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Das geht in die Hose

von Wolfgang Arnold05.07.16 11:23:16

Der Brexit und die sich auftürmenden Wolken über der Deutschen Bank sind nicht die einzigen Probleme, die in Kürze für ein Gewitter über Deutschland sorgen werden.

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Gold und Silber auf neuen Rekordhochs

von Tim Schieferstein E-Mail 03.07.16 10:38:09

Der unerwartete Brexit stellt die Zukunft der Europäischen Währungsunion sowie ihrer politischen Union infrage, wodurch die Preise für Gold und Silber weiter ansteigen und neue Mehrjahreshochs erreichten. Gold kann mit einem aktuellen Plus von 28% sogar die beste Jahresperformance seit 1980 vorweisen. Da einzig dem Ölpreis mit einem Plus von 36% in diesem Jahr ein noch stärkerer Anstieg gelang, stehen die Zeichen an den Märkten auf Inflation bzw. zunehmenden Preissteigerungsraten, weshalb immer mehr institutionelle Investoren Gold und Silber in ihr Portfolio kaufen.

Da in den vergangenen Tagen der Silberpreis stark ansteigen konnte, während Gold auf einem hohen Niveau auskonsolidierte, fiel das Gold/Silber-Ratio auf 70 Punkte zurück. Wir hatten in den vergangenen Monaten immer wieder empfohlen das Ratio von über 80 zu nutzen, um verstärkt auf Silber zu setzen, da eine mittelfristige Outperformance um das Drei- bis Vierfache im Vergleich zum Gold sehr wahrscheinlich ist. Das nun niedrigere Ratio zeigt, dass Silber seit Jahresbeginn stärker ansteigen konnte als Gold, womit unsere Erwartung erfüllt wurde. Es ist auch ein Indiz dafür, dass sich die Edelmetalle wieder in einem Bullenmarkt befinden und sie in den nächsten Jahren weiter ansteigen werden.

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Das Gold/Silber-Ratio wies auf einen stärker steigenden Silberpreis hin.

Edelmetalle schützen vor Inflation

Nach dem letztwöchigen erfolgreichen Volksentscheid über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union brach das Britische Pfund um 19 US-Cent (-12,5%) auf 1,31$ ein. Am Donnerstag gab es bereits den nächsten Rücksetzer um zwei US-Cent, nachdem sich das Pfund in der vergangenen Woche gerade einmal um drei US-Cent auf 1,34 $ leicht erholt hatte. Den neuerlichen Rückgang verursachte diesmal der Chef der Bank of England (BOE), Mark Carney, der am Donnerstag konstatierte, dass das Bankensystem am Tage des Brexits mit 250 Mrd. Pfund gestützt wurde. Außerdem verkündete er, dass es eine weitere Lockerung der britischen Geldpolitik über den Sommer hinweg geben wird sowie eine Diskussion über weitere Möglichkeiten quantitativer Lockerungen im August.

Die Briten verloren durch die Abwertung ihrer Währung über 10% an Kaufkraft, womit sich auch 10% aller liquiden Vermögen sowie der Renten- und Pensionsansprüche über Nacht in Luft auflösten. Die nun angekündigten neuerlichen Gelddruckprogramme der BOE führen nur zu einer weiteren Aushöhlung der Kaufkraft der britischen Währung. Dabei erfahren Banken und Regierungen durch den Bail Out einen Vermögenszuwachs, während der Rest der Bevölkerung um diesen Teil unbemerkt enteignet wird. Andauernde Inflation bedingt staatliche Privilegierung des Geldmonopols sowie des Zirkulationskredits, weshalb sie immer ein politisches Phänomen ist vor dem man sich nur mittels Sachwerten schützen kann.

Die folgenden Charts zeigen die Abwertung des Pfunds zum US-Dollar, dem Euro und zu der Weltwährung Gold. Das Pfund hat seit Beginn des Jahres 9,5% zum US-Dollar an Wert verloren und 22% in den letzten anderthalb Jahren.

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Das britische Pfund brach auf Grund des Brexits 11% ein.

