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Vom Fall des Papiergelds und Papiergolds

von Peter Boehringer E-Mail 29.10.09 16:18:29

In diesem Blogeintrag lesen Sie drei kurze Meldungen von heute, die nur auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Auf den zweiten geht es in allen Fällen um Entfremdung: die der türkisch-arabischen Welt nämlich, an der der "Westen" mit seiner absurden Währungs- und globalistischen Machtpolitik durchaus mit schuld ist [was natürlich keineswegs heißen soll, dass wir zur "Kompensation" des Orients nun alle Visa-Schranken aufgeben sollten, wie es unsere multikulturellen Gutmenschen ständig fordern und durchsetzen!]. Es ist aber logisch, dass westliche Scheinwerte (Dollar, Papiergold) und entkernte westliche Symbole (WTI) ausgerechnet vom politisch inkorrekten Orient als solche entlarvt werden. Schon schlimm, dass ausgerechnet intolerante und totalitäre Regimes hier klarer sehen als die westlichen Medien...

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30 Minuten bis zur Monetisierung

von Peter Boehringer E-Mail 28.10.09 12:49:13

In den klassischen VWL-Lehrbüchern zur Geldpolitik wird der direkte Aufkauf von frisch emittierten Anleihen durch die jeweilige Zentralbank eines Landes zurecht als potenziell hoch inflationärer Schritt bezeichnet. Seit einem Jahr haben die Fed und andere Zentralbanken diesen Schritt daher formal immer vermieden, obwohl sie in den letzten Monaten teilweise recht nah am direkten Aufkauf dran waren. Wir berichteten - aber der Mainstream schwieg und verschweigt auch weiterhin diese anhaltende de facto Monetisierung fast völlig. Und so bleibt aus gegebenem Anlass mal wieder nichts anderes übrig, als das Wahre im Goethe´schen Sinne immer zu wiederholen.

Dies insbesondere deshalb, weil die Frist von der Anleihe-Emission zum Aufkauf durch die Fed kürzlich bereits auf 30 Minuten 88| geschrumpft ist! Die Schamfrist zur Vermeidung der DIREKTEN Monetisierung beträgt nun also noch eine halbe Stunde!

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Verhaltenssteuerung per Prognose

von Peter Boehringer E-Mail 27.10.09 16:11:33

Hier einige sehr aufschlussreiche Fundstücke aus dem Print-Magazin "Der Wirtschaftsjournalist" (Fachblatt für Wi´journalisten), Ausgabe 5-2009; S. 27 und 35:

"Lüge oder Untergang Tabuthema Finanzcrash: Wussten Wirtschaftsjournalisten mehr als sie berichtet haben? Ist der Wirtschaftsjournalismus systemrelevant?
Die Angst im vergangenen Herbst war groß. Viele Menschen begannen [Bargeld] zu horten. Auch Mitglieder der Eliten gingen zum Geldautomaten. Im vergangenen 'Wirtschaftsjournalist'-Interview gestand 'WiWo'-Chef Roland Tichy, auch er habe sich [nach der Lehman-Pleite im Herbst 08] mit Bargeld eingedeckt."

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Indifferente Signale, Gold felsenfest

von Jan Kneist E-Mail 20.10.09 12:58:14

Wie nicht anders zu vermuten war, ist noch immer nicht klar, wohin die Wirtschaft in den nächsten Monaten steuern wird. Betrachtet man sich Dax und Dow, dann ist die Erholung ausgemachte Sache. Wie an dieser Stelle vor etlichen Wochen gemutmaßt, hat der Dow tatsächlich wieder 10.000 Punkte überschritten und damit den Bären das Genick gebrochen.

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Kluge Fettzellen - dumme Eßgewohnheiten

von Hans Jörg Müllenmeister18.10.09 15:33:14

In der Steinzeit sicherte eine Körperarmee aus 90 bis 150 Milliarden Fettzellen, die Adipozyten, unser Überleben - ein Depot für schlechte Zeiten. Dieser körpereigene Energieschwamm konnte bei Bedarf wachsen, aber auch wieder schrumpfen. Inzwischen ist unsere Nahrung zum Industrieprodukt verkommen, unsere Fettdepots sind eher damit überfrachtet. Vermehrt reichert sich unser Blut mit Fettsäuren an, die sich mehr und mehr in Herzmuskelzellen einlagern. Gleichzeitig ertrinkt die Sicherheitspolizei, die Fresszellen (Makrophagen) in Fettsäure. In den infiltrierten Herzzellen bildet sich ein Killerfett, das Ceramid. Schlimmstenfalls gibt es den Herzzellen den Todesstoss.

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