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Als Antwort auf: Bonns Verrat an der D-Mark

Der kleine Trompeter [Besucher]
Wo wäre das Problem gewesen, das deutsche Volk über den Euro bzw. die D-Mark abstimmen zu lassen und die Erpressung seitens der Franzosen öffentlich zu machen?
Mit dem größten Verbündeten der damaligen DDR, der Sowjetunion, wäre dieser ganze Schlammassel von heute zu verhindern gewesen. Aber die Ostdeutschen wurden genauso wenig gefragt wie die Westdeutschen. Kohl ist hier eingeknickt und hat sein Volk verraten. Wenn nicht noch bald Gegenmaßnahmen ergriffen werden wie die Abschaffung des einheitlichen Euro (denn ohne unterschiedliche Abwertung von Zahlungsmitteln anderer Länder funktioniert das nicht), wird Deutschland mit Sicherheit auch als Exportweltmeister als Letzter in die Knie gehen, weil keiner mehr vom Rest der EU was kaufen kann. Zum Schluss kommen dann noch die Enteignungen von privaten Spareinlagen, wo das schon mal in Zypern erprobt wurde. Die Merkel kann Schönreden wie sie will, den großen Zusammenbruch kann und will sie nicht aufhalten. Denn sie wissen nicht was sie tun.
Und sie sind so arrogant und lassen sich von Wirtschaftexperten nichts sagen.
PermalinkPermalink 23.05.13 @ 09:29

Als Antwort auf: Bonns Verrat an der D-Mark

ProPatria [Besucher]
Wir haben es in der Hand!!!

Bei der nächsten Bundestagswahl haben wir die Wahl:

AfD (für die Linksliberalen)
ProDeutschland (für die Nationalen)
es gibt noch eine weitere interessante national denkende demokratische Partei.

Und sich als Wahlhelfer aufstellen lassen, damit auch korrekt ausgezählt wird und sich niemand verzählt!!
PermalinkPermalink 20.05.13 @ 12:38

Als Antwort auf: Bonns Verrat an der D-Mark

netwanderer [Besucher]
Was hätten Frankreich, England und die USA eigentlich gegen die Wiedervereinigung machen können? Panzer auffahren? Deutschland isolieren? Lächerlich....Allein die Sowjetunion hatte es in der Hand, dagegen (militärisch) vorzugehen. Die anderen hätten lediglich eine Zeitlang beleidigte Leberwurst gespielt. Wo war da konkret das "Erpressungspotential"??
PermalinkPermalink 19.05.13 @ 01:08

Als Antwort auf: Bonns Verrat an der D-Mark

Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]
Bedanke mich sehr für den exzellenten Beitrag mit vielen mindestens mir unbekannten Details im Hinblick auf das "Wiedervereinigungs"-Geschiebe.

Den Sklavenstatus haben die Deutschen ja nun; und, was noch viel schlimmer ist, den Status totaler Verblödung und/oder - s. "Eliten" - Korrumpiertheit.

Wie ich hier schon einmal schrieb, hat meine heutige Ehefrau eine Tante in Madrid, die, seit den 1960er Jahren in Spanien lebend und im Untergrund gegen Franco kämpfend (einige ihrer spanischen Freunde wurden nach dem Attentat auf den designierten Franco-Nachfolger General Blanco am 20.12.1973 verhaftet und hingerichtet), nach dem Sturz des Franco-Regimes viele Jahre für die spanische, staatliche Nachrichtenagentur "EFFE" arbeitete, seit den 1980er Jahren als Korrespondentin in Bonn und danach noch kurze Zeit in Berlin.

Man könnte sie als "ehrliche Linke" charakterisieren, die - aus einem streng katholischen Familienumfeld stammend - bis heute offen mit der kommunistischen Ideologie symphatisiert.

Diese (durch ihren Beruf) intime Kennerin der politischen Verhältnisse überraschte mich kurze Zeit nach der Wiedervereinigung während eines Zusammentreffens in Deutschland mit der folgenden Bemerkung: "Das (d.h diese Wiedervereinigung) ist die größte vorstellbare Katastrophe. Jetzt machen Sie mit Deutschland, was sie wollen."

