Dabei dürfte China eine nicht unwesentliche Rolle einnehmen, wo sich insbesondere im Bau-Sektor eine unnachhaltige Entwicklung zeigt. Markantes Beispiel: die "Geister-Stadt" Kangbashi.

Ein Baustein, der dies noch nicht reflektiert ist Gold (1 Unze kostet aktuell 1.521 US-Dollar). Was uns "zuversichtlich" stimmt, dass das Gold ein Topp ausgebildet hat ist, dass zuletzt zunehmend Notenbanken als Käufer auftraten, die sich historisch als prozyklische Akteure gezeigt haben. Ferner, dass Gold angesichts der zahlreichen "dramatischen Meldungen" in der Presse auffällig schwach war und nicht - wie zu erwarten gewesen wäre - dynamisch neue Hochs erzielen konnte. Und zuletzt, dass die Minenaktien schon länger eine Schwächephase antizipieren (negative Divergenz).

Wir erwarten bei Gold in Kürze einen ersten markanten Einbruch auf etwa 1.400 US-Dollar, dem ein weiterer schneller Rutsch auf ca. 1.200 US-Dollar folgen wird. Danach dürfte eine längere Seitswärtsbewegung folgen.

"Gewinner" der nächsten Monate dürfte der US-Dollar sein, denn es wird ins allgemeine Bewusstsein rücken, dass das Quantitative Easing de facto "nur" eine psychologische, aber keine direkt inflationäre Wirkung hat. Zudem gibt es kaum eine Anlage-Alternative. Euro und Yen weisen strukturelle Schwächen auf, Schweizer Franken und andere "gesundere Währungen" sind inzwischen schlichtweg überbewertet. Der US-Dollar-Index scheint einen Boden gebildet zu haben. Ein Kaufsignal wird aktiviert, sobald er über 76 Punkte steigt. Eine Aufwertung deutet sich insbesondere gegen den Australischen Dollar an, doch auch andere Währungen dürften gegen den US-Dollar verlieren.

Ergo: Ja, Gold steht vor einem Einbruch, der US-Dollar vor einer Rallye.

51 Kommentare

Kommentar from: A.B. [Besucher]
"Zudem gibt es kaum eine Anlage-Alternative. Euro und Yen weisen strukturelle Schwächen auf, Schweizer Franken und andere "gesundere Währungen" sind inzwischen schlichtweg überbewertet."

Sind fast 15 Billion Dollar Schulden der USA und eine fortgesetzte Nullzins-Politik keine strukturelle Schwäche des US-Dollar ?
24.06.11 @ 17:51
Kommentar from: kaufkraftschutz.de [Mitglied] E-Mail
Doch. Aber das ist alles längst bekannt und damit vermutlich eingepreist. Alle großen Währungen sind strukturell schwach, aber wie hier dargestellt, tragen die USA kein entsprechendes Ausfall-Risiko a la Griechenland:
http://www.kaufkraftschutz.de/warum-ein-staatsbankrott-der-usa-unwahrscheinlich-ist-2/143

Die Frage ist, wohin sich das große Geld bewegt. Der Dollar-Raum ist allein schon wegen seiner Größe/Liquidität für Portfolio-Manager interessant. Sollte es zu einer harten Landung in China kommen und sich die Krise in Europa zuspitzen, dann wird das Anlagekapital wieder in den Dollar-Raum fließen. Wenn die USA dann noch ihr "militärisches Engagement" zurückfahren und einige ernste Maßnahmen zur Haushalts-Konsolidierung ergreifen, wird das die nötigen Schlagzeilen bringen.
24.06.11 @ 18:10
Kommentar from: Roman [Besucher]
Sie fallen wie alle anderen darauf rein, dass Gold derzeit etwas nachgibt und vergessen dabei völlig, dass die Realzinsen in den USA weiterhin negativ sind, dass die Asiaten massiv ihre USD-Bestände abbauen und in Gold + Silber tauschen, dass die USA als größter Schuldner dieser Welt den nächsten Deflationsschock nicht überstehen werden, dass die Arbeitslosigkeit in den USA längst auf Depressionsniveau ist und dass der Gold- und Silbermarkt gnadenlos manipuliert wird.

Und mit der Aussage, dass die QE-Programme nicht zu Inflation geführt hätten, behaupten Sie dann wahrscheinlich auch noch, dass die Menschen in Nordafrika, dem Nahen Osten, Indien und China usw. rein zufällig unter viel höheren Nahrungsmittelpreisen leiden.
24.06.11 @ 18:20
Kommentar from: Stefan Wehmeier [Besucher]
"Kaum jemand wird einer Gruppierung, die die Welt für eine Scheibe hält, ein brauchbares Programm zur Erkundung des Weltraums zutrauen, und so sollte auch keiner Disziplin, die zeitlich unbegrenztes exponentielles Wachstum für realisierbar hält, eine Steuerung unseres Wirtschaftsgeschehens überlassen werden.
...Zunächst muss daher allgemein erkannt und anerkannt werden, dass bei den gegenwärtigen Geldordnungen ein grundlegender und gravierender Fehler vorliegt, der die gesamte Gesellschaft destabilisieren wird": http://www.deweles.de/files/mathematik.pdf

Dr. Jürgen Kremer, Prof. für Wirtschaftsmathematik

Es ist irrelevant, was so genannte "Spitzenpolitiker" (oder irgendwelche "Bilderberger") beschließen oder nicht beschließen. Weil das Geld selbst seit jeher fehlerhaft ist, gibt es keine wie auch immer geartete Finanz- Wirtschafts- oder Machtpolitik, um den bevorstehenden Zusammenbruch des Zinsgeld-Kreislaufs - und damit unserer gesamten "modernen Zivilisation" - aufhalten! Seit Herbst 2008 verbleiben genau drei Möglichkeiten:

Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

"Genau drei Möglichkeiten" heißt: eine vierte gibt es nicht. Über die erste Möglichkeit gibt es nichts zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich. Der Crash-Phantast, der "zur Sicherheit" noch ein paar Goldklötzchen bunkert, weiß nicht, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über 6.500.000.000 Menschen der Geldkreislauf - und damit die Arbeitsteilung - mitgekoppelt zusammenbricht. Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als "Armageddon".

Für die Beendigung der "Finanzkrise" und den anschließenden, eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation muss ein elementarer Erkenntnisprozesses durchlaufen werden, dessen am Ende über die Maßen bewusstseinserweiternde, aber anfangs ebenso Angst einflößende Wirkung vorab erahnen kann, wer die phantastischen Bilder kennt, mit denen Stanley Kubrick im Schlusskapitel von "2001" die Auferstehung des Kulturmenschen dargestellt hat - und bitte bedenken Sie das Vorwort von Arthur C. Clarke:

"...this is only a work of fiction. The truth, as always, will be far stranger."

Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
24.06.11 @ 18:27
Kommentar from: AQ [Besucher]
"Die Frage ist, wohin sich das große Geld bewegt. Der Dollar-Raum ist allein schon wegen seiner Größe/Liquidität für Portfolio-Manager interessant."
->größste Schuldnernation der Geschichte

"Sollte es zu einer harten Landung in China kommen und sich die Krise in Europa zuspitzen, dann wird das Anlagekapital wieder in den Dollar-Raum fließen."
-> Ja-Nee iss klar, alle anderen schmieren ab, und Heli Ben hört plötzlich wie von Geisterhand auf zu drucken bei 1,5 bio Defizit

"Wenn die USA dann noch ihr "militärisches Engagement" zurückfahren und einige ernste Maßnahmen zur Haushalts-Konsolidierung ergreifen, wird das die nötigen Schlagzeilen bringen."
->die größten Kriegstreiber,Menschenrechtes-Verletzer,Mörder,Lügner und Betrüger werden plötzlich heilig und fangen an zu sparen...und Zitronenfalter falten Zitronen und Kotelettes wachsen an den Bäumen....

schon im gelben nimmt man ihn nicht ernst, den dollar-zocker in goldmans gnaden
24.06.11 @ 19:26
Kommentar from: Mike [Besucher]
Das meint ihr doch nicht wirklich im Ernst?

schlecht analysiert kann ich da ur sagen
24.06.11 @ 19:51
Kommentar from: Miksch [Besucher]
Ja sicher, Gold steht vor einem Einbruch,daraus folgt die Erde ist eine Scheibe und der Kapitalismus steht ebenfalls am Abgrund :-)
24.06.11 @ 20:03
Kommentar from: Bert [Besucher]
Vielleicht moduliert jemand nur den Goldpreis um niedrig einsteigen zu können? Bei einem vormals Einstiegspreis von 500 Euro/oz sitze ich das aus und mit dem Doppeldip wird nach der Sommerflaute der Trendfolger sein wahres Gesicht zeigen.

Oder schütz ich meine Kaufkraft besser, wenn ich der Herde hinterherrenne?
24.06.11 @ 20:34
Kommentar from: Achim [Besucher]
So viel Mist auf einen Haufen habe ich schon länger nicht gelesen.
Solche Leute sollten aus dem Goldseitenblog
fernbleiben.
24.06.11 @ 20:39
Kommentar from: Bert [Besucher]
Vielleicht moduliert jemand nur den Goldpreis um niedrig einsteigen zu können? Bei einem vormals Einstiegspreis von 500 Euro/oz sitze ich das aus und mit dem Doppeldip wird nach der Sommerflaute der Trendfolger sein wahres Gesicht zeigen.

Oder schütz ich meine Kaufkraft besser, wenn ich der Herde hinterherrenne? Sicher nicht.

Und was ist mit den ganzen Goldexplorern? Bei 1200US$ werden da auch grössere Läden die Tore schliessen, das stützt den Goldpreis ungemein. Grüsse vom Goldpeak.
24.06.11 @ 20:46
Kommentar from: Paul Gerber [Besucher]
Siehe da, es gibt sie tatsächlich noch, die Zombies, die an die FIAT- und Ramsch-Währung Dollar glauben und gegen die echte Währung Gold wetten. Und das auf goldseitenblog? Befinden Sie sich hier im richtigen Blog? Sie sind ja das Sprachrohr von Bernanke und der FED! Übrigens: Gleichzeitig zu Ihrem Artikel läuft zufälligerweise eine Gold-Drückungsaktion. Ist diese Synchronisation zufällig? Sie sind an der Quelle, sie müssen es wissen...
24.06.11 @ 21:10
Kommentar from: Bronki [Besucher]
Na wenn das so tönt ,dann werde ich zukaufen wenn die Unterschwelle erreicht ist was ich denke !Oh Gott gib uns Papiergeldpreise von $300 per onze um heftig abzuräumen !!!
24.06.11 @ 21:34
Kommentar from: Novae2009 [Besucher]
Meister Feiten,

ich habe in den letzten Jahren mehrfach, von Ihnen, ähnliche "Prognosen" zwecks bevorstehenden massiven Einbrüchen bei Gold und Silber gelesen, achja der Dollar sollte da auch immer doller rennen. :-) Nur es ist nie etwas daraus geworden! Also ich verstehe eine derartige "Prognose" von Ihnen als den besten Kontraidikator den es gibt.
Danke, es ist demnach höchste Zeit zum Nachkaufen.

mfg
24.06.11 @ 21:58
Kommentar from: Werner Stenglein [Besucher]
Sehr geehrter Herr Feiten! Wenn man Ihre Prognosen von 2008 und 2009 verfolgt hat, kann man nur eines tun: Das Gegenteil !!! Also alles in Gold und Silber investieren, dann liegt man garantiert richtig. In ein paar Monaten werden wir sehen, dass Sie wieder mal ganz falsch gelegen haben. MfG
24.06.11 @ 23:03
Kommentar from: kaufkraftschutz.de [Mitglied] E-Mail
Vielen Dank für Ihr Feedback. Antworten folgen in Kürze. Schon mal vorab: Wir haben keineswegs die Macht geschweige denn die Absicht, den Gold-Preis zu "drücken"... ;-)
25.06.11 @ 08:32
Kommentar from: B.K. [Besucher] E-Mail
Ich bin auch nicht mehr so optimistisch für Gold.

Die Erfahrung der letzten zwei Jahre lehrt, dass bei schlechte Konjunkturdaten meistens der USD steigt und Gold sinkt. Bei Inflationssignalen hingegen umgekehrt.

Ich bin mir sicher, dass die Konjunturdaten schlechter werden. Und haben wir wirklich Inflation? Ok - bei Wohnungspreisen in China schon. Aber WIR HIER?!?

Viele Rohstoffe sind zwar stark gestiegen. Aber auch hier sieht man sehr negative Reaktionen auf schlechte Konjunkturdaten und auf Drohungen zur Senkung der Geldmenge. Wenn Bernanke sagt, dass es kein QE3 geben wird und daraufhin brechen alle Rohstoffe im Schnitt um 3% ein (wie zuletzt am Mittoch geschehen), dann ist das IMHO ein Hinweis darauf, dass die "Inflation" letztendlich Spekulation ist. Und die kann schnell wieder vorbei sein, wenn das Spielgeld fehlt oder woanders hin fliesst.

