Widerstand des BaMoKap gegen "Holt unser Gold heim"
von Peter Boehringer
08.11.12 14:31:35
Beim viel- und doch immer wieder einfältigen Geschreibe des unverbesserlichen Papiergeld-gläubigen Anti-Gold-Mainstreams ist man ja meistens gut beraten, als Goldkarawane einfach weiterzuziehen; sich nicht jedes längst widerlegte Argument zur Brust zu nehmen – und nicht auf jede Polemik zu reagieren. Aber nachdem seit dem vorigen Blog gegen die Ergüsse des Herrn Münchau auf Spiegel Online im Rahmen der konzertierten Mainstream-Aktion gegen Gold inzwischen drei weitere im negativen Sinn bemerkenswerte Pamphlete erschienen sind – und nun seit heute 8.11. auch noch ein besonders perfides Stück des Herrn Marc Schieritz vom Titelblatt der Print-ZEIT online steht, lohnt es sich inzwischen doch, die Lowlights aus all diesen Artikeln aufzulisten. Sozusagen das „Best_of_Politökonomie_2012“ bzw. die besten „Anti-Gold-Mythen“ des untersten Mainstream-Niveaus. Und sei es nur zur Belustigung bzw. zur Dokumentation einer verirrten und korrupten Zeit für die Nachwelt. Im Folgenden wird daher zitiert aus:
a) Peter Ehrlich (FTD, Leiter der Brüsseler Europa-Redaktion): „Operation Fort Knox“
b) Antje Höning (Rheinische Post, „Die Ökonomin“): „Gold wird maßlos überschätzt“
c) Marc Schieritz (Die ZEIT & ex-FTD): „Gold, das nicht glänzt“
Im Ausland bekommt übrigens die „Audit the Gold“- bzw. die „Repatriate the Gold“-Forderung immer mehr Traktion, zB hier „Five things repatriating gold bullion says about the country“ oder hier „Bundesbank slashed London gold holdings in mystery move“. Die ideologischen Scheuklappen der internationalen Medien sind weniger ausgeprägt als bei uns – vermutlich auch deshalb, weil der deutsche Auslandshort nun einmal der größte ist, so dass um dessen Verbleib in USA und UK aus Sicht der Papiergeld-Eliten ein höherer medialer Bestechungsaufwand gerechtfertigt ist. Und natürlich, weil die keynesianische Gehirnwäsche bei deutschen Wirtschaftsredakteuren seit Jahrzehnten traditionell besonders gut angeschlagen hat. Nichtsdestotrotz bewegt die Kampagne auch bei uns etwas. Lesen Sie dazu gerne alle Updates und Kommentare unter meinem vorigen Blog – insbesondere die nach Jahrzehnten des Schweigens völlig neuen und damit sensationellen Erklärungen der BuBa zu den Tonnagen an den vier Lagerorten des deutschen Goldes. Transparenz ist der erste Schritt zum Audit – denn nun haben wir immerhin erstmals die Soll-Größen für einen sauberen und weiterhin von uns geforderten öffentlichen Audit an allen Standorten anhand der Barrennummernlisten! Und hören Sie gerne auch meine weiteren Erläuterungen zur Goldaktion an – hier im GoldMoney-Interview oder auch in einem aktuellen Messe-Interview.



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