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Sozialismus als Alternative zur Realität

von Peter Boehringer E-Mail 22.06.10 12:58:18

Unten die neueste Stützungsmeldung des sozialistischen EUropäischen EZB-Systems. Man beachte insbesondere den Euphemismus "Die Bundesbank KANN bis zu 15 Mrd EUR ... kaufen".

Als ob sich BuBa-Weber freiwillig um diese überteuerten Risikopapiere reißen würde. Wenn ein Kredit-Aufkauf explizit und erklärtermaßen dazu da ist, "Risikoprämien zu verringern", dann bedeutet es in einer Marktwirtschaft AUTOMATISCH und PER DEFINITION, dass die BuBa und die EZB die Papiere nicht risikoadäquat und damit zu teuer einkaufen. Sonst würde der Markt die Risikoprämien auch von ganz alleine wieder auf niedrigeres Niveau bringen. Das ist Erstsemester-Stoff für Wirtschafts-Studenten. Debatten HIERÜBER sind müßig, weil man über eindeutige Wirkungsmechanismen nicht debattieren kann.

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Wohin geht die Reise bei Gold und den Standardmärkten?

von Marco Freundl E-Mail 22.06.10 01:08:01

Wie im letzten Blog versprochen, wollen wir uns heute die Märkte etwas näher betrachten. Da dies in Blog-Form zu aufwändig ist, habe ich für Sie ein PDF bereit gestellt, welches Sie gerne bei mir abrufen können. An dieser Stelle möchte ich aber nochmalig auf den Euro, Gold und den S&P 500 (stellvertretend für die Standardmärte) eingehen.

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Griechenland-Rettung gescheitert

von Daniel Haase18.06.10 19:29:55

Spanien und Portugal droht noch in 2010 der Bankrott

In den zurückliegenden Tagen stiegen die Risikoaufschläge auf griechische Staatsanleihen wieder dynamisch an. Die Märkte zweifeln zu Recht an der Wirksamkeit der gigantischen „Rettungspakete“. Die Ursachen der Krise wurden von der Politik gar nicht adressiert. Weder das Problem der strukturellen Überschuldung des Staates noch das der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit wurde angegangen. Die EU- und IWF-Schecks über insgesamt 135 Milliarden Euro können zwar die Zahlungsfähigkeit der Hellenen über eine gewisse Zeit aufrecht erhalten. Letztendlich werden sich sowohl die Griechen als auch die übrigen Europäer aber entweder für eine dauerhafte, umfangreiche Alimentierung (Stichwort: Transfer-EUnion!) oder aber für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro bei gleichzeitiger Schuldenrestrukturierung/Staatsbankrott entscheiden müssen! Die Märkte scheinen auf eine Grundsatzentscheidung bereits in 2010 zu spekulieren: Es könnte ein europapolitisch sehr heißer Herbst werden (s. Abb. 1):

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Sechs Wochen danach: was der Mainstream jetzt nachreicht

von Peter Boehringer E-Mail 18.06.10 11:07:38

Der Inhalt dieses Blogeintrags ist für regelmäßige Leser kaum überraschend. Aber schon aus Dokumentationszwecken der Situation um den 7. Mai 2010 muss man Artikel wie den untenstehenden hervorheben und archivieren. Genauso wie viele Blogs und Nachrichtenseiten im Internet schon im September und Oktober 2008 völlig zurecht die entsprechenden Analysen "Wir stehen kurz vor dem System-Meltdown!" dokumentiert haben.

In einem System des ungedeckten Papierschuldgelds werden solche "black swan" (= eigentlich statistisch undenkbare) Ereignisse immer und immer wieder eintreten - bis eben eines Tages eine dieser Situationen nicht mehr beherrschbar ist - selbst nicht mehr unter dem Bruch aller Regeln wie im Oktober 2008 und im Mai 2010. Armageddon wurde im Mai 2010 ein weiteres Mal verschoben. Der Preis für die Menschen wird alleine in EUropa über 2000 Mrd. EUR sein.

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Gold ist nicht zu bremsen

von Jan Kneist E-Mail 15.06.10 14:55:27

Gold war in den letzten Wochen kaum zu bremsen und stellte bei 1252 $ ein neues Allzeit-Hoch auf und trotz immer wiederkehrender, vorübergehender Einbrüche notiert es weiter sehr hoch, untypisch für diese Jahreszeit!

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