Damals verstand ich diese Aussage nicht so recht - heute ist mir völlig klar, was sie meinte.
PermalinkPermalink 18.05.13 @ 22:36

Als Antwort auf: Fehlleitungen der Schuldenökonomie: ideologisch - nicht sexuell

Peter Boehringer [Mitglied]
Hinweis: Interessanterweise unter einer anderen -weniger verfänglichen- Überschrift hat die SZ den im Blog thematisierten Piper-Artikel nun doch online gestellt. Die "Ökonomie der Schwulen" (Überschrift in der Print-SZ) war denn doch zu abstrus:

"Liebesleben eines Ökonomen"
PermalinkPermalink 16.05.13 @ 19:58

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Joerg.T [Besucher]
Hmmmm... , meine einstmals ursprüngliche prinzipielle Sympahtie für Desetec bekommt zusätzliche Risse. Es stellt sich aber immer noch die Frage ob man das Project nicht nach Spanien verlegen kann. Gibt es in Spanien genug Sonne für die Spielgetechnologie und genug Flächen?
PermalinkPermalink 12.05.13 @ 01:32

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]
Alle die von Ihnen genannten Projekte sind ebenso wie der "ESM" Ausdruck der institutionalisierten (Terra-)Korruption in diesem Lande, die zugleich die Korruption der sog. "Politischen Klasse" der BRD spiegelt, welche wiederum in der zwangsläufig im Zettelbanken-Geldsystem angelegten Korruption wurzelt.

Weshalb sie auch folgenlos bleibt.

Kurz gesagt: Auch für die Handlanger auf der Legislative, Exekutive und Judikative verschmelzenden, von einer Ochlokratie parasitärer und krimineller Machthaber fremdusurpierten, etatistischen Ebene fällt etwas ab, wenn sie nur artig gehorchen.

Es dürfte letztlich auch in der "Steuerdebatte" nur noch darum gehen, diesen versifften "Staat" und die Erträge seiner Profiteure auf der Zeitachse so lange wie nur möglich zu perpetuieren - bis der sprichwörtlich letzte Cent aus der Tasche des "Bürgers" abgegrabscht ist.

Die "Bürger", die dieses durch und durch kriminelle Gebaren zu verhindern trachten, werden von der herrschenden Medien-, Polit- und Justizmafia kollusiv als Staatsfeinde ("Steuerhinterziehung") diffamiert, verfolgt und schließlich zu Zwecken der Abschreckung inkarzeriert.

Der Fall des zu Zwecken des Schauprozesses selektiv herausgegriffenen Herrn Hoeneß ist nur ein Vorgeschmack. Man stellt sich die Frage, inwiefern Leute wie der hauptnebenbeschäftigte Soze Steinbrück oder der ob seiner Willfährigkeit mittlerweile zu schwerreichen Politrentnern angefressene Dauervortragstingler Schmidt oder dessen Kollege, der Schulabbrecher Josef Fischer, welcher mit seinem offenbar vortragsfördernden, pathologisch erscheinenden Haß auf Deutschland noch geckenhaft hausieren geht, eigentlich "steuerehrlich" sind.

Die Frage ist zu stellen, wie weit diese Korruption im durch die sog, "Volksvertreter" vor die Wand gefahrenen System der Landsbanken oder ehemaligen Landesbanken eigentlich geht.

Ich vermute hinter der Fassade der sog. Landesbanken ein schwarzes Loch der gegenseitigen Begünstigung und Korruption, durch die das Staatsvermögen von den Protagonisten der herrschenden Polit-Kaste über Jahrzehnte hinweg eigen- und fremdnützig systematisch ausgeplündert worden ist.

Und zwar mutmaßlich mit Schäden im Billionen-Bereich, für die nun die Haftung von sich selbst auf Kosten des Steuerzahlers massiv privilegierter sog. "Mandatsträger" und Beamten in der gewohnten Manier dreist an die "Bürger" durchgereicht wird - auch an den von Ihnen genannten "Projekten" waren Landesbanken maßgeblich beteiligt. *)

Dieser Komplex organisierter Staatskriminalität wird in der (ver-)öffentlichten Debatte aber bisher fast völlig ausgeblendet oder unterdrückt, und man versteht vor dem Hintergrund der schmutzigen Wahrheiten dieser real existierenden "Demokratie" nur allzu schnell, warum z.B. mit inquisitorischem Eifer ein rechtes Phantom zu immer monströserer Größe aufgeblasen wird,

