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Insider vermuten: Wolframkern in deutschen Goldreserven!

von Heiko Schrang E-Mail 26.10.12 10:50:55

„Das Unvorstellbare entzieht dem Verstand das Erkannt werden.“

Bereits im November 2011 gab es in den deutschen Zeitungen eine große Diskussion um die deutschen Goldreserven. Ich berichtete hierüber bereits in meinem Newsletter: http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/120/sind-die-deutschen-goldreserven-verbraucht.php darüber. Kostenlose Newsletteranmeldung unter: http://www.macht-steuert-wissen.de/kontakt.php?newsletter=1

Jetzt geht die Schlagzeile durch die Medien, dass auf öffentlichen Druck die Bundesbank Teile der deutschen Goldreserven nach Deutschland zurückholen soll, um sie auf Echtheit zu überprüfen. Anlass dafür ist die Forderung des Bundesrechnungshofes von der Bundesbank eine genaue Bestandsaufnahme der riesigen Goldreserven im Ausland durchzuführen.

In einem Bericht des Bundesrechnungshofs an den Haushaltsausschuss des Bundestags fordern die Rechnungsprüfer eine regelmäßige Kontrolle in bestimmten Zeitabständen in Form einer Stichprobeninventur vor Ort. Mehr noch, sie mahnen an, dass die deutschen Goldreserven noch nie von der Bundesbank selbst oder durch andere unabhängige Prüfer „körperlich aufgenommen und auf Echtheit und Gewicht“ geprüft worden sind.

Ferner blieb diversen Bundestagsabgeordneten der Zugang zur Sichtung des deutschen Goldes bei der FED in New York versagt. Dasselbe Procedere lief ebenfalls bei der französischen Nationalbank in Paris und der britischen Zentralbank in London ab.

Es wird also auch vom Bundesrechnungshof nicht ausgeschlossen, dass die deutschen Barren keinen goldenen Kern mehr besitzen.

Man kann es schon fast als Skandal bezeichnen, dass der Rechnungshof der Bundesbank empfohlen hat, mit den drei ausländischen Notenbanken ein Recht zur physischen Prüfung der Bestände auszuhandeln. Ferner sind laut Handelsblatt im Bericht mehrere Stellen geschwärzt. Dadurch geht aus dem Dokument nicht hervor, wie viel Gold genau bei welchen ausländischen Notenbanken liegt.

Nur den Wenigsten ist bewusst, warum die fremd gelagerten Goldbarren eingeschmolzen werden sollen. An der Echtheit der Goldbarren, die bei unseren „Freunden“ lagern, besteht laut Bundesregierung und Bundesbank kein Zweifel. Anders aber bei Kennern der Edelmetallszene, die davon ausgehen, dass bis zu einer Million Goldbarren einen Wolframkern haben.

Wie erkennt man nun den Unterschied zwischen einem echten Goldbarren und einem Goldbarren mit Wolframkern?

Da sich Wolfram (19,26) in seiner Dichte nur in der Stelle hinter dem Komma von Gold (19,32) unterscheidet, ist eine Prüfung von Gewicht und Abmessungen nicht zielführend.

Wolfram ist ein Metall aus der Chromgruppe und schmilzt erst bei 3.407 Grad Celsius. Anders bei Gold, denn ab 2.940 Grad Celsius verflüchtigt sich Gold in seine Atome.

Daraus lässt sich erkennen, dass der Aufwand, um einen gefälschten Goldbarren mit Wolframkern herzustellen, sehr hoch ist. Aber es ist extrem lohnenswert für die Fälscher, da Wolfram um ein zigfaches preiswerter ist als Gold.

Wie bereits erwähnt wird vermutet, dass man schon vor Jahrzehnten Teile der Goldbarren von Fort Knox durch Goldbarren mit Wolframkern ausgetauscht hat. Das wäre dann der zweitgrößte Betrug in diesem Jahrhundert nach der Gründung der FED und dem daraus resultierenden fiat money system.

