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Letzte Kommentare

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Daniel B. [Besucher]
Desertec ist nun offiziell tot!

"Desertec gibt seine Strategie, Strom aus der Sahara nach Europa zu exportieren, auf. Paul van Son, CEO der Desertec Industrial Initiative (Dii GmbH), sagte dies heute [17.6.2013] in einem Interview mit der EU-Politik-News-Seite EurActiv."

http://www.energie-und-technik.de/energiequellen/news/article/98502/?cid=NL

*******
=> Ergänzung PB: Q.e.d. - das bestätigt noch den Blog. Das von Son hier nun absurderweise bemängelte "eindimensionale Denken" war allerdings von Anfang an sein eigenes: eindimensional POLITISCH - niemals marktwirtschaftlich.
PermalinkPermalink 17.06.13 @ 13:40

Als Antwort auf: Dokumentation: Roland Baaders Werk und Wirken

Peter Boehringer [Mitglied]
Vorbemerkung PB: Bitte vorrangig inhaltlich relevante Kommentare zu den in der Rede angesprochenen Thesen und Zitaten zusenden. Persönliches Feedback zur Auszeichnung und zu Roland Baaders Leistungen bitte eher per Email oder in den Kommentarbereich des Nachrufblogs schreiben, danke.
PermalinkPermalink 12.06.13 @ 11:27

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Müller [Besucher]
Zitat: "Ist es nicht wunderbar `logisch` dass in diesem Umfeld Gold nicht steigt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...", bzw. "Im grossen Bild ist die kurzfristige Outperformance der Aktien gegenüber Gold übrigens nur eine kleine technisch überfällige Zwischenrally". Was nun, Manipulation des POG beim Crash oder doch nur technisch überfällige Korrektur? Wer ist da schizophren? *) Die USA sind in der Lage, den Wert ihres Dollars per Erklärung zu jeder Zeit selber zu bestimmen. Die massive Geldschöpfung dient der Ankurbelung der Wirtschaft und der Finanzierung des Staatshaushaltes. Einen Einfluss auf den Wert des USD hat die Geldmenge, sofern von der FED nicht gewollt, nicht. Die alten Korrelationen zwischen Geldmenge und Geldwert gelten nicht mehr. **) Jedenfalls nicht bei den USA. Wenn Herr Bernankee sagt, der USD ist so und so viel wert, dann ist er so und so viel wert, unabhängig von der Geldmenge. Oder würden Sie vielleicht Ihre allfälligen USD für 50 Euro Cents verkaufen, wenn Ihnen Herr Bernankee (oder Ihre Bank)das Doppelte gibt? [PB: Wie schon öfters mussten die persönlich-polemischen Teile der Müller-Zuschrift rausredigiert werden; inhaltliche Argumente blieben stehen.]

*****
=> AW PB:
Zu *): Die Manipulateure beim Gold sind ja nicht dumm. Seit vielen Jahren nutzen sie bevorzugt technische Extrempunkte, um eine (wie geschrieben technisch ohnehin überfällige) Gegenbewegung einzuleiten. Das spart ihnen enorm viel Geld - auch wenn es nur aus dem Nichts gedrucktes Falschgeld ist. Von daher gibt es hier keine Widersprüche (schon gar keine "Schizophrenie"), denn Manipulation und Verstärkung einer technisch anstehenden Korrektur schließen sich keineswegs aus. Im Übrigen sei zum Umfang der Eingriffe aus meiner obigen Antwort an Alexander Kocks zitiert:
"Im Falle von Gold bin ich gerne bereit zuzugeben, dass die Unze uU bei vielleicht 1600-2000$ unter der Annahme einer zur Geldmenge proportionalen Entwicklung fair bewertet wäre, solange eine (natürliche und menschengewollte) Remonetisierung mit dem Zwang der Regierungsgewalt nicht zugelassen wird [sonst wäre die Unze unter 30.000$ unterbewertet - je nach Deckungsgrad]. Die tägliche Manipulation hat darum heute vor allem das Ziel, RALLYS zu verhindern, die eine aus Elitensicht gefährliche Eigendynamik hin zum beschleunigten Vertrauensverlust in Papiergeld entfalten könnten."

Zu **): Müller glaubt nicht an die anhaltende Korrelation von Geldmenge[nsteigerung] und Geldwert[verfall], messbar über den steigenden Goldpreis. Nun denn. Dabei ist er ja nicht alleine. Es gibt massenhaft Voodoo-Ökonomen, die dies leugnen. Und kurz- bis mittelfristig war ja 2012/13 die Manipulation auch mal erfolgreich darin, diese Korrelation zu verzerren; in EURopa natürlich v.a. deshalb, weil die Billionen-schweren "Garantien" absurderweise noch nicht zur Kredit-Geldmenge der EZB hinzugerechnet werden. Langfristig ist diese Verzerrung aber nicht möglich: kausale Naturgesetze sind nicht aushebelbar - auch wenn sich die durch sie bedingten Korrelationen nicht immer in Echtzeit zeigen. Hier nur mal die letzten 13 Jahre zu genau diesem Korrelations-Thema als Bloomberg-Grafik:
PermalinkPermalink 01.06.13 @ 18:36

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Mr Mindcontrol [Besucher]
Warum nennen Sie das Schitzophenrie? Was genau Schizophrenie ist ist medizinisch umstritten. Nach dieser Theorie hier müsste ja ein Trauma zur Schizophrenie führen, führen tun solche aber sonst zur PTBS oder zur "Borderline" wo es auch "Spaltungen" gibt. Ein Schizophrener denkt aber er sei jemand ganz anders etwa "Napoleon" oder der "Kaiser von China".

Die Politik geht hier denke ich einfach den Weg es Geringsten Widerstand, wie Materie übrigens generell (pysikalisches Gesetz).

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=> AW PB: Ich würde es nie "Schitzophenrie" nennen. Höchstens "Schizophrenie"...

=> "Umstritten" ist immer ein nettes Nicht-Argument. Aber ja, auch hier im Blog ist wie immer auf der Welt vieles "umstritten". Und nun? Sollen wir deshalb nichts mehr sagen?

=> Dass medizinische Begriffe in der Wirtschaft wenig zu suchen haben - da würde ich Ihnen recht geben. Darum geschieht das hier auch sehr selten (sagen Sie das mal den meist linken Systemjournalisten - die werfen ständig zB mit unangebrachten "Phobie"-Vorwürfen gegen "rechts" um sich...); und wurde nur hier einmal am eigentlich glasklaren Beispiel des BoJ-statements verwendet. Noch dazu primär von Zerohedge und erst dann zustimmend von mir...

=> Von "Trauma" ist im Blog auch nicht die Rede; das ist ebenso wie "PTBS", "Borderline" Ihre höchst kreative Überinterpretation eines selbst für Laien eigentlich einfach erkennbaren Verdrängungsvorgangs. Wenn man schmerzfrei nicht mehr aus einer Situation rauskommt und dies (bewusst oder unterbewusst) realisiert, wird die Wahrheit eben verdrängt. Und das geht eben manchmal nur durch schizophrenes gleichzeitiges Akzeptieren/Behaupten widersprüchlicher/unvereinbarer Fakten. Siehe BoJ-statement. Nur weil wir keine zertifizierten Psychologen sind, heißt das doch nicht, dass solche trivialen Zusammenhänge nicht auch von Laien festgestellt werden dürften. Schon deshalb, weil der BoJ-Chef Kuroda ja nicht auf unserer Couch liegt. Falls es bei Kuroda übrigens KEINE Schizophrenie sein sollte, dann ist es notwendigerweise vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit. DANN sind wir nicht im medizinischen Terrain - wohl aber im moralisch-juristisch vorwerfbaren. "Wo die Lüge einkehrt, verschwindet die Freiheit" (R. Baader). Ich verweise hierzu auch auf die Zuschrift von Wilfried weiter oben.
PermalinkPermalink 31.05.13 @ 12:08

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

mekorr [Besucher]
Manfred Lütz: “Irre – Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen.”
http://youtu.be/Gg2C1HjYyOo

Wie holt man Menschen aus der Matrix, die dort nicht herausgeholt werden wollen?

“Das Volk will selten wirkliche Reformen. Es zieht die gute Stallfütterung der riskanten Freiheit vor.” (Roland Baader)

Ausstiegsplan B http://www.wissensmanufaktur.net/steuerboykott

"Daraus ergeben sich folgende Fragen:..."
siehe:
http://eurodemostuttgart.wordpress.com/2013/05/26/reblog-von-jennyger-politisch-korrektes-mitlaufertum/#comments
PermalinkPermalink 30.05.13 @ 19:41

Als Antwort auf: Neue EU-Symbolik: nihilistisch, brutal, esoterisch, irrational

Peter Boehringer [Mitglied]
Nachtrag PB 2013, weil Leserfragen eingingen: Bis heute gibt es weder einen gesicherten Beleg zum Auftraggeber des Posters noch ein Dementi der EU zu ihrer Urheberschaft.

Da man Letzteres angesichts der internationalen Empörung über das Poster durchaus hätte erwarten dürfen (zumal der offizielle und natürlich Copyright-geschützte Sternenkranz der EU auf dem Poster zu sehen ist; ein Fake also justiziabel wäre!), gehen wir weiterhin von "kein fake" aus. Zwar wurde das Poster natürlich nach dem damaligen Presseaufschrei nie in einer offiziellen EU-Publikation zustimmend verwendet - aber weiterhin bleibt unsere schon oben geäußerte Vermutung "Idee einer untergeordneten internen oder externen EU-PR-Agentur" die wahrscheinlichste. Dass die EU-Kommission dieser Idee mit dem dominierenden Commie-Stern zumindest nicht abgeneigt war (Barroso ist bekanntlich Ex-Maoist), ist daran erkennbar, dass MdEP Daniel Hannan (UK) das Foto des Posters wohl in den heiligen Hallen der EU-Kommission gemacht hat. Vermutlich wurde das Original unmittelbar nach der Veröffentlichung durch Hannan im Telegraph abgehängt und spurenlos vernichtet.