Zitat eines Freundes und ehemaligen Kommilitonen, einige Jahre als Staatsanwalt bei der StA Stuttgart (hier in der sog. Schwerpunkt-StA Korruptionsbekämpfung) tätig: "Was hier (durch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen) zum Vorschein kommt (d.h. an Korruption), ist nur die kleine Spitze des Eisberges. Ich gehe davon aus, daß in sensiblen Bereichen bei 75% der behördlichen Vorgänge ggü. Dritten auf die eine oder andere Weise Korruption eine Rolle spielt."

Was bei einer durch den jeweiligen "Justizminister" weisungsgebundenen und damit zu einer Pfründe der Parteienmafia verkommenden StA niemanden erstaunen sollte - sogar der gewiß staatstragende und eher leise tretende "Deutsche Richterbund" rügt diese "Rechtswirklichkeit" erfolglos seit Jahrzehnten.

Nicht nur hier Zustände, die an die Verhältnisse in Obervolta, gewiß aber nicht an einen "Rechtsstaat", erinnern.

******
=> Ergänzung PB zu *): Die Landesbanken waren schon eine Liga für sich. Egal ob BayLB, HSH Nordbank oder WestLB (um nur die größten zu nennen): Sie wurden zu gigantischen Müllschluckern umfunktioniert. Schon seit Jahrzehnten - aber ganz besonders seit der US-Immokrise, die in ABS-Derivateform ja über den Atlantik expediert wurde. Vor einigen Wochen kam die Meldung, dass die Abwicklungsbank der WestLB 1,5 Billionen EUR (!!) an potenziell toxischem Derivateschrott abwickeln muss - sprich über die Zeit zu Lasten der Steuerzahler abschreiben.
PermalinkPermalink 11.05.13 @ 22:04

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Markus Bechtel [Mitglied]
Sehr geehrter Herr Boehringer,

vielen Dank für Ihre klaren Worte!

Eigentlich haben wir in Deutschland doch gar kein Stromerzeugungsproblem. Das Problem liegt weniger bei der Stromerzeugung, als bei den Stromverbrauchern.

Ich selbst habe die Weiße Ware (Gefrierschränke, Trockner etc.) meines Vaters komplett durch neue Weiße A+++-Ware ersetzt. Der Stromverbrauch ist danach von über 5000 kWh p.a. auf unter 2000 kWh p.a. gesunken. Bei Stromkosten von rund 30 Cent pro kWh haben sich diese Anschaffungen also bereits nach rund drei Jahren amortisiert.

Ein befreundeter Verfahrenstechniker hat dagegen einmal die Nutz-Kosten-Rechnung einer solchen Erneuerung für seine Firma durchgerechnet. Bei Stromkosten im einstelligen (sic!) Cent-Bereich würde sich eine solche energetische Erneuerung niemals rechnen. Im Gegenteil.

Müßten sich dagegen diese energieintensiven Firmen den Strom auf dem freien Strommarkt besorgen, dann würde durch Deutschland eine Investitionswelle ungeahnten Ausmaßes gehen. Dann könnten wir uns die ganzen Investitionen in Desertec-Projekte oder Offshore-Windparks einschließlich der Überlandleitungen getrost sparen. Vielleicht könnten wir sogar die verbliebenen AKWs abschalten.

Stattdessen müssen die kleinen Endverbraucher die Subventionen der großen Endverbraucher bezahlen. Einschließlich der planwirtschaftlichen EEG-Umlagen. Es kommt anscheinend niemand auf die Idee, daß es sich dabei um verdeckte Export-Subventionen handelt. Weil diese sozialistische Ausbeutung eben politisch gewollt ist.
PermalinkPermalink 10.05.13 @ 20:46

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Bert [Besucher]
"...sofern man sich noch traut Kommentare zuzulassen. Dies unterbleibt aber immer häufiger bei brisanten Themen."

Ja leider, wurde gerade wieder bei einer grossen online-Nachrichtenseite gesperrt, weil ich einen kurzen Link zu der AfD gepostet hatte. Das reicht heutzutage schon.

