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Insiderwissen für erfolgreiche Edelmetallinvestoren

von Thomas Straub E-Mail 11.12.12 16:35:50

Umsichtige und weitsichtige Beobachter der Edelmetallmärkte weisen darauf hin, dass der letzte Woche von der Investmentbank „Goldman Sachs“ veröffentlichte negative Bericht über die weitere Entwicklung der Edelmetallpreise - er enthält insbesondere eine Herabsetzung der „Preisziele“ und die Erwartung eines Endes des Goldbullenmarktes im Jahre 2013 - einen wichtigen „Kontraindikator“ darstellt. Während gutgläubige Investoren im festen Glauben an die Richtigkeit dieser Aussagen und verunsichert über die in der letzten Zeit stattgefundenen „mysteriösen Preiseinbrüche“

(siehe dazu http://www.goldseiten.de/artikel/156931--Akte-X-Mysterioese-Goldverkaeufe-zu-Mitternacht.html und unseren Sonderbericht vom 5.12. „Die mysteriösen Preiseinbrüche“) ihr Papiergold- und Silber verkaufen, erwerben die mit Insiderwissen ausgestatteten Marktteilnehmer gierig erfreut deren Positionen (s. dazu unseren Marktbericht vom 21.8.12 „Die Unglaubwürdigkeit der Preiszielsetzung“).

So hat etwa der erfolgreiche Investor Egon Von Greyerz (Matterhorn Asset Management) in einem auf „King World News“ am 8.12. gegebenen Interview seiner Überzeugung Ausdruck verliehen, dass Investoren diese Art von Prognosen mit größter Vorsicht genießen sollten. (http://kingworldnews.com/kingworldnews/KWN_DailyWeb/Entries/2012/12/7_Here_Is_The_Gold_Market_In_One_Fantastic_Chart.html)

Diese Auffassung teilt etwa der clevere „Mister Gold“ Jim Sinclair.
(http://www.arabianmoney.net/gold-silver/2012/12/06/goldman-sachs-is-manipulating-the-gold-price-down-ready-to-reverse-it-later-says-jim-sinclair/)

Wie bereits in unserem Marktbericht vom 13.10. „Ein Pokerspiel mit gezinkten Karten“ angesprochen, würde es dem „Kartell“ zum großen Vorteil gereichen, wenn in einer großen Panikwelle möglichst viele Investoren ihre Edelmetallpositionen veräußern.
Es ist anzunehmen, dass das Kartell Mittel und Wege finden wird, einen Anlassfall für eine Verkaufswelle herbeizuführen.

Das im oben genannten Interview des Egon Von Greyerz für 2013 erwartete Szenario eines Zusammenbruchs der Aktienmärkte, einer Flucht in Anleihen, hierauf eines Zusammenbruchs der Anleihemärkte und schließlich eines enormen Anstiegs der Edelmetallpreise erscheint plausibel: Der Anstieg der Aktienkurse der letzten Jahre ist mehr oder weniger nur „liquiditätsgetrieben“ (insbesondere Bereitstellung von „aus dem Nichts“ geschöpften Geldes durch die FED und Überlassung desselben an diverse Großbanken zum Zwecke der Stützung der Aktienkurse) und Anleihen bedeutender westlicher Volkswirtschaften stehen auf Jahrhundert-Höchstständen (so stehen z.B. US-Anleihen auf einem 250 Jahres-Hoch und britische Staatsanleihen auf einem 300 Jahres-Hoch = größte Blase aller Zeiten, die darauf wartet zu platzen).

Wer Teilnehmer an dem vom Kartell gesteuerten, manipulierten und missbrauchten Papiermarkt der Edelmetalle ist, sollte in diesen Zeiten sein Insiderwissen nutzen und einen mehr oder weniger großen Teil seines Kapitals für echte Schnäppchenkäufe frei halten.

Für Besitzer von physischen Edelmetallen gilt selbstverständlich weiterhin, dass sie den Wahnsinn der Papiermärkte - insbesondere auch nach dem vom Maya-Kalender für diesen Monat prophezeiten Weltuntergang - entspannt von einer sicheren Position aus betrachten können.

© Thomas Straub - TAURUS-Edelmetall-Gruppe / ts(at)taurus-edelmetall-gruppe.com

2 Kommentare

Kommentar from: Gloeckl Rainer [Besucher]
***--
Marc Faber dachte entgegen früheren Plänen über den Verkauf von Gold nach. Ben Bernanke bekam jetzt bei Faber die grosse Ehre mit seinem Bild Fabers Toilette zu schmücken, nun will Faber ganz bestimmt nie wieder verkaufen!
11.12.12 @ 22:56
Kommentar from: wolf eikmeier [Besucher]
****-
Lieber Herr Straub,
vielen Dank für Ihren Artikel. Also ich kann Ihnen mit Ihren Darstellungen sehr gut folgen. Auch die Schlussfolgerungen, daß unsere Freunde in London und New York die Preise abstürzen lassen wollen, sind sehr bekannt. Das Szenario wurde bereits um 1920 in etwa buchmäßig beschrieben. In meinem Bekanntenkreis wird schon gewartet. Sie haben sich mit Fiat-Geld vollgesogen und möchten natürlich richtig billig einkaufen. Ich denke zum Schluß werden die Gierigen ihre Papierpositionen halten und die Menschen die kaufmännisch und korrekt denken, werden die physischen Positionen halten und das ist dann auch gut so. Denken Sie doch einmal an die Lebensversicherungen, Zertifikate, Derivate und all diesen Krimskram;wird das eigentlich noch gehandelt, oder gibt es immer noch ein paar Verrückte, die ihr Geld voll spenden wollen???
12.12.12 @ 16:17

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