=> Offene Fragen zu diesem Vorgang bleiben. Sollten der Telegraph und andere englische Medien ihre Artikel dazu dementieren, lösche ich den Blog auch. DASS wir in der EUdSSR leben, dafür braucht es eh keine solch symbolischen Belege (fake oder nicht) - DAS wird von Tag zu Tag klarer. Bei der UdSSR kam das Ende 1989 etwa 70 Jahre und 100e von Millionen Toten zu spät. Bei der EUdSSR werden es wohl nur 25 Jahre, wenn man von der Gründung 1992 ausgeht (EG -> EU).
PermalinkPermalink 29.05.13 @ 17:11

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Der kleine Trompeter [Besucher]
Man kann schon den derzeitigen und auch zukünftigen Zustand der Politiker als eine Art Schizophrenie bezeichnen. Hier spielen zahlreiche Faktoren bzw. menschliche Eigenschaften eine Rolle im politischen Geschäft:

1. Machtbesessenheit
2. Arroganz
3. Selbstüberschätzung
4. Gier nach Geld
5. Ignoranz und Beratungsresistenz
6. Beurteilungsschwäche
7. Angst vor dem eigenen Volk
8. Korruptheit
9. fehlende Charakterstärke

Wenn man es kurz ausdrücken will, hat ein Politiker den Großteil an negativen Eigenschaften.
Ehrliche Menschen, die nicht lügen können, fühlen sich in der Politik sicher nicht wohl. Und so ist es ganz normal, dass die Politik eher von schlechten oder unfähigen Menschen gemacht wird.
Die herrschende Klasse kann ihrer eigentlichen Funktion gar nicht mehr nachkommen, weil das Maß aller Dinge vom Geld abhängig gemacht wird. Dazu kommt der Drang, immer etwas verändern bzw. besser machen zu wollen. Doch wie wir heute sehen, wird eher verschlimmverbessert. Viele bewährte Dinge, wie z.B. funktionierende Strukturen, Mechanismen werden zerstört, weil sie Geld kosten. *) Es fehlt das Augenmaß zu beurteilen, was ist wichtig bzw. notwendig und nutzbringend und was nicht. Man wundert sich kaum noch was heute für Unsummen an Steuergeldern vernichtet werden. Sinnlose Bahnhöfe, Flughäfen, Militärtechnik. Auf der anderen Seite geizt man beim gesetzlichen Mindestlohn, Menschen gelten nur noch als minimalst bezahltes Arbeitsvieh (Ostdeutschland macht es vor), das vor allem dumm gehalten werden muss. Und so wird durch Politiker und die medialen Handlanger wie Presse und Fernsehen gelogen, getäuscht, getrickst und verheimlicht. Ziel ist der gläserne, kontrollierbare und abgestumpfte Mensch. Wohin die Entwicklung geht, wird sich mancher fragen. Eine interessante Theorie zeigt der Film "Idiocracy" (USA 2006). Meiner Meinung hat das weniger mit Schizophrenie sondern mit System durch die Unfähigen zu tun.

*****
=> AW PB: Exzellente Zuschrift, vielen Dank [Hervorhebungen PB]!
*) => Der auch hier wieder prägnant formulierende Roland Baader bezeichnete es als das "einzig wahre Menschenrecht, [von der Politik und von Intellektuellen] in Ruhe gelassen zu werden". Der von Ihnen oben zurecht genannte unheilvolle Aktionismus der Eliten entspringt ihrer Hybris, die Welt [meist sozialistisch und freiheitsraubend] "zu ihrem Besten" erziehen zu können und damit auch zu müssen! Das Geld ist zwar auch ein Grund bei der Abschaffung bewährter, bürgernaher Strukturen - aber in erster Linie ist es der zentralplanerische Machbarkeits-, Steuerungs- und Kontrollwahn dieser Intellektuellen und psychopathischen Politiker und ihrer Hintermänner, der leider auch noch immer mit Falschgeld finanzierbar ist - und die Welt in den Abgrund führt!
=> Die Slogans auf den Transparenten der leider fast nie demonstrierenden passiven Michels müsste ggü. den Oberen lauten: "Lasst uns einfach in Ruhe leben!" Oder besser noch in Goethe´scher Wortwahl: "Leckt uns im Arsch - fuck off!". Freiheit im klassisch-liberalen Sinne (Kant, Locke, Smith, Hayek) bedeutete nie materielle Opulenz (gar in Wohlfahrtsabhängigkeit) - sondern immer "Freiheit vor willkürlichem Herumkommandiertwerden durch andere Menschen und Herrscher" [Zitat Prof. Habermann].
PermalinkPermalink 26.05.13 @ 12:58

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Reinhard [Besucher]
"Dieses Heilmittel ist die Macht der Bürger. Sie müssen verhindern, daß ein solches autokratisches Regime an die Macht gelangt, das sich selbst eine größere Weisheit zuschreibt, als sie der Durchschnittsbürger besitzt. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen Freiheit und Knechtschaft."


Der Bürger erlangt erst dann die Macht über sich zurück, wenn er sich der Manipulationen, denen er unterworfen ist, bewußt wird. Und die "Macht" schreibt sich weniger die größere Weisheit zu - vielmehr ist sie der bessere, mit Verlaub, Bescheißer, solange andere sich besch... lassen: also ein abgefeimter Betrüger Schlafmichels gegenüber.

Hier kommt nun Ihr Verdienst, Herr Boehringer, daß Sie sich darum bemühen, das Doppelspiel der "Macht" zu entlarven - die keine Macht mehr über denjenigen hat, der das durchschaut.

Insofern kann ich auch keine Schizophrenie bei den Eliten feststellen, höchstens daß sie anderen ein X für ein U vormachen, also ein ganz anderes Drehbuch spielen, als sie vorgeben.

Aber ich stimme darin überein, daß die "Handlanger" der "Macht", also die Presstituierten, durchaus selber von letzterer manipuliert sind - wenngleich ich auch dort den Verdacht hege, daß mancher Mainstream-Propagandist perfide genug ist, vorsätzlich falsch zu berichten: mieser geht's nicht.