2008 stand Gold noch bei 800 USD. Ist ein Anstieg von 100% gerechtfertigt, weil die Geldmenge in USD um 5% erhöht wurde?

Gold hat immernoch einen wunderschönen Aufwärtstrend seit Herbst 2008. An ihm wird sich zeigen, wohin Gold gehen wird. Momentan liegt die untere Trendgrenze bei etwa 1400. Wenn die fallen, wird es wild.

Und denen, die gegen den Autor argumentieren, weil er früher bereits falsch lag, sei gesagt: Mit jeder falschen Prognose steigt die Chance auf eine richtige.
25.06.11 @ 11:07
Kommentar from: daytrader [Besucher]
Prognosen für die Zukunft sind wie Schall und Rauch...Was ich bemekenswert finde ist, das hier wie da Gold/Silber-Netseiten ständig von Goldpreisdrückung gesprochen wird, jedoch nie, niemals von Goldpreishebung. Man spricht in einschlägigen Aktienforen ja auch nicht von, ich sage mal,(in Bezug auf die vergangene Woche) Bayer-Drückung.
25.06.11 @ 11:30
Kommentar from: Raffael [Besucher]
@kaufkraftschutz
Sie haben laut eigenen Aussagen,"keineswegs die Macht den Goldpreis zu drücken",

Na klar haben sie das nicht,ihrer Analyse nach zu urteilen,haben sie nicht einmal die Fähigkeit offensichtliche Manipulationen am Rohstoffsmarkt zu erkennen,geschweige denn etwas anderes.

Ich wette mit ihnen,...die einzige Rallye die es in den nächsten 2 Jahren geben wird,ist die Crash-Rallye des Dollars in die Versenkung und die Explosion der Edelmetalle in den Himmel.

Was kann man zu so viel geschriebenen Unsinn sonst noch sagen???? Nichts.............
25.06.11 @ 12:01
Kommentar from: Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]
"Wenn die USA dann noch ihr "militärisches Engagement" zurückfahren und einige ernste Maßnahmen zur Haushalts-Konsolidierung ergreifen, wird das die nötigen Schlagzeilen bringen."
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Zweifellos - das "Zurückfahren des militärischen Engagements" (gemeint: die globale Destabilisierungs- und Kriegspolitik Washingtons)der USA würde genau die Schlagzeile bringen, daß der US$ als Weltreservewährung in diesem Fall erledigt wäre, denn beides steht in unmittelbarer Interdependenz zueinander.

Dann stellte sich auch die Frage nach dem US$ als "Gewinnner" nicht mehr.

Ob dann Deflation oder Inflation die Folge wären oder vieleicht auch Stagflation, hätte dann allenfalls noch von akademischer Bedeutung.

Aber hat der Autor den "Gewinner" nicht selbst in "" gesetzt !?
25.06.11 @ 15:55
Kommentar from: Kauz [Besucher]
Mich erinnert der Beitrag an den Spruch von Winston Churchill:
'Prognosen sind schwierig — vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen' ;-)
25.06.11 @ 16:38
Kommentar from: M. [Besucher] E-Mail
Mal an alle die den Autor kritisieren.
Er hat wahrscheinlich vollkommen recht.
Es wird möglicherweise eine Deflation geben, ja eventuell sogar eine Depression, was fallende Rohstoffpreise nach sich zieht.
Aber das wird nur Temporär auf die EM wirken da Sie früher oder später wieder als wertstabilder "Hafen" gesehen werden.
Ausserdem wars in der Vergangenheit immer so! Erst Inflationieren (done), dabei zu Höchstpreisen verkaufen und nun Deflationieren und mehr als vorher zurückkaufen.
Also freut euch über neue Kaufgelegenheiten.
Ich starte bei 25$/oz im Silber ;)
25.06.11 @ 19:10
Kommentar from: Markus [Besucher]
Man kann grundsätzlich nur spekulieren da der Markt eine Show ist, es geht darum das die große Masse denkt das es so ist danach richten sich dann die Preise wie viel Prozent glaubt an die Lüge und wie viel an die.. xD

meine ironische Ansicht :)
25.06.11 @ 21:51
Kommentar from: Wachaufe [Besucher]
Wenn Kaufkraftschutz mit diesem unsinnigen Kommentar wirklich nicht die Absicht hat, die Goldbullen zu Verkäufen zu bewegen, dann ist dies wirklich gelogen. Und klar wird der Goldpreis seit Jahren gedrückt, sonst müsste und würde er inflationsbereinigt (seit 1980). bereits bei ca 2300 Dollar stehen!!!! Und von dem schreibt "kaufkraftschutz" überhaupt nichts. Es handelt sich beim Goldpreisanstieg überhaupt nicht um einen dramatischen Anstieg, eher um einen unterproportionalen Anstieg. Und die meisten hier abgegebenen Kommentare halten ihren Beitrag als Unsinn. Unser ganzes Papiergeldsystem basiert auf Pump und steht vor dem Aus. In den nächsten zwei Jahren werden sich alle Edelmetallbesitzer noch gewaltig freuen können.
26.06.11 @ 08:35
Kommentar from: H. Rittirsch [Besucher]
Sehr geehrter Herr "Kaufkraftschutz",