Und als Techniker hätte ich bei Desertec nie investiert, man denke nur wieviel des Stromes für die Kühlung der Supraleiter wieder hops gegangen wäre (Flüssiger Stickstoff, selbst bei Keramiksupraleiter!). Nicht ohne Grund sind die Kraftwerke hierzulande auf kurze Distanzen gleichmässig verteilt, die Übertragungsverluste sind jetzt schon ein nicht mehr weiter lösbares Problem. Und seit Jahrzehnten wird das Energietransportproblem mit Milliarden an Steuer-Forschungsgeldern bearbeitet (Wasserstoff, chemische Energieträger usw.) ohne eine brauchbare Lösung bis zum heutigen Tag. Als die Grünen noch in der Opposition waren, wussten wenigstens die noch was wirklich ökologisch sinnvoll ist, nämlich Energie sparen.
PermalinkPermalink 10.05.13 @ 20:14

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Daniel B. [Besucher]
Auf der Karte von Desertec im Blog sehen die Leitungen fast so aus wie die Grenzlinien des Römischen Reichs zur Zeit seiner größten Ausdehnung! Vielleicht die Zukunft der alternativlosen EU-Erweiterung: mehr Steuersklaven...

*****
=> Ergänzung PB: Jedenfalls ist dies eine symbolträchtige Parallelität der Folgen undurchdachter megalomanischer Ausdehnung: geographisch ebenso wie ideologisch.
=> Desertec wurde schon 2009 auf Möglichkeiten der Solarstromgewinnung in Südspanien oder Süditalien aufmerksam gemacht (auch dieser Stromtransfer wäre aber technisch herausfordernd). Bis heute hört man jedenfalls nichts von Realisierungs-Ideen dieser geographisch wenigstens ETWAS näher liegenden Optionen. Politisch korrekt ist nur Entwicklungshilfe in Afrika und in islamischen Ländern. Inaktivität in EUropa ist kein Zufall. Es war eben aus Elitensicht politisch nicht opportun, in EUropa zu investieren. Ebenso wie nie auch nur ernsthaft geplant war (Behauptung PB), nach EUropa Strom zu liefern! Die Desertec-Ingenieure hätten beim technischen Fortschritt an Wunder glauben müssen!
PermalinkPermalink 10.05.13 @ 15:21

Als Antwort auf: Schon wieder ein "alternativloses" Geldgrab: "Desertec"

Peter Boehringer [Mitglied]
Es kommt wie es kommen musste. Heute im Print-Handelsblatt ein vernichtender Artikel zu Desertec - der alles bestätigt, was seit Jahren absehbar war - und was hier schon 2010 geschrieben wurde. Insbesondere die wichtigste Aussage, mit der das gesamte Projekt aus EURopäischer Steuerzahlersicht nun endlich tot sein sollte. Sollte...:

"Lieferungen nach Europa spielen keine Rolle mehr." [!]
PermalinkPermalink 10.05.13 @ 12:35

Als Antwort auf: Wollt ihr den totalen EUro?

Peter Boehringer [Mitglied]
Ja, Reinhard. Dieser damals live zur berühmt-berüchtigten Nachtsitzung der Chefs der EURo-Staaten + EZB geschriebene Blog ist nun genau drei Jahre alt. Und "pünktlich" zum Dreijährigen erscheint nun drei Jahre später in der FAZ eine „Insiderdokumentation“ zu dieser historischen Nacht des 8. Mai 2010. Dieser Bericht ist zwar nett zu lesen und enthält ein paar neue Details zu dieser historischen Nacht…

