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Kategorie: Wirtschaftspolitik

Neue Verschwörungstheoretiker zum Bundesbank-Gold

von Peter Boehringer E-Mail 29.01.14 13:26:59

Lieber Daniel Stelter,

Sie sind in Sachen „Schneeballsystem Finanzwelt“ und Geldsystemkrise ein langjähriger Systemkritiker. Soweit, so gut. Zwar habe ich Sie seit Ihrer vorauseilenden Auftragsarbeit für Wolfgang Schäuble Back to Mesopotamia von 2011 immer mal wieder einen bösen Vermögens-Enteigner gescholten.

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Orwellianischer AfD-Slogan: "Mut zu D-EU-tschland"

von Peter Boehringer E-Mail 25.01.14 16:02:57

Sehr geehrter Professor Lucke,

Nein, keine Sorge: Mit diesem offenen Brief klagt der Schreiber dieses Blogs kein Honorar ein für den von ihm schon 2010 erfundenen Begriff „D-EU-tschland“, den Sie nun absurderweise heute auf dem AfD-Parteitag zum POSITIVEN LEITMOTTO und -LOGO des AfD-EUropa-Wahlkampfes gemacht haben [sic]:


Foto: blue-news

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Deutsches Gold: Bundesbank verwickelt sich in neue Widersprüche

von Peter Boehringer E-Mail 07.01.14 23:27:59

Ein wichtiger und ganz aktueller Update-Blog zu diesem leidigen Dauerthema der höchst unzureichend geprüften Goldbestände der Bundesbank im Ausland (ebenso wie im Inland!). Der öffentliche Druck nahm nach der hoch verdächtigen BuBa-BILD-Meldung vom 23.12.2013 zur Einschmelzung und Rückholung (man beachte die Reihenfolge) von 37 Tonnen offenbar erheblich zu, so dass die BuBa nun heute am 7.1. (widerwillig und offenbar gereizt, dazu s.u.) eine Anfrage der Wirtschaftswoche öffentlich beantworten musste, warum denn nicht die US-Originalbarren nach Deutschland geliefert wurden – sondern stattdessen erst eingeschmolzen wurde und dann nach Deutschland verbracht. Zur Erinnerung: genau so und mit dieser Ablauf-Reihenfolge stand es (vermutlich von der Zensur übersehen) in der von der Bundesbank am 23.12. per BILD lancierten Meldung - die auch auf explizite Nachfrage des Investigativ-Journalisten Lars Schall nicht dementiert wurde:

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Einschmelzung!? Zweifel am deutschen Auslandsgold bleiben bestehen

von Peter Boehringer E-Mail 25.12.13 21:42:10

Quizfrage: Welche Zeit im Jahr ist gemäß Lehrbuch des kleinen Zentralbankers die beste, um Nachrichten, über die man keine Diskussionen haben möchte, zu verbreiten? Richtig: seit ganz genau 100 Jahren sind dies die Abendstunden des 23. Dezember. Damals, am 23.12.1913, wurde bekanntlich der so extrem folgenreiche „Federal Reserve Act“ als Gründungsgesetz der Fed in den bereits weihnachtlich-ausgedünnten US-Kongress eingebracht und dort von den wenigen noch geistig und physisch anwesenden Abgeordneten auch quasi ohne öffentliche Diskussion beschlossen. Auch Jens Weidmann von der Deutschen Bundesbank kennt natürlich diese Geschichte. Und so erreichte uns fast auf die Stunde genau 100 Jahre später direkt vor dem Weihnachtsfest eine Information der Bundesbank, die zwar raus musste – zu der man aber aus offensichtlichen Gründen keine große Debatte unter den (hoffentlich abwesenden) Journalisten haben wollte. Die BuBa gab sie via BILD-Kurzmeldung am 23.12.2013 per 23.58 Uhr :roll: online frei - und die Print-BILD druckte sie dann am 24.12. in ihrer Weihnachtsausgabe, die explizit unter dem Motto stand „Heute nur gute Nachrichten...“. Und ganz wie intendiert druckten die armen diensthabenden Praktikanten der anderen Mainstream-Redaktionen unkritisch und fast wortgleich der BILD hinterher:

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Vollpolitisierte Elektroautos: Emotion statt E-Motion

von Peter Boehringer E-Mail 19.12.13 11:58:38

Der Mainstream überschlägt sich heute fast vor Freude: „Audi unter Strom“, „Super-Elektro-Audi kommt“. Audi macht eine Kehrtwende und will nun doch ein reines Elektroauto bauen. Dies entgegen aller technischen und ökonomischen Logik (dazu unten) und entgegen der wohldurchdachten glatt gegenteiligen Audi-Entscheidung von vor gerade einmal 10 Monaten (Feb 2013: Audi stellt E-Auto-Neuentwicklung ein). Was ist seitdem passiert? Ultimative und bestätigte Durchbrüche in der Elektro-Antriebstechnologie? Neu gefundene geniale ökonomische Synergien zur konventionellen Autoproduktion? Nein. Nichts dergleichen. Wir erleben ein Stück aus dem Tollhaus der vollpolitisierten Ökonomie, in der weder betriebswirtschaftliche Ratio noch die verbliebenen Reste deutscher Ingenieurskenntnisse (in diesem Fall des profitabelsten Autobauers der vergangenen Jahre, Audi) irgendeine Bedeutung haben. Und wir erleben, wie der politisch korrekte Mainstream selbst noch die absurdesten politischen Vorgaben zur Zukunft der E-Mobilität propagandistisch mitträgt.

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