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Tags: betrug

Agitprop gegen GoldSilber

von Peter Boehringer E-Mail 29.03.10 14:45:45

Folge 593 *) der neverending Soap opera "Mainstream gegen Gold: kein Argument ist zu dumm, um nicht genutzt zu werden". Heute: die FTD.

Seite 1 der FTD von heute, 29. März 2010: Ein weiterer Anti-Gold-Propaganda-Artikel "Goldige Versprechen". Wie so oft bedient sich der Artikel altbekannter Mittel der Agitation: man nehme einige Exzesse des unseriösen Goldhandels, die zwar quantitativ praktisch irrelevant aber dennoch unbestreitbar wahr und verurteilenswert sind - und bausche diese derart marktschreierisch auf, dass man rhetorisch nicht nur den hier thematisierten "Gold-Strukkies" Konkurrenz macht, sondern dass man die viel schlimmeren und vor allem quantitativ relevanteren Mega-Betrügereien à la Madoff im physischen Goldsilber-Markt hinter den Strukkie-Skandälchen verstecken kann.

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1968 wie 2011: Godmen gegen Gold

von Peter Boehringer E-Mail 19.01.10 11:07:10

Die FTD berichtet heute über den langsam in die heiße Phase gehenden (Schau?)Kampf um den EZB-Spitzenposten, denn die Amtszeit des Betrügers Jean-Claude Trichet [franz. "tricher" = "betrügen"] läuft in einem Jahr aus. Zurecht stellt die FTD fest:
"Nenne den Kandidaten, den du verhindern willst, sehr früh vor der Entscheidung! Über diese Faustregel hat sich Westerwelles Staatsminister Hoyer hinweggesetzt. Er lobte Axel Weber über den grünen Klee."

Wie immer im Brüsseler Personalgeschacher wird auch diesmal Stallgeruch vor fachlicher Eignung gehen - und nationaler Proporz vor den angeblich ach so supranationalen (und doch meist rein fiktiven) "gemeinsamen europäischen Interessen". Und so werden wohl auch die anstehenden zwei EZB-Spitzenpersonalien per Klüngel-Paket entschieden. Reuters schreibt dazu heute: "Einige Diplomaten gehen davon aus, dass die beiden Spitzenpositionen EZB-Chef und Vizepräsident zwischen Ländern im Norden und im Süden der Euro-Zone aufgeteilt werden. Das bedeutet: Sollte Mersch den Vizeposten erhalten, wäre Draghi Favorit für die Nachfolge Trichets. Würde dagegen Constancio die Nummer zwei, wären Webers Chancen höher."

=> Entscheidend für die Debatte wird wohl am Ende der Stallgeruch sein. Und hier wird es besonders im Falle des in Deutschland noch recht unbekannten Mario Draghi interessant:

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