„Was geschah beim Dinner? Die Nacht, die alles veränderte" FAZ, 8. Mai 2013

=> Soso: Das große Retten also. Illegale Gemeinschaftshaftung. Keine Unabhängigkeit mehr der EZB. Verbotene Staatsfinanzierung. DAFÜR hätte die FAZ keine drei Jahre zu recherchieren brauchen – und man musste für diese Erkenntnisse auch weder damals noch heute „Insider“ sein. Wie rechtsbrechend und ökonomisch-währungstechnisch fatal die Beschlüsse dieser Nacht waren, war auch live für genaue Beobachter klar. Doch die Verantwortlichen aller drei Gewalten leugnen ihr vorsätzlich begangenes und bis heute anhaltendes Verbrechen der permanenten und uferlosen EURo-Rettung fast alle bis heute. Und die Medien als 4. Gewalt kommen nun erst allmählich auf die Bedeutung des Putsches von 2010ff, der eigentlich viel früher begonnen hat und nur am 8.5.2010 wirklich offensichtlich wurde – für alle – mit Ausnahme eben der voll-ignoranten „Eliten“ dieses Landes, soweit sie nicht eh korrupte EUliten und damit direkte Systemprofiteure sind... Die EUR-„Rettung“ ist dabei nur ein Beispiel im schlechten Spiel um die Rettung des Systems, die wiederum nur eine künstliche aber fatale Verlängerung um einige Jahre sein kann. Der Zusammenbruch ist allen ungedeckten Ponzi-Währungen inhärent. In einem unnatürlich-heterogenen Währungsraum wie EURopa aber geht es eben noch etwas schneller…
PermalinkPermalink 10.05.13 @ 10:20

Als Antwort auf: Wollt ihr den totalen EUro?

Reinhard [Besucher]
"Wir werden eine Drittwelt-Währung bekommen"

Da kann ich nur sagen: ein Glück, daß ich etwas Erstewelt-Währung in meinem Sparstrumpf gebunkert habe - den Selbstverbrennungswahn der anderen mache ich nicht mit: rette mich, wie ich kann!

Habe kürzlich Wagners "Ring" gesehen: grandiose Metapher, auch für heutige Zeiten! Im "Rheingold" beginnt die Welt-und-Götter-Tragödie ebenfalls mit einem Vertragsbruch, der durch Raub, Betrug und Totschlag kompensiert wird: nicht auf dem Reingold liegt der Fluch, sondern Wotan (Goldman-Sachs-Möchtegern-"Gott"?) und seine diversen Untergötter bringen ihn durch fluchwürdiges Verhalten in die Welt. Den Rest der Story sehen wir dann in der Götterdämmerung, die übrigens auch mit einem großen Walhall-Welt-Eschen-Brand endet, derweil der Ring an seinen Ursprungsquell zurückfällt und damit eine Art neuer Gold-Standard gestartet wird ;-)
PermalinkPermalink 10.05.13 @ 10:05

Als Antwort auf: Was ist schlimmer? Hoeneß Steuerhinterziehung oder die Steuerverschwendung des Staates

Rolf Laager [Besucher]
.....tja liebe Leute im Norden,es scheint, dass euer Demokratieverständnis in der Masse noch immer nicht angekratzt ist.Anders ist es nicht zu erklären, dass eine Regierung, welche wir bei uns geteert und gefedert ins Pfefferland schicken würden, sich immer noch mit hohlen Phrasen an der Macht hält.Ich stelle fest, dass es im Vergleich zur Schweiz mehr um den Systemerehalt und der damit verbundenen Macht geht, als um die Menschen welche darin leben.Demokratie, wie wir sie verstehen, kann nicht verordnet werden.Entweder man ist bereit diese zu leben, oder man wird sie verlieren.
PermalinkPermalink 09.05.13 @ 14:15

Als Antwort auf: Fehlleitungen der Schuldenökonomie: ideologisch - nicht sexuell

Schmidt [Besucher]
Wenn das Zentralbankparadoxon real ist, und daran habe ich keinen Zweifel, ist eine Reduktion der Staatsverschuldung eh prinzipiell unmöglich.

Ich denke, Keynes Popularität in den Kreisen der Bankster und das folgende internationale Ausrollen als Ideologie ist vorwiegend darauf zurückzuführen, dass dieser Umstand bequem verschwiegen und mit seinem hochgestochenen Geschwurbsel kaschiert werden kann.

