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Ital. Renditen auf Allzeittief! Der Anleihemarkt hat jede Aussagekraft verloren

von Peter Boehringer E-Mail 17.04.14 14:07:49

Hier eine aktuelle Grafik von ZH zur Demonstration, wie aktiv der angeblich doch so inaktive Draghi in den toxischen Bondmärkten der PIFGS inzwischen ist. Und wie „erfolgreich“:



Die gestern erreichten 3,11% sind ein neues Allzeittief bei den Renditen 10-jähriger italienischer Anleihen [sic!]. Wir reden wohlgemerkt von einem Land mit 140+% BIP-Verschuldung und rasant sich verschlechternden realwirtschaftlichen Kennzahlen across the board; faktisch insolvent, da dieser Schuldenberg nie rückführbar ist und selbst die Zinsbedienung auf diese Schuldenlast natürlich hochgradig gefährdet ist bzw. ohne EZB bzw. D-EU-tschland wäre! Spanien hat übrigens sogar noch niedrigere Zinsniveaus erreicht. Es ist alles derart krank in der vollpolitisierten Ökonomie made by EZB & Fed.

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Alles vergeblich?!

von Jan Kneist E-Mail 17.04.14 13:18:55

Geht es Ihnen als aufgeklärte Bürger nicht auch so, daß man am liebsten aufgeben möchte, da sowieso alles seinen scheinbar vorbestimmten Gang geht?

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EU-Wahl 2014 – Wer zieht wirklich die Fäden der Politmarionetten?

von Heiko Schrang E-Mail 16.04.14 16:51:32

"Normalerweise schützt eine Verfassung die Bürger vor den Politikern. Sie schränkt ein, was Politiker zwischen Wahlen beschließen könnten. Die EU-Verfassung und der Vertrag von Lissabon sind anders. Da werden die Politiker vor dem Einfluss der Wähler geschützt." ("New name - Same content", Jens-Peter Bonde, Mitglied des Europäischen Parlaments Seite 17)

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DAX update - die Angst geht um

von Christoph Geyer E-Mail 16.04.14 07:56:40

Der gestrige Handelstag hat gezeigt, dass die Anleger weiterhin sehr schnell zu verunsichern sind. Jede negative Meldung wird sofort umgesetzt in dem Positionen glattgestellt werden. Das spricht dafür, dass viel spekulatives Material an den Börsen un-terwegs ist. Der DAX befindet sich also weiterhin in der seit Jahresanfang bestehenden Seitwärtsrange und kann derzeit auch aus dieser noch nicht ausbrechen.

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Wer verletzt die rote Linie?

von Wolfgang Arnold14.04.14 15:51:39

Kriegsgefahr behoben? Frieden in der Ukraine?
Kaum hatten die Vier den Verhandlunstisch in Genf verlassen, meldete sich der ukrainische Außenminister Andrey Deshchytsa aus Kiew: die Aktion gegen den Terror im Osten der Ukraine geht weiter. Die pro-russischen Separatisten geben ihrerseits auch nicht auf. Das Kräftespiel ist durch Appelle zur De-Eskalation nicht zu stoppen.
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Für die USA wird es eng. Die Ukraine kann zum Waterloo des Dollar werden. Jede weitere Sanktionsverschärfung trifft (infolge der wirtschaftlichen Auswirkungen) das Vertrauen in den Dollar. Für die USA gibt es nur noch eine von zwei Lösungen: Entweder überlässt man den Dollar dem freien Fall und gibt den Status der Supermacht auf oder Washington beendet den Weltfrieden auf bewährte Weise. „Zufällig“ funktioniert das Spiel seit mehr als 100 Jahren nach immer dem gleichen Muster. Sie werden versuchen, Putin über die rote Linie marschieren zu lassen. Sie könnten sich in Putins Einfallsreichtum täuschen.

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