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=> Ergänzung PB: Zustimmung mit der oben in der Antwort an Wilfried schon gemachten Einschränkung: wir müssen zwischen den obersten Hierarchieebenen der Macht (dort liegt vermutlich keine realitätsferne Schizophrenie vor; wohl aber Soziopathie, Gottkomplexe, Machthybris, "logisches" Durchziehen eines -wenn auch kranken- Plans); und den unteren, ausführenden und falschberichtenden Ebenen, bei denen ich zT durchaus die Schizophrenie ausmache.
PermalinkPermalink 26.05.13 @ 09:37

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Peter Boehringer [Mitglied]
Übrigens sind die oben von Goldhamster aufgeworfenen Fragen nach Widerstandsmöglichkeiten keineswegs neu. Zitat aus Mises "Vom Wert der besseren Idee" (Vorlesungsreihe Mises in Buenos Aires, 1958):

"Gibt es ein Heilmittel gegen solche Fehlentwicklungen [Falschideologien]: Ja, es gibt eines. Dieses Heilmittel ist die Macht der Bürger. Sie müssen verhindern, daß ein solches autokratisches Regime an die Macht gelangt, das sich selbst eine größere Weisheit zuschreibt, als sie der Durchschnittsbürger besitzt. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen Freiheit und Knechtschaft."

=> Die alte Frage nach besserer Realitätsnähe und Weisheit: Ist der "Stammtisch" mit seiner Nähe zum Alltag und seiner Bauernschläue und seiner Intuition trotz uU fehlender intellektueller Bildung weiser? Oder doch die Bildungseliten mit "Weitsicht"?
=> Man kann da lange streiten - die "Elitendebatte" ist uralt und komplex. Ich plädiere jedoch seit Jahren für den Stammtisch - jedenfalls so lange, wie wir unfähige und/oder fremdbestimmte und/oder bestochene Eliten in inzwischen allen Staatsgewalten haben!

=> Man muss nicht so weit gehen, Horkheimers uralte totalitäre Forderung heute als erfüllt anzusehen...
"Man muß eine Elite schaffen, die ganz auf Amerika eingestellt ist. Diese Elite darf andererseits nicht so beschaffen sein, daß sie im deutschen Volk selber kein Vertrauen mehr genießt und als bestochen gilt."
... aber man kann sicherlich Roland Baaders Intellektuellenkritik an den heute weit überwiegend links-sozialistisch, pseudo-human und auftragsschreibenden Intellektuellen unterschreiben, deren verhängnisvolles Wirken Baader schon vor Jahren im Titel seines Buches zusammengefasst hat: "totgedacht" [Resch, 2002]
PermalinkPermalink 25.05.13 @ 14:28

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Goldhamster [Besucher]
Man nennt es in der Psychologie kognitive Dissonanz! Und das hält keine Psycho auf Dauer aus, ohne Schaden zu nehmen.

Dafür gibt es dann die Regel: Love it, change it or leave it. Doch vor dem Wandel hat jeder Mensch Angst, der sich in der Comort-Zone befindet. Deshalb schreiben sich die Journalisten die Welt schön. *) Das in den Jahren zusammengeschriebene Weltbild kann doch nicht falsch sein! Wie in allen diktatorischen Systemen. Am Schluss gibt es das große Erwachen und bei nicht wenigen wohl einen psychischen Zusammenbruch. Jugendliche im Dritten Reich, die sich nicht zu Wendehälsen machen wollten, halten auch heute noch an ihrem Weltbild fest, Kommunisten der DDR ebenso. Und es gibt immer Deutungsversuche, warum der Nationalsozialismus oder Kommunismus nicht geklappt hat, obwohl diese Ideologie doch die einzig glückbringende hätte werden können. Nur ganz wenige lügen ganz bewusst aus Angst vor Machtverlust oder aus Angst vor Rache. Es wird nichts helfen!

Herr Boehringer, ich bin weit entfernt davon, Ihnen Naivität zu unterstellen. Sie sind so naiv wie die Menschen die in Leipzig in die Kirchen oder auf die Montagsdemonstrationen gingen. Wie die Verschwörer des 20. Juli, die geglaubt hatten, von England unterstützt zu werden. Es kommt auf den Versuch an. Jeder Tag, der den Krieg verkürzt hätte, war eigentlich genug Legitimation für Stauffenberg & Co. Zwar hat nicht jeder hat diese Kraft. Aber jeder kann etwas tun: Aufklären. Schon jetzt Ross und Reiter nennen, damit niemand behaupten kann, er hätte nichts gewusst. Sich und seine Familie schützen, ja auch durch Erwerb echter Währung.

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=> Ergänzung PB zu *): Ja, das ist schon richtig: Schizophrenes Betrachten der Welt ist ein Selbstschutzmechanismus gegen kognitive Dissonanz. 2011 hatte ich auf der GS-Messe schon diesen Chart aufgelegt, um zu illustrieren, wie sehr die Realität und die medial berichtete Realität inzwischen auseindanderdriften. 2013 ist das Phänomen NOCH schlimmer geworden - das BoJ-Beispiel oben im Blog ist ja nur eines von TAUSEND, die man täglich finden kann!



=> Je eher die Journalisten aus ihrer Schizophrenie erwachen (speziell in Euro- und Finanzsystemfragen), desto besser und heilsamer für sie. Das Erwachen (und damit das noch vor 2020 unweigerlich erzwungene Ende der kognitiven Dissonanz) wird in jedem Fall kommen. Der Schock wird aber milder, je eher das Aufwachen stattfindet. Viele Journalisten sind inzwischen auf gutem Weg zur Wahrheit. Die Mehrheit aber schwimmt noch immer in der grünrot-gutmenschlichen Illusions-Sauce, in der sie einst sozialisiert wurde... Und sie ist noch immer fest verhaftet im keynesianischen Machbarkeitswahn per ewiger Aufschuldung mit Kreditfalschgeld - der monetärsozialistischen Gottspielerei eben.

