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Wie lange noch: Japan als Kristallkugel?

von Peter Boehringer E-Mail 17.09.13 12:23:08

Der kosmopolitische und libertäre Finanz- und Lebensberater Simon Black („Sovereign Man“) hat eben einen interessanten Artikel zum Zustand Japans veröffentlicht. Simon beschreibt dabei die uralte, patriotisch motivierte japanische Selbstmordkultur von den Samurai bis zu den Kamikaze-Piloten des 2. Weltkriegs. Und sieht bei dieser Opferbereitschaft Analogien bzw. Fortsetzungen in der zumindest bis vor Kurzem ungebrochenen und scheinbar grenzenlosen Bereitschaft der Japaner, sich durch endlosen Kauf von japanischen Quasi-Nullzins-Bonds finanziell selbst hinzurichten, um so vermeintlich ihren völlig bankrotten Staat zu retten. Unten einige kommentierte Fakten aus dem Artikel.

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Falschgeld führt zu Falschpolitik: MdBs wollen mehr EUropa

von Peter Boehringer E-Mail 10.09.13 12:52:06

Sinngemäße Info aus einer Umfrage der Deutschen Wirtschaftnachrichten unter MdBs: Abgeordnete wollen mehr Brüssel und weniger Deutschland:

“(Mehr) Souveränität für Deutschland oder für Brüssel?
- MdBs: 9% für Deutschland
- Volk: etwa 70% für Deutschland”

Ignorieren wir an dieser Stelle einmal die durchaus nicht nur 1945 oder 1990, sondern bis heute aktuelle Frage, ob und inwieweit Deutschland überhaupt souverän ist. In jedem Fall wird im Bundestag damit in einer wichtigen Existenzfrage (wirtschaftliche Verarmung durch ESM-EUropa und politisch-supranationale Bevormundung führen immer zu gesamt-gesellschaftlichem Niedergang) ein krasser Minderheitenwille repräsentiert. Vertreten wird im Raumschiff des Berliner Parlaments alles - nur nicht das Volk.

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Replik auf 'Herrschaftslegitimierung für Schwachsinnige'

von Peter Boehringer E-Mail 24.06.13 16:16:24

Je mehr die Parlaments-Demokratten in der real existierenden Volkszertretung namens „Deutscher Bundestag“ ihr Mandat pervertieren und ihre rechtlichen und ökonomischen Kompetenzen bis hin zur Existenzbedrohung unseres Gemeinwesens überschreiten, desto mehr rhetorischer Widerstand regt sich am anderen Ende der Extremistenskala. Neu sind die Theorien der Anti-Demokratie dabei nicht. Sie waren latent immer da. Professor Hans-Hermann Hoppe etwa predigt seit 40 Jahren die immer gleichen, zwar teilweise folgerichtigen aber dennoch weder erstrebenswerten noch umsetzbaren Utopien. Neu ist lediglich, dass diese Utopien mit implizit anti-individualistischer Grundhaltung (was Hoppe bestreiten würde, dazu aber unten mehr) heute medial zunehmend hof- und salonfähig werden. Extremes Versagen am einen Ende der Skala (pervertierte volksverratende Parlamentsdemokratie) gebiert eben immer das andere Extrem – in diesem Fall den völligen Staats- und speziell Demokratie-Nihilismus.

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Geldwettbewerb als elementare Freiheitsforderung

von Peter Boehringer E-Mail 20.06.13 09:38:25

Die Nachrichtenseite „krisenfrei“ hat heute ein Interview mit mir online gestellt, in dem wir einerseits zeitlos-grundsätzlich über Geld, Zins und menschliche Freiheit gesprochen haben. Für das es aber mit der übermorgen (22.6.2013) stattfindenden „COMPACT Werkstatt Geld“ zu denselben Themen durchaus auch einen aktuellen Anlass gibt.

Da krisenfrei das Gespräch schon sauber transkribiert und formatiert hat, belasse ich es hier im Blog beim Link dorthin.
Lesen Sie bitte das Interview vom 19. Juni 2013 im Textformat
oder als pdf [5 Minuten Lesezeit].

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Dokumentation: Roland Baaders Werk und Wirken

von Peter Boehringer E-Mail 11.06.13 15:23:12

Ein dokumentierender Blog nicht nur in eigener Sache: Am 31. Mai 2013 wurde mir in Hamburg im Rahmen der „Mark Banco“-Tagung des Instituts für Austrian Asset Management die Roland Baader Auszeichnung verliehen. Das „eigentümlich frei“-Magazin veröffentlichte heute meine Danksagungs-Rede. Es ging darin um Roland Baaders Werk und Wirken – eingebettet in die Vorarbeiten vieler anderer Größen des Klassischen Liberalismus und der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. In meiner Rede habe ich aus den Werken einer Reihe dieser Größen ausführlich zitiert: prägnante und wichtige Zitate, die vielfach im Internet bislang nicht verfügbar waren. Zudem findet sich darin auch ein kritischer Diskurs zu Roland Baaders umfangreichem Schaffen sowie ein Ausblick zur Bedeutung der besseren Ideen.

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