Bereits im Oktober 2009 wurde berichtet (http://www.viewzone.com/fakegold.html), dass die Chinesen eine Ladung Gold aus den USA erhielten. Die chinesische Regierung ordnete seinerzeit eine stichprobenartige Überprüfung der Lieferung an. Die mit der Überprüfung betrauten Behörden waren schockiert, als sie feststellen mussten, dass es Wolframbarren waren mit einer Goldlegierung. Die Barren stammten aus den USA, Fort Knox - mit entsprechender Seriennummer und Herkunftsnachweis.

Somit wird der bekannte Auric Goldfinger aus dem gleichnamigen James-Bond-Film schon fast Realität. Nur dass hier ernstzunehmende Interessengruppen dahinter stecken könnten, die seit Jahrhunderten die Geschicke der Welt lenken.

Beste Grüße

Heiko Schrang

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Über den Autor:
Heiko Schrang ist Autor des Newsletters, der mittlerweile weltweit Beachtung findet. Regelmäßig beleuchtet der Autor die Themen Inflation und Staatsbankrott und berichtet über Sachwertanlagen wie 1A-Immobilien als Kapitalanlagen. Außerdem ist er Redakteur bei dem renommierten Börsen-Onlinedienst Wallstreet-Online. Seit 2005 hält Heiko Schrang zudem Vorträge zu den Themen Inflation, Gold und Finanzkrisen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.macht-steuert-wissen.de

16 Kommentare

Kommentar from: Gloeckl Rainer [Besucher]
***--
Verschwörungstheorien: es liegt viel zu viel Gold in den Tresoren, das durch eine neue wirtschaftliche Gewinnung aus Meerwasser gewonnen wurde und muss nun streng Geheim behandlet werden, denn sonst würde der Preis drastisch Richtung 200 US$ einbrechen. Alle Versuche politisch den Goldpreis hochzupushen haben versagt. Gold fällt für die Finanzierung im Notfall aus.
26.10.12 @ 13:14
Kommentar from: Peter Boehringer [Mitglied] E-Mail
**---
Sie schreiben:

"Dadurch geht aus dem Dokument nicht hervor, wie viel Gold genau bei welchen ausländischen Notenbanken liegt."

=> Nun, aus dem geschwärzten Bericht des Rechnungshofs geht es in der Tat nicht hervor. Wohl aber aus Angaben des BuBa-Vorstands Thiele vom 24.10.2012. In meinem Vorblog verlinkt, s.u. . Bitte gelegentlich dort reinschauen. Von Spekulationen wie "eine Million Wolframbarren" nehmen wir bei der Kampagne "Holt unser Gold heim" bewusst Abstand, schon deshalb, weil der Deutsche Sollbestand nur bei ca. 270.000 Barren liegt...:

www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2012/10/24/systemischer-widerstand-gegen-holt-unser#c12447
26.10.12 @ 13:37
Kommentar from: Mr Mindcontrol [Besucher]
Es scheint ja wieder mal ne Verschwörung der bezahlten Pressefuzzis geben, vorgestern Wolfgang Münchau jetzt Herr Stock vom Handelsblatt:

http://video.handelsblatt.com/services/player/bcpid275273503001?bckey=AQ~~,AAAAGcjNdzk~,frkg37IPKqGuzJf6TGC_8yAf1VOh42oK&bctid=1918735861001

Das Wort "Verschwörungstheorie" darf mal wieder nicht fehlen. Ich erweiter mal meine "VT" dazu: Münchau und Stock sind Geheimagenten im Auftrag der Finanzmafia! Anders lässt sich diese hahnebüchende Polemik nicht erklären, gerade Stock von einer Finanzseite müsste wissen, dass die FED tatsächliche eine kriminelle und illegale Organisation ist!
26.10.12 @ 13:48
Kommentar from: Haberger [Besucher]
*----
Diese uralte Gold-gab-ich-für-Wolfram Leier ist doch so was von abgefuckt, aber nee.
Versucht doch mal, Wolfram-Kerne in Gold einzugiesen, gibt Risse, oder man muss sich sehr viel Mühe geben....Auch ohne Schmelzen ist ein Wolfram-Kern leicht nachzuweisen, unter anderem wegen der diamagnetischen Eigenschaften. Also braucht man nicht mal anzubohren, zu ultraschallen oder so.
26.10.12 @ 14:04
Kommentar from: Heiko Schrang [Mitglied] E-Mail
@Haberger:

Viele glauben zu wissen, dass man mit einem Spektrometer den Betrug aufdecken kann, aber ein Röntgen-Fluoreszenzspektrometers leistet keine „Tiefenanalyse“ der Metallprobe. Die Probe wird dabei z.B. durch eine Röntgenstrahlung angeregt, und zwar nur ihre Metalloberfläche mit einer Eindringtiefe von wenigen µ.