vielleicht beantworten Sie mir freundlicherweise vier Fragen:
1. Warum geben Sie Ihren tatsächlichen Namen in diesem Forum nicht bekannt?
2. In welchem "Auftrag" handeln Sie, bzw. wer ist Ihr Geldgeber?
3. Woher nehmen Sie solche Schuptze, psychologische "Argumente" ins Spiel zu bringen, wo Ihr Artikel gleichzeitig vor Plattitüden und geradezu hahnebüschenen "Tatsachen-Behauptungen" nur so strotzt - nein, hier war keinesfalls ein Mensch mit psychologischer Sachkenntniss am Werke.
4. Die Motivation Ihres Artikels ist derart einfach zu durchschauen, dass es mich wundert, diesen hier überhaupt vorzufinden. Ihr Artikel mag alles Mögliche sein, sicher aber nicht eine brauchbare Analyse was Gold- und Dollar-Crash angeht. Frage (mit Respekt): Können Sie diesen denn tatsächlich noch lesen, ohne dabei rot zu werden oder anschließend laut loszulachen??
In diesem Sinne empfehle ich in konstruktiver Absicht - kein Witz - , ab und zu mal in einen Spiegel zu schauen und über den Sinn oder Unsinn des eigenen Tuns neu nachzudenken.
26.06.11 @ 10:06
Kommentar from: Habnix [Besucher]
Ja und was kommt nach einer Deflation,etwa ein Wirtschaftsaufschwung hat man vergessen das man die so genannten kleinen Leute geplündert hat.Prima ein Absturz des Goldpreis,finde ich gut dann kauf ich mir noch ein paar meaple.
26.06.11 @ 10:26
Kommentar from: Roland Rabe [Besucher]
Der aktuelle Usd Anstieg reflektiert die Misere um die Eur-Laender und den abnehmenden Risikoappetit der New Yorker Investoren angesichts triebet Wachstumszahlen. Moeglich, dass ein Boersencrash in Asien den Dollar weiter nach oben treibt und auch der Goldkurs in USD auf 1400 faellt. In Eur wird er aber nicht fallen. Damit ist auch kurzfristig das US Refinanzierungsproblem geloest, wo qe2 ausgelaufen ist und die Chinesen ihre Anleihenkauefe gedaempft habe. Mittelfristig stehen wir vor einem Zusammenbruch der Anleihenmaerkte und dann kommt die Stunde des Goldes. 1200 USD halte ich fuer shorty-Wunschtraeme. Auch John Paulson haelt an seinen Goldinvestments fest und er hat mit Alan Greenspan einen Berater, der wohl wie kein zweiter weiß, wie es um die US Finanzen bestellt ist...
26.06.11 @ 13:36
Kommentar from: Dario [Besucher]
Ich muss gestehen, dass ich etwas zitterig geworden bin und noch nie so nahe daran war, mein physisches Gold zu verkaufen. Seit ca. zwei Wochen ist festzustellen, dass die Amerikaner plötzlich wieder an einem stärkeren Dollar interessiert zu sein scheinen. Verschiedene Verlautbarungen von FED Seite deuten darauf hin. Und all die Crash Prognosen für den Dollar, angesichts von QE 1 + und 2, sind bis heute nicht eingetroffen. Es scheint vielmehr, dass es für die FED tatsächlich ein Leichtes ist, den Geldüberhang wieder verschwinden zu lassen. Auch die Schuldenkrise in Deutschland z.B. hat bis heute nicht die katastrophalen Wirkungen gezeigt, die hier und auf den Goldseiten beschworen wurden. Im Gegenteil, die Wirtschaft brummt, die Steuereinnahmen sprudeln, man denkt sogar an Steuersenkungen, und, v.a., man schaufelt unverdrossen Hunderte von Milliarden nach Griechenland und anderswohin, wobei dieses Geld ja umgehend wieder an die nordeuropäischen Banken, die Gläubiger der Griechen also, zurückgeht. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass das Ganze gut ausgeht. Die Eurokrise könnte ja auch von den Amerikanern aufgebauscht sein, um von der Situation in den USA abzulenken. Kurz, was soll man als Goldbesitzer tun? Den voraussichtlichen Goldpreiseinbruch hinnehmen und sich von Marcel Torney aufmuntern zu lassen? Oder weg damit, solange man es noch über dem Einstandspreis verkaufen kann? Was nützt mir aber das Fiat Geld, wenn es doch noch zum globalen Crash des Finanzsystems kommt, der ja gemäss Tenor hier und auf den Goldseiten früher oder später unvermeidlich ist. Aber eben, was heisst später? Oder soll ich verkaufen und mit dem Geld überteuerte Immobilien kaufen? Vertrackte Situation!
26.06.11 @ 18:41
Kommentar from: Bernd Neumann [Besucher] E-Mail
Ein Gruss aus der Schweiz an den wohl dümmsten Menschen, der je einen Beitrag in diesem Block geschrieben hat.

So viel "Scheisse" habe ich in den letzten Jahren noch nie gelesen. Da fallen mir alle diese Idioten ein, die mich warnten als ich den Mapel Leaf Silber Dollar 1 Unze für Schweizerfranken 5.80 kaufte und die Unze Gold bei Schweizerfranken 280.00.

Noch etwas zum Nachdenken an diesen Meister des Schwachsinns. Gold und Silber sind nicht zum Spekulieren da. Sie sind ein Werterhaltungsmittel. Warum? Darauf wird dieses Spatzenhirn eines Autors vermutlich nie kommen!
Er kann mal meine Grosseltern aus Ostpreussen dazu fragen, denen Gold am Ende des 2. Weltkrieges das Leben rettete.

Anmerkung: Das ist mein ersten Beitrag in diesem Block. Habe mir derartiges bisher verkneifen können. Aber irgendwass darf man einfach nicht mehr schweigen!
26.06.11 @ 20:58
Kommentar from: Adept [Besucher]
Die einzige Blase ist die Blase der Staatsanleihen, die sind defacto wertlos.
Das System 'Geld drucken statt Geld verdienen ' ist am Ende.
Wenn da einige Fondsmanager um ihr Einkommen und den Job zittern, ist das systemimmanent.

Gold wird die ultimative Blase werden - alles andere ist Winseln am Rande des Abgrundes.
26.06.11 @ 22:40
Kommentar from: kaufkraftschutz.de [Mitglied] E-Mail
Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare, die insbesondere eines verdeutlichen: ein Fall des Gold-Preises scheint vielen völlig undenkbar.

Antworten:

@Roman
Ja, der negative Realzins ist in der Tat der wichtigste Treiber einer Edelmetall-Hausse und wirkt weiter unterstützend. Hinsichtlich der „Wirkung“ von QE sei Ihnen dieser Beitrag zur Lektüre empfohlen:
http://pragcap.com/mechanics-qe-transaction

@Bert
„Oder schütz ich meine Kaufkraft besser, wenn ich der Herde hinterherrenne?“
Wohin rennt denn „die Herde“ derzeit Ihrer Ansicht nach?

@Achim
Warum? Sind konträre Ansichten nicht erwünscht? Wenn sie meine Beiträge seit 2001 verfolgt hätten wüssten Sie, dass ich über Jahre ein großer Befürworter der Edelmetalle war. Siehe z.B. hier:
http://www.new-sense.net/wirtschaft/sonstiges/goldresearch.pdf
Alles was ich nun sage ist, dass Gold ein mittelfristiger Einbruch bevorstehen könnte. Langfristig gilt es dabei zu bleiben.

@Novae2009
Es gab auch immer wieder Einbrüche und auch der Dollar legte eine Rallye hin. Es gilt zu differenzieren zwischen mittel- und langfristigen Szenarien.

@daytrader
In der Tat. Es gibt im Bereich der Gold-Investoren sehr viele „Verschwörungstheoretiker“. Selbst wenn an der „Drückung“ etwas dran ist, wo ist das Problem? Gold befindet sich seit dem Jahr 2000 in einem Bullenmarkt. Demnach haben die „Drücker“ doch wohl versagt, oder nicht?

