GoldSeiten Blogs
Archiv für: Dezember 2010

Gold-Begleiter über Zeit und Raum

von Hans Jörg Müllenmeister30.12.10 07:30:52

Woher stammt all das Gold der Erde; welche Elemente begleiten Golderze als Partner? Wie reicherte sich das Gold an? Diese spannende Geschichte begann vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren, als unser Planet noch ein flüssiger Feuerball war. Teilchenschauern aus schweren Elementen einer fernen Supernova prasselten auf die "glutjunge" Erde - darunter Partikel aus Gold - sie versanken in Richtung Erdkern. Langsam kühlte die Erde ab, und es begann der Prozess vielfältiger Erosion. Gesteinsmassen gerieten in Bewegung, wandelten sich und falteten sich auf zu Gebirgen. Schwere Metalle wie das Gold drangen in höhere Erdschichten und reicherten sich dort in bestimmten Mineralien an.

weiterlesen

Seiten: 1 · 2

Die falsche Frage: Gold oder Aktien?

von Daniel Haase23.12.10 15:30:05

Mit 11.370 Punkten notiert der Dow Jones fast exakt auf dem Niveau der Jahrtausendwende (11.357). Freilich handelt es sich um US-Dollar-Punkte. In Gold ist der Dow um 80% von 39 auf 8 Unzen gefallen. Während der DAX mit -72% kaum besser abschneidet, können mittelgroße, deutsche Aktien (MDAX in Gold -35%) und Rohstoffaktien (DJ Stoxx 600 Basic Resources: -20%) zumindest mit deutlich kleineren Verlusten aufwarten.

Aktienhausse auch in Gold
Etwas interessanter wird die Angelegenheit, sobald wir die Börsenzyklen der zurückliegenden Dekade in Hausse- und Baisse-Phasen aufteilen. Dann wird nämlich deutlich, dass in der immerhin gut vierjährigen Hausse vom Frühjahr 2003 bis zum Sommer 2007 sowohl die Rohstoffaktien als auch die deutschen Midcaps die Wertentwicklung von Gold deutlich übertrafen. Der MDAX konnte in dieser Phase in Gold (!) um +172% zulegen, die europäischen Rohstoffaktien sogar um +196%. Warum ist dies interessant? Weil die von Gerd Ewert und mir angestellten Marktstrukturanalysen die Vermutung nahelegen, dass wir uns erneut in einer Hausse befinden, die der Phase von 2003 – 2007 durchaus ähnlich ist.

weiterlesen

Der Putsch von Brüssel, 3. Teil

von Peter Boehringer E-Mail 18.12.10 16:50:39

Wie zu erwarten war, wurde gestern in Brüssel nicht (nur) der permanente, zeitlich und betragsmäßig völlig grenzenlose sozialistische EU-Rettungsmechanismus zu Lasten Deutschlands beschlossen, sondern es wurde v.a. der Putsch von Brüssel fortgesetzt, der bereits am 7./8. Mai 2010 und am 29./30. Oktober 2010 begonnen wurde.

Wir leben in keinem Rechtsstaat mehr. Sondern in einem seltsamen Konstrukt namens EU-Staat, das es eigentlich nach BVerfG-Urteil gar nicht als Staat geben darf - das sich aber genau so geriert und künftig sogar eine "EU-Wirtschaftsregierung" mit HAUSHALTSRECHT haben soll...!

Alle relevanten Beschlüsse von gestern sind hochgradig verfassungswidrig: Die Haushaltskompetenz und alle relevanten Wirtschaftsfragen gehören natürlich zum Kern der nationalen Souveränität und Staatlichkeit. In seinem Lissabon-Urteil vom 30.6.2009 hat das BVerfG explizit diesen Kernbereich als unantastbar und konstitutiv für einen STAAT bezeichnet, was ja selbst für Laien intuitiv klar, logisch und zwingend ist. Diese Kompetenzen dürften also sogar gemäß höchst EUropa-freundlicher und Regierungs-devoter Karlsruher Rechtssprechung niemals nach Brüssel abgegeben werden. Jedenfalls nicht ohne vorhergehende Volksabstimmung über eine entsprechende neue EU-Verfassung [sagte 2009 das BVerfG unter Bezug auf Art 146 GG - wir sind sehr gespannt auf Termin und Ergebnis dieser Volksabstimmung in Deutschland]. :!:

weiterlesen

Vorsicht Korrekturgefahr: Silber im Kaufpanik-Modus!

von Daniel Haase14.12.10 19:55:25

Wer die seit 2001 laufende Edelmetallhausse Revue passieren lässt, erkennt leicht, dass den Aufwärtsschüben regelmäßig die Kraft ausging, sobald der Silberpreis 50% über seinem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt (200er GD) notierte. Derzeit stehen wir erneut an einem solchen kritischen Punkt. Worauf sollten Silber-Investoren daher jetzt achten?

weiterlesen

Verhärtete Fronten

von Jan Kneist E-Mail 13.12.10 14:42:11

Die Diskussion der letzten Wochen kreist immer stärker um Sicherungsmaßnahmen für den Euro und natürlich die damit zwangsläufig verbundene Mißachtung bestehender Verträge. Wenn es heißt, Staaten der Eurozone haften NICHT für die Verbindlichkeiten anderer Länder, dann ist das eine eindeutige Aussage, die keinerlei Interpretationsspielraum zuläßt, ebenso wie es der EZB verboten war, Staatsanleihen direkt anzukaufen.

weiterlesen