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Archiv für: August 2013, 03

DNA-Schnipsel-Jagd auf Verbrecher

von Hans Jörg Müllenmeister03.08.13 07:21:00

Kein Verfahren seit Einführung des Fingerabdrucks vor gut 100 Jahren hat die Forensik so revolutioniert wie der „genetische Fingerabdruck“. Ein Fallbeispiel: Am Tatort hinterließ der Mörder unbemerkt seine biologische Visitenkarte: ein paar winzige Hautschüppchen. Ein Gentest − fachmännisch eine DNA-Typisierung − genügte, um ihn als Täter eindeutig zu identifizieren. Der oft zitierte „Gentest“ trifft nicht den Sachverhalt. Man testet nämlich keine Gene, sondern nur Längenunterschiede bestimmter „genfreier“ DNA-Abschnitte, also DNA-Schnipsel. Sie enthalten keine codierende Erbinformation, auch keine Bauanleitungen für Proteine, wie sie die Gene enthalten.

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