@Raffael
Auszuschließen ist das nicht. Aber schon oft hat sich das Bonmot als richtig erwiesen: „An der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil.“ Im Moment habe ich den Eindruck, die Mehrheit rechnet mit Inflation und Währungskrisen.

@Wachaufe
Das ist doch genau unsere Aussage: Gold verhält sich im Hinblick auf die Nachrichtenlage ungewöhnlich schwach.

„Unser ganzes Papiergeldsystem basiert auf Pump und steht vor dem Aus. In den nächsten zwei Jahren werden sich alle Edelmetallbesitzer noch gewaltig freuen können.“

Wir haben kein Papiergeldsystem, sondern ein Kreditgeldsystem. Dieses basiert nicht auf Pump, sondern auf dem Vertrauen derer die es nutzen, dem staatlichen Abgabezwang etc. Ob sich Edelmetallbesitzer wirklich „freuen“ werden, wenn die düstersten Szenarien wahr werden, wage ich zu bezweifeln. Immerhin dürfte eine solche Entwicklung mit vielen Tragödien etc. einher gehen. Nur ein Zyniker und Misanthrop kann sich über derartiges freuen.

@H. Rittirsch
Jede Website in Deutschland hat ein Impressum, auch kaufkraftschutz.de.
Wir haben keinen Geldgeber. Wie Sie sehen, ist unser Blog ein eigenes Projekt mit dem Ziel, Lösungen zum Schutz der Kaufkraft zu reflektieren. Dabei sind wir wertfrei. Dass Ihnen ein Gold-Verkäufer ausschließlich und zu jeder Zeit Pro-Argumente liefern wird, liegt in der Natur der Sache. Wir denken, dass die Hausse eine Auszeit nimmt. Nicht mehr und nicht weniger.

@Habnix
Wenn es zu einer ausgeprägten Deflation kommt, wird es entsprechende Reaktionen der Politiker geben. Wir halten es nicht für ganz abwegig, dass nach der Deflation eine plötzliche Vertrauenskrise einsetzt, die mehr oder weniger alle Währungen betrifft und zu einem globalen Neustart führt.

@Roland Rabe
„Mittelfristig stehen wir vor einem Zusammenbruch der Anleihenmaerkte und dann kommt die Stunde des Goldes“
Möglich, wobei es in einer echten globalen Panik wohl kaum noch einen funktionierenden Edelmetall-Handel oder geöffnete Banken geben wird. Auch die Versicherungsgesellschaften würden kippen. In einer solchen Zeit würde es wohl zu globalen Verstaatlichungen kommen, um eine neue Ordnung herzustellen. Daher kann sich ein Edelmetall-Investor eigentlich nur wünschen, dass das jetzige System noch möglichst lange erhalten bleibt.

@Dario
Plausible Gedanken. Es ist sicher nicht falsch, physische Edelmetalle zu halten. Aber man sollte diese dann eher als „Versicherung“ und nicht als „Anlage“ sehen und dazu den Edelmetallpreisen keine Beachtung schenken.

@Bernd Neumann
Ja, für solche Fälle mögen Edelmetalle hilfreich sein, wenn man sie so lange halten konnte. Auch wir haben unsere ersten Edelmetalle bereits 2001 erworben. Zur Nach-Lese:
http://www.new-sense.net/wirtschaft/sonstiges/goldresearch.pdf

Anmerkung: Ihren gewählten Worten mangelt es an Anstand. Da wir jedoch Verfechter offener Kommunikation sind, haben wir diese dennoch hier freigegeben.

@Adept
„Gold wird die ultimative Blase werden - alles andere ist Winseln am Rande des Abgrundes.“
Das kann sein. Aber angenommen schon 2013 käme eine globale Währungsreform. Welchen Sinn hätte dann das Gold noch? Eine Blase kann sich nur im bestehenden System entwickeln. Wenn es global zu riesigen Ausfällen kommt, sinkt entsprechend die Geldmenge, sodass es womöglich keines völligen Neu-Starts bedarf.

Beste Grüße,

kaufkraftschutz.de
27.06.11 @ 09:35
Kommentar from: Raffael [Besucher] E-Mail
@kaufkraftschutz
Hut ab vor ihnen und davor,dass sie alle Kommentare beantwortet haben,obwohl einige nicht eben schmeichelhaft waren.

Auch wenn ich mit ihren Ausführungen nicht einverstanden bin,so schätze ich sie ob des Zulassens der Kommentare,doch hoch ein.

Wenn ich hingegen so diesen eingebildeten Pfau und Oberlehrer Frank Meyer betrachte,der jedes Wort das ihm nicht passt zensiert,sind sie dagegen ein echter Kerl dem Achtung gebührt.

Schreiber wie sie,auch wenn ich nicht ihrer Meinung bin,sind viel zu selten im Netz,bitte weiter so.
MFG
Raffael


27.06.11 @ 10:49
Kommentar from: Bert [Besucher]
Antwort:
In den Abgrund.

Angenommen die Bevölkerung hat Ersparnisse von 5 Mia. Euro, dann kann ich mir ohne weiteres vorstellen, dass sich diese in ein paar Jahren um einen einzigen Geldschein mit dem Aufdruck 5 Mia. Euro, balgen wird. Hi.

Da sie in ihrer Antwort präzisiert haben, dass sie auch nur von einem temporären Kursrückgang ausgehen, hat sich die Diskussion hier ohnehin als Sturm im Wasserglas erwiesen.

Gold hat auch einen (technischen) inneren Wert. Papier auch, siehe Klopapierpreis.
27.06.11 @ 15:37
Kommentar from: HS [Besucher]
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin ein wenig enttaeuscht ueber das Niveau des Artikels. Saetze wie:

... dass das Quantitative Easing de facto "nur" eine psychologische, aber keine direkt inflationäre Wirkung hat...

sind einfach nicht richtig, da eine wissenschaftliche Korrektheit suggeriert wird, die ich nicht erkennen kann. Bitte kennzeichnen Sie das doch als Ihre Meinung, damit Leser das passend einordnen können.

Vielen Dank.

MfG
HS
27.06.11 @ 17:53
Kommentar from: Reinhard [Besucher]
Auch ich möchte Ihnen mein Kompliment aussprechen, angesichts Ihrer Gelassenheit bei mancher fast wütend-hysterischen Reaktion. Es ist immer schwierig, gegen den Strom (der Meinungen) zu schwimmen: hier also gold-kritisch aufzutreten. Allerdings macht das die Diskussion auch interessanter. Es wird zwar gern von den doofen Michel-Schafen geredet - dennoch blökt man auch hier nur zu gern im Chor der gleichen Meinung: määh, wie gut, daß niemand weiß, daß ich Rumpelgoldbuck heiß ;-)
27.06.11 @ 18:19
Kommentar from: systemfluchthelfer [Besucher] E-Mail
@kaufkraftschutz

Mir ist es vollkommen unbegreiflich, wie man unter Ihrem Pseudonym für die Mutter aller ungedeckten Betrugswährungen überhaupt Propaganda betreiben kann.