=> Hier noch einmal mein Aufruf an den Mainstream - schon von 2009:
"Die Good News für den Mainstream dagegen ist diese: 'Ihr könnt uns Blogger als 5. Gewalt sehr einfach und schnell wieder loswerden!' 'Wie das', fragt ihr? Ganz einfach: Fangt einfach wieder an, euch auf euren Auftrag 'kritische, wahrheitsgemäße, relevante und unabhängige Berichterstattung' zu besinnen!"
PermalinkPermalink 25.05.13 @ 11:45

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Jürgen Kremser [Besucher]
Es hat wenig Sinn über die Zentralbanken zu moralisieren oder ihnen und ihren medialen Unterstützern, wie etwa dem Handelsblatt, ein pathologisches Verhalten vorzuwerfen, wenn sie mit ihrer eigenen Unwissenheit kokettieren und etwa vom historisch einmaligen japanischen Finanzexperiment sprechen.

Wir müssen nur ruhig erkennen, dass das System in seine vermutlich letzte Etappe eingetreten ist. Das letzte, was die Staatslenker gebrauchen können, ist Arbeitslosigkeit; denn dann würde - wie in Griechenland - klar werden, dass kein Geld da ist, weil nutzlos als Staatskonsum verbraucht, und deswegen auch nicht abgehoben und als Notgroschen verkonsumiert werden könnte. Wenn die Leute Arbeit haben und Geld verdienen, besteht keine Notwendigkeit ihrerseits sich über den Wert und die Sicherheit ihres Geldvermögens Gedanken zu machen.

Also muß das Incentive "Papiergeld" auf Teufel komm raus vermehrt werden.

Die Angst des Publikums vor dem instinktiv gespürten Staatsbetrugs bzw. -bankrott wird aber gerade die Arbeitslosigkeit hervorrufen, weil die Menschen ihr Geld bei fehlenden Habenzinsen in Fehlallokationen, wie überhöhten Aktien oder Immobilien, investieren und damit die allgemeine Finanzkrise auch irgendwann den Arbeitsmarkt erreichen muß.

Große Papiergeld-Inflationen gehen häufig mit großen sozialen Verwerfungen einher, so daß im Umkehrschluß derzeit bei uns keine übermäßig große Inflation vorliegt.
PermalinkPermalink 25.05.13 @ 04:36

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Wilfried [Besucher]
Warum nennen Sie die Lüge Schizophrenie? Weil der Lügner die Wahrheit kennt und trotzdem das Gegenteil behauptet oder weil der Lügner an seine Lüge als die Wahrheit glaubt? Wir haben es hier mit nichts zu tun als der Lüge, nicht mit der Schizophrenie.

Der Begriff "Fiat Geld" ist so eine Lüge, an die viele Menschen heuer glauben. Ungedecktes Geld.... Ist es ungedeckt? Nein. Es ist gedeckt durch das gesamte verwertbare Vermögen der sich im Besitz ihrer Zentralbank befindlichen Menschen.

Gott zum Gruße,
Wilfried

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=> Ergänzung PB: Sie haben nicht unrecht. Die Vorsatz-Absicht war im Blog ja schon angedeutet. Man muss wohl differenzieren zwischen den obersten Hierarchieebenen hinter den Kulissen (wo Vorsatz bzw. vorsätzliche Lüge vorliegt) - und den medialen Hilfstruppen und den politisch Ausführenden, bei denen Schizophrenie und Verdrängung eine Karrierevoraussetzung ist.
PermalinkPermalink 24.05.13 @ 22:48

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Goldhamster [Besucher]
Man kann es nur noch mit Humor nehmen und weiter arbeiten. Persönlich an der Vorbereitung. Und im Bekanntenkreis an der Aufklärung.
Gestern erst hatte ich ein Gespräch mit einem Kollegen, der inzwischen auch weiß, wohin der Hase läuft. Und es werden immer mehr, die einfach nur noch wütend sind. Überall kippt die Stimmung. Aber nur wenige haben den Durchblick.
Wieder einmal drängt sich das Bild vom Spiel "Die Reise nach Jerusalem" auf. Ein paar Stühle, viele Mitspieler und man rennt immer schneller zur Musik. Blöd nur, dass ein paar Privilegierte die Regeln kennen und ein paar Unterprivilegierte die Regeln ahnen. Die Privilegierten werden mit jeder Runde um die Stühle etwas reicher. Die anderen freuen sich über die tolle Musik. Bis dann irgendein Trottel gegen den Plattenspieler rennt. Dann fallen fast alle auf den Boden und nur ein paar auf die Stühle. Ich weiß Ihre Rolle, Herr Boehringer, als Zeitgeschichtsschreiber und Mahner sehr zu schätzen. Aber es wird nach dem Crash nicht wirklich zu einer Aufarbeitung kommen. Nicht einmal zu einem Schauprozess wie in Nürnberg (die nützlichen Nazis wurden ja schnellstens zu Amerikanern). Für mich gilt: den Sturm zu überleben und vorbereitend Netzwerke zu aufrechten und vernünftigen Menschen aufzubauen und zu pflegen.

