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Der Euro- Totalitarismus

von Freigeist Rüdiger vom Weisenstein E-Mail 22.08.11 22:18:01

Kommt es Ihnen auch so vor, als gäbe es bei Wahlen in Deutschland künftig nichts mehr zu entscheiden? Die europäische Schuldenkrise sorgt für eine scheinbar alternativlose Aufgabe deutscher Interessen. Der Berliner Reichstag stimmt seiner Selbstentmachtung gegenüber vermeintlich europäischen Interessen zu. Dabei verfolgen unsere Nachbarn, vor allem Italien und Frankreich eine konsequente Vertretung eigener Interessen.

Wie verhalten sich nun dabei unsere deutschen Parteien?
- Die CDU/CSU ist gespalten. Einige wollen das Erbe Kohls retten, der die Deutsche Mark als Zugeständnis für die Wiedervereinigung Deutschlands an Frankreich verkauft hat. Allen voran der verbitterte alte Greis im Rollstuhl. Merkel hat diesbezüglich keinerlei Emotionen und reagiert orientierungslos. Sie versucht, sich alles offen zu halten.
- Die SPD singt die sozialistische Internationale und setzt auf uneingeschränkte Solitarität. Koste was es wolle. Nach der Deutschen Einheit finanzieren wir eben auch noch die Europäische.
- Die grünen Multikultis und Ökofaschisten sind ebenfalls bedingungslos für Europa, Frauenquoten und auch sonst jede Art staatlicher Reglementierung.
- Die FDP ist nur noch ein bedeutungsloses Anhängsel der CDU/CSU und im Zerfall begriffen. Die Komiker Möllemann und Westerwelle haben diese Partei ruiniert. Vom Liberalismus ist diese Partei so genauso weit entfernt, wie die Sozis von der Marktwirtschaft.

Die derzeitige Schuldenkrise wird uns noch länger verfolgen. Für Deutschland stellt sich die Frage, ob wir es uns leisten können, unsere Nachbarländer mit Geld zu unterstützen, das wir selbst nicht haben. Auch unsere eigenen Schulden sind nicht länger tragbar. Mit welchem Geld sollen wir nun auch noch für fremde Schulden bürgen?

Wir deutschen Bürger wollten keinen Euro. Keiner hat uns je gefragt. Die Deutsche Mark war akzeptiert. Der Euro ist staatliches Zwangsgeld. Er mag zwar den deutschen Großkonzernen einen Vorteil verschaffen. Der Bürger und Steuerzahler zahlt dafür die Rechnung. Mit dieser Währung werden wir uns niemals anfreunden.

Wann endlich gibt es die Partei der "Wahrhaften Deutschen"?

Deutschland hat in der nazionalsozialistischen Vergangenheit unsägliches Unheil angerichtet. Dafür wurden wir auch zur Rechenschaft gezogen und haben kollektiv bitter für den Völkermord der Nazis bezahlen müssen. Aber folgt daraus auch die Verantwortung, daß wir nun die Welt retten müssen? Wie kann man nur so vermessen sein?

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen? Das hatten wir doch schon mal.

Wir sollten unseren eigenen Weg gehen. Wer uns folgt, sei uns willkommen.

Dabei ist klar. Den Weg zurück zur Mark wird es nicht geben. Aber eine solide Währung mit soliden Partnern ist machbar.

Ihr Freigeist Rüdiger vom Weisenstein

7 Kommentare

Kommentar from: oekonomierat [Besucher]
*****
selten Besseres zum Thema gelesen!
23.08.11 @ 11:24
Kommentar from: Bemenzi [Besucher]
****-
der artikel trifft den nagel auf den kopf. wir sollten schon ein wenig selbstbewußtsein entwickeln, wenn wir nein sagen bricht zwar der sturm der entrüstung über uns hernieder und die angelsächsische finanzelite bekommt leichte kopfschmerzen, aber auch am tag danach geht die sonne wieder auf und wir sind wohl besser aufgestellt als all die anderen.


mich stört an obigem artikel allerdings eine sache: im letzten drittel die worte "bitter" und "müssen". Es war schon gerecht und notwendig! aber heute 70 Jahre später sollte damit dann langsam schluss sein - mit der büßerrolle.
23.08.11 @ 17:10
Kommentar from: Matthias [Besucher]
**---
Sehr geehrter Freigeist,

die Sache ist ganz einfach zu erklären. In der City of London sitzen einige Herren die alles von langer Hand Planen. Wie 1929, so auch heute.

1. Zinsen runter (Kredite wie Opium)
2. Geldmenge erweitern
3. Zinsen rauf (Absturz der Verschuldeten)
4. Geldmenge für die Wirtschaft verringern

Ganz einfach. Dann habe ich in der neuen Weltwirtschaftskrise die wahren Wert. Den Herren ist sehr wohl bewusst, dass die kleinen Scheinchnen keinen Wert haben.
Die Politiker werden von den Herren ausgesucht. Was erwarten Sie? Undankbarkeit für eine lebenslange Versorgung? Sie arbeiten doch gut für die Herren.
Und ganz nebenbei plant man die Vereinigten Staaten von Europa. Deutschland als ein unbedeutendes Bundesland.

