ESM auf der Kippe: SPIEGEL mit entscheidender Wende?
von Peter Boehringer
01.03.12 19:07:28
Gestern schon erlebten wir eine Rarität im Mainstream: Ludwig von Mises mit einem seiner bekanntesten und wichtigsten Zitate in der WELT; noch dazu mit positivem Tenor der WELT-Redaktion und mit explizitem EURo-Rettungsbezug:
„ ‚Es gibt keine Mittel, eine grundlegende Bereinigung nach einem durch Schulden befeuerten Boom abzuwenden. Die einzige Frage besteht darin, ob diese Bereinigung rascher vonstatten geht oder aber die Krise so lange hinausgezögert wird, bis am Ende der ganz große System-Kollaps steht, der auch die Währungsordnung mitreißt.‘ Dieses Diktum geht auf Ludwig von Mises zurück, einem der großen Nationalökonomen des vergangenen Jahrhunderts, der sich Zeit seines Lebens mit der Theorie des Geldes und dem Zusammenspiel von Mammon und Gesellschaft beschäftigt hat. Mario Draghi scheint noch keine geistige Bekanntschaft mit von Mises gemacht zu haben.“
=> Und heute nun der nächste Frontbruch im bislang unerbittlichen Euro-koste-es-was-es-wolle-Kampf der Qualitätsmedien. Lesen Sie diesen SPIEGEL-Artikel ganz. Unten ein Auszug.
=> Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder bietet der SPIEGEL hier dem tief EU-verärgerten Volk ein Ventil ; nicht zuletzt auch seinen inzwischen nicht mehr reflexartig EUrophilen linken Lesern. Oder hier wird wirklich ein medialer Schwenk eingeleitet, nach dessen Vollzug der ESM dann nicht mehr zu ratifizieren sein wird.
Dann nicht einmal mehr von den Hyper-Dummie-EUropäern einer neuen RotGrünen Regierung um Gabriel/Steinbrück/Trittin nach möglichen Neuwahlen! Aktuell noch unter Merkel ist dieser Artikel allerdings erst mal ein Frontalangriff gegen die unsäglichen und kriminellen Regierungs-Sprüche vom „alternativlosen Euro“, vom „Frieden nur durch den Euro“, vom „Scheitern Europas beim Scheitern des EURo“!
Bericht von der Zensurfront: 10.8.2009
von Peter Boehringer
10.08.09 12:58:20
Viele Beobachter dokumentieren seit Jahren die absurde und regelmäßig faktenfreie und/oder faktenverbiegende Hetze des Mainstreams gegen unser Verfassungsrecht auf freie Meinungsäußerung und auf freie Informationsrezeption.
Der heute (10. August 2009) erschienene Titel des "Spiegel" ist ein neuer Höhepunkt in dieser ganz klar von oben angeordneten Hetze. Allerdings kämpft der Spiegel auch pro domo - sprich in eigener Sache. Er ist keineswegs neutral, sondern Partei: Seit Monaten häufen sich die Fälle, in denen Blogger dem ehemaligen Nachrichtenmagazin und anderen Mainstreamblättern absichtliche oder auch schlampige Falschdarstellungen nachweisen konnten. Was liegt also näher als die Internet-Konkurrenz mit Hilfe des (dankbaren) Gesetzgebers wegzubeißen?!
Prof. Ferguson und der SPIEGEL erklären Geld und Krise
von Peter Boehringer
06.08.09 14:35:43
Der Mainstream lässt nicht nach in seinem Bemühen, GoldSilber schlechtzureden, Staatsanleihen schönzureden und die steuerfinanzierten Bankenrettungen als unausweichlich und gottgegeben darzustellen.
Nach den unsäglich schlechten Boulevard-Geschichten gegen "Blutgold" (Spiegel-Titel 2008), nach den Enten über die "schmuggelnden Silberphilharmoniker- und Schwarzgeld-Besitzer" www.mmnews.de und nach den Pamphleten für US-Staatsanleihen www.goldseitenblog.com versucht der Mainstream es nun über einen "intellektuelleren", akademischen Ansatz:


