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Kategorie: Edelmetalle & Rohstoffe

Das Aus für die deutschen Silber-Zehner nach nur 9 Jahren

von Peter Boehringer E-Mail 08.04.11 16:18:52

Es gab einmal eine Ära des Gold- und Silberstandards vor gut 100 Jahren, da waren die Zeiten nicht nur golden und voll von gesundem Wachstum, sondern sie waren auch langsam und behäbig und die Menschen hatten noch Zeit zum Nachdenken; zum unideologisch diskriminierenden Abwägen; und damit zum logisch-rational-natürlichen und in "politisch inkorrekter" Weise schlechte Optionen ausgrenzenden Handeln.

In Zeiten sich auflösender Preis-Manipulation sind jedoch nicht einmal die Gold- und Silbermärkte noch "langsam und behäbig":

=> Selbst ein Bug wie ich hätte nicht geglaubt, dass man die Fortsetzung zu "Legierung der deutschen Silber-Zehner wird 2011 verändert" bereits im April 2011 verfassen müsste.

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Handelsblatt stellt Existenz der US-Goldreserven in Frage

von Peter Boehringer E-Mail 03.03.11 11:14:39

Kennen Sie Richard Duncan von "Blackhorse Asset Management"? Nein? Ein großes Manko: Der Mann ist nicht nur prominent und im Handelsblatt als Goldexperte zitabel, sondern ganz offenbar ein Insider des Goldmarkts. Im heutigen Handelsblatt lüftet er den Schleier von einem der bestgehütetsten Geheimnisse der Goldwelt: "Wie viel Staatsgold haben die USA noch?". Im Mainstream wird ja seit Jahrzehnten immer die offizielle und seit ca. 1970 unveränderte Zahl von etwa 8100 Tonnen bzw. 261m Unzen berichtet. Und im heutigen Handelsblatt wird Insider-Ritchie zitiert mit der (impliziten) Angabe 343 Tonnen. :!: Das glauben Sie nicht? Lesen Sie es nach: Handelsblatt von heute 3. März, Seite 32f: "China häuft einen Goldschatz an" [nur im Abo online]. Richard Duncans Zitat lautet wörtlich: "Das Letzte, was China will, ist ein Goldstandard. Bei der aktuellen Rate des Handelsbilanzdefizits würde es nur drei Wochen dauern, bis China alles Gold der Vereinigten Staaten hätte."

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No blessings for Blessing: der Blessing-Brief in politisch inkorrekt kommentierter Übersetzung

von Peter Boehringer E-Mail 29.01.11 15:11:21

Der vorliegende Blogeintrag nimmt direkten Bezug auf den am heutigen Samstag-vormittag weltweit erstmals als Scan veröffentlichten berühmten Blessing-Brief von 1967. Dieser mythenumrankte Brief des ehemaligen Bundesbankchefs Karl Blessing an sein US-Pendant, den damaligen Fed Chairman William Martin, kann nun nach 44 Jahren endlich als Originalquelle im Internet begutachtet werden. Um es vorweg-zunehmen: Historisch sensationelle Enthüllungen dürfen nicht erwartet werden und zudem war der Briefinhalt durch einige wenige US-Buchautoren und in Deutschland via Dimitri Specks Buch "Geheime Goldpolitik" (2010) bereits eingesehen und analysiert worden. Dennoch ist es ein großes Verdienst des Investigativjournalisten Lars Schall, nun endlich einen Scan und damit den vollen Wortlaut des Briefs beschafft zu haben - dies übrigens mit wissenschaftlicher Unterstützung des bereits erwähnten Dimitri Speck, mit motivatorisch-ideeller Unterstützung durch meine Wenigkeit sowie unter Mithilfe einiger Akteure in den USA.

Hier zunächst ein Auszug des Blessing-Briefs:

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Silbermarkt: JP Morgan ist mal wieder gleicher

von Peter Boehringer E-Mail 16.01.11 16:07:15

Vorbemerkung: Leser des Smart Investor Magazins werden voraussichtlich im Ende Januar erscheinenden Heft 2/2011 eine längere Abhandlung zur langjährigen Manipulation der GoldSilber-Preise finden. Am Rande geht es dabei auch um die 2010 vom Comex-Regulierer CFTC großspurig angekündigte Einführung von Positions-obergrenzen bei Comex-Kontrakten. Viele Marktbeobachter haben sich von dieser vermeintlichen "lex anti - JP Morgan" ja positive Veränderungen oder gar ein Ende der Manipulation über die Comex-Papiersilberspielchen erhofft. Im SI-Artikel bin ich diesbezüglich äußerst skeptisch - lesen Sie es in ein paar Tagen bitte dort nach. Und wie zum Beweis dieser Skepsis sind in den letzten beiden Tagen nun erste technische Umsetzungsdetails der neuen "Positionsobergrenzen"-Regelung der CFTC durchgesickert, die damit ihren Namen nicht mehr verdient! Es ist eine etwas technische Materie. Nichtsdestotrotz wird einiges davon hier dokumentiert - denn es ist wieder einmal prototypisch: die Banken im Allgemeinen und JPM im Besonderen setzen ihre Interessen wie immer durch; und die Öffentlichkeit wird unter aktiver Beihilfe einer vermeintlich "neutralen und harten" Regulierungsbehörde ruhiggestellt. Die ganze Palette des massenpsychologischen Beeinflussungsarsenals wird dabei genutzt: Pseudo-Aktionismus, good guy - bad guy Spielchen, Divergenz zwischen Überschriften-Show und realer Regulierungssubstanz!

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Vier Jahre danach: IEA bestätigt "Peak Oil"

von Peter Boehringer E-Mail 11.11.10 14:46:28

Wir leben in interessanten Zeiten: Einige der hartnäckigsten Lebenslügen der ökonomischen Scheinwelt und der politischen Gutmenschenwelt brechen aktuell in erstaunlich schneller Folge zusammen:

Nach den aktuellen Offenbarungseiden aller keynesianischen Ideen des Reichdruckens aus dem Nichts, nach dem nun bewiesenen Faktum der Gold- und Silberpreismanipulation [vgl. die neuen Erkenntnisse der GATA, vgl. meinen Vortrag auf der Edelmetallmesse; vgl. auch die Beweise der Comex und der zugehörigen Mrd-Klagen]; und nach der einsetzenden Massenerkenntnis, dass MultiKulti und die Zwangsvereinigung unterschiedlicher Kulturen nicht funktionieren kann und dass polit-mohammedanische Masseneinwanderung eben KEINE wünschenswerte Bereicherung für Europa sein kann, ist jetzt ENDLICH auch die "Peak Oil" - Leugnung ganz offiziell Geschichte. Die jahrelangen Realitätsverdränger ausgerechnet von der International Energy Agency (IEA) halten ihre Leugnung im heute, 11.11.2010, in Berlin vorgestellten "World Energy Outlook 2010" ["WEO 2010"; noch nicht kostenfrei online] nicht mehr durch. Haleluja!

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