Im Vergleich zu der europäischen Schwachwährung konnte sich das Pfund besser behaupten als im Vergleich zum US-Dollar. Trotz der QE-Maßnahmen der EZB befindet sich das Pfund seit Mitte 2015 wieder in einem Abwertungszyklus, der durch eine ebenso lockere Geldpolitik seitens der BOE flankiert wurde. Dieser neigt sich jedoch bereits seinem Ende zu und die Abwertung des Pfunds im Zuge des Brexits könnte eine Art „Ausverkauf“ vor einer Trendumkehr darstellen. Grund hierfür ist insbesondere, dass die USA ihren Zinsanhebungszyklus erst vor kurzem ad acta gelegt haben und wohl bald die Druckerpressen wieder anwerfen werden. Gleichzeitig wird die EZB mehr Geld drucken müssen, um die fehlenden Einnahmen des ehemaligen EU-Nettozahlers England kompensieren zu können und um einen Einbruch des europäischen Bankensystems zu verhindern. Ein künftiger Anstieg des Pfunds zum US-Dollar oder zum Euro bedeutet jedoch nicht, dass das Pfund real stärker werden würde. Es bedeutet lediglich, dass dessen Fallgeschwindigkeit vorübergehend niedriger sein wird als die des Dollars oder des Euros. Alle Währungen werten im Vergleich zu der Hartwährung Gold und anderen Sachwerten weiterhin ab. Um zu verhindern, dass bei der weltweiten Abwertung der Papierwährungen etwas schief läuft und das globale Papiergeldsystem dabei kollabiert, orchestriert der Hegemon USA diesen Prozess, weshalb es sich genau genommen nicht um einen „Abwertungswettlauf“ souveräner Staaten handelt.

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Trotz QE-Programmen in der Eurozone, war der Euro stärker als das Pfund im letzten Jahr.

Im Verhältnis zu der stärksten Währung der Welt, dem Gold, werten alle drei Währungen unermüdlich seit der Jahrtausendwende weiter ab, da die Goldmenge nicht einfach durch Regierungen beliebig ausgeweitet werden kann, wie es mit den Papierwährungen jederzeit möglich ist und insbesondere seit 1971 weltweit hemmungslos durch alle Staaten praktiziert wird. Ein Blick auf den britischen Aktienmarkt zeigt, dass dieser auf dem gleichen Niveau steht, wie zu Beginn des Jahres 2015, wobei der Goldpreis im gleichen Zeitraum um 40% ansteigen konnte. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat der britische Aktienmarkt sogar nominal 6% verloren, während der Goldpreis in britischen Pfund im gleichen Zeitraum um 480% zulegte. Dies zeigt die Überlegenheit eines Investments in Gold im Vergleich zum Aktienmarkt, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Kontraktion, die immer mit Phasen hoher Inflation einhergehen.

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Gold stieg in diesem Jahr 40% in britischen Pfund.

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Der britische Aktienmarkt notiert niedriger als zur Jahrtausendwende.

Der primäre Grund, warum der britische Aktienmarkt den Brexit besser überstanden hat als europäische oder amerikanische Indizes, liegt einfach in der Abwertung des Pfunds begründet. Daher sollte man sich nicht von der nominalen Entwicklung des Aktienmarktes täuschen lassen. Der britische Aktienmarkt befindet sich real seit dem Jahr 2000 in einem Bärenmarkt und die britische Wirtschaft in einer Rezession. Der Auslöser eines neuerlichen Wirtschaftseinbruchs wird dabei aber nicht im Brexit oder in der nun künftig fehlenden führenden Hand aus Brüssel begründet liegen, sondern in dem über den Zenit hin verlängerten kreditinduzierten Konjunkturzyklus, den der starke Staat in Symbiose mit dem Bankensystem im Vorfeld erst künstlich geschaffen hat.

Dass sich die Abwertung des Euros durch den Brexit beschleunigen wird, zeigt auch das neuerliche zusätzliche 150 Mrd. Euro hohe Bail Out Programm für die italienischen Banken, das nun von der Europäischen Kommission genehmigt wurde, um einen Bank Run in Italien zu verhindern. Deflationäre Kräfte dürften durch den Brexit wieder zunehmen. Das sieht auch George Soros und er erwartet, dass sich jetzt ein sonst langsamer Crash an den Märkten beschleunigen wird. Um dies zu verhindern, müssten die Notenbanken Gewehr bei Fuß stehen und, wenn nötig, intervenieren, denn die Europäische Union wäre jetzt in tödlicher Gefahr.

