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« Wetten, Investieren und SpekulierenSonderbericht Nr.3: Edelmetalle und Edelmetallaktien - Der Zeitfaktor als Determinante der Outperformance »

Die andere Sichtweise

von Thomas Straub E-Mail 24.09.12 16:22:59

Zu den in unserem letzten Marktbericht („Eine Wette ohne Verlustrisiko“) enthaltenen Hinweisen auf die extreme „short“ Positionierung der Marionettenspieler der Papiermärkte - welche einem großen Preiseinbruch bei den Edelmetallen in der Vergangenheit grundsätzlich immer vorausging - und die nicht geringe Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines „short-squeeze“ am Papiersilbermarkt - welcher in kurzer Zeit zu einem dramatisch ansteigenden Silberpreis führen würde - ist zu bemerken, dass

in den letzten Tagen an den Papiermärkten außergewöhnliche - nämlich in den letzten zehn Jahren niemals auf diese Weise zu beobachtende - Veränderungen auf die Weise stattgefunden haben, dass ein großer Anteil der „short“ Positionen von den erwähnten Großbanken auf andere Händler (sogenannte „swap-dealer“ an der COMEX) „übertragen“ wurde.

Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass die Großbanken sich auf Grund der aktuellen Entwicklung - nämlich eines massiven Anstiegs der physischen Auslieferungsbegehren an den Future-Märkten, deren Erfüllung ihnen zu den aktuellen Preisen immer schwerer fällt - in „weiser Voraussicht“ entschieden haben, ihre absurden Wetten auf fallende Edelmetallpreise auf andere Institutionen zu verlagern, um im Falle eines dramatischen Preisanstieges selbst keine ihre Existenz gefährdenden Verluste zu erleiden.

Wenn man den heute noch „als unglaubwürdig angesehenen Quellen“ Glauben schenkt und den Hütern des - nur auf der Grundlage des illegalen Betrugs und der Täuschung funktionierenden - Papiergold- und Silbermarktes bei den der Aufstockung ihrer physischen Bestände dienenden Aktivitäten ein außergewöhnliches Maß an krimineller Phantasie zutraut (s. unseren Markbericht vom 14.8.2012: „Orientierung“), wird man in Erwägung ziehen, dass es dem Bankkartell noch einmal gelingen könnte, einen „short-squeeze“ - etwa durch Aneignung der im größten Silber-ETF („SLV iShares Silver Trust“, welcher von J.P. Morgan(!) als „Fuchs, dem die Aufsicht über die Hühner übertragen wurde“ verwaltet wird) lagernden physischen Silberbestände privater Anleger - noch einmal abzuwenden.

Fest steht, dass der Zusammenbruch des Papiergold- und Silbermarktes früher oder später auf diese („shorts-queeze“) oder eine andere Weise stattfinden wird. Auch muss man kein Hellseher sein, um den unabwendbaren Zusammenbruch des gegenwärtigen - nur auf der Grundlage des legalisierten Betrugs und der Täuschung funktionierenden - Schuldgeldsystems, deren Systemerhalter vortäuschen, man könne durch Geldfälschung und Zinsmanipulation die Wirtschaft stärken und Wohlstand schaffen - vorauszusehen.

Wer Gold und Silber in physischer Form besitzt, der hat von den Verwerfungen an den und vom Zusammenbruch der Papiermärkte nichts zu befürchten.Die in aktuellen Kommentaren von Vertretern der Papiergeldindustrie enthaltenen Warnungen, dass sich Besitzer von Edelmetallen nicht wünschen sollten, dass der Goldpreis auf $5.000,- bis $10.000,- ansteige, da „die Welt dann kein Platz mehr sei, auf dem man sich wohl fühlen könne“, dienen offensichtlich dazu von ihren eigenen Ängsten um den Bestand des nach ihrem Willen funktionierenden Papiergeldimperiums abzulenken.

© Thomas Straub - TAURUS-Edelmetall-Gruppe

2 Kommentare

Kommentar from: herbert [Besucher]
*****
Dürfte auf den Punkt treffen.
24.09.12 @ 17:34
Kommentar from: Bert [Besucher]
*****
Ich spiele beim nächsten Euromillionen-Lotto, mit 100 Mio.Euro im Pot, mit. Wenn ich das gewinne wird physisch Gold nachgeladen. Das gäbe ganz sicher Stress. Ich denke, dass der physische Markt immer ziemlich angespannt ist, sonst würde er auf indische Hochzeiten oder Weihnachten nicht so extrem empfindlich reagieren. Und wenn in Südafrika für 3g/Tonne bereits 3500m tief gebuddelt werden muss, dann ist das ein deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl.
24.09.12 @ 17:41

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