Die Herren wissen, dass ein Land max. 60 Jahre (2005) nach der Hagerlandkriegsordnung (HLKO von 1907) besetzt werden kann und das Deutsche Reich von 1937 - nicht zu verwechseln mit dem Dritten Reich - nicht untergegangen ist. (Siehe BfG. Urteil)
Es gilt zu verhindern, dass das Deutsche Reich nach einem Friedensvertrag wieder voll funktionsfähig wird. Es gibt in Deutschland über 30.000 Selbstverwaltungen (BGB § 1 Natürliche Person und eine Exilregierung Deutsches Reich)
Von Staatlichen Selbstverwaltungen liegen bereits drei Klagen vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag vor. Die Klagen wurden angenommen.
Siehe:
www.fruehwald.selbstverwaltung-deutschland.de

Es liegt an den Deutschen was aus Deutschland wird.
Die BRD ist seit 1990 jedenfalls nur noch eine Handelsorganisation. (Siehe Streichung Art. 23 GG. 1990, Bereinigungsgesetze 2006 / 2007)
23.08.11 @ 20:03
Kommentar from: Nathan Samuelsson [Besucher]
*****
Nun ja, es gibt sie die "wahren Finnen", wieso nicht auch die "wahren Deutschen"? Aber jahrzehntelange mediale Indoktrination hat die Deutschen mental so programmiert, dass sie glauben sie wären Nazis, wenn sie sich loyal zu Deutschland und zur deutschen Kultur verhielten. Ein tief verwurzelter kultureller Selbsthass, der geradezu exhibitionistisch zur Schau gestellt werden muss, soll jeden Verdacht zerstreuen, man hätte den Nazi-Virus in Deutschland noch nicht überwunden. Dabei ist es gerade diese pathologische Selbstverleugnung, diese unerträgliche nationale Selbstverstümmelung, die letztlich zu einer tragischen Renaissance eines Patriotismus dunkelster Färbung führen wird. Erlaubt man einer gesunden Neigung zum bürgerlichen Patriotismus und kultureller Identität nicht dessen Verwirklichung, so wird diese Repression letztlich zur Manifestation eines pathologischen, aggressiven und höchst destruktiven Nationalismus übelster Prägung führen, sei es nun im Gewand einer totalitären Weltstruktur, einer sozialistischen Internationalen oder in Form eines Vierten Reiches.
24.08.11 @ 10:58
Kommentar from: Holzauge [Besucher]
*****
kurz aber herzlich. Soll jetzt etwa gelingen was vor 70 Jahren scheiterte? Und wieder dürfen wir dazu nicht abstimmen, weil es eine Breite Zustimmung hierzu wieder unwahrscheinlich ist. Wäre ja auch egal, weil unsere Regierung sich ja sowieso nicht an das Abgemachte hält. Wo bleibt der Staatsanwalt...
Wer will dies also? Wer steckt wirklich dahinter? Etwa die gleichen Kräfte wie damals? Pfui Spinne...
Und welche Partei?
Ich weiss, die Bueso hat keine Chance, aber auf ihrer sehr informativen Webseite stehen all die richtigen Antworten.
Ich wähle jedenfalls nicht für die üblichen Betrüger.
Der Michel schläft und ich pack die Koffer. Tschuess.
24.08.11 @ 11:17
Kommentar from: Kai [Besucher]
*****
Zumindest nimmt bei immer mehr Abgeordneten die Einsicht zu, dass der Verlust staatlicher Souveränität nicht einfach so hingenommen werden darf; insofern hoffe ich inständig, dass hier keine Mehrheit aus FDP/CDU/CSU zustande kommt, wenn es um die Abstimmung um den ESM im Herbst geht.
Auch wenn dann die Regierung Merkel mit Sicherheit am Ende ist, haben wir dann hoffentlich eine mediale Aufmerksamkeit, die immer mehr Bundesbürger aufwachen und an einem Europa mit Deutschland als fast alleinigem Zahlmeister zweifeln lässt.

Wie auch immer: Europa steht vor einem scherbenhaufen, dessen sollte sich jeder bewustt sein und sich entsprechend auch finanziell aufstellen .....
24.08.11 @ 13:43
Kommentar from: Gustav [Besucher]
Was immer wieder vergessen wird, der Euro und die EU sowie die damit einhergehenden Probleme sind künstlich geschaffen. Geschaffen von verwirrten Machtausübern in undemokratischer, diktatorischer Manier. Speziell die deutschen Volksverräter ab 1990 sollten in ihren Ambitionen hinterfragt werden. Die Nationalsozialisten wollten ein starkes und freies Deutschland, die Kommunisten wollten ein besseres Leben für das eigene einfache Volk, fataler Weise waren ihre Wege und Mittel dieses zu erreichen völlig inakzeptabel.
Was wollen die heutigen deutschen Politiker eigentlich ? Sich großzügige Bezüge sichern und sich in der Machtsonne aalen, auch wenn das eigene Land dabei vor die Hunde geht ?
26.08.11 @ 16:03

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