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=> Ergänzung PB: Nur zur Klarstellung: Eine echte Aufarbeitung nach der Währungsreform + Gesellschaftskatastrophe erwarte ich auch nicht. Der Zweck der Artikel hier ist nicht nur Dokumentation (gar zur Vorbereitung einer solchen nie stattfindenden Aufarbeitung), sondern eher AufBEreitung des täglichen Wahnsinns VOR der Katastrophe mit dem Ziel der Verhinderung/Abmilderung des Allerschlimmsten. Das ist nicht paradox, sondern -so formuliert- sinnvoll; auch wenn ich den Naivitätsvorwurf ständig bekomme und ertrage. Wir brauchen unbedingt die "Nachkriegszeit ohne Krieg" (Zitat Kristof Berking im Smart Investor) - auch wenn diese (siehe den im Blog verlinkten Hülsmann-Artikel) heute schon nicht mehr ohne Schmerzen zu bekommen ist. Doch jede Abkürzung/Abmilderung/Verschiebung des Wahnsinns kann helfen. Andernfalls muss Teil II des Buches "Der Krieg, der viele Väter Eltern hatte" geschrieben werden.
PermalinkPermalink 24.05.13 @ 18:06

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Alexander Kocks [Besucher]
Dass Gold nicht steigt sollte zu denken geben. Ich bin kein Anhänger der Denke, dass Notenbanker und Politiker alles kontrollieren und manipulieren können, also auch Gold nicht.

Die Tatsache das Gold in einer solchen Situation im Preis fällt, könnte auf eine bevorstehende wirtschaftliche Depression und Deflation hindeuten. Ansonsten bin ich sehr dankbar für Ihre informativen Berichte.

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=> AW PB: Sie sind kein Anhänger dieser Denke. Nun, es ist Ihr gutes Recht, Myriaden an winzigen, kleinen, großen und gewaltigen Interventions-Anzeichen im Gold- und Silbermarkt in allen nur denkbaren und undenkbaren Formen seit mindestens 1993 zu ignorieren. Meistens haben wir nur (allerdings verdammt viele) Indizien und "Merkwürdigkeiten" - manchmal aber sogar Beweise, von denen auch hier im Blog seit Jahren viele dokumentiert wurden. Noch mehr bei GATA.org - dort seit 1999.
=> Aber ja, wir sind in der Beweispflicht - und bei chronisch intransparenten Zentralbanken mit bei Gold rechtswidrigem Auditverhalten und bei völlig über dem Gesetz stehenden und (auch im Goldmarkt) hochgeheim agierenden "PlungeProtectionTeams", nackten Comex-Shortern und sakrosankten ESMs fällt eine Beweisführung nicht immer leicht. Ich kann nur sagen: "Wer Augen hat zu sehen, der sehe (und handle...)."
=> Wer glaubt, Gold reagiere nicht mehr klassisch als sicherer Hafen, der glaubt ganz genau das, was er nach elitärem Plan glauben SOLL. Die Gehirnwäsche hat dann bestens funktioniert, was man nach 15+ Jahren Dauermanipulation zwar niemandem verdenken kann. Dennoch ist dies nach 5000 Jahren sicheren Geldstatus´ von Gold und Silber ein winziger anormal herbeimanipulierter Zeitraum, der nichts besagt.
=> Und doch: Im Falle von Gold bin ich gerne bereit zuzugeben, dass die Unze uU bei vielleicht 1600-2000$ unter der Annahme einer zur Geldmenge proportionalen Entwicklung fair bewertet wäre, solange eine (natürliche und menschengewollte) Remonetisierung mit dem Zwang der Regierungsgewalt nicht zugelassen wird [sonst wäre die Unze unter 30.000$ unterbewertet - je nach Deckungsgrad]. Zum drohenden Vertrauensverlust in wertstabiles Papiergeld und zur dadurch induzierten, inflationstreibenden Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit steht ja schon im Blog oben einiges. Die tägliche Manipulation hat darum heute vor allem das Ziel, RALLYS zu verhindern, die eine aus Elitensicht gefährliche Eigendynamik hin zum beschleunigten Vertrauensverlust in Papiergeld entfalten könnten. DIESE Rallys werden seit vielen Jahren praktisch immer gestoppt. Täglich mehrfach - einfach mal den Kursverlauf beobachten: fast immer, wenn der POG Fahrt aufnehmen will, wird er über den Papiergoldmarkt gestoppt. So oft aufgezeigt hier und anderswo - einfach mal nachlesen.
=> Eine gewisse kommende realwirtschaftliche Deflation hat der POG im Gegensatz zum allgemeinen Aktienmarkt bereits vorweggenommen. Und falls es zur ultimativen Deflation kommt (der Währungsreform à la 1948) - nun, GERADE dann sind Sie froh, in ihrer Versicherung Gold und nicht in Geldwerten zu sein. Dann nämlich ist der absolute Preis der Unze in Geldeinheiten irrelevant - dann zählt nur, dass die Gramm- und Unzeneinheiten unbeschadet im nächsten Währungssystem angekommen sind.
=> Im großen Bild ist die kurzfristige Outperformance der Aktien ggü. Gold übrigens nur eine kleine technisch überfällige Zwischenrally, auch wenn manche Techniker sie bereits als Trendbruch sehen. Erst bei einer Ratio von 0,5 bis 1 (Dow in Goldunzen) sind wir unten. Im Moment etwa 11; hier die Grafik:

=> Nur Daytrader und kurzfristig denkende, spekulative oder gar gehebelte Investoren müssen täglich/monatlich auf die Entwicklung des Goldpreises geiern und dabei ungeduldig und ängstlich wegen anstehender Deflation werden. Wenn diese Falschdenker nun aus dem Markt gespült werden, dann soll es uns nur recht sein - selbst wenn der POG dabei nochmals sinkt. Danach ist das physische Gold in starken (vermutlich asiatisch-arabischen und elitären) Händen. Hartgeld in harter Hand sozusagen.
PermalinkPermalink 24.05.13 @ 17:03

Als Antwort auf: Schizophrenie als politisch-mediales Zeichen unserer Zeit

Gloeckl Rainer [Besucher]
Das war schon immer so, wer nicht verrückt ist, gilt nicht als normal:

„Übermäßiges Selbstvertrauen ist vielleicht die am weitesten verbreitete und schädlichste Verhaltensweise“. Der amerikanische Ökonom Hyman Minsky beobachtete, dass die Menschen in Phasen mit nachhaltiger Stabilität tendenziell immer größere Risiken eingehen. Selbstüberschätzungen dank mangelndem Wissen, oft mit der Illusion, Ereignisse und Entwicklungen kontrollieren zu können [also Gottspielerei, finanziert durch Falschgeld - Anm. PB], unangemessenes Festhalten an Meinungen, Herdentrieb usw. Narzisstische Persönlichkeiten scheinen mit diesen „Fähigkeiten“ besonders gesegnet und gelegentlich schaffen sie eigene grandiose Welten.

„Menschen lernen nicht durch kluge Ratschläge, sondern durch unter die Haut gehende Erfahrungen.“ Die Folgen sind wiederholt große ökonomische Zusammenbrüche.
PermalinkPermalink 24.05.13 @ 13:39

Als Antwort auf: Fehlleitungen der Schuldenökonomie: ideologisch - nicht sexuell

Peter Boehringer [Mitglied]
Hinweis: Interessanterweise unter einer anderen -weniger verfänglichen- Überschrift hat die SZ den im Blog thematisierten Piper-Artikel nun doch online gestellt. Die "Ökonomie der Schwulen" (Überschrift in der Print-SZ) war denn doch zu abstrus:

"Liebesleben eines Ökonomen"
PermalinkPermalink 16.05.13 @ 19:58

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Joerg.T [Besucher]
Hmmmm... , meine einstmals ursprüngliche prinzipielle Sympahtie für Desetec bekommt zusätzliche Risse. Es stellt sich aber immer noch die Frage ob man das Project nicht nach Spanien verlegen kann. Gibt es in Spanien genug Sonne für die Spielgetechnologie und genug Flächen?
PermalinkPermalink 12.05.13 @ 01:32

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]
Alle die von Ihnen genannten Projekte sind ebenso wie der "ESM" Ausdruck der institutionalisierten (Terra-)Korruption in diesem Lande, die zugleich die Korruption der sog. "Politischen Klasse" der BRD spiegelt, welche wiederum in der zwangsläufig im Zettelbanken-Geldsystem angelegten Korruption wurzelt.

Weshalb sie auch folgenlos bleibt.

Kurz gesagt: Auch für die Handlanger auf der Legislative, Exekutive und Judikative verschmelzenden, von einer Ochlokratie parasitärer und krimineller Machthaber fremdusurpierten, etatistischen Ebene fällt etwas ab, wenn sie nur artig gehorchen.

Es dürfte letztlich auch in der "Steuerdebatte" nur noch darum gehen, diesen versifften "Staat" und die Erträge seiner Profiteure auf der Zeitachse so lange wie nur möglich zu perpetuieren - bis der sprichwörtlich letzte Cent aus der Tasche des "Bürgers" abgegrabscht ist.

Die "Bürger", die dieses durch und durch kriminelle Gebaren zu verhindern trachten, werden von der herrschenden Medien-, Polit- und Justizmafia kollusiv als Staatsfeinde ("Steuerhinterziehung") diffamiert, verfolgt und schließlich zu Zwecken der Abschreckung inkarzeriert.

Der Fall des zu Zwecken des Schauprozesses selektiv herausgegriffenen Herrn Hoeneß ist nur ein Vorgeschmack. Man stellt sich die Frage, inwiefern Leute wie der hauptnebenbeschäftigte Soze Steinbrück oder der ob seiner Willfährigkeit mittlerweile zu schwerreichen Politrentnern angefressene Dauervortragstingler Schmidt oder dessen Kollege, der Schulabbrecher Josef Fischer, welcher mit seinem offenbar vortragsfördernden, pathologisch erscheinenden Haß auf Deutschland noch geckenhaft hausieren geht, eigentlich "steuerehrlich" sind.

Die Frage ist zu stellen, wie weit diese Korruption im durch die sog, "Volksvertreter" vor die Wand gefahrenen System der Landsbanken oder ehemaligen Landesbanken eigentlich geht.

Ich vermute hinter der Fassade der sog. Landesbanken ein schwarzes Loch der gegenseitigen Begünstigung und Korruption, durch die das Staatsvermögen von den Protagonisten der herrschenden Polit-Kaste über Jahrzehnte hinweg eigen- und fremdnützig systematisch ausgeplündert worden ist.

