Urbi et Orbi et Auro: Papst prüft Gold des Vatikan
von Peter Boehringer
14.12.12 23:50:28
Der Wettbewerb um den größten und am besten auditierten Goldhort der Welt ist eröffnet. Nach der überraschenden Frühjahrsoffensive der Fed in Sachen Goldtransparenz (Foto von Philipp Mißfelder vor der Fed New York im März 2012) sowie der Bundesbank (Offenlegung der Tonnagen des deutschen Staatsgolds an allen vier Lagerorten) besuchte in einem präzedenzlosen Mediencoup nunmehr sogar die Queen of England den Goldschatz der Briten vor Ort in der Bank of England. Höchstselbst überzeugte sich die Monarchin samt Prinzgemahl vom ordnungsgemäßen Vorhandensein der britischen Barren – wobei sie anderslautende Empfehlungen u.a. von Experten wie zB Peter FTD-R.I.P. Ehrlich ignorierte („Wenn die Bundesbank Goldbestände für 130 Milliarden Euro bilanziert, ist es völlig unwichtig, ob das Metall tatsächlich irgendwo liegt“).
Systemischer Widerstand gegen "Holt unser Gold heim"
von Peter Boehringer
24.10.12 13:27:16
Seit heute bei SPIEGEL online im Netz: Ein dreister Versuch, die Sorgen von Menschen sowie den gesetzlichen Auftrags des ganzen Berufszweigs der Wirtschaftsprüfer ins Verächtliche zu ziehen. Diesmal von Auftragsschreiber Münchau, um den herum es zusehends einsamer wird, wenn man die ersten Kommentare zu seinem Pamphlet ansieht.
In seiner Kolumne "Bundesbank-Reserven: Die Gold-Michel" schlägt er mit viel Schaum vor dem Mund und einer Menge Hybris waidwund um sich. Als hochrangiger und langjähriger Büttel der Papiergeld-finanzierten Weltregenten versucht er mit Arroganz, die Sorgen von 10.000en „erbsenzählender Michel" um ihren „ökonomischen Giftstoff Gold" ins Lächerliche zu ziehen.
Doch Arroganz kaschiert hier Angst, denn den EUliten und Welt-Eliten entgleitet (nicht nur beim Thema Deutsches Gold) die doch so sicher geglaubte Deutungshoheit.
Deutsches Gold, Bundesbank und Bundestag: Lasst uns endlich Taten sehen!
von Peter Boehringer
14.05.12 09:15:15
Es tut sich was in Sachen Deutsches Gold: Den unten auszugsweise zitierten heutigen BILD-Bericht „Bundestag fordert Aufklärung über die Bilanzierung der Goldreserven“ sehen die Initiatoren von „Holt unser Gold heim!“ www.gold-action.de zwar als Teilerfolg unseres öffentlichen Drucks der jüngsten Zeit. Andererseits geben wir weder der BuBa, noch dem Haushaltsausschuss des Bundestags, noch der „Wir-fotografieren-mal-den-Mißfelder-vor-der-Fed-Kellertür“-BILD-Zeitung nach 50 Jahren Untätigkeit und Informationsverweigerung auch nur einen Millimeter Vertrauensvorschuss!
Löblich an der Forderung des Haushaltsausschusses ist immerhin die „Anregung der Rückführung“ des deutschen Staatsgolds nach Deutschland. Das sind nach 50 Jahren Überfälligkeit ja doch einmal sehr erstaunliche Erkenntnisse, meine Damen und Herren.
So schnell können die Preußen also schießen… Doch es genügt nicht, ostentativ „gegen den massiven Widerstand der Deutschen Bundesbank“ nun einen weitgehend geschwärzten und geheimen Bericht für den Haushaltsausschuss oder einen „zusammenfassenden“ Bericht für das Parlament zu erstellen. Transparenz sieht ganz anders aus:
Initiativenauftakt "Holt unser Gold heim!": Zeichnen Sie mit
von Peter Boehringer
28.03.12 11:45:32
Mit diesem Artikel starten die Taxpayers Association of Europe (TAE) e.V. und die Deutsche Edelmetall-Gesellschaft (DEG) e.V. die sowohl deutsche als auch internationale Initiative „Holt unser Gold heim!“ bzw. „Repatriate our Gold!“.
Deutsches Gold: Offener Brief an Kai Diekmann und Philipp Mißfelder
von Peter Boehringer
06.03.12 14:39:08
Sehr geehrte Herren Diekmann und Mißfelder,
Vorstand und Mitglieder der Deutschen Edelmetall-Gesellschaft e.V. nehmen heute ebenso wie viele Goldbugs und sehr viele interessierte Bürger mit gewisser Überraschung und durchaus auch mit Freude und Genugtuung zur Kenntnis, dass die BILD-Zeitung über den Ausflug des MdBs Philipp Mißfelder zu einem Teil des Deutschen Volksgoldes bei der Fed in New York berichtet:
„BILD beim Goldschatz der Deutschen in New York“
Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Entschluss, sich massenmedial und vielleicht später sogar parlamentarisch einer Sache anzunehmen, die seit über 50 Jahren ein Dauerskandal ist, denn es war zu keinem Zeitpunkt einsehbar, dass das von den Deutschen in den 1960er Jahren hart erarbeitete Gold im Ausland gelagert wird – noch dazu in höchst intransparenter Weise. Es war darüber hinaus auch nie einsehbar, warum sich seit dem berüchtigten Blessing-Brief von 1967 inzwischen neun Bundesbankpräsidenten und sechs Kanzler ohne juristische Not trotz durchgängig riesiger Außenhandelsüberschüsse gegen jede Aufstockung dieser gerade in Zeiten der EURopäischen Währungskrise so enorm wichtigen Deutschen Goldreserve entschieden haben und auch das Gold nie heimgeholt haben.