Dabei wird die abgegebene elementspezifische Fluoreszenzstrahlung freigegeben, auszuwerten in einem Strahlendetektor. In der Praxis heißt das: ein goldüberzogener Wolframkern erhält eine Oberflächenanalyse mit dem 99,999 % Gold. Das unechte Innenleben bleibt bei dieser Methode verborgen!

Das unterschiedliche Verhalten der beiden Metalle in einem Magnetfeld wäre noch eine Möglichkeit: Wolfram ist paramagnetisch, es wird von einem Magnetfeld angezogen; Gold ist diamagnetisch und wird aus einem Magnetfeld abgestoßen. Bedauerlicherweise brauchen Sie dafür ein sehr starkes Magnetfeld.
26.10.12 @ 15:11
Kommentar from: CARLOZ [Besucher]
**---
Sie schreiben:
Da sich Wolfram (19,26) in seiner Dichte nur in der Stelle hinter dem Komma von Gold (19,32) unterscheidet, ist eine Prüfung von Gewicht und Abmessungen nicht zielführend.
Eine ordentlich durchgeführte Tauchwägung mit einem Standardbarren (400 Unzen bzw.12441 Gramm) wäre sehr wohl sinnvoll.
12441/19,26=645,950cm3
12441/19,32=643,944cm3
Der Unterschied beträgt also mehr als 2cm3 und ist sicher messsbar.Mit einer geeigneten Stichprobe könnte man mit relativ geringen Aufwand recht zuverlässige Aussagen treffen.
MfG.:CARLOZ
26.10.12 @ 16:00
Kommentar from: R. Stamm [Besucher]
***--
Selbst Stichproben würden letzlich auch nicht mehr Vertrauen geben, weil wenn nur ein gefälschter Goldbarren im Ausland läge, warum wird dann gerade der als Stichprobe geschickt?

Entweder umfassend prüfen (auch vor Ort) oder darauf vertrauen, das alles in Ordnung ist. Weitergehendes Handeln ist rein geschäftsmassig und kein besonderer Anlass für Spekulation.

Gescheite Fragen sind natürlich immer gut und können bestenfalls zu belastbaren Aussagen führen. Z.B. warum kauf "Deutschland" kein neues Gold an?
26.10.12 @ 16:13
Kommentar from: Fin [Besucher]
Lieber Herr Schrang,
ich find es ja gut kritisch zu bleiben, nur warum sollte sich ein Z.bänker solche Mühe machen - die Tür blieb ja eh zu und keiner durfte rein und nix kam raus.
Ich glaube gern, daß das Gold weg ist oder in Teilen weg ist oder wie man heute sagt nur (dauerhaft) "ausgeliehen" ist. Aber Wolfram haben die nicht nötig.
Das Potemkinsche Dorf ist nicht der(gefälschte)Barren, es ist der (womöglich gefälschte) Bestand.
Warum wird also eingeschmolzen? Damit die Verschwörungstheoretiker wie wir endlich die Klappe halten! Jedoch bei (nur) 3 mal 50t bleibt mir ja noch ein guter Rest zum philosophieren. ;-)
26.10.12 @ 16:17
Kommentar from: Bert [Besucher]
*****
Noch einfacher als mit Ultraschall sollte sich die Überprüfung des elektrischen Widerstandes gestalten. Der Widerstand von Wolfram ist ca. 300% von Gold. Ein Wolframkern sollte sich bereits mit einem einfachen Taschengerät mobil und schnell messen lassen. Für eine Vergleichsmessung Gut/Schlecht sollte die Geometrie natürlich gleich sein, was ohnehin erfüllt ist oder leicht berüksichtigt werden kann. Durch diese Veröffentlichung ist eine Patentanmeldung nicht mehr möglich. ;)
26.10.12 @ 21:37
Kommentar from: Steffen [Besucher]
****-
@Bert:

Strom nimmt natürlich den Weg des geringsten Widerstandes. Bei Barren mit Wolframkern wird der Strom also durch den Goldüberzug fließen.
Wie genau soll sich damit das Messergebnis von der Messung eines echten Barrens unterscheiden?