Und zwar mutmaßlich mit Schäden im Billionen-Bereich, für die nun die Haftung von sich selbst auf Kosten des Steuerzahlers massiv privilegierter sog. "Mandatsträger" und Beamten in der gewohnten Manier dreist an die "Bürger" durchgereicht wird - auch an den von Ihnen genannten "Projekten" waren Landesbanken maßgeblich beteiligt. *)

Dieser Komplex organisierter Staatskriminalität wird in der (ver-)öffentlichten Debatte aber bisher fast völlig ausgeblendet oder unterdrückt, und man versteht vor dem Hintergrund der schmutzigen Wahrheiten dieser real existierenden "Demokratie" nur allzu schnell, warum z.B. mit inquisitorischem Eifer ein rechtes Phantom zu immer monströserer Größe aufgeblasen wird,

Zitat eines Freundes und ehemaligen Kommilitonen, einige Jahre als Staatsanwalt bei der StA Stuttgart (hier in der sog. Schwerpunkt-StA Korruptionsbekämpfung) tätig: "Was hier (durch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen) zum Vorschein kommt (d.h. an Korruption), ist nur die kleine Spitze des Eisberges. Ich gehe davon aus, daß in sensiblen Bereichen bei 75% der behördlichen Vorgänge ggü. Dritten auf die eine oder andere Weise Korruption eine Rolle spielt."

Was bei einer durch den jeweiligen "Justizminister" weisungsgebundenen und damit zu einer Pfründe der Parteienmafia verkommenden StA niemanden erstaunen sollte - sogar der gewiß staatstragende und eher leise tretende "Deutsche Richterbund" rügt diese "Rechtswirklichkeit" erfolglos seit Jahrzehnten.

Nicht nur hier Zustände, die an die Verhältnisse in Obervolta, gewiß aber nicht an einen "Rechtsstaat", erinnern.

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=> Ergänzung PB zu *): Die Landesbanken waren schon eine Liga für sich. Egal ob BayLB, HSH Nordbank oder WestLB (um nur die größten zu nennen): Sie wurden zu gigantischen Müllschluckern umfunktioniert. Schon seit Jahrzehnten - aber ganz besonders seit der US-Immokrise, die in ABS-Derivateform ja über den Atlantik expediert wurde. Vor einigen Wochen kam die Meldung, dass die Abwicklungsbank der WestLB 1,5 Billionen EUR (!!) an potenziell toxischem Derivateschrott abwickeln muss - sprich über die Zeit zu Lasten der Steuerzahler abschreiben.
PermalinkPermalink 11.05.13 @ 22:04

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Markus Bechtel [Mitglied]
Sehr geehrter Herr Boehringer,

vielen Dank für Ihre klaren Worte!

Eigentlich haben wir in Deutschland doch gar kein Stromerzeugungsproblem. Das Problem liegt weniger bei der Stromerzeugung, als bei den Stromverbrauchern.

Ich selbst habe die Weiße Ware (Gefrierschränke, Trockner etc.) meines Vaters komplett durch neue Weiße A+++-Ware ersetzt. Der Stromverbrauch ist danach von über 5000 kWh p.a. auf unter 2000 kWh p.a. gesunken. Bei Stromkosten von rund 30 Cent pro kWh haben sich diese Anschaffungen also bereits nach rund drei Jahren amortisiert.

Ein befreundeter Verfahrenstechniker hat dagegen einmal die Nutz-Kosten-Rechnung einer solchen Erneuerung für seine Firma durchgerechnet. Bei Stromkosten im einstelligen (sic!) Cent-Bereich würde sich eine solche energetische Erneuerung niemals rechnen. Im Gegenteil.

Müßten sich dagegen diese energieintensiven Firmen den Strom auf dem freien Strommarkt besorgen, dann würde durch Deutschland eine Investitionswelle ungeahnten Ausmaßes gehen. Dann könnten wir uns die ganzen Investitionen in Desertec-Projekte oder Offshore-Windparks einschließlich der Überlandleitungen getrost sparen. Vielleicht könnten wir sogar die verbliebenen AKWs abschalten.

Stattdessen müssen die kleinen Endverbraucher die Subventionen der großen Endverbraucher bezahlen. Einschließlich der planwirtschaftlichen EEG-Umlagen. Es kommt anscheinend niemand auf die Idee, daß es sich dabei um verdeckte Export-Subventionen handelt. Weil diese sozialistische Ausbeutung eben politisch gewollt ist.
PermalinkPermalink 10.05.13 @ 20:46

Als Antwort auf: Offenbarungseid mit langer Ansage: Desertec liefert keinen Strom nach Europa

Bert [Besucher]
"...sofern man sich noch traut Kommentare zuzulassen. Dies unterbleibt aber immer häufiger bei brisanten Themen."

Ja leider, wurde gerade wieder bei einer grossen online-Nachrichtenseite gesperrt, weil ich einen kurzen Link zu der AfD gepostet hatte. Das reicht heutzutage schon.

Und als Techniker hätte ich bei Desertec nie investiert, man denke nur wieviel des Stromes für die Kühlung der Supraleiter wieder hops gegangen wäre (Flüssiger Stickstoff, selbst bei Keramiksupraleiter!). Nicht ohne Grund sind die Kraftwerke hierzulande auf kurze Distanzen gleichmässig verteilt, die Übertragungsverluste sind jetzt schon ein nicht mehr weiter lösbares Problem. Und seit Jahrzehnten wird das Energietransportproblem mit Milliarden an Steuer-Forschungsgeldern bearbeitet (Wasserstoff, chemische Energieträger usw.) ohne eine brauchbare Lösung bis zum heutigen Tag. Als die Grünen noch in der Opposition waren, wussten wenigstens die noch was wirklich ökologisch sinnvoll ist, nämlich Energie sparen.
PermalinkPermalink 10.05.13 @ 20:14