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Wie die Bürokratie in Brüssel die Idee von Europa zerstört

von Marco Freundl E-Mail 14.10.13 21:03:26

Wer mich persönlich kennt weiß, dass ich ein liberal eingestellter Mensch bin und für die Freiheit und Menschlichkeit plädiere. Auch wenn das Wort "liberal" durch die erst kürzlich stattgefundene Wahl in Deutschland einen faden Beigeschmack bekommen hat, ist die Grundidee dieses Wortes wichtig für die Bevölkerung in der EU. Denn auch die EU ist mit dem Gedanken der Liberalität entstanden und sollte Freiheit, Wirtschaftlichkeit und Erleichterung bringen. Vor allem aber sollte ein fester Zusammenhalt unter den Völkern entstehen und dies war besonders in Europa nötig, auf einem Kontinent auf welchem es in der Vergangenheit alle 50 Jahre zu einem neuen Krieg kam. Doch wie sieht es heute aus, lebt der Grundgedanke der EU auch heute noch?

Jeder sollte eigenverantwortlich über sein Leben bestimmen dürfen. Was aktuell in der EU geschieht hat aber nichts mehr mit Freiheit und Einigkeit zu tun, sondern erinnert eher an eine Diktatur wie man sie in der ehemaligen DDR oder UdSSR vorfand. Nicht wenige nennen die EU daher auch EUdSSR, da hier eine Zentralregierung vor unserer aller Augen entstanden ist. Nicht nur über Recht und Unrecht wird hier entscheiden (wer hat hierzu überhaupt das Recht?), sondern eine größere Planwirtschaft als in den eben genannten Ländern entsteht - den Ausgang solcher Modelle konnte man schon zu Hauf in der Vergangenheit mit verfolgen. Meiner Meinung nach ist der Begriff EUdSSR daher zu Recht gewählt, erst recht, wenn man die Rettungsschirmodyssee der letzten Monate mit verfolgt. Solidarität ist gut und schön, aber ein Freifahrtsschein für Misswirtschaft sollte es bitte nicht sein. Dass ich mit dieser Meinung nicht alleine da stehe und jeder Mensch selbst zu dieser Ansicht kommen sollte, wenn er sich nicht gerade 24 Stunden der Dauerberieselung der Medien aussetzt und somit sein eigenständiges Denken einstellt, "beweist" der Publizist Henryk M. Broder, welcher vor rund einer Woche bei Markus Lanz zu Besuch war. Broder weist deutlich auf die Missstände der EU-Bürokratie hin und welche Geldverschwendung hier stattfindet. Meiner Meinung nach ist dies jedoch nicht einmal das bedenklichste an der ganzen Entwicklung, der heutige Überwachungsstaat der uns überall umgibt ist weit schlimmer als er in der ehemaligen DDR jemals hätte sein können (damals fehlten die technischen Möglichkeiten!). Doch Überwachung beißt sich mit Freiheit und Eigenständigkeit!!!! Damals gingen die Menschen in der ehemaligen DDR auf die Straße da ein "paar" Daten über sie gesammelt wurden, heute geben diese Menschen die Daten bereitwillig und FREIWILLIG bei Facebook und Co an. Heute hat der Staat weit mehr Daten über uns als er es vor rund 20 Jahren beim Mauerfall hatte. Wie sich die Zeiten doch ändern können, denn heute hören wir von keinen Protestbewegungen sondern dem Gegenteil - von Menschen die nach noch mehr Überwachung rufen um scheinbare Sicherheit (vor Terrorismus?!) zu erlangen.

Doch ich schweife vom eigentlichen Thema ab. Broder hat sich nicht auf die Überwachungspraktiken bezogen, sondern prangert vor allem den Bürokratieirrsinn und die stattlichen Gehälter (fürs Nichtstun?!) an. Als Beispiel könnte man die Glühbirnenverordnung (totale Überregulierung! - haben die EU-Politiker nichts wichtigeres zu tun, z.B. sich etwas gegen die Armut vieler Menschen einfallen lassen?) nennen. Oder aber dass Bananen eine gewisse "Krummheit" vorweisen müssen. Die EU würde am liebsten alles diktieren und regeln. Freiheit? Fehlanzeige. Traurig finde ich in diesem Zusammenhang, dass auch Markus Lanz dieser Staatspropaganda aufgesessen ist (oder ist er dies gar nicht, sondern sympathisiert lediglich - ist das vielleicht der Grund für seinen Job beim ZDF?!), Broder angeht und scheinbar mit Edmund Steuber verbandelt ist. Doch das traurigste an dieser Talkrunde ist das Verhalten des Publikum, welches bei Markus Lanzs "Argumenten" lautstark applaudiert, aber bei Broder nur verhalten! Sind wir denn wirklich schon so uneigenständig im Denken, dass wir Lügen nicht mehr erkennen können die uns vorgesetzt werden? Aber wir wollen ja nicht das halb leere Wasserglas betrachten, sondern das halb volle - und dies sind in diesem Zusammenhang die wenigen Menschen die bei Broders Worten applaudierten. Aber wer weiß, vielleicht "musste" das Publikum ja nur lautstark bei Markus Lanz applaudieren, da sie es so vorgegeben bekamen. Manchmal wird man vor dem Besuch einer TV-Sendung darüber aufgeklärt wann man zu klatschen hat. Ein Signal wird anschließend an der richtigen Stelle gegeben, welchem das Publikum folgen soll. Wäre dies hier ebenfalls so, dann frage ich mich aber warum sich nicht mehr der Besucher gegen dieses Signal gewehrt haben. So bleibt uns nur zu hoffen, dass bald noch mehr aus ihrem "Schlaf" aufwachen und die Bewegung der "Erwachten" immer größer wird.

Wer sich im Übrigen für den Auftritt Broders interessiert, der kann diesen in der ZDF-Mediathek natürlich abrufen und zwar hier: Markus Lanz - Broder. Bei rund 53 Minuten kann man seinen Auftritt mit verfolgen.

Lassen wir uns den Grundgedanken der EU nicht von einigen wenigen zerstören und setzen wir auf Zusammenhalt und Freiheit!

Marco Freundl

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