Grüße,
Steffen
26.10.12 @ 22:32
Kommentar from: agnostiker [Besucher]
Hier einige Daten, erst W dann Au:

Wärmekapazität 0,134 und 0,130
Wärmeleitfähigkeit 167 und 314
Schall longitudinal 5180 und 2000
Schall transversal 2870 und 1250

Quelle: Wikipedia
27.10.12 @ 01:17
Kommentar from: Bert [Besucher]
@Steffen

Falsch! Elektrisch gesehen ist der Überzug dem Kern parallel geschaltet. Der Stromfluß teilt sich im Verhältnis auf. Das sind Grundlagen die jeder Lehrling in der Schule am ersten Tag lernt. Also bei Sachthemen lieber vorher schlau machen, als sich peinlich zu outen.
27.10.12 @ 09:38
Kommentar from: Ronald Bias [Besucher]
An CARLOS:

Wäre es den Fälschern nicht auch möglich, z. B mit einer kleinen Osmium-Einlage im Wolfram die zweite Kommastelle im Gewichtsunterschied zwischen Wolfram und Gold zu korrigieren? (Gold 19,32, Wolfram 19,26, Osmium 22,48) Dann würde eine Tauchwägung keinen Unterschied aufzeigen.
27.10.12 @ 10:39
Kommentar from: Cybernomade [Besucher]
***Daraus lässt sich erkennen, dass der Aufwand, um einen gefälschten Goldbarren mit Wolframkern herzustellen, sehr hoch ist. Aber es ist extrem lohnenswert für die Fälscher, da Wolfram um ein zigfaches preiswerter ist als Gold.***
Die Lösung heisst seit 1996 China und http://www.chinatungsten.com

Dazu noch: CERTIFICATED ISO 9001:2000 http://www.chinatungsten.com/iso.htm
27.10.12 @ 21:08
Kommentar from: Klaus [Besucher]
Für eine grobe Prüfung auf Echtheit von Barren benötigt man nicht unbedingt aufwendige technische Verfahren oder das Einschmelzen.

Wenn man eine echten Barren zum Vergleich hat, kann man andere mit der Klangprobe vergleichen.
Der Woframbarren soll heller klingen. So habe ich es kürzlich gelesen.
Und das ist logisch auf grund der untenschiedlichen Schallgeschwindigkeiten von Gold und Wolfram. Dies sind Materialkonsten.
29.10.12 @ 13:14
Kommentar from: Silbernase [Besucher]
Wo ist das Problem? Es wird ERST der Wolframkern in Barrenform gegossen, danach einfach Gold drumrum, da bilden sich keine Risse wegen Schmelzpunktunterschieden etc.... und der Bastel-Aufwand hält auch sich sehr in Grenzen, besonders bei massenhaften Seriengüssen!

Wenn 50 Tonnen Gold die Gemüter kühlen sollen, woher weiß man ob das nicht neu zugekaufte Barren vom Weltmarkt sind....hat jemand die random Entnahme aus Fort Knox kontrolliert? Nein? Dann kann man sich das Prüfen eh sparen..."wie blöd sin mer dann, äh?"

Wenn die Bundesbanker nicht ganz zum Club der Fed gehören, diesen nicht sowieso in die Leasing-Karten spielen, können sie ja ihre "Bestände" und "Forderungen" leicht nach und nach verkaufen (deswegen lagert das Gold ja auch angeblich an diesen zentralen Weltmarktknoten), sich einfach neues Gold mit den netten Computerzahlen kaufen und nach Deutschland liefern lassen (zB. aus Kanada oder Australien).....dauert zwar auch Jahre, aber niemand verliert sein Gesicht.
06.11.12 @ 10:05

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