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Zitat der Woche: Volcker zu Finanzinnovationen

von Peter Boehringer E-Mail 13.12.09 16:07:42

Ein bemerkenswertes "Scherbengericht der Woche" hat es nicht in die deutschsprachige Berichterstattung geschafft: Ex-Fed-Chef Paul Volcker hat sich sehr pointiert geäußert zur Behauptung, die vielgelobten "financial innovations" bzw. Derivatstrukturen, die die Bankenwelt während der letzten etwa 15 Jahre in die Welt gesetzt haben, würden "Wachstum fördern" oder gar zu Wohlstand führen:

"I wish someone would give me one shred of neutral evidence that financial innovation has led to economic growth — one shred of evidence." :!:

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Klimalügengipfel: ein vatikanisches CO2-Konzil

von Hans Jörg Müllenmeister12.12.09 09:54:51

Verzeihung, dass ich überhaupt noch atme; komme soeben vom Gang nach Canossa zurück; entschuldigen Sie, habe dabei zuviel CO2 ausgeatmet, ich, ein harmloser Klima-Rüpel unter vielen Rindvieh-Rülpsern. Wir alle sind Bonsei-Pubser, gemessen an den Ozeanen, die jährlich 80 Gigatonnen Kohlendioxid ausstoßen. Da drückt man doch auch natürlichen CO2-Quellen der Erde das Stigma der Giftschleuder auf. Hirnrissig!

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Wären Saurier Opfer der heutigen Gravitation?

von Hans Jörg Müllenmeister11.12.09 10:39:21

Nein, nicht trauriger wären sie heute, aber in ihrer Urform immobil wie ein Haus. Am Beginn der Jurazeit, zur Hochzeit vor 200 Millionen Jahren, hätte ein Seismosaurus geschätzte 70 Tonnen gewogen. Erstaunlich: war damals die Erdanziehung geringer? Vor 65 Millionen Jahren - kurz vor dem Aussterben der Saurier am Ende der Kreidezeit - erreichte ein Brontosaurus mit der heutigen Erdanziehungskraft 32 Tonnen Lebendgewicht. Damit war es ihm gerade noch möglich, sich zu bewegen.

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Auftakt-Bericht vom Welt-CO2-Kirchentag

von Peter Boehringer E-Mail 08.12.09 11:22:40

Schon vom ersten Tag des zweiwöchigen Welt-CO2-Kirchentages in Kopenhagen mit mehr als 30.000 Beteiligten gibt es einiges zu berichten.

1. CO2 ist seit heute offiziell ein gefährliches und gesundheitsschädliches Klimagas

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Wie hältst Du es mit der direkten Demokratie?

von Peter Boehringer E-Mail 07.12.09 13:17:57

Eine Woche hat es gedauert, bis sich die Pseudo-Demokraten vom Schock der Schweizer Minarett-Volksabstimmung erholt haben. Wie bloß sollte man den Völkern Europas erklären, dass die Schweizer kollektiv falsch abgestimmt haben? Und wie sollte man erklären, dass in anderen Ländern keine vergleichbaren Abstimmungen zugelassen werden?

Der türkische Premier Erdogan hatte es dabei noch vergleichsweise einfach: Der konsequente Führer der Auslandstürken und des türkischen Staatsislams erklärte einfach, es hätte nie zu einer solchen „faschistischen Abstimmung“ kommen dürfen. Verbiegen musste er sich dabei nicht, denn er ist ja schon lange on record als strenger Menschenrechtler mit dem Verdikt, Integrationsforderungen seien Verbrechen gegen die Menschlichkeit...

So weit, so erwartbar. Weit schwerer mit der Verurteilung von Volksabstimmungen tun sich dagegen die rotgrünen „basisdemokratischen“ Kräfte mit 68er- und Sponti-Vergangenheit sowie die APO-Demonstrations-Kohorten mit einschlägigem Mutlanger track record. Aber auch die FDP-nahen vermeintlichen "Liberalen", die schon aufgrund des eigenen Freiheits-Credos eigentlich den Bürgern immer ihren unzensierten, unreglementierten und damit in Volksabstimmungen abfragbaren Willen geben sollten.

In dem Moment, in dem Volksabstimmungen gegen die eigene Überzeugung ausgehen, lassen selbst langjährige, selbsterklärte „Stimmgeber des Volkes“ die basisdemokratische Maske fallen und werden zu totalitären Zensoren. Den Vogel schießt heute im Leitkommentar der SZ der Säulenheilige Heribert Prantl ab, der in einer spektakulären Volte mindestens drei Jahrzehnte seiner eigenen „volksnahen“ und Plebiszit-freundlichen Schreibe ad absurdum führt [„Minarette und Zigaretten“, SZ vom 7.12.2009, S. 4].

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