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Welche Banken waren die Gewinner und Verlierer 2009
von Marco Freundl
07.07.10 01:13:26
Im Krisenjahr 2009 mussten viele Unternehmen herbe Verluste einfahren. Die Bankenbranche war hiervon ebenso betroffen wie Produzenten und Dienstleistungsunternehmen. Dass es aber nicht nur Verlierer im Bankensektor gab ist dabei weniger bekannt.
Jedes Jahr veröffentlicht das Magazin „The Bank“ eine Rangliste der weltweiten Gewinner und Verlier im Bankensektor. In der nachfolgenden Grafik ist das Ergebnis abgetragen. Die Werte beziehen sich auf das Jahr 2009 und sind in Milliarden US-Dollar angegeben. Auf der linken Seite der Grafik werden die Verlierer, auf der rechten Seite die Gewinner aufgezeigt.
Das aktuelle Ranking bestätigt ein weiteres Mal die Machtverschiebung in Richtung der aufstrebenden Märkte. So sind vier chinesische Großbanken auf der Liste der 20 größten Bankgewinner. Aber auch Banken aus anderen Ländern wie zum Beispiel Brasilien sind unter den Gewinnern zu finden. Einzig die Deutsche Bank hat es aus dem deutschen Bankensektor unter die Top-20 Gewinner-Banken geschafft.
Zu den größten Verlierern im Jahr 2009 zählen vor allem (wen wundert es) europäische Banken. Deutschland ist hier mit drei Banken (HRE, Bayrische Landesbank und Commerzbank) vertreten.

Zu den aktuell vorherrschenden Zentralbank- und Zinsbedingungen, sollte es im Grunde allen Banken möglich sein Gewinne zu erzielen. Wer Geld zum Zinssatz von nahe Null Prozent aufnehmen kann und anschließend zu weit höheren Zinsen weiterverleiht, kann nur gewinnen. Banken verfügen somit aktuell über eines der renditestärksten Geschäfte der Welt. Dennoch ist auffällig dass viele Banken rote Zahlen schreiben und so die extremen Managementfehler der letzten Jahre für alle sichtbar werden. Nachhaltigkeit sieht ander aus.
Ihr Marco Freundl





