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Archiv für: September 2013

Portugal ersäuft im Fett des Staatsapparats

von Wolfgang Prabel E-Mail 30.09.13 18:52:55

Die portugiesische Wirtschaft verfügt über einen nennenswerten industriellen Sektor. Er erzeugt einschließlich des Bauwesens 23 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Weitere 2 % trägt die Landwirtschaft bei. 8 % des BIP bringt der Tourismus. 67 % des BIP sind sonstige Dienstleistungen.

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Intelligenz, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit

von Wolfgang Prabel E-Mail 23.09.13 22:42:25

630 Abgeordnete hat der neue Bundestag. Man braucht für die Mehrheit also 316 Stimmen. Einige SPD-Linke und auch einige Grüne liebäugeln mit der linken Mehrheit. 319 Stimmen haben SPD, Grüne und Linke zusammen.

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Freitag ab eins macht jeder seins

von Wolfgang Prabel E-Mail 21.09.13 17:59:19

Für sehr gute Verdiener macht es kaum Sinn, neben der Arbeit noch etwas im Garten oder im Stall zu erzeugen. Auch das Basteln am eigenen Häuschen macht nur wenig Sinn. Lieber ein paar gut bezahlte Überstunden im Betrieb und man kann einen Handwerker beschäftigen oder alles fertig im Supermarkt kaufen.

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Warum die Bank immer gewinnt

von Wolfgang Prabel E-Mail 17.09.13 21:33:08

Früher bekam man als Bankkunde 4 % Zinsen und die Bank trug das Risiko. Heute zahlt die Bank 4 % Dividende an ihre Aktionäre und der Bankkunde trägt das Risiko.

Es gibt banktypische Risiken. Das sind beispielsweise schwankende Wechselkurse zwischen Währungen, die Änderung von Zinssätzen bei der Ausleihung von Geld, die Änderung von Zentralbankzinsen, die Änderung von Aktienkursen (bei Eigenhandel der Großbanken mit Aktien) und vieles mehr. Alle diese Risiken braucht man nicht mehr selber zu tragen, man kann sie in Finanzwetten verpacken und an Rentner vertreiben. Das war das Konzept der Banken seit Clinton und Blair. Es sparte Eigenkapital der Banken zur Hinterlegung der Risiken.

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Bankangestellte und Versicherungsvertreter leben bereits im Sozialismus

von Wolfgang Prabel E-Mail 12.09.13 11:43:44

Trotz Finanzkrise verdienen die deutschen Arbeitnehmer von Banken und Versicherungen 5.250 Euro monatlich im Durchschnitt (die maroden Landesbanken haben die Löhne übrigens nicht gesenkt). Am wenigsten verdienen Leute im Gastgewerbe mit weniger als 2.080 Euro monatlich. Das liegt nicht daran, daß die Gewerkschaft Verdi, die die Banker vertritt, geschickter ist, als die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten NGG.

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Neue Chance für das norwegische Lofoten-Öl

von Wolfgang Prabel E-Mail 06.09.13 16:47:53

Am 9. September wird in Norwegen das Parlament neu gewählt. Das Wahlergebnis könnte für die europäischen Haushalte mittelfristig positive Auswirkungen auf den Benzin- und Heizölpreis haben.

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Schuldendienst ist viel höher, als das Wachstum in der Eurozone

von Wolfgang Prabel E-Mail 05.09.13 22:34:59

„Eurozone kommt aus der Rezession“. So lauten die Überschriften der Mainstreamgazetten. Null-Komma-Drei Prozent Wachstum in der Eurozone geschafft!

Der durchschnittliche Stand der Staatsverschuldung in der Eurozone liegt bei 92,2 % des BIP. Wenn diese Schuld mit 3 % verzinst würde, so bräuchte es 2,8 % Wachstum, damit die Schulden gemessen am BIP nicht weiter steigen, bei 4 % Verzinsung wäre bereits ein Wachstum von 3,7 % erforderlich. Griechenland verzinst seine 10jährigen Anleihen mit über 10,2 %, Portugal mit 6,3 %, Spanien mit 4,7 und Italien mit 4,4 %. Deutschland zum Vergleich 1,7 %.

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