Seine Aussagen spiegeln die Geisteshaltung der Notenbanker wider und bieten die nötige Steilvorlage, um in der ganzen Welt weitere Gelddruckprogramme aufzulegen. Der langsame Abgesang der Europäischen Union und des Euros veranlasste nun sogar die Ratingagentur „S&P“ die Bonität der Europäischen Union von „AA+“ auf „AA-„ abzusenken. Alle Zeichen stehen auf weitere Finanzmarktturbulenzen, wovon der Goldpreis profitieren wird. Besonders physisch sollte man deshalb stark auf der Käuferseite stehen, um sich für einen Zusammenbruch der politischen EU und des Euros zu rüsten.

Großbritannien stimmt für EU-Austritt – Gold steigt zeitweise um 150 Euro!

von Tim Schieferstein E-Mail 25.06.16 09:18:55

Den Angelsachsen gelang heute Nacht in einer Volksabstimmung das scheinbar Unmögliche: Der Erfolg des Referendums zu einem Austritt aus der Europäischen Union. Mit 51,9% konnten die Brexit-Befürworter die Abstimmung für sich entscheiden. Nigel Farage, Vorsitzender der britischen Unabhängigkeitspartei (UKIP), forderte Premierminister David Cameron nach der Veröffentlichung der Ergebnisse zum Rücktritt auf. David Cameron kündigte kurze Zeit später dann tatsächlich an, sein Amt als Premierminister niederzulegen. Auch solle nach Farages Vorstellungen der 24. Juli ein Unabhängigkeitsfeiertag werden. In der Tat ist das heutige Ergebnis ein großer Tag für die Freiheit aller Europäer, die nun in ihrem Streben nach Selbstbestimmung neuen Mut fassen können. Jetzt werden sich die britischen EU-Bürokraten richtige Jobs suchen müssen, anstatt die Europäer mit Vorschriften zu gängeln und auf Kosten Dritter zu leben. Aus Sicht der Österreichischen Schule sind der Abbau dieser unnötigen Bürokratie, sowie das Ende der Transferzahlungen in die EU eine enorme Reduzierung von Kosten für Großbritannien und bereits so ein finanzieller Gewinn. Der Abbau von Regulierungen wird das Wirtschaftswachstum in Großbritannien wieder ankurbeln, da die staatlichen Fesseln für die englische Wirtschaft gelockert werden.

Für den Welthandel dürfte es keine Probleme geben, wenn die EU nicht zusätzliche Schutzzölle und Handelsbarrieren errichtet. Es ist zu erwarten, dass der Handel ebenso reibungslos weiter vonstattengehen wird, wie bisher auch mit der Schweiz oder Norwegen. Der Wettbewerb zwischen den Regierungen wird wieder zunehmen und so für niedrigere Steuern und Abgaben sorgen. Insgesamt sind mehr Arbeitsplätze, mehr Wohlstand und mehr Demokratie in Europa durch den Brexit zu erwarten, wobei eine weitere Dezentralisierung Europas vorteilhaft und wünschenswert wäre und im wirtschaftlichen Interesse der europäischen Bevölkerungen. Das freiheitliche Ideal wäre ein Europa der kleinen Einheiten – der „tausend kleinen Liechtensteins“, wie es der Vertreter der Österreichischen Schule, Hans Hermann Hoppe, gerne formuliert. Dies würde wohl die größte Freiheit, den größten Wohlstand und am meisten Demokratie und Sicherheit produzieren. Jedoch ist das britische Referendum für die Politik nicht verbindlich, weshalb die nächsten Monate abzuwarten bleibt, ob die britische Politik den Willen des Volkes respektiert und seinen Willen umsetzen wird.

SCHWARZER FREITAG AN DEN BÖRSEN

Nach dem Mord an der britischen Abgeordneten Jo Cox, der das Momentum der Brexit-Bewegung zerschlug, wiesen die Umfrage- und Wettergebnisse in der letzten Nacht noch auf einen wahrscheinlichen Verbleib Großbritanniens in der EU hin. Es galt als ausgemachte Sache, weshalb sich die Märkte auf einen Verbleib in der EU einstellten. Die Aktienmärkte gingen teilweise auf neuen Jahreshochs aus dem Handel und der Euro kratzte an dem Widerstand bei 1,145$, während der Goldpreis auf 1.250$ fiel.

Heute am frühen Morgen um kurz vor 4 Uhr drehte sich das Blatt jedoch mit den ersten aussagekräftigen Wahlergebnissen, die auf einen BREXIT Großbritanniens hindeuteten. Daraufhin kam es zu massiven Verwerfungen auf allen Märkten – das Pfund brach zum Dollar um 11% von 1,50$ auf 1,32$ ein und erreichte damit ein 30-Jahrestief, der amerikanische Aktienmarkt fiel im Future-Handel um 6%, der Deutsche Aktienindex (DAX) brach sogar um fast 11% ein und der Euro verlor zum Dollar rund 3% in der Spitze. Solche Verwerfungen sahen die Finanzmärkte seit der Wirtschaftskrise in 2008 nicht mehr. Der Euro erlitt sogar den größten Tagesverlust zum US-Dollar in seiner Geschichte.

