Curcumin - der heilende Sekundär-Pflanzenstoff
von Hans Jörg Müllenmeister
04.05.13 07:26:51
Von den mehr als 60.000 bekannten Sekundären Pflanzenstoffen sind nur etwa 1000 genauer erforscht, z.B. das Beta-Carotin. Auf welch filigrane Weise diese Sekundärstoffe mit den Primärstoffen der Pflanze synergetisch zusammenarbeiten, liegt nach wie vor im Dunklen. Aber was bewirken Sekundäre Pflanzenstoffe, was nützen diese winzigen Mitbringsel der Pflanzen – letztlich auch uns? Im Laufe der Evolution bildeten sie die Abwehrstoffe gegen Fressfeinde oder mikrobiellen Angriff, wirken als Wachstumsregulatoren, als Farb- und Duftstoff. In weitaus größerer Menge sind dagegen Stoffe im primären Stoffwechsel des Pflanzenkörpers verbreitet wie Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Gewiss, bisher zählen die primären „Zutaten“ zu unseren essenziellen Nährstoffen. Es scheint aber, dass in Sekundären Pflanzenstoffen gesundheitsdienliche Geheimnisse schlummern, die unsere Stoffwechselprozesse günstig beeinflussen. Möglicherweise schützen sie vor verschiedenen Tumorarten, erweitern die Blutgefäße, senken den Blutdruck und beeinflussen positiv unser Immunsystem.


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