Die USA, mit einem Schuldenberg von "offiziell" 15 Billionen (15 trillion) USD, mit realen Arbeitslosenzahlen von 22%, mit realer Inflation von mind. 10 bis 15%, deren Regime schon sichtbar für alle pleite wäre, würde es nicht im Moment die Pensionskassen ausrauben ... wer bitte soll nochmals in diese in Zersetzung befindliche Währung flüchten?

Das private Bankenkartell "Fed" kauft mittlerweile mindestens 80% der US Anleihen an, um das Haushaltsdefizit weiterhin auf Pump zu finanzieren, sprich den aufgeblähten Regimekadaver überhaupt erst künstlich am Leben zu erhalten.

Das alles bei einer unumkehrbaren Nullzinspolitik. Denn würde die "Fed" - oder irgendeine andere Zentralbank - die Zinsen so signifikant erhöhen, wie sie es müßten, um die REALE Inflation (und Gold/Silber) zu stoppen und das Umfeld für positive Realzinsen zu schaffen - wir sprechen von einer Erhöhung von mindestens 10%, dann wären die verschuldeten Regierungen, Unternehmen und Privaten sofort zahlungsunfähig.

Auf der Grundlage der REALEN Inflation (gem.John Williams, www.shadowstats.com) müßten Gold bereits heute bei mindestens 7.400$ und Silber bei 500$ gehandelt werden.

Wir können nur jedem empfehlen, den derzeitigen Discount zum Einstieg bzw zum Nachkauf zu empfehlen, da diese Art der Preiskontrolle durch Manipulation keinen dauerhaften Bestand haben und sich die Realität bald preislich widerspiegeln wird.

Die Chinesen und Inder flüchten bei REALER Inflation von 40% derzeit massiv in Gold und Silber. Das sind die echten, physischen Metalle und nicht die "Finanzprodukte", Optionsscheine und Zertifikate. Wir werden in 3 Monaten erfahren, wieviel diese Staaten von diesen echten Geldmetallen heute importierten.

Bis dahin werden wir Preise von um die 1.650$ bzw deutlich über 50$ sehen. Wir werden erleben, wie sich die Preise für die physischen Geldmetalle von den "Papiermetallen" zunehmend abkoppeln, je näher Crimex und LBMA dem Ende ihres fraktionellen Betrugssystems kommen (= Default).

Dies wird spätestens dann geschehen, sobald breite Anlegerschichten die physische Deckung der trojanischen Pferde des Goldkartells (ETFs, GLD, SLV) in Zweifel ziehen, diese Vehikel verlassen und ihre Gelder in die physischen Metalle umschichten.

Ungedecktes Papiergeld ist keine "evolutionäre Entwicklung des Geldes" - es ist schlicht und einfach Betrug. Es erfüllt nicht das Prinzip des Werterhaltes, sondern im Augenblick nur noch den der Recheneinheit und Tauschfunktion.

Es ist die private Währung der globalen Finanzoligarchie, die Völker auszuplündern, die Arbeitsleistung und Produktivität der Arbeiter dieser Welt abzuschöpfen und in die eigene Tasche zu stopfen - also legalisierter Diebstahl auf pseudo-demokratischer sandiger Grundlage.

Kiyosaki sagt, die Menschen mißtrauen dem staatlichen Zwangsgeld zunehmend, und sobald sie daraus flüchten, um den Rest ihrer Lebensersparnisse zu retten (--> Crack Up Boom), dann können sich die Chartisten mit ihren Berechnungen den Allerwertesten damit abwischen, so aussagekräftig werden diese dann noch sein.

Wir sehen und erleben in unseren Tagen nichts anderes als einen Paradigmenwechsel, der alles auf den Kopf - bzw treffender gesagt: alles wieder vom Kopf auf die Füße stellt und einen epochalen Geldbetrug beenden und den initiierenden Machtzirkel zerschlagen.

Nur Wahnsinnige streben nach der Weltherrschaft, und deren Methoden müssen scheitern, weil sie sich über allem stehend wähnen, aber ihre Prinzipien den Gesetzen dieser Welt grundlegend widersprechen.

Der Scheinwohlstand auf der Basis ungedeckten Falschgeldes kommt zu seinem endgültigen Ende. Wer durch Besteuerung und Entwertung den Lohn seiner Arbeit verlieren will, muß unbedingt in irgendeiner dieser Papierversprechen bleiben.
Alle anderen sollten sich darauf vorbereiten, was da auf uns zukommt. Und nein, die sogenannte "new world order" die sich auf dieses Falschgeldsystem stützte, wird ebenso untergehen wie Machtillusion ihrer Protagonisten. Dadurch wird jedoch ein Machtvakuum entstehen. Dieses gilt es zu füllen: idealerweise durch Menschen mit Verantwortungsbewußtsein, Mut, Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Tapferkeit, Respekt vor dem Leben und der Schöpfung.

Gelingt das nicht, halten wir tatsächlich das Kommen des Antichristen als vermeintlichen "Problemlöser" und "starker Mann" für höchstwahrscheinlich, nach dem die tumben Massen schreien werden die es vorgezogen haben die Erkenntnis der Realität bis zum Schluß zu verweigern und deshalb alles verlieren werden. Denn die Propaganda der Wissenschaftshure durch Pseudo-Aufklärung und Diffamierung der Bibel und des Christentums wurde der Boden bereits gedüngt für eine breit angelegte Gottlosigkeit und in diesem Zusammenhang verlorengegangene Werte, gesunde Familienstrukturen, fundamentale Verantwortungslosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Egoismus und eine Verdrängung eigener Schuld durch persönliche Fehlentscheidungen.
Die Herausforderung, all diese kombinierten Probleme zu lösen, erscheint wie der gordische Knoten der Menschheitsgeschichte. Wir hoffen nicht, daß die Menschen versuchen werden, ihn wie seinerzeit mit dem Schwert zu lösen.
28.06.11 @ 11:37
Kommentar from: Finanzkaufmann [Besucher]
Ich habe ja schon viel Bloedsinn von sogenannten "Analysten" erleiden muessen, aber das hier muss das Werk eines Hirnamputierten sein. Gemaess einem Kommentator liegt der Ihre "Einschaetzungen" seit 2009 stets im "roten Bereich". Sie sollten Ihre Talente doch lieber auf andere Weise ausleben, z.B. als Kartenleger oder mit Kaffeesatzlesen. Dabei weiss jeder von vornherein, mit wem er es zu tun hat und was von dessen "Weissagungen" zu halten ist.