(Auch im Bereich des Weltanschauung werden die Märkte manipuliert: Friedensnobelpreise im Voraus für Diktatoren, Literaturnobelpreise für schlechte erotische Frauenliteratur, falsche Fakten für Impfkampagnen, Erziehungskampagnen zur Entmännlichung/Entsexualisierung, Kriminalisierungskampagnen zur Verdrängung überlegener Naturfasern oder gesundheitserhaltender Nahrungsmittel, Klimalüge etcetcetc)
PermalinkPermalink 08.05.13 @ 12:03

Als Antwort auf: Was ist schlimmer? Hoeneß Steuerhinterziehung oder die Steuerverschwendung des Staates

wolfgang eikmeier [Besucher]
Lieber Heiko Schrang, danke für Ihren Artikel.
Also wenn ich das aber richtig sehe, wird man in Deutschland nicht ggfs. festgenommen, geschlagen, erschossen usw. Hier dürfen wir in den Kirchen rumferkeln, ungenehmigte Demonstrationen durchführen, Landesfriedensbruch begehen, Politiker dürfen machen, was sie wollen, Entschuldigung, ich bin schon alt, oder ist das alles nur in Russland so???
Nun gut, irgendwie hat das wohl alles mit unserer sogenannten freien Presse zu tun. Die schreiben jeden Blödsinn, unsere Nachrichten können banaler nicht sein und die großen Stars sind die abgelegten Frauen von angeblich Prominenten. Wie will sich die Presse später einmal rechtfertigen? Es ist alles so traurig!
PermalinkPermalink 08.05.13 @ 08:24

Als Antwort auf: Was ist schlimmer? Hoeneß Steuerhinterziehung oder die Steuerverschwendung des Staates

Michelle [Besucher]
Der Staat, egal von welcher Art von Regierung gesteuert, hat immer gewusst, die "Psychologie der Massen" (gibt ein altes Buch darüber) zu seinem Nutzen anzuwenden. D.h. hauptsächlich, Ablenkung, Feindbilder, usw. ins Rampenlicht bringen. Wenn gar nichts meht funktioniert, dann eben Krieg.
Ich glaube, wenn die Steuer wirklich nützlich eingesetzt werden, würde die Steuerhinterziehung gegen Null tendieren.
Am besten, wenn jeder, zumindest für ein Teil der Steuer, die man zahlt, über deren Anwendung mitentscheiden könnte.

PermalinkPermalink 07.05.13 @ 21:50

Als Antwort auf: Fehlleitungen der Schuldenökonomie: ideologisch - nicht sexuell

Joerg.T [Besucher]
Hallo Herr Boehringer, ist es nicht ein wenig unfair gegenüber dem Keynes? Angeblich war es doch so, dass Keynes die Schuldensache für Ausnahmefälle gedacht hatte. Es kann natürlich sein, dass er dies nur so geäußert hat, um vom Schuldenmachen abzulenken. Es wäre interessant wenn mal jemand ausarbeiten könnte wie weit er die heutige Vorgehensweise mitgetragen hätte.

Das heutige System scheint ja nur Sinn zu machen, wenn es gelegentlich zu einer Währungsreform kommt. Wenn man dies, so wie im Mittelalter, offen zugegeben würde wäre es ja noch einigermassen erträglich. Aber so wie es jetzt läuft, ist es einer Demokratie nicht würdig und was noch schlimmer ist, es ist sogar schädlich für eine Demokratie. Da wir für eine neue Gesellschaft zuerst ein neues STAATLICHES Geldsystem benötigen ist es vital das wir alle, Libertäre, Normalos (wie ich) und Linke wie Bernd Senf zusammen halten. Ein vollgedeckter Goldstandard wird dabei sicher keine Mehrheit finden. Wie würden Sie denn zu einem teilgedeckten Vollgeld stehen welches von einer Monetative verwaltet wird?

*******
=> AW PB: Nehmen Sie mir nicht übel, dass ich in diesem Keynes-Blog nicht wieder (zum gefühlt 100. Mal) auch ausführlich zur Monetative Stellung nehme. Insbesondere auch deshalb, weil die EINZIGE Frage, die alle Freigeldler, Monetativisten, Goldbugs usw. beantworten müssen, diese hier ist: "Erlaubt ihr Wettbewerb der Geldsysteme und damit die FREIWILLIGE Wahl der Menschen zu ihrem Geldsystem? Ja oder Nein?". Wenn ja, dann Ok, sonst per Definition totalitär wie heute. Bin sehr gespannt auf Herrn Senfs Antwort (bitte nicht in seinen sonst üblichen drei Stunden - "Ja" oder "Nein?" genügt), die vermutlich wie die von Draghi oder Bernanke ausfallen würde, auch wenn ich den Herrn Professor sonst nicht in die gleiche Schublade zu diesen Vollkorrupten stecken würde.