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GOLDPREIS STEIGT UM 150 EURO AUF JAHRESHOCH

Gold in Euro ging am gestrigen Handelstag bei 1.097€ aus dem Handel und stieg bis 6 Uhr morgens auf sagenhafte 1.246€ an, was einem Plus von nahezu 150€ entspricht. Interessant ist, dass der Goldpreis gleich zu Handelsbeginn um Mittenacht zu steigen begann. Jene Käufer kamen wohl etwas früher an Insiderinformationen zu den Ergebnissen, während der Rest des Marktes erst um 4 Uhr morgens informiert wurde und Gold dann den größten Teil seiner Bewegung bis 6 Uhr morgens durchlief. Gold in Euro erreichte damit heute einen neuen Höchststand in diesem Jahr!

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Da der US-Dollar zum Pfund und zum Euro deutlich zulegen konnte, war der Anstieg des Goldpreises in dieser Währung mit in der Spitze 100$ nicht ganz so stark. Ein Teil der Aufwärtsbewegung wurde bereits wieder korrigiert, doch steht der Goldpreis immer noch 60$ über dem gestrigen Handelsschluss.

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Das zentralistische Kreditgeldsystem Europas zerbricht mitsamt seiner Bürokratie und jene, die sich retten können, gehen wie die Briten von Bord. Erst kürzlich hatte Island seinen EU-Antrag zurückgezogen. Auch die Schweiz zog erst vor einer Woche offiziell ihren EU-Beitrittsgesuch nach 24 Jahren Bedenkzeit zurück, nachdem die Schweizer in einem Volksentscheid im März dazu votierten. Vor unserer aller Augen vollzieht sich eine ökonomische Zäsur historischen Ausmaßes. In diesem Umfeld sind starke Anstiege des Goldpreises – zum Teil auch von hunderten Euros, wie auch heute gesehen – jederzeit möglich. Daher ist es unabdingbar die eigene physische Ware an Münzen und Barren vorher erworben zu haben, um den Einstieg in den sicheren Hafen Gold nicht zu versäumen und damit das Schicksal der EU und des Euros zu teilen.

Bundesverfassungsgericht (BVerfG) bricht Recht zugunsten der EZB

Den Zerfall Europas zeigt auch der erneute Rechtsbruch des Bundesverfassungsgerichts, welches zugunsten der Europäischen Zentralbank entschied. Obwohl die monetäre Staatsfinanzierung eigentlich illegal ist, darf sie nun offiziell auch Staatsanleihen kaufen, um Staaten in Not weiter zu finanzieren. Der im Grundgesetz garantierte Schutz auf Eigentum kann rechtlich damit nicht mehr durchgesetzt werden. Erst hatte Karlsruhe entschieden, dass die EZB ihre Kompetenzen überschreite, doch nachdem der Europäische Gerichtshof das rechtswidrige Handeln der EZB für rechtmäßig erklärt hatte, trauen sich die Karlsruher Richter nicht mehr, sich dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) entgegenzustellen. Die Aushöhlung des Euros und die Enteignung der Sparer schreiten damit voran und ein Ende dieser unverantwortlichen Politik ist nicht absehbar. Die Edelmetallpreise – allen voran Gold als härteste Währung der Welt – müssen dadurch zwangsläufig weiter ansteigen.

Wie den aufrechten Gang wiederfinden?

von Wolfgang Arnold21.06.16 16:50:08

Seit 8000 Jahren haben Deutsche mit Erfindergeist und Wagemut die Welt verändert und das Leben der Menschen bereichert. Nicht erst mit der Industriellen Revolution begann der Aufbruch in ein neues Zeitalter. Die ältesten, auf Deutsche Leistung zurückgehende Erfindungen sind über 8000 Jahre nachweisbar.

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10-jährige Bundesanleihen erstmals im negativen Bereich

von Tim Schieferstein E-Mail 19.06.16 09:07:47

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik rentierten die 10-jährigen Bundesanleihen in dieser Woche mit -0,03% negativ. Für jeden Euro, den sich die

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