Nochmal zum Mitsingen: Gold runter und Dollar rauf - das ist genauso logisch als wuerde Die Kanzlerin 2012 zur Miss Germany gekuert. Da hat ja mein Hund noch bessere Chancen!
29.06.11 @ 14:55
Kommentar from: Gerd Meissner [Besucher]
Die Einschätzung von Marco Feiten sollte man zu mindest für die nächsten Monate ernst nehmen, auch wenn alle Einschätzungen zur langfristigen Wertbeständigkeit des Goldes gegenüber den Dollar und den anderen Währungen richtig sind.

Die derzeitige US-Regierung steht unter massiven Druck, Hintergrund ist die gesetzlich limitierte Schuldenobergrenze, zu der es keine Einigung mit den Republikanern gibt.

Um das QE3-Programm durchzubekommen wird sie bis zum Herbst ein Deflationsszenarie spielen. Das drückt die Rohstoffpreise und klopft am Aktienmarkt, wegen den schlechten Konjunktur-Daten die Opposition weich. Zudem hat es zur Folge, dass die EM's phasenweise unter starken Druck geraten werden und der Dollar schizophrener Weise als sicherer Hafen interpretiert wird. Das ist der FED in jedem Falle recht und die EZB wird auch nichts dagegen haben!

MfG

GMe
01.07.11 @ 00:08
Kommentar from: kaufkraftschutz.de [Mitglied] E-Mail
Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Hier noch ein lesenswerter Beitrag, in dem der Autor zu einem ähnlichen Schluss wie wir gelangt:

5 Reasons Gold May Correct Significantly
http://www.minyanville.com/businessmarkets/articles/gold-gold-price-gold-correction-portfolio/6/28/2011/id/35430

Gold nun bei 1.493 USD.

Wir stimmen Herrn Meissner zu. Die Diskussionen um die Schuldenobergrenze in den USA werden dazu führen, dass der Druck auf den Dollar nachlässt. Macht Obama dann noch einige Zugeständnisse hinsichtlich Haushaltskonsolidierung, dürften nicht wenige Dollar-Shorts geschlossen werden. Und sollten die Renditen anziehen, könnte sich sogar wieder ein positiver Realzins ergeben.

Lesen Sie einfach aufmerksam die Pressemeldungen. Zuletzt neuerliche Sparpakete in Italien und Spanien, was klar deflationär wirkt. Und auch das hier ist eindeutig deflationär:

Minnesota: State Government Shuts Down
http://www.huffingtonpost.com/2011/07/01/minnesota-shutdown-2011_n_888363.html

Beste Grüße,
kaufkraftschutz.de
01.07.11 @ 10:57
Kommentar from: Bert [Besucher]
Hm, sieht alles etwas widersprüchlich aus.
Wenn es stimmt,dass 80% des FED Geldes in Staatsanleihen fliessen, dann landet das über Kurz auf den Beamtenkonten und denen der Ärmeren. Wirkt nicht wirtschaftsfördernd, eher Grundbedürfniswirksam > Deflation. Die Geldmenge steigt aber > Inflation. Wenn gespart wird, wirkt das zus. deflationär, wenn nicht lediglich inflationär, die USA sitzen in der Falle. Sieht unterm Strich leider aus wie eine Stagflationsfalle. In GB herrscht bereits offiziell Stagflation.
Am Goldchart sehe ich bis jetzt keine Auffälligkeiten, lediglich die Sommerflaute. Wie ein Trendfolger eben.
Den Goldpeak haben wir auch noch, die Einzigen die noch forecast-mässig beim Schürfen Plus machen, sind die Chinesen. Und ca. 80% des Goldes gehen immer noch in private Hände (Schmuck, Elektronik, Anlagen - und da ist komischerweise alles noch am Laufen). Also wenn ich Kaufkraftschutz heissen würde, würde ich physisch Halten empfehlen. Und wenn ich das richtig verstanden habe, hat Soros nur das Papiergold abgestossen und ist weiter Goldfan.
02.07.11 @ 05:49
Kommentar from: Erwin Riva [Besucher]
Die Frage Inflation oder Deflation ist aktuell nicht zu erklären, da sich für beide Modelle hinreichend plausible Argumente finden und auch regional differenziert zu betrachten ist. Außerdem schließen sich diese unguten Szenarien nicht aus, denn wir befinden uns prinzipiell in einem inflationären Zyklus mit deflationären Zwischenschüben. Wenn jemand feststellt, dass sich Gold am Ende des Zyklus befindet, dann hat er die Funktion des Goldes als "Fieberthermometer" für inflationäre Geldmengenaufblähungen und dadurch bewusst erzielte negative Realzinsen einfach nicht begriffen. Man braucht kein Prophet zu sein, um festzustellen, dass Gold in diesem Umfeld - in dem alle großen Währungen Dollar, Yen und Euro -mit extremen strukturellen Defiziten behaftet sind, weiter steigen wird. Der Autor hat auch nicht begriffen, dass die Amerikaner bereits definitiv den Rubikon überschritten haben, das bedeutet, dass eine Rückkehr zu einer seriösen Geld- und Fiskalpolitik mit Sicherheit eine schwere Depression nach sich ziehen würde und die Politik diesen Weg mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gehen wird. Somit können wir uns darauf verlassen, dass nach Quantitative Easing Nr 2 nach kurzer Pause (die US-Konjunktur zeigt schon wieder Ermüdungserscheinungen) QE Nr 3 - vielleict unter anderer Bezeichung - kommen wird. Somit wird das inflationär (hemmungsloses Gelddrucken)-deflationäre (z.B. zunehmender Kaufkraftverlust der breiten Mittelschicht insbesondere in den USA) Wechselspiel längerfristig anhalten -mit entsprechenden Impulsen für die Edelmetallmärkte.
onlineinvest.at
02.07.11 @ 08:21
Kommentar from: Friedolin 3 [Besucher]
Ich denke auch, der Markt schwingt hoch und runter. Alles was hoch war geht runter und umgekehrt. Und der $ ist nunmal das einzige Finanzinstrument was unten ist. Also liegt es nahe eine Umkehrung aller Maerkte zu erwarten oder zu inzenieren. Die Hedgefunds und Wallstreet brauchen mehr Volatilitaet und die Trades von gestern, EM, PM, COMS sind abgegessen. Und hier der Kicker: all die religioesen Goldbugs, Schuldenzweifler etc. ihr habt im Prinzip ja alle recht - aber das heisst nichts fuer die naechsten 2 Monate oder Jahre. Um das unvermeidliche QE3 abzuschieben braucht Ben B. eine Ausrede, die waere nach einem Boersencrash gegeben. Sonst ist das nicht zu machen. Politisch werden die Republikaner Obama vorfuehren und schaden in einem Game of "Chicken", dannkommt die Aufloesung - Ausloeser ware eine Einigung ueber die Schuldendecke in den USA - der $ explodiert nach oben - short covering - und die Insider raeumen ab. Das ist alles so offensichtlich...ich bin auch ein Goldbug und werde mit meinen Euro-short viel Geld machen in den naechsten Wochen und das dann in Silber stecken. Bei Gold 1200 ist Silber unter 20. Das wird eine gigantische Party.
02.07.11 @ 20:14
Kommentar from: Ach ja? ! [Besucher]
Goll soll billiger werden? Glaub ich nicht. Wo soll ich mit meiner nicht konsumierten Kohle denn sonnst hin? Aktien? Nach Japan weiß ich, dass die Märkte nicht mehr rational sind. Die Kurse sind schon viel zu hoch gelaufen.
Bares? Bei aller Liebe zum Geld - niemand will mittelfristig Cash haben.
Für mich ist ausschlaggebend, dass mit Schwarzgeld-Bekämpfung-PPropaganda der Staat bald sämtliche Zahlungsströme von mir kennt. Ein Krügerrand-Kauf wird dann sofort an irgendeine Behörde gemeldet, für die Goldkäufer bereits jetzt Kriminelle sind.
Ich fühl mich wohl, wenn der Staat nicht weiß wieviel Kaufkraft ich in Edelmetall gehortet habe. DAS ist für mich alles entscheidend. Nicht weil ich was zu verbergen habe, aber weil ich weiß, dass der Gürtel brutal eng geschnallt werden soll !!
04.07.11 @ 20:06
Kommentar from: mo [Besucher]
Also, ich glaube die ganzen Sparprogramme
sind nur zum propagieren.Kann man denn sparen,wenn man bereits Pleite ist b.z.w. massive Forderungen nicht mehr erfüllen kann?
Hat nicht das Sparen in den 30iger Jahren zur
riesigen Depression geführt.2 Jahre lang wurde
ständig von Konjunkturprogrammen gesprochen und um Himmels Willen bloß nicht sparen.
Wieso sollte es ausgerechnet jetzt anders sein?
Das QE Programm läuft doch auch weiter. Erstmal
300 Mrd nächsten 12 Monate.
Vielen Kommentare sind genauso verwirrent, wie die ganzen täglichen veröffentlichen Zahlen.