=> Und zu Ihrer Keynes-Frage im ersten Absatz Ihrer Zuschrift: Das ist ja das Standardargument der Keynes-Verteidiger, die ich mit der Standard-Antwort beantworten muss. ZB aus diesem Blog "Keynes versus Konfuzius" meine Antwort an Zuschreiber "Mephisto". Zudem lesen Sie bitte den ganzen Blog samt Kommentarbereich "Keynes versus Smith: Illusion versus Natürlichkeit" - sonst wiederholen wir hier ohne Not die ganzen alten Debatten:

"=> AW PB: Rein literaturtechnisch ist das schon korrekt mit der Rückführung der Kredite. Ich hatte das an anderer Stelle auch schon öfters erwähnt. Allerdings muss man hier schon einmal darauf beharren, dass dieser zweite Teil des Keynes-Vorschlags [Rückführung der ausnahmsweise aufgenommenen Kredite] NIE irgendwo praktiziert wurde (und vermutlich ohne fatalen und schon seit der ersten Verschuldung absolut sicheren und damit vorsätzlich provozierten Defla-Crash auch nicht praktizierbar wäre - heute bei Verschuldungen im vielfachen BIP-Bereich schon gar nicht mehr!). Schon 1925ff wurde im Westen (damals noch ohne Nennung des Urhebers Keynes) keynesianische Politik auf Pump betrieben. Diese roaring twenties Jahre aber waren die Ursache für das Platzen der Blase 1929ff - das wird bis heute immer wieder in fast allen offiziellen Geschichtsbüchern Geschichtenbüchern unterschlagen.
=> Politiker, die in den vergangenen 80-90 Jahren den ersten Teil der Keynes-Lehre liebend gerne umsetzen (Verschuldung zur "Stimulierung" der Konjunktur in Zeiten naturgewaltengleicher, vom System vööööllig "unverschuldeter" Krisen) , setzen den zweiten Teil NIE um. Wenn man den zweiten Teil daher in einer Kritik weglässt, dann ist das schlicht eine Anpassung an die 80-jährige Realität! Die obenstehende Kritik an unserer Keynes-Kritik ist darum eine höchst akademische.

=> Im HB kam vor einigen Tagen ein 12-seitiges (!) Special "Die 7 Irrtümer von J.M. Keynes". Und darin wurden noch nicht einmal alle seine Fehler aufgezählt: Denn das HB hat sich natürlich nicht an den Kern des Falschgeldsystems gewagt, ohne das Keynes´ Ratschläge nie im heutigen Umfang finanzierbar gewesen wären."
PermalinkPermalink 07.05.13 @ 18:08

Als Antwort auf: Was ist schlimmer? Hoeneß Steuerhinterziehung oder die Steuerverschwendung des Staates

Holger Wyschka [Besucher]
Die Diskussion wird wie immer aus der Sichtweise des Verstandes geführt und da hast du immer unterschiedliche Ergebnisse. Aus der Sicht des EGOs ist es eine uns allen gleiche Handlungsweise. Das Ego sucht seinen Vorteil und kann gleichzeitig gegen das argumentieren was es auf der anderen Seite selber tut.
Das kennen wir doch von uns allen. Von diesem Standpunkt kommen wir zu einer wahrhaftigerem
Umgang miteinander.
PermalinkPermalink 07.05.13 @ 18:01

Als Antwort auf: Was ist schlimmer? Hoeneß Steuerhinterziehung oder die Steuerverschwendung des Staates

NEARCO [Besucher]
Das Problem ist: Steuerverschwendung war noch nie(!) strafbar, nicht in der Neuzeit, nicht im Mittelalter und nicht bei den alten Römern.

Das ist auch ein Ausdruck des Machtmonopols des jeweiligen Staates.

Andererseits hinterziehen Steuerhinterzieher Steuern ja nicht in erster Linie, weil der Staat schlecht damit haushaltet, sondern aus Eigennutz, Besserwisserei, Habgier und vermeintlicher Schlauheit.

Trotzdem haben Sie recht: mit Hoeneß wird von den Medien ein Popanz aufgebaut, der eine Steilvorlage für die Steuerpläne der SPD und der Grünen ist.
PermalinkPermalink 07.05.13 @ 14:30