05.07.11 @ 00:41
Kommentar from: kaufkraftschutz.de [Mitglied] E-Mail
Aktuelle Meldungen:

- Greenspan verliert Glauben an Anhebung der US-Schuldenobergrenze
- Moody's July 4 Bomb: Rating Agency Finds 10% Of Chinese GDP Is Bad Debt
- US-Staat Minnesota ist zahlungsunfähig

Das sind Meldungen, die eindeutig für Deflation sprechen. Der Dollar sollte nun bald markant nach oben drehen.

Bleiben Sie auf dem laufenden. Folgen Sie uns auf Twitter:

http://twitter.com/kaufkraftschutz
05.07.11 @ 09:19
Kommentar from: kaufkraftschutz.de [Mitglied] E-Mail
Nun meldet sich wie erwartet die Deflation zurück. EUR/USD aktuell -1,9%.

Gold könnte nun ebenfalls bald in den Fall-Modus wechseln.

Neuer Kommentar auf kaufkraftschutz.de:
BIZ-Studie zu Finanzkrise 2008 im Vergleich zu 1931: Schlechte Nachricht für Goldwährung?
http://www.kaufkraftschutz.de/biz-studie-zu-finanzkrise-2008-im-vergleich-zu-1931-schlechte-nachricht-fur-goldwaehrung/187
11.07.11 @ 17:08
Kommentar from: Schnipp [Besucher] E-Mail
Die Fallhöhe wird ein weiteres Mal optimiert.

Ben B. hat bekannt gegeben mit einem neuen QE-Programm notfalls bereit zu stehen.

Die Schuldenobergrenze der USA wird wohl angehoben werden müssen - ansonsten verlieren sie das AAA - zumindest droht Moody`s damit.

Wie durch "Zufall" wird die Schuldenkrise in Europa durch die US-Notenbanken etwas angeheizt.
Wunderbar - so wird von den eigenen Problemen abgelenkt.

Die USA werden Default letztlich nicht verhindern können - aber Zeit kaufen geht noch immer.

14.07.11 @ 14:43
Kommentar from: kaufkraftschutz.de [Mitglied] E-Mail
Guten Tag zusammen,

hier finden Sie ein Update zu dem Beitrag:

http://www.kaufkraftschutz.de/gold-vor-crash-dollar-vor-rallye-update/300

Mit besten Wünschen,

kaufkraftschutz.de
10.08.11 @ 10:20
Kommentar from: Bernd S. [Besucher]
Danke nochmal für den Artikel! Der hat mich wachsam gemacht und ich konnte rechtzeitig Gewinne sichern. Wie sehen Sie die Edelmetalle jetzt? Kaufen?
28.09.11 @ 10:03
Kommentar from: kaufkraftschutz.de [Mitglied] E-Mail
@Bernd S.
Sie finden unsere Einschätzungen regelmäßig auf www.kaufkraftschutz.de
So viel vorab: Wir sehen noch keinen Boden bei den Edelmetallen.

Mit besten Wünschen,
kaufkraftschutz.de
28.09.11 @ 11:20
Kommentar from: Goldfritz [Besucher]
Hey dein Artikel hat in den letzten Tagen an Aktualität gewonnen. Der Dollar wird in der Tat immer stärker. Doch das wird nur von kurzer Dauer sein, weil es einfach momentan keine andere liquide Währung gibt.

Das Problem mit dem starken Dollar ist ja, dass ein Grossteil der Goldnachfrage aus Indien kommt (grösster Abnehmer) und weil die Rupie gegenüber dem Dollar sehr schwach ist, wird Gold für Inder immer teurer; ergo bricht die Nachfrage ein!

Bei Goldpreisen unter 1600$ würde ich aktuell wieder zukaufen. Der Goldpreis sollte von der 300-Tages-Linie unterstützt werden. Diese ist im Auge zu halten.
17.12.11 @ 14:05
Kommentar from: joe [Besucher]
wie ist das heute?
nach fracking, US-Ölproduktion und bald ausgeglichenem US-Haushalt.
19.04.13 @ 09:54

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